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Krankenkassenzusatzbeitrag, 8 Euro !

11. Februar 2010 um 11:20

Hallo liebe Gemeinde,
habe heute von meiner Krankenkasse Bescheid bekommen, dass ich ab sofort 8 Euro zusätzlich an sie monatlich zahlen muss. Da meine Frau in der gleichen Kasse ist, sind es für uns als Familie 16 Euro mehr im Monat, oder fast genau 200 Euro im Jahr.
Ich bin stinksauer. Für alles andere ist Geld da, nur Krankenkassen können nicht effizient arbeiten, und dürfen dann auch noch die Mitglieder schröpfen.
Anbei sei da noch bemerkt, dass Arbeitslose und Hartz IV Empfänger diesen Zusatzbeitrag nicht selber tragen müssen. Da wir als berufstätige, kaum den Arzt aufsuchen, meistens zum Check Up bzw. Zahnkontrolle, bin ich wütend.
Wann passiert endlich etwas in unserem Gesundheitssystem. Wann ist endlich Schluß mit dem Lobbyismus der Krankenkassen, Pharmakonzerne, Kassenärztlichen Vereinigungen, Apothekerverbände etc.??
Wir jedenfalls werden von unserem Sonderkündigungsrecht gebrauch machen, und uns eine andere Krankenkasse suchen, denn es gibt noch genügend Kassen, die nicht erhöhen wollen und werden!
Wie seht ihr das?

11. Februar 2010 um 11:41


Fast vollkommen richtig!!
Was hat uns die damalige Privatisierung der Krankenkassen gebracht? Nichts, außer zum Teil 250 Krankenkassen.
Von billig kann auch nicht die Rede sein. Im Gesundheitssystem kann man keine Gewinne einfahren. Doch dieses wird ständig versucht. Arzneimittel werden überteuert angeboten, damit die Pharmakonzerne noch mehr Gewinne machen, siehe Impfaktion Schweinegrippe. Das alles müssen wir tragen.

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11. Februar 2010 um 11:45

Hast Du gerade Deine Narrenkappe auf?
Wir sind zwar zwei Verdiener, aber heißt das, das wir uns alles gefallen lassen müssen.
Übrigens, und wenn wir 10 Kinder hätten, was würde das ändern? Wir sorgen doch dafür, das unsere Rente einigermaßen gesichert bleibt! Gehen beide arbeiten, zahlen volle Kanne Beiträge für Kindergärten etc.!
Immer den Ball flachhalten.

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11. Februar 2010 um 11:46


Genau, absolut korrekt!!

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11. Februar 2010 um 12:43

Absolut richtig
Die Schweizer machen es uns vor. Eine Krankenkasse für alle, und alle zahlen da ein!

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11. Februar 2010 um 12:46

Ich hetze nicht gegen Hartz IV Empfänger!!
Ganz im Gegenteil.
Ich bin nur der Meinung, das der Unterschied zwischen Hartz IV Empfängern und anderen voll arbeitenden zu gering ist!
Die Arbeitenden müssen entlastet werden. Und nicht so wie jetzt durchgeführt zahlt jeder 8 Euro, ob Verkäuferin oder Bankdirektor!

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11. Februar 2010 um 12:47

Aber,
der Bankdirektor und die Verkäuferin zahlen jeweils 8 Euro!!
Ist das gerecht?
Das ist durch die Hintertür die Kopfpauschale.

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11. Februar 2010 um 13:01

Mal für die jenigen unter Euch,
die hier meinen, ich jammere auf einem hohen Niveau:
Wir arbeiten beide, das ist korrekt. Wir beide verdienen zusammengenommen, ca. 4000 Euro brutto. Da wir beide mobil sein müssen, Fahrtkosten zur Arbeit,etc. bleiben ca. 850 Euro für Essen, trinken.
Was hat eine Hartz IV Familie mit einem Kind? Unwesentlich weniger. Denn wenn ich noch dazu rechne, das sie von der GEZ-Gebühr befreit sind, jetzt auch noch die 8 Euro Krankenkassenbeitrag nicht selber tragen müssen, usw. dann braucht sich in diesem Land keiner mehr fragen, ob sich arbeiten noch lohnt!

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11. Februar 2010 um 13:08

Kannst Du bei den Krankenkassen,
die jetzt erhöht haben,oder unter den Sozialgesetzen nachlesen.
Einfach mal Suchmaschine anwerfen.

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11. Februar 2010 um 13:09

Ja, es gibt was zurück,
das Geld langt dann vielleicht mal für ein paar Tage Urlaub an der Nordsee.
Nicht das jemand hier denkt, davon könnte man eine Kreufahrt veranstalten.

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11. Februar 2010 um 13:13

Du sprichst mir aus der Seele,
wenn das Bundesverfassungsgericht entscheidet, dass die Hartz IV Leistungen nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind, und das gerade für die Kinder, dann frage ich mich ob es vereinbar ist, für unter 5 Euro Vollzeit zu arbeiten.
Das hat mit Würde gar nichts mehr zu tun. Das ist moderne Ausbeuterei.

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11. Februar 2010 um 13:14

Kannst auch unter google,
News finden. Z.B. Bericht von der Süddeutschen.

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11. Februar 2010 um 13:45

Nun mal Butter bei die Fische!
Wie soll denn ein Hartz IV Empfänger diesen Beitrag aus seinem ALG II bezahlen?
Und noch was, jeder clevere von den Hartz IV Beziehern, zahlt die Praxisgebühr nicht, und ist auch von den Rezeptgebühren befreit.
Du mußt entschuldigen, ich bin im Gesundheitssystem tätig, und weiß wovon ich rede. Sehe jeden Tag zu Dutzenden, die Befreiungsbescheinigungen!!

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11. Februar 2010 um 13:46



Du mußt entschuldigen, ich bin im Gesundheitssystem tätig, und weiß wovon ich rede. Sehe jeden Tag zu Dutzenden, die Befreiungsbescheinigungen!!

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11. Februar 2010 um 13:50

Nach dem Urteil des BVG,
wird kein Hartz IV Empfänger diesen Krankenkassenzusatzbeitrag zahlen müssen, und auch nicht können. Das würde ja heißen, das die Entscheidung des BVG 5 Minuten später gleich mit Füßen getreten wird!

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11. Februar 2010 um 13:53

Es wird mit Absicht nicht viel darüber geredet,
damit der Dumme-Deutsche das nicht mitbekommt.
Wer das nicht glauben will, kann mal in ein Krankenhaus gehen, am besten in einer Großstadt, und sieht dann mal, wer da sitzt, und wer da auch nicht die 10 Euro zahlen muß!

Es ist leider so. Wenn Du mir nicht glauben willst, okay, dein Ding. Frage mal seriöse Damen und Herren, die in einem Krankenhaus arbeiten, und mit den Abrechnungen zu tun haben! Du würdest vom Glauben abfallen!!

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11. Februar 2010 um 13:57

Wenn ich nur den Regelsatz beziehe,
wie kann ich im dann was abziehen? Echt, das funktioniert nicht. Ich sehe jeden Tag so viele Zuzahlungsbefreiungen, für Rezeptgebühren, Notfallbehandlungen etc., !
Wie soll das gehen, das die dann doch den Zusatzbeitrag zahlen müssen??
Jeder weiß, bei uns das das nicht kommen wird.

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11. Februar 2010 um 14:02

Na mal vorsichtig, bitte,
beziehen die nur den Regelsatz Hartz IV? Oder, doch mehr als das? Zahlen sie zufällig die 8 Euro, falls sie in so einer Kasse sind?

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11. Februar 2010 um 14:11

Nur mal so zur Info,
wir haben selber vor 10 Jahren, unseren 18 Monate alten Sohn verloren, der an Epilepsie litt.

Es wird so sein, das es dann an dem Pflegegeld liegt, da das dann zusammengenommen über dem Regelsatz des Hartz IV liegt. Denn, so das Gesetz, ist dieses Pflegegeld dafür zu verwenden.
Wenn die Zuzahlungen dann über 1% im Jahr liegen, können sie sich das Geld von der Kasse wiederholen.

Ich kann hier leider nicht sagen, wo ich arbeite, aber so ist es. So war es auch schon damals bei unserem Kleinen.

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11. Februar 2010 um 14:14
In Antwort auf laird_12241314

Ja, es gibt was zurück,
das Geld langt dann vielleicht mal für ein paar Tage Urlaub an der Nordsee.
Nicht das jemand hier denkt, davon könnte man eine Kreufahrt veranstalten.

Wir arbeiten auch beide 40 std
und haben dieses jahr nur 40 euro bei der steuererklärung rausbekommen

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11. Februar 2010 um 14:19

Schau mal da nach
www.sozialleistungen.info

Und nicht hier den Motzkopf raushängen lassen!!!!

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11. Februar 2010 um 14:30

@pinklauschi
Willst Du uns hier veräpfeln??
Kein Mensch muß für ein chronisch krankes Kind ( unter 18, oder nicht im Erwerb stehend), rein weg gar nichts zahlen!!
Oder, wolltest Du uns hier die Geschichte erzählen, von der armen Hartz IV Familie, mit chronisch krankem Kind, die noch alle Rezeptgebühren, Medikamente selber zahlen muß??
Lass das lieber.

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11. Februar 2010 um 14:32

Es war bisher,
das schlimmste und schmerzenste was wir je erlebt haben. Es tut bis zum heutigen Tage sehr weh.

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11. Februar 2010 um 15:48

Na, dann
bist Du ja derjenige der wohl keine Ahnung hat!
Pflegegeld zählt insoweit zum Einkommen, wenn man nicht nachweisen kann, wenn die zu pflegende Person, "nur" von demjenigen gepflegt wird, der das Pflegegeld erhält, oder im Auftrage erhalten hat.
Also, wenn die Eltern Pflegegeld bekommen, und kein externes Pflegepersonal beauftragen, also dieses immer alleine ausführen, dann ist das Pflegegeld, zu einem prozentualen Anteil, dem normalen Einkommen hinzuzurechnen. SGB!
Das das Geld für einen Pflegedienst nicht ausreicht, weiß ich auch, und steht in diesem Zusammenhang ja auch nicht zur Debatte.

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11. Februar 2010 um 16:14

Ich glaube,
das diese Kassen, die jetzt einen Zusatzbeitrag fordern, viele Mitglieder verlieren werden, die vor allen Dingen gut einzahlen und kaum Leistungen in Anspruch nehmen werden.
Denn wie kommt es, dass bisher nur ein paar Krankenkassen diesen Beitrag einfordern? Dann würden ihn doch jetzt schon alle nehmen wollen.
Schau Dir doch mal die DAK an! Die größte KK, mit zighunderten Niederlassungen, und den gleichen Leistungen wie hundert andere auch. Also, wechseln ist angesagt!

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11. Februar 2010 um 16:15

Was soll ich
durchlesen??
Und bitte, die Etikette hier wahren ja?

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11. Februar 2010 um 16:46

Applaus!
Du bist ja in der PKV.
Und nur jung-dynamische-erfolgreiche werden natürlich nicht krank, und wenn schon sie sind ja in der PKV. Gratulation.
Leider spiegelst Du gerade das wieder, was alle schon längst wissen. Wir haben eine Zweiklassen-Medizin, und eine Zweiklassen-Krankenversicherun g.

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11. Februar 2010 um 17:10
In Antwort auf laird_12241314

Applaus!
Du bist ja in der PKV.
Und nur jung-dynamische-erfolgreiche werden natürlich nicht krank, und wenn schon sie sind ja in der PKV. Gratulation.
Leider spiegelst Du gerade das wieder, was alle schon längst wissen. Wir haben eine Zweiklassen-Medizin, und eine Zweiklassen-Krankenversicherun g.

Aber auch in der PKV
wurden die Beiträge angehoben.

Bei mir waren es 43,- im Monat mehr seit 01.2010

Und einen Arbeitgeber der für mich die fast dir Hälfte der Beiträge zahlt habe ich auch nicht.

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11. Februar 2010 um 20:16

War eigentlich zu erwarten, denn
langfristig bemerkt man die fehlen die Zahlungen der jetzt Arbeitslosen in den Kassen.

Selbst bei Vollbeschäftigung (Arbeitslosigkeit unter 3%) würde es einige Zeit dauern, bis die Kassen wieder ausgeglichen arbeiten könnten.

Jetzt ein voreiliger Kassenwechsel ist m.E. russisches Roulette, denn u.U. wechselt man genau zu der Kasse, die noch mehr erhöht, als die bisherige eigene.
Erhöhen werden alle, die einen jetzt, die anderen in den nächsten Wochen und Monaten.

Erst dann wird man sehen, welche die günstigsten Beiträge haben wird.

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11. Februar 2010 um 20:31

Es gibt da so einen speziellen Punkteschlüssel
aus dem hervorgeht, daß das Arzthonorar beim PKV je nach Behandlung zwischen 2 und 3x so hoch ist, wie beim GKV.
Jeder Arzt wäre also blöd, wenn er die PKV lange warten lassen würde.

Zwei Personen, der eine winkt mit einem Zehner, der andere mit einem Zwanziger ......

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12. Februar 2010 um 5:43

Moin Sonic
...naja, ab einem bestimmten Zeitpunkt ist es nicht mehr so leicht zurück in die GKV zu kommen.... ob nun eine versicherungspflichtige Beschäftigung unter der BBMG vorliegt oder nicht:

http://bundesrecht.juris.de/sgb_5/__6.html

6 Absatz 3a SGB V

Hat ein bisschen gedauert, bis meine grauen Zellen die richtige Quelle ausgespuckt haben

...also aufpassen, man weiß nie was auf einem zukommt

LG Jane

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12. Februar 2010 um 11:30

Vielen Dank!
Für die vielen, auch zum Teil sehr unterschiedlichen Meinungen.
An der Menge der Antworten, kann man schon gut sehen, dass das Thema schon sehr viele von uns beschäftigt. Und das soll auch so sein. Deswegen bin ich auch der nicht der Meinung, dass dieser Beitrag hier nichts zu suchen hat.
Nur noch eine Anmerkung zum Schluß. die PKV, ist für über 80% der Bevölkerung, nicht bezahlbar. Deshalb kann sie auch nie eine Alternative sein, oder werden.

Viele Grüße

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12. Februar 2010 um 11:50

Natürlich ist das wichtig
Wir hatten doch die Wahl, zwischen Not und Elend

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12. Februar 2010 um 21:28


Nicht nur lesen, sondern auch verstehen müßte man können...... gelle?

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