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Ich weiß nicht mehr weiter

4. Februar um 20:52

Hallo,

Zuallererst: Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum. Es geht im Grunde um Sex aber es belastet sehr die Beziehung von meinem Freund und mir, also hoffe ich mal, dass es hier besser rein passt.

Ich habe seit 5-6 Monaten das Problem, dass ich einfach keinen Sex mehr will. Was heißt "nicht wollen", es ist eher so, dass ich einfach nicht 'kann', was allerdings auch nicht 100%-ig passt. Es ist so Kompliziert und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, ich fühle mich wie ein Klumpen Elend.

Zu uns:
Ich bin 23 und er 25.
Wir, mein Freund und ich, kennen uns seit beinahe acht Jahren und wir hatten immer ein gutes Sexleben. Dass zwischendrin immer wieder mal eine Zeitlang nicht viel lief, fanden wir normal und auch OK. 

In letzter Zeit ist es jedoch so, dass ich mich richtig unwohl fühle wenn er mich anfässt. Da reicht es oft schon, wenn wir Löffelchen-kuscheln und er meinen Bauch berührt und sollte seine Hand auch nur zufällig südlicher wandern, werde ich richtig bissig und bekomme eine unglaubliche Wut. Das selbe, wenn er meine Brüste oder Beine anfässt, wenn ich nichts darüber anhabe.
Anfangs hatte ich einfach keine Lust, wurde immer schlimmer und mitlerweile ist es so, dass ich wie eben schon geschrieben, richtig wütend werde oder aber anfangen möchte zu weinen. Er versucht hin und wieder, an mich heranzukommen, aber ich muss automatisch abblocken und den Raum verlassen (wenn ich wütend bin) oder schalte komplett ab und bin wie paralysiert (wenn ich weinen möchte). 
Ich habe sogar auch schon versucht, die eigeninitiative zu ergreifen, habe mir schicke Dessous gekauft, um mich schön darin zu fühlen, hab spielzeug gekauft und selbst angefangen, als wir im Bett lagen aber das Ergebnis war wieder das selbe; Wut und das Gefühl, weinen zu müssen.

Ich fühle mich mit dieser Situation total überfordert und weiß nicht, woher es kommt.
Ich schäme mich nicht für meinen Körper - er ist zwar nicht perfekt aber ich bin stolz drauf und an meiner Liebe zu ihm hat sich nichts geändert, ich finde ihn auch noch genauso anziehend wie am Anfang (obwohl er sich mitlerweile schon ernsthafte Sorgen macht).

Ich hoffe inständig, dass mir jemand weiterhelfen kann. 

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5. Februar um 21:14

Ich nehme die DMS seit ca 3 Jahren aber bisher gab's noch nie Probleme. 

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5. Februar um 21:16

Es läuft alles super und es ist auch niemand anderes im Spiel. Und ich wurde auch nie so in der Hinsicht berührt.

Ich bin am überlegen, meinem FA einen Besuch abzustatten und mal nachzufragen, ob es evtl an der DMS liegen könnte, trotz dem, dass es so lange keine Probleme gab. 

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5. Februar um 23:09
In Antwort auf roomie95

Ich nehme die DMS seit ca 3 Jahren aber bisher gab's noch nie Probleme. 


Da kann ich nur sagen selber schuld. Du allein bist für deinen Körper verantwortlich und was du ihm zumutest.

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6. Februar um 8:55
In Antwort auf roomie95

Hallo,

Zuallererst: Ich hoffe ich bin hier im richtigen Forum. Es geht im Grunde um Sex aber es belastet sehr die Beziehung von meinem Freund und mir, also hoffe ich mal, dass es hier besser rein passt.

Ich habe seit 5-6 Monaten das Problem, dass ich einfach keinen Sex mehr will. Was heißt "nicht wollen", es ist eher so, dass ich einfach nicht 'kann', was allerdings auch nicht 100%-ig passt. Es ist so Kompliziert und ich weiß nicht mehr, was ich tun soll, ich fühle mich wie ein Klumpen Elend.

Zu uns:
Ich bin 23 und er 25.
Wir, mein Freund und ich, kennen uns seit beinahe acht Jahren und wir hatten immer ein gutes Sexleben. Dass zwischendrin immer wieder mal eine Zeitlang nicht viel lief, fanden wir normal und auch OK. 

In letzter Zeit ist es jedoch so, dass ich mich richtig unwohl fühle wenn er mich anfässt. Da reicht es oft schon, wenn wir Löffelchen-kuscheln und er meinen Bauch berührt und sollte seine Hand auch nur zufällig südlicher wandern, werde ich richtig bissig und bekomme eine unglaubliche Wut. Das selbe, wenn er meine Brüste oder Beine anfässt, wenn ich nichts darüber anhabe.
Anfangs hatte ich einfach keine Lust, wurde immer schlimmer und mitlerweile ist es so, dass ich wie eben schon geschrieben, richtig wütend werde oder aber anfangen möchte zu weinen. Er versucht hin und wieder, an mich heranzukommen, aber ich muss automatisch abblocken und den Raum verlassen (wenn ich wütend bin) oder schalte komplett ab und bin wie paralysiert (wenn ich weinen möchte). 
Ich habe sogar auch schon versucht, die eigeninitiative zu ergreifen, habe mir schicke Dessous gekauft, um mich schön darin zu fühlen, hab spielzeug gekauft und selbst angefangen, als wir im Bett lagen aber das Ergebnis war wieder das selbe; Wut und das Gefühl, weinen zu müssen.

Ich fühle mich mit dieser Situation total überfordert und weiß nicht, woher es kommt.
Ich schäme mich nicht für meinen Körper - er ist zwar nicht perfekt aber ich bin stolz drauf und an meiner Liebe zu ihm hat sich nichts geändert, ich finde ihn auch noch genauso anziehend wie am Anfang (obwohl er sich mitlerweile schon ernsthafte Sorgen macht).

Ich hoffe inständig, dass mir jemand weiterhelfen kann. 

Was du beschreibst ist im Grunde nicht stimmig genug um allein auf Nebenwirkungen von Hormonen zu schließen. 

Woher kommt die Wut und das Gefühl weinen zu müssen?
Wie reagiert dein Freund auf deine Emotionen? 

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6. Februar um 10:45

Wie du selbst schreibst: "Es gibt Frauen, die gar nichts verspüren bei der Einnahme. Dann gibt es aber auch Frauen die dadurch alles mögliche bekommen". Sie hat gezockt und dabei eben Pech gehabt.

Dass hormonelle Verhütung tief in die Körperfunktionen eingreift und gesundheitsschädlich ist (unter anderem krebserregend), gehört heute Allgemeinwissen. Wer denkt, man könne einen gesunden Körper daran hindern, eine seiner grundlegendsten Funktionen nachzukommen ohne dass dies Auswirkungen auf die Gesundheit haben könnte, ist schlichtweg naiv bzw. nicht im Besitz eines gesunden Menschenverstandes. Und wer die Pharmaindustrie und die Ärzte zum Sündenbock macht, um von der eigenen Unfähigkeit, Verantwortung für seinen Körper zu übernehmen, abzulenken, argumentiert wie ein kleines (unmündiges!) Kind, das die Verantwortung an seine Eltern abgibt.

Bitte nicht falsch verstehen. Es gibt Menschen die sich des Risikos bewusst sind und es trotzdem eingehen. Aber gerade dieses "aber bisher gab's noch nie Probleme" zeigt auf erschreckende Weise wie sehr sich die TE die Situation schönredet und in ihrem Anspruchsdenken gefangen ist, dass der Körper nicht so reagieren "darf" weil der Arzt ja nichts davon gesagt hat. Aber die Gesetze der Biologie bzw. die Naturgesetze interessiert eben herzlich wenig, welche "Meinung" ein Mensch hat und welches Recht er für sich einfordert. Und es ist einfach zutiefst anmaßend zu denken, man könne über den Naturgesetzen stehen und seinem Körper alles zumuten, ohne dass er es einem übel nehmen darf. Irgendwann wird man eben mit der Realität konfrontiert.

Aber das ist auch eing esellschaftliches Problem... konsumieren und anderen, die einem etwas "verkaufen" wollen blind vertrauen ist der Kern unseres aktuellen Gesellschaftssystems... Gewinnmaximierung und Fixierung auf niedere Instinkte über alles, auch über die Gesundheit und die geistigen Fähigkeiten der Menschen...

Übrigens: Dass die DMS sehr schlimme Nebenwirkungen hat, insbesondere was das Lustempfinden betrifft, ist ebenfalls seit langem bekannt. Man muss sich nur ein bisschen informieren. Aber die meisten wollen das offensichtlich nicht... man könnte ja was finden, was einen zum Zweifeln an der ach so tollen Verhütungsmethode bringt.

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