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In Vorgesetzte "verliebt", denk ich...

29. März 2014 um 12:33

Ich muss mich irgendwo äußern. Natürlich ist ein Forum ein öffentlicher Raum, aber dafür wohl relativ anonym. Vielleicht bekomme ich auch ein paar Anregungen von Euch, die mir helfen, mit der Geschichte besser umzugehen.
Ich habe einen guten Job gefunden. Allerdings ist es so, dass die Sache einen "Haken" hat. Ich kann mit meiner direkten Vorgesetzten nicht normal umgehen, weil ich mich von ihr angezogen fühle. Eigentlich bin ich gerade auf der Suche nach einem Mann. Aber es ist so, dass auch diese Frau mir manchmal nicht aus dem Kopf geht.
Ich versuche, mich ihr gegenüber so normal wie möglich zu verhalten, weder, eine ungesunde Distanz aufzubauen, noch versuche ich, künstlich Nähe zu schaffen. Ich hoffe auch, dass sich meine "Gefühle" ihr gegenüber irgendwann relativieren.

Die Gefühle ihr gegenüber blockieren mich. Ich versuche, diese Gefühle deswegen auszublenden, was mir meistens sehr gut gelingt. Wenn ich sie nicht gesehen habe auf der Arbeit, beschäftigt sie mich auch nicht. Aber es gibt Tage, an denen wir zusammen arbeiten. Wenn ich dann zu Hause bin, bin ich so verwirrt, dass es mir schwer fällt, sie auszublenden.

Das Problem, warum ich schreibe: Neuerdings passiert es mir immer öfter, dass ich in ihrer Gegenwart rot werde. Ich bin mir sicher, dass ihr das auffallen wird/aufgefallen ist. Ich bin eigentlich ein ruhiger, rationaler Mensch. Und ich denke, dass mein Verhalten sie irritiert.
Ich weiß nur nicht, wie sie das einordnet.

Ich möchte meine Arbeit behalten. Ich habe Angst, dass sie merken könnte, dass ich ihr gegenüber diese Gefühle habe, und sie sich meiner entledigt. Ich strebe auch keine Annäherung an. Ich habe mir diese Gefühle für sie nicht gewünscht.

Natürlich frage ich mich auch, wie sie mich sieht. Ich glaube, sie sieht mich als sensiblen, etwas unsicheren Menschen an.
Ich denke, dass gut wäre, ein etwas näheres berufliches Verhältnis aufzubauen, und sich häufiger zu sehen, da dann dieser "Überraschungseffekt" und die "überwältigenden" Gefühle, die mich zum Rotwerden zwingen, auch weniger werden. Wenn ich Zeit mir ihr verbracht habe, gewöhne ich mich an sie. Dann bin ich vielleicht auch weniger unsicher, und alles fühlt sich wieder normal an.

Manchmal kommt es zum Austausch von Blicken von beiden Seiten, wo ich mich manchmal frage, warum sie so schaut. Es gab auch eine Begebenheit, da ist sie vor mir auch etwas rot geworden, wobei dieses Rotwerden alles und nichts bedeuten kann.

Liebes Forum, vielleicht habt ihr eine Idee... Ich will eigentlich einfach nur ein ganz normales Leben führen. Und diese "Irritationen", die sind ganz weit vom Normalen entfernt. Statt auf Männersuche zu sein, schreibe ich nun in dieses Forum. Und ich hoffe, dass es mich erleichtert, mein Herz auszuschütten. Das Thema habe ich nur mit einem meiner Freunde besprechen können. Der kann mir aber auch nicht weiterhelfen...

31. März 2014 um 17:48

Rat
Es ist schwierig dir einen Rat zu geben. Warst du denn schon mal in eine Frau verliebt? Wie groß ist denn euer Altersunterschied? Wie lange hast denn schon diese "Gefühle"..... Viele Fragen. Aber für einen Rat wichtig.

Liebe Grüße Micha

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15. April 2014 um 22:03
In Antwort auf micha731

Rat
Es ist schwierig dir einen Rat zu geben. Warst du denn schon mal in eine Frau verliebt? Wie groß ist denn euer Altersunterschied? Wie lange hast denn schon diese "Gefühle"..... Viele Fragen. Aber für einen Rat wichtig.

Liebe Grüße Micha

Frühstückspause
Hi, ich danke Dir für Deine Antwort. Ich habe etwas länger gebraucht. Sie ist 10 J älter als ich. Ich bin Mitte 30. Die Anziehung meinerseits ist da, solange ich sie kenne. Selbst beim "Erstkontakt" und beim Bewerbungsgespräch hab ich diesen Flow gemerkt. Es gab vor ihr 3 Frauen, die mir gefallen haben. Bei der ersten war ich 12, bei der 2. 14 und bei der dritten 24. Die Dritte war sogar "erreichbar", eine Freundin von mir, es gab so ein Knistern zwischen uns. Aber ich hab mir dann nicht gewagt, den ersten Schritt zu machen...
Mit ist letzte Woche etwas aufgefallen. Ich habe sie am Freitag in der Frühstückspause, die anderen Kollegen waren rauchen gegangen, gefragt, ob sie beim Friseur war, weil ihre Haare gut aussehen. Sie lächelte, wurde rot und antwortete etwas verzögert. Dann strich sie sich durch ihre Haare, sprang auf, suchte kurz etwas in ihrer Tasche und setzte sich wieder hin. Es war sonst niemand im Büro.
Ich empfinde ihre Gegenwart als sehr angenehm. Und selbst der Mann, hinter dem ich bisher her war, steht jetzt hinter ihr zurück.

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23. April 2014 um 14:26

Ein guter Rat...
lass die Finger von ihr, wenn dir dein Job was bedeutet ! Job ist Job und Privat ist Privat. Denk nur sie wüßte das von dir und sie sieht das nicht so, stell dir mal vor, was dann mit dir deinem Job und den Kollegen + die Zusammenarbeit mir ihr ist ! Guter Rat: such dir eine Frau außerhalb der Arbeit + wenn du sie nicht vergessen kannst, lieber gleich einen anderen Job !
Nina

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25. April 2014 um 23:59
In Antwort auf nina80001

Ein guter Rat...
lass die Finger von ihr, wenn dir dein Job was bedeutet ! Job ist Job und Privat ist Privat. Denk nur sie wüßte das von dir und sie sieht das nicht so, stell dir mal vor, was dann mit dir deinem Job und den Kollegen + die Zusammenarbeit mir ihr ist ! Guter Rat: such dir eine Frau außerhalb der Arbeit + wenn du sie nicht vergessen kannst, lieber gleich einen anderen Job !
Nina

Diese Woche
Die Situation ist wirklich merkwürdig. In den letzten Tagen habe ich ihr zugearbeitet, einen Vortrag vorzubereiten. Die Situationen waren irgendwie so vertraut. Andererseits so unwirklich. Die Kollegen bekommen das nicht mit. Sie sicher auch nicht. Ich fühle mich mit meinen Gefühlen so gefangen und habe keine Ahnung, wie ich das verarbeiten soll. Neben der Arbeit mache ich ein Fernstudium, vorgestern konnte ich mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich weiß nicht einmal, welche Art von Gefühlen das sein sollen. Manchmal kommt sie mir so nah, wie gestern, körperlich, und das löst etwas in mir aus, das ich nicht einordnen kann. Heute war alles völlig normal und meine Gefühle waren weg, als wären sie nie da gewesen.
Ich bin sehr rational, eigentlich. Ich kann Dinge gut einordnen, normalerweise. Jetzt bin ich völlig verwirrt. Wenn ich dieses Studium schaffe, werde ich nicht auf dieser Stelle bleiben. Heute hat sie gesagt, ich würde sie inspirieren. Das liess mich kalt. Ich bin so froh, dass ich ein freies Wochenende habe. Ich muss meinen Kopf frei bekommen.

Glaubt ihr, dass sie bemerken könnte, was in mir vorgeht? Ich würde mich schämen. Aber warum wiederum muss ich mich schämen? Ich habe mir diese Gefühle nicht gewünscht. Sie sind einfach da und begleiten und verwirren mich.

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26. April 2014 um 8:16
In Antwort auf sunfemme

Diese Woche
Die Situation ist wirklich merkwürdig. In den letzten Tagen habe ich ihr zugearbeitet, einen Vortrag vorzubereiten. Die Situationen waren irgendwie so vertraut. Andererseits so unwirklich. Die Kollegen bekommen das nicht mit. Sie sicher auch nicht. Ich fühle mich mit meinen Gefühlen so gefangen und habe keine Ahnung, wie ich das verarbeiten soll. Neben der Arbeit mache ich ein Fernstudium, vorgestern konnte ich mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich weiß nicht einmal, welche Art von Gefühlen das sein sollen. Manchmal kommt sie mir so nah, wie gestern, körperlich, und das löst etwas in mir aus, das ich nicht einordnen kann. Heute war alles völlig normal und meine Gefühle waren weg, als wären sie nie da gewesen.
Ich bin sehr rational, eigentlich. Ich kann Dinge gut einordnen, normalerweise. Jetzt bin ich völlig verwirrt. Wenn ich dieses Studium schaffe, werde ich nicht auf dieser Stelle bleiben. Heute hat sie gesagt, ich würde sie inspirieren. Das liess mich kalt. Ich bin so froh, dass ich ein freies Wochenende habe. Ich muss meinen Kopf frei bekommen.

Glaubt ihr, dass sie bemerken könnte, was in mir vorgeht? Ich würde mich schämen. Aber warum wiederum muss ich mich schämen? Ich habe mir diese Gefühle nicht gewünscht. Sie sind einfach da und begleiten und verwirren mich.

Du brauchst..
dich wegen deiner Gefühle nicht zu schämen. Und übrigens kann keiner Gedankenlesen ! Auch ich habe schon so manche Situation fehlinterpretiert. Es ist nur vielleicht nicht auf der Arbeit empfehlenswert. Aber wenn du denkst sie mag dich auch und du ihr vertrauen kannst und du weißt, daß auch du mehr willst, dann versuch dich mit ihr privat zu treffen, dann siehst du wie sie reagiert und dann kannst du das Thema ansprechen.
Nina

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26. April 2014 um 12:48

Es gibt 1000de von Tipps......
aber vorher musst Du für Dich entscheiden: Wie wichtig ist Dir die Arbeit und der Arbeitsplatz?
Wenn Dir die Arbeit und der Arbeitsplatz sehr wichtig sind, dann versuche Dir die Frau aus dem Kopf zu schlagen. Denn wenn es ganz dumm für Dich läuft und die Frau Deine Gefühle absolut nicht verstehen kann, nachdem Du Dich ihr offenbart hast, stehst Du vielleicht ohne Job da!
Wenn Dir dieses Risiko aber egal ist und Du Dir notfalls eine andere Arbeit suchen willst, dann rede mit ihr...... denn nur so bekommst Du heraus, was Du wirklich für sie empfindest - und sie notfalls für Dich. Vielleicht beruht "das Ganze" ja auf Gegenseitigkeit - nur sie traut sich auch nicht, mit Dir darüber zu sprechen, weil sie Deine Chefin ist. Denn für sie steht ja auch sehr viel auf dem Spiel.........
Ich denke, mein Tipp hilft Dir nicht wirklich weiter...... wenn Du magst, dann schreibe mir und wir können uns "über diese Sache" noch etwas austauschen......
Ich kenne Deine Situation sehr gut - sowohl von der einen Seite als auch von der anderen Seite .

Viele Grüße

Saskia

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1. Mai 2014 um 19:12

Kenne ich...
ich war auch mal in meine Chefin verliebt.... hab es ihr irgendwann gesagt und alles auf eine Karte gesetzt. Sie wollte mich auch, allerdings sollteich mich von meinem Mann trennen.... somit wurde aus uns nix. Versuch doch erstmal bissl ne private Schiene hinzubekommen, mit ihr zu reden, ihr immer mal Komplimente machen, nach ihrem Wochenende fragen oder so.... erstmal bissl kennenlernen...

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3. Mai 2014 um 9:26

Ich kenne das...
...bin auch plötzlich in eine Frau verliebt gewesen, obwohl ich seit fünf Jahren eine Beziehung mit einem Mann geführt hatte und mir nie hätte vorstellen können eine Frau anziehend zu finden.
Sie war zu dem Zeitpunkt auch meine Vorgesetzte.
Inzwischen ist das über ein halbes Jahr her und bei mir sind die Gefühle (leider) nicht vergangen. Allerdings denke ich auch Tag und Nacht an sie.
Wenn es bei dir nur so ist, wenn du in ihrer Gegenwart bist, würde ich an deiner Stelle versuchen nicht ihre Nähe zu suchen, sondern sie so gut es geht zu meiden und dich viel mit anderen Menschen zu beschäftigen. Dann vergisst du sie vielleicht und hast die Chance jemand neues zu finden.

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25. Juni 2014 um 23:15

Wie weiter...
Ich muss doch einmal wieder etwas loswerden: meine Gefühle haben sich verändert, aber ich fühle mich in ihrer Gegenwart immer noch unheimlich wohl. Es ist merkwürdig, da ich keine Ahnung habe, wohin das führt und warum ich sie so mag -im Sinne vom eigentlichen Sinn dieser Anziehung. Warum fühle ich das.
Das Problem ist, dass ich mich mit meinem Verhalten ihr gegenüber nur im sozial erwünschten Bereich bewege. Kein Blick, keine Geste, kein Wort zu viel, das mich verraten könnte. Wäre ich jünger, würde ich das alles spannend und tragisch zugleich finden.
Dafür fühle ich mich aber nun zu alt.

Die Zeit mit ihr ist, egal in welchem Zusammenhang, immer schön. Es kommt nahezu bei jeder Begegnung vor, dass sie mich zufällig berührt. Dass ich ihr sympathisch bin, weiß ich. Dass meine Zurückhaltung irritiert, ist mir ebenfalls bewusst.
Manchmal frage ich mich, was wäre, wenn sie etwas ähnliches fühlen würde wie ich und sich ebenfalls fragen würde, warum. Wenn sie ebenfalls versuchen würde, sich nichts anmerken zu lassen.
Derzeit ist es so, dass ich ihre Gegenwart aushalte, ohne völlig den Verstand zu verlieren. Es ist ein Fortschritt, in ihrer Nähe sein zu können, ohne gleich rot zu werden. Aber es ist mir unmöglich, mit ihr normal umzugehen.

Mit meinen Gefühlen komme ich mir insgesamt sehr isoliert vor und da ich diese Gefühle nicht ausleben kann, ist es manchmal sehr frustrierend.

Da meine berufliche Existenz auch ein wenig von ihrer beruflichen Existenz abhängt, kann ich kein Risiko eingehen.
Den Vertrag auflösen möchte ich deswegen nicht, weil ich die Arbeit sehr gern mache, unabhängig von ihr.

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