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Fast 30 Jahre lesbisch und nun in einen Mann verliebt

19. April 2014 um 21:41

Dieses Thema ist mir total peinlich aber ich benötige dringend Antworten / Hilfe oder Erfahrungsberichte. Bin 42 und (so glaubte ich) seit meinem 13. Lebensjahr lesbisch. Ich hatte zwar nur 2 Beziehungen zu Frauen aber fühlte mich immer zu Frauen hingezogen. Nun habe ich mich in einen Mann verliebt und träume und wünsche mir nur noch Sex mit ihm. Mir ist das alles sowas von peinlich. Der Mann ist toll und verständnisvoll und ich verheimliche auch mein Vorleben nicht aber ich habe Angst, mich zum einen darauf einzulassen (ist ja ganz neu und anders) und zum anderen: Was wird mein Umfeld denken? Die kennen mich nur als Lesbe.

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19. April 2014 um 22:17

Hallo meine Liebe
Wessen Leben ist das denn?
Deines, oder das der anderen?

Du hast jedes Recht Deinen eigenen Gefühlen nachzugehen und Deine eigenen Erfahrungen zu machen.

Vielleicht bist Du einfach bi, oder Frauen sind in ihrer Orientierung einfach *flexibler* .
Sie verlieben sich in den Menschen, und das Geschlecht steht erst an 2. Stelle?

Keine Ahnung. Ich bin jedenfalls hetero, aber es gab auch schon Frauen, bei denen ich ein Verlieben von meiner Seite aus gar nicht abwegig gefunden hätte.

Eines weiß ich jedenfalls ganz sicher : Ich lasse mein Leben nicht von anderen leben, sondern lebe selbst, mache meine eigenen Erfahrungen, und wenn mir meine innere Stimme sagt: Ich möchte das!...dann frage ich nicht mehr lange, sondern mache es.

Vertrau Dir selbst...es fühlt sich gut an

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19. April 2014 um 22:58

Danke vorab
Vielen Dank für eure Antworten. Es geht einfach darum, dass ich mich so schäme, nun "anders" zu sein. Das ich evtl. bi sein könnte, das kam bisher nie in Betracht, da, wie gesagt, immer Frauen mein Objekt der Begierde waren. Aber ich sehne mich nun nach einem Mann, vor allem nach intensivem Sex mit ihm. Da ich über pn gefragt wurde, ob ich wüsste, wie das mit einem Mann funktioniert, kann ich nur sagen, ja, dass weiss ich, da ich 1x mit einem Mann im Bett war, nachdem mein damaliger Gynäkologe mir empfohlen hatte, mit einem Mann zu schlafen, um die Orientierungslosigkeit zu beheben Es waren eben die 80er.

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19. April 2014 um 23:06
In Antwort auf karlawithak

Danke vorab
Vielen Dank für eure Antworten. Es geht einfach darum, dass ich mich so schäme, nun "anders" zu sein. Das ich evtl. bi sein könnte, das kam bisher nie in Betracht, da, wie gesagt, immer Frauen mein Objekt der Begierde waren. Aber ich sehne mich nun nach einem Mann, vor allem nach intensivem Sex mit ihm. Da ich über pn gefragt wurde, ob ich wüsste, wie das mit einem Mann funktioniert, kann ich nur sagen, ja, dass weiss ich, da ich 1x mit einem Mann im Bett war, nachdem mein damaliger Gynäkologe mir empfohlen hatte, mit einem Mann zu schlafen, um die Orientierungslosigkeit zu beheben Es waren eben die 80er.

Jetzt sag mir mal
Wo da ein Grund zum Schämen ist!
Liebe sollte nie ein Grund für ein Schamgefühl sein.
Und wenn die Gefühle von beiden Seiten kommen, also gegenseitig sind, sollte es ein Grund zur Freude, nicht zur Scham sein.
Du lebst nicht, um die Erwartungen anderer zu erfüllen.
Falls sie ein Problem mit deiner Umorientierung haben, dann sind ausgerechnet die intolerant, die am meisten nach Toleranz schreien !

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