Forum / Sex & Verhütung

Ich liebe meine Frau, hab mich jetzt aber auch in einen Mann verliebt und meine Frau fördert das noc

Letzte Nachricht: 29. Dezember 2011 um 18:42
A
an0N_1237576899z
25.12.11 um 21:31

Ich liebe meine Frau, wir sind seit 23 Jahren ein Paar.
Nun ist letzte Woche etwas passiert, das mich total verunsichert. Das heißt, passiert ist es bereits viel früher, aber ich habe nichts mitbekommen. Und nun bin ich irgendwie total platt. Aber der Reihe nach.
Seit einigen Jahren, so etwa fünf oder sechs, praktizieren meine Frau und ich ein sehr tolerantes Liebesleben. Sprich, jeder hat mal einen Sexpartner nebenbei, hält damit aber nicht hinterm Berg, sondern redet mit dem anderen darüber. Wir haben allerdings nie einen Swinger-Club besucht oder an Gruppensexpartys teilgenommen, das wollen wir beide nicht.
Der Wunsch kam damals von Brigitte, die es damit begründete, dass ein Bekannter sie jedes Mal ziemlich anmachte, wenn sie sich begegneten. Und da sie dieselbe Abendschule besuchten, fanden diese Begegnungen dreimal pro Woche statt.
Irgendwann gestand sie mir, sie hätte große Lust ihn mal so richtig zu vernaschen, weil er sie mit seiner Art total anmache und ihr Körper voll auf ihn reagiere. Sie könne da nichts dagegen tun, möchte es aber auch nicht vor mir verheimlichen.
Ich hatte, wie gesagt, bis zu diesem Zeitpunkt von der ganzen Geschichte keine Ahnung. Zuerst war ich natürlich völlig von den Socken und geschockt. Nachdem Brigitte mir die Sachlage so sachlich wie möglich erklärt hatte, begann auch mich die Vorstellung zu erregen, dass sie es mit einem anderen treibt. Wir haben uns ausführlich darüber unterhalten, und als sie mir erzählte, dass sie in der Abendschule nebeneinander saßen und sie ihm bereits einmal unter der Bank einen runtergeholt hatte, waren wir so richtig angetörnt und aufgegeilt, dass wir uns gegenseitig und dann jeder selber voreinander befriedigten, während wir darüber redeten und uns die Situation in den buntesten Farben ausmalten.
Dann kam der Tag, an dem sie sich mit dem Typ verabredete. Ich brachte sie zu der vereinbarten Adresse. Bereits bei der Anfahrt gerieten wir beide ziemlich in Fahrt. Brigitte war dermaßen aufgeputscht, dass sie bereits total aufgegeilt war, wie sie sagte.
Ich fuhr wieder nach Hause, immer das Bild vor Augen, wie sie es miteinander trieben. In den fast zwanzig Jahren, die wir uns nun kennen, habe ich Brigitte genauso gut kennen gelernt, wie sie mich. Ich wusste, wenn sie so aufgegeilt war, dann konnte es sich nur um Minuten drehen, bis sie im Bett landeten.
Aber das ganze hatte auch für mich seinen Reiz. Während Brigitte sich mit diesem Typ vergnügte, führte ich ein längeres Telefongespräch mit einem sehr sympathischen schwulen Freund, den ich vor zwei Jahren kennen gelernt hatte.
All die Jahre, die ich mit Brigitte zusammen war, hatte ich den heimlichen Wunsch, es auch mal mit einem Mann zu treiben. Aber es ergab sich nie die Gelegenheit dazu, und außerdem fehlte mir der Mut. Brigitte habe ich das nie erzählt. Ich schämte mich, hatte Angst davor, dass sie mich verachten würde, vielleicht sogar verlassen.
Ich telefonierte also mit Fred, erzählte ihm, was gerade in diesem Moment ablief. Fred zeigte sich total verständnisvoll für die Bedürfnisse meiner Frau, konnte es nachvollziehen und meinte, er fände es super, dass ich ihr diesen Freiraum zugestehe. Dann fragte er mich, worauf ich denn mal Lust hätte. In diesem Moment wurde mir klar, was ich wollte, und ich platzte einfach damit heraus, obwohl ich nicht wusste, wie er reagieren würde. Ich sagte, ich würde gerne mit ihm schlafen.
Einen langen Augenblick war er still, so dass ich schon dachte, er habe aufgelegt. Dann begann er leise zu lachen. Möchtest du das wirklich, fragte er mich, und ich sagte voller Überzeugung JA!
Dann lass es uns doch machen, meinte er und sagte, er komme zu mir, er wohne ja in der Nähe.
Eine Viertelstunde später war er da. Wir hielten uns nicht lange mit einem Vorspiel auf, denn wir waren beide ziemlich angetörnt.
Die ersten Klamotten flogen bereits in der Diele, die zweiten im Wohnzimmer, und dann waren wir im Bett. Ich hatte keine bestimmte Vorstellung davon, wie die Sache ablaufen sollte, war ja völlig ahnungslos. Aber Fred wusste, wie der Hase zu laufen hatte. Er führte mich in die Freuden der gleichgeschlechtlichen Liebe ein, dass es eine helle Freude war. Ich lutschte zum ersten Mal in meinem Leben mit so viel Hingabe einen Schwanz, als ob ich nie etwas anderes getan hätte. Ich erlebte mit so unendlich viel Feinfühligkeit, wie schön Analverkehr ist, dass ich nie mehr darauf verzichten möchte.
Und gerade, als ich zum dritten Mal ejakulierte, da kam Brigitte nach Hause.
Ich sehe das Bild noch heute vor mir, wie sie in der Schlafzimmertür stand und mit offenem Mund die Szene betrachtete. Und dann fing sie an zu lachen und hörte nicht mehr auf.
Ich genierte mich, deckte Freds Blöße zu und stieg aus dem Bett. Inzwischen hatte sich Brigitte, die übrigens mit der verlaufenen Schminke ziemlich lädiert aussah auf einen Stuhl fallen lassen, und lachte noch immer. Ich stand da, wusste nicht, was ich sagen sollte. Da stand sie auf und nahm mich in den Arm.
Mein lieber Schatz, sagte sie mit weicher Stimme, endlich erfüllst du dir deinen langgehegten Wunsch. Du hast gedacht, ich hätte keine Ahnung? Sie lachte wieder. Ich weiß das schon lange, aber ich habe nie etwas gesagt. Ich habe dich beobachtet und darauf gewartet, dass du dich traust dich zu öffnen. Ich liebe dich!
Sie sah zu Fred. Hallo Fred, ich freue mich, dass ihr euch mögt und es endlich getan habt. sagte sie und ging ins Bad.
Fred und ich sahen uns an. Habt ihr darüber gesprochen? fragte ich, aber er schüttelte den Kopf. Nein, das hat sie vermutlich ganz allein rausgefunden. Nun ja, meinte er bei mir ist das ja nichts Neues, ich habe ja nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich mich mehr zu Männern hingezogen fühle.
Als Brigitte aus dem Bad kam, war sie auch optisch wieder ganz meine Grand Dame, und wir hatten uns inzwischen angezogen.
Brigitte strahlte uns an. Möchtet ihr wissen, wie der Abend verlaufen ist? fragte sie anzüglich und nippte an ihrem Weißwein.
Ja, natürlich, sagten Fred und ich wie aus einem Munde, bereits total gespannt auf ihren Bericht.

So. Erst einmal bis hierher. Wenn Interesse besteht, werde ich gerne in der Fortsetzung berichten, warum ich total von den Socken bin, und was ich erst jetzt erfahren habe.
Aber ich weiß nicht, ob das überhaupt jemand liest, und ob es Reaktionen gibt.


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C
chesed_12305623
25.12.11 um 22:36

Fortsetzung
ich möchte gerne eine fortsetzung lesen. egal ob's stimmt, oder nicht.

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A
an0N_1237576899z
26.12.11 um 20:58

Ich liebe meine Frau, jetzt hab ich mich aber in einen Mann verliebt, und meine Frau findet das gut
Also Brigittes Erlebnis. Aber bevor ich ihre Geschichte erzähle, muss ich diese meine Frau noch ein wenig beschreiben. Sie ist nämlich die selbstbewussteste, die ich je kennengelernt habe.
Und wie es dazu kam, hat sie mir genau erzählt, so wie alles, was wir uns erzählen, sehr detailliert und wahrheitsgetreu ist.

Übrigens, du verdrehter Illuminati, ich bin tatsächlich ein Mann, zumindest sehen meine Frau und unsere Kinder das so. Außerdem ist es mir wurscht, wofür du mich hältst. Wenn dir unsere Geschichte nicht gefällt, dann lese sie nicht.

Und nun zu Brigitte. Sie war nicht immer so selbstbewusst. Das, was ihre Persönlichkeit ausmacht, ihre Ausstrahlung, hat sich im Laufe der Jahre erst entwickelt und ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen.
Einer davon ist ihre Fähigkeit, ihr eigenes Ich zu leben, in jeder Beziehung. Sie tut stets, was sie für richtig hält, für Kompromisse hat sie nichts übrig. Die machen nur frustig, ist ihre Devise. Was andere von ihr denken, ist ihr egal. Die Botschaft ist einfach: ich bin, was ihr seht! Nehmt mich also, wie ich bin, oder lasst es bleiben. Wahre Klasse braucht keine Reklame.
Es war, wie gesagt, nicht immer so gewesen. Mit achtzehn trat sie in das Modestudio ihrer Eltern ein. Ihre Eltern erkannten bald ihr Talent und schickten sie nach dr Schneiderlehre nach Paris und Rom, wo sie das nötige Knowhow lernte.
Als sie zweiundzwanzig war, kamen ihre Eltern bei einem Verkehrsunfall ums Leben, von diesem Zeitpunkt an war Brigitte allein. Sie übernahm das Modestudio und arbeitete Tag und Nacht. Bald fanden ihre Kreationen weltweit Anklang, ihre Karriere entwickelte sich im Galopp.
Im Gegenpol zu ihrer galoppierenden Karriere tendierte ihr Liebesleben gegen null. Es gab aber oft Momente, in denen sie sich eine Schulter zum Anlehnen wünschte, einen Menschen, dem sie von ihren persönlichen Bedürfnissen, Wünschen und Sorgen erzählen konnte. Einen Mann, der ihre Freude teilte, wenn ihr wieder einmal ein neues Modell besonders geglückt war. Einen Menschen, der sie brauchte.
Als Brigitte sechsundzwanzig und noch immer Jungfrau war, lernte sie Louis kennen, einen sehr attraktiven, jungen Mann, der Sportmoden vorführte. Louis gab ihr all das, was sie vermisste. Er hörte ihr zu, bewunderte ihre Kreationen und führte sie vor. Sie verliebte sich unsterblich. Für Brigitte, die eine erzkonservative Erziehung genossen hatte, war es die erste Liebe ihres Lebens. Sex gab es erst in der Hochzeitsnacht. Das heißt, sollte es geben. Aber was da ablief, war alles andere als das, was sie sich vorgestellt hatte. Louis sexuelle Bedürfnisse erschöpften sich dadurch, dass er Brigitte zwang, ihn oral zu befriedigen.
Brigitte hatte natürlich keine Erfahrung und wusste nicht, was sie wie machen sollte. Er zeigte es ihr.
Nachdem sie ihn wunschgemäß befriedigt und seinen Samen brav geschluckt hatte, drehte er sich zur Seite und schlief ein.
Es dauerte vier Monate, bis Brigitte begriff, dass Louis schwul war und sie nur geheiratet hatte, um sich fortan keine finanziellen Sorgen mehr machen zu müssen und gleichzeitig seine wahre Natur ausleben zu können. Die Ehe wurde annulliert, und Brigitte war um eine schmerzhafte und gravierende Erfahrung reicher und reifer.
Als sie irgendwann die Enttäuschung und den Schmerz ihrer katastrophalen Ehe mit Louis überwunden hatte, änderte sich ihr Leben nach und nach grundlegend. Der Reinfall hatte ihr gezeigt, wohin eine erzkonservative Erziehung führen konnte.
Also begann Brigitte, sich auch auf dem Gebiet der körperlichen Ebene auszuleben. Sie lernte schnell, dass viele Männer wenig bis gar keine Phantasie entwickelten, wenn sie eine Frau erobert hatten und mit ihr Sex machten. Nachdem sie von einer Enttäuschung in die nächste gepurzelt war, wurde ihr eines Tages klar, dass sie nicht nur hinnehmen musste, sondern den Ablauf durchaus bestimmen konnte. Von diesem Augenblick an bekam Sex für sie einen anderen Stellenwert.
Sie erinnerte sich noch sehr gut daran, wie sie zum ersten Mal diese Erfahrung machte. Sie hatte einen jungen, gutaussehenden Mann in einem Tanzschuppen kennen gelernt, und sich auch von seinem Wesen angezogen gefühlt. Sein entschlossenes Auftreten und die natürliche Ungezwungenheit offenbarten, dass er sich seines Aussehens und seiner Ausstrahlung durchaus bewusst war. Trotzdem war er nicht überheblich oder arrogant.
Eines Tages gab sie seinem Drängen nach und ging mit ihm auf seine Bude, die er sich mit Aushilfsarbeiten in einem Cafe finanzierte. Der junge Mann setzte alles daran, Brigitte zu verführen, ohne zu wissen, dass er der Verführte war. Brigitte war Anfang dreißig, also gut acht Jahre älter als er.
Hören Sie, sagte er, ich meine, ich könnte Sie richtig verwöhnen. Es hörte sich verführerisch an.
Könnten Sie das wirklich?
Er nickte.
Und was würden Sie tun?
Alles was Sie möchten.
Meinen Sie damit, was ich möchte oder was Sie möchten? Ihr Ton war leicht spöttisch, dennoch schlug ihr das Herz bis zum Hals vor Aufregung.
Er lächelte sie an. Natürlich was Sie möchten!
In diesem Moment trat die Wende in Brigittes Leben ein. Ihr wurde bewusst, dass es diesmal anders war. Ganz anders. Sie spürte, dass sie ihn lenken konnte, nach ihren Vorstellungen, ihren Bedürfnissen.
Er neigte den Kopf und küsste sie auf die Lippen. Als er sich zurückzog sah er, dass sie lächelte.
Das war nett, flüsterte sie. Daraufhin legte er die Arme um ihren Hals und küsste sie leidenschaftlich.
He, nicht so stürmisch, sagte sie lachend und schob ihn etwas von sich weg. Wir haben den ganzen Tag Zeit!
Sie nahm seine Hand und führte ihn zum Bett. Was ich meine, ist, dass Ihnen das innerhalb von fünf Minuten nicht gelingen wird. Und jetzt - sie legte ihre Arme um seinen Hals - zeigen Sie mir, wie sehr Sie mich verführen können!
Mein Gott, so leicht war er noch nie an ein solches Klasseweib gekommen. Und er legte los. Mit aller Zärtlichkeit, zu der er fähig war.
Als sie ihn das erste Mal unterbrach und ein Kondom hervorzauberte, stutzte er zwar einen Augenblick, zog es dann aber über. Aber als sie ihn ein zweites Mal unterbrach und wieder darauf bestand, nicht so stürmisch zu sein, wuchs seine Verärgerung. Es fiel ihm schwer sich zurückzuhalten. Er wollte in sie eindringen um ihr, wie er es ausdrückte, den ... ihres Lebens zu verpassen. Aber als er ihr den Schlüpfer ausgezogen hatte und dann zwischen ihren Beinen loslegen wollte, unterbrach sie ihn schon wieder und sagte ein wenig ungehalten: Ich hab gesagt, nicht so stürmisch, junger Mann! Was ist los mit dir? Hast du Angst einen Termin zu verpassen?
Er richtete sich ein wenig auf, sah sie entrüstet an. Bei mir hat sich noch nie eine Frau beschwert!
Das glaube ich dir sofort, mein Junge. Frauen kritisieren einen Mann nur selten im Bett. Sie haben zu viel Angst, sein empfindliches Ego zu verletzen. Aber ich habe keine Angst davor. Ehrlich gesagt, bist du nicht sehr gut, Thomas.
Seine Erektion ließ nach. Als er aufstehen wollte, hielt sie ihn fest und sagte: Nun reg dich doch nicht gleich auf. Wenn du es richtig machst, dann kommen wir beide auf unsere Kosten. Wie findest du das?
Wenn ich es richtig mache? Lady, ich hab schon mehr Frauen gevögelt als ... Sie legte ihre Hand auf seinen Mund. Bitte benutze nicht dieses Wort.
Was möchtest du von mir? Willst du, dass ich dich verwöhne oder nicht?
Natürlich will ich das. Aber auf eine Weise, die uns beiden gefällt, nicht nur dir!
Er war aufrichtig verdutzt. Machte vögeln nicht immer beiden Spaß?
Pass auf, Thomas, sagte sie freundlich und strich ihm durch sein schönes blondes Haar, ich bin mir sicher, du könntest sehr gut sein, aber du bist zu stürmisch. Keiner Frau gefällt es, ein schnaufendes und lechzendes Ungeheuer über sich zu haben. Zum Beispiel hast du mich nicht ein einziges Mal angesehen als du in mir warst. Als ob es mich gar nicht geben würde, sondern nur meine ...
Wie kannst du so etwas sagen! Mein Gott, ich habe meinen Schwanz in dir drin ...
Und noch etwas, Thomas, die Sprache. Bevor du mit einer Frau ins Bett gehst, vergewissere dich, ob sie solche Worte auch hören will. Sie können sehr abstoßend sein. Möglicherweise törnen sie ja dich noch mehr an, aber nicht jede Frau empfindet dasselbe wie du.
Thomas seufzte tief.
Thomas, lass es uns nochmal versuchen. Ja? Sie griff nach ihm, um ihn wieder zu erregen. Wenn du mit einer Frau ins Bett gehst, sagte sie sanft, wobei sie seinen Penis streichelte und dadurch wieder steif und hart machte, dann spreize ihr nicht die Beine so weit auseinander. Die Nervenenden sitzen am Eingang der Scheide, kaum tief drinnen. Dort fühle ich nur einen Druck, nichts sonst. Also lass meine Beine mehr zusammen, so wie jetzt. Sie führte sich behutsam seinen Penis ein. Jetzt fühle ich dich total. Und es ist ein schönes Gefühl, Thomas.
Er entkrampfte sich allmählich. Er überwand seinen verletzten Stolz und ließ sich von ihr führen, wobei er feststellen konnte, dass er tatsächlich mehr Vergnügen an dem empfand, was sie ihm beibrachte, als an seinen sonst üblichen Sexpraktiken. Er konnte sie besser spüren, es war alles fester, und es war etwas Neues daran. Eine Wärme, eine neue Form der Nähe, wie er sie zuvor nie empfunden hatte.
Langsam, flüsterte sie, als sich ihre Hüften rhythmisch mit seinen bewegten. Langsam und sanft. Eine Frau ist gerade ganz vorn sehr empfindlich. Zieh ihn fast ganz raus, dass ich ihn spüren kann, und dann steck ihn wieder rein. Aaah....ja! Sie stöhnte auf. So ist es richtig, ja...ja...
Er hielt sich länger zurück als jemals zuvor, und er genoss es auch mehr als jemals zuvor. Als sie fertig waren und wieder aufgestanden waren, sagte er mit einem verschmitzten Lächeln: Na, wie war es für dich? War ich gut?
Sie schüttelte leise den Kopf. Warum braucht ihr Männer nur so viel Selbstbestätigung! Es gibt so viele Zeichen, die dir zeigen, ob es für eine Frau schön war oder nicht. Diese Frage kann alles wieder zerstören. Es geht nicht darum, dass du sie gut gefickt hast. Es geht um Gefühle! Und die kann man nicht erficken! Es ist oft viel schöner, minutenlang nur ineinander zu sein. Ohne Bewegung. Da läuft bei einer Frau eine ganze Palette von Empfindungen ab, die unbeschreiblich ist. Es ist auch nicht immer unbedingt notwendig, dass eine Frau einen Orgasmus hat. Natürlich ist das auch wichtig und wunderschön, aber ohne Gefühle gibt es keinen befriedigenden Orgasmus! Kannst du das verstehen?
Er nickte. Ich denke, bei uns Männern ist der Samenerguss die Befriedigung. Bei euch hingegen sind Gefühle die Erfüllung.
Sie lächelte. Nun hast dus begriffen, glaube ich.
Dies war nun schon viele Jahre her, aber seit damals war ihr Sexualleben viel ausgeglichener, ihr psychischer Zustand stabiler, und ihre Kreationen wurden noch erfolgreicher.

Und was das für unser Eheleben bedeutet ich muss das nicht extra betonen, oder??
So, nun habe ich ein wenig beschrieben, was Brigitte für eine Liebhaberin ist und warum. Ich hielt das für notwendig, damit niemand eine falsche Vorstellung von ihr kriegt, wenn ich von uns erzähle. Übrigens sie liest natürlich alles, was ich hier schreibe, denn wir haben keine Geheimnisse vor einander. Besser gesagt, wir hatten keine, aber davon später.
Für den Moment nämlich sind wir anderweitig beschäftigt, es kam Besuch.
Ich denke, morgen Abend geht es weiter, wenn ihr wollt.
Bis denne

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A
an0N_1237576899z
29.12.11 um 18:42

Ich liebe meine Frau, jetzt hab ich mich aber in einen Mann verliebt, und meine Frau findet das gut
3. Teil
Der Seitensprung
Also, ich kam aus dem Aufzug, und da stand er, mein Schäferstündchen namens Gerd. Er sah gut aus in seinem seidigen schwarzen Hausanzug. Er roch nach Aramis, dem etwas herben, erregenden Aftershave.
Gerd umarmte mich bereits im Treppenhaus, zog mich aus dem Lift, quer über den Gang in sein Appartement, machte die Tür zu und begann mich stürmisch zu küssen.
Ich muss gestehen, auch ich hatte es irgendwie eilig, denn die ganze Situation war hochgradig erotisierend und antörnend.
Also, wir stürzten uns regelrecht aufeinander, küssten uns, zogen uns gegenseitig mit fliegenden Fingern die ersten Klamotten aus, streichelten, küssten, lutschten, massierten, alles gleichzeitig. Landeten irgendwie im Wohnzimmer.
Auf einem niedrigen runden Tischchen ein Sektkühler. Gerd füllte zwei Gläser, wir stießen an. Küssten uns langsam in Richtung Schlafzimmer.
Und das hat mich ja erst einmal umgehauen. Im ganzen Schlafzimmer indirekte Leuchten und Spiegel. Oben an der Decke, schräg an der Wand von unten, an allen Seiten. Der Deckenspiegel war riesig groß, so ein Ding, das alles ein bisschen vergrößert zeigt. Ich dachte noch, ob er sich bei seinen diversen One-Night-Stands ständig bewunderte in diesen Spiegeln. Aber dann ging die Post ab. Wir vögelten, was das Zeug hielt. Er hatte nicht vermutet, dass ich ihn dermaßen fordern würde. Ich habe ihn fertig gemacht. Ich sage nur, voll auf drei Kanälen. Damit hat er nicht gerechnet, aber damit habe ich ihn geknackt. Ich glaube nicht, dass er mich jemals wieder anmachen wird, ich bin für ihn erledigt.

Das also war damals, vor ungefähr sechs Jahren der Auftakt zu unserem fidelen Sexualleben, das uns beiden nach wie vor sehr viel Spaß bereitet, und auch unsere Beziehung ungemein bereichert. Von diesem Tag an pflegten wir beide immer wieder mal einen mehr oder weniger leidenschaftlichen, stürmischen, heißblütigen Seitensprung, von dem der andere anschließend in allen Farben geschildert bekam, wie er sich abgespielt hatte. Unsere Gefühle für einander wurden noch tiefer und erquicken uns noch immer.
Bis vorgestern. Da rief mich Brigitte kurz nach Mittag an und fragte, ob ich etwas dagegen hätte, wenn sie heute Abend zu einem Rendezvous ginge.
Ich verneinte natürlich, war allerdings ziemlich überrascht, da solche Geschehnisse in der Regel mindestens zwei Tage im Voraus geplant wurden.
Wo gehst du denn hin, fragte ich.
Lass dich überraschen, gab sie zur Antwort. Ich erzähle dir hinterher alles haarklein wie immer. Ich wünschte ihr viel Spaß, fragte aber noch, wo ihr Treffen denn stattfände, da wir uns aus Sicherheitsgründen immer sagten, wohin wir gingen. Brigitte meinte aber, das sei in diesem Fall nicht nötig, ich solle mir keine Sorgen machen.
Ich hatte an diesem Tag keine Verabredung und verbrachte den Abend zum Teil mit lesen und vor dem Fernseher, wo ich auch prompt einschlief. Als ich gegen elf aufwachte, war Brigitte noch nicht da. Ich zappte ein bisschen herum und fand eine interessante Dokumentation, die mich ein bisschen die Zeit vergessen ließ. Als sie zu Ende war, zeigte die Uhr halb eins. Noch immer keine Spur von Brigitte. Langsam wurde ich unruhig. Ich wählte ihre Handynummer, was ich normalerweise nicht tue, da ich sie nicht stören will, wobei auch immer.
Es sprang nur ihre Mailbox an. Ich drückte auf Aus. Wartete weiter. Wählte nach zehn Minuten wieder. Mailbox.
Ich legte wieder auf, um nicht die Leitung zu blockieren, falls sie anrief. Schaltete wieder den Fernseher ein. Sah Bilder, konnte mich aber auf nichts konzentrieren. Meine Nervosität stieg. Ich wählte wieder. Mailbox. Verdammte Scheiße. Jetzt war ich wirklich nervös, befürchtete das Schlimmste.
Es war kurz vor drei, als sich der Schlüssel im Schloss drehte.
Du bist noch wach? fragte sie und fiel mir um den Hals.
Am liebsten hätte ich sie angefaucht, aber letztlich war ich heilfroh, dass sie wieder heil zuhause angekommen war. Sie hatte ein derartiges Strahlen in ihren Augen, dass ich ihr einfach nicht böse sein konnte.
Ich hab mir Sorgen gemacht ...
Aber ich sagte doch, das ist diesmal etwas anderes.
Ich runzelte die Stirn. Wie, anders?
Sie kicherte und fasste mir in den Schritt. Wenn ich dir das erzähle, kriegt dein bestes Stück hier das Sabbern!
Sie nahm meine Hand und führte sie unter ihren Rock zur ... Fühl mal!
Hey, sagte ich, du hast ja gar kein Höschen an!
Nein, das hab ich hier drin, lachte sie und zeigte auf ihr Handtäschchen.
Ich begann in ihrer Spalte zu bohren und stellte fest, dass sie klitschnass war.
Jaaa, hauchte sie, mach weiter, das tut gut.
Dann komm, lass uns ins Bad und dann ins Bett gehen, sagte ich und führte sie Richtung Badezimmer.
Ich möchte mich jetzt nicht waschen, protestierte sie, den Duft will ich noch ein Weilchen behalten. Und du musst mich jetzt ... Ich brauche jetzt deinen Schwanz. Nimm mich richtig hart ran, nach dieser Softnummer brauche ich das.
Duft behalten? Softnummer? Hart rannehmen? Ich verstand nur Bahnhof, ließ mich aber von ihr ins Schlafzimmer zerren, wo sie mir die Klamotten vom Leib riss. Dann kniete sie sich vor mich hin, präsentierte mir ihren wunderschönen Arsch und sagte mit tiefer, vollgeiler Stimme: ... mich von hinten! ... mich, stoß mich in meine ... so tief es geht!
Und ich tat, wie mir geheißen. Stieß in sie hinein, während sie sich den Kitzler tremolierte. Bereits nach einer halben Minute begann sie zu stöhnen, röhrte, als sie den ersten Orgasmus erlebte, machte gleich weiter bis zum zweiten und dritten. Und das alles in höchstens drei, vier Minuten. Was musste sie Geiles erlebt haben, wenn sie immer noch so aufgedreht war.
Als sie dem vierten Höhepunkt entgegensteuerte, konnte ich es nicht länger zurückhalten. Ich kam. Und zwar mit einer derartigen Menge, dass mein Sperma aus ihr herausrann, als ich mich löste.
Dann war Schluss. Wir waren beide völlig fertig, ließen uns einfach aufs Bett fallen und schliefen binnen weniger Minuten eng umschlungen ein.
Am Morgen machte ich Frühstück, und dabei erzählte sie mir, was sie erlebt hatte.
Gestern um die Mittagszeit hatte bei ihr im Modestudio das Telefon geläutet. Als sie sich meldete, hörte sie eine Stimme, die sie nicht kannte. Und einen Namen, den sie auch nicht kannte. Nicht mehr.
Es war eine Freundin, die sie mit vierzehn aus den Augen verloren hatte, weil ihre Familie nach Australien ausgewandert war. Renate Pohl. Sie waren zusammen im Kindergarten, saßen in der Schule nebeneinander, waren von Kindesbeinen an unzertrennlich. Dann wanderte die Familie Pohl aus, und Brigitte hörte nie mehr etwas von ihnen.
Und gestern plötzlich dieser Anruf. Sie verabredeten sich in Renates Hotel und feierten ihr Wiedersehen im Restaurant.
Renate erzählte ihr, dass ihre Eltern damals zwei Wochen nach ihrer Ankunft in Perth bei einer Tierschau von einer wildgewordenen Rinderherde zu Tode getrampelt worden waren. Renate kam zu einem Onkel ihres Vaters, der sie adoptierte und ihr jeden Kontakt zu Bekannten in Deutschland verbot. Es dauerte nicht lange, da fiel er über Renate her, schlug sie und vergewaltigte sie.
Renate schilderte ein Leben mehr oder weniger in Gefangenschaft, weil ihr niemand dort glaubte, was sie über die Vorgänge auf der Farm erzählte. Renate war nicht die einzige, die er tyrannisierte. Aber die Leute hatten Angst vor dem Despoten, da er in der Region ein großer Arbeitgeber war.
Erst im Alter von zweiundzwanzig gelang ihr die Flucht. Sie versteckte sich im Hafen auf einem Frachtschiff, das nach Sidney auslief, wurde entdeckt und von der halben Crew vergewaltigt. In Sidney sprang sie über die Reling und schwamm ans Ufer.
Nach den vielen Jahren in Australien war sie vor einer Woche in Deutschland eingetroffen und hatte sich sofort auf die Suche nach Brigitte gemacht.
Da wir uns bei unserer Hochzeit darauf geeinigt hatten, dass ich ihren Namen annehme, trug Brigitte immer noch ihren Mädchennamen. So war es nicht sehr schwer, sie ausfindig zu machen.
Die beiden saßen also in dem Restaurant und redeten über vergangene Zeiten, als plötzlich Brigitte auffiel, dass Renate mit ihr flirtete. Zuerst dachte Brigitte, sie hätte sich getäuscht, aber dann kamen immer öfter kleine Bemerkungen, die eindeutig zweideutig waren. Renate nahm häufig Brigittes Hand, streichelte sie, strich ihr über die Wange und dergleichen. Bis Brigitte merkte, dass ihr dieses Flirten zu gefallen begann.
Irgendwann fragte sie Renate gerade heraus.
Sag mal, flirtest du mit mir?
Renate schmunzelte. Ja. Schon die ganze Zeit.
Brigitte schmunzelte ebenfalls. Bist du ...?
Lesbisch meinst du? Ja. Und zwar mit Begeisterung.
Brigitte sah sich um, ob jemand zuhören konnte. Hast du es nie mit einem Mann probiert?
Natürlich. Ich wurde so oft vergewaltigt, dass ich mir schwor, nie mehr kommt mir ein Mann an meine Pussy.
Renate nahm Brigittes Hand. Erinnerst du dich nicht mehr an unsere kleinen Versuche? Damals, mit vierzehn?
Brigitte nickte. Natürlich erinnere ich mich. So etwas vergißt man wohl auch nie.
Und? Wie hat es dir gefallen?
Brigitte sah sich wieder ein wenig verschämt um, ob wohl keiner zuhören konnte. Natürlich hat es mir gefallen, das weißt du doch. Aber das war ... wie soll ich sagen ... kindliches Forschen. Wir hatte ja keine Ahnung.
Nein, sagte Renate leise, wir hatten keine Ahnung, das stimmt. Aber wir hatten Gefühle. Und setzte sie hinzu, wir hatten beide unsere ersten Orgasmen, wenn du dich erinnerst.
Brigitte nickte versonnen. Renate sah sich um, dann sagte sie:
Hier kann man sich nicht richtig unterhalten. Lass uns ein Fläschchen Schampus mitnehmen und nach oben in mein Zimmer gehen.

Wir saßen am Frühstückstisch und Brigitte redete und redete.
Ich muss gestehen, sagte sie, dass mich dann die ganze Situation völlig überwältigt hat. Wir kamen ins Zimmer und öffneten die Proseccoflasche, tranken ein paar Schlucke, und dann ... Es war einfach unbeschreiblich, was mit uns passierte. Wir gingen ab wie eine Rakete. Fielen über einander her, vernaschten uns gegenseitig nach Strich und Faden. Ich weiß nicht, was in diesem Prosecco drin war, kann mich auch nicht erinnern, ob sie mir irgendetwas gegeben hat, aber ich möchte das auf alle Fälle wieder haben. So eine Ekstase hab ich noch nie auch nur annähernd erlebt. Ich kann mich nicht an alles erinnern, aber was ich alles getan habe, ist für eine Dame völlig unangemessen und außerhalb jeder Toleranz, um es mal so auszudrücken.
Nur ich bereue nichts, habe auf diesem Gebiet noch nie auch nur Annäherndes erlebt.
Sie beschrieb derart ausführlich jede Einzelheit, dass uns beiden wieder heiß wurde und wir wieder ins Bett gingen und miteinander schliefen. Aber diesmal ganz anders, als gestern und sonst immer. viel mehr Gefühl und Higebung.
Irgendwann sagte ich: Du hast mir nie erzählt, dass du auch mal lesbische Erfahrungen gesammelt hast.
Ich habe das auch irgendwie völlig vergessen. Oder verdrängt. Es spielte keine Rolle.
Aber jetzt? Spielt es jetzt eine Rolle?
Brigitte richtete sich langsam auf, sah mich ernst an. Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht.
Ja ... aber ...wie war es gestern?
Gestern? Gestern spielte es eine große Rolle, glaube ich ...
Liebst du diese Renate denn?
Brigitte zuckte mit der Schulter, schüttelte leise den Kopf. Das weiß ich nicht. Der gestrige Abend hat mir sehr viel bedeutet.
Und wie war das, als wir heute Nacht miteinander schliefen? Das war ... gut. Es war ... sehr geil, animalisch. Einfach gut.
Eine Weile schwiegen wir beide, hingen unseren Gedanken nach. Dann nahm ich mir ein Herz und fragte: Und wie geht es nun weiter? Kehrt sie wieder nach Australien zurück? Oder will sie hierbleiben?
Ich weiß es nicht, und sie weiß es auch noch nicht. Ich möchte aber, dass du sie kennenlernst und würde sie gerne Samstag Abend zu uns einladen.
Logisch! Das war ja zu erwarten! Mir wäre lieber gewesen, sie würde ohne näheren Kontakt das Weite suchen, am liebsten einen Punkt ganz am anderen Ende der Weltkugel. Australien zum Beispiel.
Tja, das war es dann. In drei Tagen also kommt die Tussi zu uns, und ich weiß nicht, wie ich mich verhalten soll. Ich habe das Gefühl, meine Brigitte entgleitet mir, ich verliere sie. Und zwar an eine FRAU! Ich weiß ja nicht, ob es weniger schlimm wäre, wenn sie mit irgend einem Kerl durchbrennen würde, aber sie an eine Frau zu verlieren, geht mir schon sehr gegen den Männerstolz.
Was soll ich tun? Wer weiß Rat?

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