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Habe als Sexualassistentin gearbeitet - wie dem neuen Freund mitteilen?

12. November um 13:28 Letzte Antwort: 19:58

Hallo,

wie es im Titel steht habe ich Angst davor meinem Freund den ich vor etwa 3 Monaten kennengelernt habe mitzuteilen das ich die letzten Jahre als Sexualbegleitung tätig war (und noch hin und wieder bin). Damals hatte ich meinen Beruf verloren und kurzfristig eine Lösung gesucht und ein Bekannter hatte mir davon erzählt. Auch nachdem ich dann eine andere Halbtagsstelle hatte habe ich da weiter gemacht, wenn auch nicht so oft. Gerade fühle ich mich so als hätte ich ein Doppel leben und wäre gern ehrlich will aber ihn deswegen nicht verlieren. Vielleicht hat der ein oder andere hierfür Tipps?
Danke

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12. November um 13:33

Was ist denn bitte eine Sexualbegleitung genau?
bitte beschreibe das etwas genauer!

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12. November um 13:40
In Antwort auf florentina

Hallo,

wie es im Titel steht habe ich Angst davor meinem Freund den ich vor etwa 3 Monaten kennengelernt habe mitzuteilen das ich die letzten Jahre als Sexualbegleitung tätig war (und noch hin und wieder bin). Damals hatte ich meinen Beruf verloren und kurzfristig eine Lösung gesucht und ein Bekannter hatte mir davon erzählt. Auch nachdem ich dann eine andere Halbtagsstelle hatte habe ich da weiter gemacht, wenn auch nicht so oft. Gerade fühle ich mich so als hätte ich ein Doppel leben und wäre gern ehrlich will aber ihn deswegen nicht verlieren. Vielleicht hat der ein oder andere hierfür Tipps?
Danke

Wenn du deinen neuen Freund nicht verlieren möchtest, wirst du ehlich zu ihm sein müssen und dein Doppelleben aufgeben müssen.

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12. November um 14:07
In Antwort auf karla34

Was ist denn bitte eine Sexualbegleitung genau?
bitte beschreibe das etwas genauer!

Eine Sexualbegleiterin bietet Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo nicht machen können. Oft geht es nur um Vermittlung von Informationen, Fahrdienste, Hilfestellungen, aber es gibt auch aktive Begleitung. Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

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12. November um 14:20
In Antwort auf florentina

Eine Sexualbegleiterin bietet Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo nicht machen können. Oft geht es nur um Vermittlung von Informationen, Fahrdienste, Hilfestellungen, aber es gibt auch aktive Begleitung. Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

Dann ist es doch ein sehr intimer sozialer Beruf kann man sagen!
dafür brauchst Du Dich ja nicht zu schämen!
Ist doch eine tolle Sache Menschen mit Einschränkung sexuelle Erleichterung zu verschaffen!
Hut ab von meiner Seite!
Bitte verstecke Dich damit nicht!!

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12. November um 15:51

Karla ich finde deine Einstellung toll, aber ich habe Bedenken, dass ihr Freund das so locker sieht. Sonst hätte sie es ihm sicher schon erzählt...

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12. November um 16:02
In Antwort auf labella

Karla ich finde deine Einstellung toll, aber ich habe Bedenken, dass ihr Freund das so locker sieht. Sonst hätte sie es ihm sicher schon erzählt...

Florentina wird uns das hoffentlich schon bald selbst erklären.

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12. November um 17:04

Meinen Respekt hast du. In den Niederlander ist das sogar ein sehr ehrbarer Beruf. 
Wenn du in einer festen Beziehung bist werden wenige Partner dafür Verständnis haben, mich eingeschlossen.
Wenn es in der Vergangenheit war, ist die Hemmschwelle vielleicht nicht so hoch. Problematisch erscheint mir nur, wenn du in einer kleineren Stadt wohnst und in dieser praktiziert hattest. Bei jedem blöden Blick könnte dein Freund einen ehemaligen Kunden vermuten und das nervt dann beide Seiten. Ich wünsche dir/euch alles Gute.

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12. November um 17:32

Ich habe auch höchsten Respekt für solche Menschen und finde es wichtig, dass Behinderte auch Sexualität leben können.
Was aber ist, sie hat Sex mit fremden Menschen und ob das jeder Partner gut findet, bezweifle ich. Das heisst aber nicht, dass das nicht möglich ist.
Aber um das Gespräch mit ihrem neuen Partner wird sie nicht herumkommen.

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13. November um 9:10

Wenn du das ohne Wissen Deines Partners machst, dann ist es Betrug.
Sollte es vor Deiner Bezieung gewesen sein musst Du entscheiden ob er damit klar kommt, wenn es ihm sagst. Ein Doppelleben ist dann natrlich nicht, es ist ein Teil von Deinem Leben.
Das hast Du jadamals bewusst so entschieden.
Alles was war ist vorbei und er hat es auch nicht zu verurteilen, ob er das wirklich auch kann und macht, keine Ahnung.
Erlicher ist es sicher wenn du offen darüber sprichst, dann kann es Dir nicht hinterher auf die Füße fallen.

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13. November um 9:35

Klingt so als ist dein Job - oder die "Stellenbeschreibung"  Systemrelevant

Frage mich aber schon - wo wir doch alle - Abstand halten sollen, wie geht das alles zusammen? 

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13. November um 19:16
In Antwort auf florentina

Eine Sexualbegleiterin bietet Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo nicht machen können. Oft geht es nur um Vermittlung von Informationen, Fahrdienste, Hilfestellungen, aber es gibt auch aktive Begleitung. Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

Zahlt das die AOK? 

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14. November um 0:10
In Antwort auf florentina

Eine Sexualbegleiterin bietet Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo nicht machen können. Oft geht es nur um Vermittlung von Informationen, Fahrdienste, Hilfestellungen, aber es gibt auch aktive Begleitung. Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

Na das hört sich ja gut an und bringt den Menschen die du begleitest dann garantiert auch viel Lebensfreude und Spaß )

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14. November um 8:32

Das ist eine echte Zwickmühle!
Verheimlichst du es, belastet es dein Gewissen und eure Unbeschwertheit. Und wenn es irgendwann raus kommt, gibt's dann noch den totalen Absturz oben drauf.

Und wenn du es ihm jetzt gestehst, wird er vielleicht von dir verlangen, damit aufzuhören. Oder er findet dich plötzlich nicht mehr liebenswert. Kann ja immerhin sein.
Ich für meinen Teil bin immer dafür, die Wahrhrit zu sagen, auch wenn's weh tut!!
Vielleicht braucht er ja auch nur ein paar Tage, um es zu verdauen und danach ist alles wieder gut.
So oder so - ein Risiko bleibt es.

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19. November um 23:51

Danke für die Antworten, habe beschlossen ihm erstmal nichts davon zu sagen und ihn langsam daran heranzuführen und vielleicht zusammen ein paar Reportagen anschauen 

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Gestern um 2:47
In Antwort auf florentina

Hallo,

wie es im Titel steht habe ich Angst davor meinem Freund den ich vor etwa 3 Monaten kennengelernt habe mitzuteilen das ich die letzten Jahre als Sexualbegleitung tätig war (und noch hin und wieder bin). Damals hatte ich meinen Beruf verloren und kurzfristig eine Lösung gesucht und ein Bekannter hatte mir davon erzählt. Auch nachdem ich dann eine andere Halbtagsstelle hatte habe ich da weiter gemacht, wenn auch nicht so oft. Gerade fühle ich mich so als hätte ich ein Doppel leben und wäre gern ehrlich will aber ihn deswegen nicht verlieren. Vielleicht hat der ein oder andere hierfür Tipps?
Danke

"Sexualassistentin"?  Ist das jetzt der neueste Euphemismus für Prostituierte? Ich fand ja schon "Sexarbeiterin" schräg, aber naja...

Sprich das Thema Prostitution doch mal ganz allgemein an, dann siehst du ja, wie er darauf reagiert. Wenn du bemerkst, dass er Prostitution total ablehnt, dann sag ihm nichts. Was du vor eurer Beziehung getan hast, geht ihn im Grunde nichts an. Wichtig wäre dann nur, dass du deinen Zweitjob als Prostituierte aufgibst. 

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Gestern um 2:48
In Antwort auf florentina

Eine Sexualbegleiterin bietet Erfahrungen mit Erotik und Sexualität an, die behinderte Menschen anderswo nicht machen können. Oft geht es nur um Vermittlung von Informationen, Fahrdienste, Hilfestellungen, aber es gibt auch aktive Begleitung. Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

Also doch ein Euphemismus für Prostitution. Dachte ich es mir doch.

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Gestern um 3:06
In Antwort auf eisbrecher

Also doch ein Euphemismus für Prostitution. Dachte ich es mir doch.

Du scheinst ein ganz Oberschlauer zu sein und hast schon viel mit schwer- und schwerstbehnderten zu tun gehabt, die sich nicht mal selbst befriedigen können.

Wedelst hier mit klug gemeinten Worten, die nichts anderes als deine Ahnungslosigkeit zum Ausdruck bringen.

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Gestern um 3:13
In Antwort auf lenam_online

Du scheinst ein ganz Oberschlauer zu sein und hast schon viel mit schwer- und schwerstbehnderten zu tun gehabt, die sich nicht mal selbst befriedigen können.

Wedelst hier mit klug gemeinten Worten, die nichts anderes als deine Ahnungslosigkeit zum Ausdruck bringen.

Sie hat für Geld Sex mit Menschen. Das ist nichts anderes als Prostitution, egal, mit welch schönen, klingenden Namen man es beschreibt.

Es gibt kein Menschenrecht auf Sex. Für niemanden. Behinderte eingeschlossen. 

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Gestern um 10:23

>>Es gibt kein Menschenrecht auf Sex. Für niemanden. Behinderte eingeschlossen.<<

Da möchte ich ihm Recht geben.
Ist es nicht eine gewisse Doppelmoral, Sexualität gegen Geld als etwas Untertützenswertes anzusehen, wenn der Kunde behindert ist, dasselbe aber zu verteufeln, wenn der Adressat einfach ein nicht behinderter Mensch ist (der anders offenbar keinen Sex haben kann).
Prostitution bah, Sexualassistenz gut? Behinderter der Sex will: berechtigtes Interesse - "normaler" Freier: sexistisches Macho-Schwein?

Mit dieser Haltung diskriminiert man Behinderte, Sexarbeiter(innen) und Kund(inn)en gleichermaßen.

Man höre einfach auf, sexuelle Dienstleistungen gegen Geld als verwerflich anzusehen, dann ist es auch egal, wer sie in Anspruch nimmt. Und die TS hätte nicht das Problem, vor dem sie nun steht.

 

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Gestern um 11:05
In Antwort auf florentina

Danke für die Antworten, habe beschlossen ihm erstmal nichts davon zu sagen und ihn langsam daran heranzuführen und vielleicht zusammen ein paar Reportagen anschauen 

Genau und zwichendurch gehst du weiter deinem Job nach.....

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Gestern um 11:15
In Antwort auf holzmichel

Genau und zwichendurch gehst du weiter deinem Job nach.....

Nomen est Omen

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Gestern um 11:17

tja ich denke das liegt wohl an deinem Freund wie der das aufnimmt.... drum sind da, Ratschläge schwierig. 

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Gestern um 12:17

Ich finde es schade wie florentina hier zum Teil angegangen wird. In den Niederlanden gibt es staatliche Zuschüsse für solche Leistungen. Übrigens im Artikel 3 des GG... Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Im weitesten Sinn beinhaltet es solche staatlichen Unterstützungen. Bei den Grünen gibt es schon Bestrebungen sich dafür einzusetzen.
Meinen Respekt, wer damit sein Geld verdient, ich könnte es nicht.

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Gestern um 12:21

Legalisiert "Prostitution" und viele dunkle Kapitel hätten somit keine Chance mehr, wie Zuhälterei...Menschenhandel...Ächtung unter den Mitmenschen...
Das Bedürfniss ist da und wird immer da sein.

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Gestern um 12:55
In Antwort auf frankt

Ich finde es schade wie florentina hier zum Teil angegangen wird. In den Niederlanden gibt es staatliche Zuschüsse für solche Leistungen. Übrigens im Artikel 3 des GG... Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Im weitesten Sinn beinhaltet es solche staatlichen Unterstützungen. Bei den Grünen gibt es schon Bestrebungen sich dafür einzusetzen.
Meinen Respekt, wer damit sein Geld verdient, ich könnte es nicht.

Es ist halt immer leicht, mal fest auf was einzudreschen, wenn man die geltende Moral hinter sich wähnt.
Diese Menschen geben sich keinerlei Mühe, trotz aller Gegensätze einen respektvollen Ton zu finden.  

Armselig nenne ich so etwas.

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Gestern um 15:12
In Antwort auf otheruli

>>Es gibt kein Menschenrecht auf Sex. Für niemanden. Behinderte eingeschlossen.<<

Da möchte ich ihm Recht geben.
Ist es nicht eine gewisse Doppelmoral, Sexualität gegen Geld als etwas Untertützenswertes anzusehen, wenn der Kunde behindert ist, dasselbe aber zu verteufeln, wenn der Adressat einfach ein nicht behinderter Mensch ist (der anders offenbar keinen Sex haben kann).
Prostitution bah, Sexualassistenz gut? Behinderter der Sex will: berechtigtes Interesse - "normaler" Freier: sexistisches Macho-Schwein?

Mit dieser Haltung diskriminiert man Behinderte, Sexarbeiter(innen) und Kund(inn)en gleichermaßen.

Man höre einfach auf, sexuelle Dienstleistungen gegen Geld als verwerflich anzusehen, dann ist es auch egal, wer sie in Anspruch nimmt. Und die TS hätte nicht das Problem, vor dem sie nun steht.

 

Da bin ich deiner Meinung. Es gibt keinen Unterschied, nur weil sich der Kundenkreis unterscheidet.

Ich sehe Prostitution nicht per se als verwerflich an, allerdings möchte ich keine Prostituierte zur Partnerin. Sexuelle Treue ist für mich ein Muss in einer Beziehung. Das sehen viele Menschen ähnlich, deshalb kam ja auch die Vermutung auf, dass der Freund der Ursprungsposterin ein Problem damit haben könnte. 

Wenn eine Frau früher mal Prostituierte war, es jetzt aber nicht mehr ist, würde mich das nicht stören. Wichtig ist, wie sie jetzt ist und dass sie jetzt treu ist. Ich würde mir aber einen Test auf Geschlechtskrankheiten wünschen, ganz einfach, um mich selbst vor einer Ansteckung zu schützen. 

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Gestern um 15:15
In Antwort auf frankt

Ich finde es schade wie florentina hier zum Teil angegangen wird. In den Niederlanden gibt es staatliche Zuschüsse für solche Leistungen. Übrigens im Artikel 3 des GG... Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.
Im weitesten Sinn beinhaltet es solche staatlichen Unterstützungen. Bei den Grünen gibt es schon Bestrebungen sich dafür einzusetzen.
Meinen Respekt, wer damit sein Geld verdient, ich könnte es nicht.

Es gibt auch kein Menschenrecht auf eine Beziehung oder auf allgemeine Zustimmung, genausowenig, wie es ein Menschenrecht auf Sex gibt. Das ist zu akzeptieren.

Es gibt viele Gründe, wieso man mit einem Menschen keine Beziehung haben möchte. Einer davon ist bei vielen Menschen Untreue in sexueller Hinsicht. Wenn es jetzt jemand zum Beruf macht, mit anderen Menschen Sex zu haben, dann muss man das nicht mögen oder akzeptieren. 

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Gestern um 15:16
In Antwort auf lenam_online

Es ist halt immer leicht, mal fest auf was einzudreschen, wenn man die geltende Moral hinter sich wähnt.
Diese Menschen geben sich keinerlei Mühe, trotz aller Gegensätze einen respektvollen Ton zu finden.  

Armselig nenne ich so etwas.

Was ist denn daran respektlos, die Dinge beim Namen zu nennen? Wer gegen Entgelt Sex mit Menschen hat, ist eine Prostituierte. Das ist einfach Fakt. 

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Gestern um 16:24
In Antwort auf eisbrecher

Da bin ich deiner Meinung. Es gibt keinen Unterschied, nur weil sich der Kundenkreis unterscheidet.

Ich sehe Prostitution nicht per se als verwerflich an, allerdings möchte ich keine Prostituierte zur Partnerin. Sexuelle Treue ist für mich ein Muss in einer Beziehung. Das sehen viele Menschen ähnlich, deshalb kam ja auch die Vermutung auf, dass der Freund der Ursprungsposterin ein Problem damit haben könnte. 

Wenn eine Frau früher mal Prostituierte war, es jetzt aber nicht mehr ist, würde mich das nicht stören. Wichtig ist, wie sie jetzt ist und dass sie jetzt treu ist. Ich würde mir aber einen Test auf Geschlechtskrankheiten wünschen, ganz einfach, um mich selbst vor einer Ansteckung zu schützen. 

>>Wenn eine Frau früher mal Prostituierte war, es jetzt aber nicht mehr ist, würde mich das nicht stören. Wichtig ist, wie sie jetzt ist und dass sie jetzt treu ist. <<
Wenn wir ehrlich sind, ist das für die meisten von uns - ob Mann oder Frau - erst einmal ziemlich schwer zu verdauen, eben weil der "Beruf" so stigmatisiert ist. Da hilft natürlich Offenheit, Vertrauen und Liebe.
Ich denke, eine Grundvoraussetzung für eine gelingende Beziehung ist - von Ausnahmen mal abgesehen - dass man in der Beziehung den Job so nicht weitermacht.
 

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Gestern um 16:35
In Antwort auf otheruli

>>Wenn eine Frau früher mal Prostituierte war, es jetzt aber nicht mehr ist, würde mich das nicht stören. Wichtig ist, wie sie jetzt ist und dass sie jetzt treu ist. <<
Wenn wir ehrlich sind, ist das für die meisten von uns - ob Mann oder Frau - erst einmal ziemlich schwer zu verdauen, eben weil der "Beruf" so stigmatisiert ist. Da hilft natürlich Offenheit, Vertrauen und Liebe.
Ich denke, eine Grundvoraussetzung für eine gelingende Beziehung ist - von Ausnahmen mal abgesehen - dass man in der Beziehung den Job so nicht weitermacht.
 

Nicht jede "Prostituierte" hat Geschlechtsverkehr mit ihren Freiern.

Was ist dann mit einer Frau, die sehr viele Liebhaber vor einer Beziehung hatte?
Vielleicht nicht gegen Geld, aber hie und da mal zum Nachtessen eingeladen wurde oder oder ...

Wer ist jetzt "besser" ?

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Gestern um 17:31
In Antwort auf florentina

Hallo,

wie es im Titel steht habe ich Angst davor meinem Freund den ich vor etwa 3 Monaten kennengelernt habe mitzuteilen das ich die letzten Jahre als Sexualbegleitung tätig war (und noch hin und wieder bin). Damals hatte ich meinen Beruf verloren und kurzfristig eine Lösung gesucht und ein Bekannter hatte mir davon erzählt. Auch nachdem ich dann eine andere Halbtagsstelle hatte habe ich da weiter gemacht, wenn auch nicht so oft. Gerade fühle ich mich so als hätte ich ein Doppel leben und wäre gern ehrlich will aber ihn deswegen nicht verlieren. Vielleicht hat der ein oder andere hierfür Tipps?
Danke

Ich finde diese Sexualbegleitung auch eine ehrenwerte Sache.Das Bedürfnis nach Zuneigung hat ja schliesslich jeder Mensch.

Damit geht natürlich jeder Mensch anderes um.Du solltest es deinem Freund aber schon sagen.Man muss ja ehrlich sein,in einer Beziehung.

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Gestern um 17:38
In Antwort auf lustigermann

Nicht jede "Prostituierte" hat Geschlechtsverkehr mit ihren Freiern.

Was ist dann mit einer Frau, die sehr viele Liebhaber vor einer Beziehung hatte?
Vielleicht nicht gegen Geld, aber hie und da mal zum Nachtessen eingeladen wurde oder oder ...

Wer ist jetzt "besser" ?

Wer "besser" ist, muss jeder selbst beurteilen. Die Frage ist eben wie sie sich fortan in der Beziehung verhält und ob das für beide Seiten ok ist.

Mir persönlich wäre eine Frau jedenfalls schon suspekt, die "Liebe" - in welcher Form auch immer - vom Geld abhängig macht. Dann ist mir vielleicht eine Ex-Prostituierte lieber, die mit den Freiern damals und mit mir heute mit offenen Karten spielt (Dienstleistung für Geld) und einem nicht Zuneigung vorgaukelt, um materielle Vorteile zu erlangen.

Mit der Diskussion kommen wir aber immer weiter weg vom Ausgangsproblem.
Die TS hat sich ja entschieden, erst einmal nichts zu sagen, um herauszubekommen wie er eventuell dazu steht. Meiner Meinung nach eine gefährliche Gratwanderung: wenn sie es ihm lange verheimlicht, fühlt er sich vielleicht betrogen oder hat das Gefühl, sie vertraut ihm nicht. Insbesondere wenn er es über andere Quellen erfährt.
Ich würde mit der "Beichte" nicht zu lange warten.

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20:41
In Antwort auf otheruli

>>Wenn eine Frau früher mal Prostituierte war, es jetzt aber nicht mehr ist, würde mich das nicht stören. Wichtig ist, wie sie jetzt ist und dass sie jetzt treu ist. <<
Wenn wir ehrlich sind, ist das für die meisten von uns - ob Mann oder Frau - erst einmal ziemlich schwer zu verdauen, eben weil der "Beruf" so stigmatisiert ist. Da hilft natürlich Offenheit, Vertrauen und Liebe.
Ich denke, eine Grundvoraussetzung für eine gelingende Beziehung ist - von Ausnahmen mal abgesehen - dass man in der Beziehung den Job so nicht weitermacht.
 

Für mich persönlich macht es kaum Unterschied, ob eine Frau aus Spaß mit hunderten Männern geschlafen hat oder ob sie es für Geld getan hat. Ich weiß aber, dass das andere Männer ganz anders sehen. 

Die Anzahl der Sexpartner ist mir ziemlich egal, allerdings mag ich keine Untreue. Für mich wäre es eher ein Ausschlusskriterium bei einer Frau, wenn sie früher fremdgegangen ist als wenn sie viele Sexpartner gehabt hat. Untreue ist für mich Unehrlichkeit, man hintergeht den Partner damit. 

Man muss sicher nicht jedes Detail aus dem Leben dem Partner erzählen, aber wenn es um Dinge geht, die dem Partner wichtig sind und man ihn dann belügt, ist das nicht in Ordnung.

Letztendlich ist aber wichtig, wie jemand jetzt denkt und was er aus seinen Fehlern gelernt hat. Wenn eine Frau mir erzählt, sie sei mal fremdgegangen, aber das hinunterspielt und als Kavaliersdelikt ansieht, dann fällt sie für mich als Beziehungspartnerin flach. Sagt sie hingegen, dass das falsch war, sie sich dafür schämt, ihren Partner damals so verletzt zu haben, dann ist es etwas anderes. 

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20:43
In Antwort auf monique-stylez96

Ich finde diese Sexualbegleitung auch eine ehrenwerte Sache.Das Bedürfnis nach Zuneigung hat ja schliesslich jeder Mensch.

Damit geht natürlich jeder Mensch anderes um.Du solltest es deinem Freund aber schon sagen.Man muss ja ehrlich sein,in einer Beziehung.

Jemandem zur sexuellen Befriedigung zu verhelfen, hat mit echter Zuneigung aber nichts zu tun. Wer einen solchen Beruf ausübt, tut das des Geldes wegen. Das ist genauso ehrenwert, wie jeder andere Beruf, den man gegen Entgelt ausübt. 

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20:46
In Antwort auf otheruli

Wer "besser" ist, muss jeder selbst beurteilen. Die Frage ist eben wie sie sich fortan in der Beziehung verhält und ob das für beide Seiten ok ist.

Mir persönlich wäre eine Frau jedenfalls schon suspekt, die "Liebe" - in welcher Form auch immer - vom Geld abhängig macht. Dann ist mir vielleicht eine Ex-Prostituierte lieber, die mit den Freiern damals und mit mir heute mit offenen Karten spielt (Dienstleistung für Geld) und einem nicht Zuneigung vorgaukelt, um materielle Vorteile zu erlangen.

Mit der Diskussion kommen wir aber immer weiter weg vom Ausgangsproblem.
Die TS hat sich ja entschieden, erst einmal nichts zu sagen, um herauszubekommen wie er eventuell dazu steht. Meiner Meinung nach eine gefährliche Gratwanderung: wenn sie es ihm lange verheimlicht, fühlt er sich vielleicht betrogen oder hat das Gefühl, sie vertraut ihm nicht. Insbesondere wenn er es über andere Quellen erfährt.
Ich würde mit der "Beichte" nicht zu lange warten.

Ich hingegen sehe das anders: ich würde es dauerhaft für mich behalten. Niemand hat einen Anspruch auf eine "Beichte" vom Partner. Ich würde aber auch nicht lügen, sondern einfach nur sagen, dass ich darüber nicht sprechen möchte.

Sollte es dennoch herauskommen, dann würde ich es nicht abstreiten und auch nicht lügen. Dann ist das halt so. 

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Gestern um 21:14

Vielleicht kann sich florentina nochmal äußern was da so zum Arbeitsalltag dazu gehört, ich glaube GV nicht. Hauptsächlich berühren, streicheln und anfassen, sowohl bei Frauen und Männern.

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Gestern um 21:26
In Antwort auf eisbrecher

Ich hingegen sehe das anders: ich würde es dauerhaft für mich behalten. Niemand hat einen Anspruch auf eine "Beichte" vom Partner. Ich würde aber auch nicht lügen, sondern einfach nur sagen, dass ich darüber nicht sprechen möchte.

Sollte es dennoch herauskommen, dann würde ich es nicht abstreiten und auch nicht lügen. Dann ist das halt so. 

Eine "Beichte " müsste nicht sein. Das wohl nicht, das stimmt. 
Aber warum nicht offensiv damit umgehen? 

Ok, Gesellschaftliche Konflikt, aber tut man sich und anderen nicht einen grossen Gefallen, mit diesen zu brechen?

Als Prostition egal in welchem Kontext, sehe ich etwas nur,was man in gewisser Weise nicht gerne tut. 
Dies ist natürlich jedem selbst überlassen,wie er sich dies selbst schuldig spricht.... 🙃

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13:14
In Antwort auf frankt

Vielleicht kann sich florentina nochmal äußern was da so zum Arbeitsalltag dazu gehört, ich glaube GV nicht. Hauptsächlich berühren, streicheln und anfassen, sowohl bei Frauen und Männern.

Das hat sie doch schon, steht weiter oben:

Die aktive Sexualassistenz hingegen erstreckt sich auf Streicheln, Umarmen, Halten und Liebkosen, aber auch auf sexuelle Massagen, Handbefriedigung und Oral oder Geschlechtsverkehr.

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13:19
In Antwort auf closer

Eine "Beichte " müsste nicht sein. Das wohl nicht, das stimmt. 
Aber warum nicht offensiv damit umgehen? 

Ok, Gesellschaftliche Konflikt, aber tut man sich und anderen nicht einen grossen Gefallen, mit diesen zu brechen?

Als Prostition egal in welchem Kontext, sehe ich etwas nur,was man in gewisser Weise nicht gerne tut. 
Dies ist natürlich jedem selbst überlassen,wie er sich dies selbst schuldig spricht.... 🙃

Florentina hat ja die Befürchtung, dass ihr Freund schockiert sein könnte, wenn er von ihrem Beruf erfährt. Deshalb fragt sie ja, ob sie es ihm erzählen soll oder nicht.

Wenn sie ihn schon so einschätzt, ist es wohl besser, erst mal dieses Thema allgemein anzusprechen und dann seine Reaktion zu beobachten. 

Es kommt halt immer darauf an, mit wem man es zu tun hat. Offenen und aufgeschlossenen Menschen gegenüber kann man natürlich ehrlich sein, aber warum sollte man sich den negativen Reaktionen von Menschen aussetzen, von denen man weiß, dass sie einen dann abwertend oder verletzend behandeln würden? Das muss sich niemand antun. Also ist meine Antwort, warum nicht offensiv damit umgehen: um sich selbst zu schützen.

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19:31
In Antwort auf eisbrecher

Florentina hat ja die Befürchtung, dass ihr Freund schockiert sein könnte, wenn er von ihrem Beruf erfährt. Deshalb fragt sie ja, ob sie es ihm erzählen soll oder nicht.

Wenn sie ihn schon so einschätzt, ist es wohl besser, erst mal dieses Thema allgemein anzusprechen und dann seine Reaktion zu beobachten. 

Es kommt halt immer darauf an, mit wem man es zu tun hat. Offenen und aufgeschlossenen Menschen gegenüber kann man natürlich ehrlich sein, aber warum sollte man sich den negativen Reaktionen von Menschen aussetzen, von denen man weiß, dass sie einen dann abwertend oder verletzend behandeln würden? Das muss sich niemand antun. Also ist meine Antwort, warum nicht offensiv damit umgehen: um sich selbst zu schützen.

Ja natürlich. Hier ist es wohl sinnvoll in kleinen Schritten, bzw. dies eventuell dann gar nicht mehr konkret an-/auszusprechen. 

Obwohl ich das an sich unbehaglich empfinde,eine Person die ich für mich als Partner sehe,sollte auch mich so nehmen können wie ich bin, genau so sollte es ja auch anders herum sein. 
Ansonsten wäre mir, jedenfalls persönlich, eine Bindung mit Zukunft nicht sinnvoll. 

Aber gut! So trifft jeder seine Entscheidungen schliesslich selbst. Wäre ja auch ziemlich beschränkt wenn nicht.... 

Florentiner wollte schliesslich Meinungen lesen....
Aber die Umsetzung liegt ja eh bei Ihr ganz allein, was und wie sie dies dann schlussendlich für sich managt. 🙃

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19:58

Ich würde "all in" machen.
Die Karten alle offen auf den Tisch legen.
Je eher je besser.
Schlussendlich kommt es eh irgendwann mal raus.

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