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Hilfe, Mann müssen die Hoden entfernt werden.

29. Juli 2015 um 16:51

Hallo,

es ist nun so weit, mein Mann muss sich die Hoden entfernen lassen.
Nach 13 Monaten Kampf Therapien und etlichen Medikamenten hat uns heute der Arzt klar gemacht das es keinen Sinn mehr macht.

Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll, es werden sich sehr viele Sachen ändern, in erster Linie stehe ich ihm zu 100% bei und hoffe das er Psychisch nicht in ein
Tiefes Loch fällt? Auf der anderen Seite weiß ich nicht wie die Beziehung weiter gehen soll, wir sind beide Mitte 40 und hatten sehr guten Sex. Er bekam vor ca. 5 Monaten Erektions Probleme und das war für ihn schon ein riesen Thema.
Heute wurde die Op besprochen und was für Implantate eingesetzt werden sollen, seine Antwort lautete: keine Implantate und der Hodensack ebenfalls entfernen????
Mir lief es kalt den Rücken runter, im Auto fragte ich ihn dann warum und wieso keine Implantate? Er nur: wenn schon die Hoden weg sind brauche ich auch keinen Sack mehr.
Auch gegen Hormone nach der Operation wert er sich völlig.

Er tut mir dermaßen Leid!!!

Kennt sich jemand damit aus bzw. gibst Paare die ebenso etwas schreckliches durmachen haben müssen???

Freu mich über Antworten

Lg Evelin

29. Juli 2015 um 17:12

...
Also es tut mir leid, dir gleich als erstes unterstellen zu müssen, dass du ein Fake bist. Aber hier gab es vor einigen Wochen einige sehr ähnliche Geschichten...

Aber nur falls es wirklich stimmt, was du schreibst, kann ich zu dieser äußerst schwierigen Situation nur eine einzige, wirklich sinnvolle Sache beitragen: Wenn du es nicht schaffst, dass er mit dir zusammenarbeitet und er sich weiterhin gegen weiterführende Therapie und sogar Medikamente wehrt, dann sehe ich komplett schwarz für euch.
Ein kastrierter Mann, der keine Hormone nimmt, ist kein Mann mehr. Das er "psychisch" nicht in ein tiefes Loch fällst, ist dann absolut unmöglich - denn Testosteron (das fast ausschließlich in den Hoden entsteht) ist extrem wichtig für die psychische Gesundheit des Mannes.
... Geschweige denn Sex. Ich hoffe, er weiß, dass Sex absolut unmöglich ist, wenn er sich nicht helfen lässt.

Eigentlich ist das einzige, das du tun kannst, ihn zu bestärken, dass er sich helfen lassen muss und soll.

Ich wünsche euch ganz, ganz viel Glück.

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29. Juli 2015 um 17:16
In Antwort auf specialedition

...
Also es tut mir leid, dir gleich als erstes unterstellen zu müssen, dass du ein Fake bist. Aber hier gab es vor einigen Wochen einige sehr ähnliche Geschichten...

Aber nur falls es wirklich stimmt, was du schreibst, kann ich zu dieser äußerst schwierigen Situation nur eine einzige, wirklich sinnvolle Sache beitragen: Wenn du es nicht schaffst, dass er mit dir zusammenarbeitet und er sich weiterhin gegen weiterführende Therapie und sogar Medikamente wehrt, dann sehe ich komplett schwarz für euch.
Ein kastrierter Mann, der keine Hormone nimmt, ist kein Mann mehr. Das er "psychisch" nicht in ein tiefes Loch fällst, ist dann absolut unmöglich - denn Testosteron (das fast ausschließlich in den Hoden entsteht) ist extrem wichtig für die psychische Gesundheit des Mannes.
... Geschweige denn Sex. Ich hoffe, er weiß, dass Sex absolut unmöglich ist, wenn er sich nicht helfen lässt.

Eigentlich ist das einzige, das du tun kannst, ihn zu bestärken, dass er sich helfen lassen muss und soll.

Ich wünsche euch ganz, ganz viel Glück.

Vielen Dank
Den Ersten Absatz denke ich einfach mal weg, bin mir darüber im klaren das es immer wieder Fakes gibt jedoch wüsste ich nicht was mir ein solcher bringen sollte bzw. wem so etwas, etwas bringen sollte???

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29. Juli 2015 um 17:31

..
Darf ich dich mal bitte fragen, woher du diese "Infos" hast??! Schon ein einfacher Testosteronmangel führt bei vielen Männern zu starken Depressionen, geschweige denn GAR kein Testosteron.

und dass das Sexleben nicht anders ist, wie du unten beschrieben hast, stimmt auch nicht.

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29. Juli 2015 um 18:10

Ich kann ansatzweise nachvollziehen,
dass diese OP für ihn einem Raub seiner Männlichkeit gleichkommt und er deswegen ganz erhebliche psychische Probleme hat und weiterhin bekommen wird.

Soweit ich weiß, führt auch eine Prostata-Entfernung dazu, dass ein Mann keine Erektion mehr bekommt. Es gibt da "Hilfsmittel" wie Pumpen etc., aber ich fürchte, da geht die Stimmung einfach komplett flöten, wenn man so was einsetzten "muss"

Du kannst ihm nahelegen, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen (wenn ihr in einer größeren Stadt lebt, wird es da sicher eine geben irgendwo) und sich auch psychologische/psychiatrische Hilfe zu holen. Er muss das nicht mit sich allein ausmachen.

Weiter kannst du ihm natürlich immer wieder sagen, dass es ein "schlimmer geht immer" geht, dass ihr noch Glück im Unglück habt, wenn es keine lebensbedrohliche Krankheit ist und er "nur" seine Hoden einbüßt.
Frauen, die ihre Brüste verlieren, haben da auch regelmäßig ein schweres Los gezogen, auch das ist nicht leicht zu verkraften und blockiert die Sexualität unter Umständen für Jahre.
Auch wenns für ihn wahrscheinlich zunächst mal fast höhnisch klingt: aber er kann auch froh sein, dass er "schon" Mitte 40 ist und ihr etliche Jahre ausgefüllter Sexualität einfach bereits hattet, dass euch das niemand mehr nehmen kann.

Ich wünsche euch viel Kraft!

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29. Juli 2015 um 18:47

Das Problem
ist die Psyche.
Er kommt anscheinend nicht damit klar. Und das hat gewiss Auswirkungen auf seine Potenz.

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29. Juli 2015 um 19:09

Endlich mal jemand...
Der schreibt wie es ist.
Immer diese halbweissheiten die hier rausgehauen werden.

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29. Juli 2015 um 19:26

Hoffentlich
unterstützt du ihn bis zum Umfallen und der Sex ist nun wirklich nicht wichtig und akzeptiere seine Entscheidungen.

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29. Juli 2015 um 19:31
In Antwort auf keno_12041371

Das Problem
ist die Psyche.
Er kommt anscheinend nicht damit klar. Und das hat gewiss Auswirkungen auf seine Potenz.

...
Währe der erste Krebspatient, den ich kenne, der keine Psychobetreung bekommt

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29. Juli 2015 um 21:38
In Antwort auf keno_12041371

Ich kann ansatzweise nachvollziehen,
dass diese OP für ihn einem Raub seiner Männlichkeit gleichkommt und er deswegen ganz erhebliche psychische Probleme hat und weiterhin bekommen wird.

Soweit ich weiß, führt auch eine Prostata-Entfernung dazu, dass ein Mann keine Erektion mehr bekommt. Es gibt da "Hilfsmittel" wie Pumpen etc., aber ich fürchte, da geht die Stimmung einfach komplett flöten, wenn man so was einsetzten "muss"

Du kannst ihm nahelegen, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen (wenn ihr in einer größeren Stadt lebt, wird es da sicher eine geben irgendwo) und sich auch psychologische/psychiatrische Hilfe zu holen. Er muss das nicht mit sich allein ausmachen.

Weiter kannst du ihm natürlich immer wieder sagen, dass es ein "schlimmer geht immer" geht, dass ihr noch Glück im Unglück habt, wenn es keine lebensbedrohliche Krankheit ist und er "nur" seine Hoden einbüßt.
Frauen, die ihre Brüste verlieren, haben da auch regelmäßig ein schweres Los gezogen, auch das ist nicht leicht zu verkraften und blockiert die Sexualität unter Umständen für Jahre.
Auch wenns für ihn wahrscheinlich zunächst mal fast höhnisch klingt: aber er kann auch froh sein, dass er "schon" Mitte 40 ist und ihr etliche Jahre ausgefüllter Sexualität einfach bereits hattet, dass euch das niemand mehr nehmen kann.

Ich wünsche euch viel Kraft!

Danke
für dein Verständnis, sicher werde ich so gut ich kann auf Ihn eingehen und mein Best mögliches geben!

Es kommt eine sehr schwere Zeit auf uns zu. Habe meine Überschrift gegoogelt und der erste Link war nun mal Gofeminin, jeder der denkt ich mache das aus einem Fetisch raus, postet doch einfach nichts mehr zu diesem Beitrag!!!!
Wüsste jedoch nicht wie ich das zu meinem Fetisch machen könnte????

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29. Juli 2015 um 21:53

Hallo Adriana
seit einem Jahr bin ich die, die ihn mit solchen Wörtern aufbaut. Des öfteren brach er in tränen aus und gestand mir das er deswegen Total am Ende ist. Ich kann es ja völlig verstehen!

Aber nun ist es bald so weit und ich hoffe das ich weiterhin standhalte, ausserdem bin ich mir weniger sicher das er das ganze packt?

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29. Juli 2015 um 22:55

Er
winkt eben alle Hilfen ab.

Für mich wird er immer Mann genug sein!

Ich kann nicht mehr schlafen und er will nicht wirklich darüber sprechen, Abe der Stunde für Stunde rückt der Termin näher

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31. Juli 2015 um 9:22

Ok
Werde mich mal erkundigen

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27. Dezember 2017 um 22:23
In Antwort auf evelin0

Hallo,

es ist nun so weit, mein Mann muss sich die Hoden entfernen lassen.
Nach 13 Monaten Kampf Therapien und etlichen Medikamenten hat uns heute der Arzt klar gemacht das es keinen Sinn mehr macht.

Ich weiß nicht mehr was ich sagen soll, es werden sich sehr viele Sachen ändern, in erster Linie stehe ich ihm zu 100% bei und hoffe das er Psychisch nicht in ein
Tiefes Loch fällt? Auf der anderen Seite weiß ich nicht wie die Beziehung weiter gehen soll, wir sind beide Mitte 40 und hatten sehr guten Sex. Er bekam vor ca. 5 Monaten Erektions Probleme und das war für ihn schon ein riesen Thema.
Heute wurde die Op besprochen und was für Implantate eingesetzt werden sollen, seine Antwort lautete: keine Implantate und der Hodensack ebenfalls entfernen????
Mir lief es kalt den Rücken runter, im Auto fragte ich ihn dann warum und wieso keine Implantate? Er nur: wenn schon die Hoden weg sind brauche ich auch keinen Sack mehr.
Auch gegen Hormone nach der Operation wert er sich völlig.

Er tut mir dermaßen Leid!!!

Kennt sich jemand damit aus bzw. gibst Paare die ebenso etwas schreckliches durmachen haben müssen???

Freu mich über Antworten

Lg Evelin

Hallo,
ich hatte 2012 op Prostate und seid dieser Zeit habe ich auch keinen Samenerguß. Weiter habe ich seid 2006 ständige chronische Hodenentzündungen mit Samenstränge und Nebenhoden. Dein Man soll sich Glücklich schätzen das er seine Hoden los ist. Ich wäre darüber sehr froh wenn man meine operativ beseitigt hätte und nicht immer nur weiter versuche macht. Mir reicht es aus wenn ich nur den Penis habe und alles andere weg ist. Jetzt mit über 60 brauche ich die Dinger nicht mehr wo mir am laufenden Band sehr große Schmerzen bereiten und ich werde froh sein wenn ich Januar 2018 kastriert werde.

LG Wolf

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