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Meine Freundin will nicht

17. Juli 2013 um 13:36

Hallo zusammen,

Ich bin jetzt mit meiner Freundin seit ca. 5 Monaten zusammen. Bei uns lief bis jetzt so gut wie gar nichts. Unsere Beziehung war zu Beginn etwas steinig. Wir hatten immer mal wieder Streit das lag hauptsächlich daran, dass sie sich mir gegenüber immer sehr distanziert verhalten hatte. Das hat sich jetzt mittlerweile etwas gebessert. Sie sagt im Bezug darauf, dass sie eben einfach so sei und ich das verstehen müsste. (Zur Info, sie war bis jetzt noch nicht einmal bei mir zu Hause. Ich kenne ihre Eltern nicht, sie meine auch nicht, und von uns erzählt sie sonst auch nur wenigen etwas.) Das hört sich alles nach einer Teeniebeziehung an - wir sind aber beide 23.

Am Anfang sind wir nach 3 Wochen sehr schnell im Bett gelandet. Ich hatte damals den Eindruck, dass es ihr zu schnell ging und sie dann die Notbremse gezogen hatte. Seit diesem einen mal (damals nur Oral) ist nichts mehr gelaufen.

Sie meinte zwischendurch mal, dass sie eigentlich so weit sei. Dann als ich abends bei ihr war machte sie wieder einen Rückzieher damals sagte sie, sie sei müde. Ich wusste es ist nur eine Ausrede. Später gab sie dann zu, dass sie Angst davor hätte. Beim ersten Mal hätte es sehr weh getan (laut ihrer Aussage hatte sie bis jetzt nur einmal) und sie hätte auch sehr Angst davor Schwanger zu werden Sie hat die Pille abgesetzt kurz bevor das mit uns los ging. Ich habe versucht mit ihr zu reden und ihr zu erklären, dass nichts passiert wenn man aufpasst und anderweitig verhütet. Das alles hat aber nichts geändert.
Ich bin eigentlich ein sehr geduldiger Mensch. Ich will auch nichts überstürzen. Aber jetzt ist schon fast ein halbes Jahr um und ich finde das sehr komisch.

Ein Kumpel hat mir gesagt, dass sei nicht normal. Jeder Mensch hätte das Bedürfnis danach vielleicht würde sie sich das von jemand anderes holen. Rein objektiv betrachtet kann ich mir das nur sehr schwer vorstellen, da sie aufgrund von Arbeit und Schule unter der Woche sehr stark eingespannt ist und das Wochenende verbringt sie zu 90 % mit mir. Da ist eigentlich keine Zeit um Zweigleisig zu fahren.

Über das Thema an sich reden wir schon des Öfteren. Nur meistens geht es dabei dann nicht um uns selbst, sondern um ihre Freundinnen oder andere. Wenn man mit ihr redet, hat man überhaupt nicht den Eindruck sie sei verklemmt oder sowas. Auf mich macht das immer den Eindruck reden kann man über alles, nur umsetzen nicht.

Ich verstehe das nicht so ganz. Habe so eine Erfahrung zuvor auch noch nie gemacht. Ist das normal. Hat sie denn überhaupt kein Verlangen danach.

Bis jetzt habe ich eigentlich immer darauf gewartet, dass sie auf mich zu kommt damit. Bloß scheint es mir als geht das noch ewig so weiter. Was meint ihr dazu?

17. Juli 2013 um 16:09

Ja,
das ist eine sehr gute Frage. In sagen wir mal 98% der Fälle muss die Initiative von mir kommen. Wir hatten deshalb auch letztens eine heftigere Auseinandersetzung. Sie ist mir auch oft ausgewichen. Seitdem aber scheint es besser geworden zu sein.

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17. Juli 2013 um 16:10

Wenn du sagst ihr redet drüber, aber es geht nicht um euch
wie ausführlich habt ihr den schon über ihre Ängste gesprochen?
Also wenn sie erst einmal hatte, kann das ja durchaus sein das sie Angst hat. Bei einmal war das ja dann auch eher ein ONS, anstatt in einer Beziehung.

Da kannste nur mal versuchen mit ihr übere Ägste zu reden. Also das du eben ganz vorsichtig sein wirst und das ihr ja beim Kondom auf jeden Fall seht wenns geplatz ist und dann die Pille danach holen könnt. Also schwanger wird sie da ja sicher nicht.

Wenn sie sich aber ganricht von ihren Ägsten lösen kann, wirste dich wohl früher oder später trennen müssen. Hast dich ja scheinbar bis jetzt supper verhalten und sie nicht bedrängt.

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17. Juli 2013 um 16:22
In Antwort auf regina_12155815

Wenn du sagst ihr redet drüber, aber es geht nicht um euch
wie ausführlich habt ihr den schon über ihre Ängste gesprochen?
Also wenn sie erst einmal hatte, kann das ja durchaus sein das sie Angst hat. Bei einmal war das ja dann auch eher ein ONS, anstatt in einer Beziehung.

Da kannste nur mal versuchen mit ihr übere Ägste zu reden. Also das du eben ganz vorsichtig sein wirst und das ihr ja beim Kondom auf jeden Fall seht wenns geplatz ist und dann die Pille danach holen könnt. Also schwanger wird sie da ja sicher nicht.

Wenn sie sich aber ganricht von ihren Ägsten lösen kann, wirste dich wohl früher oder später trennen müssen. Hast dich ja scheinbar bis jetzt supper verhalten und sie nicht bedrängt.

Wir
hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht.

Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.

Naja vielleicht werde ich an Wochenende alles nochmal in Ruhe ansprechen.

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17. Juli 2013 um 16:34

Ja,
Du hast eigentlich mit allem Recht. Ich häng nur sehr an ihr und will es nicht beenden.

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17. Juli 2013 um 16:35

...
" Später gab sie dann zu, dass sie Angst davor hätte. Beim ersten Mal hätte es sehr weh getan (laut ihrer Aussage hatte sie bis jetzt nur einmal) "

Mit anderen Worten war ihr erstes mal eine traumatische Erfahrung, die vermutlich nie behandelt wurde. Erschwerend kam hier noch hinzu, dass es eine einmalige Erfahrung war, die rein negativer Natur war und dieses negative Ereignis vermutlich sich im Geiste immer wieder wiederholt hat.

Daher ist die Angst vor zukünftige Schmerzen in dem Bereich oder überhaupt die Angst vor Sex für sie vermutlich ein ernst zunehmendes Problem und es wird trotz ihrer 23 Jahre lange dauern und viel Geduld benötigen, dass zu überwinden. Mal ganz davon abgesehen, dass man hier kaum "normal" sich an die Sache heran tasten können wird.

Es kann auch ihr distanziertes Verhalten mit erklären, da ihr vermutlich selbst klar ist, dass es nicht auf Dauer gut gehen können wird, wenn sie sich in dem Punkt weigert. Nur wird ihr das sicher nicht dabei helfen, sexuell aktiv werden zu können.

Eigentlich hätte man bei der Aussage, dass es das erste mal extrem Schmerzhaft war und es nie wieder dazu kam schon schalten müssen. Denn hier hätte ein Gespräch geführt werden müssen, welches ihr signalisiert, dass man zum einen ihr Verhalten verstehen kann, aber auch, dass man bereit ist sich diesem Problem mit ihr gemeinsam zu stellen.


"und sie hätte auch sehr Angst davor Schwanger zu werden Sie hat die Pille abgesetzt kurz bevor das mit uns los ging."

Und das ist ein weiteres Problem, was übrigens bei der Penetration ebenfalls zu massiven Schmerzen führen kann, da die betroffenen Frauen mit solchen Ängsten selbst, dafür überhaupt nicht bereit sind. Daher ist diese Angst wirklich ernst zu nehmen und es wird nicht helfen, es mit irgendwelchen beruhigenden Worte dagegen anzukämpfen.

Die Frage ist nun, was kann man dagegen tun.

In dem Fall deiner Freundin würde wohl eine Therapie weiter helfen, zumal auch noch die Ängste vor einer Schwangerschaft mit hinein spielen. Wobei das auch nur eine Ausrede sein kann, eben weil sie absolute Panik vor der Penetration hat. Das wirst du selbst besser beurteilen können.

Wenn sie das nicht will und es wirklich sich primär ihre Ängste um die Penetration sich drehen sollten, dann würde ich ihr klar machen das Sex aus deutlich mehr besteht und man darauf auch verzichten kann.

Denn es kann auch sein, dass sie alles in der Richtung von dir blockiert, weil sie Angst hat, dass es genau dazu kommt und nicht weiß, wie sie es stoppen soll, ohne sich erklären zu müssen oder dich zu verletzten. Und bevor man sich einem extrem negativen Reiz aussetzt, geht man ihm lieber komplett aus dem Weg.

Denn für deine Freundin ist Sex nicht schön, sondern der personifizierte Alptraum, zumindest wenn sie unter Sex = Penetration versteht.

Würde man aber wissen, dass es nicht dazu kommt, dann wird sie vermutlich auch sexuell auf dich einlassen können, da der Faktor vor dem sie panische Angst hat, nicht mehr vorhanden ist.

Und mit viel Zeit und viel Geduld und indem man sich eben systematisch vorsichtig der Problematik annähert, kann man dann das Trauma ebenfalls langsam überwinden. Nur wird das dauern. Und sie wird einen sehr empathischen Partner dafür benötigen.

So gesehen ist deine Freundin zwar 23 und sonst offen, aber in dem Punkt stark vorbelastet und daher noch lange nicht auf den Stand einer 23 jährigen, die der Norm entspricht.

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17. Juli 2013 um 16:38
In Antwort auf gerrit_11909665

Wir
hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht.

Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.

Naja vielleicht werde ich an Wochenende alles nochmal in Ruhe ansprechen.

Dann wird sie wohl Angst haben, dass du ihr auch weg läufst
Da kannste ihr nur versichern das du sie liebst und sie nicht verarschst. Mach ihr halt Komplimente wie schön die Zeit mit ihr ist und überrasche sie öfter mal mit ner romantischen Geste.
Und versuch dich zurück zu halten, warte bis sie mim Kuscheln und Küssen auf dich zu kommt. Dann wird sie auch irgendwann mit mehr auf dich zukommen.

Scheint so sie wurde früher von nem Anderen verarscht und du darfst es ausbaden, weil sie Angst hat das es wieder so läuft. Naja habe ich leider schon öfter mitbekommen das Frauen gerne mal die Vergangenheit nicht Vergangeheit lassen können, zumindest nicht so schnell. Da wird nur Zurückhaltung und Verständniss helfen, wenn sie es dir wert ist, dann wirste das auch aushalten bis sie sich öffnen kann.

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17. Juli 2013 um 16:45
In Antwort auf gerrit_11909665

Wir
hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht.

Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.

Naja vielleicht werde ich an Wochenende alles nochmal in Ruhe ansprechen.

..
"hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht.
"

Wenn ein Mensch mit Platzangst rational erläutert bekommt, dass ein Fahrstuhl keine Bedrohung ist, wird er das ebenso sehen. Soll er aber dann plötzlich in diesen hinein gehen, wird er die Situation plötzlich ganz anders empfinden und seine Meinung spontan überdenken und vermutlich es lassen.

Deiner Freundin wird es in diesem Punkt ähnlich ergehen. Rational klingt das alles ganz einfach, gar nicht schlimm und kann man sich drauf einlassen. Wird es ernst kommen die Ängste hoch, die Situation wird komplett anders wahrgenommen und schon zieht man sich aus dieser zurück, um der "Bedrohung" zu entfliehen.

"Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte. "

Dann kommt zu dem gemachten Trauma auch noch die Erfahrung hinzu die ganze Zeit betrogen worden zu sein. Diese Mischung macht es natürlich insgesamt auch nicht wirklich besser.

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18. Juli 2013 um 7:51
In Antwort auf emi_12843551

...
" Später gab sie dann zu, dass sie Angst davor hätte. Beim ersten Mal hätte es sehr weh getan (laut ihrer Aussage hatte sie bis jetzt nur einmal) "

Mit anderen Worten war ihr erstes mal eine traumatische Erfahrung, die vermutlich nie behandelt wurde. Erschwerend kam hier noch hinzu, dass es eine einmalige Erfahrung war, die rein negativer Natur war und dieses negative Ereignis vermutlich sich im Geiste immer wieder wiederholt hat.

Daher ist die Angst vor zukünftige Schmerzen in dem Bereich oder überhaupt die Angst vor Sex für sie vermutlich ein ernst zunehmendes Problem und es wird trotz ihrer 23 Jahre lange dauern und viel Geduld benötigen, dass zu überwinden. Mal ganz davon abgesehen, dass man hier kaum "normal" sich an die Sache heran tasten können wird.

Es kann auch ihr distanziertes Verhalten mit erklären, da ihr vermutlich selbst klar ist, dass es nicht auf Dauer gut gehen können wird, wenn sie sich in dem Punkt weigert. Nur wird ihr das sicher nicht dabei helfen, sexuell aktiv werden zu können.

Eigentlich hätte man bei der Aussage, dass es das erste mal extrem Schmerzhaft war und es nie wieder dazu kam schon schalten müssen. Denn hier hätte ein Gespräch geführt werden müssen, welches ihr signalisiert, dass man zum einen ihr Verhalten verstehen kann, aber auch, dass man bereit ist sich diesem Problem mit ihr gemeinsam zu stellen.


"und sie hätte auch sehr Angst davor Schwanger zu werden Sie hat die Pille abgesetzt kurz bevor das mit uns los ging."

Und das ist ein weiteres Problem, was übrigens bei der Penetration ebenfalls zu massiven Schmerzen führen kann, da die betroffenen Frauen mit solchen Ängsten selbst, dafür überhaupt nicht bereit sind. Daher ist diese Angst wirklich ernst zu nehmen und es wird nicht helfen, es mit irgendwelchen beruhigenden Worte dagegen anzukämpfen.

Die Frage ist nun, was kann man dagegen tun.

In dem Fall deiner Freundin würde wohl eine Therapie weiter helfen, zumal auch noch die Ängste vor einer Schwangerschaft mit hinein spielen. Wobei das auch nur eine Ausrede sein kann, eben weil sie absolute Panik vor der Penetration hat. Das wirst du selbst besser beurteilen können.

Wenn sie das nicht will und es wirklich sich primär ihre Ängste um die Penetration sich drehen sollten, dann würde ich ihr klar machen das Sex aus deutlich mehr besteht und man darauf auch verzichten kann.

Denn es kann auch sein, dass sie alles in der Richtung von dir blockiert, weil sie Angst hat, dass es genau dazu kommt und nicht weiß, wie sie es stoppen soll, ohne sich erklären zu müssen oder dich zu verletzten. Und bevor man sich einem extrem negativen Reiz aussetzt, geht man ihm lieber komplett aus dem Weg.

Denn für deine Freundin ist Sex nicht schön, sondern der personifizierte Alptraum, zumindest wenn sie unter Sex = Penetration versteht.

Würde man aber wissen, dass es nicht dazu kommt, dann wird sie vermutlich auch sexuell auf dich einlassen können, da der Faktor vor dem sie panische Angst hat, nicht mehr vorhanden ist.

Und mit viel Zeit und viel Geduld und indem man sich eben systematisch vorsichtig der Problematik annähert, kann man dann das Trauma ebenfalls langsam überwinden. Nur wird das dauern. Und sie wird einen sehr empathischen Partner dafür benötigen.

So gesehen ist deine Freundin zwar 23 und sonst offen, aber in dem Punkt stark vorbelastet und daher noch lange nicht auf den Stand einer 23 jährigen, die der Norm entspricht.

Hi,
ich muss schon sage, dass was du da alles schreibst hat mich zum Nachdenken gebracht. Das kann schon alles zutreffen bzw. teilweise. Was genau der Grund dafür ist verstehe ich auch nicht.

Das große Problem an der Sache ist, dass ich das Thema sehr sehr vorsichtig ansprechen muss, da sie sich sonst sofort angegriffen fühlt. Das ist auch der Grund warum ich sowas wie das Wort Therapie nie erwähnen darf - da würde sie mich sicher fragen ob ich noch ganz dicht bin.

Ich denke aber, dass ich das jetzt dann in nächster Zeit schon in Angriff nehmen sollte, sonst ist der Zug eventuell abgefahren. Noch länger warten tut der Sache wahrscheinlich nicht gut.

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18. Juli 2013 um 8:34

Eigentlich
würde ich dir ja Recht geben, aber erst letztens hatte Sie eigentlich die Gelegenheit es zu Beenden aber sie tat es nicht. Außerdem gibt es so viele die Interesse an ihr haben oder mit ihr etwas unternehmen würden.

Da müsste sie nicht bei mir bleiben nur um nicht alleine zu sein.

Ich denke nicht, dass das Problem bei mir liegt oder das bei mir nur so eine Kumpelsache oder platonische Liebe ist. Ich denke, dass das was sie mir erzählt schon der Wahrheit entspricht. Viel wichtiger für mich ist, wie ich damit umgehen soll, bzw. wie ich es ändern kann.

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18. Juli 2013 um 9:07

Ok,
danke.

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18. Juli 2013 um 12:18

...
"Das ist auch der Grund warum ich sowas wie das Wort Therapie nie erwähnen darf - da würde sie mich sicher fragen ob ich noch ganz dicht bin.
"

Das überrascht mich ehrlich gesagt nicht, denn das ist wohl eine ganz typische Reaktion von Betroffenen.

"Was genau der Grund dafür ist verstehe ich auch nicht.
"

Das stimmt so nicht ganz, denn sie hat dir bereits gesagt, dass sie Angst davor hat. Das ist ein Grund, warum sie jeglichen Geschlechtsverkehr ablehnt und zwar ein extrem guter. Und an der Stelle fängt auch schon an was du tun kannst, diese Angst ernst nehmen, sie nicht herunter spielen und ihr gegenüber auch das Gefühl vermitteln, dass du ihre Ängste vernommen hast und daher ein anderes Vorgehen angebracht ist.

"hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht. "

Ich hoffe nicht, dass dich ihr Rückzieher groß verwundert hat. Wenn doch, dann hast du ihre Ängste nicht ernst genug genommen. Davon mal abgesehen, wirkt es schon ein wenig so, als würdest du sie unbewusst unter Druck setzten. Denn wenn ein intensives Gespräch über ihre Ängste dazu führt, dass sie zum Ergebnis kommt, in drei Tagen (überspitzt) mit dir zu schlafen, dann läuft da irgendetwas grundlegend schief. Denn gerade wenn man sich intensiv über die bestehende Ängste ausgetauscht hat, sollte doch klar sein, dass man seine Vorgehensweise ändern muss. Einfach zu beschließen, wir treiben es dann, ist in etwa so, als würde man sich mit einem Platzangst Patienten ausführlich über seine Platzangst unterhalten und danach in einen Fahrstuhl mit ihm steigen wollen und sich wundern, warum er nicht einsteigt. Was hat man seinem Gegenüber mit einem solchen Verhalten mitgeiteilt? Richtig, dass man seine Ängste zum einen nicht ernst nimmt und ihn nicht versteht. Und schon steht die Person mit den Ängsten ganz alleine da und weiß nicht mehr weiter.

Was ihr sonstiges Verhalten betrifft, dafür müsste man sie als Person besser kennen. Vielleicht ist kuscheln usw. wirklich nicht ihr Ding.

Aber vielleicht hängt das auch alles mit der Angst vor mehr zusammen.

"Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.
"

Weißt du denn ob sie mit ihm schlafen wollte oder hat sie es damals nur getan, weil sie sich unter Druck gefühlt hat und ihn halten wollte?

Denn je nachdem wie das damals abgelaufen ist, spielt das auch im hier und jetzt eine Rolle.

"Viel wichtiger für mich ist, wie ich damit umgehen soll, bzw. wie ich es ändern kann."

Aber du solltest dir selbst auch mit die Frage stellen, ob du überhaupt mit solchen Ängsten, wie sie sie hat umgehen kannst.

Denn manchmal reicht es auch einfach seinen Gegenüber die nötige Zeit zu geben.

Und nur weil du eben mit 23 schon viel weiter bist, bedeutet es noch lange nicht, dass es auch auf deine Freundin zutrifft. Denn im Grunde genommen ist deine Freundin noch vollkommen unerfahren.

Die einzigen gemachten Erfahrungen sind erschwerender Weise auch noch negativer Natur.

Da kann man nicht von ihr erwarten, dass sie sich wie eine 23 Jährige verhält, die irgendwann mit 15 ihre ersten sexuellen Erfahrungen getätigt und schon drei Beziehungen hinter sich hat und dabei die Erfahrung gesammelt hat, dass Sex extrem viel Spaß macht und super erfüllend ist. Denn dieser Zustand ist deiner Freundin leider nur aus Erzählungen, Filmen und Büchern bekannt. Ihre eigene gemachte Erfahrung weicht davon drastisch ab. Und offensichtlich gab es nach diesem Ex keinen weiteren Mann, der für eine positive Erfahrung gesorgt hätte. Da kann man also keine Wunder erwarten und von sich oder von anderen Frauen auf sie schließen. Denn sie ist eben nicht wie andere 23 Jährige.



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18. Juli 2013 um 12:49
In Antwort auf emi_12843551

...
"Das ist auch der Grund warum ich sowas wie das Wort Therapie nie erwähnen darf - da würde sie mich sicher fragen ob ich noch ganz dicht bin.
"

Das überrascht mich ehrlich gesagt nicht, denn das ist wohl eine ganz typische Reaktion von Betroffenen.

"Was genau der Grund dafür ist verstehe ich auch nicht.
"

Das stimmt so nicht ganz, denn sie hat dir bereits gesagt, dass sie Angst davor hat. Das ist ein Grund, warum sie jeglichen Geschlechtsverkehr ablehnt und zwar ein extrem guter. Und an der Stelle fängt auch schon an was du tun kannst, diese Angst ernst nehmen, sie nicht herunter spielen und ihr gegenüber auch das Gefühl vermitteln, dass du ihre Ängste vernommen hast und daher ein anderes Vorgehen angebracht ist.

"hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht. "

Ich hoffe nicht, dass dich ihr Rückzieher groß verwundert hat. Wenn doch, dann hast du ihre Ängste nicht ernst genug genommen. Davon mal abgesehen, wirkt es schon ein wenig so, als würdest du sie unbewusst unter Druck setzten. Denn wenn ein intensives Gespräch über ihre Ängste dazu führt, dass sie zum Ergebnis kommt, in drei Tagen (überspitzt) mit dir zu schlafen, dann läuft da irgendetwas grundlegend schief. Denn gerade wenn man sich intensiv über die bestehende Ängste ausgetauscht hat, sollte doch klar sein, dass man seine Vorgehensweise ändern muss. Einfach zu beschließen, wir treiben es dann, ist in etwa so, als würde man sich mit einem Platzangst Patienten ausführlich über seine Platzangst unterhalten und danach in einen Fahrstuhl mit ihm steigen wollen und sich wundern, warum er nicht einsteigt. Was hat man seinem Gegenüber mit einem solchen Verhalten mitgeiteilt? Richtig, dass man seine Ängste zum einen nicht ernst nimmt und ihn nicht versteht. Und schon steht die Person mit den Ängsten ganz alleine da und weiß nicht mehr weiter.

Was ihr sonstiges Verhalten betrifft, dafür müsste man sie als Person besser kennen. Vielleicht ist kuscheln usw. wirklich nicht ihr Ding.

Aber vielleicht hängt das auch alles mit der Angst vor mehr zusammen.

"Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.
"

Weißt du denn ob sie mit ihm schlafen wollte oder hat sie es damals nur getan, weil sie sich unter Druck gefühlt hat und ihn halten wollte?

Denn je nachdem wie das damals abgelaufen ist, spielt das auch im hier und jetzt eine Rolle.

"Viel wichtiger für mich ist, wie ich damit umgehen soll, bzw. wie ich es ändern kann."

Aber du solltest dir selbst auch mit die Frage stellen, ob du überhaupt mit solchen Ängsten, wie sie sie hat umgehen kannst.

Denn manchmal reicht es auch einfach seinen Gegenüber die nötige Zeit zu geben.

Und nur weil du eben mit 23 schon viel weiter bist, bedeutet es noch lange nicht, dass es auch auf deine Freundin zutrifft. Denn im Grunde genommen ist deine Freundin noch vollkommen unerfahren.

Die einzigen gemachten Erfahrungen sind erschwerender Weise auch noch negativer Natur.

Da kann man nicht von ihr erwarten, dass sie sich wie eine 23 Jährige verhält, die irgendwann mit 15 ihre ersten sexuellen Erfahrungen getätigt und schon drei Beziehungen hinter sich hat und dabei die Erfahrung gesammelt hat, dass Sex extrem viel Spaß macht und super erfüllend ist. Denn dieser Zustand ist deiner Freundin leider nur aus Erzählungen, Filmen und Büchern bekannt. Ihre eigene gemachte Erfahrung weicht davon drastisch ab. Und offensichtlich gab es nach diesem Ex keinen weiteren Mann, der für eine positive Erfahrung gesorgt hätte. Da kann man also keine Wunder erwarten und von sich oder von anderen Frauen auf sie schließen. Denn sie ist eben nicht wie andere 23 Jährige.



Es
ist nicht so, dass ich mit den Ängsten nicht umgehen könnte oder das nicht verstehen würde. Klar kann ich das nachvollziehen. Ich wär auch sicher der letzte der sie deswegen unter Druck setzen würde.

Das wir über das Thema geredet haben ist jetzt schon ca. 3 Monate her. Damals hatte sie aber davon angefangen. Und ganz am Anfang als wir uns kennengelernt haben lief ja auch schon ein bisschen was.

Ich kann da auch warten. Habe es ja bis jetzt auch ausgehalten (fast ein halbes Jahr).

Ich frage mich nur, wenn ich das jetzt nicht anspreche und mit ihr darüber rede, ob dann irgendwann der Zeitpunkt kommt (wenn er nicht schon da ist) an dem gar nichts mehr geht und nie mehr was gehen wird.

Wie genau ihre erste Erfahrung war kann ich nicht sagen. Das was ich weiß habe ich schon beschrieben. Wobei es sich schon eher danach angehört hat, als wär die Initiative nicht von ihr aus gegangen.

Zu dem ganzen Thema muss ich auch sagen, dass sie immer sehr gestresst ist. Sie arbeitet 6 Tage die Woche und geht noch 2 mal abends in die Abendschule von 18 bis 21 Uhr. Vielleicht spielt das eine Rolle. Auch sonst ist sie sehr sensibel und empfindlich. Ich bin keine Frau und weiß nicht wie das ist. Aber ich frage mich oft, ob sie nie das bedürfnis danach hat.

Wie gesagt: Das da nebenher noch mit jemand anderes etwas läuft kann ich mir nur schwer vorstellen, da dafür eigentlich keine Zeit ist. Natürlich ist nichts unmöglich, aber eigentlich ist sie nicht der Typ für sowas und es wäre auch schwer für sie das zu verbergen. Das müsste dann jemand sein der nur dafür zu ihr kommt - aber warum sollte sie sich bei jemand Anderes anders verhalten als bei mir. Eigentlich hirnrissig sich darüber gedanken zu machen. Aber mitlerweile hab ich schon über alles nachgedacht.

Wie oben beschrieben habe ich seit diesem einen Mal das Thema nicht wieder angesprochen. Weil ich ihr Zeit geben wollte. Vielleicht sollte ich das aber mal wieder tun?!

Danke für die Antworten.

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18. Juli 2013 um 15:50
In Antwort auf gerrit_11909665

Es
ist nicht so, dass ich mit den Ängsten nicht umgehen könnte oder das nicht verstehen würde. Klar kann ich das nachvollziehen. Ich wär auch sicher der letzte der sie deswegen unter Druck setzen würde.

Das wir über das Thema geredet haben ist jetzt schon ca. 3 Monate her. Damals hatte sie aber davon angefangen. Und ganz am Anfang als wir uns kennengelernt haben lief ja auch schon ein bisschen was.

Ich kann da auch warten. Habe es ja bis jetzt auch ausgehalten (fast ein halbes Jahr).

Ich frage mich nur, wenn ich das jetzt nicht anspreche und mit ihr darüber rede, ob dann irgendwann der Zeitpunkt kommt (wenn er nicht schon da ist) an dem gar nichts mehr geht und nie mehr was gehen wird.

Wie genau ihre erste Erfahrung war kann ich nicht sagen. Das was ich weiß habe ich schon beschrieben. Wobei es sich schon eher danach angehört hat, als wär die Initiative nicht von ihr aus gegangen.

Zu dem ganzen Thema muss ich auch sagen, dass sie immer sehr gestresst ist. Sie arbeitet 6 Tage die Woche und geht noch 2 mal abends in die Abendschule von 18 bis 21 Uhr. Vielleicht spielt das eine Rolle. Auch sonst ist sie sehr sensibel und empfindlich. Ich bin keine Frau und weiß nicht wie das ist. Aber ich frage mich oft, ob sie nie das bedürfnis danach hat.

Wie gesagt: Das da nebenher noch mit jemand anderes etwas läuft kann ich mir nur schwer vorstellen, da dafür eigentlich keine Zeit ist. Natürlich ist nichts unmöglich, aber eigentlich ist sie nicht der Typ für sowas und es wäre auch schwer für sie das zu verbergen. Das müsste dann jemand sein der nur dafür zu ihr kommt - aber warum sollte sie sich bei jemand Anderes anders verhalten als bei mir. Eigentlich hirnrissig sich darüber gedanken zu machen. Aber mitlerweile hab ich schon über alles nachgedacht.

Wie oben beschrieben habe ich seit diesem einen Mal das Thema nicht wieder angesprochen. Weil ich ihr Zeit geben wollte. Vielleicht sollte ich das aber mal wieder tun?!

Danke für die Antworten.

...
"Ich frage mich nur, wenn ich das jetzt nicht anspreche und mit ihr darüber rede, ob dann irgendwann der Zeitpunkt kommt (wenn er nicht schon da ist) an dem gar nichts mehr geht und nie mehr was gehen wird.
"

Mit ihr darüber offen reden solltest du schon. Vom Schweigen ändert sich nichts. Es kommt aber auch sehr darauf an, wie man über solche Themen offen miteinander spricht.

"Das was ich weiß habe ich schon beschrieben. Wobei es sich schon eher danach angehört hat, als wär die Initiative nicht von ihr aus gegangen."

Also mit anderen Worten, ist sie nicht so weit gewesen und hat es über sich ergehen lassen. Das macht es natürlich nicht unbedingt besser.

" Vielleicht spielt das eine Rolle."
Stress kann eine Rolle spielen und die Lust dämpfen, aber das geht so manchen Mann auch so.

" Auch sonst ist sie sehr sensibel und empfindlich."

Wenn sie sehr sensibel und empfindlich ist, wie schlimm dürfte dann wohl ein solches Erlebnis für sie gewesen sein? Denn auch wenn das als Mann nicht nachvollziehbar ist, das erste mal kann die gesamte, zukünftige Sexualität einer Frau bestimmen.

"Ich bin keine Frau und weiß nicht wie das ist. Aber ich frage mich oft, ob sie nie das bedürfnis danach hat. "

Befriedigt sie sich denn selbst? Und wie sah ihre Sexualität vor diesem Typen aus?

Wobei sich die Frage stellt wie ehrlich sie dir gegenüber bezüglich der Selbstbefriedigung antworten wird. Unter diesen Umständen könnte sie diesbezüglich auch einfach lügen. Aber dann eher aus der Angst heraus dich zu verletzten.

Was schade ist, denn wenn man den Punkt kennen würde, könnte man auch einschätzen, ob sie generell Lust hat oder nicht.

"Wie gesagt: Das da nebenher noch mit jemand anderes etwas läuft kann ich mir nur schwer vorstellen, da dafür eigentlich keine Zeit ist. Natürlich ist nichts unmöglich, aber eigentlich ist sie nicht der Typ für sowas und es wäre auch schwer für sie das zu verbergen. Das müsste dann jemand sein der nur dafür zu ihr kommt - aber warum sollte sie sich bei jemand Anderes anders verhalten als bei mir."

Also das halte ich auch für sehr unwahrscheinlich, dass eine Frau die komplett unerfahren ist, sich bei einem anderen Mann, mit der Vorgeschichte einfach so hingeben kann. Die Problematik müsste nämlich auch bei diesem ebenso bestehen.

Es sei denn sie spielt dir die Komödie ihres Lebens vor und nichts von dem, was sie dir bisher gesagt hat, trifft in irgendeiner Form zu. Nur dann bleibt die Frage, was sie davon haben sollte.

"Wie oben beschrieben habe ich seit diesem einen Mal das Thema nicht wieder angesprochen. Weil ich ihr Zeit geben wollte. Vielleicht sollte ich das aber mal wieder tun?!"

Nun ja, es einmal anzusprechen und keine konstruktive Lösungsvorschläge dabei erarbeitet zu haben, wird den derzeitigen Zustand sicherlich nicht groß verändern.

Schließlich wirst du durchs Raten kaum herausfinden können, was für sie ok ist und was nicht. Und für dich ist die Situation schließlich auch belastend.



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18. Juli 2013 um 16:37

Ja,
hab dir schon geantwortet.

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18. Juli 2013 um 16:58
In Antwort auf emi_12843551

...
"Das ist auch der Grund warum ich sowas wie das Wort Therapie nie erwähnen darf - da würde sie mich sicher fragen ob ich noch ganz dicht bin.
"

Das überrascht mich ehrlich gesagt nicht, denn das ist wohl eine ganz typische Reaktion von Betroffenen.

"Was genau der Grund dafür ist verstehe ich auch nicht.
"

Das stimmt so nicht ganz, denn sie hat dir bereits gesagt, dass sie Angst davor hat. Das ist ein Grund, warum sie jeglichen Geschlechtsverkehr ablehnt und zwar ein extrem guter. Und an der Stelle fängt auch schon an was du tun kannst, diese Angst ernst nehmen, sie nicht herunter spielen und ihr gegenüber auch das Gefühl vermitteln, dass du ihre Ängste vernommen hast und daher ein anderes Vorgehen angebracht ist.

"hatten schon mal ausführlicher über alles gesprochen. Aber wie gesagt hatte sie ja dann wieder einen Rückzieher gemacht. "

Ich hoffe nicht, dass dich ihr Rückzieher groß verwundert hat. Wenn doch, dann hast du ihre Ängste nicht ernst genug genommen. Davon mal abgesehen, wirkt es schon ein wenig so, als würdest du sie unbewusst unter Druck setzten. Denn wenn ein intensives Gespräch über ihre Ängste dazu führt, dass sie zum Ergebnis kommt, in drei Tagen (überspitzt) mit dir zu schlafen, dann läuft da irgendetwas grundlegend schief. Denn gerade wenn man sich intensiv über die bestehende Ängste ausgetauscht hat, sollte doch klar sein, dass man seine Vorgehensweise ändern muss. Einfach zu beschließen, wir treiben es dann, ist in etwa so, als würde man sich mit einem Platzangst Patienten ausführlich über seine Platzangst unterhalten und danach in einen Fahrstuhl mit ihm steigen wollen und sich wundern, warum er nicht einsteigt. Was hat man seinem Gegenüber mit einem solchen Verhalten mitgeiteilt? Richtig, dass man seine Ängste zum einen nicht ernst nimmt und ihn nicht versteht. Und schon steht die Person mit den Ängsten ganz alleine da und weiß nicht mehr weiter.

Was ihr sonstiges Verhalten betrifft, dafür müsste man sie als Person besser kennen. Vielleicht ist kuscheln usw. wirklich nicht ihr Ding.

Aber vielleicht hängt das auch alles mit der Angst vor mehr zusammen.

"Ja Ons war das nicht. So wie ich es verstanden habe war danach aber ziemlich schnell Schluss weil er sie verarscht hatte.
"

Weißt du denn ob sie mit ihm schlafen wollte oder hat sie es damals nur getan, weil sie sich unter Druck gefühlt hat und ihn halten wollte?

Denn je nachdem wie das damals abgelaufen ist, spielt das auch im hier und jetzt eine Rolle.

"Viel wichtiger für mich ist, wie ich damit umgehen soll, bzw. wie ich es ändern kann."

Aber du solltest dir selbst auch mit die Frage stellen, ob du überhaupt mit solchen Ängsten, wie sie sie hat umgehen kannst.

Denn manchmal reicht es auch einfach seinen Gegenüber die nötige Zeit zu geben.

Und nur weil du eben mit 23 schon viel weiter bist, bedeutet es noch lange nicht, dass es auch auf deine Freundin zutrifft. Denn im Grunde genommen ist deine Freundin noch vollkommen unerfahren.

Die einzigen gemachten Erfahrungen sind erschwerender Weise auch noch negativer Natur.

Da kann man nicht von ihr erwarten, dass sie sich wie eine 23 Jährige verhält, die irgendwann mit 15 ihre ersten sexuellen Erfahrungen getätigt und schon drei Beziehungen hinter sich hat und dabei die Erfahrung gesammelt hat, dass Sex extrem viel Spaß macht und super erfüllend ist. Denn dieser Zustand ist deiner Freundin leider nur aus Erzählungen, Filmen und Büchern bekannt. Ihre eigene gemachte Erfahrung weicht davon drastisch ab. Und offensichtlich gab es nach diesem Ex keinen weiteren Mann, der für eine positive Erfahrung gesorgt hätte. Da kann man also keine Wunder erwarten und von sich oder von anderen Frauen auf sie schließen. Denn sie ist eben nicht wie andere 23 Jährige.



Ich denke...
ich werde am Wochenende in einer ruhigen Minute nochmal versuchen mit ihr zu reden.

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