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Frustriert, ungeliebt als Ehefrau

16. Februar um 22:18 Letzte Antwort: 20. Februar um 8:31

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

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16. Februar um 22:37

Was kann ich tun? 

Ehrliche Antwort auf deine Frage?

Nichts.

Denn du akzeptierst durch deine Aussage "Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe!" die Situation so, wie sie ist.

Reden hilft nicht immer, manchmal müssen auch Handlungen zeigen, dass es ernst ist. Nur mit Trennung drohen, wird wahrscheinllich auch nichts nützen. Das setzt ihn nur noch mehr unter Druck.

So blöd wie es klingt, als Änderung. Du hast eure Tochter ins Bett gebracht, er schläft auf dem Sofa ein. Warum macht ihr das nicht mal anders herum? Ich finde, ein Mann ist da ebenso in der Pflicht, eigentlich sollte das sogar ihm vorbehalten sein. Denn tagsüber ist er auf der Arbeit, nicht für die Familie und sein Kind verfügbar, dann sollte das doch am Abend möglich sein. Auch du als seine Frau hast am Tag deinen Stress.

Ja, und wenn ich es mir dann noch vorstelle, man könnte das Kinder ins Bett bringen zu zweit machen, das würde ich mir von einem Göttergatten wünschen.

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16. Februar um 22:44
In Antwort auf candy_2082

Was kann ich tun? 

Ehrliche Antwort auf deine Frage?

Nichts.

Denn du akzeptierst durch deine Aussage "Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe!" die Situation so, wie sie ist.

Reden hilft nicht immer, manchmal müssen auch Handlungen zeigen, dass es ernst ist. Nur mit Trennung drohen, wird wahrscheinllich auch nichts nützen. Das setzt ihn nur noch mehr unter Druck.

So blöd wie es klingt, als Änderung. Du hast eure Tochter ins Bett gebracht, er schläft auf dem Sofa ein. Warum macht ihr das nicht mal anders herum? Ich finde, ein Mann ist da ebenso in der Pflicht, eigentlich sollte das sogar ihm vorbehalten sein. Denn tagsüber ist er auf der Arbeit, nicht für die Familie und sein Kind verfügbar, dann sollte das doch am Abend möglich sein. Auch du als seine Frau hast am Tag deinen Stress.

Ja, und wenn ich es mir dann noch vorstelle, man könnte das Kinder ins Bett bringen zu zweit machen, das würde ich mir von einem Göttergatten wünschen.

Wir machen das normalerweise auch zu zweit. Er macht das auch mal alleine. Das war jetzt nur heute zufällig so. Aber dann sagt er eben er ist müde. 
Oder er schiebt es auf "morgen" wo dann wieder nichts passiert. 

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16. Februar um 23:01
In Antwort auf lalalove

Wir machen das normalerweise auch zu zweit. Er macht das auch mal alleine. Das war jetzt nur heute zufällig so. Aber dann sagt er eben er ist müde. 
Oder er schiebt es auf "morgen" wo dann wieder nichts passiert. 

In diesem Fall, ich würde mir Gedanken machen. Scheint ja alles Friede Freude Eierkuchen zu sein, außer die Sache mit dem Sex.


Ich habe da so meine Befürchtungen.

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16. Februar um 23:04
In Antwort auf candy_2082

In diesem Fall, ich würde mir Gedanken machen. Scheint ja alles Friede Freude Eierkuchen zu sein, außer die Sache mit dem Sex.


Ich habe da so meine Befürchtungen.

Ja wie gesagt sonst ist alles prima. 

Dass er mir fremdgeht schließe ich aus. Er kommt jeden Tag sehr pünktlich nach Hause und geht selten bis nie alleine weg. Wüsste nicht wann er das tun sollte. 

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17. Februar um 0:09
In Antwort auf candy_2082

In diesem Fall, ich würde mir Gedanken machen. Scheint ja alles Friede Freude Eierkuchen zu sein, außer die Sache mit dem Sex.


Ich habe da so meine Befürchtungen.

Ach nö. Immer wenn ein Mann nicht so oft will wie seine Frau, denken Frauen als erstes: er muss wohl fremdgehen...als ob ein Mann ständig aufgeladene Sexbatterien hätte, die er irgendwo entladen müsste! Quatsch! ER hat einfach wenig Lust und Motivation, und muss sich nicht wie zu Beginn der Partnerschaft um seine Frau bemühen - er hat sie ja "sicher"... 

Ein Familienleben wird einfach mit der Zeit zu einer wenig aufregenden Sache, bestimmt von Arbeit und täglichen Routinen. Da fällt das sexuelle Begehren nach Erledigung aller Aufgaben einfach mal hinten runter - das erleben tausende Paare täglich.
Die Standard-Empfehlung lautet da: bringt wieder Spannung rein, brecht die Routinen auf. Es hat ja schon einmal funktioniert als das Kind bei den Großeltern war - man muss versuchen, sich solche Oasen zu schaffen. Und auch mal Neues wagen.
Und letztlich muss man wohl auch akzeptieren, dass ein Zusammenleben nach Jahren einfach nicht mehr die Erotik ausstrahlen kann wie am Anfang, man älter wird (auch Männer sich die Hörner abstoßen) und es grundsätzlich weniger wird.
 

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17. Februar um 9:30
In Antwort auf mouchoir

Ach nö. Immer wenn ein Mann nicht so oft will wie seine Frau, denken Frauen als erstes: er muss wohl fremdgehen...als ob ein Mann ständig aufgeladene Sexbatterien hätte, die er irgendwo entladen müsste! Quatsch! ER hat einfach wenig Lust und Motivation, und muss sich nicht wie zu Beginn der Partnerschaft um seine Frau bemühen - er hat sie ja "sicher"... 

Ein Familienleben wird einfach mit der Zeit zu einer wenig aufregenden Sache, bestimmt von Arbeit und täglichen Routinen. Da fällt das sexuelle Begehren nach Erledigung aller Aufgaben einfach mal hinten runter - das erleben tausende Paare täglich.
Die Standard-Empfehlung lautet da: bringt wieder Spannung rein, brecht die Routinen auf. Es hat ja schon einmal funktioniert als das Kind bei den Großeltern war - man muss versuchen, sich solche Oasen zu schaffen. Und auch mal Neues wagen.
Und letztlich muss man wohl auch akzeptieren, dass ein Zusammenleben nach Jahren einfach nicht mehr die Erotik ausstrahlen kann wie am Anfang, man älter wird (auch Männer sich die Hörner abstoßen) und es grundsätzlich weniger wird.
 

Da hast du schon recht.
Ist aber schwierig wenn nur einer von beiden diese Oasen überhaupt erschaffen will. Denn es liegt hier nicht an unserem Kind oder an der Zeit. Es liegt schlicht und ergreifend einfach nur an ihm.

Dass es nicht mehr ist wie anfangs ist vollkommen normal. Aber höchstens einmal im Monat ist einfach zu wenig. 

Ich hab mich glaube ich schon damit abgefunden dass es so ist. Ich frag mich wie ich besser damit umgehen kann. 

 

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17. Februar um 9:53
In Antwort auf mouchoir

Ach nö. Immer wenn ein Mann nicht so oft will wie seine Frau, denken Frauen als erstes: er muss wohl fremdgehen...als ob ein Mann ständig aufgeladene Sexbatterien hätte, die er irgendwo entladen müsste! Quatsch! ER hat einfach wenig Lust und Motivation, und muss sich nicht wie zu Beginn der Partnerschaft um seine Frau bemühen - er hat sie ja "sicher"... 

Ein Familienleben wird einfach mit der Zeit zu einer wenig aufregenden Sache, bestimmt von Arbeit und täglichen Routinen. Da fällt das sexuelle Begehren nach Erledigung aller Aufgaben einfach mal hinten runter - das erleben tausende Paare täglich.
Die Standard-Empfehlung lautet da: bringt wieder Spannung rein, brecht die Routinen auf. Es hat ja schon einmal funktioniert als das Kind bei den Großeltern war - man muss versuchen, sich solche Oasen zu schaffen. Und auch mal Neues wagen.
Und letztlich muss man wohl auch akzeptieren, dass ein Zusammenleben nach Jahren einfach nicht mehr die Erotik ausstrahlen kann wie am Anfang, man älter wird (auch Männer sich die Hörner abstoßen) und es grundsätzlich weniger wird.
 

Dass es etwas weniger wird, ist eine Sache. Aber doch nicht auf totaler Sparflamme. Dürfte ja dann nur noch eine Frage der Zeit sein, bis die ganz ausgeht. 
Ist doch traurig, wenn eine Beziehung nur noch aus Alltagskram, Kind und ein bisschen Freundschaft besteht. Körperlichkeit und Sexualität ist doch ein wesentlicher Bestandteil einer Liebesbeziehung. Kann man ein Stück weit auch bewahren, sofern beide Interesse dran haben.
Damit abfinden würde ich mich an Stelle der TE sicher nicht. 

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17. Februar um 9:54

Hat Dein Mann ein Schlafbedürfnis von 10h über längere Sicht?
Es scheinen vertauschte Rollen zu sein, sonst klagen die Ehemänner und die Frauen haben einfach keine Lust ohne bereit zu sein, mit ihrem Partner ehrlich darüber zu reden.
Ich finde, wenn der Partner ein wichtiges Bedürfnis hat sollte man sich schon Bemühen das auch zu erfüllen. Wenn es Gründe gibt, die da im Wegen stehen, wäre es wichtig darüber mit dem Partner offen zu reden um Lösungen und Kompromisse zu finden.
Du hast ja schon einige Versuche unternommen mit ihm zu reden, Du könntest versuchen ihn noch deutlicher auf Deine Not aufmerksam zu machen, allerdings mit ungewissem Erfolg.
Das Thema eifersüchtig machen würde wenn dann nur kurz für Abhilfe sorgen aber auf Dauer kämen die alten Muster wieder zurück.
Es könnte schon sein, dass Du Dich einfach damit abfinden musst

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17. Februar um 10:49
In Antwort auf sophos75

Hat Dein Mann ein Schlafbedürfnis von 10h über längere Sicht?
Es scheinen vertauschte Rollen zu sein, sonst klagen die Ehemänner und die Frauen haben einfach keine Lust ohne bereit zu sein, mit ihrem Partner ehrlich darüber zu reden.
Ich finde, wenn der Partner ein wichtiges Bedürfnis hat sollte man sich schon Bemühen das auch zu erfüllen. Wenn es Gründe gibt, die da im Wegen stehen, wäre es wichtig darüber mit dem Partner offen zu reden um Lösungen und Kompromisse zu finden.
Du hast ja schon einige Versuche unternommen mit ihm zu reden, Du könntest versuchen ihn noch deutlicher auf Deine Not aufmerksam zu machen, allerdings mit ungewissem Erfolg.
Das Thema eifersüchtig machen würde wenn dann nur kurz für Abhilfe sorgen aber auf Dauer kämen die alten Muster wieder zurück.
Es könnte schon sein, dass Du Dich einfach damit abfinden musst

Sich damit abfinden auf Dauer kann wohl kaum eine Lösung bzw. Zustand sein für jemanden, dem Sex, Lust&Co. ein wichtiges Bedürfnis in einer Beziehung ist. Und nein, SB ist da kein Ersatz für, falls das wieder als Vorschlag kommt. 

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17. Februar um 13:19

Geht mir absolut genauso, wie der TE😔

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17. Februar um 13:37
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Du kommst mir vor, als wärest du aus einem Winterschlaf erwacht und möchtest jetzt sofort das sich alles ändert und so wird wie früher. Für dich sind anscheinend deine Bedürfnisse zunehmend wichtiger. Bei deinem Mann sind allem Anschein nach im Augenblick Ruhe und Schlaf vorrangig. Die Basis für gute Gespräche ist m.E. immer der Ausgangspunkt sich "gedanklich" in die Position des Anderen zu begeben. Das ist auch ein Punkt, wo du ansetzen kannst. 

Mein Tipp an dich sieht so aus. Setze Prioritäten in deiner Beziehung. Das was dir wichtig ist kommt an erster Stelle. Die Küche schnell aufräumen ist beispielsweise nicht zwingend notwendig. Eine andere Möglichkeit wäre ja auch sich die Aufgaben zu teilen. Dein Mann bringt die Kleine ins Bett und du räumst die Küche auf, oder umgekehrt. 

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17. Februar um 16:14

Ein Alter, wenn immer noch gültiger Spruch:
Sex ist nix alles in Leben - Ein Leben ohne Sex ist aber nix.

Du schließt ja schon zwei Dinge aus: Trennen und Lover.
Somit bleibt nur dein Mann... Dir IHN NACKT auf den Bauch binden und schon geführte Gespräche waren Sinnlos oder es kam nicht das dabei raus was Du die wünscht.
Somit eine Sache die sich im Kreis dreht 

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17. Februar um 16:44
In Antwort auf lalalove

Ja wie gesagt sonst ist alles prima. 

Dass er mir fremdgeht schließe ich aus. Er kommt jeden Tag sehr pünktlich nach Hause und geht selten bis nie alleine weg. Wüsste nicht wann er das tun sollte. 

Das glauben viele, jahrelang, bis sich dann herausstellt, was vor der Erkenntnis bislang doch unvorstellbar war.
Muss ja nicht so sein.
Arbeitszeit ist kein Argument. Das kann man z.B. mit Überstunden ausgleichen, welche man immer mal ansammelt. 

Wie war denn das vor dem Kind?
Hat sich plötzlich was verändert?
Bei ihm beruflich?
Bist du, entschuldige bitte wenn ich das jetzt so schreibe, figürlich in Schräglage gekommen?

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17. Februar um 17:52

ist er in der Arbeit Überlastet? 
hat er vielleicht eine Affäre?   

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17. Februar um 20:45

Eine Medaille hat immer 2 Seiten. Die eine Seite ist deine, bei dir ist alles  in Ordnung, außer eben der Sache mit dem Sex. Die andere Seite ist die deines Mannes, ist da auch alles soweit in Ordnung wie bei dir? Wenn du ihn danach fragst, wird er das mit Sicherheit bejahen.

Aber irgendetwas kann in der Beziehung nicht stimmen, dabei muss man ihm noch nicht gleich fremdgehen unterstellen. Der Knackpunkt ist:
Er scheint dich sexuell nicht mehr zu begehren! Das ist Fakt, denn wäre es anders, würde es auch mit dem Sex klappen.

Ihr solltet gemeinsam überlegen, was hat sich verändert, seitdem es nicht mehr klappt. Das Kind selbst darf aber nicht der Grund sein, es kann nichts dafür, dass es zu euch auf die Welt gekommen ist.

Dabei muss man aber immer fähig sein, auch Kritik einstecken zu können, beide Seiten. In solchen Gesprächen kommt es gerne zum Streit. Das solltet ihr ausschließen können, ansonsten hat das Reden keinen Sinn. Denn in solchen Gesprächen können auch mal harte Tatsachen auf den Tisch kommen. Auch er dir gegenüber. Damit solltest du umgehen können. Weitere Empfehlungen stehen ir nicht zu, ich kenne euch nicht persönlich und ich bin keine Psychologin. Mehr als meine persönliche individuelle Lebenserfahrung habe ich leider nicht zu bieten.

Ich wünsche euch viel Erfolg.

 

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17. Februar um 23:39
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Deine Situation beschreibt wo ich seit 6 Monaten drinnen  bin. 
Ich lerne mit der Situation immer besser um zu gehen in dem ich mich nicht mehr ärgere. IIch halte auch nicht mehr zurück  wie unglücklich ich bin. 
ich habe eben nur mich und den kleinen und ddrauf konzentriere ich mich. Um mein Verlangen zu befriedigen bleibt nur der Self Service. Ansonsten kann man sich nur trennen wenn es nicht mehr geht.
Es ist alles leichter wenn man die Dinge so sieht und benennt wie sie sind. Man ist auch ehrlich zu sich selbst.
 

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18. Februar um 7:20

Es fehlen hier ein paar wichtige Aspekte.

Ich selbst - mal total erfolgsorientiert - weiß, was aus der Arbeit resultieren kann.

Abends zu kaputt - denn wenn ich wach war, habe ich Projekte im Kopf gewälzt und gewälzt und gewälzt. Nervöse Anspannung. Absolute Erfolgsfixierung. Erotik Nebensache, schließlich arbeitete mein Projekt nervös im Kopf weiter.

So habe ich sicherlich 15 Jahre lang gelebt. Allerdings war meine erste Ehefrau genauso gepolt. Als ich dann spürte, was mir fehlte, hat sie nicht mitgespielt. Es war mehr oder weniger wechselseitig, aber das habe ich zu spät kapiert.

Heute weiß ich, dass ich einfach mehr Sport hätte treiben müssen. Oder in einem Schlaflabor die Schlafqualität hätte checken lassen müssen etc.pp.

Das ist zwar für viele normal, dass abends Schichtende im Schacht ist, aber es ist nicht wirklich normal! Es steckt da immer eine ungesunde Lebensweise dahinter.

Schicke ihn abends ins Sportstudio (falls er das mit sich machen lässt, sonst arbeite drauf hin). Es bleibt dann später immer noch genug Zeit für die Liebe, und morgens ist er trotzdem hellwach.

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18. Februar um 7:30
In Antwort auf zauderer22

Es fehlen hier ein paar wichtige Aspekte.

Ich selbst - mal total erfolgsorientiert - weiß, was aus der Arbeit resultieren kann.

Abends zu kaputt - denn wenn ich wach war, habe ich Projekte im Kopf gewälzt und gewälzt und gewälzt. Nervöse Anspannung. Absolute Erfolgsfixierung. Erotik Nebensache, schließlich arbeitete mein Projekt nervös im Kopf weiter.

So habe ich sicherlich 15 Jahre lang gelebt. Allerdings war meine erste Ehefrau genauso gepolt. Als ich dann spürte, was mir fehlte, hat sie nicht mitgespielt. Es war mehr oder weniger wechselseitig, aber das habe ich zu spät kapiert.

Heute weiß ich, dass ich einfach mehr Sport hätte treiben müssen. Oder in einem Schlaflabor die Schlafqualität hätte checken lassen müssen etc.pp.

Das ist zwar für viele normal, dass abends Schichtende im Schacht ist, aber es ist nicht wirklich normal! Es steckt da immer eine ungesunde Lebensweise dahinter.

Schicke ihn abends ins Sportstudio (falls er das mit sich machen lässt, sonst arbeite drauf hin). Es bleibt dann später immer noch genug Zeit für die Liebe, und morgens ist er trotzdem hellwach.

Das mit der Lebensweise stimmt unbedingt! Jedenfalls in ganz vielen Fällen.
15 Jahre Erotik brachliegen lassen ist definitiv viel zu lange. Ich wäre schon nach 15 Wochen absolut unerträglich und würde dringendst was ändern an dem Zustand .
Dass jemand so lange das Fehlen nicht bemerkt oder verdrängt, ohne krank zu werden in irgendeiner Form, kann ich mir kaum vorstellen, Arbeit hin oder her. Ist doch auch ein wunderbares Mittel zum Stressabbau. Auch wenn es noch im Kopf herum geht. Ist bei meinem Partner auch ab und zu so, und dann kommt er manchmal nicht. Trotzdem genießt er es in vollen Zügen. 

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18. Februar um 11:21
In Antwort auf zahrakhan

Das mit der Lebensweise stimmt unbedingt! Jedenfalls in ganz vielen Fällen.
15 Jahre Erotik brachliegen lassen ist definitiv viel zu lange. Ich wäre schon nach 15 Wochen absolut unerträglich und würde dringendst was ändern an dem Zustand .
Dass jemand so lange das Fehlen nicht bemerkt oder verdrängt, ohne krank zu werden in irgendeiner Form, kann ich mir kaum vorstellen, Arbeit hin oder her. Ist doch auch ein wunderbares Mittel zum Stressabbau. Auch wenn es noch im Kopf herum geht. Ist bei meinem Partner auch ab und zu so, und dann kommt er manchmal nicht. Trotzdem genießt er es in vollen Zügen. 

@Zahrakan.

Da hast Du unbedingt recht, aber das war mir damals nicht so klar. Pass' auf Deinen Liebsten auf: Die Selbständigkeit kann schon ziemlich belastendes Los sein. Ich war zwar nicht selbständig tätig, aber ein Hundertprozentiger und immer unter Druck. Soweit darf man es nicht kommen lassen. Nicht nur wegen Sex, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen.

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18. Februar um 11:45
In Antwort auf zauderer22

@Zahrakan.

Da hast Du unbedingt recht, aber das war mir damals nicht so klar. Pass' auf Deinen Liebsten auf: Die Selbständigkeit kann schon ziemlich belastendes Los sein. Ich war zwar nicht selbständig tätig, aber ein Hundertprozentiger und immer unter Druck. Soweit darf man es nicht kommen lassen. Nicht nur wegen Sex, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen.

Zum Glück ist er nicht hinter Kohle und Statussymbolen her, sondern ihm ist seine Lebensqualität viel wichtiger und unsere als Paar. 
Letztens hat er mir erzählt, dass sein Geselle in den meisten Monaten mehr verdient als er selbst . Ist ein Zwei-Mann- Betrieb und alles, was er an Aufträgen nicht schafft, lehnt er entweder ab oder sagt klipp und klar, dass es dauern kann.
Wir machen zwei Urlaube im Jahr plus Kurztripps, da wir sonst keine großen Ansprüche stellen. So lebt es sich ziemlich entspannt und glücklich, auch wenn es natürlich stressige Zeiten mal zwischendurch gibt. 

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18. Februar um 14:17
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Hey,

vielleicht probierst du mal ein paar andere Dinge aus, die ihm neue Lust geben könnten. Wenn er mal wieder einschläft mach dich doch fertig, zieh die schöne Dessous an hohe Schuhe und setz dich einfach auf ihn drauf und schau wie er reagiert.

Oder du schaust dir einen Porno an so ganz offensichtlich vor ihm.

Manchmal ist dieses "ja wir machen es heute Abend" vielleicht auch etwas, was einen nicht gerade erregt. Wie wärs mal mit ein bisschen erotischeren Worten? Oder konkrete Dinge ins Ohr flüstern dass du total Lust hast dies oder das von ihm zu bekommen und total heiß auf ihn bist. 

Versuch herauszufinden, auf was er sich neues einlässt und für dich genauso, das bringt ein bisschen frische und Abwechslung und vielleicht wird euer Sexleben dann wieder etwas lebendiger.

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18. Februar um 18:21

Erlebnis in jungen Jahren über mögliche drastische Anregungsmittel: Als ich über meiner Doktorarbeit brütete und für Sex keine Zeit hatte, kam meine damalige Freundin auf die unverschämte Idee, es sich in der Studentenbude im Bett bequem zu machen, einen erotischen Roman auszupacken und ungeniert ... (Merke: Damals gab es noch keine Pornovideos in Privatbesitz!).

Ich brütete also über leblosem Papier und musste mir so ein merkwürdiges Stöhnen anhören. Hoffentlich verrate ich kein Geheimnis damit, dass ich dann irgendwie von meiner Arbeit abkam. Und dann passierte was? Was war das nochmal? Naja, in meinem Alter hat man da wohl irgendwas vergessen ...

Der erste Absatz ist nicht geflunkert. Das Vergessen ist geflunkert.

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18. Februar um 20:46
In Antwort auf zauderer22

Es fehlen hier ein paar wichtige Aspekte.

Ich selbst - mal total erfolgsorientiert - weiß, was aus der Arbeit resultieren kann.

Abends zu kaputt - denn wenn ich wach war, habe ich Projekte im Kopf gewälzt und gewälzt und gewälzt. Nervöse Anspannung. Absolute Erfolgsfixierung. Erotik Nebensache, schließlich arbeitete mein Projekt nervös im Kopf weiter.

So habe ich sicherlich 15 Jahre lang gelebt. Allerdings war meine erste Ehefrau genauso gepolt. Als ich dann spürte, was mir fehlte, hat sie nicht mitgespielt. Es war mehr oder weniger wechselseitig, aber das habe ich zu spät kapiert.

Heute weiß ich, dass ich einfach mehr Sport hätte treiben müssen. Oder in einem Schlaflabor die Schlafqualität hätte checken lassen müssen etc.pp.

Das ist zwar für viele normal, dass abends Schichtende im Schacht ist, aber es ist nicht wirklich normal! Es steckt da immer eine ungesunde Lebensweise dahinter.

Schicke ihn abends ins Sportstudio (falls er das mit sich machen lässt, sonst arbeite drauf hin). Es bleibt dann später immer noch genug Zeit für die Liebe, und morgens ist er trotzdem hellwach.

Auch hierbei muss man etwas differenzierter denken. Denn was bedeutet es, dieses erfolgsorientiert?

Für ich bedeutet erfolgsorientiert, als Sachbearbeiterin in einer großen Automobilfirma, dass ich auch mal weiterkomme, einen besser bezahlten Job
angeboten bekomme. Da hat sich die Situation zwischen Mann und Frau zwar schon gebessert, aber es liegt immmer noch einiges im argen. Meine Erfahrung ist, dass man es da als Frau noch immer schwerer hat.

Allerdings ist die Frage, welchen Preis hat das Ganze. Mit Sicherheit nehme ich keine "einschlägigen" Angebote der Chefs an, nur um weiter zu kommen. Dass eventuell Freizeit darunter in Mitleidenschaft gezogen wird, könnte aber doch der Fall sein. Da muss ich abwägen, lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht. Eventuell kann ich auch einen besonderen Deal aushandeln, der natürlich auch nur ein Kompromiss sein kann.

Dann wiederum ist die Frage, was ist das Ziel. Ich glaube, als Sachbearbeiterin habe ich mehr erreicht als ich mir erträumen könnte. Natürlich habe ich dabei manchmal auch so viel Arbeit bzw. Arbeitszeiten, dass auch mal der ein oder andere Termin ausfallen muss. Das versuche ich aber zu vermeiden.

Das kommt aber nicht ständig vor, vor allem komme ich mehrmals wöchentlich zum schwimmen, einmal die Woche mache ich mit Bekannten Musik, ich treffe mich mit Freunden und Bekannten.

Das ist mein persönlicher Ausgleich zum "Stress", privat ist meine Arbeit komplett ausgeblendet. Das muss auch so sein, dann klappt es auch it der Erotik und dem Sex, zumindest ist das bei mir so der Fall.

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19. Februar um 10:38
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Wie hast Du ihn beim ersten Mal ins Bett bekommen?
Bei mir war es so: geflirtet, geknutscht, angehimmelt, Zeichen gesendet usw.. So machs ichs noch heute, wenn er nicht selbst auf die Idee kommt.
Schlabberlock, interessen ohne Partner in der Freizeit, Verwaschener Schlafanzug und hochgezogene Bettdecke - da schläft jeder Mann sofort ein.
An einem heissen Abend musst auch Du arbeiten - jeden Tag neu. Bei mir funktioniert es seit 20 Jahren

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19. Februar um 10:54
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Nach deiner Schilderung und allem und deiner eigenen Ansage das  Scheidung oder Affäre nicht in Frage kommt, ihr schon geredet habt und er ansonsten ein so toller Ehemann ist den du liebst .... nach alledem kann man dir keinen Rat mehr geben.  Das was man raten könnte schließt du von vorn herein aus.  Da bliebe einfach nur noch das du dich mit deiner gegebenen Situation abfindest. 
Vielleicht noch, das du ab und zu für einen freien Rücken für ihn sorgst, der dazu dient das er nicht schon um 20 Uhr Todmüde ins Bett oder auf die Couch sinkt und zu versuchen ihn mit allen Mitteln zu verführen.  Da hat man als Frau ja so seine Mittel. 

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19. Februar um 11:38
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Du kannst weiterhin auf bessere Zeiten warten.
Oder mit ihm vereinbaren den Sex fix im Wochnplan einzutragen. Wieso auch nicht. In meiner Beziehung hatten wir über Monate immer Dienstags Sex. Es klappte prima.
Bei der Kinderplanung musste der Sex ebenfalls gem. plan klappen. Und meistens kommt der Hunger beim Essen. Also einfach loslegen.

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19. Februar um 17:21
In Antwort auf candy_2082

Auch hierbei muss man etwas differenzierter denken. Denn was bedeutet es, dieses erfolgsorientiert?

Für ich bedeutet erfolgsorientiert, als Sachbearbeiterin in einer großen Automobilfirma, dass ich auch mal weiterkomme, einen besser bezahlten Job
angeboten bekomme. Da hat sich die Situation zwischen Mann und Frau zwar schon gebessert, aber es liegt immmer noch einiges im argen. Meine Erfahrung ist, dass man es da als Frau noch immer schwerer hat.

Allerdings ist die Frage, welchen Preis hat das Ganze. Mit Sicherheit nehme ich keine "einschlägigen" Angebote der Chefs an, nur um weiter zu kommen. Dass eventuell Freizeit darunter in Mitleidenschaft gezogen wird, könnte aber doch der Fall sein. Da muss ich abwägen, lohnt es sich, oder lohnt es sich nicht. Eventuell kann ich auch einen besonderen Deal aushandeln, der natürlich auch nur ein Kompromiss sein kann.

Dann wiederum ist die Frage, was ist das Ziel. Ich glaube, als Sachbearbeiterin habe ich mehr erreicht als ich mir erträumen könnte. Natürlich habe ich dabei manchmal auch so viel Arbeit bzw. Arbeitszeiten, dass auch mal der ein oder andere Termin ausfallen muss. Das versuche ich aber zu vermeiden.

Das kommt aber nicht ständig vor, vor allem komme ich mehrmals wöchentlich zum schwimmen, einmal die Woche mache ich mit Bekannten Musik, ich treffe mich mit Freunden und Bekannten.

Das ist mein persönlicher Ausgleich zum "Stress", privat ist meine Arbeit komplett ausgeblendet. Das muss auch so sein, dann klappt es auch it der Erotik und dem Sex, zumindest ist das bei mir so der Fall.

Alles richtig, aber es geht hier nicht darum, ob Frauen mehr belastet werden als Männer oder umgekehrt.

Wir müssen vom Individuum ausgehen, egal ob Mann oder Frau.

Konkret also vom Partner der TE.

Und da ist es schon sehr seltsam, dass der um 20 Uhr zur klassischen Tagesschauzeit die Schotten runterlässt.

Es stimmt etwas nicht: Entweder verausgabt sich der Mann (ja, auch Männer können sich verausgaben, und manche Ehefrau verausgabt sich auch im Haushalt und mit den Kids und der Anforderung, alles richtig machen zu wollen, und hat dann abends ebenfalls keine große Lust mehr auf Erotik). Das Problem ist nicht die zeitliche Arbeitsbelastung, sondern die Psyche, die immer nur Perfektion möchte! Oder es spielt (zusätzlich) ein gesundheitlicher Aspekt eine Rolle, den heute einige Ärzte kennen und der relativ häufig vorkommt: nämlich fehlender Tiefschlaf aufgrund von Schlafaussetzern!

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19. Februar um 21:07
In Antwort auf zauderer22

Alles richtig, aber es geht hier nicht darum, ob Frauen mehr belastet werden als Männer oder umgekehrt.

Wir müssen vom Individuum ausgehen, egal ob Mann oder Frau.

Konkret also vom Partner der TE.

Und da ist es schon sehr seltsam, dass der um 20 Uhr zur klassischen Tagesschauzeit die Schotten runterlässt.

Es stimmt etwas nicht: Entweder verausgabt sich der Mann (ja, auch Männer können sich verausgaben, und manche Ehefrau verausgabt sich auch im Haushalt und mit den Kids und der Anforderung, alles richtig machen zu wollen, und hat dann abends ebenfalls keine große Lust mehr auf Erotik). Das Problem ist nicht die zeitliche Arbeitsbelastung, sondern die Psyche, die immer nur Perfektion möchte! Oder es spielt (zusätzlich) ein gesundheitlicher Aspekt eine Rolle, den heute einige Ärzte kennen und der relativ häufig vorkommt: nämlich fehlender Tiefschlaf aufgrund von Schlafaussetzern!

Das sage ich ja: etwas stimmt nicht. Für die TE stimmt alles, bis auf den Sex. Das aber glaube ich nicht.

Für sie mag es sich so darstellen, abr es ist mit Sicherheit noch etwas anderes im argen, ewas, das sie sich vermutlich nie erträumen könnte. Aber um das herauszufinden, müssen die beiden miteinander reden. Das geht aber meistens schief, weil es dann an Vorwürfen nicht mangelt. Wenn die Vorwürfe nicht nur von der TE kommen, sondern auch von deren Partner, wird es kritisch.

Deshalb in einem meiner obigen Beiträge, sie muss auch einstecken können. Und beide müssen zuhören, sich Gedanken machen.

Aber das miteinander reden wollen, dazu rate ich dann doch gerne zu professioneller Hilfe. Ich habe das oft genug in meinem Umfeld gesehen, dass es ohne schiefgeht, und auch selbst erlebt. Wobei es bei mir und meinem Ex nicht um mangelnden Sex ging, wir hatten andere Probleme, die zu Streitigkeiten geführt und dadurch zu zu wenig Sex miteinander geführt hatten.

 

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20. Februar um 6:15
In Antwort auf lalalove

Hallo zusammen, 
Ich hab viele andere Beiträge zu diesem Thema gelesen und ich weiß auch nicht genau warum ich diesen hier schreibe. Vielleicht möchte ich auch mal einfach nur loswerden was mir im Kopf rum schwirrt. Vielleicht hoffe ich dass es mir danach besser geht.

Mein Mann und ich sind seit 6 Jahren zusammen und seit 2 Jahren verheiratet. Wir haben eine dreijährige Tochter und seitdem sie auf der Welt ist, ist unser Sexleben sehr frustrierend für mich. 

Im ersten Jahr schiebt man alles aufs Baby und dem damit verbundenen Stress. 

Aber mittlerweile geht sie abends um 8 ins Bett und schläft durch. Was soll ich sagen? Mein Mann auch.. 

Wir haben aktuell einmal in zwei Monaten (wenn überhaupt) Sex. Mir ist das viel zu wenig. 

Ich weiß nicht wie oft ich mit ihm darüber schon gesprochen habe, wie oft er mir gesagt hat er sieht das auch so und wir müssen was ändern. Passiert ist dann aber nix. Er sagt er ist abends so müde von der arbeit und wenn er nicht müde ist hat er zu viel im kopf und deshalb keine lust. 

Generell ist er auch nicht der große Romantiker bzw. Jemand der Komplimente verteilt oder auch nur ansatzweise zeigt dass er mich begehrt. 

Er ist ein wundervoller Mensch, unglaublich toller Vater und auch so ist er ein super Ehemann. Er schaut immer dass es uns an nichts fehlt... 

Außer im Bett. Da fehlt es an allem. 

Ich hab ganz ganz lange Zeit an mir gezweifelt. Mein Selbstwertgefühl war richtig im Keller. Das habe ich mittlerweile wieder im Griff. 

Am Wochenende war unsere Tochter bei Oma und Opa. Wir hatten doch tatsächlich wieder Sex. Beim Sex hab ich ihm noch gesagt wie sehr ich ihn vermisst hab und dass wir das wieder öfter tun sollten. Einen Tag später ging es dann in der Dusche wieder heiß her. Allerdings war es für mich in der Position nicht möglich zu kommen. Wir haben fertig geduscht und ich dachte naja ok vielleicht heute Abend... Nix... Zu müde... 

Heute haben wir nachmittags nochmal darüber gesprochen und ich sagte dann noch scherzhaft dass ich noch im Rückstand wäre. Er sagte mir dass wir heute Abend nochmal was starten wenn unser Kind im Bett ist und er mir ja recht gibt und so weiter. 

Ich habe vorhin dann unsere Tochter ins Bett gebracht und noch schnell die Küche aufgeräumt. Als ich zurück kam lag er schon schlafend auf der Couch. Früher hätte ich ihn geweckt und gefragt wies aussieht. Heute trau ich mich schon nicht mehr aus Angst vor Zurückweisung. 

Ich hab schon öfter Körbe kassiert. Ich fühle mich weder begehrt noch befriedigt. Ich hab so oft und viel geredet, ich hab gebettet, hab Körbe eingesteckt und langsam weiß ich nicht mehr weiter. 

Soll das jetzt den Rest meines Lebens so sein? Ich liege hier wie ne heiße Kartoffel und so ist das ständig. Ich bin jetzt auch nicht süchtig danach. Aber 1-2 mal die Woche würde ich schon ok finden. Ich brauche auch nicht jedes mal einen Höhepunkt aber ich brauche diese Zuneigung und die Leidenschaft. Das Gefühl geliebt zu werden und liebe zu geben. 

Ich weiß nicht mehr was ich tun soll wenn alles reden nichts bringt.. 

Scheidung kommt nicht infrage da ich ihn über alles liebe! Genauso wenig wie eine Affäre. Das wäre nicht das was ich will und das würde genauso eine Scheidung bedeuten da ich ein sehr treuer Mensch bin. Ich will ihn!!! 

Was kann ich tun? 

Wie Du den Rest Deines Lebens verbringst liegt schon mehr in Deiner Hand. Man lebt nur einmal.

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20. Februar um 8:31
In Antwort auf candy_2082

Das sage ich ja: etwas stimmt nicht. Für die TE stimmt alles, bis auf den Sex. Das aber glaube ich nicht.

Für sie mag es sich so darstellen, abr es ist mit Sicherheit noch etwas anderes im argen, ewas, das sie sich vermutlich nie erträumen könnte. Aber um das herauszufinden, müssen die beiden miteinander reden. Das geht aber meistens schief, weil es dann an Vorwürfen nicht mangelt. Wenn die Vorwürfe nicht nur von der TE kommen, sondern auch von deren Partner, wird es kritisch.

Deshalb in einem meiner obigen Beiträge, sie muss auch einstecken können. Und beide müssen zuhören, sich Gedanken machen.

Aber das miteinander reden wollen, dazu rate ich dann doch gerne zu professioneller Hilfe. Ich habe das oft genug in meinem Umfeld gesehen, dass es ohne schiefgeht, und auch selbst erlebt. Wobei es bei mir und meinem Ex nicht um mangelnden Sex ging, wir hatten andere Probleme, die zu Streitigkeiten geführt und dadurch zu zu wenig Sex miteinander geführt hatten.

 

Das sehe ich ähnlich wie Du.

Professionelle Hilfe könnte Sprachlosigkeit überwinden, zumindest aber KLARHEIT schaffen. 

Traurigerweise scheuen viele diese Klarheit, weil dann Dinge auf den Tisch kommen, welche die Beziehung gefährden könnten. Wenn die aber nicht auf den Tisch kommen, bleiben beide (und nicht nur eine/r) mehr oder weniger unglücklich. Der fehlende Sex ist meist nur das Symptom, selten die Ursache.

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