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Frage an die Frauen, die keine Lust mehr auf Sex haben!

28. März 2003 um 8:32 Letzte Antwort: 29. März 2003 um 9:37

Was mich interessieren würde ist:

Was geht in Eurem Inneren vor, wenn Ihr keine Lust auf Sex habt?
Wie geht es Euch, wenn Euer Partner will, Ihr aber nicht?
Denkt Ihr öfters mal an Sex? Oder verdrängt Ihr das Thema?
Findet Ihr Euren Partner noch attraktiv? Ertappt Ihr Euch noch manchmal dabei, wie Ihr ihm nachseht wenn er in Unterwäsche oder nackt an Euch vorbeigeht?Oder lässt Euch das kalt?
Denkt Ihr viel über Eure Beziehung nach, über Probleme, Wünsche die nicht erfüllt wurden?
Denkt Ihr eigentlich darüber nach, dass Ihr keinen Sex habt, oder verdrängt Ihr eher?
Mich würde es echt interessieren, was in Euch so vorgeht. Vielleicht hilft es auch anderen, Frauen die keine Lust mehr haben, besser zu verstehen.
Vielen Dank für Eure ernsthaften Antworten
Lg
roberto

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28. März 2003 um 9:30

Keine antwort sondern eine frage
hallo roberto,

warum interessiert dich das? wenn man deine beiträge liest, merkt man, daß du kein fake bist, der sich nur aufgeilen will. ich hab dich bisher immer nur im sexualforum "gelesen".

weshalb interessiert dich die sexualität der frauen so sehr??

lg

lily

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28. März 2003 um 10:05
In Antwort auf oxana_12753055

Keine antwort sondern eine frage
hallo roberto,

warum interessiert dich das? wenn man deine beiträge liest, merkt man, daß du kein fake bist, der sich nur aufgeilen will. ich hab dich bisher immer nur im sexualforum "gelesen".

weshalb interessiert dich die sexualität der frauen so sehr??

lg

lily

Ich beschäftige mich damit, weil...
sich wohl in jeder Beziehung früher oder später der "Schlendrian" einschleicht.So auch in meiner.Wenn auch nicht so extrem.
Und ich versuche für mich dahinterzukommen,durch Nachdenken,Grübeln, wie man ihn vermeiden könnte bzw. was man gegen "wenig Lust" tun könnte.
Tatsache ist, dass ich den Sex mit meiner Freundin über alles genieße,wenn wir ihn haben.
Ich bin dermaßen verrückt nach ihr, ertappe mich ständig dabei, wie ich ihr nachsehe, wenn sie ins Bad geht, oder mal oben ohne durch die Wohnung spaziert.
Dasselbe sehe ich aber bei ihr nicht.
DA ich mit ihr schon öfters darüber geredet habe, würde mich die Sicht anderer Frauen, die wenig Lust haben, interessieren um ein etwas größeres Spektrum an Ansichten,Gedanken usw. zu erhalten.
Ich bin letztens bei dem Film "American Beauty" wieder mal sehr nachdenklich geworden. Ich mache mir halt Sorgen, dass es uns vielleicht mal änlich ergehen könnte und versuche dem entgegenzuwirken.
liebe grüße
roberto

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28. März 2003 um 10:08
In Antwort auf vayron_12092373

Ich beschäftige mich damit, weil...
sich wohl in jeder Beziehung früher oder später der "Schlendrian" einschleicht.So auch in meiner.Wenn auch nicht so extrem.
Und ich versuche für mich dahinterzukommen,durch Nachdenken,Grübeln, wie man ihn vermeiden könnte bzw. was man gegen "wenig Lust" tun könnte.
Tatsache ist, dass ich den Sex mit meiner Freundin über alles genieße,wenn wir ihn haben.
Ich bin dermaßen verrückt nach ihr, ertappe mich ständig dabei, wie ich ihr nachsehe, wenn sie ins Bad geht, oder mal oben ohne durch die Wohnung spaziert.
Dasselbe sehe ich aber bei ihr nicht.
DA ich mit ihr schon öfters darüber geredet habe, würde mich die Sicht anderer Frauen, die wenig Lust haben, interessieren um ein etwas größeres Spektrum an Ansichten,Gedanken usw. zu erhalten.
Ich bin letztens bei dem Film "American Beauty" wieder mal sehr nachdenklich geworden. Ich mache mir halt Sorgen, dass es uns vielleicht mal änlich ergehen könnte und versuche dem entgegenzuwirken.
liebe grüße
roberto

Noch ein wichtiger Nachtrag:
Ich erwarte mir keinesfalls gute Tips oder Ratschläge was man dagegen tun könnte. Ich habe dasselbe bei einem Thread auch getan. Aber eine Universallösung für jederman gibt es nicht.
Mich interessieren lediglich die Gedanken der betroffenen frauen, um sie besser verstehen zu können!
roberto

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28. März 2003 um 12:06

Hallo roberto,
ich habe seit ein paar monaten auch eine sexunlust. mir ist das zu beginn gar nicht aufgefallen, mein freund sprach eines tages darauf an das die initiative immer von ihm ausgeht und ja ich mußte ihm zustimmen. ich warte halt bis er sich regt, ansonsten könnte ich im moment auch ganz gut ohne sex leben. obwohl das eigentlich auch nicht ganz stimmt, denn mittlerweile entwickelt es sich so langsam zu einem problem, denn nun setze ich mich ganz schön unter druck.
ich habe auch versucht unsere beziehung, meine gefühle, meine gedanken zu analysieren und ich weiß das ich ihn liebe, ich finde ihn sexy und ich schaue ihn mir auch gerne an wenn er nackend durch die wohnung "hüpft". Wenn er dann aber ankommt und mehr will muß er mich erst "überreden". ich falle also nicht von mir aus über ihn her. hat er mich dann soweit habe ich auch spaß und genieße es und übernehme auch den aktiven teil. bloß bis es soweit ist das dauert und mir tut es auch leid wenn ich ihn zurückweise, weil er sich ja auch wirklich mühe gibt. ach verdammt, das ist so ein verdammter kreislauf aus dem ich irgendwie nicht so ganz rauskomme.
ein problem in meiner beziehung ist, das wir uns nur am wochenende sehen können, er wohnt 400km weit weg und ich weiß wenn wir uns am wochenende sehen, dann "müssen" wir liebe machen, da wir ansonsten keine zeit haben. ich weiß das das auch ein faktor ist der mir zu schaffen macht, läßt sich aber nun mal nicht ändern.
ich habe mir auch schonmal vorgestellt wie es mit einem anderen kerl wäre, ob ich da mehr lust hätte und sexuell aktiver wäre, das es also an meinem freund liegt das ich keine lust auf sex d.h. auf ihn habe, aber auch das ist nicht der fall.
gut es gibt manche sachen die ich gerne anders hätte was den sex an sich betrifft, aber ich kann meinen freund ja nicht zwingen wenn er nicht möchte. bloß das sind auch keine gravierenden dinge.
dagegen hat sich bei der lust mich selbst zu befriedigen keine verschlächterung eingestellt und dort erreiche auch jedesmal den höhepunkt.
wir sind jetzt sogar teilweise dazu über gegangen uns voreinander selbst zu befriedigen (mit kleiner unterstützung des partnes) damit es überhaupt so etwas wie sex bei uns gibt.
was ich allerdings als sehr befreiend empfinde ist das ich mit meinem freund offen darüber reden kann und wir gemeinsam nach lösungen suchen. ich habe jetzt auch die pille gewechselt, weil ich seit 10 jahren das gleiche pillchen genommen habe und mein hormonhaushalt vielleicht mal einen erneuerung braucht.

tja roberto ich weiß nicht ob dir mein bericht irgendwie was gebracht hat.

gruß zinni

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28. März 2003 um 12:17
In Antwort auf vayron_12092373

Ich beschäftige mich damit, weil...
sich wohl in jeder Beziehung früher oder später der "Schlendrian" einschleicht.So auch in meiner.Wenn auch nicht so extrem.
Und ich versuche für mich dahinterzukommen,durch Nachdenken,Grübeln, wie man ihn vermeiden könnte bzw. was man gegen "wenig Lust" tun könnte.
Tatsache ist, dass ich den Sex mit meiner Freundin über alles genieße,wenn wir ihn haben.
Ich bin dermaßen verrückt nach ihr, ertappe mich ständig dabei, wie ich ihr nachsehe, wenn sie ins Bad geht, oder mal oben ohne durch die Wohnung spaziert.
Dasselbe sehe ich aber bei ihr nicht.
DA ich mit ihr schon öfters darüber geredet habe, würde mich die Sicht anderer Frauen, die wenig Lust haben, interessieren um ein etwas größeres Spektrum an Ansichten,Gedanken usw. zu erhalten.
Ich bin letztens bei dem Film "American Beauty" wieder mal sehr nachdenklich geworden. Ich mache mir halt Sorgen, dass es uns vielleicht mal änlich ergehen könnte und versuche dem entgegenzuwirken.
liebe grüße
roberto

Keine angst, dir wird es wohl kaum so ergehen
hallo roberto,

du scheinst ja ein perfektionist zu sein. anfangs dachte ich (aus älteren beiträgen) daß du ein fa bist.

ich genieße den sex auch aber ich "brauche" ihn nicht im dem maße wie mein freund ihn braucht. ich selber halte mich für eine art "mogelpackung" (oder für ganz "normal" ) - anfangs kommt man aus den federn nicht mehr raus und nach 6 jahren bin ich zur kuschelfraktion gewechselt. das war bei mir aber schon immer so.

sei froh, daß du ein mensch bist, der nichts einschlafen läßt. ich glaube, deine freundin kann sich glücklich schätzen.

du schreibst, du hast mir ihr darüber schon gesprochen. was sagt sie denn?

lg

lily


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28. März 2003 um 12:18
In Antwort auf dianna_12345294

Hallo roberto,
ich habe seit ein paar monaten auch eine sexunlust. mir ist das zu beginn gar nicht aufgefallen, mein freund sprach eines tages darauf an das die initiative immer von ihm ausgeht und ja ich mußte ihm zustimmen. ich warte halt bis er sich regt, ansonsten könnte ich im moment auch ganz gut ohne sex leben. obwohl das eigentlich auch nicht ganz stimmt, denn mittlerweile entwickelt es sich so langsam zu einem problem, denn nun setze ich mich ganz schön unter druck.
ich habe auch versucht unsere beziehung, meine gefühle, meine gedanken zu analysieren und ich weiß das ich ihn liebe, ich finde ihn sexy und ich schaue ihn mir auch gerne an wenn er nackend durch die wohnung "hüpft". Wenn er dann aber ankommt und mehr will muß er mich erst "überreden". ich falle also nicht von mir aus über ihn her. hat er mich dann soweit habe ich auch spaß und genieße es und übernehme auch den aktiven teil. bloß bis es soweit ist das dauert und mir tut es auch leid wenn ich ihn zurückweise, weil er sich ja auch wirklich mühe gibt. ach verdammt, das ist so ein verdammter kreislauf aus dem ich irgendwie nicht so ganz rauskomme.
ein problem in meiner beziehung ist, das wir uns nur am wochenende sehen können, er wohnt 400km weit weg und ich weiß wenn wir uns am wochenende sehen, dann "müssen" wir liebe machen, da wir ansonsten keine zeit haben. ich weiß das das auch ein faktor ist der mir zu schaffen macht, läßt sich aber nun mal nicht ändern.
ich habe mir auch schonmal vorgestellt wie es mit einem anderen kerl wäre, ob ich da mehr lust hätte und sexuell aktiver wäre, das es also an meinem freund liegt das ich keine lust auf sex d.h. auf ihn habe, aber auch das ist nicht der fall.
gut es gibt manche sachen die ich gerne anders hätte was den sex an sich betrifft, aber ich kann meinen freund ja nicht zwingen wenn er nicht möchte. bloß das sind auch keine gravierenden dinge.
dagegen hat sich bei der lust mich selbst zu befriedigen keine verschlächterung eingestellt und dort erreiche auch jedesmal den höhepunkt.
wir sind jetzt sogar teilweise dazu über gegangen uns voreinander selbst zu befriedigen (mit kleiner unterstützung des partnes) damit es überhaupt so etwas wie sex bei uns gibt.
was ich allerdings als sehr befreiend empfinde ist das ich mit meinem freund offen darüber reden kann und wir gemeinsam nach lösungen suchen. ich habe jetzt auch die pille gewechselt, weil ich seit 10 jahren das gleiche pillchen genommen habe und mein hormonhaushalt vielleicht mal einen erneuerung braucht.

tja roberto ich weiß nicht ob dir mein bericht irgendwie was gebracht hat.

gruß zinni

Vielen Dank für deine offenen Worte!
Tut mir leid, dass ihr Euch so selten seht. Meine Freundin und ich picken dafür ständig aufeinander(wohnen zusammen), was wahrscheinlich auch nicht das Beste ist. Wer weiß. Zumindest sollten wir auch mal allein was unternehmen.
Aber ich finde es echt toll, dass Du bei alldem nicht die Lust verloren hast, dich selbst zu befriedigen. Auch die gemeinsamen Spiele mit Deinem Freund finde ich gut. Meine Freundin befriedigt sich schon lange nicht mehr selbst. Geschweige denn, dass wir es gleichzeitig voreinander tun. Aber wenn wir mal sex haben, ist es für uns beide toll.
Ich wünsche dir alles Gute
Lg
roberto

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28. März 2003 um 12:27

Klingt nach einer tollen Beziehung!
DAs mit der Blockade nach der Sterilisation verstehe ich nur zu gut.
Meine freundin nimmt jetzt schon seit Monaten keine Pille mehr. Weil wir dachten, dass es an der pille lag. Vielleicht hat sie unbewußt auch Angst davor schwanger zu werden, und entwickelt aus diesem grund nicht soviel Lust? Wer weiß!
Das mit dem streßigen Tag, gibt es auch bei uns.Sowohl bei ihr, als auch bei mir. Ist ganz normal.
DAs mit dem schnellen "reagieren", wen einer von uns beiden nackt oder lecker verpackt ist, ist leider einseitig- sprich es reagiere eigentlich nur ich darauf.

Im großen und ganzen, klingt es bei Euch nach einer funktionierenden,harmonischen Beziehung.
Ich wünsche euch alles Gute weiterhin.
Lg
roberto

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28. März 2003 um 12:41
In Antwort auf oxana_12753055

Keine angst, dir wird es wohl kaum so ergehen
hallo roberto,

du scheinst ja ein perfektionist zu sein. anfangs dachte ich (aus älteren beiträgen) daß du ein fa bist.

ich genieße den sex auch aber ich "brauche" ihn nicht im dem maße wie mein freund ihn braucht. ich selber halte mich für eine art "mogelpackung" (oder für ganz "normal" ) - anfangs kommt man aus den federn nicht mehr raus und nach 6 jahren bin ich zur kuschelfraktion gewechselt. das war bei mir aber schon immer so.

sei froh, daß du ein mensch bist, der nichts einschlafen läßt. ich glaube, deine freundin kann sich glücklich schätzen.

du schreibst, du hast mir ihr darüber schon gesprochen. was sagt sie denn?

lg

lily


Danke erstmal für Deine Antwort!
Also wir haben schon öfter darüber geredet. Anfangs dachte sie, dann auch ich, dass es an der Pille lag. Sie hat erstmal auf eine leichtere Pille gewechselt. Keine Besserung. Anschliessend hat sie vor einigen Monaten ganz damit aufgehört und verhütet seitdem natürlich.
Aber auch hier hat sich nicht wirklich was gebessert.
Ein Grund den sie anführt, ist, dass ich mit meinem Studium noch nicht fertig bin. Und ihr gesagt habe, dass ich vor zwei Jahren fertig sein wollte. Seit mein Vater aber an Krebs erkrankt und es nur noch eine Frage der zeit ist, geht bei mir mit dem studium nicht allzuviel weiter. Sie arbeitet schon seit längerem(ich nur geringfügig nebenbei) und bestreitet mehr als die Hälfte unserer Haushaltskosten. Sie meint, dass wenn sie sieht,dass bei mir nichts weiter geht, sie entäuscht ist und nicht wirklich Lust auf Sex bekommt. Andererseits ist sie lieber mit mir zusammen als mit einem erfolgreichen Workaholic. Denn ihr ist es lieber, dass ich mal ein guter Familienvater bin, und das glaubt sie auch von mir.
Und nebenbei, scheint sie änlich zu sein wie du, dass sie den Sex nicht in dem Maße braucht wie ich. Aber es geht halt alles von mir aus. Manchmal bilde ich mir halt ein, dass sie ihn gar nicht braucht, obwohl wenn wir ihn haben, genießen wir ihn beide.
Lg
roberto

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28. März 2003 um 18:51

Hallo Roberto
Was geht in mir vor, wenn ich keine Lust auf Sex habe?

Ich habe in zwei Abschnitten gelebt, der erste war geprägt von Unlust, der zweite ist mit Lust gefüllt.

In der ersten Beziehung lag es an ihm. Seine Art machte mich in keinster Weise an, die Chemie stimmte einfach nicht. Er ist ein attraktiver Mann, groß, hübsch, mit Waschbrettbauch. Aber er verhielt sich beim Sex nicht so, wie ich mir einen Mann wünsche. Gespräche nutzten da nichts, er bleibt er.
Ich dachte in der Zeit mit Beklemmung an Sex und dass es wohl bald soweit sein würde. Wenn es dann geschah, ließ ich es einfach über mich ergehen, tat ich das nicht, war er tagelang beleidigt.

Im jetzigen Abschnitt bin ich aufgewacht und mit meinem Partner wie losgelassen. Ich spüre oft eine übergroße Lust, meistens eine normale, wenn ich gerade keinen Sex will, liegt das an Stress, Müdigkeit oder irgendeiner Sorge, auch mein Vater ist z.B. sehr krank geworden. Oder es liegt an Tagen meines Zyklus, in denen der Hormonspiegel anders ist, als sonst.

Die Beklemmung jedoch ist nicht mehr da, wenn ich einige Tage keinen Sex hatte, mein Partner kommt dennoch auf seine Kosten, ich bediene ihn gerne. Er hat Verständnis dafür, wenn ich einfach keinen Bock habe, weil er weiß, dass es bald schon umso heftiger wird.

Wenn ich ihn anschaue (nackt oder halb angezogen), genieße ich an kühlen Tagen die Erinnerung an gestern und freue mich, weil morgen oder übermorgen die Lust bestimmt wieder da ist.

Vergehen mehrere Tage in Unlust, gebe ich mich einfach in seine Hände, weil ich weiß, dass er mit viel Zärtlichkeit und Geduld vorgeht. Er sagt mir dann, er erwarte überhaupt nichts von mir, aber er hätte einfach Lust ein wenig mit mir zu spielen. Mit dieser seiner Einstellung kann ich sehr leicht loslassen. Ich lasse mir die Möglichkeit offen, einfach einzuschlafen, und siehe da, langsam "arbeitet" sich doch die Lust hervor und ich bin ganz überrascht, dass ich plötzlich so hell wach und bereit bin.

Da ich diese Erfahrung schon oft gemacht habe, kann ich an diesen Tagen getrost abwarten, bis sich die Lust einschleicht.

Natürlich, eingeschlafen bin ich auch schon, dann hab ich vielleicht grade noch einen Gute Nacht Kuss gespürt und am Morgen hat er mich mit einem Lächeln begrüßt.

Verzauberin grüßt

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29. März 2003 um 0:53
In Antwort auf vayron_12092373

Noch ein wichtiger Nachtrag:
Ich erwarte mir keinesfalls gute Tips oder Ratschläge was man dagegen tun könnte. Ich habe dasselbe bei einem Thread auch getan. Aber eine Universallösung für jederman gibt es nicht.
Mich interessieren lediglich die Gedanken der betroffenen frauen, um sie besser verstehen zu können!
roberto

Kein Sex - Kein Problem
Mein Partner und ich sehen das mit dem Sex oder eher dem nicht staendigen Sex nicht so schlimm.

Wenn wir uns mal genau damit auseinandersetzten ist Sex ja eigentlich nur Werkzeug um neues Menschenleben zu schaffen - nun weder mein Partner noch ich wollen uns vermehren und deshalb ist uns Sex wohl auch nicht so wichtig.
Na klar, als wir uns kennenlernten waren wir wie die Karnickel, ist doch normal, geht jedem so, aber so nach und nach wurde es halt weniger. Uns ist der Koerperkontakt (ohne Sex) viel wichtiger - viel Kuscheln, Kuessen, haendchenhalten und immer aneinandergekuschelt auf dem Sofa und im Bett.

Versteh mich nicht falsch, wir haben auch Sex, aber eben nur alle paar Monate und dafuer ist es dann auch richtig klasse. Es kommt auch durchaus vor, dass mein Partner mal Bock hat und ich nicht (und umgekehrt) aber dann sagen wir das auch frei heraus und da wird kein grosses Thema draus gemacht - da wird sich geknuddelt und meistens fuehrt das dann doch irgendwie weiter...*lach*

Wir finden uns gegenseitig tierisch anziehend aber muessen dehalb nicht unbedingt Sex haben. Einfach nur angucken und streicheln ist doch auch schoen.
Wir sprechen des oefteren darueber ob wir abnormal sind, dass wir so selten Sex haben und es uns nichts ausmacht, denn irgendwie ist dies doch ein Tabu-Thema. Wenn Du nicht andauernd in die Federn huepfst muss wohl was mit dir verkehrt laufen (zumindest kriegt man den Eindruck, wenn man die Leute von Ihren Eroberungen sprechen hoert...*g*).

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29. März 2003 um 8:03
In Antwort auf vayron_12092373

Danke erstmal für Deine Antwort!
Also wir haben schon öfter darüber geredet. Anfangs dachte sie, dann auch ich, dass es an der Pille lag. Sie hat erstmal auf eine leichtere Pille gewechselt. Keine Besserung. Anschliessend hat sie vor einigen Monaten ganz damit aufgehört und verhütet seitdem natürlich.
Aber auch hier hat sich nicht wirklich was gebessert.
Ein Grund den sie anführt, ist, dass ich mit meinem Studium noch nicht fertig bin. Und ihr gesagt habe, dass ich vor zwei Jahren fertig sein wollte. Seit mein Vater aber an Krebs erkrankt und es nur noch eine Frage der zeit ist, geht bei mir mit dem studium nicht allzuviel weiter. Sie arbeitet schon seit längerem(ich nur geringfügig nebenbei) und bestreitet mehr als die Hälfte unserer Haushaltskosten. Sie meint, dass wenn sie sieht,dass bei mir nichts weiter geht, sie entäuscht ist und nicht wirklich Lust auf Sex bekommt. Andererseits ist sie lieber mit mir zusammen als mit einem erfolgreichen Workaholic. Denn ihr ist es lieber, dass ich mal ein guter Familienvater bin, und das glaubt sie auch von mir.
Und nebenbei, scheint sie änlich zu sein wie du, dass sie den Sex nicht in dem Maße braucht wie ich. Aber es geht halt alles von mir aus. Manchmal bilde ich mir halt ein, dass sie ihn gar nicht braucht, obwohl wenn wir ihn haben, genießen wir ihn beide.
Lg
roberto

Hallo roberto!
Ich weiß, Du hast ausdrücklich gesagt, daß Du hier keine Ursachenforschung in der Richtung betreiben willst und auch keine Tips suchst, aber ich lese Deine Beiträge oft und gerne, so auch diesen und würde mich doch gerne dazu äußern. Also schonmal vorab - sorry!

Es scheint mir, daß Du ihr Argument mit dem nicht abgeschlossenen Studium nicht ganz ernst nimmst, kann das sein?

Daran, daß Du schon vor 2 Jahren fertig sein wolltest und auch an Deinen anderen Beiträgen, erkenne ich, daß Du nicht mehr so ganz jung bist. Also ist vermutlich auch Deine Freundin nicht mehr 20?

Unter diesen Voraussetzungen finde ich ihr Argument nämlich völlig schlüssig, denn so blöd es sich auch anhört - Erfolg macht sexy!
Und, noch viel wichtiger - mit steigendem Alter wächst der Wunsch nach einer Familie, wenn auch nur unbewußt.
Wenn ich da einen Mann an meiner Seite hätte, bei dem ich wüßte, daß er eine Familie nicht ernähren kann und mich in die Rolle des Ernährers drängt (die ich vielleicht nicht unbedingt anstrebe), habe ich unterschwellig Angst davor, mit ihm zu schlafen, weil da rein theoretisch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer was passieren könnte!

Das klingt nach überholten und völlig unemanziperten Ansichten, aber ich glaube, das steckt in uns Frauen einfach so drin!
Bei der einen bewußt, bei der anderen unbewußt.
Nur bei denen, die keine Kinder für die Zukunft planen, ist es vielleicht anders...

Ein guter Freund von mir hat dadurch völlig unerwartet seine Partnerin nach fast 5 Jahren verloren.
Die beiden haben sich sehr geliebt, er hat im Geiste schon die Hochzeit geplant, beide waren mit dem Sex mehr als zufrieden, aber er ist selbständig und hatte zu der Zeit mal mehr, mal weniger Einkommen, so ungeregelt, daß sie sich eine Familie mit ihm nicht vorstellen konnte.
Sie hat sich mit genau diesem Argument einen anderen gesucht, als sie Ende 20 war und die biologische Uhr begann, zu ticken!
Einen, der in keinem Bereich mit meinem guten Freund mithalten kann - der aber ein geregeltes Einkommen hat und mit dem sie ihre Zukunft so gestalten kann, wie sie sich das wünscht.
Klingt schrecklich, aber für mich auch irgendwo verständlich!

Selbst wenn der Verstand einem sagt, daß so eine Denkweise einfach albern ist und Du ja auch gute Gründe dafür hast, warum Dein Studium noch nicht abgeschlossen ist, kann es sein, daß es ihre Lust doch mehr beeinflußt, als Du glauben willst.

Ansonsten kann ich Dir nur das gleiche schreiben, wie schon alle anderen hier.
Am Anfang hat man immer mehr Sex, als in einer längeren Beziehung, bei Streß kommt bei beiden Seiten Unlust auf und auch ich (obwohl selten von Unlust geplagt), komme schnell auf Touren, wenn mein Partner den Anfang macht und mich sozusagen "überzeugt" .
Ich weiß noch genau, daß es oft so war, als meine beiden Töchter noch ganz klein waren.
Da fällt man abends tot ins Bett und kommt gar nicht mehr auf die Idee, noch Sex zu haben.
Erst, wenn er angefangen hat, sich bei mir die Lust einstellte und alles großartig war, fragte man sich, warum man sich nicht mal von alleine dazu aufraffen kann, den Anfang zu machen!
Dummerweise war der gute Vorsatz eine Woche später oft schon wieder vergesen...

Derzeit habe ich eine Fernbeziehung, bei der dieses Problem nicht auftaucht, weil man alle 1 1/2 Wochen froh ist, den anderen zu sehen und sich automatisch aufeinander stürzt.
Ob das so bleibt, wenn wir mal zusammen leben??? Ich denke, dann wird sich das auf ein "normales" Maß einpendeln und auch mein jetztiger Partner muß damit rechnen, öfter mal den Anfang machen zu müssen. Denn wenn jemand immer verfügbar ist, läßt die Lust automatisch ein wenig nach und dann sollte man sich auch bemühen, öfter mal neue, ungewöhnliche Situationen herbeizuführen, die die Lust wieder anfachen.

Tja, ich vermute, daß Du von allem, was ich geschrieben habe, nicht sehr viel hören wolltest, aber ich dachte, ich sollte Dir das trotzdem mal schreiben.
Also bitte nimm das Argument Deiner Freundin ernst und sprich vielleicht mal mit ihr über die Zukunft und laß Deine Ausbildung nicht völlig schleifen, auch, wenn das im Moment sicher nicht einfach ist!

Ganz liebe Grüße, harter Kern

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29. März 2003 um 8:44

An Alle die geantwortet haben!
Vielen Dank für Eure Beiträge.
Es hilft mir und vielleicht kriege ich das mit meiner Freundin früher oder später auf die Reihe.
Liebe Grüße an Alle
roberto

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29. März 2003 um 9:11
In Antwort auf megan_12750002

Hallo roberto!
Ich weiß, Du hast ausdrücklich gesagt, daß Du hier keine Ursachenforschung in der Richtung betreiben willst und auch keine Tips suchst, aber ich lese Deine Beiträge oft und gerne, so auch diesen und würde mich doch gerne dazu äußern. Also schonmal vorab - sorry!

Es scheint mir, daß Du ihr Argument mit dem nicht abgeschlossenen Studium nicht ganz ernst nimmst, kann das sein?

Daran, daß Du schon vor 2 Jahren fertig sein wolltest und auch an Deinen anderen Beiträgen, erkenne ich, daß Du nicht mehr so ganz jung bist. Also ist vermutlich auch Deine Freundin nicht mehr 20?

Unter diesen Voraussetzungen finde ich ihr Argument nämlich völlig schlüssig, denn so blöd es sich auch anhört - Erfolg macht sexy!
Und, noch viel wichtiger - mit steigendem Alter wächst der Wunsch nach einer Familie, wenn auch nur unbewußt.
Wenn ich da einen Mann an meiner Seite hätte, bei dem ich wüßte, daß er eine Familie nicht ernähren kann und mich in die Rolle des Ernährers drängt (die ich vielleicht nicht unbedingt anstrebe), habe ich unterschwellig Angst davor, mit ihm zu schlafen, weil da rein theoretisch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen immer was passieren könnte!

Das klingt nach überholten und völlig unemanziperten Ansichten, aber ich glaube, das steckt in uns Frauen einfach so drin!
Bei der einen bewußt, bei der anderen unbewußt.
Nur bei denen, die keine Kinder für die Zukunft planen, ist es vielleicht anders...

Ein guter Freund von mir hat dadurch völlig unerwartet seine Partnerin nach fast 5 Jahren verloren.
Die beiden haben sich sehr geliebt, er hat im Geiste schon die Hochzeit geplant, beide waren mit dem Sex mehr als zufrieden, aber er ist selbständig und hatte zu der Zeit mal mehr, mal weniger Einkommen, so ungeregelt, daß sie sich eine Familie mit ihm nicht vorstellen konnte.
Sie hat sich mit genau diesem Argument einen anderen gesucht, als sie Ende 20 war und die biologische Uhr begann, zu ticken!
Einen, der in keinem Bereich mit meinem guten Freund mithalten kann - der aber ein geregeltes Einkommen hat und mit dem sie ihre Zukunft so gestalten kann, wie sie sich das wünscht.
Klingt schrecklich, aber für mich auch irgendwo verständlich!

Selbst wenn der Verstand einem sagt, daß so eine Denkweise einfach albern ist und Du ja auch gute Gründe dafür hast, warum Dein Studium noch nicht abgeschlossen ist, kann es sein, daß es ihre Lust doch mehr beeinflußt, als Du glauben willst.

Ansonsten kann ich Dir nur das gleiche schreiben, wie schon alle anderen hier.
Am Anfang hat man immer mehr Sex, als in einer längeren Beziehung, bei Streß kommt bei beiden Seiten Unlust auf und auch ich (obwohl selten von Unlust geplagt), komme schnell auf Touren, wenn mein Partner den Anfang macht und mich sozusagen "überzeugt" .
Ich weiß noch genau, daß es oft so war, als meine beiden Töchter noch ganz klein waren.
Da fällt man abends tot ins Bett und kommt gar nicht mehr auf die Idee, noch Sex zu haben.
Erst, wenn er angefangen hat, sich bei mir die Lust einstellte und alles großartig war, fragte man sich, warum man sich nicht mal von alleine dazu aufraffen kann, den Anfang zu machen!
Dummerweise war der gute Vorsatz eine Woche später oft schon wieder vergesen...

Derzeit habe ich eine Fernbeziehung, bei der dieses Problem nicht auftaucht, weil man alle 1 1/2 Wochen froh ist, den anderen zu sehen und sich automatisch aufeinander stürzt.
Ob das so bleibt, wenn wir mal zusammen leben??? Ich denke, dann wird sich das auf ein "normales" Maß einpendeln und auch mein jetztiger Partner muß damit rechnen, öfter mal den Anfang machen zu müssen. Denn wenn jemand immer verfügbar ist, läßt die Lust automatisch ein wenig nach und dann sollte man sich auch bemühen, öfter mal neue, ungewöhnliche Situationen herbeizuführen, die die Lust wieder anfachen.

Tja, ich vermute, daß Du von allem, was ich geschrieben habe, nicht sehr viel hören wolltest, aber ich dachte, ich sollte Dir das trotzdem mal schreiben.
Also bitte nimm das Argument Deiner Freundin ernst und sprich vielleicht mal mit ihr über die Zukunft und laß Deine Ausbildung nicht völlig schleifen, auch, wenn das im Moment sicher nicht einfach ist!

Ganz liebe Grüße, harter Kern

Vielen Dank auch für Deinen Beitrag!
Ich nehme den Grund mit dem noch nicht abgeschlossenen Studium sehr wohl ernst. Aber mir fällt es seit 2 Jahren extrem schwer, mich darauf zu konzentrieren. Vor 4 Jahren wurde bei meinem Vater Prostatakrebs festgestellt. Vor zwei jahren kam dann auch noch die Lunge dazu. Obwohl er ständig behandelt wird, stirbt er langsam aber sicher.
Ich lasse mir diese psychische Belastung nicht so anmerken, weil ich meine Gefühle nicht so offen nach außen trage. Und gerade in dieser Situation, bräuchte ich ihre Nähe und Unterstützung.
Trotz allem versuche ich seit einem halben Jahr, mich intensiv mit dem studium zu beschäftigen.Und es funktioniert mal gut, mal habe ich Rückschläge.
Ich glaube ihr sehr wohl, dass dies der Grund an unserem Problem sein könnte. Aber ich weiß nicht ob sich dann soviel ändert, wenn ich mal fertig bin!? Wir sind beide um die 30. Auch wenn ich mit ihr Kinder/Familie haben will, bin ich mir nicht sicher ob sich das wieder einspielt. Ich habe ein wenig Angst davor, dass wir dann gleich ein Kind bekommen und sich an der Situation nicht sehr viel ändert. Klingt irsinnig egoistisch. Oder?
Nebenbei, sagt meine Freundin mir, dass sie mich will, auch wenn ich nicht erfolgreich und kein Workaholic bin. Sie weiß, dass ich ein guter Familienvater wäre und das ist ihr lieber und wichtiger als dass ich erst spät am Abend nach Hause komme und dafür die Familie ernähre.
Zum täglichen Leben derzeit:
Ich versuche immer wieder, etwas neues, ungewöhnliches zu unternehmen damit unsere Beziehung nicht einschläft. Auch beim Sex. Aber sie ist halt manchmal nicht dafür zu gewinnen.
Ich will jetzt auch gar nicht mehr weiter "jammern". Seit gestern trainiere ich wieder und bin auch zuversichtlich dass beim studium was weitergeht. Irgendwie werden wir es schon schaffen.
Ich danke Dir für Deine hilfreichen Zeilen.
Lg
roberto

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29. März 2003 um 9:37
In Antwort auf vayron_12092373

Vielen Dank auch für Deinen Beitrag!
Ich nehme den Grund mit dem noch nicht abgeschlossenen Studium sehr wohl ernst. Aber mir fällt es seit 2 Jahren extrem schwer, mich darauf zu konzentrieren. Vor 4 Jahren wurde bei meinem Vater Prostatakrebs festgestellt. Vor zwei jahren kam dann auch noch die Lunge dazu. Obwohl er ständig behandelt wird, stirbt er langsam aber sicher.
Ich lasse mir diese psychische Belastung nicht so anmerken, weil ich meine Gefühle nicht so offen nach außen trage. Und gerade in dieser Situation, bräuchte ich ihre Nähe und Unterstützung.
Trotz allem versuche ich seit einem halben Jahr, mich intensiv mit dem studium zu beschäftigen.Und es funktioniert mal gut, mal habe ich Rückschläge.
Ich glaube ihr sehr wohl, dass dies der Grund an unserem Problem sein könnte. Aber ich weiß nicht ob sich dann soviel ändert, wenn ich mal fertig bin!? Wir sind beide um die 30. Auch wenn ich mit ihr Kinder/Familie haben will, bin ich mir nicht sicher ob sich das wieder einspielt. Ich habe ein wenig Angst davor, dass wir dann gleich ein Kind bekommen und sich an der Situation nicht sehr viel ändert. Klingt irsinnig egoistisch. Oder?
Nebenbei, sagt meine Freundin mir, dass sie mich will, auch wenn ich nicht erfolgreich und kein Workaholic bin. Sie weiß, dass ich ein guter Familienvater wäre und das ist ihr lieber und wichtiger als dass ich erst spät am Abend nach Hause komme und dafür die Familie ernähre.
Zum täglichen Leben derzeit:
Ich versuche immer wieder, etwas neues, ungewöhnliches zu unternehmen damit unsere Beziehung nicht einschläft. Auch beim Sex. Aber sie ist halt manchmal nicht dafür zu gewinnen.
Ich will jetzt auch gar nicht mehr weiter "jammern". Seit gestern trainiere ich wieder und bin auch zuversichtlich dass beim studium was weitergeht. Irgendwie werden wir es schon schaffen.
Ich danke Dir für Deine hilfreichen Zeilen.
Lg
roberto

Hallo roberto!
Ich hab nicht mehr viel Zeit (Herr Kern rauscht heute mittag an ), wollte aber nochmal kurz antworten!

Und zwar würde ich Dir gerne mitteilen, wie Deine Zeilen ankommen, auch wenn ich ganz sicher bin, daß sie so nicht gemeint waren!

Bei mir landet: Auch wenn nicht alles optimal ist, ist sie mit dem Status Quo ganz zufrieden und liebt mich als "nicht-Arbeitstier".
Klingt, als seist auch Du so zufrieden und sähest keine besonders dringende Notwendigkeit, an der Situation was zu ändern!

Denn zwischen Workaholic und Studium nicht abschließen/keinen Vollzetjob haben, liegen Welten!

Vielleicht kommt das bei Deiner Freundin auch manchmal so an, oder sie hat das Warten auf bessere Zeiten langsam satt?

Die Ansprüche an den Partner sind in heutigen Zeiten enorm hoch geworden.
Es genügt für den Mann nicht mehr, der Ernährer zu sein, er soll auch noch ein guter Familienvater sein, aufmerksam, sich um Haushalt und Kinder mit kümmern, dabei möglichst Sport treiben, usw.
Frauen dürfen nicht nur Hausfrauen und Mütter sein, sondern sollen ihren Job behalten und nach drei Kindern und im mittleren Alter noch aussehen, wie Teenies, usw.

Es genügt weder, nur Ernährer oder nur ein guter Vater zu sein, noch Hausfrau und Mutter oder nur gutaussehend und erfolgreich im Job zu sein.

Ich habe mich mit meinen Partnern immer bewußt für eine eher klassische Rollenaufteilung entschieden und bin gut damit gefahren, auch wenn das viele nicht verstehen können. Aber dadurch sind die Ansprüche an den anderen nicht so hoch und es lebt sich befreiter.
Ich kann mich auf Kinder und Haushalt konzentrieren, halte mich frisch, so gut es geht und arbeite wieder, wenn meine Kleine aus der Grundschule kommt.
Dafür muß mein Partner nicht im Haushalt helfen und ich erwarte nicht zu jedem Furz, die Kinder betreffend, seine Mitverantwortung.

Es klingt ein wenig, als würdest Du Dich auf ein leicht umgekehrtes Rollenverständnis einpendeln und ich könnte mir vorstellen, daß Deine Freundin die Befürchtung hat, daß sie immer der Hauptverdiener bleiben wird und somit eventuelle Kinder nicht "genießen" kann, weil sie schnell wieder arbeiten MUSS.

Manchmal ist gar nicht die Einstellung das Problem, sondern die Art, wie man es ausdrückt. Und aus Deinen Zeilen klingt für mich: Ich geb doch mein bestes und habe andere Qualitäten!
Ich denke, so hast Du es nicht gemeint, aber falls es bei Deiner Freundin auch so ankommt, kann das schon ein Problem sein.

Ob sich nach Deinem Abschluß Euer Leben ändert, kann Dir natürlich niemand sagen. Aber das kannst Du ja auf Dich zukommen lassen, ohne SOFORT Kinder zu planen -oder?

Ich drücke Euch jedenfalls fest die Daumen!

Liebe Grüße, harter Kern

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