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Ich habe Angst vor dem Lecken lassen !

10. Juli 2017 um 18:53 Letzte Antwort: 12. Juli 2017 um 22:30

Hallo ihr Lieben,

ich hab ein Problem . Habe bereits gesehen, dass es schon einige Einträge zu diesem Thema gibt, allerdings finde ich nichts was mir wirklich weiterhelfen könnte. 

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und es läuft zwischen uns sehr gut. Wir sind ein tolles Team und harmonieren gut miteinander. Er ist ein sehr entspannter Mensch, weshalb wir uns gut ergänzen. Ich bin eher diejenige, die gerne mal aufdreht. Wir schlafen etwa 1-2 Mal die Woche miteinander, was für mich ruhig mehr sein könnte, aber soweit in Ordnung ist. Mit ihm hat sich mein Libido ziemlich verändert. Ich habe VIEL mehr Lust als früher. 

Nur irgendwie habe ich ihm gegenüber eine Hemmung entwickelt. Mit meinem Ex Freund war ich 7 Jahre zusammen und ich habe mein erstes Mal und jegliche andere sexuellen Erfahrungen mit ihm erlebt. Er war verrückt nach mir... hat sehr viele Emotionen in unsere Beziehung gesteckt. Allerdings wollte ich ihn einfach nicht so oft, aber wir hatten absolut keine Hemmungen vor einander. Vor allem liebte er es mich zu lecken. Er hat es fast jedes Mal beim Vorspiel gemacht und sehr lange war es auch der einzige Weg mich zum Höhepunkt zu bringen. Ich konnte mich komplett fallen lassen.

Mit meinem jetzigen Freund harmoniert auf der persönlichen Ebene alles und sexuell ist es für mich auch viel schöner, allerdings leckt er mich sehr sehr selten. Anfangs hab ich das nicht vermisst und mich gehen lassen. Dann merkte ich, dass ich es einfach nicht schaffe zum Höhepunkt zu kommen. Wir haben darüber geredet und inzwischen ist er sehr fingerfertig geworden. Dennoch leckt er mich nicht, auch wenn ich ihn schon oft gefragt habe, ob es eventuell nicht sein Ding wäre. Er sagt, dass er nicht sagen würde, dass er das nicht mag, allerdings liebt er alles andere viel mehr und das Lecken hat für ihn keine große Bedeutung. Ich habe ihm schon oft versucht zu sagen, dass das für mich sehr wichtig ist und ich das Gefühl bekomme ihn dabei so nah ich kann an mich zu lassen. Oralsex ist für mich viel intimer als normaler GV. Ich hätte ihn auch so gern an mir. 

Aber er hat es dann 1-2 mal gemacht und danach dann auch nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass es ihm wirklich einfach nicht gefällt. Anders kann ich mir das nicht erklären. Jetzt ist mir das ganze durch diesen Gedanken echt unangenehm geworden. Ich habe versucht darauf zu achten, ob ich eventuell nicht gut rieche oder schmecke. Aber selbst ich würde es bei mir selbst machen wenn ich könnte. Ich finde nicht, dass es unangenehm ist. Definitiv ist es geschmacksache, aber dass es kein Zuckersirup ist, ist doch wohl klar. 

Ich habe wirklich sehr sehr oft dieses Thema angerissen, nur inzwischen wird mir das immer unangenehmer. Ich habe angefangen an mir zu zweifeln und frage mich, ob er mit mir deshalb auch nicht so oft schlafen will wie ich, weil ich ihm einfach nicht ganz gefalle. Ich habe auch nun aufgehört ihn so häufig oral zu befriedigen wie früher. Ich liebe es zwar über alles, aber sehe es nicht ein, warum er mir nicht das gleiche zurück geben kann. Ich schlafe immernoch unglaublich gern mit mir, aber immer wenn ich nun das Gefühl bekomme, dass er "runter" gehen will, bekomme ich eine riesige Panikattacke. 

Auch darüber haben wir geredet. Er fragte mich wie er es denn machen soll, wenn ich ihn nicht lasse. Aber er hat das inzwischen so selten gemacht, dass ich diese Hemmung und diese Zweifel bekommen habe. Eigentlich sollte er es immer wieder versuchen, damit es weggeht. Das weiß er auch. Aber er macht er trotzdem nicht. 

Für mich ist nur dieses Extrema so ausschlaggebend: Für mich kostete Oralsex schon immer eine Überwindung, nur war es bei meinem Ex nicht notwendig, weil er es geliebt hat. Er hat mich dadurch irgendwie bestätigt. Und jetzt liebe ich es immernoch, aber kann es nicht zulassen. Das schlimmste was ich mir vorstellen kann, ist, dass mein Freund sich vor mir ekelt. 

Vielleicht hat jemand von euch sowas ähnliches erlebt und kann mir einen Tipp geben. Denn ich bin gerade dabei den Oralsex für immer für mich abzuhaken. 

Eure Tammy

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10. Juli 2017 um 20:15

Ja das hat er tatsächlich gesagt. Ich habe meine Weisheitszähne gezogen bekommen und da hielt es sich mit dem Blasen echt in Grenzen 
Als ich es dann nach so einer langen Zeit wieder bei ihm gemacht hab, er aber nicht bei mir, gings mir richtig elend. Irgendwie hab ich mich da besonders reingesteigert und wollte garnichts mehr. Ich verschließe mich wohl immer mehr irgendwie

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10. Juli 2017 um 20:51

Ich finde es nicht komisch, dass er Oralsex an ihm selbst mag aber Lecken halt nicht so besonders. Es ist, wie schon wer gesagt hat, eben eine Neigung. Und Oralsex zu bekommen und zu leisten ist schlussendlich etwas Unterschiedliches.

Ich persönlich finde es auch kindisch, ihm jetzt keinen zu blasen, weil er nicht so auf Lecken steht - man gibt doch Oralsex, weil es einem selbst und dem Anderen gefällt.

Wenn du so aufs geleckt werden stehst und er das nicht so mag und es dich so sauer/unsicher/frustriert macht, dann passt ihr sexuell einfach nicht zusammen. Du kannst ihn nicht dazu bringen eine sexuelle Praktik plötzlich zu mögen.

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10. Juli 2017 um 21:11

Ich denke du stehst dir da gerade selbst im Weg. 
Ich denke, dass dein Freund einfach nicht so darauf steht. Jeder hat so seine Vorlieben und ihm gibt es einfach nichts, wenn er es dir oral macht. klar ist das irgendwie doof, wenn du da besonders Lust zu hast, aber ich denke um so öfter du ihn darauf ansprichst, desto mehr setzt du ihn unter Druck. Weil vielleicht hat er selbst eine Hemmung davor, vielleicht denkt er, er kann das nicht so gut und traut sich nicht ran oder er mag es eben einfach nicht. 
Aber wenn du ihn wieder und wieder darauf ansprichst, macht es das auch nicht besser. Ich würde dazu einfach gar nichts mehr sagen vorerst und versuche dich zu entspannen. Ich könnte ihm vorstellen, dass wenn er es dir oral macht und du ihm in diesem Moment zeigst, wie sehr du es magst, dass er dann vielleicht auch diesbezüglich etwas Selbstvertrauen dazu gewinnt oder einfach merkt, was für eine Freude er dir damit macht, es ihm vielleicht selbst auch etwas Spaß macht. 
Abgesehen davon riecht oder "schmeckt" man nur komisch, wenn man eine geschlechtskrankheit hat, habe ich mal in einer Zeitschrift gelesen. Das hat mir geholfen mich diesbezüglich auch etwas lockerer zu machen. 

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10. Juli 2017 um 21:22
In Antwort auf nibi2311

Ich denke du stehst dir da gerade selbst im Weg. 
Ich denke, dass dein Freund einfach nicht so darauf steht. Jeder hat so seine Vorlieben und ihm gibt es einfach nichts, wenn er es dir oral macht. klar ist das irgendwie doof, wenn du da besonders Lust zu hast, aber ich denke um so öfter du ihn darauf ansprichst, desto mehr setzt du ihn unter Druck. Weil vielleicht hat er selbst eine Hemmung davor, vielleicht denkt er, er kann das nicht so gut und traut sich nicht ran oder er mag es eben einfach nicht. 
Aber wenn du ihn wieder und wieder darauf ansprichst, macht es das auch nicht besser. Ich würde dazu einfach gar nichts mehr sagen vorerst und versuche dich zu entspannen. Ich könnte ihm vorstellen, dass wenn er es dir oral macht und du ihm in diesem Moment zeigst, wie sehr du es magst, dass er dann vielleicht auch diesbezüglich etwas Selbstvertrauen dazu gewinnt oder einfach merkt, was für eine Freude er dir damit macht, es ihm vielleicht selbst auch etwas Spaß macht. 
Abgesehen davon riecht oder "schmeckt" man nur komisch, wenn man eine geschlechtskrankheit hat, habe ich mal in einer Zeitschrift gelesen. Das hat mir geholfen mich diesbezüglich auch etwas lockerer zu machen. 

Danke für die lange Antwort!
Unsicher ist er definitiv nicht und er weiß auch, dass es mir gefällt. In den wenigen Malen, in denen er es gemacht hat, hab ich ihn genug Bestätigung gegeben und mich natürlich sehr gefreut. 
Schön, dass du mich verstehst, denn ich finde ebenso, dass es irgendwann blöd ist ihn darauf anzusprechen. Schließlich will ich ihn ja nicht zwingen sondern will eigentlich nur, dass er es will. Aber dann kann ich leider nicht beeinflussen. Ich werde es wohl einfach so hinnehmen müssen

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10. Juli 2017 um 21:32

Das sind doch zwei komplett unterschiedliche Sachen - du kannst doch auch nicht sagen, dass ein Mann der Analsex mag, sich auch von der Freundin mit einem Umschnalldildo nehmen lassen sollte? Oder dass jemand der gerne dominiert sich auch dominieren lassen soll.

Nur weil man etwas gern passiv hat, bedeutet das nicht, dass man es auch aktiv mag.

Und da ein "wenn du das nicht bei mir machst, dann mach ich es auch nicht bei dir" ist einfach nur kontraproduktiv und erpresserisch.

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10. Juli 2017 um 22:00

Warum ist es dreist eine Praktik passiv zu mögen und zu genießen, wenn man sie passiv nicht im gleichen Ausmaß mag?
Was verspricht man sich denn davon das jetzt zu verweigern, was beiden gefallen hat? Die TE will ja auch nicht, dass er jetzt etwas macht, was er eigentlich nicht mag.

Ich würde nicht gerne in einer Beziehung sein, in der man Strichlisten für sexuelle Praktiken macht. Das passt dann halt einfach nicht zwischen ihnen.

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10. Juli 2017 um 22:18

Okay, bevor wir jetzt ein ewiges Hin und Her haben - agree to disagree

wobei wir uns wohl beide einig sind, dass es da wohl einfach keine Lösung gibt, sofern ihr es so arg wichtig ist und sie nicht Gefallen daran findet, wenn er es nur ihr zuliebe macht.

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10. Juli 2017 um 23:29

Mein Freund ist genauso. Ich liebe es geleckt zu werden, aber wurde in einem Jahr bis jetzt 3 mal geleckt. Er will natürlich das ich ihn auch einen Blowjob gebe und das hab ich ihn den Jahr so oft gemacht, dass ich aufgehört habe zu zählen. Ich mache das aber auch nur, weil ich weiß das es ihn gefällt, ich steh da nicht so drauf. Für ihn ist das leider genauso. Manche Männer stehen auf lecken nicht und da denke ich wird dein Freund genauso sein. 

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10. Juli 2017 um 23:29

Mein Freund ist genauso. Ich liebe es geleckt zu werden, aber wurde in einem Jahr bis jetzt 3 mal geleckt. Er will natürlich das ich ihn auch einen Blowjob gebe und das hab ich ihn den Jahr so oft gemacht, dass ich aufgehört habe zu zählen. Ich mache das aber auch nur, weil ich weiß das es ihn gefällt, ich steh da nicht so drauf. Für ihn ist das leider genauso. Manche Männer stehen auf lecken nicht und da denke ich wird dein Freund genauso sein. 

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10. Juli 2017 um 23:29

Mein Freund ist genauso. Ich liebe es geleckt zu werden, aber wurde in einem Jahr bis jetzt 3 mal geleckt. Er will natürlich das ich ihn auch einen Blowjob gebe und das hab ich ihn den Jahr so oft gemacht, dass ich aufgehört habe zu zählen. Ich mache das aber auch nur, weil ich weiß das es ihn gefällt, ich steh da nicht so drauf. Für ihn ist das leider genauso. Manche Männer stehen auf lecken nicht und da denke ich wird dein Freund genauso sein. 

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10. Juli 2017 um 23:54
In Antwort auf curlytammy

Hallo ihr Lieben,

ich hab ein Problem . Habe bereits gesehen, dass es schon einige Einträge zu diesem Thema gibt, allerdings finde ich nichts was mir wirklich weiterhelfen könnte. 

Ich bin seit einem Jahr mit meinem Freund zusammen und es läuft zwischen uns sehr gut. Wir sind ein tolles Team und harmonieren gut miteinander. Er ist ein sehr entspannter Mensch, weshalb wir uns gut ergänzen. Ich bin eher diejenige, die gerne mal aufdreht. Wir schlafen etwa 1-2 Mal die Woche miteinander, was für mich ruhig mehr sein könnte, aber soweit in Ordnung ist. Mit ihm hat sich mein Libido ziemlich verändert. Ich habe VIEL mehr Lust als früher. 

Nur irgendwie habe ich ihm gegenüber eine Hemmung entwickelt. Mit meinem Ex Freund war ich 7 Jahre zusammen und ich habe mein erstes Mal und jegliche andere sexuellen Erfahrungen mit ihm erlebt. Er war verrückt nach mir... hat sehr viele Emotionen in unsere Beziehung gesteckt. Allerdings wollte ich ihn einfach nicht so oft, aber wir hatten absolut keine Hemmungen vor einander. Vor allem liebte er es mich zu lecken. Er hat es fast jedes Mal beim Vorspiel gemacht und sehr lange war es auch der einzige Weg mich zum Höhepunkt zu bringen. Ich konnte mich komplett fallen lassen.

Mit meinem jetzigen Freund harmoniert auf der persönlichen Ebene alles und sexuell ist es für mich auch viel schöner, allerdings leckt er mich sehr sehr selten. Anfangs hab ich das nicht vermisst und mich gehen lassen. Dann merkte ich, dass ich es einfach nicht schaffe zum Höhepunkt zu kommen. Wir haben darüber geredet und inzwischen ist er sehr fingerfertig geworden. Dennoch leckt er mich nicht, auch wenn ich ihn schon oft gefragt habe, ob es eventuell nicht sein Ding wäre. Er sagt, dass er nicht sagen würde, dass er das nicht mag, allerdings liebt er alles andere viel mehr und das Lecken hat für ihn keine große Bedeutung. Ich habe ihm schon oft versucht zu sagen, dass das für mich sehr wichtig ist und ich das Gefühl bekomme ihn dabei so nah ich kann an mich zu lassen. Oralsex ist für mich viel intimer als normaler GV. Ich hätte ihn auch so gern an mir. 

Aber er hat es dann 1-2 mal gemacht und danach dann auch nicht mehr. Ich habe das Gefühl, dass es ihm wirklich einfach nicht gefällt. Anders kann ich mir das nicht erklären. Jetzt ist mir das ganze durch diesen Gedanken echt unangenehm geworden. Ich habe versucht darauf zu achten, ob ich eventuell nicht gut rieche oder schmecke. Aber selbst ich würde es bei mir selbst machen wenn ich könnte. Ich finde nicht, dass es unangenehm ist. Definitiv ist es geschmacksache, aber dass es kein Zuckersirup ist, ist doch wohl klar. 

Ich habe wirklich sehr sehr oft dieses Thema angerissen, nur inzwischen wird mir das immer unangenehmer. Ich habe angefangen an mir zu zweifeln und frage mich, ob er mit mir deshalb auch nicht so oft schlafen will wie ich, weil ich ihm einfach nicht ganz gefalle. Ich habe auch nun aufgehört ihn so häufig oral zu befriedigen wie früher. Ich liebe es zwar über alles, aber sehe es nicht ein, warum er mir nicht das gleiche zurück geben kann. Ich schlafe immernoch unglaublich gern mit mir, aber immer wenn ich nun das Gefühl bekomme, dass er "runter" gehen will, bekomme ich eine riesige Panikattacke. 

Auch darüber haben wir geredet. Er fragte mich wie er es denn machen soll, wenn ich ihn nicht lasse. Aber er hat das inzwischen so selten gemacht, dass ich diese Hemmung und diese Zweifel bekommen habe. Eigentlich sollte er es immer wieder versuchen, damit es weggeht. Das weiß er auch. Aber er macht er trotzdem nicht. 

Für mich ist nur dieses Extrema so ausschlaggebend: Für mich kostete Oralsex schon immer eine Überwindung, nur war es bei meinem Ex nicht notwendig, weil er es geliebt hat. Er hat mich dadurch irgendwie bestätigt. Und jetzt liebe ich es immernoch, aber kann es nicht zulassen. Das schlimmste was ich mir vorstellen kann, ist, dass mein Freund sich vor mir ekelt. 

Vielleicht hat jemand von euch sowas ähnliches erlebt und kann mir einen Tipp geben. Denn ich bin gerade dabei den Oralsex für immer für mich abzuhaken. 

Eure Tammy

Hi Tammy, ganz ehrliche Antwort: Die Chemie stimmt nicht. Das kommt überwiegend vor, ist aber nicht schlimm. Ich greife Deine Bemerkung mit dem Zuckersirup auf. Schmier Dir Erdbeerjoghurt zwischen die Schenkel. Er wird es lieben! (Wahlweise Himbeer~Brombeer~sonstwas...) Viel Spaß und Glück! LG Medi)

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11. Juli 2017 um 2:00

Du musst es auch nicht verstehen, Licht. Ich z.B. liebe den Gedanken zu lecken, aber ich kann den speziellen Geruch nicht ab. Das hat auch rein gar nichts mit eklig zu tun, sondern rein damit, dass einige Menschen Gerüche lieben, die andere nicht abkönnen. Ich kann z.B. auch Javelwasser nicht ab, obwohl das kaum jemand versteht den ich kenne.
Und was Tammy betrifft. Es gibt in der Psychologie die sogenannte Attributionstheorie. Sie sagt vereinfacht, dass man Dinge die man erlebt auf verschiedene Weisen interpretieren kann. Beispielsweise kann man eine verhauene Prüfung internal oder external "attribuieren", was nichts anderes bedeutet, als dass man den Grund dafür, dass man die Prüfung nicht bestanden hat in externen Faktoren sehen kann (der Dozent/Lehrer hat die Prüfung zu schwer gemacht, mir ging es an diesem Tag nicht so gut, die haben Freude daran, wenn ich durchfliege,...) oder in Gründen die einen selbst betreffen (ich habe zu wenig gelernt, ich bin zu doof für Prüfungen,...). Dann gibts noch die Unterscheidung zwischen konstant (dauerhaft) und temporär. Sprich Gründe die sich irgendwann wieder bessern können oder welche von denen man glaubt, sie seien für immer so. Speziell wenn man den Grund bei sich selbst sieht und dieser dauerhaft, spricht nicht veränderbar scheint und natürlich negativer Natur ist, dann ist das eine sehr unpraktische Kombination.
Um das Ganze etwas zu entwirren und auf dein Beispiel einzugehen: Du glaubst dass der Grund, dass er dich nicht lecken mag bei dir liegt (internal) und es an deinem Körpergeruch liegt (sehr wahrscheinlich ein konstanter, nicht veränderbarer Faktor). Daraus erfolgt eine Verzweiflungsreaktion, weil man es eben nicht ändern und auch nicht auf andere abschieben kann (was hier nicht negativ gemeint ist, manchmal kann es durchaus eine Lösung zu sein, wenn man Ärger auf jemanden abschieben kann, sofern die Person davon eh nicht betroffen ist --> Gott ist schuld am schlechten Wetter).
Was hilft das alles zu wissen nun? Erstens kann man sich so überlegen, dass es auch andere Faktoren gibt, die dafür verantwortlich sein können, dass dein Freund dich nicht lecken mag. Das hilft manchmal von der Vorstellung, dass es alleine an einem selbst liegt wegzukommen.
Internal, temporär --> Ich habe einen Scheidenpilz, aber den kann man behandeln
External, temporär --> Er muss sich erst an deinen speziellen Geruch gewöhnen
External, konstant --> Es turnt ihn nicht so sehr an wie andere Praktiken, ist für ihn langweilig.

Ausserdem hilft es dabei, dass man andere Lösungen für das Problem findet - selbst wenn er deinen Intimgeruch nicht mag und selbst wenn er ihn nie mögen wird - weil man erkennen kann, dass sich selbst die "Schuld" geben eben keine Lösung ist und auf Dauer nur schadet.

Du magst geleckt zu werden. Okay. Aber es muss ja nicht zwingend die einzige sexuelle Praktik sein, die dir Spass bereitet. Jede Beziehung ist anders und das ermöglicht den Paaren neue Formen der Sexualität zu finden, die speziell für ihre Beziehung passend sind. Vielleicht kannst du dich auf Dauer mit fingern anfreunden, eventuell könnt ihr Spielzeuge mit einbauen die vibrieren. Manchmal muss man eben seinen Horizont erweitern und Neues ausprobieren.

Ich wünsche euch viel Spass beim experimentieren!

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12. Juli 2017 um 15:31

Genau das trifft es sehr genau! Dankeschön 😊 
Ich habe durch dieses Forum unglaublich viele Anregungen bekommen und das ist für mich ein riesen Schritt gewesen nochmal etwas auszuprobieren. 
Ich habe ihn nochmal Oral befriedigt, habe es aber als Anlass genommen die richtigen Worte zu finden und ihm zu sagen wie sehr ich das vermisse. Da er es aber schon ein paar mal versucht hatte und ich bisher so abweisend war, hat er es einfach nicht mehr versucht. Er fand ich wirkte viel zu aufgebracht und es hat meistens immer unsere Stimmung gekillt. Aber er hat es nie als abstoßend oder unschön empfunden. Er War auch in einem Teufelskreis, in dem er wusste, dass ich es will aber mich nicht verunsichern wollte indem er es einfach macht. Und immer wieder ne abfuhr zu bekommen ist auch nicht ganz so klasse. Es beruhte also mal wieder auf einer Tatsache, dass man sich nicht ganz ausspricht. Aber ist bei so einem Thema auch echt heikel. Man möchte ja auch nicht immer wieder den anderen unter Druck setzen. Jedenfalls bedanke ich mich bei allen, die mir geholfen haben  
Ich hoffe, dass der Beitrag vielleicht ebenfalls dem ein oder anderen weiterhilft 😊

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12. Juli 2017 um 22:30

Danke. Aber es war gar nicht meine Intention eine Lösung im klassischen Sinne zu liefern. Ich glaube das kann niemand, der nicht gut Bescheid weiss und selbst dann wird es womöglich schwer. Ich wollte nur aufzeigen, wie man mit kleinen Schritten etwas bewegen kann, das auf dem Weg zu einer Lösung nützlich sein kann. Ideen, was man machen kann, seh ich selten als Problem. Das können die jeweiligen Personen dann selber abschätzen, ob es was hilft oder nicht. Womit ich aber immer versuche vorsichtig zu sein ist, etwas in eine Situation etwas hinein zu interpretieren, ohne aufzuzeigen, dass es sich nur eine von vielen Möglichkeiten handelt. Weil das schränkt auch die eigene Urteilsfähigkeit ein. Sicher jeder von uns hat mal irgendwann gedacht: "Ach ja, klare Sache! Das ist aus dem und dem Grund so." und musste feststellen, dass er/sie völlig falsch lag. Auf solchen Annahmen beruhend Tipps für heikle Themengebiete geben kann nach hinten los gehen.

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12. Juli 2017 um 20:07
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