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Mann findet mich nicht mehr anziehend..nach Schwangerschaft

14. März 2012 um 8:51

Hallo zusammen!

Ich hoffe ich bekomme hier einige Meinungen zu meinem Problem. Es geht mir momentan wirklich nicht gut.

Ich habe mit meinem Mann zusammen seit 3,5 Monaten einen kleinen Jungen. In der Schwangerschaft hatten wir noch Sex, zwar deutlich weniger aber regelmäßig.

Seitdem der kleine da ist, kamen wir nur sehr selten dazu. Ich habe einfach ein Problem damit das ich mich total ausgebrannt fühle. Ich muss für alle da sein (habe noch einen Sohn), 24 Stunden zur Stelle stehen, kann Nachts manchmal nur 2-3 Stunden schlafen weil der kleine viel weint. Ich kann einfach nicht mehr, da habe ich reichlich wenig an Sex gedacht, ich war einfach froh wenn ich Abends um neun Uhr ins Bett gehen konnte.
Ich bin ja auch keine Maschine die immer für alle berit sein muss.

Nun schläft der kleine seit einigen Nächten zum Glück durch, so kommt es, das ich gemerkt habe das es noch andere Sachen außer Windeln, schreien und schlafen gibt.

Ich habe mich versucht meinem Mann wieder anzunähern, doch es hat einfach nicht geklappt. Er sagt das er mich nicht mehr so anziehend findet, weil ich so lange so wenig Lust auf ihn hatte.

Mir hat das total den Boden unter den Füßen weggerissen, ich habe ihm ein Kind geschenkt und habe auch mein altes Gewicht wieder und nun sagt er sowas.

Was sagt ihr dazu? Was kann ich tun?
Freu mich über Ratschläge

14. März 2012 um 10:11

Was felidae schreibt
klingt zwar beim ersten Lesen etwas eigenartig, aber ich kenne das Gefühl was sie beschreibt auch.
Nach einer längeren sexfreien Zeit stellt sich eine gewisse "Gewöhnung" ein. Schwer zu beschreiben. Irgendwie scheint man sich damit abzufinden das es keinen Sex gibt. Aus welchen Gründen auch immer. Wie so eine Art Selbstschutz das man nicht immer frustriert durch die Gegend läuft. Ist dann auch nicht so einfach direkt wieder umzuschalten wenn es dann im Bett wieder klappt.

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14. März 2012 um 10:35

Ich kenne das
wie gesagt auch von mir, allerdings umfasst das nicht Sex allgemein, denn Lust auf ... habe ich trotzdem. Verzichtest du denn in solchen Zeiten komplett auf Sex?
Auch ich wünsche der TE das sie ihren Mann wieder für gemeinsamen Sex begeistern kann. Ich denke es könnte ein wenig dauern aber wenn sie sich um ihren Mann bemüht wird das wieder klappen.

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14. März 2012 um 11:20

Dein Mann ist kein Idiot und auch nicht gefühllos
Das ist eine relativ normale Reaktion. Du mußt bedenken, daß für einen Mann Sex und Zuneigung eng verknüpft sind. Wenn ihr also 3.5 Monate keinen Sex hattet, dann hat ihm einfach ein gutes Stück an Zuneigung gefehlt und das nagt einfach an einem. Als Mann kann man Verständnis für die Frau haben, man kann sich sagen, da muß ich jetzt durch, aber trotzdem bleibt da so ein Gefühl der Vernachlässigung. Mann ist ja nicht aus Stein. Damit Du Dir das ungefähr vorstellen kannst: für einen Mann ist eine längere Zeit ohne Sex mit seiner Frau etwa so, wie für Dich, wenn er längere Zeit nicht mehr mit Dir reden würde.

Außerdem mußte er in diesen Monaten sein Begehren zurückdrängen. Das kostet Kraft und läßt sich nicht auf Knopfdruck wieder rückgängig machen.

Keiner von Euch hat Schuld oder so etwas, die erste Zeit nach der Geburt ist nunmal kein Zuckerschlecken. Hab einfach etwas Geduld, versucht Euch wieder mehr Zeit für einander zu nehmen, kuschelt viel, dann kommt der Rest von alleine.

LG, IAH

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14. März 2012 um 11:35

Details zu thema
wir haben nach der Geburt schon Sex gehabt, aber eben nur selten (alle 3 Wochen vielleicht)! Dazu kommt, das es ein Kaiserschnitt war und ich immer noch mit Problemen und Taubheitsgefühle zu kämpfen habe, das interessiert ihn aber auch nicht wirklich.

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14. März 2012 um 11:40

Zensur
Wieso wird denn hier ... auch zensiert?
Ist Selbst.befried.igung in einem Sexforum ein Tabuthema?

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14. März 2012 um 11:41
In Antwort auf umar_12939966

Zensur
Wieso wird denn hier ... auch zensiert?
Ist Selbst.befried.igung in einem Sexforum ein Tabuthema?

Gibts doch nicht...
... .....

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15. März 2012 um 9:01

Was soll denn der Angriff, bitteschön?
1. Die TE schrieb: "Nun schläft der kleine seit einigen Nächten zum Glück durch, so kommt es, das ich gemerkt habe das es noch andere Sachen außer Windeln, schreien und schlafen gibt.

Ich habe mich versucht meinem Mann wieder anzunähern, doch es hat einfach nicht geklappt. Er sagt das er mich nicht mehr so anziehend findet, weil ich so lange so wenig Lust auf ihn hatte."

Wenn ich das so lese, dann kommt es mir so vor, als hätte die TE gnädigerweise mal wieder Lust gehabt, aber der Typ hat nicht gespurt, also war sie eingeschnappt. Wer behandelt da denn wen als Maschine, die funktionieren muß, wenn es der Besitzerin gefällt?

Von daher ist Dein Satz:
rex07 schrieb: "Ja genau , so einfach ist das , die Frau ist eine Maschine und muss nur bissel gewartet werden."
vollkommen fehlgeleitet.


issoabahallo schrieb: " normale Reaktion. Du mußt bedenken, daß für einen Mann Sex und Zuneigung eng verknüpft sind."

rex07 schrieb: "Ja genau so wünscht DU dir das vielleicht aber andere Männer denken da eben halt viel anders , mit dem Kopf und nicht mit dem ......!"

Also ich bin ein Mensch und bei mir zählen Herz, Bauchgefühl und Kopf und zwar in der Reihenfolge. Wenn Du Deine Gefühle einfach so abschalten kannst, dann herzlichen Glückwunsch.

Aber wo wir schon mal dabei sind, persönlich zu werden: kann es sein, daß Du auch unter mangelnder Zuneigung gelitten hast, Dich aber nicht getraut hast, zu Deinen Gefühlen zu stehen und mir das jetzt als Triumph des Willens verkaufen möchtest?

rex07 schrieb: "Hast du auch einmal daran gedacht einer Frau mal tatkräftig unter die Arme zu greifen oder sollte sie dir noch das Essen mundgerecht zubereiten usw. da sie ja so viel Zeit ohne jegliche Probleme hat.
Schlimm wenn Männer einfach nicht reif genug sind , werden wollen , Hauptsache Sex und Kinder in die Welt setzen , danach............alles Schicksal. "

1. Ich habe noch nichts gelesen, daß darauf hinweist, daß der Mann der TE, sich nicht an Haushalt oder Kinderpflege beteiligt hätte.
2. Ich habe selbst überhaupt keine Andeutungen gemacht, daß ich die Arbeit mit einem Säugling unterschätzen oder nicht wertschätzen würde. Ich weiß sehr gut, was das bedeutet, ich habe selbst Zwillinge und bin eine ganze Weile regelmäßig nachts aufgestanden, um sie zu füttern. Ich weiß, was es heißt ein schreiendes Bündel nachts stundenlang durch die Gegend zu tragen, bis endlich eingeschlafen ist. Also komm mir nicht so.
3. Ich predige bei solchen Threads immer wieder, daß der Mann beruflich kürzer treten soll, daß man sich die Haus- und Erziehungsarbeit aufteilt, ebenso wie die Erwerbsarbeit. Aber die Frauen wollen es eben oft nicht, da das Muttersein eben auch viele Vorteile hat, angefangen bei der Gesellschaftlichen Anerkennung "Hausfrau und Mutter ist ja sooo ein harter Job", dem Versorgtsein, der freien Zeiteinteilung, etc. Der Anteil der Frauen, die ihrem Partner nach der Geburt das Baby in die Hand drücken und sagen: "Mach Du mal" dürfte im Promillebereich liegen.

Erst fragen, dann schießen, lautet die alte Wild-West-Regel. Solltest Du vielleicht auch mal beherzigen.

LG, IAH

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15. März 2012 um 10:59

@rex07: Oh Mann!
rex07 schrieb: "Du musst hier nichts weiter erzählen , ich war auch ein Kind von Kaiserschnitt-Geburt.
Ich weiss von meiner Mutter noch wie sie das hinter sich brachte."

Erzählt das nicht jede Mutter ihren Kindern? Wie schwer die Geburt doch war? Egal ob spontan oder per sectio caesarea? Quasi als erzieherisches Mittel?

Tatsache ist doch, daß ein Kaiserschnitt ein nach chirurgischen Maßstäben relativ harmloser Eingriff ist, nur eben mit den normalen Operationsrisiken verknüpft. Und bevor Du sagst, ich wisse ja gar nicht wie das ist: ich selbst habe mittlerweile 6 schwere Bauch-Ops hinter mir, wo die Narben dreimal so lang sind wie bei einem Kaiserschnitt und da ist man nach 3 bis 4 Wochen spätestens wieder komplett hergestellt (was die OP-Folgen angeht).

Wie Du Dich hier einschleimst ist ja grausam.
*kopfschüttel*

LG, IAH

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15. März 2012 um 12:49

Kaiserschnitt
Der Kaiserschnitt war deswegen nicht so harmlos, weil ich mehrmals durch niedrigen Kreislauf bewußtlos wurde und dermaßen mit Medikamenten vollgepumpt wurde, so das ich weder meinen Kopf bewegen, noch sprechen konnte.

Aber darum gehts ja hier auch nicht.

Ich finde das es doch der richtige Schritt war mich meinem Mann wieder anzunähern, viele Frauen verpassen den Moment...das hat nichts damit zutun, das ich gnädig sein wollte, sondern einfach das wieder etwas Kraft da war um mich mit anderen Dingen zu beschäftigen. Das sich das wieder einpendeln muss, ist mir klar, aber dennoch finde ich seine Reaktion etwas "rotzig". Es ist ja nicht so, das ich müde bin weil ich seit Wochen um die Häuser ziehe, sondern weil ich mich um unser Kind kümmere- 24 Stunden am Tag.

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18. April 2012 um 13:17

ZEIT
Hi,
die Geburt eines Kindes ist ein traumatisches Erlebnis für alle Beteiligten. Auch der Alltag danach ist oft durch Chaos, Überforderung, Veränderung, Stress, Rückschrauben der eigenen Bedürfnisse gekennzeichnet.
Für Partnerschaft und traute Zweisamkeit ist in dieser ersten, turbulenten Zeit oft wenig bis fast kein Platz. Seele und Körper müssen sich erholen und auf die neuen Gegebenheiten einstellen.
Meine Erfahrung ist, dass sich sexuelles Verlangen und Befriedigung desselbigen erst nach und nach wieder auf beiden Seiten einstellt. Man muss sich und dem Partner allerdings Zeit geben, das Erlebte zu verarbeiten und den eigenen, neuen Platz in der nunmehrigen Familienkonstellation zu finden.
Nach der Geburt unseres Kindes hat es gedauert bis ich und mein Partner wieder sexuell richtig zusammengefunden haben.
Ein absolutes Muss ist Vertrauen und Verständnis und Geduld füreinander, von seiten des Mannes für die körperlich und seelisch erlittenen Traumata seiner Frau, aber auch die Frau muss dem Mann zugestehen, dass das passive Miterleben einer Geburt nicht spurlos an einem vorbeigehen kann.
vlg

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18. April 2012 um 10:34
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