Home / Forum / Sex & Verhütung / Meine Geschlechtsangleichung zur Frau - Thema: Stimm-OP

Meine Geschlechtsangleichung zur Frau - Thema: Stimm-OP

18. Oktober 2007 um 11:06

Hallo,

diesen Thread hatte ich heute schon hier irgendwo anders gepostet, aber ich schätze, hier passt er besser hin.

Eines meiner vielen Probleme (ich bin ein äußerlicher Kerl, 40, verheiratet, in einem von Männlichkeitswahn nur so strotzenden Umfeld sozialisiert [weil ich hoffte, so würde alles gut...], breitschultrig aber nicht muskulös [Gottseidank!] und beginne langsam eine hohe Stirn zu bekommen - alles nicht ideal, aber wem erzähle ich das...?) betrifft meine viel zu tiefe Stimme, von der ich ziemlich sicher bin, dass sie auch mit noch so viel Training nie weibliche Höhen erreichen wird - vor allem nicht, ohne dabei tuntig wirken (Sorry, nichts gegen Tunten, aber das wäre nicht mein Ding! Ich will eben so normal und unnauffällig wie irgend möglich meinen Weg als Frau gehen, wobei ich durchaus extrovertiert bin.)

Zurück zur Stimme: Hat schon jemand Erfahrungen mit einer Stimm-OP gemacht? Wie groß ist die Gefahr dabei, die Stimme ganz zu verlieren? Ist das Ergebnis in Ordnung? Ich hatte mir mal einen Fragebogen ausgedruckt, bei welchem ich mir quasi aussuchen sollte, wessen Stimme ich haben wollte. Sind das nicht eher Phantastereien? Und - auch nicht unwichtig: Übernimmt so eine OP auch die KK?

Tja, und wenn ich schon beim Wunschkonzert bin: Ich brauche schmale Schultern, dafür runde Hüften und einen süßen runden Po. Und noch so vieles mehr... Von den üblichen OPs (nach Möglichkeit keinen Plastikbusen) und Behandlungen einmal abgesehen.

Ich hoffe, es kann mir jemand helfen!

Gruß
Viviane

19. Mai 2009 um 9:37

Stimm-Op Möglichkeiten
Hallo

Ich habe meine Personenstandsänderung schon abgeschlossen.Bin auch etwas über 40 Jahre alt.Da meine Stimme sehr tief war habe ich die Op machen lassen.Leider war nach der ersten OP die Stimme nicht verändert.Nun nach der 2ten Op ist sie um 2,5 Töne höher,aber immer noch zu tief und männlich.So bleibt mir nichts anderes übrig, um eine 3te Op durchführen zu lassen.Da durch Logopädie keine weibliche Stimme bei mir zu erreichen wäre und die Stimme trotz weiblicher Betonung immer männlich klingen würde.Die Krankenkasse zahlt im Normalfall die Operation.Ich hoffe nur nicht,daß ich Schwierigkeiten bekomme,da es nun mal die 3te Op ist.
Normal wird durch eine Stimmlippenverkürzung die Stimme um 5-7 Töne angehoben,bei den meisten Operationen ist es auch erfolgreich.Durch Logopädie kann man noch mal 1 bis 1,5 Töne höher sprechen.
In Berlin(Charite),Stuttgart und Würzburg sollen die besten Ergebnisse erziehlt worden sein.Normal verliert man seine Stimme nicht,es kann höchstens kurzzeitig nach der Op der Fall sein.Die Spannbreite der Stimme wird durch die Op etwas eingeschränkt und man verliert die tiefen Töne.
Es gibt noch eine andere Methode der Stimm-Op die ich jedoch nicht empfehlen würde oder nur als allerletzten Schritt.Dabei werden die Stimmbänder durch Einfügen von Metallfäden stärker in Spannung versetzt um eine höhere Stimme zu erzielen.
Zu den anderen OPs: Bei zu starkem männlichen Gesicht ist eine Gesichts-Op(FFS) anzuraten.Diese muss man jedoch selber zahlen.Gute Ärzte gibt es in USA,Thailand,Belgien. USA (Dr.Ousterhood oder Dr.Zukowski) ,in Thailand (Dr.Suporn oder Dr.Chettawutt), in Belgien (Dr.van Dussen).
Die besten Ergenisse für die geschlechtsangleichende OP hat nach den Meinungen vieler Leute bisher Dr.Suporn in Thailand erziehlt.Jedoch muss man im europäischem Ausland die Kosten selber zahlen.In Deutschland wird es von der Krankenkasse übernommen,jedoch sind die Ergenisse nicht so gut,wie zum Beispiel bei dem genannten Arzt und es gab auch schon Leute die in Deutschland an der Op gestorben sind.Auch sind die Komplikationen wesentlich höher in Deutschland.

MfG und Viel Erfolg

Astrid

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

10. August 2010 um 16:23

Stimm-Op
Hallo,

Hab auch die von Logopäden und Hno-Ärzten heftig umstrittene Stimm-Op machen lassen, sogar noch vor der vollständigen Genital-Angleichung. Ich persönlich finde die Stimme zwar immer noch nicht so richtig gut, allerdings kommt es hier mehr darauf an wie diese vom Umfeld wahgenommen wird und als was man anhand dieser erkannt wird. Und diesbezüglich scheint die Op ihren Zweck doch ganz gut erfüllt zu haben. Allerdings ist die Stimme durch die Op schwächer geworden als vorher wodurch in lauter Umgebung keine Durchsetzungsfähigkeit mehr besteht was allerdings kaum oder garnicht beeinträchtigend ist.

Fazit: Die Stimm-Op ist bei Transsexualität ein absolutes Muß.

Den Transweg über die Kasse zu gehen ist prinzipiell zwar machbar, außer vielleicht die Genitalangleichung aber eher ein Klageweg. Wenn irgendwie machbar sollte man es besser komplett privat machen.

www.transtrans.de.vu

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Mit 20 noch Jungfrau als Mann >.< berlin
Von: jasper_12180798
neu
10. August 2010 um 15:02
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen