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Keuschhaltung bei Männern

4. September 2016 um 16:58

Von allen exuellen Spielarten ist mir die Keuschhaltung bei Männern (sei es mittels Kauschheitsgürtel oder Peniskäfig) die am unerklärlichesten.

Ich kann verstehen (wenn auch nicht wirklich nachvollziehen), dass jemand einen Fetisch zu bestimmten Objekten entwickelt und diese dann sein Sexualleben bestimmen.

Ich kann verstehen, dass jemand durch Machtausübung oder Unterwerfung sexuelle erregt wird und das Ausleben seiner Sexualität daürber definiert.

Ich kann NICHT verstehen, wie jemand die eigene Keuschhaltung als sexuell befriedigend empfinden kann. Für mich ist es nicht aufzulösender Widerspruch in sich: sexuelle Befriedigung durch deren Entsagung. Ich verstehe schon, dass die Keuschhaltung eine devote Spielart ist und kann den Reiz der kurzzeitigne Keuschhaltung (Teasing) ja noch nachvollziehen. Aber die Mehrheit der Keuschheits-Fetischisten finden ihre Befriedigung anscheinend darin, lang und anscheinend immer längere Perioden der Keuschhaltung zu ertragen.

Für mich ist das ein wenig wie Durst nicht zu stillen oder Hunger nicht nachzugeben, Außer um spirituelle Erfahrungen zu machen, sehe ich keinen möglichen Sinn (und ich persönlich den spirituellen Sinn auch nicht).

Ich wäre sehr interessiert zu erfahren, welche Beweggründe ein Mann für seine Keuschhaltung und Orgasmus-Entsagung haben kann (die wirklichen Gründe, nicht die vorgeschobenen Gründe a la meine Frau findet ich masturbiere zu oft).

Medizinische Studien zeigen, dass die Häufigkeit der Orgasmen relativ gut mit dem Testosteronspiegel korreliert (jedoch nicht, dass die willkürliche Steigerung oder Verringerung eine Auswirkung auf den Spiegel hat). Gilt dann die Aussage, dass zur Keuschhaltung ausshließlich Männer mit (zu?) niedrigem Testosteronspiegel neigen? Die Schlussfolgerung drängt sich mir auf, da ein hoher Spiegel eine lange Enthaltsamkeitsphase ja auch gar nicht zu ließe.

4. September 2016 um 18:52

Vorfreude
Ich empfinde es als erregen, immer geiler und geiler zu werden, bis es mir dann endlich erlaubt wird abzuspritzen.. sei es durch andere oder von mir selbst.
Das ganze bezieht sich aber z.B. über einen Tag hinweg und nicht über einen langen Zeitraum...
Diese Geilheit, die sich den ganzen tag aufbaut... bin ich mich voll und ganz den Orgasmus hingeben kann...

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5. September 2016 um 7:56

Interessant
Du schreibst: "Es ist,als würde man die ganze Zeit unter Strom stehen, aber es gibt einfach keine Erleichterung.Es ist auf eine quälende Art wunderschön."

Ich glaube genau das ist das Paradoxon, warum ich Keuschhaltung nicht nachvollziehen kann. Als Tease & Denial fände ich es sicherlich im Rahmen des eigentlichen Aktes sehr anregend. Also nach dem Motto: Du darfst nicht kommen, bevor Du es mir nicht gemacht hast, sonst lege ich Dich übers Knie (oder was auch immer). Aber das ist eben innerhalb des Aktes und endet mit dem beidseitigen Orgasmus. Hier, in Eurem Fall, ist es aber sehr anders. Hier endet es nicht im Orgasmus für den Mann. Unerklärlich ist mir: was hat er dann von dem Spiel, welche Befriedigung hat er nicht befriedigt zu werden?


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