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Freund schläft nicht mehr mit mir...

2. Februar 2011 um 22:12 Letzte Antwort: 18. Mai 2011 um 17:42

Hallo ihr Lieben,
ich habe ein klitzkleines Problem und hoffe, dass ihr mir helfen könnt.

Seit acht Monaten bin ich mit meinem Freund zusammen. Wir sind glücklich, eigentlich ist alles gut, aber seit ca. drei Monaten hat sich unser Sexualleben gewaltig verändert.

Zuerst dachte ich, es wäre nur eine kurze Phase, aber die hält nun schon eine ganze Weile an.
Als wir zusammen kamen, wohnten wir noch 600 km auseinander und konnten uns nur alle paar Wochen sehen. Um die Sehnsucht erträglicher zu gestalten, haben wir uns eben dem Telefon bedient und uns jeden Abend gegenseitig heiß gemacht.
Doch plötzlich wollte er das gar nicht mehr. Weil ich ihm so nur noch mehr fehlen würde, war seine Erklärung.

Dann ließ auch unser Sex nach. Zu Anfang konnten wir nicht genug voneinander bekommen und nun passiert kaum noch was, dabei sind wir doch eigentlich noch frisch zusammen...

Dazu kommt, dass er seit Oktober etwa 20 Kilo zugenommen hat und sich nicht mehr wohl in seiner Haut fühlt, was er auch als Grund anführt, dass nicht mehr so viel läuft.
Mich stört das aber gar nicht, ich finde ihn so attraktiv und liebe ihn genau so, wie er ist.

Ich versuche ja, Verständnis zu haben, aber oft schlafe ich frustriert ein, weil ich ihm gerne wieder "richtig" nahe wäre.
Mittlerweile wohnen wir zusammen und alles andere ist toll. Wir kuscheln oft stundenlang, aber es ist eben "nur" kuscheln...

Wie kann ich ihm sanft klar machen, dass ich unzufrieden bin, wie es momentan ist, ohne ihn unter Druck zu setzen?
Ich wünsche mir, dass er wieder soviel Spaß am gemeinsamen Sex hat wie früher.

Hat jemand vielleicht ähnliches erlebt?
Danke für eure Antworten.

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2. Februar 2011 um 22:31

Es tut mir leid
aber zusammen zu ziehen war für ihn ein fehler, er ist unglücklich in der beziehung mit dir, deswegen ist und trinkt er. weil er unglücklich ist hat er auch keine lust auf sex. er traut sich nach dem umzug aber auch nicht mit dir zu reden, sondern verhaart in einer phase der stagnation in der zweifelhaften hoffnung, das du die sache mit einer entscheidung zur trennung beendest.

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3. Februar 2011 um 3:58

Depressionen?
er scheint ein ernsthaftes problem zu haben. entweder, es ist noch eine dritte person involviert oder er sollte mal zu einem arzt gehen.

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3. Februar 2011 um 10:21

20 kg in 4 Monaten?
Respekt. Ich kann mir gut vorstellen, dass darin sein größtes Problem liegt, dass er so heftig zugenommen hat.

Wenn es Dich nicht stört, solltest du es ihm sagen, allerdings hilft es nicht viel, wenn er sich selbst so nicht leiden kann. Dann solltest Du möglicherweise eher dabei helfen, dass er sein altes Gewicht wieder ereicht. Wobei ja viel Sex auch viele Kalorien verbrennt und möglicherweise kannst Du ihn damit hinterm Ofen hervor locken

So nach dem Motto: Auf Schatz "popp" Dich schlank

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18. Mai 2011 um 16:58
In Antwort auf cree_11875663

Es tut mir leid
aber zusammen zu ziehen war für ihn ein fehler, er ist unglücklich in der beziehung mit dir, deswegen ist und trinkt er. weil er unglücklich ist hat er auch keine lust auf sex. er traut sich nach dem umzug aber auch nicht mit dir zu reden, sondern verhaart in einer phase der stagnation in der zweifelhaften hoffnung, das du die sache mit einer entscheidung zur trennung beendest.

Aktueller Stand
Mein Beitrag liegt mittlerweile über drei Monate zurück, aber leider gibt es keine große Verbesserung.
Der letzte "richtige" Sex fand im Januar statt, danach gab es noch 2-3 Versuche, die, im wahrsten Sinne des Wortes, in einer Schlappe endeten...

Ich weiß wirklich nicht mehr, was ich noch machen soll. Reden bringt nicht viel, ich traue mich schon gar nicht mehr, das Thema anzusprechen.
Meine Angst vor Zurückweisung ist so groß, dass ich gar keinen Versuch mehr unternehme, ihn zu verführen.

Auch sein Gewichtsproblem ist immer noch existent. Inzwischen stört es mich sogar ein wenig. Er hat ständig Rücken und Hüftschmerzen etc. Dann möchte ich ihn am liebsten anschreien: "Nimm doch endlich ab, dann gehen die Schmerzen weg!"

Ich schäme mich für mein Denken, sollte man seinen Partner doch so akzeptieren wie er ist.
Er hat es nicht leicht im Moment. Wir leben beide in einer Stadt, in der wir nicht leben wollen, aber es geht gerade beruflich nicht anders. Er hat, durch den Umzug zu mir, sein ganzes Sozialleben aufgeben müssen. Kann als Musiker momentan nicht so tätig sein wie er will; arbeitet sich in einen neuen Job ein usw.

Das alles verstehe ich auch und habe Verständnis dafür, aber dann sollte man das wenigstens das Schöne, was geblieben ist, nicht auch noch so verwehren oder?

Vielleicht hat ja jemand noch einen Rat für mich

Vielen Dank

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18. Mai 2011 um 17:20

@ omasenkel :Natürlich will ich keinen Patienten
Ich will ihn nur nicht drängen, obwohl mir das wärmstens empfohlen wurde. So nach dem Motto "wenn du gar nichts mehr machst, denkt er, es ist ok" oder so...
Aber es ist nicht ok... Also du meinst, einfach egoistisch sein und einfordern??

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18. Mai 2011 um 17:42

@ omasenkel
Ich glaube nicht, dass es an meiner (fehlenden) Attraktivität liegt...

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