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Mein Freund möchte nicht mit mir schlafen

7. November um 14:49

Hallo, mein Freund und ich sind mitte 20. Wir sind schon ein paar Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Das Problem ist, dass mein Freund überhaupt keinen Sex mit mir möchte, er beachtet mich nicht und ,,schubst" mich weg. Es läuft ansonsten alles super und er sagt auch immer das er mich liebt und mich auch hübsch findet. Nähe lässt er dennoch nicht zu und sagt das er keine Lust hat und das er küssen auch überhaupt nicht mag. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich liebe meinen Freund, aber ich kann damit nicht umgehen. Reden hilft auch nicht. Vor 2 Jahren, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, war alles ganz anders. Kuscheln möchte er allerdings immer und er gibt mir auch Küsse auf die Stirn und vorallem küsst er mich immer, wenn er das Haus verlässt. Er ist ansonsten auch wirklich ein toller Freund,könnte mir keinen anderen vorstellen und er sagt auch immer, das er keine andere möchte. Bin echt hilflos.
Liebe Grüße

7. November um 15:04
Beste Antwort

Meine Frage wäre, warum seit ihr schon ein paar Jahre zusammen, wo er doch anscheinend keinerlei sexuelles Interesse an dir zeigt? 

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7. November um 15:08
In Antwort auf bethan_18702087

Meine Frage wäre, warum seit ihr schon ein paar Jahre zusammen, wo er doch anscheinend keinerlei sexuelles Interesse an dir zeigt? 

Das war vorher ganz anders, da hatten wir häufiger Sex. Letztes Jahr konnte man den Sex quasi an einer Hand abzählen. Ich weiß einfach nicht warum. Ich hatte vor ca. 2 Jahren öfter mal Schmerzen beim Sex, vielleicht hat ihn das so abgeschreckt. Dieses Jahr lief es auch nicht besser. 

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7. November um 15:13
In Antwort auf aeron_18765573

Hallo, mein Freund und ich sind mitte 20. Wir sind schon ein paar Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Das Problem ist, dass mein Freund überhaupt keinen Sex mit mir möchte, er beachtet mich nicht und ,,schubst" mich weg. Es läuft ansonsten alles super und er sagt auch immer das er mich liebt und mich auch hübsch findet. Nähe lässt er dennoch nicht zu und sagt das er keine Lust hat und das er küssen auch überhaupt nicht mag. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich liebe meinen Freund, aber ich kann damit nicht umgehen. Reden hilft auch nicht. Vor 2 Jahren, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, war alles ganz anders. Kuscheln möchte er allerdings immer und er gibt mir auch Küsse auf die Stirn und vorallem küsst er mich immer, wenn er das Haus verlässt. Er ist ansonsten auch wirklich ein toller Freund,könnte mir keinen anderen vorstellen und er sagt auch immer, das er keine andere möchte. Bin echt hilflos.
Liebe Grüße

Hi. Seit wann ist das denn so?
Hat er sich irgendwie sonst verändert oder du?

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7. November um 15:36
In Antwort auf andreasd89

Hi. Seit wann ist das denn so?
Hat er sich irgendwie sonst verändert oder du?

Das ist ca seit 2 Jahren, also seitdem wir zusammen wohnen. Verändert haben wir uns nicht. Wir haben uns öfter mal gestritten, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, dass ist auf jeden Fall jetzt besser geworden. Wir streiten uns kaum noch und allgemein finde ich das die Beziehung jetzt besser geworden ist und er auch. Es fehlt halt nur der Sex. Ich muss dazu sagen, dass wir beide psychisch nicht ganz so stabil sind, aber eigentlich hat das doch damit nix zu tun denke ich. Wir haben uns ja so schon kennen gelernt und gleich mit offenen Karten gespielt. Ich fühle mich natürlich jetzt scheiße. Ich habe auch wieder etwas zugenommen, aber so hat er mich auch kennengelernt, also kann es daran auch nicht liegen. Ich habe trotzdem eine normale Figur, mich hat noch nie jemand als dick bezeichnet. Ich kann es mir einfach nicht erklären.

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7. November um 15:42
In Antwort auf aeron_18765573

Das ist ca seit 2 Jahren, also seitdem wir zusammen wohnen. Verändert haben wir uns nicht. Wir haben uns öfter mal gestritten, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, dass ist auf jeden Fall jetzt besser geworden. Wir streiten uns kaum noch und allgemein finde ich das die Beziehung jetzt besser geworden ist und er auch. Es fehlt halt nur der Sex. Ich muss dazu sagen, dass wir beide psychisch nicht ganz so stabil sind, aber eigentlich hat das doch damit nix zu tun denke ich. Wir haben uns ja so schon kennen gelernt und gleich mit offenen Karten gespielt. Ich fühle mich natürlich jetzt scheiße. Ich habe auch wieder etwas zugenommen, aber so hat er mich auch kennengelernt, also kann es daran auch nicht liegen. Ich habe trotzdem eine normale Figur, mich hat noch nie jemand als dick bezeichnet. Ich kann es mir einfach nicht erklären.

Hast du das Thema schon mal angesprochen?
Tabletten nimmt er aber nicht oder?

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7. November um 15:47
In Antwort auf andreasd89

Hast du das Thema schon mal angesprochen?
Tabletten nimmt er aber nicht oder?

Ja, schon öfter. Für ihn wahrscheinlich zu oft. 
Wir nehmen beide keine Tabletten. 

Für einige hört sich das hier vielleicht dumm an, die würden sagen das ich doch froh sein kann das mein Freund nicht nur das eine möchte, aber für mich ist es eben ein Problem. Alles andere stimmt ja.

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7. November um 15:51
In Antwort auf aeron_18765573

Ja, schon öfter. Für ihn wahrscheinlich zu oft. 
Wir nehmen beide keine Tabletten. 

Für einige hört sich das hier vielleicht dumm an, die würden sagen das ich doch froh sein kann das mein Freund nicht nur das eine möchte, aber für mich ist es eben ein Problem. Alles andere stimmt ja.

Nicht nur das eine ist gut. Aber ohne dieses eine ist doch alles nicht so toll. Oder? 

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7. November um 15:55
In Antwort auf aeron_18765573

Ja, schon öfter. Für ihn wahrscheinlich zu oft. 
Wir nehmen beide keine Tabletten. 

Für einige hört sich das hier vielleicht dumm an, die würden sagen das ich doch froh sein kann das mein Freund nicht nur das eine möchte, aber für mich ist es eben ein Problem. Alles andere stimmt ja.

Und wie sieht er die Sache?

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7. November um 15:58
In Antwort auf andreasd89

Und wie sieht er die Sache?

Er sagt immer das er Sex nicht unbedingt brauch. Für ihn hat das keinen Stellenwert im Leben. 

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7. November um 16:03

kann mir auch vorstellen, dass er da vielleicht gar nicht den Spaß dahinter sieht, sondern eher als lästige Pflicht? Die Beziehung grenzt er zumindest nicht nur auf den Sex ein, was ja schon mal positiv ist. Für ihn sind andere Dinge einfach wichtiger. Vielleicht könnte euch das ein oder andere Spielzeugchen weiterhelfen? 

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7. November um 16:03
In Antwort auf bethan_18702087

Nicht nur das eine ist gut. Aber ohne dieses eine ist doch alles nicht so toll. Oder? 

Ja aber deswegen Schluss machen ist doch auch keine Option oder? 

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7. November um 16:07
In Antwort auf makeup999

kann mir auch vorstellen, dass er da vielleicht gar nicht den Spaß dahinter sieht, sondern eher als lästige Pflicht? Die Beziehung grenzt er zumindest nicht nur auf den Sex ein, was ja schon mal positiv ist. Für ihn sind andere Dinge einfach wichtiger. Vielleicht könnte euch das ein oder andere Spielzeugchen weiterhelfen? 

Hmm..Ich weiß nicht ob er es als Verpflichtung sehen könnte. 

Spielzeuge haben wir uns vor paar Jahren bestellt, lief auch ganz gut, danach hatte er kein Interesse mehr. Vor ein paar Monaten habe ich dann erneut Spielzeuge bestellt und das hat ihm für einen Tag gefallen und jetzt interessiert es ihn wieder nicht. Also er wollte sie dann gleich testen, aber wie gesagt, nur für den einen Tag. 

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7. November um 16:08
In Antwort auf aeron_18765573

Ja aber deswegen Schluss machen ist doch auch keine Option oder? 

Von Schluss machen hat keiner was gesagt. Aber wenn ihr schon ein paar Jahre zusammen seit muss das ja wohl mal anders gewesen sein und jetzt gilt es das wieder einigermaßen so hinzukriegen das beide Seiten zufrieden sein können. 

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7. November um 16:25
In Antwort auf bethan_18702087

Von Schluss machen hat keiner was gesagt. Aber wenn ihr schon ein paar Jahre zusammen seit muss das ja wohl mal anders gewesen sein und jetzt gilt es das wieder einigermaßen so hinzukriegen das beide Seiten zufrieden sein können. 

Ja, aber wie? Ich weiß eben nicht, was ich noch machen soll. 

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7. November um 17:17

Über Selbstbefriedung reden wir nicht wirklich, aber ich denke nicht das er das oft macht. 
Nein, er schaut niemanden hinterher. Auch wenn ich nicht dabei bin, denn ich habe andere schon danach gefragt. Er steht auch zu mir, redet mit anderen über mich, auch viel positives, was er mir dann auch erzählt, aber auch andere sagen mir das. Er hatte mit seinen Exfreundinnen Sex, aber vor mir hatte er glaube ein Jahr lang keinen Sex, hat er mir auch erzählt und er meinte auch das er das nicht vermisst hat. Allerdings hatten wir am Anfang öfter Sex. Ich würde sagen, dass ich allgemein in meinem vorherigen Leben mehr Sex hatte, als er. 
Wir haben nur sehr selten Sex. Aller paar Monate, letztes Jahr nur ca. 5 mal. Er fragt mich eben auch nie, ob wir Sex haben möchten. Momentan bin ich als Frau eher verzweifelt. 

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7. November um 17:42
Beste Antwort

Da anpassen nicht für Dich in Frage zu kommen scheint, solltest Du trotz vieler Anläufe das Gespräch mit ihm suchen und ihm dabei deutlich machen, dass bei einer sehr guten Partnerschaft drumherum Du unglücklich und verzweifelt bist. Wenn Eure Beziehung intakt ist sollte er Dein Anliegen ernst nehmen, mit Dir offener sprechen, sich auch mal selbst Gedanken machen etc. Es gibt Beziehungen in denen ein Partner keinen Sex mehr haben kann oder will und den anderen sexuell freigibt, das ist aber eher bei älteren Ehepartnern der Fall.
Wenn er sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen will und ihr keine Lösung findet ist es an Dir, sich Gedanken zu machen. Es ist Deine Lebenszeit und die Frage, ob Du die mit einem Partner verbringen willst der Dir eine solche Einschränkung abverlangt

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7. November um 18:02
In Antwort auf aeron_18765573

Hallo, mein Freund und ich sind mitte 20. Wir sind schon ein paar Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Das Problem ist, dass mein Freund überhaupt keinen Sex mit mir möchte, er beachtet mich nicht und ,,schubst" mich weg. Es läuft ansonsten alles super und er sagt auch immer das er mich liebt und mich auch hübsch findet. Nähe lässt er dennoch nicht zu und sagt das er keine Lust hat und das er küssen auch überhaupt nicht mag. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich liebe meinen Freund, aber ich kann damit nicht umgehen. Reden hilft auch nicht. Vor 2 Jahren, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, war alles ganz anders. Kuscheln möchte er allerdings immer und er gibt mir auch Küsse auf die Stirn und vorallem küsst er mich immer, wenn er das Haus verlässt. Er ist ansonsten auch wirklich ein toller Freund,könnte mir keinen anderen vorstellen und er sagt auch immer, das er keine andere möchte. Bin echt hilflos.
Liebe Grüße

Hat dein Freund das wirklich so gesagt? 
In mir entstand beim Lesen deiner Worte der Eindruck, er passt sich dir an. Berichtige mich, wenn ich falsch liege. Um dein Selbstbewusstsein ist es nicht gut bestellt. Du zweifelst an dir und bist mir dir selbst ganz und gar nicht im Reinen. 

Nähe lässt er ja schon zu, nur keine intime Nähe wie es scheint. Da frage auch ich mich, warum das so ist. Was war vor 2 Jahren denn anders?

LG Sis

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7. November um 18:04
In Antwort auf sophos75

Da anpassen nicht für Dich in Frage zu kommen scheint, solltest Du trotz vieler Anläufe das Gespräch mit ihm suchen und ihm dabei deutlich machen, dass bei einer sehr guten Partnerschaft drumherum Du unglücklich und verzweifelt bist. Wenn Eure Beziehung intakt ist sollte er Dein Anliegen ernst nehmen, mit Dir offener sprechen, sich auch mal selbst Gedanken machen etc. Es gibt Beziehungen in denen ein Partner keinen Sex mehr haben kann oder will und den anderen sexuell freigibt, das ist aber eher bei älteren Ehepartnern der Fall.
Wenn er sich mit dem Thema nicht auseinandersetzen will und ihr keine Lösung findet ist es an Dir, sich Gedanken zu machen. Es ist Deine Lebenszeit und die Frage, ob Du die mit einem Partner verbringen willst der Dir eine solche Einschränkung abverlangt

Ich danke dir erstmal für die hilfreiche Antwort!
Ich Werde nochmal mit ihm reden. 

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7. November um 18:10
In Antwort auf sisteronthefly

Hat dein Freund das wirklich so gesagt? 
In mir entstand beim Lesen deiner Worte der Eindruck, er passt sich dir an. Berichtige mich, wenn ich falsch liege. Um dein Selbstbewusstsein ist es nicht gut bestellt. Du zweifelst an dir und bist mir dir selbst ganz und gar nicht im Reinen. 

Nähe lässt er ja schon zu, nur keine intime Nähe wie es scheint. Da frage auch ich mich, warum das so ist. Was war vor 2 Jahren denn anders?

LG Sis

Ja, das hat er so gesagt. 
Wie meinst du das, dass er sich mir anpasst? 
Es war nix anders vor 2 Jahren, nur der Fakt das wir da nicht zusammen gewohnt haben. 

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7. November um 18:34
In Antwort auf aeron_18765573

Ja, das hat er so gesagt. 
Wie meinst du das, dass er sich mir anpasst? 
Es war nix anders vor 2 Jahren, nur der Fakt das wir da nicht zusammen gewohnt haben. 

Ja, aber hat er das wirklich genauso gesagt? "Ich mag küssen nicht" 
In deinem Post erwähntest du Schmerzen. Ich kenne keine Männer, die mögen wenn ihre Partnerin beim Sex schmerzen leidet. 
Ganz oben in deinem Text steht, vor 2 Jahren war alles ganz anders.
Vielleicht hat er seine sexuellen Bedürfnisse deinen damaligen angepasst. 

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7. November um 18:44
In Antwort auf sisteronthefly

Ja, aber hat er das wirklich genauso gesagt? "Ich mag küssen nicht" 
In deinem Post erwähntest du Schmerzen. Ich kenne keine Männer, die mögen wenn ihre Partnerin beim Sex schmerzen leidet. 
Ganz oben in deinem Text steht, vor 2 Jahren war alles ganz anders.
Vielleicht hat er seine sexuellen Bedürfnisse deinen damaligen angepasst. 

Ja so hat er es gesagt. 
Das mit den Schmerzen war nicht lange. Ich weiß nicht an was das lag. Das hatte ich dann nicht mehr. Er hatte das in der Zeit natürlich auch akzeptiert. 

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7. November um 19:32

Ich vermute, dass Sisteronthefly irgendwie auf der richtigen Spur sein könnte.

Ich sage: "könnte". Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass er im Prinzip "asexuell" ist. Asexuelle können durchaus Gefühle entwickeln und zeitweise sexuell agieren, um einen Partner an sich zu binden.

Möglich ist aber auch, dass er durch irgendetwas in eine "künstliche Asexualität" (eine scheinbare) geraten ist. Ich weiß, wovon ich rede. Bei mir genügt eine Kränkung, um mich beinahe dauerhaft auf Null zu fahren. Das heißt aber nicht, dass ich vollständig asexuell bin.

Bei ihm kann es irgendetwas in der Vergangenheit gewesen sein. Und vielleicht eine winzige Situation, an die sich die TE gar nicht mehr gerne erinnern möchte.

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7. November um 20:38
In Antwort auf schnell91

Ich vermute, dass Sisteronthefly irgendwie auf der richtigen Spur sein könnte.

Ich sage: "könnte". Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass er im Prinzip "asexuell" ist. Asexuelle können durchaus Gefühle entwickeln und zeitweise sexuell agieren, um einen Partner an sich zu binden.

Möglich ist aber auch, dass er durch irgendetwas in eine "künstliche Asexualität" (eine scheinbare) geraten ist. Ich weiß, wovon ich rede. Bei mir genügt eine Kränkung, um mich beinahe dauerhaft auf Null zu fahren. Das heißt aber nicht, dass ich vollständig asexuell bin.

Bei ihm kann es irgendetwas in der Vergangenheit gewesen sein. Und vielleicht eine winzige Situation, an die sich die TE gar nicht mehr gerne erinnern möchte.

Ich weiß eigentlich alles aus seiner Vergangenheit und es war ja auch sonst nie ein Problem. 

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7. November um 23:00

Schade, wenn unsere Ansätze nicht greifen. Dann wird es wirklich sehr schwer. Ich wünsche Dir viel Glück.

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7. November um 23:16

Ja , ich könnte mir eine Beziehung ohne Sex allerdings nicht vorstellen und irgendwann würde die Beziehung daran auch scheitern oder man sollte sich mal Gedanken über eine offene Beziehung machen, wenn der Rest ja super ist....! Wenn der Partner keine Interesse an Sex hat, lässt er Dir ja vielleicht wenigstens einen Freiraum für Sex

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8. November um 4:38
In Antwort auf aeron_18765573

Ja, aber wie? Ich weiß eben nicht, was ich noch machen soll. 

Auch wenn Ronja was anderes sagt, aber dann bin ich eben die erste, die eher zum Beenden raten würde. 
Was soll sich denn ändern? Er hat es dir doch ehrlich gesagt, dass Sex für ihn eher unwichtig ist. Zeigt ja auch seine Vergangenheit, wie du schreibst.
Dass du so nicht leben willst, kann ich gut nachvollziehen, würde ich auch nicht tun. Gerade die gemeinsame Erotik ist doch besonders schön und wichtig in einer Liebesbeziehung(es sei denn, beide sind asexuell), den Rest kannst du auch mit einem guten Freund oder in einer WG haben.
Wer weiß, vielleicht hat dir dein Körper durch den damaligen Schmerz schon gezeigt, dass in sexueller Hinsicht was nicht stimmt mit euch. Denn wirklich toll lief es doch anscheinend auch früher nicht, lese ich jedenfalls so heraus.
Dass Zusammenziehen ein Lust- und Liebeskiller sein kann, hört und liest man häufig. Ist bei euch aber eher nur verstärkend, denke ich. Die Grundproblematik bestand ja schon vorher, wenn auch nicht so stark.
Bei diesen Dingen gibt es keine Kompromisse, Lust lässt sich nicht herbeireden und Analysieren bringt auch nichts.  Denn er hat ja kein Problem, er braucht das anscheinend einfach nicht oder kaum. 
Und wenn du nicht als Frau versauern willst und unglücklich sein, wird dir wohl nur eine Lösung bleiben. Übrigens geht die Welt davon nicht unter und es gibt mehr als genug tolle Männer, die eine Frau, die gerne Sex hat, zu schätzen wissen. 
 

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8. November um 5:34
In Antwort auf aeron_18765573

Hallo, mein Freund und ich sind mitte 20. Wir sind schon ein paar Jahre zusammen und wohnen auch schon zusammen. Das Problem ist, dass mein Freund überhaupt keinen Sex mit mir möchte, er beachtet mich nicht und ,,schubst" mich weg. Es läuft ansonsten alles super und er sagt auch immer das er mich liebt und mich auch hübsch findet. Nähe lässt er dennoch nicht zu und sagt das er keine Lust hat und das er küssen auch überhaupt nicht mag. Ich weiß nicht mehr weiter. Ich liebe meinen Freund, aber ich kann damit nicht umgehen. Reden hilft auch nicht. Vor 2 Jahren, als wir noch nicht zusammen gewohnt haben, war alles ganz anders. Kuscheln möchte er allerdings immer und er gibt mir auch Küsse auf die Stirn und vorallem küsst er mich immer, wenn er das Haus verlässt. Er ist ansonsten auch wirklich ein toller Freund,könnte mir keinen anderen vorstellen und er sagt auch immer, das er keine andere möchte. Bin echt hilflos.
Liebe Grüße

Gibt es so etwas wirklich? 
Ich kenne das nur genau umgekehrt.
Männer wollen immer und überall Sex.
Da hast du wohl ein Recht eigenartiges Exemplar abbekommen.
Ich glaube kaum, daß da jemand einen wirklich guten Rat haben könnte. 

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8. November um 8:01

Ja, das soo es in der Tat geben, Männer, die wirklich keinen besonderen Neigungen zum Sex haben. 

Aber ich möchte noch eine Variante ins Spiel bringen. Vielleicht hat er ja auch keine besondere Neigung zum Sex mit Frauen. Er wäre nicht der erste Mann, der alles versucht, seine Homosexualität vor sich selbst und seinem sozialen Umfeld zu leugnen, auch wenn dies seit Rosas "Fremd-Coming-Out vor fast 30 Jahren seltener geworden ist. Und dann Jahre später, teils wenn die Kinder schon groß sind, bricht es sich dann doch seinen Weg.

Ich möchte jetzt hier keine Ratschläge geben, wie du, Schneewitchen, damit umgehen sollst. Da findest du vielleicht selbst einen Weg, dies behutsam und verständnisvoll (die homophilen Neigungen des/der Partners/in sind nichts auf das man eifersüchig sein kann - auch wenn die Enttäuschung groß sei) anzusprechen. Ansonsten gerne PN.
 

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8. November um 8:22
In Antwort auf aeron_18765573

Ich weiß eigentlich alles aus seiner Vergangenheit und es war ja auch sonst nie ein Problem. 

Okay 

Nächster Ansatz....warum nennst du dich Schneewittchen?

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8. November um 8:33
In Antwort auf zahrakhan

Auch wenn Ronja was anderes sagt, aber dann bin ich eben die erste, die eher zum Beenden raten würde. 
Was soll sich denn ändern? Er hat es dir doch ehrlich gesagt, dass Sex für ihn eher unwichtig ist. Zeigt ja auch seine Vergangenheit, wie du schreibst.
Dass du so nicht leben willst, kann ich gut nachvollziehen, würde ich auch nicht tun. Gerade die gemeinsame Erotik ist doch besonders schön und wichtig in einer Liebesbeziehung(es sei denn, beide sind asexuell), den Rest kannst du auch mit einem guten Freund oder in einer WG haben.
Wer weiß, vielleicht hat dir dein Körper durch den damaligen Schmerz schon gezeigt, dass in sexueller Hinsicht was nicht stimmt mit euch. Denn wirklich toll lief es doch anscheinend auch früher nicht, lese ich jedenfalls so heraus.
Dass Zusammenziehen ein Lust- und Liebeskiller sein kann, hört und liest man häufig. Ist bei euch aber eher nur verstärkend, denke ich. Die Grundproblematik bestand ja schon vorher, wenn auch nicht so stark.
Bei diesen Dingen gibt es keine Kompromisse, Lust lässt sich nicht herbeireden und Analysieren bringt auch nichts.  Denn er hat ja kein Problem, er braucht das anscheinend einfach nicht oder kaum. 
Und wenn du nicht als Frau versauern willst und unglücklich sein, wird dir wohl nur eine Lösung bleiben. Übrigens geht die Welt davon nicht unter und es gibt mehr als genug tolle Männer, die eine Frau, die gerne Sex hat, zu schätzen wissen. 
 

Verwechselst du gerade deine Überzeugung mit der Frage der TE?

Sie liebt ihren Freund und möchte keinen anderen Mann. Sie möchte eine Lösung für ihr sexuelles Problem. Es gibt immer eine Lösung. Kompromisslose Haltung versperrt allerdings sämtliche Türen. Es wird dich vielleicht überraschen, Lust ist nie das eigentliche Problem. Die Ursachen liegen "immer" tiefer begründet. Jeder entscheidet für sich, ob er in die Tiefe geht oder an der Oberfläche bleibt. 

PS: @ zahrakhan
Die Welt besteht auch ohne Sex und ist wunderschön. Sich als Frau fühlen kommt von innen und ist unabhängig von Sex. Genauso wie Glück vielmehr eine innere Einstellung ist. 

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8. November um 10:14
In Antwort auf sisteronthefly

Verwechselst du gerade deine Überzeugung mit der Frage der TE?

Sie liebt ihren Freund und möchte keinen anderen Mann. Sie möchte eine Lösung für ihr sexuelles Problem. Es gibt immer eine Lösung. Kompromisslose Haltung versperrt allerdings sämtliche Türen. Es wird dich vielleicht überraschen, Lust ist nie das eigentliche Problem. Die Ursachen liegen "immer" tiefer begründet. Jeder entscheidet für sich, ob er in die Tiefe geht oder an der Oberfläche bleibt. 

PS: @ zahrakhan
Die Welt besteht auch ohne Sex und ist wunderschön. Sich als Frau fühlen kommt von innen und ist unabhängig von Sex. Genauso wie Glück vielmehr eine innere Einstellung ist. 

1. Bezogen auf das PS:

Irgendwie sitze ich bei euch zwischen beiden Stühlen, Zahrakan und Sisteronthefly.

Es gibt viele Menschen, die auch ohne Sex glücklich sein können oder lernen müssen, es zu können. Insofern stimme ich Sisteronthefly zu.

Wir sprechen hier aber von einer erotischen Beziehung zwischen zwei sehr jungen Leuten, und da hielte ich es für verfehlt, der TE zu raten, sie könne ja lernen auch ohne Sex auszukommen, zumal das Glück ja tief im Inneren ruhe (nach Ernst Bertram: "ein Vineta ruht Dein Glück tief im Meer Dir innen". Das ist mir zu weltabgewandt).

Unangemessen für die Lebendigkeit junger Menschen. Da würde ich doch eher Zahrakan recht geben, dass wir hier niemand eine Art von aufopferungsfreudigem Nonnen- oder Mönchsdasein anraten sollten: Es sei denn, die Person wäre asexuell oder zu solchen Opfern prädestiniert.

Außerdem zeigt doch diese Art von Beziehung der TE eine Disbalance, wenn es überhaupt noch eine erotische sein soll: Die kann doch nicht durch den Verzicht des einen zugunsten des anderen gelöst werden. Und da gebe ich allerdings Zahrakan recht.

2. Bezogen auf die angebliche Tatsache, dass solche Probleme eher Männer andersherum haben (siehe ppetrap oben).

Die Zeiten sind längst vorbei. Es gibt inzwischen immer mehr "Umkehrungsfälle". Nicht nur das Forum hier spricht darüber einiges aus: Da gibt es immer mehr Frauen, deren männliche Partner sich sexuell verweigern. Bei diesen Threads mag es ja auch viele Fakes von Männern geben, aber viel weniger, als ich anfangs dachte. Das kriegt man schnell heraus.

Das Forum ist sicher nicht repräsentativ, aber in der Literatur finden sich immer mehr Hinweise auf überforderte und sich sexuell verweigernde Männer. Hinzu kommt der massive Einfluss der Pornographie, deren "Missbrauch" ein reales Liebesverhältnis für viele Männer als einfach zu anstrengend empfinden lässt. Dazu könnte ich aktuelle Berichte dutzendweise zitieren, und es wird von Sexualwissenschaftlern als echtes Problem gebrandmarkt.

3. Bezogen auf die Problemursache im Falle der TE.

Sisteronthefly merkt richtigerweise an, dass nur selten die eigentliche Ursache die Lust selbst sei, sondern tiefer liege.

Dies habe ich auch vermutet, weiß es aber im konkreten Fall genauso wenig wie andere.

Arkajuassuak merkt an, dass vielleicht eine verdeckte Homosexualität eine Rolle spielen könnte.

Insgesamt können wir hier viel mutmaßen, und es gibt einen ganzen großen Kanon möglicher Ursachen. Irgendwann habe ich den mal für eine TE in einem anderen Thread komplett runtergeschrieben, aber es nutzt nichts auf das ganze Potential von Lustkillern bei Männern hinzuweisen (das wird sogar international mit allen möglichen Ursachen klassifiziert, nur das würde eine dröge Diskussion).

Und was kommt am Ende bei der ganzen Diskussion heraus?

Nichts. Denn die TEs - und Schneewitchen ist mindestens die 10te mit solchen Probs hier - wussten nie etwas über die Ursachen zu sagen. Wir wissen also weder, ob es Pornokonsum mit der Folge einer extrem hoch gehängten Reizschwelle, verdeckte Homosexualität, Alkohol- oder Drogenkonsum, Depressionen, Stressfaktoren endogener oder exogener Natur oder angeblich "angeborene" Asexualität oder eine der vielen immer noch anderen verbleibenden Möglichkeiten (z.B. soziale, kulturelle Faktoren, Beziehungsprobleme etc.pp.) ist.

Wir wissen - wie so oft - gar nichts und können nicht helfen.

Ich weiß, dass Zahrakan nichts von Paarberatung hält. Aber wer anderer soll dann überhaupt noch helfen können als ein neutraler Dritter, der sexualpsychologisch geschult ist? Vorausgesetzt, beide sprechen mit dieser Person offen und ehrlich oder überhaupt (Hinweis für arme Studenten oder Leute mit wenig Geld -> Studentenwerk oder kirchliche Institutionen, die nicht immer nur bigott asexuell sein müssen und oft gute Beratungsstellen unterhalten).

Wenn eh die beiden nicht untereinander die Ursache klären können und uns hier auch niemand was sagt und sagen kann, dann ist doch eine solche Beratung der einzige Weg für eine TE, die an der Beziehung unbedingt festhalten will. Wenn er sich dann weigert, weiß niemand weiter. Wirklich niemand. Dann muss sie entweder die Opferrolle auf Dauer akzeptieren (ja, ich sehe das als großes Opfer für einen jungen Menschen, das innere sexlose Glück hin oder her), oder aber sich trennen.
 

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8. November um 10:54

Ich hätte nicht gedacht das mein Problem zu so einer Diskussionsrunde aufruft. Ich bedanke mich als erstes für eure Antworten!
Mein Name hat übrigens keine Bedeutung, ich bin nur ein großer Disney Fan. 

Ich habe daran gedacht, mein Problem bei einer Therapiesitzung anzusprechen, aber ob das etwas bringen wird. Ich denke nicht das er Homosexuell ist. Ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis und war lange Zeit mit einem befreundet und das macht sich anders bemerkbar. 

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8. November um 12:21
In Antwort auf aeron_18765573

Ich hätte nicht gedacht das mein Problem zu so einer Diskussionsrunde aufruft. Ich bedanke mich als erstes für eure Antworten!
Mein Name hat übrigens keine Bedeutung, ich bin nur ein großer Disney Fan. 

Ich habe daran gedacht, mein Problem bei einer Therapiesitzung anzusprechen, aber ob das etwas bringen wird. Ich denke nicht das er Homosexuell ist. Ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis und war lange Zeit mit einem befreundet und das macht sich anders bemerkbar. 

Hallo,

ich finde dies ist eine gute Idee! Stelle dich darauf ein, niemand löst dein Problem für dich und möglicherweise werden eine Menge Fragen gestellt. Wenn du nicht bereit oder davon überzeugt bist, dass dieser Versuch etwas bringt, spare dir 115 Euro pro Stunde.

LG Sis 

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8. November um 12:25
In Antwort auf aeron_18765573

Ich hätte nicht gedacht das mein Problem zu so einer Diskussionsrunde aufruft. Ich bedanke mich als erstes für eure Antworten!
Mein Name hat übrigens keine Bedeutung, ich bin nur ein großer Disney Fan. 

Ich habe daran gedacht, mein Problem bei einer Therapiesitzung anzusprechen, aber ob das etwas bringen wird. Ich denke nicht das er Homosexuell ist. Ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis und war lange Zeit mit einem befreundet und das macht sich anders bemerkbar. 

Diese Idee ist nicht die falscheste. Allerdings solltet ihr gemeinsam dort hingehen. Wenn nur einer sich einer solchen Therapie unterzieht und der andere auf seiner alten Meinung sizen bleibt sieht das ganze nicht gerade sehr erfolgsversprechend aus. 

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8. November um 13:09
In Antwort auf bethan_18702087

Diese Idee ist nicht die falscheste. Allerdings solltet ihr gemeinsam dort hingehen. Wenn nur einer sich einer solchen Therapie unterzieht und der andere auf seiner alten Meinung sizen bleibt sieht das ganze nicht gerade sehr erfolgsversprechend aus. 

Leider hast Du recht, Ronja. Beide müssen begreifen, dass es ein echtes Beziehungsproblem gibt.

Zu den 115 Euro pro Stunde, die Sisteronthefly wohl realistisch veranschlagt:

Ich habe schon Hinweise gegeben, dass es auch andere Möglichkeiten gibt (Studentenwerk, Caritas, Diakonisches Hilfswerk). Es ist schon erstaunlich, welch hervorragende sozial engagierte Psychologen dort manchmal anzutreffen sind, die praktisch für "lau" einen Teil ihrer Zeit opfern.

Es ist aber auch klar: Je größer der Andrang, desto länger muss man warten.

Das Hauptproblem ist aber, über seinen Schatten zu springen. Da sagen viele: "Habe ich etwa eine Psychomacke? Mit mir ist doch alles in Ordnung." Aber darum geht es ja gar nicht! Klassisches Missverständnis.

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8. November um 14:47
In Antwort auf aeron_18765573

Ich hätte nicht gedacht das mein Problem zu so einer Diskussionsrunde aufruft. Ich bedanke mich als erstes für eure Antworten!
Mein Name hat übrigens keine Bedeutung, ich bin nur ein großer Disney Fan. 

Ich habe daran gedacht, mein Problem bei einer Therapiesitzung anzusprechen, aber ob das etwas bringen wird. Ich denke nicht das er Homosexuell ist. Ich habe viele Leute in meinem Bekanntenkreis und war lange Zeit mit einem befreundet und das macht sich anders bemerkbar. 

Wäre er denn zu einer Paartherapie bereit?
Ich denke nicht, daß das mit den zusammenziehen zu tun hat, das könnte lediglich zeitgleich mit einem anderen Problen zusammen gekommen sei.
Aus meiner Praxis ist mir ein sehr ähnlicher Fall bekannt. Er hatte genau so wenig lust am Sex.
Da sie aber einen übelriechenden Ausfluss bekam, für den sie sich schämte und deshalb nicht behandeln liess, liess die Lust des Mannes schlagartig nach, sodaß sie kaum noch Sex miteinander hatten.
Mit einfachen medizinischen Mitteln konnte der Frau geholfen werden. Das wurde in Gesprächen der Paartherapie herausgefunden.
Beide konnten wohl nicht über ihr Problem miteinander reden, weil sie sich wegen ihren Problemen zu sehr schämten, darüber offen zu sprechen.

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8. November um 16:20
In Antwort auf sisteronthefly

Verwechselst du gerade deine Überzeugung mit der Frage der TE?

Sie liebt ihren Freund und möchte keinen anderen Mann. Sie möchte eine Lösung für ihr sexuelles Problem. Es gibt immer eine Lösung. Kompromisslose Haltung versperrt allerdings sämtliche Türen. Es wird dich vielleicht überraschen, Lust ist nie das eigentliche Problem. Die Ursachen liegen "immer" tiefer begründet. Jeder entscheidet für sich, ob er in die Tiefe geht oder an der Oberfläche bleibt. 

PS: @ zahrakhan
Die Welt besteht auch ohne Sex und ist wunderschön. Sich als Frau fühlen kommt von innen und ist unabhängig von Sex. Genauso wie Glück vielmehr eine innere Einstellung ist. 

Sorry aber das sehe ich anders. Ein Leben ohne fände ich überhaupt nicht schön und schon gar nicht in einer Beziehung, wo ich den Mann begehre, der aber mich nicht. Genau das scheint doch auch das Problem der TE zu sein.
Im übrigen versuchst du auch oft, deine Überzeugungen anderen aufzudrücken. Manchmal gibt es keine Lösung und Kompromisse sind sehr oft faul und machen unglücklicher als wenn man einen Neuanfang startet. Es gibt nicht nur einen einzigen Mann, den man lieben kann und sicher gäbe es jemanden, mit dem es besser passt.
Es kann doch sehr gut sein, dass der Freund der TE einfach asexuell ist. Das würde sich nicht ändern und wenn noch so viel Ursachenforschung betrieben wird. Und auch wenn es einen anderen Grund gibt- soll die TE geduldig warten, womöglich bis zum St. Nimmerleinstag, bis er sie mal wieder als Frau wahrnimmt und begehrt? Wenn es bei dir so ist, dass du problemlos auf Sex mit dem geliebten und begehrten Partner verzichten könntest, dann ist das ja ok. Bei anderen ist es aber nicht so und die TE hätte kaum diesen Thread eröffnet, wenn ihr das nicht gehörig fehlen würde.
Eine Lösung für sexuelle Probleme zu finden habe ich bei meinem ersten Freund auch mal versucht. Ohne Erfolg. Die kompromisslose Trennung war die beste Entscheidung.
Wie die TE sich letztendlich irgendwann entscheidet, muss sie sowieso selbst wissen. 

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8. November um 17:49

Bezogen auf die nicht vorhandene Balance in der Beziehung muss ich doch bei allem Respekt vor Sisteronthefly eher Zahrakan recht geben. Aber es geht nicht ums "recht geben", sondern darum, dass ich insbesondere jungen Leuten nicht puritanischen Verzicht, sondern ein erfülltes Liebesleben wünsche.

Das schließt natürlich auch diesen jungen Mann mit ein: Die TE sollte daher noch einmal einen deutlichen und konsequenten Versuch unternehmen. Wenn er keine Hilfe annehmen möchte, wird die Beziehung auf Dauer nicht zu retten sein.

Die TE muss sich vor Augen halten, dass eine einseitig asketische Beziehung eines Tages ohnehin scheitern wird. Entweder wird sie selbst psychisch zermürbt sein, oder sie wird sich eines Tages in einen anderen verlieben und mit möglicher Untreue hadern. Schöne Aussichten sind das nicht.
 

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8. November um 17:59

Das Problem ist das ich schon psychisch krank bin und diese Situation es einfach nicht besser macht. 
Ich verstehe einfach den Sinneswandel nicht. Vorher klappte es doch auch mit dem Sex und jetzt plötzlich funktioniert es nicht mehr. 

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8. November um 17:59

Das Problem ist das ich schon psychisch krank bin und diese Situation es einfach nicht besser macht. 
Ich verstehe einfach den Sinneswandel nicht. Vorher klappte es doch auch mit dem Sex und jetzt plötzlich funktioniert es nicht mehr. 

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8. November um 18:02

Für ihn ist das alles normal. Er sagt das er älter geworden ist und er eben nicht mehr so die Lust hat. Es klingt für mich eher nach Ausreden. Für eine Therapie wäre er bestimmt nicht bereit. Er sieht es ja nicht als Problem. 

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8. November um 18:46

@schneewitchen123.

Vermutlich ist er schon über 70? Ich lese doch im Eingangsthread, ihr seid beide Mitte 20.

Ich glaube, in dem Alter hatte ich meine beste Zeit. Nicht nur bezogen auf die Manneskraft.

Da stimmt so ganz und gar etwas nicht.

Ich verstehe sehr gut, dass Du uns hier nichts über Deine psychische Erkrankung berichten kannst oder möchtest.  Bitte sprich mit Deinem Therapeuten offen über die Situation. Denn dass Du einen Therapeuten hast, wurde ja schon angedeutet. Vielleicht weiß er am ehesten, was Deinen Freund beeinträchtigen könnte.

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8. November um 18:56
In Antwort auf schnell91

@schneewitchen123.

Vermutlich ist er schon über 70? Ich lese doch im Eingangsthread, ihr seid beide Mitte 20.

Ich glaube, in dem Alter hatte ich meine beste Zeit. Nicht nur bezogen auf die Manneskraft.

Da stimmt so ganz und gar etwas nicht.

Ich verstehe sehr gut, dass Du uns hier nichts über Deine psychische Erkrankung berichten kannst oder möchtest.  Bitte sprich mit Deinem Therapeuten offen über die Situation. Denn dass Du einen Therapeuten hast, wurde ja schon angedeutet. Vielleicht weiß er am ehesten, was Deinen Freund beeinträchtigen könnte.

Er ist wie ich Mitte 20. 

Ich habe leider noch keinen Therapeuten. Die Krankheit wurde vor kurzem erst festgestellt. Ich habe noch so viele andere Schwachstellen, leider. Ich werde es bei Gelegenheit ansprechen, sobald ich in Behandlung bin. Ich leide an einer Angststörung. 

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8. November um 21:23
In Antwort auf aeron_18765573

Er ist wie ich Mitte 20. 

Ich habe leider noch keinen Therapeuten. Die Krankheit wurde vor kurzem erst festgestellt. Ich habe noch so viele andere Schwachstellen, leider. Ich werde es bei Gelegenheit ansprechen, sobald ich in Behandlung bin. Ich leide an einer Angststörung. 

Diese Behandlung übernehmen die Kassen. Eine generalisierte Angsstörung? Ich wünsche dir, dass ein guter Verhaltenstherapeut helfen kann. An dieser Stelle steige ich aus dem Thread aus.
Alles Gute Dir 

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11. November um 22:21

Ich würde jetzt mal die Situation mit ihm so stehen lassen und dann versuchen mit dem Therapeuten aufzuarbeiten.Wenn dieser dich kennt, wird er vielleicht im Zusammenhang mit der ganzheitliochen Bewertung deiner Situation einen Rat geben können.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und vor alem jetzt noch das nötige Durchhaltevermögen.

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