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Freundin ekelt sich vor Sex und ... geschweige denn Küssen (verklemmt?)

17. Juli 2014 um 16:29

Huhu, da ich schon einiges an nützlichem Wissen aus diesem Forum ziehen konnte, nun aber selber vor einem gewaltigen Problem stehe, dass ich alleine nicht lösen kann, dachte ich mir, wende ich mich jetzt auch mal an euch.

Folgende Situation: Ich (18) und meine Freundin (20) führen nun seit gut 6 Monaten eine glückliche Fernbeziehung.Es ist ihre, wie auch meine erste richtige, feste Beziehung. Der Abstand zwischen uns beträgt ca. 300km, trotzdem haben wir ein gutes Gleichgewicht gefunden, sehen uns regelmäßig und verstehen uns auch sonst wie verwandte Seelen.. Wir lieben uns, sind beide noch Jungfrau und würden gerne bis ans Ende der Tage zusammen sein *-*

Nun mein Problem...
Da ich etwas Rücksicht auf sie nehmen wollte und nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen wollte, hab ich sie natürlich nicht sofort auf das Thema Sex angesprochen, meiner Meinung nach auch noch etwas verfrüht.. Jedoch kam dieses Thema nun doch einmal zustande und wir unterhielten uns sogar ziemlich lange darüber. Jedoch musste ich hören, dass sie:
1. Noch nie ... hatte, ergo auch noch nie zum Orgasmus kam
2. Sich ekelt, sich, geschweige denn mich, an erogenen Zonen anzufassen
3. Sie sich sogar vor dem Gedanken an Sex ekelt und schon gar keinen praktizieren möchte da es ihr "zu abnormal" sei..

Als ich versuchte ihr erstmal ... etwas näher zu bringen, damit sie wenigstens langsam mal in dieses Thema einsteigen kann, bekam ich nur ein eiskaltes "Nein, ich will das nicht" zurück. OK, das respektier ich, ihr Körper, ihre Entscheidungen. Da sie aber meine Traumfrau ist, ich mir ein Leben ohne sie mittlerweile nicht mehr vorstellen könnte, jedoch auch das Bedürniss habe, sexuelle Erfahrungen mit ihr zu sammeln, stehe ich vor einem Problem..
Wie könnte ich ihr helfen, die Lust an Sex zu finden bzw. den Ekel vor sich selbst und allen anderen sexuellen Handlungen zu überwinden?
Ich habe schon probiert, es langsam angehen zu lassen, Andeutungen zu machen, ihr schon öfters die Gelegenheit gegeben, den 1. Schritt zu tun und Petting als Anfangsmaßnahme angeboten,aber bisher kam da nichts zurück.
Direkt darauf angesprochen habe ich sie gewisse Zeit danach auch erneut, jedoch immer noch dieselbe Einstellung. Wie sie es beschreibt eine "Fubie, die sie nicht ablegen kann, aber gern würde".. Traumatische Erlebnisse in der Vergangenheit sind auszuschließen genauso wie eine "verklemmte" Familienhaltung gegenüber diesem Thema.

Wisst ihr noch weiter?
Was könnte ich tun um ihr zu helfen, etwas lockerer zu werden, sich wenigstens mal auf einen Kuss einzulassen (Sie ekelt sich auch vor Speichel und Schuppen, nur so als Randinfo..)?
Und bevor ihr mit Beiträgen wie "Such dir ne andere Freundin" kommt, lasst es lieber gleich stecken!

Konstruktive Beiträge erwünscht, vielen Dank!
MfG

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