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Kein Sex mehr seit Jahren - Beziehung zu Ende..... ??

22. Oktober 2012 um 23:03

Hallo,
bin m 39J. und seit 5,5 J. mit meiner Freundin 32J. zusammen. Hatte hier schon einmal über unsere sexuellen Probleme berichtet (wir hatten bislang immer sehr wenig Sex, Sie wirkte immer sehr gehemmt/lustlos etc.) und unsere Bedürfnisse schienen immer sehr unterschiedlich zu sein. Das Thema wurde dann irgendwann echt zum Reizthema und die Lust war kompl. im Keller. Auch mochte Sie nie darüber reden.Zitat:"Ich hab da mal schlechte Erfahrungen gemacht....ich brauche das nicht so oft) Mehr wollte Sie nie sagen. Ich dachte; vielleicht ändert es sich ja mal. Dann Pillenwechsel, schließlich Pille abgesetzt.
Nun sind wir Eltern und unser Sohn ( 2 J.) ist echt süß und ich liebe Ihn sehr - wollte auch immer Kinder!
Ich habe nur die schlimmsten Befürchtungen, wie das mit unserer Sexualität weitergehen soll.......
Der letzte Sex im Sinne von Geschlechtsverkehr war quasi die Zeugung unseres Sohnes. Danach 1-2 klägliche Versuche. Ansonsten befriedigt sie mich vielleicht 1x im Monat mit der Hand, worauf ich ehrlich gesagt auch fast verzichten könnte. (So nach dem Motto:"Komm schon, dann hab ich meine Ruhe...")
Zwischenzeitlich war Sie aufgrund von Depressionen/Angsstörungen in ambulanter psychotherapeutischer Behandlung - ohne ersichtlichen Erfolg. Sie sagt: "Alles ist gut"
Nun lässt sich sagen, daß das gemeinsame Sexualleben vollkommen ausfällt/nicht stattfindet. Ihr scheint nichts zu fehlen; Sie träumt von Heirat , einem zweiten Kind und Hausbau.......
Ich habe Ihr schon mehrfach angedeutet, daß für mich ein Leben ohne gemeinsame Sexualität auf Dauer nicht vorstellbar ist.Sie reagiert dann immer genervt, will davon nichts hören. In meinen vorherigen Beziehungen war das Sexleben immer ok, und ich habe mich innerhalb einer Partnerschaft so gut wie nie selbst befriedigt. Jetzt ist die Selbstbefriedigung der einzige "Sex" den ich noch habe; (z.T. wenn ich neben ihr im Bett liege u. sie schläft) - das ist echt frustrierend und ich weiß nicht wie es weitergehen soll?? Das was mich hält ist unser Sohn, Heirat ein zweites Kind und Hausbau kann Sie vergessen - habe ich Ihr schon gesagt. Sie scheint das aber nicht wahrhaben zu wollen, lebt irgendwie in Ihrer "Phantasie-Traumwelt".
Ihr scheint nichts zu fehlen.......was ich nicht verstehen kann. Wir leben wie ein "steinaltes Ehepaar" - ohne Zärtlichkeiten usw.
Ich weiß nicht mehr weiter! Ich bin einfach nur noch traurig und verzweifelt.........fühle mich auch immer weniger als Mann und merke, daß ich den Bereich: Sexualität nicht einfach aus meinem Leben streichen kann, da mir einfach etwas fehlt.
Wie soll`s bloß weitergehen?

LG,
sommersonn1973

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22. Oktober 2012 um 23:18

Oh Mann,


das hört sich gar nicht gut an. Wir haben ähnliches hinter uns, ich m42, sie w40 und 1Kind. Meine Frau leidet ebenfalls unter Depressionen, allerdings in schwankender Form. Mal gehts gut, mal weniger. Daß Du deine Situation als völlig unbefriedigend empfindest ist klar, und das wird auch jeder nachvollziehen können. Was ich und auch Du nicht beurteilen kannst, ist, unter welcher Form von Depressionen sie leidet. Und wenn es da noch irgendwelche unverarbeiteten ggfl. traumatischen Erlebnisse in ihrer Vergangenheit gibt, dann macht das die Sache noch komplizierter. Mit einer ambulanten Therapie kommt sie da vermutlich nicht wirklich weiter, einen passenden Therapeuten zu finden ist schon extrem schwer. Letztlich kommt es auf Deine Freundin an: Wenn Sie begreift, daß sich bei IHR dringend was ändern muss, dann kannste mit ihr losziehen und Hilfe suchen. Solange SIE nicht begreift daß sie Hilfe braucht und da bei ihr gewaltig was schief läuft, kannst Du nicht viel machen.
Irgendwann kommt der Punkt, da musst Du als Angehöriger an Deinen Arsch und Dein Leben denken.
Meist denken alle im Umfeld an die Erkrankte, aber nur selten an die betroffenen Angehörigen.

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25. Oktober 2012 um 10:49
In Antwort auf tolga_11943695

Oh Mann,


das hört sich gar nicht gut an. Wir haben ähnliches hinter uns, ich m42, sie w40 und 1Kind. Meine Frau leidet ebenfalls unter Depressionen, allerdings in schwankender Form. Mal gehts gut, mal weniger. Daß Du deine Situation als völlig unbefriedigend empfindest ist klar, und das wird auch jeder nachvollziehen können. Was ich und auch Du nicht beurteilen kannst, ist, unter welcher Form von Depressionen sie leidet. Und wenn es da noch irgendwelche unverarbeiteten ggfl. traumatischen Erlebnisse in ihrer Vergangenheit gibt, dann macht das die Sache noch komplizierter. Mit einer ambulanten Therapie kommt sie da vermutlich nicht wirklich weiter, einen passenden Therapeuten zu finden ist schon extrem schwer. Letztlich kommt es auf Deine Freundin an: Wenn Sie begreift, daß sich bei IHR dringend was ändern muss, dann kannste mit ihr losziehen und Hilfe suchen. Solange SIE nicht begreift daß sie Hilfe braucht und da bei ihr gewaltig was schief läuft, kannst Du nicht viel machen.
Irgendwann kommt der Punkt, da musst Du als Angehöriger an Deinen Arsch und Dein Leben denken.
Meist denken alle im Umfeld an die Erkrankte, aber nur selten an die betroffenen Angehörigen.

Re.
"Daß Du deine Situation als völlig unbefriedigend empfindest ist klar, und das wird auch jeder nachvollziehen können." - schön wär, wenn meine Freundin das auch mal ansatzweise verstehen würde. Die ambulante Therapie war meiner Meinung nach ziemlich erfolglos, wobei meine Freundin es auch immer als lästig empfand. Wenn Sie sich nicht eingestehen kann, daß sie ein Problem hat und ihr egal ist, wie es mir damit geht - kommt wohl doch fast nur noch eine Trennung in Frage....so bitter das ist. Meine größte Sorge richtet sich dabei an meinen Sohn, der sehr auf mich fokussiert ist. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es da mit der Betreuung weitergehen soll. Ihr traue ich das alleine eig. nicht zu.
Wenn der "Kleine" nicht wäre und es nur um mich ginge, wäre ich wohl schon längst weg.

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25. Oktober 2012 um 11:26

Na ja
Das hört sich nicht gut an...auf Dauer wird das nicht funktionieren...so ganz ohne Sex...Ich bin zwar eine Frau aber habe das Gegenstück quasi zu Haus sitzen....Jahrelang versucht und geredet aber nichts...Ich bereue das ich mich nicht schon vor zehn Jahren getrennt habe....Ist zwar schade um das Kind aber auch Du hast ein Recht auf ein zufriedenes Leben....Machs nicht wie ich...nur aus bequemlichkeit bleiben und doch hinterm Rücken sich das was man nicht bekommt woanders holen.Dann ist doch eh alles kaputt.

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26. Oktober 2012 um 0:11

Ja das sind auch die Fragen, die mich beschäftigen,
wir haben gemeinsames/geteiltes Sorgerecht; aber so viel ich weiß hilft mir das im Falle einer Trennung nicht wirklich.
Die Frage, wie man dann gütlich und im Sinne unseres Sohnes (er ist jetzt 2J.) den Umgang gestaltet und klärt wo er lebt stellle ich mir auch immer wieder. Ich würde "ALLES" auf mich nehmen, wenn er bei mir bliebe, wäre auch beruflich flexibel im Sinne von Stundenreduzierung - aber ich möchte keinesfalls einen Rosenkrieg auf dem Rücken des Kleinen"

Gruß,
sommersonne1973

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5. November 2012 um 13:36

Schon mal dran gedacht das es an der Pille liegen könnte?
Hatte vor 2 Jahren genau das gleiche Problem mit meiner Frau. Sex fand zwichen uns überhaupt nicht mehr statt höchstens einmal im Monat und dann auch nur nach langem Bitten. Ich wusste damals nicht mehr weiter und befriedigte meine Lust auf Seiten wie fundorado oder camfeellas.com Eines Tages lass ich einen Artikel in dem es darum ging, dass die Antibabypille an der Unlust der Frau nicht ganz unschuldig sei. Wir probierten es aus und siehe da, nach 3 Monaten war ihr Verlangen nach Sex wieder da. Versucht es mal so, wenn du nicht dein Sexleben wie ein Notgeiler Bock mit Pornoseiten befriedigen willst und Sie auch nicht verlassen magst (kannst) Ihr habt ja nichts zu verlieren. lg

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6. November 2012 um 8:31
In Antwort auf jinny_11976370

Schon mal dran gedacht das es an der Pille liegen könnte?
Hatte vor 2 Jahren genau das gleiche Problem mit meiner Frau. Sex fand zwichen uns überhaupt nicht mehr statt höchstens einmal im Monat und dann auch nur nach langem Bitten. Ich wusste damals nicht mehr weiter und befriedigte meine Lust auf Seiten wie fundorado oder camfeellas.com Eines Tages lass ich einen Artikel in dem es darum ging, dass die Antibabypille an der Unlust der Frau nicht ganz unschuldig sei. Wir probierten es aus und siehe da, nach 3 Monaten war ihr Verlangen nach Sex wieder da. Versucht es mal so, wenn du nicht dein Sexleben wie ein Notgeiler Bock mit Pornoseiten befriedigen willst und Sie auch nicht verlassen magst (kannst) Ihr habt ja nichts zu verlieren. lg

Ja da habe ich auch schon dran gedacht,
und aktuell wurde glaube ich das dritte Mal die Pille gewechselt......((jetzt Yvette) Klar ist, daß die Hormone neben der empfängnisverhütenden Wirkung noch andere (negative) Begleiterscheinungen haben (können) Allerdings waren die Wechsel nie von besonderem Erfolg gekrönt..... So wie Du Dein früheres Sexleben beschreibst.......da finde ich mich doch eins zu eins wieder....... ......... Na, ja - so ganz hab ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben - aber lange dauert es wohl nicht mehr.....

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6. November 2012 um 14:05

Wer weiß...
was dazu führt, daß Deine Frau sich so verhält? Weißt Du viel über ihre Vergangenheit? Bei mir hat z.B. eine Vergewaltigung dazu geführt, daß ich viele Jahre lang überhaupt keinen Sex hatte. Auch Antidepressiva und andere Psychophamaka führen zu sexueller Unlust.
Ich habe aus den o.g. Gründen jahrelang nicht mit meinem Mann geschlafen...jetzt habe ich einen Partner, mit dem ich Sex total geniessen kann. Das Leben hält so manche Überraschung bereit.
Ich kann Deine Situation absolut verstehen. Quäle Dich nicht...manchmal ist eine Trennung die bessere Lösung. Euer Kind muß nicht darunter leiden Jeder Mensch hat ein Recht auf ein in jeder Beziehung erfülltes Leben. Vielleicht geht es dann Euch beiden besser?

Ich wünsche Euch allen alles Gute...

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8. November 2012 um 9:46
In Antwort auf nikon_12870463

Wer weiß...
was dazu führt, daß Deine Frau sich so verhält? Weißt Du viel über ihre Vergangenheit? Bei mir hat z.B. eine Vergewaltigung dazu geführt, daß ich viele Jahre lang überhaupt keinen Sex hatte. Auch Antidepressiva und andere Psychophamaka führen zu sexueller Unlust.
Ich habe aus den o.g. Gründen jahrelang nicht mit meinem Mann geschlafen...jetzt habe ich einen Partner, mit dem ich Sex total geniessen kann. Das Leben hält so manche Überraschung bereit.
Ich kann Deine Situation absolut verstehen. Quäle Dich nicht...manchmal ist eine Trennung die bessere Lösung. Euer Kind muß nicht darunter leiden Jeder Mensch hat ein Recht auf ein in jeder Beziehung erfülltes Leben. Vielleicht geht es dann Euch beiden besser?

Ich wünsche Euch allen alles Gute...

Leider weiß ich nicht viel über ihre Vergangenheit,
sie hat mir innerhalb der Schwangerschaft erzählt, daß sie Mißbrauchserfahrungen erlitten hat - in welcher Form auch immer. Sie redet da nicht mit mir. In einer vorherigen Bez. über mehrere Jahre hatte sie wohl auch kaum Sex - warum weiß ich nicht. Evtl. der gleiche Grund?! Es ist für mich als Partner fast schon verletzend, so wenig zu wissen bzw. erfahren zu dürfen. Sie versucht ewig alles herunterzuspielen: So nach dem Motto:"Andere haben auch wenig Sex, stell Dich mal nicht so an und höre auf unzufrieden zu sein...." Sie kann nicht im geringsten verstehen, wie es ist sexuelle Bedürfnisse zu haben, und was das auch langfristig für eine Beziehung bedeutet. Ich habe die Hoffnung ehrlich gesagt schon so gut wie aufgegeben.

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8. November 2012 um 10:03

Hoffnung
Ich kann mir sehr gut vorstellen, wie Du Dich fühlst. Aber ich kenne halt auch die "andere" Seite...Es gibt wahrscheinlich nicht viele Alternativen...Mißbrauchserfah rungen, die solch fatale Folgen haben, lassen sich nicht alleine aufarbeiten. Da bedarf es professioneller Hilfe. Gespräche mit Dir, so sie sie zuläßt, können zwar hilfreich sein, reichen aber nicht aus. Du mußt aber auch an Dich denken..an Dein Gefühl. Entscheide Dich, ob Du diesen Weg mit ihr schaffst oder nicht. Es ist absolut nicht egoistisch, auch das eigene Leben im Blick zu behalten...Du hast ein Recht dazu. Gerne auch PN

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8. November 2012 um 12:12
In Antwort auf sskar_11950572

Leider weiß ich nicht viel über ihre Vergangenheit,
sie hat mir innerhalb der Schwangerschaft erzählt, daß sie Mißbrauchserfahrungen erlitten hat - in welcher Form auch immer. Sie redet da nicht mit mir. In einer vorherigen Bez. über mehrere Jahre hatte sie wohl auch kaum Sex - warum weiß ich nicht. Evtl. der gleiche Grund?! Es ist für mich als Partner fast schon verletzend, so wenig zu wissen bzw. erfahren zu dürfen. Sie versucht ewig alles herunterzuspielen: So nach dem Motto:"Andere haben auch wenig Sex, stell Dich mal nicht so an und höre auf unzufrieden zu sein...." Sie kann nicht im geringsten verstehen, wie es ist sexuelle Bedürfnisse zu haben, und was das auch langfristig für eine Beziehung bedeutet. Ich habe die Hoffnung ehrlich gesagt schon so gut wie aufgegeben.

Hm
Wenn IHR was an Dir liegen würde täte sie alles um diese Geschichte aufzuarbeiten.Das kann doch nicht sein das sie jahrelang etwas mit sich rumschleppt...sich nicht helfen lässt und auch noch meint das wäre ok....Ich sag Dir was...die braucht einen Psychiater und zwar schnell.Die hat ja nicht mal Vertrauen zu Dir..ne bei aller Liebe das würde ich aber klären.

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2. Dezember 2012 um 13:01

Meine Erfahrung
Hallo sommersonn1973,

leider habe ich eine änliche Erfahrung wie du gemacht. Da hat mir mehrere Jahren meines Leben gekostet für nicht, außer klar, meine 4 wunderbare Kinder.
Sonst nur leiden und eine kaputte sexualität.

Für was? Nach Jahren hat sie ein neuen gefunden wo alles wunderbar klappt (na, sowas auf einmal).

Ich meine nicht dass das gleiche mit dir passiert. Nur, das sexualität gehört in jede Beziehung. Und wenn nicht da vorhanden ist, entweder hat man nicht den richtigen Partner oder, früher oder später, sucht man woanders was man fehlt.

Ich möchte auch gar kein fall (d)eine Beziehung kaputt machen oder dir sagen das du die Beziehung beenden solltest. Das ist deine Entscheidung, aber in mein Fall, würder immer schlimmer, so das wir über ein Jahr (eigentlich kann ich mich nicht erinnern wann die letzte mal war) kein Sex mehr hätten. Ich hätte das viel früher enden mussen.

Und wenn ihr leidet, leidet auch eure Sohn.

Ich wünsche dir das beste,
Spanier

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