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Mirena und schlechte Leberwerte??

20. Februar 2012 um 21:31

Hallo zusammen,

ich gehöre wohl zu den wenigen Männern hier - macht ja hoffentlich nix. Ich mache mir Sorgen und freue mich, eine solche Plattform hier zu finden:

Meine Frau hat seit 3 Jahren die Mirena eingesetzt bekommen. Nicht schön, denn anders, als prophezeit wurde, sind die Beschwerden bei der Periode sehr stark geworden. Unser Verdacht, dass etwas nicht in Ordnung ist, wurde immer wieder untersucht und verneint. Sie verhütet offenbar auch zuverlässig, aber die Regel bleibt und dauert sogar viel länger...

Mit dem Einsetzen könnte etwas verbunden sein, das uns langsam Rätsel aufgibt:

Seit einigen Monaten ist meine ansonsten topfitte Frau mit etwas gelben Augen, Müdigkeit und immer wieder Schmerzen in Gelenken (bis hin zum nicht mehr Aufstehen und Laufen können) zum Arzt gegangen in der Annahme, dass mit der Leber und unabhängig davon mit einem Hüftgelenk etwas nicht stimme. Richtig: Blutfette, aber auch andere Werte der Leber passen nicht und deuten auf Leberprobleme hin, daneben wohl auch keine ideale Nierenfunktion. Kein Alkohol, kaum Fleisch, Nichtraucherin, 29 Jahre alt und täglich gekochtes Essen aus Marktgemüse und Bioläden - schon fast übertrieben, ganz sicher aber keine Kandidatin für Leberprobleme aufgrund schlechten Lebensstils.

Weil es vom Hausarzt wenig Engagement gab, haben wir den Weg zur Osteopathin und auch zu einem befreundeten Chiropraktiker und zu einem Heilpraktiker unternommen. Alle drei haben im Gespräch ohne unseren Hinweis auf Mirena gesagt, dass aus ihrer Erfahrung die Mirena Auslöser sein kann für solche eher gemischten Beschwerden an Gelenken, Nieren und Leber, die keine richtige organische Ursache haben könnten.

Heute habe ich von einem Freund erfahren, dass seine Frau eben diese Spirale nach einem Jahr entfernt hat. Der Grund: Gelenkbeschwerden, schlechte Leberwerte, aber eben auch nur ein Verdacht, wie er sagte.

Kann das wirklich sein? Sollten wir den Versuch machen und das Ding entfernen lassen?

Danke für Tipps,

Bedard

21. Februar 2012 um 1:48

Also
laut der packungsbeilage der mirena (google) soll sie bei bestehenden lebererkrankungen nicht gelegt werden...unter den nebenwirkungen steht nichts zum auftreten von lebergeschichten (zumindest in der von mir gegoogleten version nicht).

in manchen pillenbeilagen stehen aber als seltene bis sehr seltene nebenwirkung lebererkrankungen drin.

persönlich würd ich sie dementsprechend wohl rausnehmen lassen, sie scheint ja ohnehin probleme bei der blutung zu machen.

ps: zu nierenerkrankungen war auch was zu lesen, meine ich (ich muss jetzt echt ins bett, sonst würd ich selbst nochmal gucken. lässt sich aber alles über google finden!)

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21. Februar 2012 um 19:55

Hepatitis
Hallo,

glaube nicht an Hepatitis, auch weil wir aus beruflichen Gründen dagegen (soweit möglich) geimpft sind. Weil es aber Formen gibt, gegen die keine Impfungen möglich sind, werde ich in jedem Fall danach fragen. Meine Frau tingelt ja momentan zu diversen Ärzten, und keiner davon ist bisher auf eine solche Frage gekommen?!

Nun denn, wir werden es in jedem Fall checken.

Danke für den Tipp!

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21. Februar 2012 um 19:56
In Antwort auf rocmo_12134128

Also
laut der packungsbeilage der mirena (google) soll sie bei bestehenden lebererkrankungen nicht gelegt werden...unter den nebenwirkungen steht nichts zum auftreten von lebergeschichten (zumindest in der von mir gegoogleten version nicht).

in manchen pillenbeilagen stehen aber als seltene bis sehr seltene nebenwirkung lebererkrankungen drin.

persönlich würd ich sie dementsprechend wohl rausnehmen lassen, sie scheint ja ohnehin probleme bei der blutung zu machen.

ps: zu nierenerkrankungen war auch was zu lesen, meine ich (ich muss jetzt echt ins bett, sonst würd ich selbst nochmal gucken. lässt sich aber alles über google finden!)

Packungsbeilage
Mensch,

ich war blöd genug, nicht mal nach der Beilage zu suchen. Vollkommen richtig, das hole ich sofort nach. Danke auch für diesen Hinweis!!

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