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Implanom - bitte um Informationen!

5. Dezember 2006 um 14:47 Letzte Antwort: 11. Dezember 2006 um 20:08

Hallo!!!

Ich bin 18 Jahre alt und möchte mir gerne ein Implanom einsetzten lassen. Habe mich schon ein bisschen informiert und gelesen, dass das Implanom sehr sicher sein soll. Ich möchte die Pille deswegen lieber nicht nehmen, weil ich sehr leicht zunehme und schon oft gehört habe, dass man mit den verschiedensten Pille mit Gewichtszunahme rechnen muss.
Vielleicht sind ja ein paar erfahrene Mädls unter euch, die schon seit längerer Zeit das Implanom tragen und mir ein paar Tips geben könnten.
Ich würde gern wissen, ob es wirklich so sicher ist und welche Probleme es vielleicht auch macht.
Also habt ihr eure Tage überhaupt noch bekommen? Sie sie sehr unregelmäßig gekommen? Wie schauts mit Regelschmerzen aus? Und gibts vielleicht auch Mädls die von Gewichtszunahme betroffen sind?
Würde mich auch für die Risiken interessieren oder die Gesundheitsschädigung.

Hoffe auf eure Unterstützung! Danke und liebe Grüße =))

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5. Dezember 2006 um 15:02

Hi
Auch wenn ich persönlich (zum Glück) keine Erfahrung mit Implanon aber ich würde dir eher abraten.
Viele FÄ implantieren es überhaupt nicht mehr!

Außerdem ist es sehr teuer und bis jetzt habe ich in Erfahrungsberichten fast ausschließlich negatives gelesen Anscheinend hat das Implanon sehr heftige Nebenwirkungen die nicht gerade selten auftreten.

LG
Kuke

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6. Dezember 2006 um 12:15

Ich hab nur positive Erfahrungen gemacht
Also ich hab das Implanon seit genau 2 Jahren und kann nur postitives berichten. Ich hab vorher die Pille genommen und fand es einfach nur ätzend, dass dieses Ding wegen allem möglichen Kram nicht gewirkt hat. Ich fand einfach, dass man an so vieles denken musste und hab mir immer wenn meine Periode 1-2 Tage überfällig war einen Kopf gemacht, ob ich nicht vielleicht doch irgendetwas übersehen hab.
Ich war dann beim Frauenarzt und der hat mir das Implanon empfohlen, als sehr sicher und ich hab bisher auch noch nichts anderes gelesen oder gehört. Von Zeit zu Zeit informiere ich mich über neue Statistiken und Ergebnisse und da war bisher noch nichts negatives dabei.
Nebenwirkungen hatte ich keine und meine Periode krieg ich nur noch so alle 3 Monate, dann aber 2 Wochen lang, aber das kann man aushalten.
Zur Preisfrage: Ich glaub das kostete so knapp 300 Euro, aber wenn du die Pille selber bezahlen musst, dann bist du bei 3 Jahren so ca. auf dem gleichen Preisniveau.
Das Problem ist halt, dass die Pille oft aus "gesundheitlichen Gründen" verschrieben wird, damit die Kasse sie übernimmt. Das zieht halt bei dem Implanon nicht mehr, weil da klar ist dass es aus reinen Verhütungszwecken genommen wird.
Mir war halt die Pille zu unsicher und ein Kind verbraucht wesentlich mehr als 300 Euro in 3 Jahren .

Mich würde mal interessieren woher die Informationen stammen, dass das Implanon "angeblich" so "schlecht" sein soll.

Liebe Grüße,

Martina

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6. Dezember 2006 um 13:15
In Antwort auf

Ich hab nur positive Erfahrungen gemacht
Also ich hab das Implanon seit genau 2 Jahren und kann nur postitives berichten. Ich hab vorher die Pille genommen und fand es einfach nur ätzend, dass dieses Ding wegen allem möglichen Kram nicht gewirkt hat. Ich fand einfach, dass man an so vieles denken musste und hab mir immer wenn meine Periode 1-2 Tage überfällig war einen Kopf gemacht, ob ich nicht vielleicht doch irgendetwas übersehen hab.
Ich war dann beim Frauenarzt und der hat mir das Implanon empfohlen, als sehr sicher und ich hab bisher auch noch nichts anderes gelesen oder gehört. Von Zeit zu Zeit informiere ich mich über neue Statistiken und Ergebnisse und da war bisher noch nichts negatives dabei.
Nebenwirkungen hatte ich keine und meine Periode krieg ich nur noch so alle 3 Monate, dann aber 2 Wochen lang, aber das kann man aushalten.
Zur Preisfrage: Ich glaub das kostete so knapp 300 Euro, aber wenn du die Pille selber bezahlen musst, dann bist du bei 3 Jahren so ca. auf dem gleichen Preisniveau.
Das Problem ist halt, dass die Pille oft aus "gesundheitlichen Gründen" verschrieben wird, damit die Kasse sie übernimmt. Das zieht halt bei dem Implanon nicht mehr, weil da klar ist dass es aus reinen Verhütungszwecken genommen wird.
Mir war halt die Pille zu unsicher und ein Kind verbraucht wesentlich mehr als 300 Euro in 3 Jahren .

Mich würde mal interessieren woher die Informationen stammen, dass das Implanon "angeblich" so "schlecht" sein soll.

Liebe Grüße,

Martina

...
Ich habe mal davon einen Zeitungsartikel gelesen.

Außerdem hat mir mein FA mal einen Artikel aus einer Fachzeitschrift darüber unter die Nase gehalten und mir auch gesagt, dass er das Stäbchen keine Frau mehr implantiert, weil es seiner Meinung nach zu viele NW hat und er ständig Frauen in der Praxis hatte, die es wieder entfernt haben wollten.

Aber ist doch schön, wenn du gut damit klar kommst. So soll das doch sein!

LG
Kuke

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6. Dezember 2006 um 14:04
In Antwort auf

...
Ich habe mal davon einen Zeitungsartikel gelesen.

Außerdem hat mir mein FA mal einen Artikel aus einer Fachzeitschrift darüber unter die Nase gehalten und mir auch gesagt, dass er das Stäbchen keine Frau mehr implantiert, weil es seiner Meinung nach zu viele NW hat und er ständig Frauen in der Praxis hatte, die es wieder entfernt haben wollten.

Aber ist doch schön, wenn du gut damit klar kommst. So soll das doch sein!

LG
Kuke

"Grenzen der Erfahrungsberichte"
Ich hab halt mal die Erfahrungsberichte bei ciao.de gelesen und muss sagen, dass ich sowas immer ein bisschen schwierig finde.
Die Berichte sind oft so geschrieben, dass der Leser das was da steht für bare Münze nimmt und ihm ein Stück weit "Fachkenntnisse" suggeriert werden, die so gar nicht vorhanden sind.
Man muss sich halt klar machen, dass das Erfahrungen sind und diese sind ja bekanntlich subjektiver Natur. Ich denke, dass was ich geschrieben habe kann vielleicht auch für die eine oder andere Frau gleichermaßen gelten, aber ist kein Ergebnis einer empirischen Untersuchung und somit kein wirklicher Anhaltspunkt um eine Entscheidung zu begründen.
Ich finde es halt auch komisch,dass jeder FA anscheinend was anderes sagt. Irgendwo muss es doch eine Untersuchung geben, die objektiv nachvollziehbar ist und die wirklich gesicherte Informationen transportiert nicht sowas Pseudoempirisches von Leuten, die vielleicht ein bisschen Erfahrungen gemacht haben, aber im Letzten keine Ahnung haben.
Ich hab sowas bis jetzt noch nicht gefunden! Wenn jemand von euch was Gescheites liest, kann er mir ja mal Bescheid sagen.

Liebe Grüße,

Martina

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6. Dezember 2006 um 14:35
In Antwort auf

"Grenzen der Erfahrungsberichte"
Ich hab halt mal die Erfahrungsberichte bei ciao.de gelesen und muss sagen, dass ich sowas immer ein bisschen schwierig finde.
Die Berichte sind oft so geschrieben, dass der Leser das was da steht für bare Münze nimmt und ihm ein Stück weit "Fachkenntnisse" suggeriert werden, die so gar nicht vorhanden sind.
Man muss sich halt klar machen, dass das Erfahrungen sind und diese sind ja bekanntlich subjektiver Natur. Ich denke, dass was ich geschrieben habe kann vielleicht auch für die eine oder andere Frau gleichermaßen gelten, aber ist kein Ergebnis einer empirischen Untersuchung und somit kein wirklicher Anhaltspunkt um eine Entscheidung zu begründen.
Ich finde es halt auch komisch,dass jeder FA anscheinend was anderes sagt. Irgendwo muss es doch eine Untersuchung geben, die objektiv nachvollziehbar ist und die wirklich gesicherte Informationen transportiert nicht sowas Pseudoempirisches von Leuten, die vielleicht ein bisschen Erfahrungen gemacht haben, aber im Letzten keine Ahnung haben.
Ich hab sowas bis jetzt noch nicht gefunden! Wenn jemand von euch was Gescheites liest, kann er mir ja mal Bescheid sagen.

Liebe Grüße,

Martina

?
Wenn ich etwas in einer ärztlichen Fachzeitschrift lese, gehe ich davon aus, dass die wissen wovon sie schreiben.
An solche kommt man aber halt als "normalsterblicher" nicht ran.

Ich finde es ja schön für dich, dass du mit dem Implanon gut klarkommst. Aber das ist noch lange kein Grund zu behaupten, dass die Infos der anderen alle falsch sind

Kuke

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8. Dezember 2006 um 12:21
In Antwort auf

?
Wenn ich etwas in einer ärztlichen Fachzeitschrift lese, gehe ich davon aus, dass die wissen wovon sie schreiben.
An solche kommt man aber halt als "normalsterblicher" nicht ran.

Ich finde es ja schön für dich, dass du mit dem Implanon gut klarkommst. Aber das ist noch lange kein Grund zu behaupten, dass die Infos der anderen alle falsch sind

Kuke

Das war auch nicht meine Absicht
Ich suche halt die ganze Zeit schon nach Infos aus einer Fachzeitschrift und find keine
Ich wollte damit auch nicht sagen, dass das was andere sagen falsch ist, aber es ist halt subjektiv, genauso wie meine Erfahrungen subjektiv sind.
Für mich stellen halt Erfahrungen nur EINE Informationsquelle dar und ich würde mich halt nochmal objektiv, z.B. bei verschiedenen FA, informieren wollen bevor ich mir sowas "einpflanzen" lasse.

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11. Dezember 2006 um 20:08

DANKE!!!
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten! Ich war heute schon beim FA und ich probiere jetzt mal die Pilla mit denselben Wirkstoffen, die auch das Implanom enthält und sollte ich sie vertragen möchte ich mich FÜR das Implanom entscheiden.
Ich hab mich sehr viel umgehört und die positiven Meinungen überwiegen einfach.
Danke für eure Beiträge und Infos!

Liebe Grüße =)

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