Forum / Sex & Verhütung / Sexualität

Ehe ohne Sex

5. Dezember 2007 um 13:16 Letzte Antwort: 5. Dezember 2007 um 17:56

Ich bin seit 17 Jahren mit meinem 16jahre älteren Mann zusammen (ich bin 41). Schon nach kurzer Zeit hatten wir sexuelle Probleme, ich litt unter Lustlosigkeit. Er hat mich mehrmals zum Arzt geschickt, um meine hormone testen zu lassen. War aber immer alles OK. Ich selbst wußte auch überhaupt nicht, warum ich keine Lust habe. Klar haben wir auch miteinander geschlafen, aber so von mir aus war nie was da. Dennoch sind wir zusammengeblieben, haben geheiratet und Kinder miteinander. Unser Sexualleben hat uns schon vor vielen Jahren zu einer Therapie gebracht. Aber er steht dem kritisch gegenüber und es brachte nichts. Er hat sich immer eine liebevolle Beziehung gewünscht, in der man sich mit Kuss begrüßt und verabschiedet. Ich musste mich immer daran erinner, hatte von mir aus nie das Bedürfnis, ihn zu berühren. Inzwischen ist nichts mehr zwischen uns: kein Sex, kein Reden, keine Innigkeit, Null. Ich habe eine therapie begonnen gegen seinen Willen und habe in dem letzten Jahr einen Mann kennengelernt, den ich nicht nur gerne küsse, sondern bei dem ich zum ersten Mal seit 17 Jahren sexuelle Lust spüre. Ich wußte erstmal nicht mal mehr, was das ist...ich bin komplett durcheinander. Was sagt mir das? Hat mein Körper ein Wissen, was ich noch nicht im Bewußtsein habe? Ich finde meinen Mann nicht sexy, er übt keinerlei erotische Anziehung auf mich aus. Der andere sieht nicht attraktiver aus...und ich fall jedesmal fast in Ohnmacht und mein Blut gerät in Wallung und ich könnte ständig mit ihm schlafen. Klar freu ich mich, dass ich mich endlich wieder wie eine Frau fühle und nicht wie ein vertrocknete Pflaume...dass ich Lust spüre, mich lebendig und erotisch fühle. Aber was sagt das über meine ehe? Mal davon abgesehen, dass ich untreu bin...ich habe drei Kinder, bin Akademikerin und mir all dem Miesen und Schäbigen absolut bewußt. Dennoch...steh ich vor einen sehr, sehr schweren Entscheidung.

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5. Dezember 2007 um 13:41

Das scheint mir weder schäbig noch mies ...
sondern eher entweder unwissend oder allzu 'vernünftig' ... vor etwa 17 Jahren.

In diesem Forum wird gerne argumentiert, man müsse sich 'austoben' um zu wissen, was man erwarten darf und was nicht. Dieser Meinung bin ich nicht, es gibt durchaus auch lebendige Vorstellungen aus sich selbst (sexuelle Ekstase kann auch durch 'Alleinvergnügen' erreicht werden und zumindest DAS würde ich in einer Ehe erwarten ... nebst eineir zusätzlicher Möglichkeiten ...) und Erfahrungen anderer ... .

Es ist immer wider erstaunlich, dass man sich zwar informiert, was man von einem neuen Auto erwartet oder von einer Nähmaschine, aber was von einer Ehe oder Beziehung zu erwarten ist oder 'unbedingt wünschenswert', darüber grübeln längst nicht alle Leute nach.

'Wenn man sich mag, dann geht das schon ... auch ohne sexuelle Attraktivität ... ', wird da gemeint. Eben nicht.

Ich werde ab und an von Freunden für 'arrogant' gehalten, wenn sie auf eine offenbar dem alllgemeinen 'gehobenen' Frauenbild entsprechende Frau abfahren und ich dann doch sagen muss, dass sie zwar 'nett' scheint, aber doch sonst nix.

Und wenn man mich dafür hauen will, bitteschön, aber wer sich in eine Beziehung begibt, weil er diesen Menschen zwar nicht 'hergeben' will, obwohl er ihn nicht begehrt, dann ist da entweder Unerfahrenheit, Angst vor dem Alleinsein oder vor 'Trennung' oder etwas Ähnliches im Spiel, aber mitnichten eien rundherum 'gesunde' Beziehungsarchitektur.


Aber diese Erkenntnis kommt besser spät als nie ... auch, wenn es im Moment schmerzt.


asteus

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5. Dezember 2007 um 13:52

Natürlich
hättest Du ihn nicht heiraten sollen.
Jetzt ist er 57, und in seinem Interesse solltest Du so schnell wie möglich reinen Tisch machen. Immerhin hat er ja wohl auch lange genug eine Situation ertragen, von der ich nicht weiss, wie viele Männer das geschafft hätten. Auf der anderen Seite bist Du noch eine ziemlich junge Frau mit einer Perspektive von vielleicht 40 Jahren erfüllter Zweisamkeit. Also tu ihm diesen letzten Gefallen und gib ihn frei, und zwar schnell, denn für ihn wird die Zeit knapp.

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5. Dezember 2007 um 14:07

Hallo kenrosenberg,
ja, genau davor habe ich Angst. Dass meine Unentschlossenheit und meine Doppelmoral mich ins Off katapultieren. Aber: Wenn ich an meine Zukunft denke...wenn ich bleibe...da gruselt es mich. Es sei denn, wir würden es schaffen, innerhalb der ehe etwas zu verändern. Leider zeigt sich mein Mann wenig...innovtiv und konstruktiv. Und letztlich...auch wenn der Umgang miteinander funktioniert, so "funktionieren" wir doch nur. Oder kann ich Gefühle (wieder) aufleben lassen? Kann ich es lernen, meinen Mann zu lieben? klar will ich NICHT nachher allein da stehen. Aber es muss doch einen Weg geben, um glücklich zu werden, ohne sich auf Sicherheiten zu verlassen.

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5. Dezember 2007 um 14:08

Liebe memory,
Ich möchte Dir keine "allgemeine Theorie" geben, denn das vermag ich nicht, sondern nur ein Einzelfallbeispiel. Vor ganz kurzer Zeit war ich in derselben Situation wie Du. Ich war mit einem Partner liiert, der - moralisch akzeptablen Kategorien gemäss - ein prima Partner war für den Lebensaufbau. Aber nicht für den Sex. Ich wurde mit der Zeit fast wahnsinnig vor Wut und Trauer und Demütigung, denn ich fühlte mich als Frau richtig abgewertet, beleidigt und verletzt. Dann habe ich ihn verlassen. Ich habe KEINEN Neuen, doch ich weiss, dass ich sehr bald wieder das Gefühl haben kann, ein Mensch zu sein, und diese Chance habe ich mir freigeräumt durch die Trennung. Die moralischen Skrupel hatte ich auch, aber ich habe auch eine Verpflichtung gegenüber mir selbst und die besteht nicht darin, meine - ganz normalen - Wünsche zu unterdrücken bis ins Grenzstadium der Störung. Aber ich bin zehn Jahre jünger als Du und wir haben keine Kinder, was natürlich die Gesamtsituation deutlich leichter macht und die Trennung vereinfacht. Dennoch bin ich der Meinung, Du kannst dort weitersuchen, wo Du vermeinst, Dein Glück zu finden.

Kennst Du Lichtenberg, den Aphoristiker? Der hat mal gesagt: "Die meisten Menschen sind durch durch Überlegung zum Erfolg gekommen, sondern durch Versuch. Sie suchten Wasser und fingen an zu graben, und sie gruben, bis sie Wasser fanden."

Du hast lange genug am falschen Platz gegraben. Geh ein paar Schritte beiseite und finde dort Deinen "Erfolg".

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5. Dezember 2007 um 14:09
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Liebe memory,
Ich möchte Dir keine "allgemeine Theorie" geben, denn das vermag ich nicht, sondern nur ein Einzelfallbeispiel. Vor ganz kurzer Zeit war ich in derselben Situation wie Du. Ich war mit einem Partner liiert, der - moralisch akzeptablen Kategorien gemäss - ein prima Partner war für den Lebensaufbau. Aber nicht für den Sex. Ich wurde mit der Zeit fast wahnsinnig vor Wut und Trauer und Demütigung, denn ich fühlte mich als Frau richtig abgewertet, beleidigt und verletzt. Dann habe ich ihn verlassen. Ich habe KEINEN Neuen, doch ich weiss, dass ich sehr bald wieder das Gefühl haben kann, ein Mensch zu sein, und diese Chance habe ich mir freigeräumt durch die Trennung. Die moralischen Skrupel hatte ich auch, aber ich habe auch eine Verpflichtung gegenüber mir selbst und die besteht nicht darin, meine - ganz normalen - Wünsche zu unterdrücken bis ins Grenzstadium der Störung. Aber ich bin zehn Jahre jünger als Du und wir haben keine Kinder, was natürlich die Gesamtsituation deutlich leichter macht und die Trennung vereinfacht. Dennoch bin ich der Meinung, Du kannst dort weitersuchen, wo Du vermeinst, Dein Glück zu finden.

Kennst Du Lichtenberg, den Aphoristiker? Der hat mal gesagt: "Die meisten Menschen sind durch durch Überlegung zum Erfolg gekommen, sondern durch Versuch. Sie suchten Wasser und fingen an zu graben, und sie gruben, bis sie Wasser fanden."

Du hast lange genug am falschen Platz gegraben. Geh ein paar Schritte beiseite und finde dort Deinen "Erfolg".

"nicht durch Überlegung"
sollte es heissen

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5. Dezember 2007 um 14:34
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Das scheint mir weder schäbig noch mies ...
sondern eher entweder unwissend oder allzu 'vernünftig' ... vor etwa 17 Jahren.

In diesem Forum wird gerne argumentiert, man müsse sich 'austoben' um zu wissen, was man erwarten darf und was nicht. Dieser Meinung bin ich nicht, es gibt durchaus auch lebendige Vorstellungen aus sich selbst (sexuelle Ekstase kann auch durch 'Alleinvergnügen' erreicht werden und zumindest DAS würde ich in einer Ehe erwarten ... nebst eineir zusätzlicher Möglichkeiten ...) und Erfahrungen anderer ... .

Es ist immer wider erstaunlich, dass man sich zwar informiert, was man von einem neuen Auto erwartet oder von einer Nähmaschine, aber was von einer Ehe oder Beziehung zu erwarten ist oder 'unbedingt wünschenswert', darüber grübeln längst nicht alle Leute nach.

'Wenn man sich mag, dann geht das schon ... auch ohne sexuelle Attraktivität ... ', wird da gemeint. Eben nicht.

Ich werde ab und an von Freunden für 'arrogant' gehalten, wenn sie auf eine offenbar dem alllgemeinen 'gehobenen' Frauenbild entsprechende Frau abfahren und ich dann doch sagen muss, dass sie zwar 'nett' scheint, aber doch sonst nix.

Und wenn man mich dafür hauen will, bitteschön, aber wer sich in eine Beziehung begibt, weil er diesen Menschen zwar nicht 'hergeben' will, obwohl er ihn nicht begehrt, dann ist da entweder Unerfahrenheit, Angst vor dem Alleinsein oder vor 'Trennung' oder etwas Ähnliches im Spiel, aber mitnichten eien rundherum 'gesunde' Beziehungsarchitektur.


Aber diese Erkenntnis kommt besser spät als nie ... auch, wenn es im Moment schmerzt.


asteus

Ja, das ist sicher richtig...
damals, vor 17 Jahren, hatte ich eine schreckliche Trennung hinter mir, hatte einen Klinikaufenthalt hinter mir und die Angst vor dem Alleinsein, das fehlende zutrauen in sich selbst und die Erleichterung darüber, dass da einer für mich sorgt (quasi wie ein Vater für ein Kind)hat mich bleiben lassen. Aber klar mochte ich ihn auch, liebe ihn auch sicherlich. Aber es ist eben keine erotische Liebe, sondern eine platonische Und ich kann so nicht alt werden. Die Beziehungsstruktur war nicht gesund - von Beginn an. Und er und ich, wir haben die Zeichen an der Wand einfach ignoriert - bis hin zu drei Kindern. Man lebt, überlebt, mag sich...langweilt sich. Wenn wir die Kinder nicht hätten..ja, dann würde ich ihn heute verlassen können. Nicht einfach so, weil es nie einfach ist. Aber ich hätte inzwischen die Kraft und Stärke in mir selbst. Noch hadere ich...wegen der Kinder...aber vielleicht schiebe ich sie auch nur vor und bin doch ein elender feigling, der letztlich sein sicheres bürgerliches Leben nicht aufgeben will mit Haus und Doppelcarport...für ein Leben mit mehr Glück und Spaß, aber weniger geld. Aber was auch immer - ich muss zusehen, denn sonst wird mir der Blick in den Spiegel zum Greul.

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5. Dezember 2007 um 14:49

Ja,
das habe ich. Mehrmals Anfang des Jahres haben wir über all diesem themen gesprochen. Klar weiß er auch, dass unsere ehe nicht normal ist, nicht gesund ist. Und er ist traurig und verletzt, dass ich an der Liebe zwischen uns zweifle. Ich frage ihn, ob er denn nicht glücklich sein will im Leben, denn ICH würde ihn doch auch nicht glücklich machen? Er antwortet, wer sagt, man müsse glücklich sein...ER müsse das nicht. Er hat einfach genausoviel angst vor einer Trennung wie ich. Er hatte schon eine Familie mit 4 Kindern vor mir. Und keinerlei Kontakt mehr. Bald wird er 60..wenn wir uns trennen, was bleibt ihm? Er ist kein Lebenskünstler, alles andere als das. Er ist sozial inkompetent und hat keine Freunde. Er ist nicht lustig und lebendig und eigentlich nur am Arbeiten und in seinem Hobby. Wenn ich gehe....hat er nichts mehr. Das hat er eigentlich nicht verdient. Er würde mit mir weiterleben, auch wenn wir nie wieder miteinander schlafen würden. Nur, um nicht allein zu sein.

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5. Dezember 2007 um 14:55

Bitte denkt auch mal an den Mann!
Hallo memory, immerhin hat Dein Mann nach Ursachen gesucht und wenigstens einen Therapieversuch gemacht. Man kann ihm nur vorwerfen, dass er keine zweite versucht hat. Wahrscheinlich hätte die auch nichts gebracht, denn er war - zumindest für Dein Unterbewusstsein - wahrscheinlich von Anfang an nur eine Vernunft-Option oder sogar Notlösung. Es scheint aber, als seist Du für ihn sehr wohl die erste Wahl gewesen.
Das soll nicht dazu dienen, Deine Schuldgefühle zu verstärken. Ich will nur unterstreichen, dass für ihn ein möglichst schnelles Ende Eurer Agonie mindestens so wichtig ist wie für Dich.

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5. Dezember 2007 um 15:06
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Bitte denkt auch mal an den Mann!
Hallo memory, immerhin hat Dein Mann nach Ursachen gesucht und wenigstens einen Therapieversuch gemacht. Man kann ihm nur vorwerfen, dass er keine zweite versucht hat. Wahrscheinlich hätte die auch nichts gebracht, denn er war - zumindest für Dein Unterbewusstsein - wahrscheinlich von Anfang an nur eine Vernunft-Option oder sogar Notlösung. Es scheint aber, als seist Du für ihn sehr wohl die erste Wahl gewesen.
Das soll nicht dazu dienen, Deine Schuldgefühle zu verstärken. Ich will nur unterstreichen, dass für ihn ein möglichst schnelles Ende Eurer Agonie mindestens so wichtig ist wie für Dich.


Naja, die erste Wahl war ich nicht wirklich. Ich bin seine 2. Frau und er hatte bereits 4 Kinder, als wir uns kennenlernten- in einer Psychosomatischen Klinik. Er wollte sich dort aus einer Beziehung mit seiner Angestellten lösen, ich die Trennung von meinem Freund verarbeiten. Er hat zugegeben, dass nicht reine Liebe Motivation für unser zusammenkommen war. Eher brauchten wir uns, um wieder auf die Beine zu kommen. Sicherlich ist das, was zur Zeit läuft, ihm gegenüber nicht i.O. Aber er hat mich jahrelang emotional erpresst und psycho-Terror gemacht. Hat mich auflaufen lassen, allein gelassen. Hat mich nicht unterstützt und eine eigene Entwicklung erfolgreich verhindert, aus Angst, dass genau das passiert, was jetzt passiert: dass ich gehen könnte. Denn unsre Beziehung war eben nicht auf einer gleichwertigen Partnerschaft aufgebaut. Er ist der chef - und ich die Göre. Inzwischen nicht mehr. Und meine Fehler sind so schwer wie die von ihm gemachten. Ich will eine Lösung - er will seine Ruhe. Er will lieber nichts tun, nicht reden, nichs machen als unglücklich und allein sein. Er trägt Scheuklappen. Ich habe meine abgenommen und schaue mir alles an. Das tut weg. Sehr weh. aber ich will authentisch leben. Ich will ICH sein dürfen. Er hat diesen Anspruch nicht an sich - und nicht an mich. So kann ich aber nicht leben. Dinge verändern sich. Gefühle verändern sich. Ich verändere mich sehr zur Zeit. Er ..bleibt stehen.

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5. Dezember 2007 um 15:12
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Naja, die erste Wahl war ich nicht wirklich. Ich bin seine 2. Frau und er hatte bereits 4 Kinder, als wir uns kennenlernten- in einer Psychosomatischen Klinik. Er wollte sich dort aus einer Beziehung mit seiner Angestellten lösen, ich die Trennung von meinem Freund verarbeiten. Er hat zugegeben, dass nicht reine Liebe Motivation für unser zusammenkommen war. Eher brauchten wir uns, um wieder auf die Beine zu kommen. Sicherlich ist das, was zur Zeit läuft, ihm gegenüber nicht i.O. Aber er hat mich jahrelang emotional erpresst und psycho-Terror gemacht. Hat mich auflaufen lassen, allein gelassen. Hat mich nicht unterstützt und eine eigene Entwicklung erfolgreich verhindert, aus Angst, dass genau das passiert, was jetzt passiert: dass ich gehen könnte. Denn unsre Beziehung war eben nicht auf einer gleichwertigen Partnerschaft aufgebaut. Er ist der chef - und ich die Göre. Inzwischen nicht mehr. Und meine Fehler sind so schwer wie die von ihm gemachten. Ich will eine Lösung - er will seine Ruhe. Er will lieber nichts tun, nicht reden, nichs machen als unglücklich und allein sein. Er trägt Scheuklappen. Ich habe meine abgenommen und schaue mir alles an. Das tut weg. Sehr weh. aber ich will authentisch leben. Ich will ICH sein dürfen. Er hat diesen Anspruch nicht an sich - und nicht an mich. So kann ich aber nicht leben. Dinge verändern sich. Gefühle verändern sich. Ich verändere mich sehr zur Zeit. Er ..bleibt stehen.

OK - obwohl
das meiste von dem hier in Dein ursprüngliches Posting gehört hätte. Dann seid Ihr also beide gleich schuld an der unsinnigen Idee zu heiraten. Worauf wartest Du also noch? LG Maxim

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5. Dezember 2007 um 15:22

Nein,
ich bin nicht auf eine unkomplizierte Liebschaft aus. Ich will einen Mann, mit dem ich leben und den ich lieben kann. Im alltag und üebrall. Ich wünsche mir einen gemeinsamen Freundeskreis, den mein Mann immer verhindert hat, ich wünsche mir Spaß und Freude mit den Kids, den ich immer alleine machen muss. Ich wünsche mir Schwimmbadausflüge, Waldspaziergänge, gemeinsames Kochen und Essen, Lachen, Musikhören, Kuscheln, Schmusen, Kino, Theater...ich will keine Affäre. Ich will lieben und geliebt werden. einen Mann, mit dem ich mich verbunden fühle, mit dem ich vor allem ehrlich und offen reden kann, der keineangst vor Veränderungen hat. Betrug ist....im Moment mein einziger Rettungsanker, ansonsten ein absolutes No-Go.

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5. Dezember 2007 um 17:17

Sag doch bitte mal,
...wie alt eure kinder sind.

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5. Dezember 2007 um 17:56

Wie geht das????
Wie konntest du nur so lange so einen Zustand ertragen? Eine Beziehung ohne erfülltes Sexualleben wäre für mich niemals erträglich. An deiner telle würde ich nicht lange warten und dem Trauerspiel ein Ende setzen. Noch bist du jung genug, um dir ein neues Leben aufzubauen. Sicher werden eure Kinder unter der Trennung leiden....aber willst du deswegen die nächsten Jahre in total unglücklichem Zustand verbringen? Auch du hast ein Recht auf Leben....du bist nicht nur Mutter, sondern immer auch noch Frau....
Viel Glück!

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