Forum / Sex & Verhütung

Interpretation - das größte lesbische Problem am Arbeitsplatz ?

Letzte Nachricht: 24. Juli 2008 um 13:55
I
innes_12544813
07.06.08 um 16:53

Hi zusammen,

aus gegebenem Anlass habe ich mir die Tage mehrere Postings zum Thema "verliebt in Arbeitskollegin" durchgelesen.

Was mir dabei auffiel und was wahrscheinlich auch mein eigenes Problem ist: Interpretation des Gesagten und der Taten des Objekts der Begierde !

Für den Fall, dass hier auch heterosexuelle Frauen, die bereits lesbische Begegnungen hatten, hier herum schwirren die große Preisfrage: sind all diese Anspielungen nur ein Produkt unserer lesbischen Phantasie oder ist das eure vollkommene Absicht ????

Vielleicht kann hier auch mal der ein oder andere seine ganz persönlichen Erfahrungen preisgeben, denn ich komme gerade wirklich nicht mehr weiter....


lg
browny

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A
an0N_1205298199z
09.06.08 um 9:46

Persönliche Erfahrungen
zum Thema "Verliebt in Arbeitskollegin" kann ich dir nicht geben. Habe allerdings früher schon so meine Erfahrungen gesammelt und finde das es ein bißchen von beidem ist.

Als absicht würde ich vieles nicht bezeichenn. Man ist sich halt symphatisch, mag sich, verbringt am Arbeitsplatz viel zeit miteinander und flirtet vielleicht auch mal. Die person, die sich dann verliebt hat nun natürlich das problem, dass sie anfängt alles irgendwie zu deuten. egel was die andere person macht, ist sie nett zu einem, lacht sie einen an etc, es wird alles in eine bestimmte schublade gepackt, da man sich selber natürlich die nähe und zuneigung der geliebten person wünscht. da wären wir dann wohl beim produkt der lesbischen Phantasie!!

das ganze ist aber unabhängig, ob homosexuelle oder heterosexuelle Beziehung am Arbeitsplatz. Eine Kollegin von mir, mittlerweile gute Freundin, hat sich in einen kollegen verliebt. Da läuft es ähnlich.

lg fresh901

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I
imma_12683406
22.07.08 um 20:05
In Antwort auf an0N_1205298199z

Persönliche Erfahrungen
zum Thema "Verliebt in Arbeitskollegin" kann ich dir nicht geben. Habe allerdings früher schon so meine Erfahrungen gesammelt und finde das es ein bißchen von beidem ist.

Als absicht würde ich vieles nicht bezeichenn. Man ist sich halt symphatisch, mag sich, verbringt am Arbeitsplatz viel zeit miteinander und flirtet vielleicht auch mal. Die person, die sich dann verliebt hat nun natürlich das problem, dass sie anfängt alles irgendwie zu deuten. egel was die andere person macht, ist sie nett zu einem, lacht sie einen an etc, es wird alles in eine bestimmte schublade gepackt, da man sich selber natürlich die nähe und zuneigung der geliebten person wünscht. da wären wir dann wohl beim produkt der lesbischen Phantasie!!

das ganze ist aber unabhängig, ob homosexuelle oder heterosexuelle Beziehung am Arbeitsplatz. Eine Kollegin von mir, mittlerweile gute Freundin, hat sich in einen kollegen verliebt. Da läuft es ähnlich.

lg fresh901

Hm
also ich hab mich auch in eine arbeitskollegin verliebt. egal, was sie macht oder sagt, ich finde alles toll. letztens hat sie mich an der hüfte berührt und ich bin zusammengezuckt. schlimm war das. aber ich deute auch vieles auf meinen wunsch hin, sie näher zu spüren. sie hat seit vielen jahren einen freund und ist hetero. aber irgendwie is da ne total krasse anspannung da und wenn ich an sie denke, kribbelt es überall. es ist echt schlimm. aber man wünscht sich, das es ihr genauso geht, deshalb tut man viel falsch interpretieren. ich hab mich damit abgefunden, dass sie nix will von mir. (ich war bis jetzt auch hetero, bis ich sie kennenlernte =) ich hab auch das gefühl, dass sie diese anspannung zwischen uns auch spürt. aber ich würde sie nie im leben darauf ansprechen...

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M
motya_11967351
22.07.08 um 23:30
In Antwort auf imma_12683406

Hm
also ich hab mich auch in eine arbeitskollegin verliebt. egal, was sie macht oder sagt, ich finde alles toll. letztens hat sie mich an der hüfte berührt und ich bin zusammengezuckt. schlimm war das. aber ich deute auch vieles auf meinen wunsch hin, sie näher zu spüren. sie hat seit vielen jahren einen freund und ist hetero. aber irgendwie is da ne total krasse anspannung da und wenn ich an sie denke, kribbelt es überall. es ist echt schlimm. aber man wünscht sich, das es ihr genauso geht, deshalb tut man viel falsch interpretieren. ich hab mich damit abgefunden, dass sie nix will von mir. (ich war bis jetzt auch hetero, bis ich sie kennenlernte =) ich hab auch das gefühl, dass sie diese anspannung zwischen uns auch spürt. aber ich würde sie nie im leben darauf ansprechen...

Huhu
ich denke das es vollkommen egal ist ob es sich dabei um einen Mann oder eine Frau handelt, das Problem bleibt nämlich das gleiche.Man fängt automatisch an zu interpretieren und das ist gar nicht so gut. Man sollte es einfach locker nehmen und vielleicht nur das Gefühl geniessen. Was anderes bleit einem sowieso nicht übrig, da allgemein solche Geschichten am Arbeitsplatz eher problematisch sind. Man sollte sich das Leben nicht unnötig schwer machen.
Gruß an euch alle!!
Caro

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anis_12522831
24.07.08 um 13:55
In Antwort auf an0N_1205298199z

Persönliche Erfahrungen
zum Thema "Verliebt in Arbeitskollegin" kann ich dir nicht geben. Habe allerdings früher schon so meine Erfahrungen gesammelt und finde das es ein bißchen von beidem ist.

Als absicht würde ich vieles nicht bezeichenn. Man ist sich halt symphatisch, mag sich, verbringt am Arbeitsplatz viel zeit miteinander und flirtet vielleicht auch mal. Die person, die sich dann verliebt hat nun natürlich das problem, dass sie anfängt alles irgendwie zu deuten. egel was die andere person macht, ist sie nett zu einem, lacht sie einen an etc, es wird alles in eine bestimmte schublade gepackt, da man sich selber natürlich die nähe und zuneigung der geliebten person wünscht. da wären wir dann wohl beim produkt der lesbischen Phantasie!!

das ganze ist aber unabhängig, ob homosexuelle oder heterosexuelle Beziehung am Arbeitsplatz. Eine Kollegin von mir, mittlerweile gute Freundin, hat sich in einen kollegen verliebt. Da läuft es ähnlich.

lg fresh901

Persönliche erfahrungen
hallo fresh901 !

ich habe die anderen beiträge zu deinem gelesen und stimme insoweit zu, dass es sicherlich immer etwas von beidem ist - bisschen Interpretation, aber ganz bestimmt auch ein Funken Wahrheit.

Ich finde aber, es gibt doch einen Unterschied zwischen Mann-Frau und Frau-Frau, denn es ist meiner Erfahrung nach (leider) immernoch so, dass die Hemmschwelle eine andere ist. Zwischen Mann und Frau empfinde ich das Schamgefühl bei einem offensiven Flirt geringer. Von Frau zu Frau ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer, dass die sexuelle Orientierung beim Gegenüber gegeben ist; es kann also durchaus sein, dass eine Hetero-Frau lieb, zärtlich, nett, sympatisch ist ohne auch nur im Entferntesten an sexuellen Kontakt mit Dir zu denken.

Letztlich bin ich immer gut damit gefahren, auf meine "innere Stimme" zu hören. Mein Tip: Lehn Dich nicht zu weit aus dem Fenster, aber schmeiss auch nicht früher als nötig die Flinte ins Korn. Vielleicht geht es ihr bloss genauso wie Dir. Wenn es auf Gegenseitigkeit beruht, wird es früher oder später eindeutig und unmissverständlich.

LG

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