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Kurzgeschichte: Die Tür in der Kabine

30. September 2011 um 4:02

Ich habe nicht vor die Geschichte mit einer großen Anmerkung des Autors zu versehen, möchte dich aber bitten, etwas Feedback zu geben. Was gefällt dir an der Geschichte, was nicht, sowohl inhaltlich als auch sprachlich?

Zudem würde mich interessieren, von welchem Standpunkt aus du an das Lesen der Geschichte herangehst. Erhoffst du dir gute (Amateur-)Literatur mit ein wenig Pep oder hast du eine Hand in der Hose und hoffst auf graphischere Darstellung?

Liebe Grüße,
Orpheus

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Die Tür in der Kabine

Unbehelligt betrat sie die Umkleide und zog den grünen Vorhang hinter sich zu, der bis zum Boden reichte. Mit Spiegel, Kleiderhaken und einem Hocker war die Kabine für ihre Zwecke genügend ausgestattet. Ohne groß zu überlegen, hing sie die ausgewählten Jeanshosen an den Haken, setzte sich auf den Hocker und entledigte sich ihrer Turnschuhe, sowie der Jeans, die sie im Moment trug. Ordentlich gefaltet legte sie sie auf die Turnschuhe und stand auf, um sich die neuen Jeans zu holen, wobei ihr Blick im Spiegel hängen blieb. Sie betrachtete ihre hellen, glatten Beine, die sie schon seit einem Weilchen niemandem mehr zur Gänze gezeigt hat, und lächelte. Wenn sie wieder an einem netten Kerl interessiert wäre, würde es jedenfalls nicht an ihrem Aussehen scheitern, dachte sie und ließ die Augen nach oben wandern, bis ihr Lächeln verschwand und ein verdutztes Öh? ihren Lippen entfuhr. Konzentriert starrte sie in den Spiegel, um den Gegenstand besser zu erkennen, der aus der Wand hinter ihr zu ragen schien, aber es war ganz unverkennbar

ein Penis. Sie wirbelte herum und presste sich mit dem Rücken an den Spiegel, Herzschlag pochend. Nun erst fiel ihr auf, dass in der Wand eine Holztür eingelassen war, auch wenn man den Umriss nur schwer erkennen konnte. Dort wo allerdings die Klinke dazu sein müsste, war ein Loch. Und daraus lugte ein Penis. Ganz zweifellos. Sie bemerkte auf Anhieb, dass sie mit der Situation nicht zurechtkam. Sollte sie um Hilfe rufen? Das war doch sicher sexuelle Belästigung. Nur tat der Besitzer des Gliedes ja nichts. Außer sein bestes Stück in ihre Umkleide zu halten. Ihr nächster Gedanke war, die Kabine ruhig zu verlassen und eine Mitarbeiterin des Kaufhauses zu suchen, um sie darauf aufmerksam zu machen, dass sich ein Perverser Späße mit jungen Frauen erlaubte.

Sie wandte sich schon Richtung Vorhang, als ihr einfiel, dass sie ja keine Hose anhatte. Und während des Anziehens könnte sie nicht laufen, wäre sie verwundbar. Schon leicht schwindelig von all dem ungenutzten Adrenalin, rückte sie den Hocker zum Spiegel und setzte sich, Holztür und Penis bestens im Auge. Ab und zu bewegte er sich ganz leicht auf und ab, wobei sie den oberen Rand des Hodensacks zu Gesicht bekam: Definitiv echt, kein Gummi, kein Plastik.

Langsam beruhigte sie sich. Sie wurde sich bewusst, dass sie immer noch jederzeit schreien konnte, und sie konnte den Exhibitionisten auch etwas verstehen, schließlich hatte auch sie schon die Erfahrung gemacht, dass Sex (oder auch nur ein fester Griff an den Po) viel spannender war, wenn man entdeckt werden könnte auch wenn ihre freizügige Ader noch längst nicht so dreist geworden ist wie die ihres Belästigers mit dem schönen Schwanz. Und schön war er, das konnte man dem Perversling nicht verübeln. Sie kannte sich mit genauen Längen nicht aus, aber sie schätze ihn etwa zwei Zentimeter länger ein als den ihres langjährigen Freundes. Außerdem war er gerade wie ein Strahl und voll aufgerichtet, fast senkrecht in die Höhe. Ihr wurde bewusst, dass es ein leichtes wäre, sich davorzustellen und ihn von hinten in sich einzuführen, er hatte schließlich genau die richtige Höhe. Für einen Moment sah sie sich selbst bereits dort stehen, wie sie sich mit den Händen an den Wänden stütze und ihren Hintern immer wieder an die kühle Holztür klatschte, den Phallus dabei immer wieder in sie treibend, der aufgrund seiner Härte und der Position ihre vordere Scheidewand voll beanspruchen und sie schleunigst in unkontrollierte Stöße und Seufzer verfallen lassen würde.

Erschrocken fuhr sie aus der Träumerei hoch, als sie bemerkte, dass ihre Hand beinah unbewusst zwischen ihre Beine gefahren war, doch die Lust in ihren Lenden war zu deutlich zu spüren um ignoriert zu bleiben. Schnell schob sich ihre Hand seitwärts in ihr Höschen, nur Sekunden später masturbierte sie exzessiv, wobei ihre Linke das Höschen beiseite hielt und ihre Rechte großflächig und druckvoll ihren Schambereich massierte. Zusätzlich zur vertraut-angenehmen Wärme die sich sofort in ihrem Unterleib ausbreitete, kam das gute Gefühl das man hat wenn man ein schlimmes Jucken endlich kratzen kann. Ihr Oberkörper entspannte sich und sie lehnte sich zurück, wobei ihr ein leiser, eindeutig lusterfüllter Seufzer entfuhr. Sie fragte sich, ob der Spaßvogel das wohl gehört hat und wie er das Geräusch wohl deutet, denn sehen konnte er sie ja offenbar nicht. Eigentlich ein gemeiner Gedanke, sich einfach nur an ihm aufzugeilen, wo er sein gutes Stück doch so großzügig zur Verfügung stellte. Es war dieser Moment an dem sie beschloss, sich auf ihn einzulassen.

Ein Weilchen genoss die es noch, sich völlig sich selbst zu widmen, und erst stark angeregt stand sie auf und watschelte die anderthalb Meter o-beinig zur anderen Wand, wobei sie die Hand zwischen ihren Beinen wechselte. Direkt neben dem Penis angekommen, griff sie mit ihrer feuchten, rechten Hand feste zu. Als hätte er genau das erwartet, reckte sich ihr der Eindringling noch weiter entgegen, wobei sie von der anderen Seite der dünnen Holztür ein tiefes Ausatmen vernehmen konnte, wie ein unterdrücktes Stöhnen. Dadurch noch mehr in dem Willen bestärkt, dem Kerl zu zeigen mit wem er sich hier angelegt hat, begann sie ihn mit festem Griff abzuwichsen.

Die Härte des Pfahls verdutzte sie, heizte sie aber auch noch mehr an wie eine Spirale erschien ihr die Erotik der Situation, und sie wusste nicht, wie weit diese noch führte. Mit dem Oberkörper an die Holztür gelehnt forcierte sie ihre Kraft auf einen Ring aus Daumen und Zeigefinger um dem Gegendruck gerecht zu werden. Mit dem linken Mittelfinger drang sie dabei in sich selber ein. Ihr Atem beschleunigte sich dabei schnell, und direkt auf der anderen Seite der Tür, nur ein paar Zentimeter von ihrem Ohr entfernt, hörte sie auch den arrhythmischen Atemgang des Fremden.

Schnell hatte sie die Bewegungen beider Hände in einem fließenden Rhythmus, und ihre Beine wurden zunehmend schwächer. Der stöhnende Atem entfernte sich nach oben, der Kabinenboden kam näher und schnell fand sie sich auf ihren Knien wieder, wobei sie weder sich noch den Anderen langsamer befriedigte. Mit dem Schwanz nun auf Augenhöhe war der nächste Schritt nur logisch. Ihre rechte Hand umfasste lediglich noch seine Eichel, als ihre Zungenspitze die Schaftwurzel berührte. Sie bewunderte die glatte, reine Haut und fuhr mit der Zunge herauf um dann ihre Hand zu entfernen und ihre Lippen um das obere Drittel des Schwanzes zu schließen.

Es mochte ihr bislang Längster sein, aber dies war etwas, das sie konnte. Ein paar Mal umstreichelte sie die Eichel und saugte an ihr, dann legte sie ihre Zunge wie eine Schiene der Lust unter den Schwanz, holte Luft und schob ihren Kopf vor, bis die Eichel in ihrem Rachen verschwand und Geschmack und Gefühl des fremden Gliedes alle anderen Eindrücke schwächten, abgesehen von dem Hitzegefühl im Unterleib, das nun sachte zu pulsieren begann.

Reflexartig zog er seinen Schwanz knappe drei Zentimeter zurück, bis er fühlte wie sich die Lippen der jungen Frau direkt am Loch in der Tür wieder an ihn schmiegten und sie ihn mit Zunge, Wangen und Rachen von oben bis unten verwöhnte, schmatzend und stöhnend. Wer hätte auch gedacht, dass sich diese Braut als Blasgöttin entpuppt? Er stieß wieder zu.

Aus ihrem Hals drang ein leises Röcheln als sich die Spitze des Eindringlings noch tiefer in sie rammte, doch sie behielt die volle Kontrolle. Noch einmal schloss sie die Lippen um ihn, diesmal ganz am Schaft, und gurgelte und saugte dabei, sodass ein wenig Speichel durch das Türloch rann. Die Stange in ihrem Schlund zappelte und zuckte bereits erregt, doch der Hitzepuls tief in ihr ließ ihre erste Vorstellung wieder aufleuchten und brach dabei alle Vorsichtsmaßnahmen nieder. Sie riss ihren Kopf zurück, stellte sich ächzend wieder auf die Beine, drehte sich um und griff mit der Rechten hinter sich nach dem nun schon vertrauten Schwanz des Fremden. Sie zog sich an ihn heran und platzierte ihn gerade ungeduldig an ihrer nassen ... als sie mit ihrer Handfläche leichte Kontraktionen wahrnahm. Sie hatte genug Erfahrung um zu wissen was das bedeutete, aber im selben Moment fühlte sie auch schon die warme Flüssigkeit an Po und Oberschenkel. Sie hatte aber auch genug Erfahrung um zu wissen, dass sie noch ein paar Sekunden Zeit hatte.

Hektisch platzierte sie den noch ejakulierenden Schwanz doch noch wo sie ihn haben wollte und stieß ihr Becken kraftvoll nach hinten, bis sie mit ihrem Hintern an die kühle Holztür klatschte. Bei den nächsten zwei, drei Stößen gewann der Hitzepuls in ihrer Welt immer mehr an Dominanz und als sie dann einen Finger noch leicht an den Kitzler legte, kam sie.

Sie hielt sich noch die freie Hand vor den Mund, doch sie wusste ganz klar, dass das nichts hilft. Dem ersten, langgezogenen Lustschrei folgten noch zwei kurze leisere, während derer sie nach vorn von ihrem Spielzeug rutschte und sich kraftlos auf den Hocker fallen ließ. Ein paar Sekunden gönnte sie sich eine Verschnaufpause, dann schaute sie wieder auf. Der Schwanz war verschwunden. Die Tür ließe sich sicherlich öffnen, führte wahrscheinlich zu einem kleinen Lager oder einem Abstellraum. Es war ihr egal. Sie machte sich sauber, probierte die mitgebrachten Hosen, entschied sich für eine und verließ die Kabine.

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