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Lange Beziehung - Kein Sex mehr

3. Juni 2017 um 3:07

Hallo zusammen,

ich muss mir etwas von der Seele reden. Ich bin seit 8 Jahren in einer -eigentlich- tollen Beziehung. Mein Freund ist wahnsinnig liebevoll, wir können uns nach der langen Zeit immernoch jeden Tag etwas neues erzählen und schlafen ständig zu wenig, weil wir uns mal wieder festgequatscht haben. Wir können uns in Ruhe lassen, ohne das einer eingeschnappt ist, vermissen uns aber trotzdem, wenn man sich einen ganzen Tag nicht gesehen hat. Wir beide mögen es zu kuscheln und wachen immernoch jeden morgen komplett verknotet auf.

Ich würde behaupten Sex ist das einzige Problem.

Es hat sich schon von Beginn an komplizierter angefühlt als es sein sollte. Ich war immer die Experimentierfreudige und er der eher Konservative, aber trotzdem hatten wir zu beginn unserer Beziehung Sex. Damals haben wir uns nur am Wochenende gesehen und dadurch hatte man einen so begrenzten Zeitrahmen, das man nicht gezögert hat. Jetzt wohnen wir seit 7 Jahren zusammen und seit dem geht kaum noch was. In der zwischenzeit ist natürlich viel passiert und es gab immer wieder die unterschiedlichsten Gründe...

Einer davon ist mein Gewicht. Damit kämpfe ich schon seit meiner Kindheit und irgendwie will ich es nicht auf die Kette kriegen. Im Moment bin ich -denke ich- auf dem Richtigen Weg, habe meine Ernährung umgestellt und es ist keine 'Diät'. Ich war deswegen eigentlich ganz zufrieden mit mir. Ich hatte oft keine Lust auf Sex, weil ich mich dabei selbst als Zumutung empfunden habe und dadurch wurde das lange nicht thematisiert.

Als wir uns kennengelernt haben war ich im übrigen auch nicht schlank, aber trotzdem war es irgendwie okay. Jetzt bin ich noch etwa 5 kilo von unserem 'Kennenlerngewicht' entfernt. Nach ein paar Drinks hatte ich ihm das vor einer Woche euphorisch erzählt und er hat mir dann -zugegeben: betrunken- gestanden, dass er eigentlich nur auf zierliche Frauen steht. Im Ansatz hatten wir dieses Thema bereits über die Jahre verstreut: Er mag eigentlich kleine Brüste, aber ich habe es so verstanden, dass das schon okay ist so. Ich könnte auch abnehmen so viel wie ich will, einen kleinen Busen werde ich niemals haben. Genausowenig werde ich jemals einen zierlichen Po haben.
Bei diesem Gespräch gab es am Ende viele Tränen, beiderseits, und irgendwie sind wir auf den gemeinsamen Nenner gekommen, dass wir beide ja mehr wollen und wir versuchen wollen das hinzubekommen. Er hat am nächsten Tag auch beteuert, dass er mich nicht 'wie eine Schwester liebt' und war selbst wahnsinnig geknickt und versteht seine Vorliebe als missbilligung meiner Person. Außerdem sagt er, dass er, egal was kommt, mit mir alt werden will und angst hat, dass ich das nicht mehr möchte wegen seiner Aussage und seinen Präferenzen.

Wenn ich jetzt daran denke, dass er sich dazu überwinden will mit mir zu schlafen, wird mir übel. Hätte ich nicht immer wieder das Thema angesprochen, hätten wir einfach nicht darüber gesprochen. Am Ende hat sich jetzt bestätigt, dass ich eine Zumutung bin und ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Das Ganze fühlt sich an als würde ich ihn nötigen und das will ich nicht. Ich bin jetzt 27 Jahre alt und kann mich noch nicht damit abfinden nie wieder Sex zu haben.

Und was nützt der lange Text? Ich würde einfach gerne Meinungen dazu hören.. fällt jemandem ewas ein? War schonmal jemand in der Situation?

Ich weiss einfach nicht mehr weiter.

3. Juni 2017 um 8:39
In Antwort auf janna12341

Hallo zusammen,

ich muss mir etwas von der Seele reden. Ich bin seit 8 Jahren in einer -eigentlich- tollen Beziehung. Mein Freund ist wahnsinnig liebevoll, wir können uns nach der langen Zeit immernoch jeden Tag etwas neues erzählen und schlafen ständig zu wenig, weil wir uns mal wieder festgequatscht haben. Wir können uns in Ruhe lassen, ohne das einer eingeschnappt ist, vermissen uns aber trotzdem, wenn man sich einen ganzen Tag nicht gesehen hat. Wir beide mögen es zu kuscheln und wachen immernoch jeden morgen komplett verknotet auf.

Ich würde behaupten Sex ist das einzige Problem.

Es hat sich schon von Beginn an komplizierter angefühlt als es sein sollte. Ich war immer die Experimentierfreudige und er der eher Konservative, aber trotzdem hatten wir zu beginn unserer Beziehung Sex. Damals haben wir uns nur am Wochenende gesehen und dadurch hatte man einen so begrenzten Zeitrahmen, das man nicht gezögert hat. Jetzt wohnen wir seit 7 Jahren zusammen und seit dem geht kaum noch was. In der zwischenzeit ist natürlich viel passiert und es gab immer wieder die unterschiedlichsten Gründe... 

Einer davon ist mein Gewicht. Damit kämpfe ich schon seit meiner Kindheit und irgendwie will ich es nicht auf die Kette kriegen. Im Moment bin ich -denke ich- auf dem Richtigen Weg, habe meine Ernährung umgestellt und es ist keine 'Diät'. Ich war deswegen eigentlich ganz zufrieden mit mir. Ich hatte oft keine Lust auf Sex, weil ich mich dabei selbst als Zumutung empfunden habe und dadurch wurde das lange nicht thematisiert. 

 Als wir uns kennengelernt haben war ich im übrigen auch nicht schlank, aber trotzdem war es irgendwie okay. Jetzt bin ich noch etwa 5 kilo von unserem 'Kennenlerngewicht' entfernt. Nach ein paar Drinks hatte ich ihm das vor einer Woche euphorisch erzählt und er hat mir dann -zugegeben: betrunken- gestanden, dass er eigentlich nur auf zierliche Frauen steht. Im Ansatz hatten wir dieses Thema bereits über die Jahre verstreut: Er mag eigentlich kleine Brüste, aber ich habe es so verstanden, dass das schon okay ist so. Ich könnte auch abnehmen so viel wie ich will, einen kleinen Busen werde ich niemals haben. Genausowenig werde ich jemals einen zierlichen Po haben. 
Bei diesem Gespräch gab es am Ende viele Tränen, beiderseits, und irgendwie sind wir auf den gemeinsamen Nenner gekommen, dass wir beide ja mehr wollen und wir versuchen wollen das hinzubekommen. Er hat am nächsten Tag auch beteuert, dass er mich nicht 'wie eine Schwester liebt' und war selbst wahnsinnig geknickt und versteht seine Vorliebe als missbilligung meiner Person. Außerdem sagt er, dass er, egal was kommt, mit mir alt werden will und angst hat, dass ich das nicht mehr möchte wegen seiner Aussage und seinen Präferenzen.

Wenn ich jetzt daran denke, dass er sich dazu überwinden will mit mir zu schlafen, wird mir übel. Hätte ich nicht immer wieder das Thema angesprochen, hätten wir einfach nicht darüber gesprochen. Am Ende hat sich jetzt bestätigt, dass ich eine Zumutung bin und ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Das Ganze fühlt sich an als würde ich ihn nötigen und das will ich nicht. Ich bin jetzt 27 Jahre alt und kann mich noch nicht damit abfinden nie wieder Sex zu haben.

Und was nützt der lange Text? Ich würde einfach gerne Meinungen dazu hören.. fällt jemandem ewas ein? War schonmal jemand in der Situation? 

Ich weiss einfach nicht mehr weiter.
 

Ehrlich verwirrt
Egal, ob du nun abnimmst oder doch akzeptierst wie du bist. Ein Ende eurer Beziehung ist vorprogrammiert. Keiner von euch beiden wird so glücklich und/oder zufrieden. Mir ist ehrlich gesagt schleierhaft, wie es überhaupt so lange halten konnte. Sein Geständnis wird nun immer zwischen euch stehen. Das ist auch nicht gut für dein Selbstwertgefühl. Versucht Freunde zu bleiben, denn mehr seit ihr in den letzten Jahren nicht gewesen.

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3. Juni 2017 um 20:22

Da sieht man mal wieder, wie scheiße die Menschheit ist. Was ist dein Freund bloß für ein Typ?

Such dir besser eine bessere Person, der dich so nimmt wie du bist! Ich lese schon aus dem Text heraus, dass eure Beziehung keine Zukunft hat. Es passt halt einfach nicht und vor allem, wer will einen Freund haben, der so etwas sagt oder so denkt? NIEMAND.

Entschuldige für die Worte, aber das ist meine Meinung.

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3. Juni 2017 um 23:07
In Antwort auf janna12341

Hallo zusammen,

ich muss mir etwas von der Seele reden. Ich bin seit 8 Jahren in einer -eigentlich- tollen Beziehung. Mein Freund ist wahnsinnig liebevoll, wir können uns nach der langen Zeit immernoch jeden Tag etwas neues erzählen und schlafen ständig zu wenig, weil wir uns mal wieder festgequatscht haben. Wir können uns in Ruhe lassen, ohne das einer eingeschnappt ist, vermissen uns aber trotzdem, wenn man sich einen ganzen Tag nicht gesehen hat. Wir beide mögen es zu kuscheln und wachen immernoch jeden morgen komplett verknotet auf.

Ich würde behaupten Sex ist das einzige Problem.

Es hat sich schon von Beginn an komplizierter angefühlt als es sein sollte. Ich war immer die Experimentierfreudige und er der eher Konservative, aber trotzdem hatten wir zu beginn unserer Beziehung Sex. Damals haben wir uns nur am Wochenende gesehen und dadurch hatte man einen so begrenzten Zeitrahmen, das man nicht gezögert hat. Jetzt wohnen wir seit 7 Jahren zusammen und seit dem geht kaum noch was. In der zwischenzeit ist natürlich viel passiert und es gab immer wieder die unterschiedlichsten Gründe... 

Einer davon ist mein Gewicht. Damit kämpfe ich schon seit meiner Kindheit und irgendwie will ich es nicht auf die Kette kriegen. Im Moment bin ich -denke ich- auf dem Richtigen Weg, habe meine Ernährung umgestellt und es ist keine 'Diät'. Ich war deswegen eigentlich ganz zufrieden mit mir. Ich hatte oft keine Lust auf Sex, weil ich mich dabei selbst als Zumutung empfunden habe und dadurch wurde das lange nicht thematisiert. 

 Als wir uns kennengelernt haben war ich im übrigen auch nicht schlank, aber trotzdem war es irgendwie okay. Jetzt bin ich noch etwa 5 kilo von unserem 'Kennenlerngewicht' entfernt. Nach ein paar Drinks hatte ich ihm das vor einer Woche euphorisch erzählt und er hat mir dann -zugegeben: betrunken- gestanden, dass er eigentlich nur auf zierliche Frauen steht. Im Ansatz hatten wir dieses Thema bereits über die Jahre verstreut: Er mag eigentlich kleine Brüste, aber ich habe es so verstanden, dass das schon okay ist so. Ich könnte auch abnehmen so viel wie ich will, einen kleinen Busen werde ich niemals haben. Genausowenig werde ich jemals einen zierlichen Po haben. 
Bei diesem Gespräch gab es am Ende viele Tränen, beiderseits, und irgendwie sind wir auf den gemeinsamen Nenner gekommen, dass wir beide ja mehr wollen und wir versuchen wollen das hinzubekommen. Er hat am nächsten Tag auch beteuert, dass er mich nicht 'wie eine Schwester liebt' und war selbst wahnsinnig geknickt und versteht seine Vorliebe als missbilligung meiner Person. Außerdem sagt er, dass er, egal was kommt, mit mir alt werden will und angst hat, dass ich das nicht mehr möchte wegen seiner Aussage und seinen Präferenzen.

Wenn ich jetzt daran denke, dass er sich dazu überwinden will mit mir zu schlafen, wird mir übel. Hätte ich nicht immer wieder das Thema angesprochen, hätten wir einfach nicht darüber gesprochen. Am Ende hat sich jetzt bestätigt, dass ich eine Zumutung bin und ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll. Das Ganze fühlt sich an als würde ich ihn nötigen und das will ich nicht. Ich bin jetzt 27 Jahre alt und kann mich noch nicht damit abfinden nie wieder Sex zu haben.

Und was nützt der lange Text? Ich würde einfach gerne Meinungen dazu hören.. fällt jemandem ewas ein? War schonmal jemand in der Situation? 

Ich weiss einfach nicht mehr weiter.
 

Mein Gott, ihr seid seit 8 Jahren zusammen. Da bindet Euch doch mehr als die Vorliebe von speziellen  Figurtypen. Ich steh auch auf dunkelhaarige sudländische Schönheiten und meine Frau ist blond. Und wir lieben uns seit 26 Jahren.

Eine Partnerin kann nie in allen Belangen perfekt sein. Also lass Dich nicht verrückt machen. Redet darüber, was er sich sexuell wünscht und was Du Dir wünschst. Dann wird es auch mit dem Sex wieder klappen.

Und ör nicht auf die Deppen, die hier immer gleich rumtönen, dass man sich trennen muss, wenn der Partner nicht 3x jeden Tag Sex will.

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4. Juni 2017 um 11:38

Das ist schon eine krasse Geschichte und ich kann sehr gut verstehen wie Du Dich fühlst.
So eine Aussage steckt man nicht einfach so weg...schon gar nicht, wenn man sowieso schon sehr lange selbst das Gefühl hat dass die Figur nicht passt.
Sex ist mit Sicherheit nicht alles aber schon verdammt wichtig. Und es gibt bestimmt einen Mann der Dich so wie Du bist liebt und begehrt... und wenn man dieses Gefühl mal hatte und man sich selbst so richtig gut fühlt ist es meistens auch ganz einfach seinen Körper in "den Griff" zu bekommen.
Aus eigener Erfahrung sag ich Dir...manchmal ist es besser wenn man geht.
Sei stark, kämpfe für Dich!

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