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Langsam verzweifelt - selbst Dildo geht nicht rein!

26. August 2018 um 14:06

Hallo,
Ich verzweifle langsam. Zuerst einmal hab ich relativ selten Sex und dabei gibts jedes Mal starke Schwierigkeiten, überhaupt erst reinzukommen (manchmal klappte es auch überhaupt nicht), verbunden mit Schmerzen auch während des ganzen Akts über und danach, einmal ists vorn am Eingang sogar gerissen. An fehlender Feuchtigkeit dürfte es eigentlich nicht liegen, denn es fließt schon fast...
Nun heißt es ja, es sei meist eigentlich nur deswegen so, weil man sich irgendwie innerlich verspannt, und ich habe oft von den Dilatoren gelesen, die man bei Vaginismus verwendet, um die Vagina nach und nach an eine Einführung zu gewöhnen. Allein zu Hause, ganz entspannt. Klingt logisch und vernünftig und ich habe mir vor etwa einem Jahr ein paar Vibratoren/Dildos in verschiedenen Breiten besorgt. 2,2;2,5;2,8 und 3,5.

Bis 2,8 geht es sogar ganz gut (auch wenn ich meist den 2,5 benutze, da der 2,8 etwas geriffelt ist und mir auch das Schmerzen bereitet bzw wahnsinnig unangenehm ist - genau wie übrigens auch die Vibrationsfunktion), aber egal wie feucht ich bin, egal wie gut der 2,5er “flutscht“, setze ich den 3,5er an, ist Schluss, er will partout nicht rein. Es verschließt sich nichts vor Verspannung oder so, nein, es geht erst gar nicht vernünftig auf (tolle Formulierungen, aber ihr versteht was ich meine, oder? ). Ich weiß nicht, ob es auch am Material liegen kann (hartes PVC), denn er ist schon ziemlich “unbequem“, sag ich mal (weiß nicht, ob ich Links einstellen darf? Sind halt alles auch Billig-Vibratoren:roll, da gefällt mir zB der ganz kleine aus Silikon viel besser, aber normalerweise müsste sich doch trotzdem deutlich mehr öffnen, aber da geht einfach so überhaupt nichts. Was die Aussicht auf ein nächstes Mal Sex natürlich auch deutlich schmälert, obwohl ich echt gern wieder hätte. Aber ständig die Bedenken haben zu müssen, dass er überhaupt erst gar nicht reingeht, die hab ich mittlerweile tatsächlich schon so, wenn ich dran denke, und so kann das ja natürlich gar nichts werden. Aber wenns zu Hause entspannt schon nicht klappt, wie solls den dann mit einem Mann klappen. Zumal die 3,5 meist doch eher an einen realen Penis herankommen als die 2,5. Und ich bin leider überhaupt kein Beziehungstyp, mag lieber lockere Affären, und da ist's ja erst recht bescheuert, wenn's nicht vernünftig klappt.

Ist der Sprung von 2,8 auf 3,5 einfach zu arg und ich bräuchte theoretisch noch welche in, keine Ahnung, 3,0 & 3,3 oder so? Oder sollte ich mir eine andere FÄ suchen, die sich das mal ernsthaft anschaut? Auch dort bei der Untersuchung geh ich vor Schmerzen fast ein (wie soll man sich denn auch auf dem Stuhl entspannen können, wenn man so weit nach vorne rutschen muss, dass man das Gefühl hat, man fällt gleich? ), meine FÄ fragte nur mal ob das beim Sex genauso sei, auf mein Ja nickte sie nur, erwiderte aber nichts mehr und auch sonst kam nie noch was diesbezüglich zur Sprache.
Klar ist das immer so ne Sache, ich hab echt wahnsinnig selten Sex (1-2x im Jahr?:shy, und dass ich dann quasi jedes Mal aufs Neue so ne halbe Jungfrau bin, wär ja auch irgendwie logisch, wobei ich ja zu Hause theoretisch Sachen zum “Dagegensteuern“ hab und dies dann auch deutlich öfter passiert.. Bin ja eigentlich schon froh, dass das mit der 2,5 Breite so gut klappt aber bringt mir halt fürs “echte Leben“ nicht viel

Vielleicht kennt ja jemand das Problem und hat inzwischen eine gute Lösung dafür gefunden?

Danke für ernsthafte Antworten,
Beste Grüße

26. August 2018 um 17:57
In Antwort auf unknown101

Hallo,
Ich verzweifle langsam. Zuerst einmal hab ich relativ selten Sex und dabei gibts jedes Mal starke Schwierigkeiten, überhaupt erst reinzukommen (manchmal klappte es auch überhaupt nicht), verbunden mit Schmerzen auch während des ganzen Akts über und danach, einmal ists vorn am Eingang sogar gerissen. An fehlender Feuchtigkeit dürfte es eigentlich nicht liegen, denn es fließt schon fast...  
Nun heißt es ja, es sei meist eigentlich nur deswegen so, weil man sich irgendwie innerlich verspannt, und ich habe oft von den Dilatoren gelesen, die man bei Vaginismus verwendet, um die Vagina nach und nach an eine Einführung zu gewöhnen. Allein zu Hause, ganz entspannt. Klingt logisch und vernünftig und ich habe mir vor etwa einem Jahr ein paar Vibratoren/Dildos in verschiedenen Breiten besorgt. 2,2;2,5;2,8 und 3,5. 

Bis 2,8 geht es sogar ganz gut (auch wenn ich meist den 2,5 benutze, da der 2,8 etwas geriffelt ist und mir auch das Schmerzen bereitet bzw wahnsinnig unangenehm ist - genau wie übrigens auch die Vibrationsfunktion), aber egal wie feucht ich bin, egal wie gut der 2,5er “flutscht“, setze ich den 3,5er an, ist Schluss, er will partout nicht rein. Es verschließt sich nichts vor Verspannung oder so, nein, es geht erst gar nicht vernünftig auf (tolle Formulierungen, aber ihr versteht was ich meine, oder? ). Ich weiß nicht, ob es auch am Material liegen kann (hartes PVC), denn er ist schon ziemlich “unbequem“, sag ich mal (weiß nicht, ob ich Links einstellen darf? Sind halt alles auch Billig-Vibratoren:roll, da gefällt mir zB der ganz kleine aus Silikon viel besser, aber normalerweise müsste sich doch trotzdem deutlich mehr öffnen, aber da geht einfach so überhaupt nichts. Was die Aussicht auf ein nächstes Mal Sex natürlich auch deutlich schmälert, obwohl ich echt gern wieder hätte. Aber ständig die Bedenken haben zu müssen, dass er überhaupt erst gar nicht reingeht, die hab ich mittlerweile tatsächlich schon so, wenn ich dran denke, und so kann das ja natürlich gar nichts werden. Aber wenns zu Hause entspannt schon nicht klappt, wie solls den dann mit einem Mann klappen. Zumal die 3,5 meist doch eher an einen realen Penis herankommen als die 2,5. Und ich bin leider überhaupt kein Beziehungstyp, mag lieber lockere Affären, und da ist's ja erst recht bescheuert, wenn's nicht vernünftig klappt. 

Ist der Sprung von 2,8 auf 3,5 einfach zu arg und ich bräuchte theoretisch noch welche in, keine Ahnung, 3,0 & 3,3 oder so? Oder sollte ich mir eine andere FÄ suchen, die sich das mal ernsthaft anschaut? Auch dort bei der Untersuchung geh ich vor Schmerzen fast ein (wie soll man sich denn auch auf dem Stuhl entspannen können, wenn man so weit nach vorne rutschen muss, dass man das Gefühl hat, man fällt gleich?  , meine FÄ fragte nur mal ob das beim Sex genauso sei, auf mein Ja nickte sie nur, erwiderte aber nichts mehr und auch sonst kam nie noch was diesbezüglich zur Sprache. 
Klar ist das immer so ne Sache, ich hab echt wahnsinnig selten Sex (1-2x im Jahr?:shy, und dass ich dann quasi jedes Mal aufs Neue so ne halbe Jungfrau bin, wär ja auch irgendwie logisch, wobei ich ja zu Hause theoretisch Sachen zum “Dagegensteuern“ hab und dies dann auch deutlich öfter passiert.. Bin ja eigentlich schon froh, dass das mit der 2,5 Breite so gut klappt aber bringt mir halt fürs “echte Leben“ nicht viel  

Vielleicht kennt ja jemand das Problem und hat inzwischen eine gute Lösung dafür gefunden?

Danke für ernsthafte Antworten,
Beste Grüße

Nehm halt die Finger 

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27. August 2018 um 0:10

Hui, ein hilfreicher Beitrag, ich danke dir! 
Ertastet man das theoretisch auch bei einer normalen Untersuchung (die (halb-)jährliche) oder muss man da explizit was nachgucken lassen, weißt du das? 
Ich hab halt bei meiner FÄ das Gefühl, dass es ihr ziemlich egal ist, es war ja schon mal kurz Thema, dass es mir so Schmerzen bereitet, und sie kriegt es ja auch mit, aber irgendwie scheint's ihr egal zu sein. Leider ist es recht schwer, empfehlenswerte FÄ zu finden, die keinen Aufnahmestopp haben  

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27. August 2018 um 9:40

Schwierig, hier zwischen den offensichtlich nicht ernst gemeinten Antworten die ernsten zu herauszufiltern.

Mein Tipp: Wenn die Ärztin nicht darauf eingeht, einen anderen Arzt/Ärztin aufsuchen. Das Problem ist nicht sooo häufig, haben aber auch andere Frauen, und ein Arzt sollte das wissen und ernst nehmen.

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28. August 2018 um 21:46

Joa, weil deine Frage irrelevant ist, denn wie im Eingangspost geschrieben, wurde das Problem bereits angesprochen, es wurde nur abgetan und nicht weiter drauf eingegangen. Und ich war dann einfach zu perplex von der Reaktion und zu verwirrt, um da weiter nachzufragen. Man sollte ja eigentlich meinen, man müsse der Ärztin dann nicht alles aus der Nase ziehen, sondern von sich aus nachgucken oder Relevantes nachfragen, wenn das Problem angesprochen wird. 

Wie tomschlingel schreibt, ist es schwer, die ernstgemeinten Beiträge hier herauszufiltern und deiner gehörte aufgrund der Formulierung einfach nicht dazu. Sorry, wenn ich dir damit Unrecht getan habe.

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28. August 2018 um 21:53

Na ja, die Ärztin stopfte mir das Teil quasi rein und schaute es sich schnell, schnell (und nochmal schnell...) an, wieder raus, tschüss, danke und auf Wiedersehen. Ne Betäubung hätte doch viiiel zu lang gedauert.. 

Ich werde aber erneut versuchen, eine weitere Gynäkologin aufzusuchen, die noch Patienten aufnimmt. Das ist hier nämlich leider echt schwer. Hatte ja schon ein paar Versuche gemacht, zu wechseln, aber keiner nahm auf. Werde morgen und übermorgen mal nochmal bei weiteren Gynäkologinnen anrufen und hoffen, dass ich jemand Kompetentes finde.. kann ich theoretisch auch bei mehreren Termine machen, und mir die alle mal anschauen?   wer weiß denn schon, ob die Nächste endlich mal vernünftig ist.. Hab irgendwie immer Pech bei Ärzten. 

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31. August 2018 um 19:13
In Antwort auf unknown101

Na ja, die Ärztin stopfte mir das Teil quasi rein und schaute es sich schnell, schnell (und nochmal schnell...) an, wieder raus, tschüss, danke und auf Wiedersehen. Ne Betäubung hätte doch viiiel zu lang gedauert.. 

Ich werde aber erneut versuchen, eine weitere Gynäkologin aufzusuchen, die noch Patienten aufnimmt. Das ist hier nämlich leider echt schwer. Hatte ja schon ein paar Versuche gemacht, zu wechseln, aber keiner nahm auf. Werde morgen und übermorgen mal nochmal bei weiteren Gynäkologinnen anrufen und hoffen, dass ich jemand Kompetentes finde.. kann ich theoretisch auch bei mehreren Termine machen, und mir die alle mal anschauen?   wer weiß denn schon, ob die Nächste endlich mal vernünftig ist.. Hab irgendwie immer Pech bei Ärzten. 

Du kannst das auch mit deiner Krankenkasse klären. Schlimmstenfalls gehst du jedes Quartal zu einer anderen. Ich kam als Mann mit meinem Hausarzt auf das Thema, und sogar der kannte sich gut aus damit. Sein Tipp war ein Satz Dilatoren - von ganz dünn bis dicker. Da kannst du so langsam vorgehen wie du willst und es dir angenehm ist. Manchmal musst du nur „lernen“, dass es ok ist.

Viel Glück!

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28. Januar um 18:45

Es fällt mir sehr schwer darüber zu schreiben, aber ich kenne das Problem Hatte betreits vor 32 Jahren genau das gleiche Problem. War damals beim Psychologen und beim FA (allerdings nur einem) niemand wußte eine Lösung. Ich sagte immer das Kinder machen war schmerzhafter als das bekommen. Die Geburten änderten nichts, waren beides Kaiserschnitte. Tja, was soll ich sagen, nach 20 Jahren "Ohne" funktioniert es auf einmal ohne Probleme. Das hilft Dir jetzt natürlich nicht weiter, aber ich wollte das Du weißt, das Du mit dem Problem nicht allein bist.

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