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Ehrlich sein oder Schummeln bei der Zahl der Sexualpartner...

10. September 2011 um 15:15

Hallo ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage, die sich sowohl an die vermutlich zahlreicher vorhandenen Frauen hier, aber auch an die Männer hier richtet:

Ich bin erst 24 und hatte schon über 20 (ab 20 hab ich mitm Zählen aufgehört) verschiedene Sexualpartner, worauf ich jedoch nicht gerade stolz bin. Ich war halt immer allein in meinem Leben, schon in meiner Kindheit habe ich nie Liebe erfahren. Das ist dann soweit gegangen, dass ich krampfhaft auf der Suche nach Liebe war (und bin), jedoch mir Liebe teilweise Angst macht und mich zur Flucht treiben kann. Das einzige, was mir also unverbindlich Nähe gegeben hat, ohne mir Angst zu bereiten, war Sex. Nachdem ich mich jedoch nicht selten schlecht gefühlt habe und so, als hätte ich meine Seele verkauft...

Naja, genug mit er Rechtfertigung, mir ist einfach nur klar geworden, dass Männer eine Frau, die schon so viele Sexualpartner hatte nicht wirklich respektieren und allerhöchstens als Sexobjekt und im schlimmsten Fall als Schlampe sehen.
Ich bin jedoch emotional so labil und bringe es es auch gar nicht fertig jemanden anzulügen bzw. ist es für mich keine Basis für eien Beziehung, wenn ich gleich unehrlich bin und behaupte ich hätte nur 4 oder 5 Sexualpartner gehabt. Allerdings befürchte ich so keinen anständigen Partner zu finden, denn alle, die einen normalen Verstand haben werden schlecht von mir denken...

Könnt ihr mir einen Rat geben und mir sagen, wie ich mich verhalten soll, wenn ich jemanden kennenlerne und er mich irgendwann nach der Zahl meiner Liebhaber vor ihm fragt?

Danke im Voraus.

LG

10. September 2011 um 23:11

...
Ich frage meinen Partner nicht, wie viele er hatte und würde auch seltsam schauen wenn er mich fragen würde. Wozu auch? Dass es viele waren und wir beide nicht jungfräulich in die Beziehung gegangen sind weiß ich auch so und das macht mir nichts aus weil es schliesslich mir zugute kommt was er kann. Irgendwo muss er das ja nun gelernt haben- es ist doch kein Meister vom Himmel gefallen...
Für mich ist das eine Frage des gesunden Selbstbewußtseins zu wissen, dass man für den anderen etwas sehr besonderes ist- unabhängig vom Vorleben.

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10. September 2011 um 23:53

Kommt immer auf den Partner an...
Diese frage kann man so pauschal kaum abschließen beantworten, wobei nur ein unerfahrener mann, gleich zu beginn einer beziehung, eine derart unsensible frage stellen wird und dann auch noch eine ehrlich Antwort erwartet.

In einer gefestigten beziehung darf das sexuelle vorleben des Partners dann keine Rolle spielen.

Wenn das thema dann irgendwann zur sprache kommt, ist die wahrheit verpflichtend und beide müssen damit klarkommen oder lernen damit klarzukommen, ansonsten ist die beziehung zum scheitern verurteilt.

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11. September 2011 um 11:58

Danke
für eure Beiträge. Natürlich bleibt Sex für mich etwas besonderes, egal wie oft man es macht, denke ich. Ich glaube am schönsten ust es sowieso immer in einer glücklichen Beziehung, aber die hatte ich ja leider nie...
Vielleicht sind Männer, die einem diese Frage stellen auch einfach unreif, dann lohnt es sich eh nicht, etwas mit denen anzufangen.

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11. September 2011 um 12:29


Hinter dieser Frage steckt doch eigentlich nur die Angst, für den Partner "einer unter vielen" zu sein und irgendwann wieder "abgeschoben" zu werden und das mulmige Gefühl sich in intimen Dingen einem "Vergleich" stellen zu müssen/wollen...
Für mich ist es ein Zeichen gesunden Selbstbewußtseins das nicht zu brauchen.

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