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Liebe, Sex > Unterschied Mann-Frau!

2. August 2008 um 9:17 Letzte Antwort: 2. August 2008 um 19:23

Also ich finde das oft zutreffend......

"Männer nehmen Liebe in kauf, um Sexualität zu kriegen. Frauen nehmen Sexualität in Kauf, um Liebe zu kriegen"

...oder "In der Erotik des Mannes steckt die Antithese zur Bindung und Verantwortung: Sie ist kurzfristig und eruptiv (Alberoni, 1987)

lg an alle

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2. August 2008 um 10:01

Etwas in
kauf nehmen, klingt für mich negativ. In dem Moment, lasse ich etwas zu, was jedoch nicht das ist, was ich möchte.
Ich mache mich damit abhängig von etwas.

Es ist sehr provokant und aus meiner Sicht zu allgemein, da ja alle angesprochen werden.

Auch in der These von Alberoni wird der Mann komplett in eine Schublade gepackt.

Nichts desto trotz ist es interessant sich damit auseinander zu setzen und bei sich zu schauen, ob denn etwas davon zutrifft, oder die Erfahrung schon einmal gemacht wurde.

Sehr anregend.. danke

Desire

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2. August 2008 um 10:07

Inwiefern?
ist es so, dass sein Ziel ist Liebe zu bekommen und er dafür Sex "in kauf nimmt"?

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2. August 2008 um 10:30

Ich
hatte das "k" bei keinen überlesen, deshalb meine Frage

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2. August 2008 um 10:51

Das
ist schon wieder eine Schublade.

Ob männlich oder weiblich: Menschen sind allesamt "emotional". Durch die Variationen der Entwicklung/Erziehung eines jeden von uns, ergeben sich unterschiedliche Formen des Ausdrucks und durchaus auch der Wahrnehmmung der Gefühle.
Ich denke bei einem Mann hat es sicherlich sehr stark mit seiner Rolle in der Gesellschaft zu tun. Wie viele Männer haben es sich als Junge verkniffen zu weinen, weil es eben als unmännlich galt.
Bei einer Frau ist es jedoch nicht viel anders, denn auch sie behauptet sich mehr und mehr und bringt ihre Gefühle nicht immer zum Ausdruck.

Vermeidung/Verdrängung von Gefühlen ist meiner Ansicht nach der Hauptgrund solcher Wahrnehmungen, wie sie geschildert werden.

Wenn ich mir den sexuellen Bereich anschaue, mit dem was heute um uns herum ist, wird es noch deutlicher.

Männer sollten "Superman" darstellen können, um dem gerecht zu werden. Der Druck auch im emotionalen Bereich ist enorm.
Also ist die Erwartungshaltung allgemein von Seiten der Frauen doch eher von einem Mann, der cool ist,der nicht ständig über Gefühle spricht, sondern zeigt, was für ein Held er ist.

Die Frau umgekehrt als Supergirl im sexuellen Sinne, soll nicht mit Reizen geizen, doch bitte schön nur für den Mann, der sie eingefangen hat. Sie sollte im wahrsten Sinne perfekt sein und zwar in allen Lebenslagen.

Jetzt habe ich damit übertrieben und doch ist da ein Fünkchen Wahrheit dran. Wenn beide Seiten so sehr mit dem beschäftigt sind, was sie eigentlich für den anderen sein sollten, sind sie nicht mehr echt, verbergen sich hinter einer Maske.

Wir alle wollen geliebt werden. Dieser Wunsch ist in jedem Menschen verankert.

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2. August 2008 um 13:11

Natürlich....
bestimmt die Sozialisation, Erziehung sehr massiv die Entwicklung zum Mann/Frau, aber, und das nie vergessen werden: das Hormon Testosteron ist eben beim Mann in viel höherer Konzentration vorhanden als bei der Frau.
Und Testosteron beeinflußt das sexuelle Verhalten sehr massiv. Ist bei Frauen ja auch so, auch bei Frauen bestimmt das Testosteron das sexuelle Verhalten, nicht die Östrogene.

Bsp: Frau, wenn im Zyklus der Testposteronspiegel steigt, neigen Frauen zu riskanterem Sexualverhalten (ungschützer Sex....) > in empirischen Studien belegt.

Es ist einfach so, daß beides (Umweltbedingtes, Biologisches) zusammenspielt. Es werden Buben und Mädchen (Studie: bei gleicher Größe und Körpergewicht als "zarter" von Eltern eingestuft!!!) anders von außen behandelt und erzogen, und zusätzlich ist die biologische Ausstattung eben eine andere. Alles zusammen ergibt eben einen gewissen Unterschied. Obwohl eines klar ist: Es gibt "weiblichere" Männer als bestimmte Frauen, die teilweise ganz schön maskulin agieren.

ich persönlich bin ein Mann, für den es wichtig ist, Gefühle zu zeigen . Ich hatte noch nie einen ONS, war ein paar Mal in der Situation mit wirklich hübschen Frauen (die auch sehr verführerisch waren....), aber ich brach jedes Mal kurz davor ab. Ich konnte das einfach nicht. Für mich gehört einfach Liebe und eine Beziehung dazu.
Und was ist da auch jedes Mal passiert: die Frauen waren total unsicher....sie waren total geknickt, und fragten mich, ob ich sie nicht attraktiv fand? Ich meinte, natürlich, sogar sehr, aber erklärte ihnen dann auch warum ich es nicht wollte.

Also: Männer wollen nicht nur das eine! Und ich selbst schätze mich als überdurchschnittlich attraktiv ein, der bei Frauen gut ankommt. Ich sage das jetzt auch bewußt deshalb, weil das auch immer so eine Sache ist. Attraktive Männer sind meistens untreu....auch das stimmt überhaupt nicht.
Ich habe noch keine Frau betrogen, und möchte das auch nie. Ich habe schon einige Frauen miterlebt, wie sie verzweifelt waren, als sie betrogen wurde. Furchtbar! Dieses Leid....Ich möchte das keiner Frau antun!

So, ich habe das jetzt alles geschrieben, nicht um hier zu schreiben, wie toll ich doch bin. Nein ich bin von meiner Natur soundso eher bescheiden. Nein darum geht es mir nicht.

Ich möchte einfach zeigen, daß es auf jeden Fall Männer gibt, die treu und gefühlvoll sind. Und für die Sex nicht das Einzige ist!

Also besonders an alle jene Frauen, die schon mal schlimm enttäuscht wurde, es gibt sie, die ganz tollen Männer, habt einfach Geduld, und laßt euch grad beim Kennenlernen etwas mehr Zeit!

LG Michael

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2. August 2008 um 14:25

Also
ich finde diese aussagen nicht zutreffend. denn eine beziehung zu einer frau oder einem mann - je nachdem - zu haben , besteht nicht nur aus sex. normalerweise nähert man sich menschen auch erstmal nicht sexuell. es gibt eben gewisse dinge, die sich entwickeln und entfalten und ein fundament haben müssen, damit was gutes draus entsteht. das gilt für frauen und auch für männer. das thema sexualität ist nicht so gross, wie es manchen oftmals scheint.

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2. August 2008 um 16:20

Ich bin nicht
der meinung, daß das allgemein zutrifft. aber doch trifft es leider(!) immer wieder zu, und das womöglich gar nicht so selten wie man annehmen möchte......

und ich finde daß es tatsächlich sehr provokant formuliert ist.

lg

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2. August 2008 um 19:23

Absoluter quatsch,
tschuldigung aber das ist doch überhaupt nicht wahr. Das klingt wie aus dem Mittelalter, allein schon, daß man als Frau Sex "in Kauf nimmt".

Ich meine, daß klingt ja so als hätten Frauen keinen Sexualtrieb und würden den Sex nur "über sich ergehen lassen". Das ist ja fast schon haarsträubend.

Und wie bitte kann man Liebe in Kauf nehmen? Entweder man liebt jemanden oder nicht. Wenn man sagen würde sie nehmen Verpflichtungen oder Beziehungen in Kauf, würde das wenigstens ein bißchen mehr Sinn machen.

Vielleicht liegts ja an der unglücklichen Wortwahl, aber diese Schwarz-Weiss-Malerei, die ja nicht einmal im Ansatz stimmt klingt für mich total rückständig.

Natürlich gibt es Unterschiede, aber jetzt erklär mir mal jemand, warum sowohl bei schwulen als auch lesbischen Paaren (hab da ein paar Freunde und Bekannte) haargenau die gleichen Beziehungskisten ablaufen, wie bei Heteros?

Vielleicht liegts ja nicht in erster Linie an den Unterschieden zwischen Mann und Frau, sondern daran, daß Beziehung/Nähe, etc. immer schwierig ist, weil es nun einmal auch um Triebe, Egoismus, Kompromissbereitschaft, etc. geht und es immer Probleme geben wird, wenn sich zwei Menschen so nah aufeinander einlassen.

Vielleicht hab ich jetzt komplett an dem vorbei geschrieben, was eigentlich Thema ist, aber das ging mir dabei halt grad durch den Kopf.

Lg

Penelope

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