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Ist mangelnder Sex ein Trennungsgrund?

26. Mai um 14:36 Letzte Antwort: 5. Juni um 15:31

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

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Beste hilfreiche Antwort

29. Mai um 10:23

Ich lese euch beide gerne @zahrakhan  &  @zauderer22.

Zwei die schön diskutieren können, sich sachlich ausdrücken und ein gewisses Niveau behalten.   Von mir ein dickes dickes  " Like "  dafür!  

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26. Mai um 15:38

Also wir sind 41.
Sind 13 Jahre zusammen.
Wie oft ist unterschiedlich. Hatten schon öfter Pausen von 1,5 Jahren. Und zwischen 1 mal im Jahr, 2mal im Jahr oder bestenfalls 4 mal im Jahr schwankt es.
Letzes Jahr war (abgesehen von den ersten kennenlernst Wochen\Monaten) unser Rekordjahr mit 4 mal.
Disess Jahr sind wir bei 2 mal.

Dürfte zwar etwas häufiger sein, ist aber nicht so wichtig. Und ein Trennungsgrund ist es für mich schön mal ganz und gar nicht.

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26. Mai um 16:21
In Antwort auf cosmoliner2

Also wir sind 41.
Sind 13 Jahre zusammen.
Wie oft ist unterschiedlich. Hatten schon öfter Pausen von 1,5 Jahren. Und zwischen 1 mal im Jahr, 2mal im Jahr oder bestenfalls 4 mal im Jahr schwankt es.
Letzes Jahr war (abgesehen von den ersten kennenlernst Wochen\Monaten) unser Rekordjahr mit 4 mal.
Disess Jahr sind wir bei 2 mal.

Dürfte zwar etwas häufiger sein, ist aber nicht so wichtig. Und ein Trennungsgrund ist es für mich schön mal ganz und gar nicht.

Bei diesen Zahlen hätte meine Ehe keine 2 Jahre überstanden 

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26. Mai um 16:39
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Stimmt, Vergleiche bringen dich kein Stück weiter und ebenso wenig, wie andere ihre Sexualität erleben. Du bist unglücklich also könntest du dich fragen, wie du die Sexflaute beenden kannst. Was hast du/habt ihr denn alles schon probiert? 

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26. Mai um 17:05
In Antwort auf kwon_18877188

Bei diesen Zahlen hätte meine Ehe keine 2 Jahre überstanden 

Da kannst du mal sehen wie gut wir sind.
Das wir uns so gut verstehen und so gern einfach zusammen sind dass es nicht immer und poppen gehen muss 

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26. Mai um 18:19
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Puh nach zwei Jahren schon Luft raus aus der Erotik?
Um deine Titelfrage zu beantworten : ja, für mich wäre das ein Trennungsgrund (wenn es nicht wirklich gute nicht behebbare Gründe wie schwere Erkrankung, Unfall oder dergleichen gibt, in solchen Fällen muss eine Beziehung einfach komplett neu überdacht, definiert werden, deshalb lasse ich das außen vor).
Mir ist Sex viel zu wichtig in einer Beziehung als dass ich drauf verzichten würde. Quasi Grundbedürfnis und einer der Hauptpfeiler einer Liebesbeziehung. Anders als bei cosmoliner.
Unser Alter : er 52, ich 50
Zusammen seit 8 Jahren, haben aber getrennte Wohnungen in benachbarten Häusern
Wie oft Sex: meist zwischen zwei und vier Mal die Woche, immer wenn wir uns länger sehen. Im Urlaub, der dieses Jahr wohl leider flachfällt, öfter.
Seltener kommt eigentlich nur vor, wenn einer krank ist oder es von der Arbeit her nicht geht. Das gibt's aber beides kaum.

Aber was bringt dir das? Sisteronthefly hat es ja schon gesagt, es kommt doch drauf an, wie du das siehst, nicht wie jemand von uns. Du merkst ja auch, dass es da unterschiedliche Meinungen gibt. 
Eins kann man dir aber sagen :eine Beziehung, und ganz besonders die sexuelle, ist kein Selbstläufer. Beide sind da gefragt, die Lust aufeinander lebendig zu halten. Nicht einschlafen lassen. Klar kann man mal zu müde oder faul sein oder auch mal zu sehr einen über den Durst getrunken haben, aber wenn man das einreißen lässt, wird es anscheinend für viele schwer, die Kurve wieder zu bekommen. Auch wenn das eigentlich unverständlich ist, denn das müsste einem doch fehlen, wenn man es liebend gerne tut. 

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26. Mai um 18:59

Bei uns Beiden (Richy und Julia) war es absolut der Haupttrennungsgrund in unseren vorherigen Ehen.
Wenn nach 2 Jahren schon die Luft raus ist wird das leider meist nicht mehr besser.

Wir haben unsere Ehen nicht sofort hingeschmissen (Er 16 Jahre, Sie 22 Jahre)
Aber wenn irgendwann alles Reden nicht mehr hilft und der Partner einen sexuell verhungern läßt, dann kommt es irgendwann zu Affären oder Trennung.
Für uns ist Sex ein existenzieller Bestandteil der Beziehung.
Sich gut verstehen und mögen haben wir z.B zu unseren Geschwistern oder guten Freunden.
Der Sex unterscheidet uns von diesen Beziehungen.
Wir hatten es einfach beide satt als Bruder und Schwester zu leben mit unseren alten Partnern.

PS: mit dem Wunsch 1-2 mal die Woche bist du sicherlich nicht nymphoman oder sexgesteuert.

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26. Mai um 21:31
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Wir sind beide 25. 

Seit 2 1/2 Jahren verheiratet. 
Sex haben wir vier bis fünf mal in der Woche. 

Ich würde dir raten das Gespräch mit deinem Partner zu suchen und Ursachenforschung betreiben warum du unglücklich bist. 

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26. Mai um 21:32
In Antwort auf zahrakhan

Puh nach zwei Jahren schon Luft raus aus der Erotik?
Um deine Titelfrage zu beantworten : ja, für mich wäre das ein Trennungsgrund (wenn es nicht wirklich gute nicht behebbare Gründe wie schwere Erkrankung, Unfall oder dergleichen gibt, in solchen Fällen muss eine Beziehung einfach komplett neu überdacht, definiert werden, deshalb lasse ich das außen vor).
Mir ist Sex viel zu wichtig in einer Beziehung als dass ich drauf verzichten würde. Quasi Grundbedürfnis und einer der Hauptpfeiler einer Liebesbeziehung. Anders als bei cosmoliner.
Unser Alter : er 52, ich 50
Zusammen seit 8 Jahren, haben aber getrennte Wohnungen in benachbarten Häusern
Wie oft Sex: meist zwischen zwei und vier Mal die Woche, immer wenn wir uns länger sehen. Im Urlaub, der dieses Jahr wohl leider flachfällt, öfter.
Seltener kommt eigentlich nur vor, wenn einer krank ist oder es von der Arbeit her nicht geht. Das gibt's aber beides kaum.

Aber was bringt dir das? Sisteronthefly hat es ja schon gesagt, es kommt doch drauf an, wie du das siehst, nicht wie jemand von uns. Du merkst ja auch, dass es da unterschiedliche Meinungen gibt. 
Eins kann man dir aber sagen :eine Beziehung, und ganz besonders die sexuelle, ist kein Selbstläufer. Beide sind da gefragt, die Lust aufeinander lebendig zu halten. Nicht einschlafen lassen. Klar kann man mal zu müde oder faul sein oder auch mal zu sehr einen über den Durst getrunken haben, aber wenn man das einreißen lässt, wird es anscheinend für viele schwer, die Kurve wieder zu bekommen. Auch wenn das eigentlich unverständlich ist, denn das müsste einem doch fehlen, wenn man es liebend gerne tut. 

Das müde, faul und sich nicht aufraffen können kenn ich, kennen wir.
Nur gut wenn da beide so ticken, und das Schläfchen dem Beischläfchen vorziehen aber keiner ein Problem damit hat.

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26. Mai um 21:36
In Antwort auf richyjulia1

Bei uns Beiden (Richy und Julia) war es absolut der Haupttrennungsgrund in unseren vorherigen Ehen.
Wenn nach 2 Jahren schon die Luft raus ist wird das leider meist nicht mehr besser.

Wir haben unsere Ehen nicht sofort hingeschmissen (Er 16 Jahre, Sie 22 Jahre)
Aber wenn irgendwann alles Reden nicht mehr hilft und der Partner einen sexuell verhungern läßt, dann kommt es irgendwann zu Affären oder Trennung.
Für uns ist Sex ein existenzieller Bestandteil der Beziehung.
Sich gut verstehen und mögen haben wir z.B zu unseren Geschwistern oder guten Freunden.
Der Sex unterscheidet uns von diesen Beziehungen.
Wir hatten es einfach beide satt als Bruder und Schwester zu leben mit unseren alten Partnern.

PS: mit dem Wunsch 1-2 mal die Woche bist du sicherlich nicht nymphoman oder sexgesteuert.

Wiedermal der Freunde bzw. Geschwistervergleich.

Wenn meine Ehe nur der Sex von meinen anderen sozialen Beziehungen unterscheiden würde, das wäre ein Problem und die Ehe überdenkenswert, und nicht wegen wenig Sex.

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27. Mai um 7:00
In Antwort auf cosmoliner2

Das müde, faul und sich nicht aufraffen können kenn ich, kennen wir.
Nur gut wenn da beide so ticken, und das Schläfchen dem Beischläfchen vorziehen aber keiner ein Problem damit hat.

Sicher, wenn beide so ticken und keiner ein Problem damit hat. Temperament von 20 Schlafpillen bei euch beiden anscheinend .
Aber bei dem oder der TE ist es ein Problem, wie es aussieht und da sieht die Sache anders aus.
Entweder findet man eine Lösung bzw. die Ursache dafür oder eben nicht. 

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27. Mai um 7:06
In Antwort auf cosmoliner2

Wiedermal der Freunde bzw. Geschwistervergleich.

Wenn meine Ehe nur der Sex von meinen anderen sozialen Beziehungen unterscheiden würde, das wäre ein Problem und die Ehe überdenkenswert, und nicht wegen wenig Sex.

Das ist deine Einstellung oder Sichtweise, die du natürlich haben darfst. Aber das dürfen Richy, Julia und ich beispielsweise in die andere Richtung auch.
Vielleicht ist dir die Bezeichnung platonische Liebesbeziehung lieber? Also was man im landläufigen Sinne darunter versteht? Obwohl das nicht ganz stimmt, denn alle Jubeljahre habt ihr ja mal Sex.
Kommt immer auch drauf an, was man von einer Beziehung möchte und wie man Liebesbeziehung definiert. Da unterscheidet sich deine Auffassung grundlegend von meiner. Ich finde Erotik und Lust da zwingend zugehörend als eine der tragenden Säulen. Natürlich nicht die einzige, aber wenn sie wegbricht, stürzt der Rest bald zusammen. 

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27. Mai um 7:21

Unsere Beziehung zeichnet sich durch Vertrauen gegenseitige Wertschätzung.
Aber dies gilt auch für enge Freunde oder Familie.
Der Unterschied ist da ganz einfach der Sex.
Dieses innige intime Gefühl ist letztendlich das was den Unterschied ausmacht.
Und genau das genießen wir auch ausführlich während der Coronakrise oder auch im Urlaub, wenn wir nur zu zweit sind.

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27. Mai um 8:07

Kleine Gegenfrage.. Was bringen dir hier die Antworten.

Du hast, aus meiner Sicht zwei möglichkeiten: "Problem" anpacken - sehen das es mehr Sex gibt oder es so lassen.

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27. Mai um 8:49
In Antwort auf zahrakhan

Das ist deine Einstellung oder Sichtweise, die du natürlich haben darfst. Aber das dürfen Richy, Julia und ich beispielsweise in die andere Richtung auch.
Vielleicht ist dir die Bezeichnung platonische Liebesbeziehung lieber? Also was man im landläufigen Sinne darunter versteht? Obwohl das nicht ganz stimmt, denn alle Jubeljahre habt ihr ja mal Sex.
Kommt immer auch drauf an, was man von einer Beziehung möchte und wie man Liebesbeziehung definiert. Da unterscheidet sich deine Auffassung grundlegend von meiner. Ich finde Erotik und Lust da zwingend zugehörend als eine der tragenden Säulen. Natürlich nicht die einzige, aber wenn sie wegbricht, stürzt der Rest bald zusammen. 

Eine Beziehung lebt von mehreren tragenden Säulen. Sexualität ist eben nur eine davon, es kommt darauf an, wie stark die restlichen Säulen sind. Hierzu zählen, gemeinsame Werte, auch materielle Sicherheit, Arbeit und Leistung, soziales Netzwerk und Körperlichkeit. Die Beziehung bzw. das Haus,  bricht bei mangelndem Sex also nur zusammen, wenn die anderen Säulen instabil sind. 

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27. Mai um 10:13
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Es ist völlig irrelevant, wie es andere handhaben. Wichtig ist, dass DU glücklich bist. Und wenn du es in deiner Beziehung nicht bist -ob mit viel oder wenig Sex etc- dann ist das so, und es liegt an dir, es zu ändern.

 

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27. Mai um 11:06
In Antwort auf richyjulia1

Unsere Beziehung zeichnet sich durch Vertrauen gegenseitige Wertschätzung.
Aber dies gilt auch für enge Freunde oder Familie.
Der Unterschied ist da ganz einfach der Sex.
Dieses innige intime Gefühl ist letztendlich das was den Unterschied ausmacht.
Und genau das genießen wir auch ausführlich während der Coronakrise oder auch im Urlaub, wenn wir nur zu zweit sind.

Also meine Beziehung zu meiner Frau ist eine völlig andere als zu Freunden und Familie.
Noch inniger, noch vertrauter noch intensiver.
Und natürlich auch viel körperlicher. Und damit meine ich nicht Penis in Vagina stecken und das möglichst oft.
Aber die vielen kleinen Berührungen. Ein streicheln hier, eine Umarmung im vorrübergehen da. Immer mal wieder ein Küsschen, ein Klappe auf den Po usw.
Das kann ich mir nur mit meiner Frau vorstellen und will ich auch nur mit meiner Frau.
Das gleiche gillt zweifelsohne auch für Sex, aber so nett der auch ist, den Samen kann ich auch alleine loswerden. Da spielt es dann keine Geige ob ich ein-, zweimal im Jahr Sex habe, oder jeden Monat. Das ist ein nettes Zubrot, aber kein Grundbedürfnis wie es oft hier genannt wird.

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27. Mai um 11:20
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Ich bin 21 Jahre alt und zur Zeit Single.  Aber eine Freundschaft, also eine beziehung ohne Sex wäre nicht so meins.  Das wäre schon ein Grund sich wieder zu trennen, wenn es da so gar nicht passt.

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27. Mai um 11:21

Da wird Dir keiner einen Tipp geben können!
Das muss jeder für sich entscheiden ob er eine tolle Beziehung führen möchte oder diese in die Tonne treten möchte für guten Sex.
Vielleicht ist da draußen aber auch jemand, mit dem beides möglich ist. Aber wer weiß das schon....
Wenn der mangelnde Sex jedoch immer wieder zu einem Streitgespräch führt , sollte man mal versuchen sich intensiv zusammen zu setzen, evtl. wäre ja auch eine offene Beziehung denkbar

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27. Mai um 14:38

Sexualität ist für mich ein Eckpfeiler. Natürlich nicht der Einzige. Und ich habe auch kein Bedürfnis es jeden Tag tun zu wollen, aber eben so ca. 2x die Woche wäre schon schön. Ich vermisse ihn einfach körperlich und auch emotional. Klar fühlt man sich dann irgendwann auch abgelehnt und ungeliebt. Ich bin schlank und attraktiv - daran liegt es nicht. 

Ich hab schon mit ihm gesprochen, war mit ihm Unterwäsche kaufen die ihm gefällt und habe das Thema auch mal versucht ruhen zu lassen. Auch gesagt dass wir auch nur mal oral machen können etc.

Er hat öfter mal die Erektion verloren und kann/will nicht mehr bzw. ihm fehlt wohl die Lust. Ich weiß nicht ob da natürlich auch Versagensängste mit rein spielen so auf die Art: lieber garnicht als wieder zu versagen. Ich denke es hat sich da so eine Negativspirale entwickelt. Er mag es noch wenn ich ihn oral befriedige, umgekehrt macht er es auch ab und an. Aber der Sex fehlt mir einfach sehr. Seit 8 Monaten  haben wir Probleme (mal mehr mal weniger) und Sex seit ca 2-3 Monaten nicht mehr. Letzte Woche kam es dann wieder 2x dazu, von ihm aus. Aber ich könnte jetzt nicht von mir aus ankommen, dann fühlt er sich unter Druck gesetzt. 

Ich versuche Verständnis zu zeigen, es fällt mir aber schwer. Ich liebe ihn wahnsinnig, aber mich liebe ich eben auch und ich möchte nicht auf ein natürliches Bedürfnis verzichten. Und ich glaube schon dass es Beziehungen gibt, in denen die Sexualität auch nach Jahren noch stimmt. Sexflauten nach 10Jahren + sind vermutlich normal, aber nach 1,5 - 2 Jahren ist das schon komisch. 

Er beteuert mir, dass er mich liebt und für immer mit mir zusammen sein will. Dass er mich immernoch attraktiv findet etc. 

Dennoch bin ich verunsichert und auch unglücklich.

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27. Mai um 21:36
In Antwort auf nikola_20391677

Sexualität ist für mich ein Eckpfeiler. Natürlich nicht der Einzige. Und ich habe auch kein Bedürfnis es jeden Tag tun zu wollen, aber eben so ca. 2x die Woche wäre schon schön. Ich vermisse ihn einfach körperlich und auch emotional. Klar fühlt man sich dann irgendwann auch abgelehnt und ungeliebt. Ich bin schlank und attraktiv - daran liegt es nicht. 

Ich hab schon mit ihm gesprochen, war mit ihm Unterwäsche kaufen die ihm gefällt und habe das Thema auch mal versucht ruhen zu lassen. Auch gesagt dass wir auch nur mal oral machen können etc.

Er hat öfter mal die Erektion verloren und kann/will nicht mehr bzw. ihm fehlt wohl die Lust. Ich weiß nicht ob da natürlich auch Versagensängste mit rein spielen so auf die Art: lieber garnicht als wieder zu versagen. Ich denke es hat sich da so eine Negativspirale entwickelt. Er mag es noch wenn ich ihn oral befriedige, umgekehrt macht er es auch ab und an. Aber der Sex fehlt mir einfach sehr. Seit 8 Monaten  haben wir Probleme (mal mehr mal weniger) und Sex seit ca 2-3 Monaten nicht mehr. Letzte Woche kam es dann wieder 2x dazu, von ihm aus. Aber ich könnte jetzt nicht von mir aus ankommen, dann fühlt er sich unter Druck gesetzt. 

Ich versuche Verständnis zu zeigen, es fällt mir aber schwer. Ich liebe ihn wahnsinnig, aber mich liebe ich eben auch und ich möchte nicht auf ein natürliches Bedürfnis verzichten. Und ich glaube schon dass es Beziehungen gibt, in denen die Sexualität auch nach Jahren noch stimmt. Sexflauten nach 10Jahren + sind vermutlich normal, aber nach 1,5 - 2 Jahren ist das schon komisch. 

Er beteuert mir, dass er mich liebt und für immer mit mir zusammen sein will. Dass er mich immernoch attraktiv findet etc. 

Dennoch bin ich verunsichert und auch unglücklich.

In einem anderen Forum (Frauenzeitschrift) wird es bis heute für unmöglich gehalten, dass es "frustrierte Frauen" überhaupt gibt. Wenn ja, stimmt bei denen was nicht, denken diese Leute. Ernsthaft.

Anfangs als Forenbeginner hier glaubte ich wegen dieser anderen Erfahrungen, dass die vielen Frauen, die hier sowas posten, in Wahrheit Männer seien, die mal versuchen rauszufinden, wie die Leute reagieren. Aus welchen merkwürdigen Männergründen auch immer.
Inzwischen weiß ich, dass es wirklich und wahrhaftig viele Frauen gibt, die sich mit der Unlust ihrer Partner herumschlagen. Ein paar sind vielleicht Fakes, die meisten sind es aber definitiv nicht (das findet man schon raus, wenn man sich mit einzelnen "unterhält".

Ich selbst hatte einen sehr interessanten Mailaustausch, und in diesem Mailaustausch konnte ich tatsächlich eine Hilfestellung leisten, mit deren Funktonieren ich selbst nicht gerechnet hätte. Mir ist es gelungen, die Ursache seiner Unlust herauszukriegen, obgleich ich nur mit seiner Freundin korrespondierte. (Das lief dann auch praktisch ganz hervorragend zwischen den beiden, wenn ich ihrer Mail Glauben schenken darf - warum nicht).
Allerdings ist das ein absoluter Sonderfall - das lässt sich wohl nicht unbedingt wiederholen und kostete mich viel Zeit und Energie.

Seitdem frage ich ich ernsthaft, was mit den Männern los ist. Beinahe würde ich hier von einem Rollenwechsel sprechen. Der ist zwar noch nicht durchgängig, aber es gibt erste Anzeichen, dass sich da ein bestimmter Trend verfestigt.

Das Hauptproblem der Jungs ist dabei oft nicht die Gesundheit (mit 32 impotent - im Sinne einer erektilen Dysfunktion -  ist man nur bei schwerer Erkrankung), sondern der psychische Druck und Versagensängste.

Natürlich wäre das Anraten einer Therapie das einfachste, aber zunächst würde ich versuchen, den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Nichts muss, alles kann.

Ich vermute, dass der Wunsch nach Sex mehr von der TE ausgeht als von ihrem Partner. Dass er seine Unlust dann als Versagen interpretiert. Das ist ein Teufelskreis.

Die einzige Möglichkeit, dies zu durchbrechen, ist Sexualverzicht für längere Zeit. Keine Forderungen mehr, kein Verlangen zeigen, sich mit Gleichgültigkeit wappnen - und notfalls kalt zu duschen (was heutzutage auch heißen Mädels anzuraten ist, früher sprach man so nur mit Jungs). Keine Anspielungen, keine Andeutungen, Thema Erotik ist gecancelt. Noch besser demonstratives Vermeiden dieses Themas.


Damit wird der Druck genommen, und es wird ein neuer sanfter "Druck" aufgebaut. Einmal heißt Druck "Zwang, performen zu müssen". Der andere neue Druck äußert sich im Anstieg des männlichen sexuellen Begehrens - das wird kommen, wenn keine Hormonstörung vorliegt.

Was dann geschieht, ist ziemlich klar: Er wird eine andere Rolle "performen" müssen, sich zurücknehmen, bis sie endlich für ihn bereit ist. Was dann passiert, sich auszumalen, ist nicht mehr Sache der Forenteilnehmer hier, sondern nur noch die der beiden, um die es hier geht.

 

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27. Mai um 22:34
In Antwort auf zauderer22

In einem anderen Forum (Frauenzeitschrift) wird es bis heute für unmöglich gehalten, dass es "frustrierte Frauen" überhaupt gibt. Wenn ja, stimmt bei denen was nicht, denken diese Leute. Ernsthaft.

Anfangs als Forenbeginner hier glaubte ich wegen dieser anderen Erfahrungen, dass die vielen Frauen, die hier sowas posten, in Wahrheit Männer seien, die mal versuchen rauszufinden, wie die Leute reagieren. Aus welchen merkwürdigen Männergründen auch immer.
Inzwischen weiß ich, dass es wirklich und wahrhaftig viele Frauen gibt, die sich mit der Unlust ihrer Partner herumschlagen. Ein paar sind vielleicht Fakes, die meisten sind es aber definitiv nicht (das findet man schon raus, wenn man sich mit einzelnen "unterhält".

Ich selbst hatte einen sehr interessanten Mailaustausch, und in diesem Mailaustausch konnte ich tatsächlich eine Hilfestellung leisten, mit deren Funktonieren ich selbst nicht gerechnet hätte. Mir ist es gelungen, die Ursache seiner Unlust herauszukriegen, obgleich ich nur mit seiner Freundin korrespondierte. (Das lief dann auch praktisch ganz hervorragend zwischen den beiden, wenn ich ihrer Mail Glauben schenken darf - warum nicht).
Allerdings ist das ein absoluter Sonderfall - das lässt sich wohl nicht unbedingt wiederholen und kostete mich viel Zeit und Energie.

Seitdem frage ich ich ernsthaft, was mit den Männern los ist. Beinahe würde ich hier von einem Rollenwechsel sprechen. Der ist zwar noch nicht durchgängig, aber es gibt erste Anzeichen, dass sich da ein bestimmter Trend verfestigt.

Das Hauptproblem der Jungs ist dabei oft nicht die Gesundheit (mit 32 impotent - im Sinne einer erektilen Dysfunktion -  ist man nur bei schwerer Erkrankung), sondern der psychische Druck und Versagensängste.

Natürlich wäre das Anraten einer Therapie das einfachste, aber zunächst würde ich versuchen, den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Nichts muss, alles kann.

Ich vermute, dass der Wunsch nach Sex mehr von der TE ausgeht als von ihrem Partner. Dass er seine Unlust dann als Versagen interpretiert. Das ist ein Teufelskreis.

Die einzige Möglichkeit, dies zu durchbrechen, ist Sexualverzicht für längere Zeit. Keine Forderungen mehr, kein Verlangen zeigen, sich mit Gleichgültigkeit wappnen - und notfalls kalt zu duschen (was heutzutage auch heißen Mädels anzuraten ist, früher sprach man so nur mit Jungs). Keine Anspielungen, keine Andeutungen, Thema Erotik ist gecancelt. Noch besser demonstratives Vermeiden dieses Themas.


Damit wird der Druck genommen, und es wird ein neuer sanfter "Druck" aufgebaut. Einmal heißt Druck "Zwang, performen zu müssen". Der andere neue Druck äußert sich im Anstieg des männlichen sexuellen Begehrens - das wird kommen, wenn keine Hormonstörung vorliegt.

Was dann geschieht, ist ziemlich klar: Er wird eine andere Rolle "performen" müssen, sich zurücknehmen, bis sie endlich für ihn bereit ist. Was dann passiert, sich auszumalen, ist nicht mehr Sache der Forenteilnehmer hier, sondern nur noch die der beiden, um die es hier geht.

 

Das kommt aber auch stark auf den Typ Mann an.
Wenn er der Typ Mann ist der selbst nicht gern Druck macht und die Initiative für Sex übernimmt, kann der Schuss auch nach hinten losgehen.

Als wir das erste mal eine anderthalb jährige Sexpause hatten, hab ich auch da nicht die Initiative zum Sex übernommen. Denn sie weiß ja am Besten wann sie Lust hat und ihr nach Sex ist, sie wird dann schon was sagen wenn sie möchte.

Dann kann es unter Umständen sehr lange dauern.
 

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28. Mai um 0:43
In Antwort auf zauderer22

In einem anderen Forum (Frauenzeitschrift) wird es bis heute für unmöglich gehalten, dass es "frustrierte Frauen" überhaupt gibt. Wenn ja, stimmt bei denen was nicht, denken diese Leute. Ernsthaft.

Anfangs als Forenbeginner hier glaubte ich wegen dieser anderen Erfahrungen, dass die vielen Frauen, die hier sowas posten, in Wahrheit Männer seien, die mal versuchen rauszufinden, wie die Leute reagieren. Aus welchen merkwürdigen Männergründen auch immer.
Inzwischen weiß ich, dass es wirklich und wahrhaftig viele Frauen gibt, die sich mit der Unlust ihrer Partner herumschlagen. Ein paar sind vielleicht Fakes, die meisten sind es aber definitiv nicht (das findet man schon raus, wenn man sich mit einzelnen "unterhält".

Ich selbst hatte einen sehr interessanten Mailaustausch, und in diesem Mailaustausch konnte ich tatsächlich eine Hilfestellung leisten, mit deren Funktonieren ich selbst nicht gerechnet hätte. Mir ist es gelungen, die Ursache seiner Unlust herauszukriegen, obgleich ich nur mit seiner Freundin korrespondierte. (Das lief dann auch praktisch ganz hervorragend zwischen den beiden, wenn ich ihrer Mail Glauben schenken darf - warum nicht).
Allerdings ist das ein absoluter Sonderfall - das lässt sich wohl nicht unbedingt wiederholen und kostete mich viel Zeit und Energie.

Seitdem frage ich ich ernsthaft, was mit den Männern los ist. Beinahe würde ich hier von einem Rollenwechsel sprechen. Der ist zwar noch nicht durchgängig, aber es gibt erste Anzeichen, dass sich da ein bestimmter Trend verfestigt.

Das Hauptproblem der Jungs ist dabei oft nicht die Gesundheit (mit 32 impotent - im Sinne einer erektilen Dysfunktion -  ist man nur bei schwerer Erkrankung), sondern der psychische Druck und Versagensängste.

Natürlich wäre das Anraten einer Therapie das einfachste, aber zunächst würde ich versuchen, den Druck aus dem Kessel zu nehmen. Nichts muss, alles kann.

Ich vermute, dass der Wunsch nach Sex mehr von der TE ausgeht als von ihrem Partner. Dass er seine Unlust dann als Versagen interpretiert. Das ist ein Teufelskreis.

Die einzige Möglichkeit, dies zu durchbrechen, ist Sexualverzicht für längere Zeit. Keine Forderungen mehr, kein Verlangen zeigen, sich mit Gleichgültigkeit wappnen - und notfalls kalt zu duschen (was heutzutage auch heißen Mädels anzuraten ist, früher sprach man so nur mit Jungs). Keine Anspielungen, keine Andeutungen, Thema Erotik ist gecancelt. Noch besser demonstratives Vermeiden dieses Themas.


Damit wird der Druck genommen, und es wird ein neuer sanfter "Druck" aufgebaut. Einmal heißt Druck "Zwang, performen zu müssen". Der andere neue Druck äußert sich im Anstieg des männlichen sexuellen Begehrens - das wird kommen, wenn keine Hormonstörung vorliegt.

Was dann geschieht, ist ziemlich klar: Er wird eine andere Rolle "performen" müssen, sich zurücknehmen, bis sie endlich für ihn bereit ist. Was dann passiert, sich auszumalen, ist nicht mehr Sache der Forenteilnehmer hier, sondern nur noch die der beiden, um die es hier geht.

 

Ich denke eigentlich eher umgekehrt: seine Unlust kommt durch Versagensängste. Ich kann mir nicht vorstellen dass seine Versagensängste durch Unlust kommen.

Vorallem kam auch zuerst das "versagen" also die Problematik hat nicht mit plötzlicher Unlust begonnen.

Er sagt jetzt er habe Druck und auch die Sorge dass ich mich trenne weil ich denke könnte er fühle sich nichtmehr sexuell zu mir hingezogen.

Ich bin kein Mann, aber vielleicht kommt man da in so einen Teufelskreis dass man lieber den Sex vermeidet bevor man nochmal versagt.

Natürlich nicht wenn das 1x passiert aber bei ihm war es jetzt schon häufiger der Fall. Ich habe auch Druck gemacht und dachte dass er mich nichtmehr anziehend findet. Vllt war das ein Fehler?!

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28. Mai um 1:28

Für mich ist Mangel an Sex kein Trennungsgrund, wenn ich ansonsten in der Beziehung zufrieden bin. An wenig oder keinen Sex kann man sich gewöhnen, wenn ich Single bin, hab ich ja auch keinen (ONS oder reine Sexgeschichten sind nicht mein Ding). Mir persönlich sind andere Dinge wichtiger als Sex. 

Ich weiß aber, dass es viele Menschen anders sehen. Man muss sich nur die vielen Threads zum Thema "Kein Sex mehr" oder "Zuwenig Sex" ansehen. Neben zu unterschiedlichen Vorlieben beim Sex stellt die Häufigkeit ein weiteres großes Konfliktpotential dar und viele Menschen in diesen Situationen sind unglücklich, gehen fremd oder trennen sich. 

Da du ja schreibst, dass du unglücklich bist, solltest du das Thema ansprechen und ihr solltet gemeinsam schauen, wie ihr das Problem lösen könnt. 

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28. Mai um 9:16
In Antwort auf nikola_20391677

Ich denke eigentlich eher umgekehrt: seine Unlust kommt durch Versagensängste. Ich kann mir nicht vorstellen dass seine Versagensängste durch Unlust kommen.

Vorallem kam auch zuerst das "versagen" also die Problematik hat nicht mit plötzlicher Unlust begonnen.

Er sagt jetzt er habe Druck und auch die Sorge dass ich mich trenne weil ich denke könnte er fühle sich nichtmehr sexuell zu mir hingezogen.

Ich bin kein Mann, aber vielleicht kommt man da in so einen Teufelskreis dass man lieber den Sex vermeidet bevor man nochmal versagt.

Natürlich nicht wenn das 1x passiert aber bei ihm war es jetzt schon häufiger der Fall. Ich habe auch Druck gemacht und dachte dass er mich nichtmehr anziehend findet. Vllt war das ein Fehler?!

@wasserlilie.

Ich bin auch nicht davon ausgegangen, dass seine Versagensängste durch Unlust kommen. Eher umgekehrt - aber vielleicht ist es ja auch nicht als Unlust, sondern eher als Vermeidungsverhalten zu bezeichnen.

Die Quellen für das "Versagen" sind allerdings so komplex, dass wir das hier kaum alles durchdeklinieren können. Mit Sicherheit entsteht da ein Teufelskreis: Denn Versagen führt zu einer Vermeidung des potentiellen Konfliktstoffs, indem man die "Gefahrenzone" (also da, wo Versagen möglich ist) ignoriert. Wenn dann auch noch verständliche Erwartungshaltungen von der anderen Seite aufgebaut werden, potenziert sich das Problem.

Natürlich gibt es da keinen Königsweg, aber zuallererst muss der Druck weg.

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28. Mai um 10:09
In Antwort auf sisteronthefly

Eine Beziehung lebt von mehreren tragenden Säulen. Sexualität ist eben nur eine davon, es kommt darauf an, wie stark die restlichen Säulen sind. Hierzu zählen, gemeinsame Werte, auch materielle Sicherheit, Arbeit und Leistung, soziales Netzwerk und Körperlichkeit. Die Beziehung bzw. das Haus,  bricht bei mangelndem Sex also nur zusammen, wenn die anderen Säulen instabil sind. 

Es kommt aber drauf an, welche man als tragende Säulen ansieht und wie viele es in der Beziehung überhaupt gibt. Ist ja nicht immer gleich bei allen. 
Bei uns fallen materielle Werte, Arbeit und Leistung schon weg, weil das für die Beziehung keine Rolle spielt, war auch bei früheren Beziehungen so.
Soziales Netzwerk kann man auch allein haben, würde ich auch nicht als Säule einer Beziehung sehen.
In unserer Beziehung gibt es drei Säulen, die Körperlichkeit, gemeinsame Werte und Einstellungen und manche Interessen und eine tiefe freundschaftliche Zuneigung und Verbundenheit. Ist aber so, dass diese drei uns gleich wichtig sind, wenn eine wegbricht, ist es nicht mehr als Liebesbeziehung tragbar.
Was wem in einer Beziehung wie wichtig ist, muss eben jeder für sich entscheiden bzw. beide zusammen. Dass das sehr unterschiedlich sein kann, sieht man ja hier. Ich finde aber, dass es nicht verwerflich ist, eine Beziehung aufgrund zu großer Unterschiede in der Sexualität, wegen dauerhaften Mangel an selbiger etc. zu beenden. 

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28. Mai um 10:40
In Antwort auf zahrakhan

Es kommt aber drauf an, welche man als tragende Säulen ansieht und wie viele es in der Beziehung überhaupt gibt. Ist ja nicht immer gleich bei allen. 
Bei uns fallen materielle Werte, Arbeit und Leistung schon weg, weil das für die Beziehung keine Rolle spielt, war auch bei früheren Beziehungen so.
Soziales Netzwerk kann man auch allein haben, würde ich auch nicht als Säule einer Beziehung sehen.
In unserer Beziehung gibt es drei Säulen, die Körperlichkeit, gemeinsame Werte und Einstellungen und manche Interessen und eine tiefe freundschaftliche Zuneigung und Verbundenheit. Ist aber so, dass diese drei uns gleich wichtig sind, wenn eine wegbricht, ist es nicht mehr als Liebesbeziehung tragbar.
Was wem in einer Beziehung wie wichtig ist, muss eben jeder für sich entscheiden bzw. beide zusammen. Dass das sehr unterschiedlich sein kann, sieht man ja hier. Ich finde aber, dass es nicht verwerflich ist, eine Beziehung aufgrund zu großer Unterschiede in der Sexualität, wegen dauerhaften Mangel an selbiger etc. zu beenden. 

Da stimme ich Dir zu, Zahrakhan.

Das muss alles eine Einheit sein. Natürlich dominiert mal mehr das eine, dann das andere im Leben. Aber dass es im Prinzip zusammengehört, ist schon verständlich. Ein Bau, der nur auf einer Säule steht, da ist meist sehr schnell die Statik hinüber. Das eine braucht das andere.

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28. Mai um 11:49
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

19, 2 Jahre 
Fast täglich und manchmal mehrmals am Tag.
Hast du das Thema denn mal vorsichtig angesprochen?
Ich finde das wenig Sex auf jeden Fall ein Trennungsgrund ist, nicht sofort natürlich aber Sex ist eben nicht nur Sex, das ist Intimität und Geborgenheit und körperlicher Austausch von Liebe.. 
und wenn dies dauerhaft fehlt kann es zur großen Belastung führen
Man muss glaub ich wie bei jedem Problem ein Kompromiss finden 
Selbstbefriedigung ist auch eine Option

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28. Mai um 13:41

Ich finde "das kommt darauf an". Es gibt eben auch Phasen im Leben, in denen Sex evtl nicht an erstet Stelle kommt in der Beziehung. Sich nur zu trennen weil man nicht mehrmals am Tag Sex hat oder weil Frau nach der Geburt oder in der Babyzeit erstmal keine große Lust mehr hat oder wel man durch Krankheiten gehemmt ist fände ich übertrieben. Wenn man(n) sich aber benimmt wie die Axt im Walde und die Partnerin keine Lust mehr spürt, fände ich es nicht übertrieben.

Allerdings: Wenn tw. über Monate bis Jahre geht und trotz keinerlei Initiative oder Änderungsbereitschaft gezeigt wird, dann kann man schon darüber nachdenken...

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28. Mai um 22:47
In Antwort auf nikola_20391677

Ich denke eigentlich eher umgekehrt: seine Unlust kommt durch Versagensängste. Ich kann mir nicht vorstellen dass seine Versagensängste durch Unlust kommen.

Vorallem kam auch zuerst das "versagen" also die Problematik hat nicht mit plötzlicher Unlust begonnen.

Er sagt jetzt er habe Druck und auch die Sorge dass ich mich trenne weil ich denke könnte er fühle sich nichtmehr sexuell zu mir hingezogen.

Ich bin kein Mann, aber vielleicht kommt man da in so einen Teufelskreis dass man lieber den Sex vermeidet bevor man nochmal versagt.

Natürlich nicht wenn das 1x passiert aber bei ihm war es jetzt schon häufiger der Fall. Ich habe auch Druck gemacht und dachte dass er mich nichtmehr anziehend findet. Vllt war das ein Fehler?!

Was du hier schreibst ist - aus meiner männlichen Sicht - absolut logisch. Ich kann das bestätigen, denn mir ging das genau so. Wenn du als Mann merkst, dass die Frau öfter will und du selbst nicht so oft, und dann bei den von ihr initiierten Versuchen auch noch Erektionsprobleme hast, dann vermeidest du es zunehmend, in so eine Situation zu kommen.
Und, da man als Mann trotzdem Lust hat, machst du eher mal heimlich SB - was die Problematik natürlich nur noch verschärft (noch weniger Lust auf Sex mit der Partnerin).
Ich sehe da zwei Faktoren: einmal eure unterschiedlich starke Libido - oft erwacht die bei Frauen um die 30 erst so richtig, während Männer anfangen zu bemerken, dass sie sich langsam auf dem "absteigenden Ast" befinden (nebenbei: wie alt ist dein Partner eigentlich?). Ab 30 sinkt der Testosteronspiegel von Männern jährlich um einige Prozentpunkte...
Zum anderen eben die psychische Komponente, das Vermeidungsverhalten deines Partners. Und damit wird ein Abwärtsstrudel in Gang gesetzt.

Er weiß ja, dass du damit unzufrieden bist. Und hat Schuldgefühle. Du zweifelst an seiner Liebe, seinem Begehren und bekommst einen unterschwelligen Groll gegen ihn.

Stoppen kann man das nur schwer. Bei uns führte das irgendwann zum ganz großen Crash (aber unser Altersunterschied war auch sehr groß, und es kamen andere Differenzen dazu).

Aus heutiger Sicht würde ich das Thema nicht mehr - wie damals - unter den Teppich kehren, sondern offen ansprechen und nach einer neuen Form der gemeinsamen Sexualität suchen, wie immer die auch aussehen mag. Performancedruck auf den Mann auszuüben ist sicher keine gute Idee, das hast du ja schon erkannt. Nun muss er das auch noch verstehen.
Manche öffnen ihre Beziehung für Affären, andere weichen auf Sexpraktiken aus, die nicht die Penetration in den Mittelpunkt stellt (es gibt genügend Toys, die auch ein Partner einsetzen könnte), bis hin zum Eingeständnis und der Umsetzung, dass SIE einfach mehr Sex bekommt als ER... 
Wichtig ist, dass dies offen und vorwurfsfrei besprochen und entschieden wird.

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29. Mai um 7:04
In Antwort auf mouchoir

Was du hier schreibst ist - aus meiner männlichen Sicht - absolut logisch. Ich kann das bestätigen, denn mir ging das genau so. Wenn du als Mann merkst, dass die Frau öfter will und du selbst nicht so oft, und dann bei den von ihr initiierten Versuchen auch noch Erektionsprobleme hast, dann vermeidest du es zunehmend, in so eine Situation zu kommen.
Und, da man als Mann trotzdem Lust hat, machst du eher mal heimlich SB - was die Problematik natürlich nur noch verschärft (noch weniger Lust auf Sex mit der Partnerin).
Ich sehe da zwei Faktoren: einmal eure unterschiedlich starke Libido - oft erwacht die bei Frauen um die 30 erst so richtig, während Männer anfangen zu bemerken, dass sie sich langsam auf dem "absteigenden Ast" befinden (nebenbei: wie alt ist dein Partner eigentlich?). Ab 30 sinkt der Testosteronspiegel von Männern jährlich um einige Prozentpunkte...
Zum anderen eben die psychische Komponente, das Vermeidungsverhalten deines Partners. Und damit wird ein Abwärtsstrudel in Gang gesetzt.

Er weiß ja, dass du damit unzufrieden bist. Und hat Schuldgefühle. Du zweifelst an seiner Liebe, seinem Begehren und bekommst einen unterschwelligen Groll gegen ihn.

Stoppen kann man das nur schwer. Bei uns führte das irgendwann zum ganz großen Crash (aber unser Altersunterschied war auch sehr groß, und es kamen andere Differenzen dazu).

Aus heutiger Sicht würde ich das Thema nicht mehr - wie damals - unter den Teppich kehren, sondern offen ansprechen und nach einer neuen Form der gemeinsamen Sexualität suchen, wie immer die auch aussehen mag. Performancedruck auf den Mann auszuüben ist sicher keine gute Idee, das hast du ja schon erkannt. Nun muss er das auch noch verstehen.
Manche öffnen ihre Beziehung für Affären, andere weichen auf Sexpraktiken aus, die nicht die Penetration in den Mittelpunkt stellt (es gibt genügend Toys, die auch ein Partner einsetzen könnte), bis hin zum Eingeständnis und der Umsetzung, dass SIE einfach mehr Sex bekommt als ER... 
Wichtig ist, dass dies offen und vorwurfsfrei besprochen und entschieden wird.

@mouchoir.

Einer so jungen Frau zu raten, auf die Penetration zu verzichten, hielte ich für absolut nicht angemessen und sehr bequem für ihren Partner.

Die Altersangabe des Partners wäre hier schon hilfreich, zugegeben.

Die medizinische Seite sehe ich etwas anders als Du:

Testosteronmangel ist eine der am wenigsten überzeugenden medizinischen Gründe. Echter Testosteronmangel wäre sogar behandlungsbedürftig. - Du hattest übrigens auch keinen wesentlichen - Deine Libido war nur "woanders", aber nicht weg.

Das medizinische Hauptproblem vieler Männer ist, dass sie ihren "Hintern" nicht hochkriegen. Ich spreche bewusst vom Allerwertesten, nicht vom Penis. Verfettung, Unsportlichkeit, Bewegungsmangel, Stress auf der Arbeit, mit der Folge einer frühen Herzinsuffienz, potentielles Corona-Opfer. Sagen wir es doch mal deutlich: Das sind die Hauptfaktoren, die uns Männern zu schaffen machen.

Die Folgen bekommen dann auch solche Partnerinnen zu spüren, die sexuelles Interesse haben. Was für solche Männer erfreulicherweise selten ist. Denn oft passen sich die Partnerinnen an. Wenn man nicht begehrt wird, sinkt bei vielen der Libidopegel ebenfalls. Dann gibt es aber auch Fälle, da trennt sich die Partnerin und sucht irgendwann jemand neuen. So ähnlich lief es wohl auch bei Dir ab (im weitesten Sinne ähnlich, ich weiß.

Jetzt haben wir aber nur die Seite der "harten Fakten" betrachtet:

Die Psyche ist ja auch noch beteiligt. Bei jüngeren ist das der dominierende Faktor (selbst wenn das andere ebenfalls eine gewisse Rolle spielen sollte). Da zeigen einige Studien, dass die heutige Überflutung mit sexuellen Botschaften, sprich Pornographie, bereits bei sehr vielen sehr jungen körperlich absolut fitten Männern die Reizbarkeitslatte extrem hoch hängt. Was ist eine reale Frau verglichen mit all den schönen erregenden Bildern? Bei einer realen Frau versagt Mann dann. Einige schlafen mit ihren Frauen doch nur noch, wenn sie nebendran einen Porno sehen können (ernsthaft).

Diese Möglichkeit sollte daher auch immer geprüft werden.

Eine Frau muss diesen Dingen rigoros begegnen. Nicht mit traditineller Moralkeule "Pornoverzicht" einfordern, sondern bewusste Reduzierung und ein Training partieller "Askese" mit dem Partner diskutieren, damit die reale Frau wieder zur "schönsten Hauptsache" wird.

Übrigens: Wenn das dem Mann gelingt, wird er schon spüren, dass da nichts "rankommt". Keine schönen Phantasien.

 

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29. Mai um 7:06
In Antwort auf zauderer22

@mouchoir.

Einer so jungen Frau zu raten, auf die Penetration zu verzichten, hielte ich für absolut nicht angemessen und sehr bequem für ihren Partner.

Die Altersangabe des Partners wäre hier schon hilfreich, zugegeben.

Die medizinische Seite sehe ich etwas anders als Du:

Testosteronmangel ist eine der am wenigsten überzeugenden medizinischen Gründe. Echter Testosteronmangel wäre sogar behandlungsbedürftig. - Du hattest übrigens auch keinen wesentlichen - Deine Libido war nur "woanders", aber nicht weg.

Das medizinische Hauptproblem vieler Männer ist, dass sie ihren "Hintern" nicht hochkriegen. Ich spreche bewusst vom Allerwertesten, nicht vom Penis. Verfettung, Unsportlichkeit, Bewegungsmangel, Stress auf der Arbeit, mit der Folge einer frühen Herzinsuffienz, potentielles Corona-Opfer. Sagen wir es doch mal deutlich: Das sind die Hauptfaktoren, die uns Männern zu schaffen machen.

Die Folgen bekommen dann auch solche Partnerinnen zu spüren, die sexuelles Interesse haben. Was für solche Männer erfreulicherweise selten ist. Denn oft passen sich die Partnerinnen an. Wenn man nicht begehrt wird, sinkt bei vielen der Libidopegel ebenfalls. Dann gibt es aber auch Fälle, da trennt sich die Partnerin und sucht irgendwann jemand neuen. So ähnlich lief es wohl auch bei Dir ab (im weitesten Sinne ähnlich, ich weiß.

Jetzt haben wir aber nur die Seite der "harten Fakten" betrachtet:

Die Psyche ist ja auch noch beteiligt. Bei jüngeren ist das der dominierende Faktor (selbst wenn das andere ebenfalls eine gewisse Rolle spielen sollte). Da zeigen einige Studien, dass die heutige Überflutung mit sexuellen Botschaften, sprich Pornographie, bereits bei sehr vielen sehr jungen körperlich absolut fitten Männern die Reizbarkeitslatte extrem hoch hängt. Was ist eine reale Frau verglichen mit all den schönen erregenden Bildern? Bei einer realen Frau versagt Mann dann. Einige schlafen mit ihren Frauen doch nur noch, wenn sie nebendran einen Porno sehen können (ernsthaft).

Diese Möglichkeit sollte daher auch immer geprüft werden.

Eine Frau muss diesen Dingen rigoros begegnen. Nicht mit traditineller Moralkeule "Pornoverzicht" einfordern, sondern bewusste Reduzierung und ein Training partieller "Askese" mit dem Partner diskutieren, damit die reale Frau wieder zur "schönsten Hauptsache" wird.

Übrigens: Wenn das dem Mann gelingt, wird er schon spüren, dass da nichts "rankommt". Keine schönen Phantasien.

 

... ein banales Argument habe ich oben vergessen. Es ist aber wichtig.

Medizinische Probleme lassen sich heutzutage grundsätzlich auch medizinisch bekämpfen (von einem einzigen ganz schrecklichen Fall abgesehen, aber der ist erfreulicherweise selten).

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29. Mai um 8:02
In Antwort auf zauderer22

@mouchoir.

Einer so jungen Frau zu raten, auf die Penetration zu verzichten, hielte ich für absolut nicht angemessen und sehr bequem für ihren Partner.

Die Altersangabe des Partners wäre hier schon hilfreich, zugegeben.

Die medizinische Seite sehe ich etwas anders als Du:

Testosteronmangel ist eine der am wenigsten überzeugenden medizinischen Gründe. Echter Testosteronmangel wäre sogar behandlungsbedürftig. - Du hattest übrigens auch keinen wesentlichen - Deine Libido war nur "woanders", aber nicht weg.

Das medizinische Hauptproblem vieler Männer ist, dass sie ihren "Hintern" nicht hochkriegen. Ich spreche bewusst vom Allerwertesten, nicht vom Penis. Verfettung, Unsportlichkeit, Bewegungsmangel, Stress auf der Arbeit, mit der Folge einer frühen Herzinsuffienz, potentielles Corona-Opfer. Sagen wir es doch mal deutlich: Das sind die Hauptfaktoren, die uns Männern zu schaffen machen.

Die Folgen bekommen dann auch solche Partnerinnen zu spüren, die sexuelles Interesse haben. Was für solche Männer erfreulicherweise selten ist. Denn oft passen sich die Partnerinnen an. Wenn man nicht begehrt wird, sinkt bei vielen der Libidopegel ebenfalls. Dann gibt es aber auch Fälle, da trennt sich die Partnerin und sucht irgendwann jemand neuen. So ähnlich lief es wohl auch bei Dir ab (im weitesten Sinne ähnlich, ich weiß.

Jetzt haben wir aber nur die Seite der "harten Fakten" betrachtet:

Die Psyche ist ja auch noch beteiligt. Bei jüngeren ist das der dominierende Faktor (selbst wenn das andere ebenfalls eine gewisse Rolle spielen sollte). Da zeigen einige Studien, dass die heutige Überflutung mit sexuellen Botschaften, sprich Pornographie, bereits bei sehr vielen sehr jungen körperlich absolut fitten Männern die Reizbarkeitslatte extrem hoch hängt. Was ist eine reale Frau verglichen mit all den schönen erregenden Bildern? Bei einer realen Frau versagt Mann dann. Einige schlafen mit ihren Frauen doch nur noch, wenn sie nebendran einen Porno sehen können (ernsthaft).

Diese Möglichkeit sollte daher auch immer geprüft werden.

Eine Frau muss diesen Dingen rigoros begegnen. Nicht mit traditineller Moralkeule "Pornoverzicht" einfordern, sondern bewusste Reduzierung und ein Training partieller "Askese" mit dem Partner diskutieren, damit die reale Frau wieder zur "schönsten Hauptsache" wird.

Übrigens: Wenn das dem Mann gelingt, wird er schon spüren, dass da nichts "rankommt". Keine schönen Phantasien.

 

Das sind mal wahre Worte, zauderer . Auch wenn es nicht immer zutreffend sein dürfte, dass auch bei der Partnerin die Libido sinkt.
Dass der Lebenswandel eine große Rolle spielt, ist ganz sicher richtig. Und dagegen lässt sich was machen, sollte auch, schon im eigenen Interesse, nicht nur wegen Sex. Der andererseits auch das Immunsystem stärkt.
Auch mit den Pornos wirst du in vielen Fällen recht haben.
Und die seltenen Fälle, wo es ein wirkliches medizinisches Problem gibt, lassen sich meist mit ärztlicher Hilfe beheben. Oft sind es ja doch Durchblutungsstörungen, die wiederum in den meisten Fällen durch Trägheit und schlechte Ernährung plus Übergewicht als Ursache haben.

Schön übrigens mal wieder was von dir zu lesen 

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29. Mai um 9:21

Ich und mein Partner sind nun seit 9 Monaten zusammen und hatten seit Anfang an nur ca. 1x die Woche Sex. Anfangs war es mir ein bisschen zu wenig, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es genügt mir.

Wir tauschen aber viele Zärtlichkeiten aus, machen ständig sexuelle Anspielungen und kuscheln oft und inning miteinander. Ohne das würde ich es nicht aushalten und mich irgendwann nicht mehr begehrt fühlen. Aber so ist es für mich super und wenn wir dann Sex haben, ist es einfach nur wunderschön und sehr intensiv. Wir machen uns sozusagen eine Woche lang an bis wir so richtig heiss aufeinander sind und es nicht mehr aushalten und dann schlafen wir miteinander

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29. Mai um 9:33
In Antwort auf bibi1987

Ich und mein Partner sind nun seit 9 Monaten zusammen und hatten seit Anfang an nur ca. 1x die Woche Sex. Anfangs war es mir ein bisschen zu wenig, aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und es genügt mir.

Wir tauschen aber viele Zärtlichkeiten aus, machen ständig sexuelle Anspielungen und kuscheln oft und inning miteinander. Ohne das würde ich es nicht aushalten und mich irgendwann nicht mehr begehrt fühlen. Aber so ist es für mich super und wenn wir dann Sex haben, ist es einfach nur wunderschön und sehr intensiv. Wir machen uns sozusagen eine Woche lang an bis wir so richtig heiss aufeinander sind und es nicht mehr aushalten und dann schlafen wir miteinander

Das ist dann aber wirklich kein so großes Problem für euch. Aber bei der TE scheint es ja um sehr viel mehr zu gehen.

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29. Mai um 9:34
In Antwort auf zahrakhan

Das sind mal wahre Worte, zauderer . Auch wenn es nicht immer zutreffend sein dürfte, dass auch bei der Partnerin die Libido sinkt.
Dass der Lebenswandel eine große Rolle spielt, ist ganz sicher richtig. Und dagegen lässt sich was machen, sollte auch, schon im eigenen Interesse, nicht nur wegen Sex. Der andererseits auch das Immunsystem stärkt.
Auch mit den Pornos wirst du in vielen Fällen recht haben.
Und die seltenen Fälle, wo es ein wirkliches medizinisches Problem gibt, lassen sich meist mit ärztlicher Hilfe beheben. Oft sind es ja doch Durchblutungsstörungen, die wiederum in den meisten Fällen durch Trägheit und schlechte Ernährung plus Übergewicht als Ursache haben.

Schön übrigens mal wieder was von dir zu lesen 

Auch schön, von Dir zu lesen, Zahrakhan.

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29. Mai um 10:23

Ich lese euch beide gerne @zahrakhan  &  @zauderer22.

Zwei die schön diskutieren können, sich sachlich ausdrücken und ein gewisses Niveau behalten.   Von mir ein dickes dickes  " Like "  dafür!  

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29. Mai um 10:31

Da möchte ich mich direkt anschließen, sarah.ma.!

Ich lese euch auch voll gerne! Aber auch noch manch andere...
spontan fallen mir 
"Sisteronthefly" und "mouchoir"
ein!
 

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29. Mai um 11:45
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Ist auf jeden fall ein trennungsgrund. Ich bin ende 20 und habe keine feste beziehung weil es eh keinen typen gibt der mich auf dauer befriedigen könnte. 

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29. Mai um 13:15
In Antwort auf zauderer22

@mouchoir.

Einer so jungen Frau zu raten, auf die Penetration zu verzichten, hielte ich für absolut nicht angemessen und sehr bequem für ihren Partner.

Die Altersangabe des Partners wäre hier schon hilfreich, zugegeben.

Die medizinische Seite sehe ich etwas anders als Du:

Testosteronmangel ist eine der am wenigsten überzeugenden medizinischen Gründe. Echter Testosteronmangel wäre sogar behandlungsbedürftig. - Du hattest übrigens auch keinen wesentlichen - Deine Libido war nur "woanders", aber nicht weg.

Das medizinische Hauptproblem vieler Männer ist, dass sie ihren "Hintern" nicht hochkriegen. Ich spreche bewusst vom Allerwertesten, nicht vom Penis. Verfettung, Unsportlichkeit, Bewegungsmangel, Stress auf der Arbeit, mit der Folge einer frühen Herzinsuffienz, potentielles Corona-Opfer. Sagen wir es doch mal deutlich: Das sind die Hauptfaktoren, die uns Männern zu schaffen machen.

Die Folgen bekommen dann auch solche Partnerinnen zu spüren, die sexuelles Interesse haben. Was für solche Männer erfreulicherweise selten ist. Denn oft passen sich die Partnerinnen an. Wenn man nicht begehrt wird, sinkt bei vielen der Libidopegel ebenfalls. Dann gibt es aber auch Fälle, da trennt sich die Partnerin und sucht irgendwann jemand neuen. So ähnlich lief es wohl auch bei Dir ab (im weitesten Sinne ähnlich, ich weiß.

Jetzt haben wir aber nur die Seite der "harten Fakten" betrachtet:

Die Psyche ist ja auch noch beteiligt. Bei jüngeren ist das der dominierende Faktor (selbst wenn das andere ebenfalls eine gewisse Rolle spielen sollte). Da zeigen einige Studien, dass die heutige Überflutung mit sexuellen Botschaften, sprich Pornographie, bereits bei sehr vielen sehr jungen körperlich absolut fitten Männern die Reizbarkeitslatte extrem hoch hängt. Was ist eine reale Frau verglichen mit all den schönen erregenden Bildern? Bei einer realen Frau versagt Mann dann. Einige schlafen mit ihren Frauen doch nur noch, wenn sie nebendran einen Porno sehen können (ernsthaft).

Diese Möglichkeit sollte daher auch immer geprüft werden.

Eine Frau muss diesen Dingen rigoros begegnen. Nicht mit traditineller Moralkeule "Pornoverzicht" einfordern, sondern bewusste Reduzierung und ein Training partieller "Askese" mit dem Partner diskutieren, damit die reale Frau wieder zur "schönsten Hauptsache" wird.

Übrigens: Wenn das dem Mann gelingt, wird er schon spüren, dass da nichts "rankommt". Keine schönen Phantasien.

 

Sicher hast du grundsätzlich Recht mit den weiteren Gründen, warum Männer zunehmend in die Sexkrise geraten: Porno -bzw. Reizüberflutung, Stress, ungesundes Leben.
Allerdings gab es von Seiten der TS darauf ja keine Hinweise, z.B. dass der Mann heimlich auf Videochats o.ä. surft oder er übergewichtig ist. Aber darauf hinzuweisen und zu checken - absolut sinnvoll.

Ich möchte trotzdem nochmal darauf kommen, dass ich glaube, es handelt sich um divergierende Triebstärken der Beiden. Dies auszutarieren erfordert Gespräche und Abmachungen. Ihn einseitig als das Problem zu betrachten und an ihm "herumzudoktern" i.S. von "ER muss sich bewegen" würde dem nicht gerecht - er kann seine Lust in einem solchen Fall nur bis zu einem gewissen Grad steigern, letztlich wird es auf einen Kompromiss hinauslaufen. Oder eben auf eine Neudefinition dessen, was beide sich vom Sex erwarten.*

Und was das (Nicht-)Penetrieren angeht: da hast du mich missverstanden - es geht nur um selteneres Penetrieren, ich denke, wenn man ansonsten im Bett tut, was getan werden kann, kann das auch mal weniger wichtig werden - damit sinkt der "Performance-Druck" für ihn, und er hat selbst auch wieder mehr Spaß und Zuversicht beim Sex. Die TS schrieb ja bspw. davon, dass OV bereits eine gelebte Alternative war.
Was das Alter betrifft: manche 60jährige haben die Potenz eines 35jährigen, und mancher 35jährige hat bereits einen zu niedrigen Testosteronspiegel - welcher sich nicht nur auf die Potenz auswirkt, sondern eben auch auf Muskelaufbau, Agilität, Motivation, Kreislauf... Und da kommen wir auch schon wieder zusammen: ein gesunder Lebensstil kann dem entgegenwirken und das Abflauen des Testosterons auch deutlich verlangsamen.

*(Ich halte übrigens viel davon, wenn die männlichen Orgasmen, erst recht aufgrund von SB, nicht zu oft stattfinden - das hält das Begehren auf die Partnerin und die Libido tatsächlich hoch. Macht dann besonders Sinn, wenn die Frau tendenziell mehr will als der Mann. Zeitweiser Verzicht (für ihn) war ja auch einer deiner Lösungsansätze, und das muss nicht zu einem Verzicht auf Intimität für sie führen - ich denke, das lässt sich auch systematisch in eine Beziehung einbauen...aber das führt in diesem Thread zu weit weg.

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29. Mai um 14:47
In Antwort auf mouchoir

Sicher hast du grundsätzlich Recht mit den weiteren Gründen, warum Männer zunehmend in die Sexkrise geraten: Porno -bzw. Reizüberflutung, Stress, ungesundes Leben.
Allerdings gab es von Seiten der TS darauf ja keine Hinweise, z.B. dass der Mann heimlich auf Videochats o.ä. surft oder er übergewichtig ist. Aber darauf hinzuweisen und zu checken - absolut sinnvoll.

Ich möchte trotzdem nochmal darauf kommen, dass ich glaube, es handelt sich um divergierende Triebstärken der Beiden. Dies auszutarieren erfordert Gespräche und Abmachungen. Ihn einseitig als das Problem zu betrachten und an ihm "herumzudoktern" i.S. von "ER muss sich bewegen" würde dem nicht gerecht - er kann seine Lust in einem solchen Fall nur bis zu einem gewissen Grad steigern, letztlich wird es auf einen Kompromiss hinauslaufen. Oder eben auf eine Neudefinition dessen, was beide sich vom Sex erwarten.*

Und was das (Nicht-)Penetrieren angeht: da hast du mich missverstanden - es geht nur um selteneres Penetrieren, ich denke, wenn man ansonsten im Bett tut, was getan werden kann, kann das auch mal weniger wichtig werden - damit sinkt der "Performance-Druck" für ihn, und er hat selbst auch wieder mehr Spaß und Zuversicht beim Sex. Die TS schrieb ja bspw. davon, dass OV bereits eine gelebte Alternative war.
Was das Alter betrifft: manche 60jährige haben die Potenz eines 35jährigen, und mancher 35jährige hat bereits einen zu niedrigen Testosteronspiegel - welcher sich nicht nur auf die Potenz auswirkt, sondern eben auch auf Muskelaufbau, Agilität, Motivation, Kreislauf... Und da kommen wir auch schon wieder zusammen: ein gesunder Lebensstil kann dem entgegenwirken und das Abflauen des Testosterons auch deutlich verlangsamen.

*(Ich halte übrigens viel davon, wenn die männlichen Orgasmen, erst recht aufgrund von SB, nicht zu oft stattfinden - das hält das Begehren auf die Partnerin und die Libido tatsächlich hoch. Macht dann besonders Sinn, wenn die Frau tendenziell mehr will als der Mann. Zeitweiser Verzicht (für ihn) war ja auch einer deiner Lösungsansätze, und das muss nicht zu einem Verzicht auf Intimität für sie führen - ich denke, das lässt sich auch systematisch in eine Beziehung einbauen...aber das führt in diesem Thread zu weit weg.

In dieser Genauigkeit Deinerseits ergänzen sich unsere Überlegungen hervorragend. Alles ist zu bedenken. Aber auch bei unterschiedlicher Meinung lese ich Dich immer gerne.

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29. Mai um 15:09
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Es stimmt, Vergleiche bringen dich kein Stück weiter. Von einmal im Jahr bis täglich gibt es hier alles. Es geht um dich, das ist der springende Punkt. Ich würde in Erfahrung bringen wollen, woran es liegt, dass es so selten ist. Wenn du den wahren Grund kennst, kannst du ene Entscheidung treffen, ob es für dich eine Zukunft in dieser Beziehung gibt oder ob es besser ist, eigene Wege zu gehen.

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29. Mai um 15:25
In Antwort auf candy_2082

Es stimmt, Vergleiche bringen dich kein Stück weiter. Von einmal im Jahr bis täglich gibt es hier alles. Es geht um dich, das ist der springende Punkt. Ich würde in Erfahrung bringen wollen, woran es liegt, dass es so selten ist. Wenn du den wahren Grund kennst, kannst du ene Entscheidung treffen, ob es für dich eine Zukunft in dieser Beziehung gibt oder ob es besser ist, eigene Wege zu gehen.

Für eine dauerhaft glückliche Beziehung wäre es mir persönlich wichtig, dass beide Partner auch der gemeinsame Sex langfristig glücklich macht. Sex ist ein starker, ganzheitlicher Bindungsfsktor, der Schenken und Beschenkt werden, geben und empfangen, sich öffnen auf sehr intensive Weise ausdrückt wie bedingt.
Ist dies dauerhaft nicht gegeben bzw. zur Unzufriedenheit wenigstens einer der beiden Beteiligten, halte ich es für sehr verantwortungsbewusst, dies zu thematisieren und die Beziehung an sich grunddärzlich in Frage zu stellen.

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29. Mai um 17:43
In Antwort auf nikola_20391677

Wie alt seid ihr?
Wie lange seid ihr schon zusammen?
Und wie oft habt ihr noch Sex? 


Ich bin 32 Jahre, seit 2 Jahren in einer Beziehung und sexuell ist es sehr abgeflaut. Ich würde gerne vergleichen (auch wenn man das nicht soll) denn ich bin momentan unglücklich. Also reichen würde mir 1-2 mal die Woche. Aber momentan ist es wesentlich seltener.

Ich freue mich auf eure Antworten  

Hallo Wasserlilie,
ich bin 43 Jahre alt, mein Mann 47.
Wir sind seit knapp 19 Jahren zusammen und unser Sexleben war schon immer "mager". Allerdings liegt das nicht an mir, sondern an ihm.
Anfangs war es mir sehr wichtig, dass wir einigermaßen regelmäßig Sex haben. Und solange ich die Initiative ergriffen oder genügend gemeckert habe, klappte es auch. Nur von ihm kam eigentlich nie etwas.

Ich habe das nicht verstanden, denn ich hatte vor ihm nur eine Beziehung, in der ich Sex hatte und da war es sehr oft. Ich bin auch irgendwie mit der Einstellung groß geworden, dass Sex für Männer sehr wichtig ist.

Mich hat sein geringes Interesse an allem Körperlichen verwirrt. Ich fühlte mich gedemütigt, denn ich habe ja fast "betteln" müssen, damit es wieder zu Sex kommt. Wir sind dann öfter weggefahren und da hatten wir auch immer Sex. Meist klassisch und immer nach dem gleichen Muster.

Ganz schlimm wurde es mit der ersten Schwangerschaft. Von dem Zeitpunkt an, an dem wir wussten, dass ich schwanger bin, lief überhaupt nichts mehr. Auch danach musste ein strenges Ritual eingehalten werden. Das Kind bzw. später die beiden Kinder mussten außer Haus sein. Er ging duschen (ohne Dusche läuft gar nichts!), ich danach. Es musste dunkel sein. Ein paar Zungenküsse und dann Sex.

Je größer die Kinder wurden, umso schwieriger wurde es, dies alles zu erfüllen und seit einigen Jahren haben wir - wenn überhaupt - ca. 10x pro Jahr Sex. Auch sonst gibt es kaum Körperlichkeit. Wir halten uns zwar an den Händen, aber mehr ist es nicht.
Ich war schon sehr, sehr oft sehr verzweifelt! Ich wohne am Land und mein Mann ist sehr angesehen. Bei einer Trennung hätte sich das ganze Dorf das Maul zerrissen. Das war aber nicht ausschlaggebend, dass wir zusammengeblieben sind. Sobald die Kinder Wind davon bekommen, dass ich gehen möchte, gibt es die große Krise. Sie weinen, betteln - das ist ganz schlimm für mich.

Sonst passt zwischen meinem Mann und mir wirklich sehr viel. Wir sind ein gutes Team, aber ich vermisse Intimität (nicht nur Sex, auch Streicheleinheiten, Geborgenheit, gute Gespräche).
Er hat so oft versprochen, sich zu ändern. Es hat nie mehr als zwei Monate gedauert, bis er wieder in alte Verhaltensmuster gefallen ist. Er sagt, er liebt mich. 
Ich war früher sehr oft verletzt, habe viel geweint. Ich habe gedacht, ich bin für ihn unattraktiv und dass er mich einfach nicht begehrt. Vielleicht hatte er andere Gründe, mich zu heiraten, als echte Liebe!
Ich habe mich und unsere Beziehung tausendfach in Frage gestellt. Ich habe an mir selbst gezweifelt und manchmal verletzt es mich auch heute noch. ich sage ihm ja offen, dass ich Sex brauche. Außer leeren Versprechungen kam bis jetzt noch nicht viel. Das geht seit Jahren so und es zermürbt einen! Also mich jedenfalls.

Ich habe mich jetzt bald 19 Jahre lang nach ihm gerichtet, was die Sexualität angeht. Ich mag einfach nicht mehr immer aktiv werden und so hatten wir seit Oktober 2019 bis jetzt 1x Sex.
Ich versuch oft, mit ihm darüber zu reden. Denn wenn es an mir liegt und ich etwas ändern muss, würde ich das machen. 

Mittlerweile haben sich meine Gefühle komplett verändert. Sie sind einfach so wie unsere Beziehung geworden: freundschaftlich. 
Seitdem geht es mir besser. Die Traurigkeit kommt seltener und die Wut auch. Wenn jemand kommen würde, der mir das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein, würde ich aus heutiger Sicht mich darauf einlassen. Ich vermisse dieses Gefühl so sehr. Ich möchte verliebt sein. Ich möchte küssen und Sex haben, eng aneinandergeschmiegt einschlafen. Das, was wir haben, ist nicht das, was ich möchte.

Was ich dir mit dieser langen Geschichte sagen will: Menschen haben ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex. Es gibt sogar asexuelle Menschen, zu denen wohl auch mein Mann gehört. Sex interessiert ihn einfach nicht. Das ist auch kein Problem, wenn zwei ähnliche Menschen zusammen sind. Haben die beiden unterschiedlich starke Bedürfnisse, bleibt mindestens einer auf der Strecke.... Ich glaube nicht, dass eine Beziehung dann auf Dauer funktionieren kann.
 

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29. Mai um 17:55
In Antwort auf karingo

Hallo Wasserlilie,
ich bin 43 Jahre alt, mein Mann 47.
Wir sind seit knapp 19 Jahren zusammen und unser Sexleben war schon immer "mager". Allerdings liegt das nicht an mir, sondern an ihm.
Anfangs war es mir sehr wichtig, dass wir einigermaßen regelmäßig Sex haben. Und solange ich die Initiative ergriffen oder genügend gemeckert habe, klappte es auch. Nur von ihm kam eigentlich nie etwas.

Ich habe das nicht verstanden, denn ich hatte vor ihm nur eine Beziehung, in der ich Sex hatte und da war es sehr oft. Ich bin auch irgendwie mit der Einstellung groß geworden, dass Sex für Männer sehr wichtig ist.

Mich hat sein geringes Interesse an allem Körperlichen verwirrt. Ich fühlte mich gedemütigt, denn ich habe ja fast "betteln" müssen, damit es wieder zu Sex kommt. Wir sind dann öfter weggefahren und da hatten wir auch immer Sex. Meist klassisch und immer nach dem gleichen Muster.

Ganz schlimm wurde es mit der ersten Schwangerschaft. Von dem Zeitpunkt an, an dem wir wussten, dass ich schwanger bin, lief überhaupt nichts mehr. Auch danach musste ein strenges Ritual eingehalten werden. Das Kind bzw. später die beiden Kinder mussten außer Haus sein. Er ging duschen (ohne Dusche läuft gar nichts!), ich danach. Es musste dunkel sein. Ein paar Zungenküsse und dann Sex.

Je größer die Kinder wurden, umso schwieriger wurde es, dies alles zu erfüllen und seit einigen Jahren haben wir - wenn überhaupt - ca. 10x pro Jahr Sex. Auch sonst gibt es kaum Körperlichkeit. Wir halten uns zwar an den Händen, aber mehr ist es nicht.
Ich war schon sehr, sehr oft sehr verzweifelt! Ich wohne am Land und mein Mann ist sehr angesehen. Bei einer Trennung hätte sich das ganze Dorf das Maul zerrissen. Das war aber nicht ausschlaggebend, dass wir zusammengeblieben sind. Sobald die Kinder Wind davon bekommen, dass ich gehen möchte, gibt es die große Krise. Sie weinen, betteln - das ist ganz schlimm für mich.

Sonst passt zwischen meinem Mann und mir wirklich sehr viel. Wir sind ein gutes Team, aber ich vermisse Intimität (nicht nur Sex, auch Streicheleinheiten, Geborgenheit, gute Gespräche).
Er hat so oft versprochen, sich zu ändern. Es hat nie mehr als zwei Monate gedauert, bis er wieder in alte Verhaltensmuster gefallen ist. Er sagt, er liebt mich. 
Ich war früher sehr oft verletzt, habe viel geweint. Ich habe gedacht, ich bin für ihn unattraktiv und dass er mich einfach nicht begehrt. Vielleicht hatte er andere Gründe, mich zu heiraten, als echte Liebe!
Ich habe mich und unsere Beziehung tausendfach in Frage gestellt. Ich habe an mir selbst gezweifelt und manchmal verletzt es mich auch heute noch. ich sage ihm ja offen, dass ich Sex brauche. Außer leeren Versprechungen kam bis jetzt noch nicht viel. Das geht seit Jahren so und es zermürbt einen! Also mich jedenfalls.

Ich habe mich jetzt bald 19 Jahre lang nach ihm gerichtet, was die Sexualität angeht. Ich mag einfach nicht mehr immer aktiv werden und so hatten wir seit Oktober 2019 bis jetzt 1x Sex.
Ich versuch oft, mit ihm darüber zu reden. Denn wenn es an mir liegt und ich etwas ändern muss, würde ich das machen. 

Mittlerweile haben sich meine Gefühle komplett verändert. Sie sind einfach so wie unsere Beziehung geworden: freundschaftlich. 
Seitdem geht es mir besser. Die Traurigkeit kommt seltener und die Wut auch. Wenn jemand kommen würde, der mir das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein, würde ich aus heutiger Sicht mich darauf einlassen. Ich vermisse dieses Gefühl so sehr. Ich möchte verliebt sein. Ich möchte küssen und Sex haben, eng aneinandergeschmiegt einschlafen. Das, was wir haben, ist nicht das, was ich möchte.

Was ich dir mit dieser langen Geschichte sagen will: Menschen haben ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex. Es gibt sogar asexuelle Menschen, zu denen wohl auch mein Mann gehört. Sex interessiert ihn einfach nicht. Das ist auch kein Problem, wenn zwei ähnliche Menschen zusammen sind. Haben die beiden unterschiedlich starke Bedürfnisse, bleibt mindestens einer auf der Strecke.... Ich glaube nicht, dass eine Beziehung dann auf Dauer funktionieren kann.
 

Aber warum um Himmels hast du denn nicht schon damals das Weite gesucht? Wenn es von Anfang an von ihm kein wirkliches Verlangen und Begehren gab und sowas wie Verliebtheit? Guter Charakter und Freundschaft reicht nicht, wenn man eigentlich sexuell aktiv ist, das müsstest du doch schon damals gemerkt haben.
Vor 19 Jahren war das Jahr 2001,nicht 1951, da musste man doch nicht um jeden Preis mit Mitte oder Ende 20 einen Partner haben, mit dem dann so etwas wichtiges überhaupt nicht passt.
Nachvollziehbar ist das für mich jedenfalls nicht.
Raten kann man kaum etwas, entweder du trennst dich, wenn man anständig miteinander umgeht, ist das für Kinder auch keine Katastrophe, oder du verwelkst und versauerst immer mehr oder ihr öffnet die Beziehung. 

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29. Mai um 17:57
In Antwort auf zahrakhan

Aber warum um Himmels hast du denn nicht schon damals das Weite gesucht? Wenn es von Anfang an von ihm kein wirkliches Verlangen und Begehren gab und sowas wie Verliebtheit? Guter Charakter und Freundschaft reicht nicht, wenn man eigentlich sexuell aktiv ist, das müsstest du doch schon damals gemerkt haben.
Vor 19 Jahren war das Jahr 2001,nicht 1951, da musste man doch nicht um jeden Preis mit Mitte oder Ende 20 einen Partner haben, mit dem dann so etwas wichtiges überhaupt nicht passt.
Nachvollziehbar ist das für mich jedenfalls nicht.
Raten kann man kaum etwas, entweder du trennst dich, wenn man anständig miteinander umgeht, ist das für Kinder auch keine Katastrophe, oder du verwelkst und versauerst immer mehr oder ihr öffnet die Beziehung. 

P. S. Sorry, du bist ja gar nicht die TE und hast nicht um Rat gefragt. 

Vielleicht überlegst du es dir ja trotzdem 

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29. Mai um 17:57
In Antwort auf zahrakhan

Aber warum um Himmels hast du denn nicht schon damals das Weite gesucht? Wenn es von Anfang an von ihm kein wirkliches Verlangen und Begehren gab und sowas wie Verliebtheit? Guter Charakter und Freundschaft reicht nicht, wenn man eigentlich sexuell aktiv ist, das müsstest du doch schon damals gemerkt haben.
Vor 19 Jahren war das Jahr 2001,nicht 1951, da musste man doch nicht um jeden Preis mit Mitte oder Ende 20 einen Partner haben, mit dem dann so etwas wichtiges überhaupt nicht passt.
Nachvollziehbar ist das für mich jedenfalls nicht.
Raten kann man kaum etwas, entweder du trennst dich, wenn man anständig miteinander umgeht, ist das für Kinder auch keine Katastrophe, oder du verwelkst und versauerst immer mehr oder ihr öffnet die Beziehung. 

P. S. Sorry, du bist ja gar nicht die TE und hast nicht um Rat gefragt. 

Vielleicht überlegst du es dir ja trotzdem 

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29. Mai um 18:58
In Antwort auf mats1980

Für eine dauerhaft glückliche Beziehung wäre es mir persönlich wichtig, dass beide Partner auch der gemeinsame Sex langfristig glücklich macht. Sex ist ein starker, ganzheitlicher Bindungsfsktor, der Schenken und Beschenkt werden, geben und empfangen, sich öffnen auf sehr intensive Weise ausdrückt wie bedingt.
Ist dies dauerhaft nicht gegeben bzw. zur Unzufriedenheit wenigstens einer der beiden Beteiligten, halte ich es für sehr verantwortungsbewusst, dies zu thematisieren und die Beziehung an sich grunddärzlich in Frage zu stellen.

Du sagst es, langfristig. Es gibt immer mal Lebensabschnitte, wo einer der beiden nicht so sehr die Lust verspürt. Darauf sollte man auch Rücksicht nehmen. Da sollte man auch nichts erzwingen, jedoch sollte man reden, wenn einer der beiden unglücklich wird. Eine Beziehung ist ein Geben und Nehmen, völlig richtig. Mal bekommt man etwas mehr, manchmal eben auch etwas weniger.

Eine Beziehung bzw. Partnerschaft ist etwas ganzheitliches, wo der Sex dazu gehört, finde ich jedenfalls. Ich habe durchaus kein Problem damit, mir eine gewisse Zeit lang, wenn es mal warum auch immer schwieriger ist, selbst zu behelfen. Ganz im Gegenteil, das wünsche ich mir sogar regelmäßig, aber es kommt auf die Mischung an. Wird es aber zum Dauerzustand, dann kann ich auch als Single leben, da muss ich keine Rechenschaft ablegen, was ich tue.

Eine andere Sache ist es, wenn gesundheitliche Schwierigkeiten vorliegen, aber selbst da hätte ich dann Redebedarf. Da würde ich eventuell um einen außerhalb der Beziehung Ausgleich plädieren, wie auch immer der dann aussehen könnte. Das wäre sicher verhandelbar, und ich denke, ich habe dafür eine Lösung im Kopf, mit der beide leben könnten.

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29. Mai um 19:37
In Antwort auf karingo

Hallo Wasserlilie,
ich bin 43 Jahre alt, mein Mann 47.
Wir sind seit knapp 19 Jahren zusammen und unser Sexleben war schon immer "mager". Allerdings liegt das nicht an mir, sondern an ihm.
Anfangs war es mir sehr wichtig, dass wir einigermaßen regelmäßig Sex haben. Und solange ich die Initiative ergriffen oder genügend gemeckert habe, klappte es auch. Nur von ihm kam eigentlich nie etwas.

Ich habe das nicht verstanden, denn ich hatte vor ihm nur eine Beziehung, in der ich Sex hatte und da war es sehr oft. Ich bin auch irgendwie mit der Einstellung groß geworden, dass Sex für Männer sehr wichtig ist.

Mich hat sein geringes Interesse an allem Körperlichen verwirrt. Ich fühlte mich gedemütigt, denn ich habe ja fast "betteln" müssen, damit es wieder zu Sex kommt. Wir sind dann öfter weggefahren und da hatten wir auch immer Sex. Meist klassisch und immer nach dem gleichen Muster.

Ganz schlimm wurde es mit der ersten Schwangerschaft. Von dem Zeitpunkt an, an dem wir wussten, dass ich schwanger bin, lief überhaupt nichts mehr. Auch danach musste ein strenges Ritual eingehalten werden. Das Kind bzw. später die beiden Kinder mussten außer Haus sein. Er ging duschen (ohne Dusche läuft gar nichts!), ich danach. Es musste dunkel sein. Ein paar Zungenküsse und dann Sex.

Je größer die Kinder wurden, umso schwieriger wurde es, dies alles zu erfüllen und seit einigen Jahren haben wir - wenn überhaupt - ca. 10x pro Jahr Sex. Auch sonst gibt es kaum Körperlichkeit. Wir halten uns zwar an den Händen, aber mehr ist es nicht.
Ich war schon sehr, sehr oft sehr verzweifelt! Ich wohne am Land und mein Mann ist sehr angesehen. Bei einer Trennung hätte sich das ganze Dorf das Maul zerrissen. Das war aber nicht ausschlaggebend, dass wir zusammengeblieben sind. Sobald die Kinder Wind davon bekommen, dass ich gehen möchte, gibt es die große Krise. Sie weinen, betteln - das ist ganz schlimm für mich.

Sonst passt zwischen meinem Mann und mir wirklich sehr viel. Wir sind ein gutes Team, aber ich vermisse Intimität (nicht nur Sex, auch Streicheleinheiten, Geborgenheit, gute Gespräche).
Er hat so oft versprochen, sich zu ändern. Es hat nie mehr als zwei Monate gedauert, bis er wieder in alte Verhaltensmuster gefallen ist. Er sagt, er liebt mich. 
Ich war früher sehr oft verletzt, habe viel geweint. Ich habe gedacht, ich bin für ihn unattraktiv und dass er mich einfach nicht begehrt. Vielleicht hatte er andere Gründe, mich zu heiraten, als echte Liebe!
Ich habe mich und unsere Beziehung tausendfach in Frage gestellt. Ich habe an mir selbst gezweifelt und manchmal verletzt es mich auch heute noch. ich sage ihm ja offen, dass ich Sex brauche. Außer leeren Versprechungen kam bis jetzt noch nicht viel. Das geht seit Jahren so und es zermürbt einen! Also mich jedenfalls.

Ich habe mich jetzt bald 19 Jahre lang nach ihm gerichtet, was die Sexualität angeht. Ich mag einfach nicht mehr immer aktiv werden und so hatten wir seit Oktober 2019 bis jetzt 1x Sex.
Ich versuch oft, mit ihm darüber zu reden. Denn wenn es an mir liegt und ich etwas ändern muss, würde ich das machen. 

Mittlerweile haben sich meine Gefühle komplett verändert. Sie sind einfach so wie unsere Beziehung geworden: freundschaftlich. 
Seitdem geht es mir besser. Die Traurigkeit kommt seltener und die Wut auch. Wenn jemand kommen würde, der mir das Gefühl gibt, begehrenswert zu sein, würde ich aus heutiger Sicht mich darauf einlassen. Ich vermisse dieses Gefühl so sehr. Ich möchte verliebt sein. Ich möchte küssen und Sex haben, eng aneinandergeschmiegt einschlafen. Das, was wir haben, ist nicht das, was ich möchte.

Was ich dir mit dieser langen Geschichte sagen will: Menschen haben ein unterschiedliches Bedürfnis nach Sex. Es gibt sogar asexuelle Menschen, zu denen wohl auch mein Mann gehört. Sex interessiert ihn einfach nicht. Das ist auch kein Problem, wenn zwei ähnliche Menschen zusammen sind. Haben die beiden unterschiedlich starke Bedürfnisse, bleibt mindestens einer auf der Strecke.... Ich glaube nicht, dass eine Beziehung dann auf Dauer funktionieren kann.
 

Das ist ein uraltes Vorurteil, dass Männer immer wollen und Frauen immer sehr viel weniger. Aus dem Vorurteil resultieren oft selbsterfüllende Prophezeiungen.

Dir ist es bis heute nicht gelungen, herauszufinden, warum die Sexualität Deines Mannes so sehr reduziert ist. Endlos viele Gründe gibt es, Asexualität dürfte aber weniger eine Rolle spielen.

Dieser Mann ist loyal. Seine Sexualität ist wahrscheinlich unterdrückt - durch was und wen auch immer.

Eine ganz große Rolle spielt dabei sehr wahrscheinlich seine Vorstellung der Rolle, die Dir zusteht (siehe meinen ersten Satz) - die er wohl auch von seiner Mutter kennt. Danach richtet er seine eigene Rolle ein.

Das sind nur ein paar Möglichkeiten - ich kenne euch ja gar nicht. Aber aus vielen Erfahrungen weiß ich, dass man meine Anregung zumindest prüfen sollte.

Ich dränge mich nicht auf, aber Du kannst mir auch eine PN schreiben. Da können wir sinnvoller und ruhiger Gedanken austauschen.

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29. Mai um 21:10
In Antwort auf zauderer22

Das ist ein uraltes Vorurteil, dass Männer immer wollen und Frauen immer sehr viel weniger. Aus dem Vorurteil resultieren oft selbsterfüllende Prophezeiungen.

Dir ist es bis heute nicht gelungen, herauszufinden, warum die Sexualität Deines Mannes so sehr reduziert ist. Endlos viele Gründe gibt es, Asexualität dürfte aber weniger eine Rolle spielen.

Dieser Mann ist loyal. Seine Sexualität ist wahrscheinlich unterdrückt - durch was und wen auch immer.

Eine ganz große Rolle spielt dabei sehr wahrscheinlich seine Vorstellung der Rolle, die Dir zusteht (siehe meinen ersten Satz) - die er wohl auch von seiner Mutter kennt. Danach richtet er seine eigene Rolle ein.

Das sind nur ein paar Möglichkeiten - ich kenne euch ja gar nicht. Aber aus vielen Erfahrungen weiß ich, dass man meine Anregung zumindest prüfen sollte.

Ich dränge mich nicht auf, aber Du kannst mir auch eine PN schreiben. Da können wir sinnvoller und ruhiger Gedanken austauschen.

Beitrag ist für karingo

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