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Erfahrungsbericht Harnröhrenstimulation

Letzte Nachricht: 4. Mai 2012 um 21:07
03.05.12 um 21:41

Zu dieser außergewöhnlich sinnlichen Spielerei gibt es nicht viele hilfreiche Beiträge in Foren zu lesen. Hier bei gofeminin wurde ich durch einige Diskussionen neugierig gemacht und als lustsuchender und wissensdurstiger Mensch konnte ich nicht widerstehen, meinem Erfahrungschatz die der Harnröhrenstimulation hinzuzufügen.

Eine Frau hier im Forum beschrieb die Stimulation der Harnröhre einmal als "extrem süß, so süß, daß es fast zuviel ist." und an diese treffenden Worte musste ich denken, als ich den kleinen Stahlstift einführte, den ich mir für meinen ersten Versuch aussuchte. Der Stift ist etwa 7cm lang, die Dicke variiert zwischen 6mm an beiden Spitzen und 8mm an der breitesten Stelle des kegelförmigen Mittelteils. Fixiert wird der Stift mit einem Eichelring an einer Kugel, die mit einem gebogenen Draht mit dem Stift fest verbunden ist und an der Unterseite des Penisschafts zu liegen kommt. Ich bin sehr froh, nicht mit einem dünneren Stift begonnen zu haben, wie es geschäftstüchtige Händler empfehlen, die gleich einen ganzen Satz Dilatoren an den Käufer bringen wollen. Der Durchmesser von 8mm ist genau richtig für einen Anfänger. Ich könnte mir sogar denken, dass dünnere Stifte eine höhere Verletzungsgefahr bergen.

Wie man sich denken kann und es auch mehrfach hier im Forum thematisiert wurde, ist die Sterilisation des Stiftes sehr wichtig. Ich favorisiere das klassische Verfahren Louis Pasteurs zur Sterilisation medizinischer Instrumente, nämlich das Abkochen. 2 Minuten im Wasserkocher reichen aus, um Bakterien den Garaus zu machen. Danach sollte man den Stift aber nicht mit den Händen berühren (die Hände sind, wie jeder Mediziner lernt, der unhygienischste Körperteil des Menschen !). Auch ist die Kontamination des eben desinfizierten Stiftes mit Bakterien zu vermeiden, die sich im Gleitgel befinden, welches man danach aufträgt. Wenn man handelsübliches Gleitgel verwendet, sollte es deshalb unbedingt eine frische und keine bereits längere Zeit geöffnete Flasche sein. Ich benutze stattdessen ein antibakterielles Gel, welches ich noch zur Behandlung meines Brustpiercings im Schrank liegen hatte. Wie auch immer, liebe Leser(innen), die Sterilität dürft ihr bei der nicht ganz ungefährlichen Harnröhrenstimulation niemals vernachlässigen.

Mit diesen Vorkehrungsmaßnahme war das Einführen völlig unproblematisch und viel einfacher als ich dachte. Am schwierigsten war es, mit dem Stift in der Harnröhre die Eichel durch den Ring zu bekommen.

Nach dem Anlegen übertragen sich leichte Bewegungen des Penis in erregender Weise auf die sehr, sehr empfindlichen Nervenenden der Harnröhre, so dass man ein schwer zu beschreibendes, himmlisches Gefühl genießen kann. Einen Eindruck gedämpfter Harnröhrenstimulation erhält man bekanntlich als Mann, wenn man beim Masturbieren die Harnröhre indirekt reizt. Die direkte Harnröhrenstimulation mit einem Stift ist auch so, nur sehr viel intensiver, dazu ungewöhlich und aufregend.

Ich bin froh, die Harnröhrenstimulation als Bereicherung meines sinnlichen Erfahrungsrepertoires entdeckt zu haben und kann sie nur weiterempfehlen.

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Beste hilfreiche Antwort

04.05.12 um 21:07

@jasieblume
Ich freue mich, dass du deine süße Beschreibung des Gefühls in meinem Posting wiedererkannt hast, jasieblume

Die Sterilität von Urin ist klar, man kann ihn sogar als Desinfektionsmittel verwenden. Als Anfänger wollte ich aus Angst vor Blasenentzündung aber auf Nummer Sicher gehen. Dass du mit deiner sehr viel kürzeren weiblichen Harnröhre hier eine Teilentwarnung gibst, beruhigt mich sehr.

Was du über den verantwortungs- und liebevollen Partner schreibst, liegt bei der Intensität des Gefühls und der Verletzungsgefahr für mich auf der Hand, in die man sich bei jedem gemeinsamen Spiel begibt. Ich möchte es hier nochmals unterstreichen und hoffe, keine egoistischen Abenteurer auf dumme Gedanken gebracht zu haben.

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04.05.12 um 21:07
Beste Antwort

@jasieblume
Ich freue mich, dass du deine süße Beschreibung des Gefühls in meinem Posting wiedererkannt hast, jasieblume

Die Sterilität von Urin ist klar, man kann ihn sogar als Desinfektionsmittel verwenden. Als Anfänger wollte ich aus Angst vor Blasenentzündung aber auf Nummer Sicher gehen. Dass du mit deiner sehr viel kürzeren weiblichen Harnröhre hier eine Teilentwarnung gibst, beruhigt mich sehr.

Was du über den verantwortungs- und liebevollen Partner schreibst, liegt bei der Intensität des Gefühls und der Verletzungsgefahr für mich auf der Hand, in die man sich bei jedem gemeinsamen Spiel begibt. Ich möchte es hier nochmals unterstreichen und hoffe, keine egoistischen Abenteurer auf dumme Gedanken gebracht zu haben.

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