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Frage: Was denkt ihr zu "Wifesharing"

7. Juni 2013 um 10:35

Hallo liebe Frauen,

vor einiger Zeit bin ich über ein Forum gestolpert in dem Männer über ihre Vorliebe gepostet haben, zu wissen, dass Ihre Frau/Freundin Sex mit einem anderen Mann hat oder dabei sogar zuzuschauen oder mitzumachen (Dreier).

Als Mann kann ich das nachvollziehen. Die meisten von uns können Sex und Liebe trennen, wir suchen den sexuellen Kick und sind meist auch voyeuristisch veranlagt. Nicht umsonst sind die Mehrheit der Porno Konsumenten, wahrscheinlich aus diesem Grund, Männer.

Interessanterweise drehte sich 90% der Diskussion im Forum darum, wie schwer es ist, die Frau von dieser sexuellen Phantasie zu begeistern.

Ich frage mich WARUM?

Aus Sicht des Mannes ist es für FRAU doch eine prima Konstellation. Ohne Fremdzugehen hat sie die Möglichkeit "den Kick des Neuen" zu erleben und ihre sexuellen Wünsche und Phantasien auszuleben. Und das auch noch im Wissen, dass es Ihren Mann antörnt.

Auf Grund der sexuellen Offenheit von uns Männern dürfte es auch nicht schwer sein den geeigneten Mitspieler zu finden.

Drehe ich die Situation um, und FRAU würde mit solch einem Vorschlag auf uns zukommen, die meisten von uns wären wahrscheinlich offen wenn nicht gar erfreut.

Was macht hier den Unterschied zwischen Männern und Frauen aus?
Wie steht ihr dazu?
Warum törnt Euch diese Spielweise nicht an?

12. Juni 2013 um 22:04

Du kannst Liebe und Sexnicht trennen
Das klingt mir danach, als ob Du Liebe und Sex nicht trennen kannst (was ja auch ok ist). Aber warum sollte dich Dein Partner nicht mehr lieben, bloß weil es ihn antörnt seine voyeuristische Ader auszuleben. Ist es nicht ein Kompliment, dass er lieber dir zuschaut als einer Frau im Porno?

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12. Juni 2013 um 23:36


Wenn man eine Beziehung eingeht, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Man führt eine offene Beziehung. Dann haben sich anscheinend beide dazu entschieden, Sex und Liebe zu trennen und sind dazu fähig (oder die Beziehung wird scheitern.)

2. Man führt eine monogame Beziehung. Dies ist wohl die Mehrheit. Dann hat man sich offensichtlich dazu entschieden, Liebe und Sex NICHT zu trennen. Entweder weil man nicht dazu in der Lage ist oder weil man es nicht möchte. Meist reicht es dabei schon, dass einer der beiden Partner dies nicht kann oder will, allerdings ist es auch bei solchen Konstellationen unwahrscheinlich, dass die Beziehung halten wird.

Würde man Liebe und Sex trennen (können oder wollen), dann würde es keinen Sinn machen, eine monogame Beziehung zu führen und es wäre in den meisten Fällen von vornherein auf eine offene Beziehung rausgelaufen.

Dein Vorstellung ist es, soweit ich es verstanden habe, dass er in einer monogamen Beziehung (die wohl aus oben genannten Gründen eine ist, z.B. ein Part kann Liebe und Sex nicht trennen) auf einmal vorschlägt, dass sie mit einem anderen ins Bett soll. ER kann also offensichtlich Liebe und Sex trennen. Da seine Beziehung trotzdem monogam ist, denke ich mal, SIE ist der Teil, der das nicht kann. Wenn wir also davon ausgehen, dass sie ihn liebt, hat sie keinen Grund, mit einem anderen ins Bett zu gehen. Sie trennt ja nicht. Wenn sie zum Schluss kommen, dass beide nicht trennen...Warum dann eine monogame Beziehung?

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14. Juni 2013 um 17:17
In Antwort auf jada_12850563


Wenn man eine Beziehung eingeht, gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Man führt eine offene Beziehung. Dann haben sich anscheinend beide dazu entschieden, Sex und Liebe zu trennen und sind dazu fähig (oder die Beziehung wird scheitern.)

2. Man führt eine monogame Beziehung. Dies ist wohl die Mehrheit. Dann hat man sich offensichtlich dazu entschieden, Liebe und Sex NICHT zu trennen. Entweder weil man nicht dazu in der Lage ist oder weil man es nicht möchte. Meist reicht es dabei schon, dass einer der beiden Partner dies nicht kann oder will, allerdings ist es auch bei solchen Konstellationen unwahrscheinlich, dass die Beziehung halten wird.

Würde man Liebe und Sex trennen (können oder wollen), dann würde es keinen Sinn machen, eine monogame Beziehung zu führen und es wäre in den meisten Fällen von vornherein auf eine offene Beziehung rausgelaufen.

Dein Vorstellung ist es, soweit ich es verstanden habe, dass er in einer monogamen Beziehung (die wohl aus oben genannten Gründen eine ist, z.B. ein Part kann Liebe und Sex nicht trennen) auf einmal vorschlägt, dass sie mit einem anderen ins Bett soll. ER kann also offensichtlich Liebe und Sex trennen. Da seine Beziehung trotzdem monogam ist, denke ich mal, SIE ist der Teil, der das nicht kann. Wenn wir also davon ausgehen, dass sie ihn liebt, hat sie keinen Grund, mit einem anderen ins Bett zu gehen. Sie trennt ja nicht. Wenn sie zum Schluss kommen, dass beide nicht trennen...Warum dann eine monogame Beziehung?

Was Du darstellst sind 2 Extreme
Wenn das was Du schreibst so extrem wäre, dann dürfte man ja auch kein Sexpsielzeug benutzen. Denn das wäre ja auch Trennen von Liebe und Sex.

So wie ich das verstanden habe geht es dabei nicht um offene Beziehung sondern mehr um ein "lebendes Sexspielzeug".

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14. Juni 2013 um 21:59
In Antwort auf delirious5

Was Du darstellst sind 2 Extreme
Wenn das was Du schreibst so extrem wäre, dann dürfte man ja auch kein Sexpsielzeug benutzen. Denn das wäre ja auch Trennen von Liebe und Sex.

So wie ich das verstanden habe geht es dabei nicht um offene Beziehung sondern mehr um ein "lebendes Sexspielzeug".

....
Mag sein, aber die, die sich an monogame Beziehungen halten tun dies meist nicht mit der Absicht "Wir wollen Liebe und Sex nur in einem haben", sondern mit dem Gedanken, dass man selbst und der jeweils andere nicht in der Lage ist, den anderen zu teilen und somit Sex mit einer anderen Person zu tolerieren. Dass es dabei um Personen geht und nicht um Gegenstände, ist eigentlich klar.

Und das ist auch die Antwort auf deine ursprüngliche Frage. Wenn eine Frau in diesem Fall eine monogame Beziehung führen will, dann will oder kann sie nicht mit dem Gedanken oder der Tatsache umgehen, dass man außerhalb dieser Beziehung Sex hat. Und wenn der Mann dann mit "Wifesharing" ankommt, dann wird dementsprechend für sie der andere Mann nicht ein lebendiges Sexspielzeug sein, sondern ganz einfach ein anderer Mann. Es bleibt doch schlussendlich auch eine andere Person, für die man nichts empfindet, aber mit der man Sex hat...ist das nicht die Definition einer offenen Beziehung?

Außerdem...zum Thema prima Konstellation...Wenn ich eine monogame Beziehung eingehe, dann nicht, weil ich muss, sondern weil ich will. Es gibt heutzutage genug Leute, die auch eine offene Beziehung mitmachen würden, aber ich verzichte nicht deswegen darauf, mit einem anderen Mann ins Bett zu springen, weil mich jemand dazu zwingt, sondern weil ich nicht will. Und daran würde es auch nichts ändern, wenn er plötzlich meinen würde, es mir zu erlauben. Ansonsten hätte ich mir einen Mann für eine offene Beziehung gesucht.

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