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Die geheime Pandemie

2. September 2009 um 16:39 Letzte Antwort: 2. September 2009 um 17:39


Online-Sex-Sucht: Unterschätzt und gefährlich: Die geheime Pandemie (Teil I)

Der Ausstieg aus der Online-Sex-Sucht : Die geheime Pandemie (Teil II)


Ich habe diese beiden Online-Artikel in einem anderen Forum gefunden und wollte von euch wissen, was ihr so darüber denkt...

Ich habe nämlich selbst sehr bittere Erfahrungen mit Pornographie machen müssen und habe sogar dadurch 2 Partnerschaften beendet. Bei beiden waren meine Ex-Partner bereits vor der Beziehung Porno-Konsumenten.

Beim ersten Partner traten die Probleme erts später auf, da er mich zu beginn noch attraktiv genug fand- jedoch musste ich schon früh unter seinen Errektionsproblemen und abrubter Ejakulation leiden, die unseren Sex erheblich verkürzte. Im verlauf der Zeit wurde er jedoch immer launischer und agressiver und begann zunehmend mich wie eine Lustobjekt zu behandeln.

Da ich ihm so nicht mehr vertrauen konnte, beschloss ich ihn etwas hinterher zu spionieren. Dies führte dazu, dass ich ihn eines Abends mit nacktem Unterkörper beim Masturbieren vor dem PC antraff.
Er war zuerst schockiert und wirkte etwas gestresst, als ich ihn jedoch daruf ansprach, wies er mich zurück und forderte etwas Privatsphäre. Ich lies mich davon nicht beeindrucken und fragte ihn warum er sich die Pornos anschaut, wenn er doch zu hause eine Frau hat, die von den meisten Männern als attraktiv empfunden wird und auch bereit ist über das Problem zu sprechen. Die Frage beantwortete er damit, dass alle Männer Pornos sehen und das eine stimulierende Wirkung habe, die sich positiv auf den Geschlechtsverkehr auswirke.

Die sogenannten "positiven" Wirkungen hatten zur Folge, dass er beim Sex nur 2-3 Minuten ohne zu Ejakulieren druchhalten konnte, kein Interesse an meiner sexuellen Befriedigung zeigte und mich nach seinem Orgasmus immer unbefriedigt liegen lies. Manchmal erwartete er sogar, dass ich mich vor dem Sex für ihn erotisch entkleide, seinen Penis oral befriedige und das ich diesen während des Orgasmus in den Mund nehme. Wie ich mich dabei fühle interessierte ihn nicht, er meinte nur dass alle Frauen das geil finden würden...für mich war damit diese Partnerschaft nach ein Paar Wochen beendet.

Die 2 Partnerschaft verlief ähnlich, nur teilweise noch schlimmer. Der 2. Partner war nämlich noch länger Konsument und stimulierte sich hauptsächlich mit dreckigen Gruppensex-Orgien. Diese Partnerschaft hielt nur 2 Wochen.

Vielleicht habe ich jetzt mehr Glück, da ich einen Mann kennengelernt habe, der eine buddhistisch orientierte Religion praktiziert und Pornographie als ein Teufelszeug
betrachtet. Zumindest schafft er es beim Sex bis zu 10-20 Minuten ohne zu Ejakulieren und macht darüber hinaus auch weiter bis zu einer 2. Ejakulation- dann ist aber auch Schluss. So habe ich meistens für 20-35 Minuten meinen Spass und bleibe nicht unbefriedigt liegen. Es kann also wirklich was werden...

So nach dem langen Text wollte ich von euch wissen, was ihr so für Erfahrungen mit Porno-Konsumenten hattet und ob ihr bereits Partner aufgeben musstet?

Viele Grüsse

Lichtadler




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2. September 2009 um 17:39

Widerlich!
Einfach nur niveaulos!

Aber solche Reaktionen sind ja vorprogrammiert. Du bist selbst ein Konsument und reagierst natürlich aggressiv auf die Thematik, was ich auch nachvollziehen kann. Ich möchte dich trotzdem darum bitten deine Interpretation einer stabilen und positiven Partnerschaft nicht anderen Usern zu oktroyieren.

PS: Es gibt auch Männer die nach der 3. Ejakulation noch können...

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