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Libidoverlust bei meiner Freundin: Pillenwechsel, Frauenarztwechsel etc.

29. Mai 2006 um 22:22

Hallo,

ich (25) bin seit fast 7 Jahren mit meiner Freundin (25) zusammen und es läuft auch alles recht gut nur in den letzten Jahren nahm ihre Lust auf Sex immer mehr ab. Inzwischen schlafen wir eigentlich nur noch am Wochenende miteinander,wobei sie selbst sagt, daß es ihr nicht sehr viel bringt. Zum Orgasmus bringe ich sie schon gar nicht.
Zu Beginn dieser Entwicklung konnte ich das nicht verstehen da sie vorher richtig wild im Bett war (ich war ihr erster Sexualpartner allerdings hatte sie auch damals keine Orgasmen)und natürlich gab es wegen dem Thema zu Beginn auch oft Streit. Sicher habe ich in der Zeit einiges kaputt gemacht aber wir verstehen uns trotz allem wieder sehr gut. Ich gebe mir Mühe sie nicht zu sehr unter Druck zu setzen und ich denke, daß sie während des Sex den sie auch hin und wieder einleitet, doch dann auch wieder richtige Leidenschaft und Lust empfinden müsste. Aber nach wenigen Minuten hat sie meißtens genug.
Jedenfalls will ich mich mit der Situation nicht abfinden. Ich meine sie sieht fantastisch aus, wir sind jung und wenn es nach mir gänge hätten wir 3 mal am Tag Sex, die schönste Nebensache der Welt. Aber auch nicht nur meinetwegen denn ich finde es auch total traurig welcher Spaß ihr dabei entgeht und es verletzt mich auch daß sie an mir gar keine richtige Lust mehr empfinden kann. Auch das sie sagt sie störe es auch, daß sich bei mir alles nur um Sex drehen würde. Naja ich bin ein Kerl aber sicher habe ich auch jede Menge anderes im Kopf und auf Sex hoffe ich ja inzwischen nur noch am Wochenende.
Irgendwie hat sie es dann in einem Gespräch auch eingesehen und war bereit sich darüber Gedanken zu machen, wie man ihr wieder den Spaß am Sex näherbringen könnte. Da sie sich auch nie selbst befriedigt, riet ich ihr erstmal dazu, damit sie vielleicht lernt die Lust wieder zu genießen oder vllt schafft sie es auch sich selbst zum Orgasmus zu bringen.
Zusätzlich haben wir überlegt, ob es vllt an ihrer Pille (Valette) liegen könnte, und ich hab Ihr aufgrund der Beiträge in diesem Forum geraten doch mal eine andere Pille auszuprobieren. Sie würde dann auch gleich den Frauenarzt wechseln, da ihr jetziger wohl nicht so das Wahre ist.
Am nächsten Tag war ihr das mit dem neuen Frauenarzt aber auch nicht recht, da sie sich ja dann wieder untersuchen lassen müsste und sie hätte jetzt eh noch Valette-Pillen für die nächsten 5 Monate, und solange würde sie jetzt noch abwarten.
Ich bin etwas erstaunt weil ich es nicht für seriös halte, wenn ein Frauenarzt jede junge Frau die zu ihm wechselt gleich untenrum abfingert, wenn sie eigentlich nur eine umfassende Beratung über Nebenwirkungen der Inhaltsstoffe verschiedener Pillen Produkte wünscht. Oder ist das ein gängiges Kennenlernritual bei Frauenärzten?
"wir brauchen darüber gar nicht diskutieren oder warst du schonmal beim Frauenarzt" war das Ende des Gesprächs...

Was denkt ihr? Unsere Beziehung ist wirklich sehr innig und wir sind sicher unser Leben miteinandern zu verbringen. Aber das mit dem Sex muß doch irgendwie wieder hinzukriegen sein.

29. Mai 2006 um 22:57

Das klingt echt schade...
Denn eigentlich entscheidet man sich doch mit der Pille zu verhüten. Hat man keinen/wenig Sex ist das meiner Meinung auch nicht wirklich nötig, bzw. das ganze geht in die entgegengesetzte Richtung. Es ist glaube ich schwer für deine Freundin einzusehen, dass es wirklich an der Pille liegt. An was soll es sonst liegen, eure Beziehung ist in Ordnung, du gibst dir scheinbar viel Mühe sie beim Sex glücklich zu machen und kümmerst dich. Das Problem an den Hormonen ist, dass diese Nebenwirkung bei ihr bei einer anderen Pille wahrschienlcih auch auftritt. D.h. es hätte ev. keinen Sinn, etwas anderes auszuprobieren. Es gibt die sympthothermale Methode zur Verhütung, die sehr sicher ist. Aber da kannst du deine Freundin wohl kaum zu bewegen. Sie wird wahrscheinlich in solchen Dingen von dir als mann nicht gerne belehrt oder beraten, kann ich mir vorstellen. Ich denke auch, dass das mit dem Frauenarztwechsel bei ihr nur eine Ausrede ist. Es ist echt ärgerlich, dass sie da so dickköpfig ist. Ich habe schon oft hier gelesen, dass sich viele Frauen wie neu geboren gefühlt haben, nachdem sie die pille abgesetzt haben. Deine Freundin fühlt sich vielleicht auch etwas angegriffen wenn du sie darauf ansprichst. Ich hoffe sie wird darüber nachdenken und dementsprechend handeln.

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30. Mai 2006 um 10:18

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Libidoverlust ist eine NW der Pille - ich glaube das steht auch in der Packungsbeilage. Bei den meisten Frauen bringt ein Wechsel gar nichts. Am besten ist es da die hormonelle Verhütung ganz abzusetzen.

Die Eingangsuntersuchung beim Frauenarzt ist alles andere als unseriös - mit abfingern hat das ganze überhaupt nichts dazu. Jeder Arzt muss sich erstmal vergewissern, ob bei seiner Patientin alles in Ordung ist, bevor er ihr eine Pille verschreibt. Wenn man die Pille nimmt wird man im Normalfall jedes halbe Jahr untersucht. Hormone greifen stark in den Körper ein, da ist eine regelmäige Kontrolle wichtig. Wenn du andere Medikamente dauerhaft nimmst wirst du doch auch regelmäßig untersucht. Übrigens wird nicht nur jede junge Frau, sondern auch jede

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30. Mai 2006 um 20:29

Bist du denn bereit ...
Bist du denn bereit dich um die Verhütung zu kümmern? zuverlässig immer kondome?

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