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Mein Freund will mich wegen zu wenig Sex verlassen

15. September 2013 um 1:17

Ich bin neu hier und hoffe das mir irgend jemand einen Rat geben kann.

Mein Freund (30) und ich (32) sind seit kurzem wieder ein Paar. Davor hatten wir über längere Zeit eine Affäre; haben uns 1 mal pro Woche getroffen und auch Sex gehabt. Nun sehen wir uns etwa 2 bis 3 mal pro Woche und jedes mal möchte er mehrmals Sex mit mir haben. Er kann immer und will immer. Er macht es sich ständig selbst und zwar auch in meinem Beisein. Das habe ich zwar inzwischen akzeptiert aber er grabbelt mich dabei ständig an und schafft es oft doch, dass ich irgendwie mitmache. Das mache ich dann ehrlich gesagt nicht gern aber ich fürchte, dass er ausflippt, wenn ich ihn abweise. Das allgegenwärtige Thema ist Sex. Wenn ich mal nein sage wird er laut, wütend, beleidigt mich und meint, dass ich in demütige wenn ich ihn abweise. Inzwischen glaube ich nicht mal mehr, dass er mich liebt. Ich habe schon mehrmals mit ihm gesprochen aber es scheint bei ihm nicht anzukommen.

Bin ich wirklich unnormal, weil ich zu wenig Sex möchte oder ist seine Vorstellung unnormal?

Ich glaube einfach, dass bei den meisten Menschen mit dem Alltag, der Arbeit usw. das anfängliche Verlangen nach Sex etwas nachlässt und empfinde 2 bis 3 mal pro Woche als Durchschnitt. Er setzt mich unglaublich unter Druck. Ich halte das nicht mehr aus. Je mehr er mich bedrängt desto weniger habe ich Lust. Ich habe regelrecht Angst mit ihm zusammen zu sein. Es gibt keinen Abend an dem wir einfach nur kuscheln und einen Film schauen oder mal reden. Es muss immer auf Sex hinaus laufen.

Wahrscheinlich läuft es auf eine endgültige Trennung hinaus, obwohl wir erst kurz wieder zusammen sind. Wir haben einen 3-jährigen Sohn und waren gerade dabei unsere gemeinsame Zukunft zu planen und ganz plötzlich will er mich deshalb verlassen.

15. September 2013 um 2:14

Ich nehme an...
...dass sich hinter dem Verlangen Deines Freundes eine Sucht versteckt.

Einen guten Ratschlag habe ich leider nicht für Dich, denn wenn Dein Freund es nicht wirklich (wahrhaben) will, hast Du keine Chance.

Letzten Endes läuft es bei Männern immer auf das Einfachste hinaus: Ja, wir machen uns katzbuckelig für Sex, denn wir sind genetisch normalerweise so programmiert.

Wenn Dein Freund, wie Du beschreibst, so potent ist, dass er wirklich mehrmals am Tag ejakulieren kann, bin ich nicht mal sicher, ob es wirklich als Sucht zu sehen ist.

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15. September 2013 um 11:10

Sex ist ein wichtiger Stützpfeiler
in einer Beziehung. Wenn es da nicht klappt, wackelt das Gerüst.

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15. September 2013 um 20:43

msg
Ja das merke ich auf einmal, weil es vorher nicht so war! Wir kennen uns seit fast 6 Jahren. Waren 1 1/2 ein Paar. Heirat geplant, Kind geplant. Ich bin gewollt schwanger geworden aber er hat sich verpisst. Inzwischen sind wir wieder zusammen und er sagt, dass er mich liebt. Früher war ich die die viel Sex wollte. Nun haben sich die Rollem getauscht. Warum auch immer. Vielleicht liebt er mich nicht, sondern hat nur einen bequemen und dauerhaften Weg für Sex gesucht. Ich bin ja immer da. Ich bin keinesfalls naiv, ich versuche nur nicht so schnell aufzugeben und für meinen Sohn und mich eine Familie zu haben. Funktioniert vielleicht nicht aber ich habe es versucht. Außerdem will ich mich nicht als frigide hinstellen lassen. Ich mache viel mit: Rollenspiele, ... Sexspielzeug, Sex an verschiedenen Orten, Pornos, Selbstbefriedigung im Beisein des anderen, Lecken, Blasen, Fesseln,...
Für manche zu wenig aber mehr als die brave Hausfrau. Ich möchte nur nicht jeden Tag unter Druck gesetzt werden.
Was ich nicht gern erwähne ist, dass ich vor vielen Jahren vergewaltigt wurde. Kein Grund für Mitleid aber manchmal gut fürs Verständnis. Deshalb finde ich überraschende Übergriffe im Schlaf nicht unbedingt toll sondern sie machen mir Angst. Aber dafür hat er null Verständnis.

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16. September 2013 um 10:48

Ich denke
es geht hier weniger um die Frage, ob es normal ist, wer wie oft Sex möchte, als eher um die Frage, wie stellt man sich eine Beziehung vor!?

Ich finde es gibt hier unterschiedliche Knackpunkte: Zunächst einmal scheint es sich hier um eine Art On-Off-Beziehung zu handeln. Ich persönlich habe es noch nie erlebt, dass so etwas auf Dauer gut geht. Das muss aber nichts heißen. Es kann gelingen, aber nur wenn sich die handelnden Akteure über die Situation bewusst sind und genau abstecken worum es geht. So wie es hier geschildert wird, scheint es ihm ausschließlich um Sex zu gehen und Dir um eine echte Beziehung mit allem was dazu gehört. Das ist so nicht kompatibel!

Darüber hinaus sagst Du, dass Du Angst davor hast, mit ihm zusammen zu sein! Ich denke, dass Angst in einer Beziehung nichts zu suchen hat!!! Und zu guter Letzt: Für mich klingt der Umgang von ihm mit Dir ziemlich respektlos! Wie wollt Ihr eine Beziehung führen, wenn Ihr keinen Respekt voreinander habt?!

Alles in allem scheint mir hier ein eher romantisierendes klammern an einer "moralischen" Vorstellung von Familie vorzuliegen. Das wird vermutlich nicht gut gehen. Menschen ändert man nicht, man kann nur sich selbst ändern. Wenn Du unbedingt an der Beziehung festhalten möchtest, musst Du Dich mit dieser Situation abfinden. Aber mein Rat wäre: Beziehung beenden - trauern - und mit frischem Mut einen Neuanfang wagen. Irgendwann kommt der passende Deckel!

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16. September 2013 um 15:12

An eine Therapie...
für ihn hab ich auch schon gedacht. Kann ich ihm aber nicht vorschreiben. Er erkennt in lichten Momenten seine Probleme aber er verschließt davor die Augen und läuft davon. Dann höre ich oft viele Tage nichts mehr von ihm.
Mit mir kann man doch reden aber mir Vorwürfe machen und Forderungen stellen, ohne, dass ich mich rechtfertigen kann, ist respektlos.
Es ist schon länger klar, dass er mehr Sex möchte als ich. Er fand es in Ordnung und meinte, dass er es sich dann eben selbst macht.
Es begann mit einem schönen Abend zu Hause (wir können wegen unseres Sohnes nur sehr selten weg). Plötzlich sollte der Film nicht mehr weiter geschaut werden. Er schreit mich an und macht von jetzt auf gleich Schluss, weil es ihm doch zu wenig ist. Ich bleibe zurück, habe viele Fragen und bekomme keine Erklärung.
Hat wohl keinen Sinn mehr. Umso mehr "freue" ich mich auf die Woche Mallorca die nun ansteht.

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