Home / Forum / Sex & Verhütung / Freund asexuell?

Freund asexuell?

13. September um 22:17

Hallo! Habe mich gerade neu angemeldet. Hoffe, hier einen Rat oder veilleicht sogar Erfahrungen zu bekommen.

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Wir sind beide 26. Angangs hatten wir ca. 2 mal in der Woche Sex, wobei wir beide mehrere Orgasmen hatten und uns viel Zeit dafür genommen haben. Der Sex war gut, ich hatte davor aber noch nicht viel Erfahrungen sammeln können und da ich mich mit ihm wohl gefühlt habe, wurde es immer besser. Nachdem ich nach 6 Monaten bei ihm (und seiner Familie) eingezogen bin, wurde der Sex aber immer weniger, mittlerweile kommen wir auf maximal 1-2 Mal im Monat... Er will einfach nicht mehr. Ich versuche oft mit ihm darüber zu reden, aber er blockt meistens ab und sagt "jetzt bin ich halt müde" "habe Kopfweh" oder sonstiges. Er will das Problem nicht wirklich angehen, es dürfte ihm aber auch unangenehm sein. 
Unsere Beziehung ist sonst super. Wir reden über alles, lachen zusammen, kuscheln viel und innig und schmusen auch, aber sobald ich Sex will, will er nicht mehr. 
Er hat bestimmt keine andere und sagt, dass er mich schön findet und er weiß auch nicht woran es liegt. Psychische Probleme schließen wir aus, er macht auch sehr viel Sport. 
Außerdem hat er mir erzählt, dass es bei den Frauen vor mir auch so war. Nach kurzer Zeit war ihm Sex zu anstrengend. 
Wir planen gerade den Hausbau und möchten auch Kinder. Aber wie soll man die ohne Sex bekommen. 
Wenn wir dann mal Sex kommen, bekommz er schnell einen Orgasmus, zieht sich gleich wieder an und schaut TV oder ähnliches. Ich habe das Gefühl, dass er auch da nicht wirklich wollte. Kein Sex wäre für mich kein Trennungsgrund, da er ansonsten mein Seelenpartner ist. Er sagt auch, dass ich seine große Liebe bin und wenn es mit mir nicht klappt, dann wahrscheinlich mit keiner. Aber ich hätten zu gerne meine Sexualität kennen gelernt.. 
Ich hab versucht, ihn nicht mehr damit zu konfrontieren, um den Druck wegzunehmen. Das hat aber nur zu 3 Monaten ohne Sex geführt. Kann man denn auch ohne Sex eine gute Beziehung führen? Eigentlich will ich selbst eh auch kaum noch und wenn, dann bin ich Meisterin in Selbstbefriedigung
Einmal ist er betrunken nachhause gekommen und hat geweint und gesagt, dass er mich eh so gerne befriedigen möchte, aber er weiß auch nicht wieso, er will halt einfach nicht (im betrunkenen Zustand redet er plötzlich ganz viel und wird häufig sentimental) 
Er sagt immer, dass das schon wieder besser werden wird, aber ich glaube, dass er sich das selbst nicht mal mehr glaubt. Ich will nicht, dass er darunter leidet und ihm helfen. 
Also was könnte es sein? Irgendein Mangel, Ängste, Organisches? Vielleicht zu vielr weibliche Hormone? (Er nimmt nur an der Hüfte zu, geht extrem viel Sport machen, bekommt aber keinen durchtrainierten Körper, hat schlechtes Bindegewebe und an Hüfte und Oberarmen Dehnungsstreifen wie es bei Schwangeren vorkommt) 
Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Ich liebe ihn und er hat so viel für mich in einer schweren Zeit getan. Ich würde ihn deshalb nie verlassen. 

14. September um 10:22

auf jeden Fall erstmal keine Kinder planen.  denn solltet ihr daran nichts ändern können wird die Beziehung wohl vermutlich nicht gutgehen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September um 15:32

Hi Annagirly,
Ich kann mich sehr gut in die Probleme deines Partners hinein versetzen.
Im Prinzip passiert mit das auch irgendwie.
Ohne jetzt zu sehr in meine Geschichte einzugehen:

Am Ende hilft tatsächlich nur reden und das ohne doppelten Boden oder Fallschirm. Auch wenn man lange zusammen ist und man "seelenverwandt" ist so bleiben trotzdem Dinge unausgesprochen.
Es kann zum Beispiel sein wo du angesprochen hast dass er schnell kommt, dass er sich schützen will weil er Angst hat zu "versagen" oder dich nicht zu befriedigen. Indem es gar nicht erst dazu kommt hat er nichts falsch gemacht, was natürlich quatsch ist.
Kann auch sein dass die Umgebung Schuld sein kann (Familie) oder dass man generell seine Sexualität vernachlässigt hat.

Ich kann zum Beispiel sagen dass seitdem ich mit meiner Partnerin zusammen wohne natürlich die SB fast komplett nachgelassen hat. Die Folge war dass ich generell weniger Lust hatte und schon war man im Negativ-Strudel.

Also redet offen miteinander. Und zwar unverblümt über die Situation, was sich zu früher geändert hat, was jeder sich wünscht oder was die Vorlieben sind. Denn auch Sexualität entwickelt sich und man muss das auch akzeptieren.

Alles Gute euch

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

23. September um 23:25
In Antwort auf annagirly

Hallo! Habe mich gerade neu angemeldet. Hoffe, hier einen Rat oder veilleicht sogar Erfahrungen zu bekommen.

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Wir sind beide 26. Angangs hatten wir ca. 2 mal in der Woche Sex, wobei wir beide mehrere Orgasmen hatten und uns viel Zeit dafür genommen haben. Der Sex war gut, ich hatte davor aber noch nicht viel Erfahrungen sammeln können und da ich mich mit ihm wohl gefühlt habe, wurde es immer besser. Nachdem ich nach 6 Monaten bei ihm (und seiner Familie) eingezogen bin, wurde der Sex aber immer weniger, mittlerweile kommen wir auf maximal 1-2 Mal im Monat... Er will einfach nicht mehr. Ich versuche oft mit ihm darüber zu reden, aber er blockt meistens ab und sagt "jetzt bin ich halt müde" "habe Kopfweh" oder sonstiges. Er will das Problem nicht wirklich angehen, es dürfte ihm aber auch unangenehm sein. 
Unsere Beziehung ist sonst super. Wir reden über alles, lachen zusammen, kuscheln viel und innig und schmusen auch, aber sobald ich Sex will, will er nicht mehr. 
Er hat bestimmt keine andere und sagt, dass er mich schön findet und er weiß auch nicht woran es liegt. Psychische Probleme schließen wir aus, er macht auch sehr viel Sport. 
Außerdem hat er mir erzählt, dass es bei den Frauen vor mir auch so war. Nach kurzer Zeit war ihm Sex zu anstrengend. 
Wir planen gerade den Hausbau und möchten auch Kinder. Aber wie soll man die ohne Sex bekommen. 
Wenn wir dann mal Sex kommen, bekommz er schnell einen Orgasmus, zieht sich gleich wieder an und schaut TV oder ähnliches. Ich habe das Gefühl, dass er auch da nicht wirklich wollte. Kein Sex wäre für mich kein Trennungsgrund, da er ansonsten mein Seelenpartner ist. Er sagt auch, dass ich seine große Liebe bin und wenn es mit mir nicht klappt, dann wahrscheinlich mit keiner. Aber ich hätten zu gerne meine Sexualität kennen gelernt.. 
Ich hab versucht, ihn nicht mehr damit zu konfrontieren, um den Druck wegzunehmen. Das hat aber nur zu 3 Monaten ohne Sex geführt. Kann man denn auch ohne Sex eine gute Beziehung führen? Eigentlich will ich selbst eh auch kaum noch und wenn, dann bin ich Meisterin in Selbstbefriedigung
Einmal ist er betrunken nachhause gekommen und hat geweint und gesagt, dass er mich eh so gerne befriedigen möchte, aber er weiß auch nicht wieso, er will halt einfach nicht (im betrunkenen Zustand redet er plötzlich ganz viel und wird häufig sentimental) 
Er sagt immer, dass das schon wieder besser werden wird, aber ich glaube, dass er sich das selbst nicht mal mehr glaubt. Ich will nicht, dass er darunter leidet und ihm helfen. 
Also was könnte es sein? Irgendein Mangel, Ängste, Organisches? Vielleicht zu vielr weibliche Hormone? (Er nimmt nur an der Hüfte zu, geht extrem viel Sport machen, bekommt aber keinen durchtrainierten Körper, hat schlechtes Bindegewebe und an Hüfte und Oberarmen Dehnungsstreifen wie es bei Schwangeren vorkommt) 
Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Ich liebe ihn und er hat so viel für mich in einer schweren Zeit getan. Ich würde ihn deshalb nie verlassen. 

"Einmal ist er betrunken nachhause gekommen und hat geweint und gesagt, dass er mich eh so gerne befriedigen möchte, aber er weiß auch nicht wieso, er will halt einfach nicht"

Wenn ihm deine Befriedigung wirklich wichtig ist, dann soll er sich gefälligst mit seiner mangelnden Lust auseinandersetzen. Es tut mir Leid, aber ich kann das immer nicht verstehen. Ist ja nicht das erste Mal, dass man hier oder woanders liest, dass einer der beiden nicht wirklich Lust hat. Immer heißt es dann, er würd ja gerne, aber tatsächlich kommen immer nur Ausflüchte von der Person.

Ja, es ist wahrscheinlich grade auch als Mann schwierig. Aber wenn ich als Mann meine Partnerin liebe und weiß, dass sie unglücklich ist, dann versuche ich etwas zu ändern. Du hast viele mögliche Gründe genannt, aber was soll dir ein Forum da jetzt sagen? ER muss sich damit auseinandersetzen, denn niemand sonst weiß was in ihm vorgeht und niemand sonst kann ihn zum Arzt schleppen. Wenn er dich liebt, wenn er will dass du befriedigt bist, wenn er dich langfristig halten will, wenn er will dass du glücklich bist - dann soll er alles dafür tun. Und ich will an sich gar nicht bezweifeln, dass er das alles will. Aber allein von wollen kommt halt nichts. 

Du schreibst, sobald du Sex willst, will er nicht mehr. Momentan steht zusätzlich ja auch diese Spannung im Raum, die das Thema Sex bestimmt. Momentan ist Sex nicht das schöne gemeinsame Erlebnis, dass es sein sollte, sondern es ist ein Problemgebiet. Das müsst ihr wieder ändern. Aber dazu muss er eben auch was tun. Und eigentlich sollte er doch auch den Wunsch haben, nicht nur wegen dir sondern auch für sich den Sex möglicherweise doch noch als etwas Schönes zu entdecken. Auch langfristig in einer Beziehung, nicht nur wenn noch alles ganz neu und spannend ist.

Selbst wenn er asexuell wäre, gäbe es Möglichkeiten für dich und eine Schwangerschaft. Sex kann man sich außerhalb der Beziehung holen, da gibt es durchaus viele erfolgreiche Modelle fernab des Fremdgehens. Und für die Schwangerschaft gibt es notfalls künstliche Befruchtung. Soll die Beziehung langfristig funktionieren und ist eure Liebe wirklich so Bedingungslos, dann sollte er auch da bereit sein, gemeinsam eine Lösung für euch zu finden. Soweit ist es aber lange noch nicht. Erstmal muss er ganz einfach anfangen, sich dem Thema zu stellen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. September um 8:56
In Antwort auf annagirly

Hallo! Habe mich gerade neu angemeldet. Hoffe, hier einen Rat oder veilleicht sogar Erfahrungen zu bekommen.

Mein Freund und ich sind seit drei Jahren zusammen. Wir sind beide 26. Angangs hatten wir ca. 2 mal in der Woche Sex, wobei wir beide mehrere Orgasmen hatten und uns viel Zeit dafür genommen haben. Der Sex war gut, ich hatte davor aber noch nicht viel Erfahrungen sammeln können und da ich mich mit ihm wohl gefühlt habe, wurde es immer besser. Nachdem ich nach 6 Monaten bei ihm (und seiner Familie) eingezogen bin, wurde der Sex aber immer weniger, mittlerweile kommen wir auf maximal 1-2 Mal im Monat... Er will einfach nicht mehr. Ich versuche oft mit ihm darüber zu reden, aber er blockt meistens ab und sagt "jetzt bin ich halt müde" "habe Kopfweh" oder sonstiges. Er will das Problem nicht wirklich angehen, es dürfte ihm aber auch unangenehm sein. 
Unsere Beziehung ist sonst super. Wir reden über alles, lachen zusammen, kuscheln viel und innig und schmusen auch, aber sobald ich Sex will, will er nicht mehr. 
Er hat bestimmt keine andere und sagt, dass er mich schön findet und er weiß auch nicht woran es liegt. Psychische Probleme schließen wir aus, er macht auch sehr viel Sport. 
Außerdem hat er mir erzählt, dass es bei den Frauen vor mir auch so war. Nach kurzer Zeit war ihm Sex zu anstrengend. 
Wir planen gerade den Hausbau und möchten auch Kinder. Aber wie soll man die ohne Sex bekommen. 
Wenn wir dann mal Sex kommen, bekommz er schnell einen Orgasmus, zieht sich gleich wieder an und schaut TV oder ähnliches. Ich habe das Gefühl, dass er auch da nicht wirklich wollte. Kein Sex wäre für mich kein Trennungsgrund, da er ansonsten mein Seelenpartner ist. Er sagt auch, dass ich seine große Liebe bin und wenn es mit mir nicht klappt, dann wahrscheinlich mit keiner. Aber ich hätten zu gerne meine Sexualität kennen gelernt.. 
Ich hab versucht, ihn nicht mehr damit zu konfrontieren, um den Druck wegzunehmen. Das hat aber nur zu 3 Monaten ohne Sex geführt. Kann man denn auch ohne Sex eine gute Beziehung führen? Eigentlich will ich selbst eh auch kaum noch und wenn, dann bin ich Meisterin in Selbstbefriedigung
Einmal ist er betrunken nachhause gekommen und hat geweint und gesagt, dass er mich eh so gerne befriedigen möchte, aber er weiß auch nicht wieso, er will halt einfach nicht (im betrunkenen Zustand redet er plötzlich ganz viel und wird häufig sentimental) 
Er sagt immer, dass das schon wieder besser werden wird, aber ich glaube, dass er sich das selbst nicht mal mehr glaubt. Ich will nicht, dass er darunter leidet und ihm helfen. 
Also was könnte es sein? Irgendein Mangel, Ängste, Organisches? Vielleicht zu vielr weibliche Hormone? (Er nimmt nur an der Hüfte zu, geht extrem viel Sport machen, bekommt aber keinen durchtrainierten Körper, hat schlechtes Bindegewebe und an Hüfte und Oberarmen Dehnungsstreifen wie es bei Schwangeren vorkommt) 
Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Ich liebe ihn und er hat so viel für mich in einer schweren Zeit getan. Ich würde ihn deshalb nie verlassen. 

Furcht oder Angst zu versagen sprechen für die sexuelle Wandlung bei euch. Dennoch sollte eine endokrine Störung von einem Arzt ausgeschlossen werden. Nimmt er irgendwelche Medikamente ein? Sexuelle Aversion mag mit negativen Gefühlen einhergehen beim Akt oder auf Reaktion auf früheres Versagen. In beiden Fällen ist die Psyche beteiligt. 

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. September um 9:25

Grüsse dich , ich bin Sport und Gesundheitstrainer neben meinem Verwalterjob. Wir können jetzt mal ein Schuss ins Blaue machen aber die Symptome klingen stark nach einem Testosteronmangel. Ich merke auch ,dass du dich in die Richtung schon etwas informiert hast ,da du die Symptome die du gelesen hast aufgezählt hast .Sport hat da vor und nachteile ,natürlich begünstigt Sport die Testosteronproduktion ,allerdings wird beim Sport auch Testosteron verbraucht.  Depressiven verhalten beim Trinken , Wassereinlagerungen durch zu viel Östrogen, Lustlosigkeit und fehlende Libido beim Mann sind Symptome davon und ob man es glaubt oder nicht sehr viele Männer leiden darunter und wissen es meist gar nicht  . Er soll mal einen kompletten Hormon Screen machen am besten 3x im Monat . Oder sich ggf. Einfach mal eine Hormonspritze geben lassen . Sollte er heimlich irgendwelche anderen Präparate nehmen wie Anabolika (du sagtest er macht sehr viel sport, was macht er denn Tennis oder Springreiten ? 😁) Dann liegt da der Hund begraben und ganz andere Lösungsansätze müssen her. Mfg

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Teste die neusten Trends!
experts-club