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Familie und Bi

11. Dezember 2006 um 14:31 Letzte Antwort: 13. Dezember 2006 um 17:59

Es gibt hier ja so einige Frauen, die diese andere Empfindung haben und in einer Ehe oder Beziehung leben. Mir geht es genauso. Nur bin ich der Mann. Ich versuche nun irgendwie damit zu recht zu kommen und mir ist das Leben dazu auch noch wirklich wichtig. Und ich würde gerne wissen, wie ihr diese Vorstellung findet?
Meine Frau hat nun diese Empfindung, diesen Drang und ich will nichts lieber, wie wenn sie in einem Leben mit mir frei sein kann und ihre Wünsche und Bedürfnisse stillen kann. Also möchte ich, daß sie dieses Gefühl wirklich auslebt. Irgendwann einmal. Aber wir führen ja auch eine wirkliche Beziehung. Und die Sexualität ist Teil dieser Beziehung. Ich brauche keine andere Frau und ich möchte auch nicht dabei sein, wenn sie es nicht will oder etwas derartiges. Aber ich möchte auch nicht, daß ein Teil von ihrem Empfinden nur außerhalb unserer Beziehung statt findet. Führt sie eine Beziehung mit einem anderen Menschen, dann denke ich, würde es die Beziehung mit mir sehr belasten. Weil es außerhalb von uns statt findet. Und deshalb denke ich, daß es richtig wäre, wenn diese andere Seite meiner Frau ebenso Teil unserer Beziehung, unseres Lebens wäre. Denn es geht ja bei dieser Sache nicht einfach nur um Sex. Es geht auch um den Menschen, diese Frau, wenn es sie denn mal geben sollte. Und wenn es wirklich guter und wertvoller Sex sein sollte, dann muß es ja auch was mit dem Menschen zu tun haben. Und mein Empfinden hat eben das Problem, daß eine Dreiecksbeziehung rauskommen würde. Und wenn meine Frau einen derartigen Menschen/Frau für sich hat, dann kann es nur genauso richtig werden, wie unsere Beziehung, wenn die freundschaftliche Seite der anderen Frau ebenso Teil meines Lebens ist. Weil sonst entstehen Probleme, man teilt nicht mehr so das Leben, wie vorher in einer normalen Familie usw. Und wirklich gut, also absolut gut, denn das ist es, was ich erreichen möchte, kann es doch nur werden, wenn uns diese neue Seite meiner Frau nicht trennt. Sondern eben verbindet. Und so muß dieser neue Mensch doch ebenso Teil des Ursprungs werden. Dem harten Kern der unzerstörbaren Liebe. Dem dann unzerstörbaren Kern.
Wie seht ihr das? Wie stellt ihr euch vor, daß eure Empfindung einen wahren und richtigen Platz in eurem Leben findet?

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11. Dezember 2006 um 16:15

Also,
ich gehöre auch zu den Frauen die eine Familie mit Kindern hat und deren Herz auch für Frauen schlägt,wobei es mir weniger um Sex mit einer Frau geht, mehr um Nähe, Wärme und Zärtlichkeit- es ist bei einer Frau einfach anders, nicht besser nicht schlechter einfach nur anders!!!
Ich kann das nicht beschreiben.
Ich weiß aber ganz genau das mein Lebensmittelpunkt immer meine Familie sein wird- ich weiß das ich mit einer Frau alleine auch nicht glücklich wäre, mir würde da auch was fehlen!
Eigentlich muß ich mit meinem Leben ganz zufrieden sein- uns geht es gut, und doch ist da diese heimliche Leidenschaft für Frauen......
Es gab Zeiten in meinem Leben da hab ich mir nichts sehnlicher gewünscht ... einfach nur hetero oder homo zu sein, denn dieser Zwiespalt war nicht immer einfach für mich.
Mittlerweile hab ich akzeptiert das ich so bin wie ich bin und lebe ganz gut damit, abgesehen von diesen Heimlichkeiten..... ich hab mich leider immer noch nicht getraut meinem Mann in dieser Beziehung voll und ganz reinen Wein einzuschenken- er weiß nur die halbe Wahrheit....
Wie Du siehst, es ist für den Bi-teil in einer Beziehung auch nicht immer einfach.

Liebe Grüße nun
Ich

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13. Dezember 2006 um 8:57
In Antwort auf ich4711

Also,
ich gehöre auch zu den Frauen die eine Familie mit Kindern hat und deren Herz auch für Frauen schlägt,wobei es mir weniger um Sex mit einer Frau geht, mehr um Nähe, Wärme und Zärtlichkeit- es ist bei einer Frau einfach anders, nicht besser nicht schlechter einfach nur anders!!!
Ich kann das nicht beschreiben.
Ich weiß aber ganz genau das mein Lebensmittelpunkt immer meine Familie sein wird- ich weiß das ich mit einer Frau alleine auch nicht glücklich wäre, mir würde da auch was fehlen!
Eigentlich muß ich mit meinem Leben ganz zufrieden sein- uns geht es gut, und doch ist da diese heimliche Leidenschaft für Frauen......
Es gab Zeiten in meinem Leben da hab ich mir nichts sehnlicher gewünscht ... einfach nur hetero oder homo zu sein, denn dieser Zwiespalt war nicht immer einfach für mich.
Mittlerweile hab ich akzeptiert das ich so bin wie ich bin und lebe ganz gut damit, abgesehen von diesen Heimlichkeiten..... ich hab mich leider immer noch nicht getraut meinem Mann in dieser Beziehung voll und ganz reinen Wein einzuschenken- er weiß nur die halbe Wahrheit....
Wie Du siehst, es ist für den Bi-teil in einer Beziehung auch nicht immer einfach.

Liebe Grüße nun
Ich

Das wollte ich nicht sagen
Ich denke beim besten Willen nicht, daß es für sie einfacher wäre, wie für mich. Aber mir geht es genau um diese Sache, die du beschreibst. Unsere gemeinsame schon längere Vergangenheit war sehr "anders". Sie ist meine erste Freundin und ich bin ihr erster Freund. Und wir haben geheiratet, da hatte ich noch nichtmal mein Abi. Und diese schwierigen Zeiten haben wir nur so erfolgreich meistern können, weil wir unsere Beziehung so ernst genommen haben und es uns wichtig war, daß alle Probleme so gut es geht gelöst werden. Damit sie später noch besser gelöst werden können. Dass ich mal solche Probleme lösen muß, das hätte ich nie gedacht. Nun jetzt ist es so weit. Und ich sehe genau darin ein Problem, wie du es leider handhaben mußt?! So ist doch deine Sexualität etwas, was zwischen dir und deinem Mann steht? Wäre es nicht schöner, wäre es anders? Wie würdest du es dir wünschen? Weil ich denke nicht, daß meine Frau in der Lage wäre etwas derartiges tun zu können von alleine. So etwas derart andersartiges, wie unser Leben bisher war. Ach ich weiß auch nicht. Es ist so verdammt unwirklich. So eine für mich und bestimmt auch für sie komische Sache???
Was weiß er denn? Du kennst ihn doch nun schon lange und müßtest wissen, wie er funktioniert. Was denkst du, wie er reagieren würde, wenn du ihm die ganze Wahrheit sagen würdest. Abgesehen davon, daß du dich nicht traust?

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13. Dezember 2006 um 17:59
In Antwort auf osheen_12118849

Das wollte ich nicht sagen
Ich denke beim besten Willen nicht, daß es für sie einfacher wäre, wie für mich. Aber mir geht es genau um diese Sache, die du beschreibst. Unsere gemeinsame schon längere Vergangenheit war sehr "anders". Sie ist meine erste Freundin und ich bin ihr erster Freund. Und wir haben geheiratet, da hatte ich noch nichtmal mein Abi. Und diese schwierigen Zeiten haben wir nur so erfolgreich meistern können, weil wir unsere Beziehung so ernst genommen haben und es uns wichtig war, daß alle Probleme so gut es geht gelöst werden. Damit sie später noch besser gelöst werden können. Dass ich mal solche Probleme lösen muß, das hätte ich nie gedacht. Nun jetzt ist es so weit. Und ich sehe genau darin ein Problem, wie du es leider handhaben mußt?! So ist doch deine Sexualität etwas, was zwischen dir und deinem Mann steht? Wäre es nicht schöner, wäre es anders? Wie würdest du es dir wünschen? Weil ich denke nicht, daß meine Frau in der Lage wäre etwas derartiges tun zu können von alleine. So etwas derart andersartiges, wie unser Leben bisher war. Ach ich weiß auch nicht. Es ist so verdammt unwirklich. So eine für mich und bestimmt auch für sie komische Sache???
Was weiß er denn? Du kennst ihn doch nun schon lange und müßtest wissen, wie er funktioniert. Was denkst du, wie er reagieren würde, wenn du ihm die ganze Wahrheit sagen würdest. Abgesehen davon, daß du dich nicht traust?

Wahrheit - das wär klasse, dürfte sie sein...
Hi ihr zwei,
nichts fände ich schöner, als wenn ich meine Neigung mit meinem Mann teilen könnte. Ich liebe eine Frau - er wähnt mich in einer intensiven Frauenfreundschaft und kann sich nicht die Bohne vorstellen, dass da was anderes wäre.
Wir haben schon lange keine sexuelle Beziehung mehr, da ich kein Risiko mehr eingehen kann, was Kinder eingeht (ich hab schon eine Großfamilie). Die OP wollte ich für mich nicht, mein Mann hatte noch keine Zeit dazu - so leben wir seit einem 1,5 Jahren abstinent.
Kein Problem für mich, wäre nicht auch noch dieses emotionale Verhungern. Wir sprechen nicht dieselbe Sprache. Sind unglaublich unterschiedlich aber könnten beste Freunde sein.
Mein Mann hat schon oft verlauten lassen, dass er sich sofort trennen würde, wenn es da auch nur irgendwas ...
Dazu würde er aufhören wollen zu arbeiten, um mich finanziell nicht unterstützen zu müssen. Und um ehrlich zu sein - er ist zwar ein toller Vater und ein guter und liebevoller Mann. Aber das traue ich ihm locker zu.
Was soll ich denn nur tun? Ihm die Wahrheit sagen und Familie und die Kindheit meiner Kinder riskieren?
Ich allein könnte uns mit meinem Job nicht durchbringen.
Gruß
BiLLaLiLa

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