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Ist Monogamie nicht mehr zeitgemäß?

3. Juni 2011 um 1:25 Letzte Antwort: 10. Juni 2011 um 19:27

In letzter Zeit höre und lese ich sehr häufig von Männern und Frauen, die ohne Rücksicht auf Alles und Jeden, ihre sexuellen Fantasien und Bedürfnisse real ausleben wollen.

Ist die Vorstellung von Treue und Vertrauen nur noch eine Illusion oder wird dieser vermeintliche Trend von Aufschneidern und Wichtigtuern geprägt?

Bedürfnisse sind eine Sache, aber ist diese Suche nach dem immer größeren Kick noch normal ?

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen bzw. Erfahrungen

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3. Juni 2011 um 4:41

Monogamie widerspricht den natürlichen Bedürfnissen des Menschen.
Bei Männern vielleicht mehr als bei Frauen. Die sexuelle Treue wird im wesentlichen durch moralische Postulate innerhalb einer Gesellschaft geprägt und unterliegt einem ständigen Wandel.

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3. Juni 2011 um 10:24
In Antwort auf adina_12328837

Monogamie widerspricht den natürlichen Bedürfnissen des Menschen.
Bei Männern vielleicht mehr als bei Frauen. Die sexuelle Treue wird im wesentlichen durch moralische Postulate innerhalb einer Gesellschaft geprägt und unterliegt einem ständigen Wandel.

Stimmt
im Grunde ist es wie bei Tieren. Monogamie ist leider nicht natürlich. Der Mensch hat den Trieb, die genetische Biodiversität so groß wie möglich zu halten. Arterhaltung und so...
Kann nur nicht verstehen warum sich viele nicht über diese "Naturmacht" hinwegsetzen können. Bei anderen Dingen schaffen wir es ja leider auch.

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3. Juni 2011 um 12:11


"Ist die Vorstellung von Treue und Vertrauen nur noch eine Illusion"

Ich finde auch, dass wenn man polysexuell lebt, durchaus treu sein kann und Vertrauen zu seinem Partner haben kann

Ist eben die Frage, wie die Sexualität ausgelebt wird. Wenn man seinen Partner hintergeht und alles verheimlicht, dann ist das Betrug und das ist falsch Das hat niemand verdient.

Aber: Ist es für den Partner o.k., man lebt es vllt. zusammen aus, wo ist das Problem?

Monosexuelles / Monoarmores Leben, dass ist etwas von der Gesellschaft gemachtes. Und wenn man das gut findet, soll man es leben, aber wenn es sich nicht richtig anfühlt, warum sollte man nicht etwas ändern?

Man sollte dabei aber immer ehrlich und korrekt handeln. Ich befürworte hier nämlich keinen Männer / Frauen - Verschleiß !!
Das finde ich selber wiederlich.
Ich halte auch nichts von 1x Sex und nie wieder Kontakt etc.

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3. Juni 2011 um 12:15

Normal was ist das überhaupt
ich bin eigendtlich nicht drauf aus mit anderen männern sex zu haben. wenn aber alkohol ins spiel kommt und mir jemand gut gefällt dann kommt es schon vor das ich fremdgehe.so 4 ml ist es in 2 jahren beziehng schon vorgekommen. ein schlechtes gewissen hab ich nicht.

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3. Juni 2011 um 12:56

Zeitgemäß
Monogamie war noch nie - und wird es wohl auch nie sein - "normal".
Es war schon immer so, daß die größten und stärksten (und damit auch gesündesten) die meisten (und schönsten) Weibchen bekommen haben. In der Natur kein Problem, für Boris Becker auch nicht (in der Kammer ists natürlich dunkel), aber wer kann (und will, wenn er denn kann) soviel Alimente zahlen???
Außerdem sorgt das für "Biodiversität", wenn Mann sein Erbgut weiter streut, als nur mit einer Frau...
Desweiteren ist es ja nun mal rein biologisch auch möglich, daß ein Mann nahezu unendlich viele Nachkommen zeugen kann, die Frau dagegen zeitlich gewissen natürlichen Einschränkungen unterliegt. Deshalb wählt sie ja auch genauer (sollte sie zumindest).
Aber gesellschaftlich "konform" ist im "zivilisierten Westeuropa" und der sonstigen westl Welt nun mal die "Monogamie", zumindest zeitlich begrenzt (siehe z.B. unsere ehemaligen "Regierungsspitzen" Schröder/Fischer).
"Sequentielle Monogamie" sozusagen.
Ist doch aber nicht überall so und vor der Entscheidung für "den oder die eine" kann man ja auch mehrere Versuche unternehmen...
Ansonsten hats Fremdgeherei (von ihm und ihr) schon immer gegeben, nur wurde früher nicht alles so medial "breitgetreten" wie heute. Von den Möglichkeiten via i-net jederzeit und überall alles ausprobieren zu können mal nicht zureden...

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3. Juni 2011 um 23:35


Ähhh...Hab ich das irgendwie gesagt?? Nein ich denke nicht!!

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4. Juni 2011 um 13:22

Man kann es auch übertreiben
Sex ist schön, aber wie wichtig ist er wirklich?
Muss man wie ein Junkie ständig und überall die Hosen runterlassen, um sich seinen Kick zu holen?
Das ist doch krank.
Frauen, die für jeden zweiten gut aussehenden Typen ihr Loch aufmachen, sind ekelhaft.
Bei Männern ist es dasselbe, einfach furchtbar, diese Sport/Hobby-Fickerei.

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5. Juni 2011 um 15:09
In Antwort auf audrey_12742415

Stimmt
im Grunde ist es wie bei Tieren. Monogamie ist leider nicht natürlich. Der Mensch hat den Trieb, die genetische Biodiversität so groß wie möglich zu halten. Arterhaltung und so...
Kann nur nicht verstehen warum sich viele nicht über diese "Naturmacht" hinwegsetzen können. Bei anderen Dingen schaffen wir es ja leider auch.

Sry Donna
Keine Ahnung was die Leute, die immer mit dem Argument kommen, dass es bei den Tieren auch keine Monogamie gäbe, im Bio Unterricht gemacht haben, aber aufgepasst sicher nicht.
Es gibt sehr wohl Tiere, die ihrem Partner bis zum Tod treu bleiben. Kannst du sogar hier im Forum ne Diskussion finden: http://forum.gofeminin.de/forum/mix1/__f6295_mix1-Monogame-Tiere.html
Wie dem auch sei. Selbst wenn es keine Monogamie gäbe bei Tieren, ist dies für den Menschen irrelevant. In zu vielen Dingen unterscheiden wir uns halt doch von ihnen. Wichtig ist nicht, was die Natur von Monogamie hält, auch nicht was andere Menschen davon halten. Wichtig ist nur, dass die beiden Menschen die in ner Beziehung sind auf der selben Linie sind und offen und ehrlich darüber reden und gegebenenfalls Kompromisse finden können. Alle Anderen geht das nix an.

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5. Juni 2011 um 15:45

Zitat Meister0010: "von der naturveranlagung ist der mensch nicht monogan"
Die "Naturveranlagung" ist kein gutes Argument.
Von der Naturveranlagung her müssen wir pupsen und rülpsen, trotzdem unterlassen wir es in vielen Situationen, weil's halt nicht immer edel rüberkommt.
Von der Naturveranlagung her sind wir ziemlich haarige Wesen, trotzdem rasieren wir uns.
Und und und...man muss nicht jeden Scheiß mitmachen, den sich die Naturveranlagung ausgedacht hat.

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5. Juni 2011 um 18:26

War es das je?
Wenn man sich die Zahl der Weltbevölkerung ansieht, spricht das nicht gerade dafür, das es die Menschheit mit der Treue je wirklich ernst genommen hat.

Ich denke es ist wie es ist. In bestimmen Situationen wird jeder Mensch zum Tier.

Beispiel gefällig? Es brauch sich z.B. nur eine schöne Frau etwas aufrezeizend bücken und es juckt garantiert bei jedem Mann, der das Glück hatte im richtigem Moment hinzusehen, in der Hose

Ich glaube, wäre jede Frau seit bestehen der Menschheit, auf jedes sexuelle Angebot eines Mannes eingegangen, hätten wir nun nicht knapp 7 Milliarden Menschen auf der Erde, sondern eher 70 Milliarden.

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5. Juni 2011 um 18:38

Zitat johnx88: "In bestimmen Situationen wird jeder Mensch zum Tier."
Dieses Argument hinkt ebenfalls.
Gäbe es keine Gesetze, würden wir jeden verhassten Menschen umnieten, Konkurrenz nervt.
Der Mensch soll gar nicht zum Tier werden.
Hier wimmelt es von Rechtfertigungen, die einfach scheiße sind.

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5. Juni 2011 um 19:00
In Antwort auf hilal_12235002

Zitat johnx88: "In bestimmen Situationen wird jeder Mensch zum Tier."
Dieses Argument hinkt ebenfalls.
Gäbe es keine Gesetze, würden wir jeden verhassten Menschen umnieten, Konkurrenz nervt.
Der Mensch soll gar nicht zum Tier werden.
Hier wimmelt es von Rechtfertigungen, die einfach scheiße sind.

Wie war das nochmal mit den Glashaus?
Zitat #1: "Von der Naturveranlagung her müssen wir pupsen und rülpsen, trotzdem unterlassen wir es in vielen Situationen, weil's halt nicht immer edel rüberkommt."

Das ist der gesellschaftliche Zwang, der uns sagt, das wir es nicht sollen bzw. dürfen. Wärst du auf einer einsamen Insel, glaube mir, schon nach kürzester Zeit wäre dir sowas von egal, wenn du einen Pfurz lässt und dir ein Rülpser hoch kommt.


Zitat #2: "Von der Naturveranlagung her sind wir ziemlich haarige Wesen, trotzdem rasieren wir uns"

Das Haarwachstum bleibt aber nicht aus, selbst wenn wir uns tausend mal die selbe Stelle rasieren. Womit du nur bestätigst, was ich schon gesagt habe, nämlich das wir gewisse Dinge nicht ändern können.

Um um zum Thema zurückzukehren. Nur weil wir das Verlangen mit anderen Geschlechtspartnern Sex zu haben unterdrücken, heißt das nicht, das er nicht mehr vohanden ist. Es heißt lediglich das wir es bewusst unterdrücken, aber unbewusst ist da nun mal dieses gewisse Verlangen da, dieser Reiz des Verbotenen.

Es braucht nur einen richtigen Moment und es würde jeder seinen Partner betrügen. Sei es mit einem Hollywood Star, den man seit seiner Jugend veehrt oder ein Moment der truckenheit, in dem man nicht mehr bewusst nachdenkt, was richtig und falsch ist, sondern einem Trieb freien lauf lässt.

Da könnte ich noch dutzende Beispiele aufzählen...

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5. Juni 2011 um 22:01
In Antwort auf haruki_12051938

Wie war das nochmal mit den Glashaus?
Zitat #1: "Von der Naturveranlagung her müssen wir pupsen und rülpsen, trotzdem unterlassen wir es in vielen Situationen, weil's halt nicht immer edel rüberkommt."

Das ist der gesellschaftliche Zwang, der uns sagt, das wir es nicht sollen bzw. dürfen. Wärst du auf einer einsamen Insel, glaube mir, schon nach kürzester Zeit wäre dir sowas von egal, wenn du einen Pfurz lässt und dir ein Rülpser hoch kommt.


Zitat #2: "Von der Naturveranlagung her sind wir ziemlich haarige Wesen, trotzdem rasieren wir uns"

Das Haarwachstum bleibt aber nicht aus, selbst wenn wir uns tausend mal die selbe Stelle rasieren. Womit du nur bestätigst, was ich schon gesagt habe, nämlich das wir gewisse Dinge nicht ändern können.

Um um zum Thema zurückzukehren. Nur weil wir das Verlangen mit anderen Geschlechtspartnern Sex zu haben unterdrücken, heißt das nicht, das er nicht mehr vohanden ist. Es heißt lediglich das wir es bewusst unterdrücken, aber unbewusst ist da nun mal dieses gewisse Verlangen da, dieser Reiz des Verbotenen.

Es braucht nur einen richtigen Moment und es würde jeder seinen Partner betrügen. Sei es mit einem Hollywood Star, den man seit seiner Jugend veehrt oder ein Moment der truckenheit, in dem man nicht mehr bewusst nachdenkt, was richtig und falsch ist, sondern einem Trieb freien lauf lässt.

Da könnte ich noch dutzende Beispiele aufzählen...

"Jeder" würde seinen
Partner mit Sicherheit nicht betrügen und Trunkenheit ist eine Ausrede, wie sie wohl primitiver nicht sein könnte.

Nach allem, was ich jetzt hier und per PN gelesen habe , sind sehr viele Menschen der Meinung, das Monogamiesehr wichtig und zeitgemäß ist. Viele leben sie auch gern, weil sie einfach Vertrauen, Sicherheit und Treue geben und erhalten möchten.

Die Möglichkeiten unserer Zeit, lassen uns unsere Sexualität, gerade mit einem festen Partner, scheinbar grenzenlos ausleben. Nach Anderen zu schauen, ist für beide Geschlechter kein Problem, wenn es dabei bleibt, bzw. wenn mehr in Absprache mit dem Partner passiert.

Wenn man kein notorischer Fremdgänger ist, muss man also nicht das Gefühl haben, zu "dumm für die Welt" zu sein .... so wird es ja oft vermittelt..... die Jagd nach dem "großen Kick" führt - wenn überhaupt - gar nicht, bis kurzfristig zu wirklicher Befriedigung der Sinne.

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5. Juni 2011 um 23:27
In Antwort auf lexia_12759269

"Jeder" würde seinen
Partner mit Sicherheit nicht betrügen und Trunkenheit ist eine Ausrede, wie sie wohl primitiver nicht sein könnte.

Nach allem, was ich jetzt hier und per PN gelesen habe , sind sehr viele Menschen der Meinung, das Monogamiesehr wichtig und zeitgemäß ist. Viele leben sie auch gern, weil sie einfach Vertrauen, Sicherheit und Treue geben und erhalten möchten.

Die Möglichkeiten unserer Zeit, lassen uns unsere Sexualität, gerade mit einem festen Partner, scheinbar grenzenlos ausleben. Nach Anderen zu schauen, ist für beide Geschlechter kein Problem, wenn es dabei bleibt, bzw. wenn mehr in Absprache mit dem Partner passiert.

Wenn man kein notorischer Fremdgänger ist, muss man also nicht das Gefühl haben, zu "dumm für die Welt" zu sein .... so wird es ja oft vermittelt..... die Jagd nach dem "großen Kick" führt - wenn überhaupt - gar nicht, bis kurzfristig zu wirklicher Befriedigung der Sinne.

Monogamie ist eine Utopie.
Wie viele Leute kennst du die ihr ganzen Leben lang nur mit einem Partner zusammen waren und Sex hatten?

Ich rede von NUR einem Menschen mit dem man in seinem ganzen Leben Sex hatte und nicht von der Geschichte mit dem Opa und der Oma die schon seit 30, 40 oder 50 Jahren zusammen sind, aber davor oder währenddessen andere Geschlechtspartner hatten.

Denn das ist, wenn man das Wort Monogamie genau nimmt, schon ein Bruch.

Wenn du also schon mehr als einen Geschlechtspartner in deinem Leben hattest und mit diesem nicht mehr zusammen bist, stelle ich dir hiermit die Frage: Wie monogam bist du?

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5. Juni 2011 um 23:50
In Antwort auf haruki_12051938

Monogamie ist eine Utopie.
Wie viele Leute kennst du die ihr ganzen Leben lang nur mit einem Partner zusammen waren und Sex hatten?

Ich rede von NUR einem Menschen mit dem man in seinem ganzen Leben Sex hatte und nicht von der Geschichte mit dem Opa und der Oma die schon seit 30, 40 oder 50 Jahren zusammen sind, aber davor oder währenddessen andere Geschlechtspartner hatten.

Denn das ist, wenn man das Wort Monogamie genau nimmt, schon ein Bruch.

Wenn du also schon mehr als einen Geschlechtspartner in deinem Leben hattest und mit diesem nicht mehr zusammen bist, stelle ich dir hiermit die Frage: Wie monogam bist du?

Wie monogam
ich bin, ist hier ziemlich uninteressant

Wichtig sind mir definitiv Ehrlichkeit und Gradlinigkeit... faule Ausreden, wie Trunkenheit sind echt lächerlich. Wenn man seine Gelüste ohne Rücksicht auf Verluste ausleben will, sollte man eben ungebunden sein.

Gut ... Monogamie war vlt. nicht ganz die richtige Definition, denn eine "LEBENSLANGE, exclusive Fortpflanzungsgemeinschaft" ist eher unwahrscheinlich..... aber ich denke, die meisten hier haben verstanden, dass hier die sexuelle Exclusivität - mit Ausnahme der Dinge, denen der Partner zustimmt- einer Partnerschaft gemeint war.

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6. Juni 2011 um 8:16
In Antwort auf lexia_12759269

Wie monogam
ich bin, ist hier ziemlich uninteressant

Wichtig sind mir definitiv Ehrlichkeit und Gradlinigkeit... faule Ausreden, wie Trunkenheit sind echt lächerlich. Wenn man seine Gelüste ohne Rücksicht auf Verluste ausleben will, sollte man eben ungebunden sein.

Gut ... Monogamie war vlt. nicht ganz die richtige Definition, denn eine "LEBENSLANGE, exclusive Fortpflanzungsgemeinschaft" ist eher unwahrscheinlich..... aber ich denke, die meisten hier haben verstanden, dass hier die sexuelle Exclusivität - mit Ausnahme der Dinge, denen der Partner zustimmt- einer Partnerschaft gemeint war.

Schon klar
Nun, die meisten Beziehungen laufen ja im Grunde sehr ähnlich ab.

Das ist die Phase der Verliebtheit, in der niemand dein Glück trüben könnte, welche dann nach einiger Zeit in die Liebes-Phase übergeht.

Dann kommt leider das, was der wohl häufigste Grund des scheiternd einer Beziehung ist: Die Routine.

Aus Routine wird Langeweile und aus Langeweile entsteht dann irgendwann der Wunsch nach etwas, naja, nicht langweiligem und wenn der Gedanke einmal im Kopf gesät wurde, ist er nur noch sehr schwer dort weg zubekommen.

Ich denke, irgendwann kommt in so gut wie in jeder Beziehung der Punkt, in dem man sich fragt, ob man mit jemand anderem nicht mehr Spaß hätte. Womöglich spätestens an dem Punkt, an dem das Sex Leben am Boden ist.

Und um noch mal das Thema mit dem Alkohol zu sprechen zu kommen. Klar, das gehört sicher zu den dümmsten aller Ausreden, aber was glaubst du wie viele Leute das bewusst als Vorwand verwenden?

Sich voll laufen zu lassen und dann etwas dumme zu tun, lässt sich später viel leichter erklären und begründen, als wenn man bei klarem Verstand gewesen ist.

Und dann kann man sich ja noch selbst einreden, das der Partner das im nüchternen Zustand ja nie getan hätte. Tja...wer weiß.

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6. Juni 2011 um 8:45

Hää
wie kommst du darauf das mein macker verheiratet ist. ich brauch kein schlechtes gewissen haben weil ich niemanden verletzte

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6. Juni 2011 um 9:41
In Antwort auf haruki_12051938

Schon klar
Nun, die meisten Beziehungen laufen ja im Grunde sehr ähnlich ab.

Das ist die Phase der Verliebtheit, in der niemand dein Glück trüben könnte, welche dann nach einiger Zeit in die Liebes-Phase übergeht.

Dann kommt leider das, was der wohl häufigste Grund des scheiternd einer Beziehung ist: Die Routine.

Aus Routine wird Langeweile und aus Langeweile entsteht dann irgendwann der Wunsch nach etwas, naja, nicht langweiligem und wenn der Gedanke einmal im Kopf gesät wurde, ist er nur noch sehr schwer dort weg zubekommen.

Ich denke, irgendwann kommt in so gut wie in jeder Beziehung der Punkt, in dem man sich fragt, ob man mit jemand anderem nicht mehr Spaß hätte. Womöglich spätestens an dem Punkt, an dem das Sex Leben am Boden ist.

Und um noch mal das Thema mit dem Alkohol zu sprechen zu kommen. Klar, das gehört sicher zu den dümmsten aller Ausreden, aber was glaubst du wie viele Leute das bewusst als Vorwand verwenden?

Sich voll laufen zu lassen und dann etwas dumme zu tun, lässt sich später viel leichter erklären und begründen, als wenn man bei klarem Verstand gewesen ist.

Und dann kann man sich ja noch selbst einreden, das der Partner das im nüchternen Zustand ja nie getan hätte. Tja...wer weiß.

Du hast recht
mit den Phasen einer Beziehung.... wenn man sich von dem Alltagsgedöns auffressen lässt, wird es schwierig.

Nur.... warum dann weiter machen, wenn es nicht mehr passt? Warum nicht beenden und dann auf eine neue Weise glücklich werden? Ist Betrug inzwischen ein Kavaliersdelikt?

Dieser Egoismus ist einfach nicht fair...... aber vlt. bin ich nicht mehr zeitgemäß

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6. Juni 2011 um 9:46

Alles ist relativ...
Wer Liebe und Sex trennt, kann sicherlich ohne Probleme leben. Wichtig ist nur, dass beide Partner in dem Punkt die selbe Ansicht teilen. Und dann ist das keine Frage von Treue und Vertrauen - die können ja beide da sein.

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6. Juni 2011 um 9:57
In Antwort auf jaiden_12448424

Alles ist relativ...
Wer Liebe und Sex trennt, kann sicherlich ohne Probleme leben. Wichtig ist nur, dass beide Partner in dem Punkt die selbe Ansicht teilen. Und dann ist das keine Frage von Treue und Vertrauen - die können ja beide da sein.

Sry...
aber Treue und Sex nebenbei hört sich für mich komisch an

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6. Juni 2011 um 13:38
In Antwort auf lexia_12759269

Du hast recht
mit den Phasen einer Beziehung.... wenn man sich von dem Alltagsgedöns auffressen lässt, wird es schwierig.

Nur.... warum dann weiter machen, wenn es nicht mehr passt? Warum nicht beenden und dann auf eine neue Weise glücklich werden? Ist Betrug inzwischen ein Kavaliersdelikt?

Dieser Egoismus ist einfach nicht fair...... aber vlt. bin ich nicht mehr zeitgemäß

Wer weiß
Zitat: "Nur.... warum dann weiter machen, wenn es nicht mehr passt? Warum nicht beenden und dann auf eine neue Weise glücklich werden? Ist Betrug inzwischen ein Kavaliersdelikt? "

Das frage ich mich auch. Ich bin zwar ein Mann, aber ich finde den Gedanken zum kotzen, jemanden den mal mal geliebt hat oder immer noch liebt zu betrügen.

Wenn man eine neue Beziehung oder einen anderen Sexualpartner möchte, dann sollte man auch so ehrlich sein und seine Beziehung mit Anstand beenden. Aber bitte BEVOR man was neues angefangen hat!

Wieso das in vielen Fällen eben nicht so abläuft, kann viele Gründe haben. Ich schreibe nun einfach mal nieder, was mir spontan so einfällt.

Der typischer Mann geht womöglich erst auf Nummer sicher und beendet erst seine aktuelle Beziehung, wenn er mit Sicherheit was neues am Haken hat. Denn er könnte dann ja ganz allein dastehen und kein Sex ist das letzte was man(n) will.

Bei Frauen spielt diese Variante wohl eher eine untergeordnete Rolle, da Frauen i.d.r deutlich leichter einen Mann abbekommen, als umgekehrt.

Eine weitere Möglichkeit wäre weil man sein Ego pushen möchte. Möglichst viele Partner zur gleichen Zeit, bedeutet doch das man "der" Hecht ist. Nach dem Motto, ein Partner ist zwar gut, aber zwei sind doppelt so gut.

Es könnte aber auch der Kick einer Affäre sein, der Reiz des Verbotenen und der, erwischt zu werden.

Auch könnten es grobe Minderwertigkeitskomplexe sein. Jemand der sich an jedem Strohhalm hängt, jede Chance nutzt die sich ihm eröffnet. So einen Fall beobachte ich übrigens gerade in meinem Bekanntenkreis.

Oder man ist einfach nur ein gewissenloses ... dem die Gefühle anderer einfach nur egal sind. Jemand dem vielleicht gerade das verletzten anderer eine gewisse Befriedigung bringt.

Tja, man kann leider nicht in die Köpfe anderer rein sehen. So bleiben es am Ende nur bloße Mutmaßungen aus der Sicht eines Mannes



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6. Juni 2011 um 15:49
In Antwort auf haruki_12051938

Wer weiß
Zitat: "Nur.... warum dann weiter machen, wenn es nicht mehr passt? Warum nicht beenden und dann auf eine neue Weise glücklich werden? Ist Betrug inzwischen ein Kavaliersdelikt? "

Das frage ich mich auch. Ich bin zwar ein Mann, aber ich finde den Gedanken zum kotzen, jemanden den mal mal geliebt hat oder immer noch liebt zu betrügen.

Wenn man eine neue Beziehung oder einen anderen Sexualpartner möchte, dann sollte man auch so ehrlich sein und seine Beziehung mit Anstand beenden. Aber bitte BEVOR man was neues angefangen hat!

Wieso das in vielen Fällen eben nicht so abläuft, kann viele Gründe haben. Ich schreibe nun einfach mal nieder, was mir spontan so einfällt.

Der typischer Mann geht womöglich erst auf Nummer sicher und beendet erst seine aktuelle Beziehung, wenn er mit Sicherheit was neues am Haken hat. Denn er könnte dann ja ganz allein dastehen und kein Sex ist das letzte was man(n) will.

Bei Frauen spielt diese Variante wohl eher eine untergeordnete Rolle, da Frauen i.d.r deutlich leichter einen Mann abbekommen, als umgekehrt.

Eine weitere Möglichkeit wäre weil man sein Ego pushen möchte. Möglichst viele Partner zur gleichen Zeit, bedeutet doch das man "der" Hecht ist. Nach dem Motto, ein Partner ist zwar gut, aber zwei sind doppelt so gut.

Es könnte aber auch der Kick einer Affäre sein, der Reiz des Verbotenen und der, erwischt zu werden.

Auch könnten es grobe Minderwertigkeitskomplexe sein. Jemand der sich an jedem Strohhalm hängt, jede Chance nutzt die sich ihm eröffnet. So einen Fall beobachte ich übrigens gerade in meinem Bekanntenkreis.

Oder man ist einfach nur ein gewissenloses ... dem die Gefühle anderer einfach nur egal sind. Jemand dem vielleicht gerade das verletzten anderer eine gewisse Befriedigung bringt.

Tja, man kann leider nicht in die Köpfe anderer rein sehen. So bleiben es am Ende nur bloße Mutmaßungen aus der Sicht eines Mannes



Wunderbar,
jetzt sprechen wir die gleiche Sprache

Deinen ersten 3 Absätzen kann ich nur zustimmen.... nichts Anderes wollte ich sagen

Die Frage nach dem Warum kann wahrscheinlich tatsächlich in unendlich vielen Varianten beantwortet werden.

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6. Juni 2011 um 16:21

Hmm
Ich setze mal einfach deine These in das gegenteil um einen objektiveren Blick zu bekommen.

Mein Bedürfnis ist Treue! Dieses setze ich ohne Rücksicht auf Alles und jeden real durch.

Ist dieses Verhalten zeitgemäß?

Jeder lebt mit den Konsequensen seines Handelns.
Zu jeder Zeit gab es diese!

mfg Jan

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6. Juni 2011 um 22:50

Kann schon sein.
Es kann sein das Monogamie nicht mehr zeitgemäß ist, aber okay dann bin ich auch nicht mehr zeitgemäß und ichwerde schon wen finden der es auch nicht mehr ist und derrest ist mir dann egal. Das sinnlose in der gegend rum gevögle find ich total albern ehrlich gesagt..

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7. Juni 2011 um 11:23
In Antwort auf dcclxxvii

Sry Donna
Keine Ahnung was die Leute, die immer mit dem Argument kommen, dass es bei den Tieren auch keine Monogamie gäbe, im Bio Unterricht gemacht haben, aber aufgepasst sicher nicht.
Es gibt sehr wohl Tiere, die ihrem Partner bis zum Tod treu bleiben. Kannst du sogar hier im Forum ne Diskussion finden: http://forum.gofeminin.de/forum/mix1/__f6295_mix1-Monogame-Tiere.html
Wie dem auch sei. Selbst wenn es keine Monogamie gäbe bei Tieren, ist dies für den Menschen irrelevant. In zu vielen Dingen unterscheiden wir uns halt doch von ihnen. Wichtig ist nicht, was die Natur von Monogamie hält, auch nicht was andere Menschen davon halten. Wichtig ist nur, dass die beiden Menschen die in ner Beziehung sind auf der selben Linie sind und offen und ehrlich darüber reden und gegebenenfalls Kompromisse finden können. Alle Anderen geht das nix an.

Naja
weil Puinguine und Schwäne treu sind.. Wieviele millionen Arten gibt es auf der Welt? Da ist das eine verschwindend kleine Zeit an Arten die treu sind. Hast du schon mal was von genetischer Biodiversität gehört? Oder hast du etwa nicht aufgepasst in Bio? Fakt ist, dass es leider einfach nicht natürlich ist! Ich bin auch für Monogamie. Auf jeden Fall. Es liegt nur leider nicht in der Natur. Das Ziel einer Art ist ihre Erhaltung. Wobei, wenn der Mensch so weiter mach, geht das sowieso nicht mehr lang

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10. Juni 2011 um 19:27

Polygamie ...
ist allein genauso wenig gut oder schlecht, wie Monogamie.
Übel ist sie nur, wenn nicht beiden Partnern bekannt ist, dass sie sich in einer polygamen Beziehung befinden.
Außerdem ist wahrscheinlich genauso schwierig jahrzehntelang ein erfülltes monogames Sexualleben zu führen, wie mit möglichen Eifersuchtsgefühlen in offenen polygamen Beziehungen umzugehen.
...
"ohne Rücksicht auf Alles und Jeden" gehen meines Erachtens aber wirklich sehr viele Leute um.
Typische verräterische Floskel in diesem Zusammenhang ist:
"Du musst mich nehmen, wie ich bin".
Wer dem Partner oder den Partnern zuliebe nicht an seinen Schwächen arbeiten will, brauch sich über gleiche mangelnde Zuneigung von der anderen Seite nicht zu wundern.

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