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Der "kick" beim fick

23. Oktober 2002 um 10:39 Letzte Antwort: 22. Mai 2012 um 21:22

Hallo,

im Grunde stehen wir doch erst am Anfang der Sexuellen Freiheit, oder irre ich da ?
Ich meine , das Anzeigen wie Sand am Meer zu finden sind wie zb. Sie sucht Sie,paar sucht paar , er sucht Ihn usw usw.
Das es öffentlich ausgelebt wird, und teilweise, wenn auch nur begrenzt akzeptiert wird, aber ich denke in den nächsten 10 bis 20 Jahren ist das alles kein Problem mehr?!

Welches Ergebniss wird dies alles haben? Wird es positiv oder negativ sein.

Wenn ich mir die Gesellschaftlichen Strukturen ansehe, und merke wieviele Kinder ohne beide Elternteile aufwachsen, mehr als vor 100 Jahren.
Wenn ich sehe wie Gleichgültig und arrogant Jugendliche in Ihrem eigenen "Hyp" der Freiheit ersaufen.

Na gut, es gibt neue Arten des denkens, z.B. wenn eine Frau ein Baby aus versehen bekommen könnte, weil Er oder Sie beim sex nicht aufpasste, wird es einfach entfernt, was solls ! Ist doch nicht mein Problem! Oder etwa doch?

Wie denkt ihr das sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt? Oder handelt es sich hier nur um einen neuen Trend?

Haben wir eine neue Art der Liebe? Nach dem Motto, ich Liebe meine/n Mann/Frau aber um einen echten Kick zu bekommen muss ich mit anderen vögeln.

Ich will aber auch nicht darüber diskutieren, das jeder Mensch das machen muss was ihm spass macht, das jeder seine eigene Erfüllung haben und finden muss.
Haben wir , oder besser , gibt es sowas wie eine Verantwortung gegenüber ..... was weis ich gegenüber wem.
Was sind die Konsequenzen, oder gibt es keine...

Hab ein echtes Problem damit, wie denkt Ihr sollte die Zukunft aussehn, ich meine das mit dem Heiraten und für immer Glücklich sein ist ja wohl dann Käse von gestern... Der Kick beim Fick schon eher das aktuelle.. oder spnn ich jetzte ?

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23. Oktober 2002 um 12:09

Schnee von gestern?
Hallo Daniel,

ich weiß zwar nicht genau, was du herausfinden möchtest, aber ich versuch mal, meine einschätzung dazu zu schreiben.
Das mit der sexuellen freiheit beschäftigt die leute ja seit den sechzigern. nach dem motto: wer zweimal mit der selben pennt, gehört zum etablishment...
scheidungen wurden etwas ganz normales, seitensprung findet immer mehr akzeptanz, und wie du schreibst, sind scheidungskinder (oft hochgradig gestört!) eher der regelfall.
heute hat der egoismus der menschen so ziemlcih seine klimax erreicht. und die gesellschaft droht langsam aber sicher zu zerbrechen: es fehlt der zusammenhalt, die sozialen bindungen zwischen den geschlechtern und somit auch der zwischen den generationen.
in amerika ist es - und das hat nicht nur mit dem calvinismus zu tun! - wieder in, treu zu sein, keinen sex vor der ehe zu haben (ich meine jetzt nciht die promis, sondern die normalen leute).
Moral war zu allen zeiten eine zuflucht, wenn es mit einer geselllschaft bergab ging. ich denke, dass die sitten im alten rom, also so 50 bis 100 nach Chr. bestimmt genauso verroht waren wie heute. bezeichnenderweise zerbröselte da das römische altreich, und plötzlich wurde das christentum staatsreligion.
was ich sagen will: das so genannte sittliche verhalten ist zyklen unterworfen. irgendwann besinnt sich eine gesellschaft auf gewisse moralische werte und normen zurück. denn gefühle sind etwas urtypisches: die sehnsucht nach einer bindung nach leibe, die reation durch eifersucht, all das kann man dem menschen nicht abgewöhnen.
wer in sich die sehnsucht nach einer monogamen, verlässlichen beziehung trägt, so diese sehnsucht auch verfolgen. warum auch nicht? irgendwo findet sich immer ein pendant, dem es genauso geht.
dennn der "kick durch den fick", wie du schreibst, ist auf dauer nicht genug, oder?
Viele grüße
Katerkarlo

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23. Oktober 2002 um 14:25

Niedergang von Werten?
Ich denke, dass unsere Gesellschaft von Mal zu Mal dekadenter wird, die Verknüpfung zwischen Liebe/Gefúhl und Sex immer seltener wird und der Sex an sich immer öfter Gegenstand der Vermarktung und der Oberflächlichkeit wird - Sex ohne Liebe eben. Sex allein und für sich stehend, ohne jegliche Verbindung zu einer "verwandten Seele", jemanden, den man liebt. Der schnelle Gang zur Prostituierten oder zum Callboy wird vielleicht bald nicht mehr als "Betrug" empfunden, obwohl man in einer Beziehung steckt, denn man trennt fein säuberlich zwischen Sex und Liebe.

Heutzutage wird das Wort "Wert" fast schon belächelt und als "Oma-Kram" angesehen. Wer von "Werten" spricht gilt als Fossil einer anderen Generation. Finde ich schade; ich denke, dass in den kommenden Jahrzehnten die Menschen mehr und mehr auf ihren Ego-Trip gehen, und Werte wie Liebe, Treue, "auf jemanden Warten", etc. immer seltener werden. Da jedoch dann die Mehrheit so denken wird, wird niemand wissen oder denken, dass es auch anders sein kann, und dass man mit der zunehmenden Dekadenz in Wirklichkeit "verliert" und nicht "gewinnt".

Persönlich denke ich, dass ein Mensch, der nur einen oder wenige Partner in seinem Leben hat(te), dieses Leben mit seinem Partner an der Seite in Liebe und gegenseitigem Respekt verbracht hat, im Rückblick auf sein Leben mehr gewonnen hat als jemand, der Sex und Liebe voneinander trennt und beides nicht in Harmonie mit einander betrachten kann. Solche Leute tun mir leid, für mich sind sie wahrlich arme Schweine...

LG Chata.

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23. Oktober 2002 um 15:39

...
Das ist sehr interessant wie du denkst. Und es erscheint logisch, wenn ich sex nicht als absolutes Intimes, also so wie die eine definition ist, sehr nahe und vertraut sehe , sondern es wie Kaffee trinken betrachte, dann kann ich doch wircklich mit jedem Kaffee trinken, solange ich mit diesem Kaffee trinken möchte. Mit allen Menschen, Oma,Mutter,Hund und Katze.
Naja das war jetzt nicht ernstgemeint, und sollte es jemand falsch verstehen bitte ich um Entschuldigung. Der Gedanke ist der :
Wir sind alle Sklaven, Sklaven der Gesellschaft, und diese Meinungsbildende Gesellschaft, ist eine Maschiene die niemand aufhalten kann.

Dieses Thema Robse beschäftigt mich sehr, und bereitet mir sehr große Probleme, weil ich damit irgendwie nicht umgehen kann.

Würde mich mal freuen wenn du mir ne Mail senden könntest, wieso ? hmmm.. ich habe da ein paar Fragen die ich hier nicht stellen will.
235235235@gmx.de ist meine Mail. Wenn du mir ein paar Fragen beantworten willst (Zeit hast) dann schreib einfach ne kurze Mail.

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23. Oktober 2002 um 17:00
In Antwort auf gae_12878788

Niedergang von Werten?
Ich denke, dass unsere Gesellschaft von Mal zu Mal dekadenter wird, die Verknüpfung zwischen Liebe/Gefúhl und Sex immer seltener wird und der Sex an sich immer öfter Gegenstand der Vermarktung und der Oberflächlichkeit wird - Sex ohne Liebe eben. Sex allein und für sich stehend, ohne jegliche Verbindung zu einer "verwandten Seele", jemanden, den man liebt. Der schnelle Gang zur Prostituierten oder zum Callboy wird vielleicht bald nicht mehr als "Betrug" empfunden, obwohl man in einer Beziehung steckt, denn man trennt fein säuberlich zwischen Sex und Liebe.

Heutzutage wird das Wort "Wert" fast schon belächelt und als "Oma-Kram" angesehen. Wer von "Werten" spricht gilt als Fossil einer anderen Generation. Finde ich schade; ich denke, dass in den kommenden Jahrzehnten die Menschen mehr und mehr auf ihren Ego-Trip gehen, und Werte wie Liebe, Treue, "auf jemanden Warten", etc. immer seltener werden. Da jedoch dann die Mehrheit so denken wird, wird niemand wissen oder denken, dass es auch anders sein kann, und dass man mit der zunehmenden Dekadenz in Wirklichkeit "verliert" und nicht "gewinnt".

Persönlich denke ich, dass ein Mensch, der nur einen oder wenige Partner in seinem Leben hat(te), dieses Leben mit seinem Partner an der Seite in Liebe und gegenseitigem Respekt verbracht hat, im Rückblick auf sein Leben mehr gewonnen hat als jemand, der Sex und Liebe voneinander trennt und beides nicht in Harmonie mit einander betrachten kann. Solche Leute tun mir leid, für mich sind sie wahrlich arme Schweine...

LG Chata.

Ein wenig nachgedacht..
Ich glaube das Problem hat mehrer Ursachen:
1) Im Gegensatz zu unseren Eltern verändern sich in der heutigen Zeit die Dinge wie: der Arbeitsplatz, die Wohnung, die Mode usw. relativ schnell. Das heißt wir müssen uns täglich auf einen neues Umfeld einstellen und lernen, dass nicht viele Dinge beständig sind. Wieso sollte dies in einer Beziehung anders sei?
2) Wertewandel oder Werteverfall; Es gibt z.Z. wenig Werte, die in allen Gesellschaftsformen akzeptiert sind. Dies fängt in der Schule an. Hier muss ich mich durch mein Outfit, Ausdrucksweise oder Interessen entscheiden in welcher Gruppe ich anerkannt werden möchte. Oft nehmen Kinder hierbei die Werte der Gruppe an, nur um dazu zugehören. Wenn es aber keine allgemein anerkannten Werte mehr gibt muss jeder selber rausfinden, welche Werte für ihn im Leben wichtig sind. Ich meine dies ist ein längerer Prozess der auch beinhaltet, dass man irrtümlich falschen Dingen hinterhergelaufen ist.
3) Wegfall von Großfamilien und Gemeinschaften und Anonymisierung der Gesellschaft. Die heutigen Gruppen sind entweder ausschließlich auf Interessen begründet (man trifft sich um etwas zusammen zu machen und verabschiedet sich wieder) oder meist zeitlich begrenzt. ( Schulfreunde, Studienfreunde, Arbeitsfreunde usw.) Selten sind jedoch Beziehungen geworden die über einen längeren Lebensabschnitt gehen und bei denen man sich auch noch für diesen Zeitraum für den anderen verantwortlich zeigt.
4) Zunehmender Egoismus Man lernt in unsere Gesellschaft, dass man selbst für sich sorgen muss. (Ich muss zwar gewisse Teamfähigkeiten mitbringen, aber nur solange, wie es fürs Team gut ist. Geht es um Beförderung, Entlassungen oder ähnliches, staune ich das erste mal über den „Wir sind alle ein Team“ Kollegen, der mich rechts überholt, das nächstes mal stehe ich vor der Entscheidung das gleich zu tuen oder nicht.) Weiterhin wird mir in der Werbung und im Umfeld eingeredet, dass „ich es mir verdient habe und die Dinge jetzt nehmen soll“.
So und jetzt zur Ausgangsfrage: Gibt es die längere Beziehung noch inder Zukunft oder braucht man den "kick" beim fick? Ich glaube, dass man in der heutigen Gesellschaft erst mal etwas länger braucht um für sich zu erkennen welcher Wert für sich selber wichtig ist. Ich habe z.B. erst nach einer Zeit von mehren kürzeren Beziehungen erkannt, das es sich lohnt sich mit jemandem auseinander zusetzen und auch gemeinsam Krisen durchzustehen.

Gruß

Morice

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24. Oktober 2002 um 12:08

---
In jedem Fall! Und dazu müssen wir es noch wie die Moslems machen : die Frauen sollten 2m hinter einem gehen müssen, und keiner darf ihr Gesicht sehn.
NEIN, Quatsch.

Das jeder wenn er es will sofort von seinem Partner los kommen muss ist doch klar, da muss der Staat noch viel tun dafür. Scheidungsjahr und dann die Sache mit den Frauenhäuser, das alles MUSS gefördert werden, und wesentlich einfach sein.


Es ging mir doch einfach nur darum das eine bestimmte Gleichgültigkeit immer mehr in den Vordergrund kommt.
Naja, schöne alte Zeit, das kann man sehn wie man will, ich nehme jetzt mal 2 extreme als Beispiel:
Früher :
Meine Oma hat früher sehr viel gearbeitet für ihre Kinder damit sie was zu essen haben, sie hat auf einiges Verzichtet.
Heute :
Eine Junge Frau, verzweifelt,einsamm und verlassen... will ins Kino kann aber net, weil Ihr Sohn nur den ganzen Tag schreit, da schmeist sie ihn einfach aus dem Fenster oder sonst was, oder gibt ihn ab. Oder vor der Geburt lässt ihn abtreiben.
Ein Fakt noch: meine Oma hatte Uneheliche Kinder, der Vater war ein Soldat, und als der Krieg zuende war ist er gegangen, ob Sie damals Vergewaltigt wurde weis ich nicht. ABER damals war ein Uneheliches Kind ein schock fürs ganze dorf. Heute ist die Jugend einfach verantwortungslos, weil sie es nicht anders weis. Und dem Staat ist das egal...

Ich verstehe die Menschen in meinem alter nicht, ich kann damit nicht umgehn, ich will es aber verstehn, ich möchte wissen wo das alles enden kann, und ob es lohnt sich anzupassen, oder ob ich mir treu sein sollte.

Der Mensch ist nur das Ergebniss seiner Erfahrungen, also ist dieses Ergebniss nicht ein Absolutum, jeder kann sich irren... Also wieso sollte ich mir treu sein, ich ändere meine Meinung, ich kann sogar meine Erfahrungen steuern, denn ich bin das was ich sein will.
Also kann ich mich auch anpassen, die Frage die sich stellt ist nur ob es richtig ist, das kann ich aber nur herausbekommen wenn ich eine der zwei Möglichkeiten wahrnehme :
1. Aus Erfahrung die ich selbst mache, dabei kann man böse auf die fresse fallen
2. Ich tausche mich mit anderen aus, oder lese ein geeignetes Buch
Und das 2. will ich tun.Denn wo währen wir wenn jeder seine Erfahrungen selber machen muss.
In der Steinzeit, alle drei Tage würde einer das Rad erfinden.
Also auch wenns doof klingt, ich möchte "wissen" nicht Erfahren.

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24. Oktober 2002 um 12:22
In Antwort auf an0N_1283184599z

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In jedem Fall! Und dazu müssen wir es noch wie die Moslems machen : die Frauen sollten 2m hinter einem gehen müssen, und keiner darf ihr Gesicht sehn.
NEIN, Quatsch.

Das jeder wenn er es will sofort von seinem Partner los kommen muss ist doch klar, da muss der Staat noch viel tun dafür. Scheidungsjahr und dann die Sache mit den Frauenhäuser, das alles MUSS gefördert werden, und wesentlich einfach sein.


Es ging mir doch einfach nur darum das eine bestimmte Gleichgültigkeit immer mehr in den Vordergrund kommt.
Naja, schöne alte Zeit, das kann man sehn wie man will, ich nehme jetzt mal 2 extreme als Beispiel:
Früher :
Meine Oma hat früher sehr viel gearbeitet für ihre Kinder damit sie was zu essen haben, sie hat auf einiges Verzichtet.
Heute :
Eine Junge Frau, verzweifelt,einsamm und verlassen... will ins Kino kann aber net, weil Ihr Sohn nur den ganzen Tag schreit, da schmeist sie ihn einfach aus dem Fenster oder sonst was, oder gibt ihn ab. Oder vor der Geburt lässt ihn abtreiben.
Ein Fakt noch: meine Oma hatte Uneheliche Kinder, der Vater war ein Soldat, und als der Krieg zuende war ist er gegangen, ob Sie damals Vergewaltigt wurde weis ich nicht. ABER damals war ein Uneheliches Kind ein schock fürs ganze dorf. Heute ist die Jugend einfach verantwortungslos, weil sie es nicht anders weis. Und dem Staat ist das egal...

Ich verstehe die Menschen in meinem alter nicht, ich kann damit nicht umgehn, ich will es aber verstehn, ich möchte wissen wo das alles enden kann, und ob es lohnt sich anzupassen, oder ob ich mir treu sein sollte.

Der Mensch ist nur das Ergebniss seiner Erfahrungen, also ist dieses Ergebniss nicht ein Absolutum, jeder kann sich irren... Also wieso sollte ich mir treu sein, ich ändere meine Meinung, ich kann sogar meine Erfahrungen steuern, denn ich bin das was ich sein will.
Also kann ich mich auch anpassen, die Frage die sich stellt ist nur ob es richtig ist, das kann ich aber nur herausbekommen wenn ich eine der zwei Möglichkeiten wahrnehme :
1. Aus Erfahrung die ich selbst mache, dabei kann man böse auf die fresse fallen
2. Ich tausche mich mit anderen aus, oder lese ein geeignetes Buch
Und das 2. will ich tun.Denn wo währen wir wenn jeder seine Erfahrungen selber machen muss.
In der Steinzeit, alle drei Tage würde einer das Rad erfinden.
Also auch wenns doof klingt, ich möchte "wissen" nicht Erfahren.

Ich weis
das ich nichts weis.
Ich kann mich nicht anpassen, ich weis nur nicht wieso!
Ich kann es nicht verstehn, wieso der Faktor Spass in dieser Zeit so eine wichtige Rolle spielt.
Ich verstehe nicht weshalb ich nicht vertrauen kann.
Ich verstehe nicht wieso sehr viele keine Macher sind, sondern sich lieber führen lassen.

Die Probleme die ich habe sind für mich absolut nicht zu erklären, ich suche Menschen die darüber diskutieren, um zu lernen...
Man muss sicher nicht alles verstehn, man kann sicher nicht jedem alles recht machen.
Aber wenn die Mehrheit der Menschen etwas tut und man es nicht versteht, dann hat man doch selbst ein Problem, ich meine, ich will es doch nur verstehn, die hintergründe erkennen, nicht genauso sein, naja außer es ist erklärbar für mich.

Hey Robse, sag mal, denkste jetzt ich bin ein idiot ? Oder denkste ich muss zum Hirnheiler.
Oder weiste ne andere Lösung (-:

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24. Oktober 2002 um 16:58

Na, lieber Robse...
... ob es "Deinen Bekannten" nun gefällt oder nicht - ich bemitleide nun einmal die Menschen, denen eine Verbindung zwischen Gefühl für den Partner und Sex abgeht..., wenn es nur noch um das Körperliche geht, die Seele - das Innenleben - also nicht mehr angesprochen wird, sondern nur noch Deine Hose. Dabei habe ich weder was gegen Swinger noch sonst irgendwelche Praktiken - jeder soll nach seiner Facon glücklich werden... ich will ja schliesslich auch nicht, dass mich jemand nach meinen sexuellen Vorlieben aburteilt. Vorausgesetzt IMMER, dass ich meinen Partner dabei nicht hintergehe. Und viele Praktiken, die für andere vielleicht nicht nachvollziehbar sind, mögen ja auch auf der Gefühlsbasis ablaufen. Aber... wenn es dann zu einer Trennung zwischen Gefühl und Sex kommt, das eine sozusagen ohne das andere abläuft, ablaufen soll oder sogar ablaufen muss, weil man die Grenzen einfach so weit gepusht hat, dass man ansonsten keinen Kick mehr bekommt, DANN tun mir die Leute leid. Denn der Sex, den man mit einer geliebten Person AUS LIEBE hat, resultiert meiner Meinung nach in einer anhaltenden Zufriedenheit, - während der Sex ohne Gefühl eben nur das ist: ein kurzer Kick, der sobald abklingt, sobald man "fertig" ist, und an dem nichts haften bleibt. Und dazu wäre mir mein Leben zu schade - Konsum pur eben!

LG Chata.

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24. Oktober 2002 um 18:03

Reden wir nun von Treue oder was?
Wer redet denn von Treue? Es gab zu allen Zeiten feige Betrüger und Betrügerinnen und Betrogene (Männlein und Weiblein!).

Es gab auch Sex als Ware - ja nicht umsonst das älteste Gewerbe der Welt, ebenfalls von beiden Geschlechtern betrieben, wenn auch etwas "dezenter" von den Männern.

Aber die Vermarktung des Sexes, ihn zu einem reinen Gegenstand ohne jegliche Verbindung zu Gefühlen zu machen, so wie es jetzt ist, das gab es wohl kaum, denn es fehlten einfach die audio-visuellen Mittel und die Toleranz (?) in der Gesellschaft ... und möglicherweise auch nicht das Bedürfnis, da die Dekadenz noch nicht so weit fortgeschritten war. Man hatte eben noch nicht ALLES GESEHEN & GEMACHT, es gab noch viel zu entdecken... was ja in der heutigen Gesellschaft wohl kaum noch mehr der Fall ist. Und da der Mensch ja bekanntlich ein Gewohnheitstier ist, passt man sich schnell an, konsumiert den Sex ohne emotionale "attachments" und ... ist nach ein paar Malen gelangweilt von dem, was möglicherweise beim ersten oder zweiten Mal noch aufregend war.

Chata.

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24. Oktober 2002 um 18:27

Heul, ...
... ich hatte Dir so richtig schön temperamentsvoll zu Deinem thread "Stellenwert des Sexes" geantwortet - und vergessen, den Titel einzutragen, so dass meine Antwort nun irgendwo im Cyberspace herumschwirrt. Na, vielleicht raff' ich mich morgen nochmal auf, jetzt fehlt mir die Energie dazu...

Allerdings beruhen unsere Differenzen nicht auf einem grossen Altersunterschied (so von wegen - Du bist schon eine andere Generation!), sonder lediglich auf verschiedenen Standpunkten, da kann ich Dich beruhigen.

LG Chata.

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24. Oktober 2002 um 19:15

---
Hallo Robse,

DICH zu einem Guru ernennen, naja, GENAU das hab ich getan ! Jetzt biste mein Guru und kommst da net mehr raus (außer du antwortest nicht ).
Also ich bin so in etwa halb so alt wie du + ein paar Monate, das mal nebenbei.

Ich habe einige deiner Texte hier durchgelesen und bin begeistert. ABER ich bin kein Mensch der in irgend einen Guru sucht, oder ein Vorbild, vielleicht bin ich auch mit einigen deiner Gedanken überhaupt net einverstanden, ich versuche eben das beste daraus für mich zu lernen.

Eine Bekannte von mir (verheiratet) steht ebenfalls auf Partnertausch und offene Beziehung,
naja, als ich das Erfahren habe wurde mir echt schlecht, zum einen hatte ich mich in sie verliebt, sie sagte aber nix davon das sie verheiratet ist, zum anderen passierten einige andere Dinge, die man normal mit einem Freund (freundschaft) nicht macht. Und dann kam das mit dem Partnertausch dazu. Ich brach sofort den Kontakt ab, das war nicht unbedingt das richtige aber zu diesem Zeitpunkt schon.
Das Thema beschäftigte mich so sehr das ich mich informierte und zwar bei Leuten die ebenfalls auf Partnertausch standen.
Und ich war entsetzt:
1. IMMER (bei denen mit denen ich mich unterhielt) war der MANN urheber dieser Aktion, nie hat eine Frau es als erste ins Spiel gebracht.

2. Immer wollte das PAAR (der Mann) einen KICK
3. Meistens antwortete NIE eine einzelne Frau auf
anzeigen
OKI, davon genug, ich habe 2 Jahre mich damit beschäftigt.

UND JETZT DIE FRAGE :
Wieso (ich weis es selbst nicht) glaubst du kotzt mich ein solcher Mensch an. Wieso kann ich es nicht tollerieren. DAS IST EINE GUTE AN DICH, es beschäftigt mich sehr. Und in deinem Fall : Wieso glaube ich das deine Bekannten keine guten Eltern sein können? Und du sagst sie sind es! Was glaube ich haben Sie verloren
Ich kenne die Antworten selbst nicht, aber vielleicht weist du wieso ich nich klarkomme damit!


Um langes geschreibsel zu vermeiden, hier alles was mir dazu einfällt.

1. Ich bin neidisch . :::: Das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen.
2. Ich bin verklemmt. :::: Vielleicht bin ich es sogar. Aber vielleicht will ich es nicht tun, weil ich keinen SINN sehe darin.
3. vielleicht denke ich auch das es wiedersprüchlich sei, aber wieso?
mehr fällt mich leider nicht ein...

Ich hoffe ich Stosse dich jetzt nicht vor den Kopf, aber wenn diese Fragen für mich einleuchtend beantwortet werden, bin ich ein wesentliches Stück weiter, und kann es besser versteh, mal abgesehn von dem anderen Mist der in meinem Hirn kreist...

Daniel

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25. Oktober 2002 um 0:08

Auszug aus dem Buch : 5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary...
Hallo Daniel,

da ich gerade ein Buch lese, dass sehr gut zu Deinem Beitrag passt, möchte ich Dir kurz noch einen anderen Blick winkel auftun...

Die Beziehungsrealität

Jeder kann anhand eigener Erfahrungen nachvollziehen, wie es Partnern bei dem Versuch ergehen muss,Ideale wie Liebe, Respekt, Leidenschaft, Treue, Freiheit, Vertrauen, Freundschaft, Intimität und Zärtlichkeit umzusetzen. Ein Teil dieser Idealvorstellungen wäre noch relativ einfach unter den Hut einer Beziehung zu bringen. Sobald die Partner aber auch noch die restlichen Erwartungen unterbringen wollen, fallen die ersten Bedingungen auf der anderen Seite wieder heraus :

Während partnerschaftliche Liebe und Zuneigung im Laufe der Jahre auf der einen Seite wachsen, lässt auf der anderen Seite die Leidenschaft nach. Während Verlässlichkeit und Vertrautheit zu nehmen, nimmt die sexuelle und erotische Spannung ab. Je treuer die Partner einander werden, desto stärker wachsen die Sehnsüchte nach leidenschaftlicher Begegnungen. Je intimer sie werden, desto weniger können sie miteinander ehrlicher über die Zwickmühle zunehmender Bindung und abnehmenden Begehrens sprechen, in die sie hineingeraten.
So bleiben Partner gefangen zwischen Anspruch und Realität und finden keinen Weg aus diesem Dilemma. Auch die Ratschläge und Wegskizzen der Experten helfen ihnen hierbei nicht.

Ganz im Gegenteil : Mit dem Schwinden von Begehren und Leidenschaft in ihrer Dauerbeziehung könnten die Partner womöglich noch umgehen, wenn dieser Vorgang allgemein anerkannt oder sogar geschätzt würde. Doch sich für den Rückgang der Leidenschaft in der Langzeitbeziehung schuldig, schlecht, falsch oder ungenügend zu fühlen, schafft die wirkliche Misere. Und die Experten werden nicht müde zu behaupten, dass der Rückgang des Begehrens nicht sein müsse.
Viele Partner wären sogar durchaus in der Lage, individuelle Lösungen für ihre Situation zu finden. Dass sie dann aber vor anderen und - weitaus tragischer - vor sich selbst als beziehungsunfähig, untreu, verräterisch, notgeil, unreif psychisch gestört oder gar krank und behandlungsbedürftig gelten, ist mehr, als die meisten verkraften können.
Da sie den selbst aufgestellten oder von Experten übernommenen, widersprüchlichen oder zu hoch gesteckten Erwartungen nicht gerecht werden können, fragen sich Langzeitpartner früher oder später " Was stimmt mit uns nicht ? " oder " was haben wir falsch gemacht ? " Sie fühlen sich als Versager, entwickeln Schuldgefühle und empfinden gleichzeitig Abneigung gegen den Partner. sie suchen die Ursachen der Entwicklung bei sich oder dem anderen, statt auf den Gedanken zu kommen, einmal zu fragen : " Was stimmt mit unseren Idealen und Vorstellungen über Partnerschaft nicht ? " oder " Was ist faul an den Ratschlägen der Experten ? "

Fragen dieser Art werden selten oder gar nicht gestellt, weil die meisten Menschen die hohen Ansprüche und Erwartungen ihrer Umgebung teilen. Schließlich vermitteln etliche Paare in der jeweiligen Bekanntschaft den Eindruck, als liefe bei ihnen alles wie bestellt. Zusätzlich zelebrieren die Medien unbeirrbar täglich Traumpaare.

Dass diese nach Monaten oder wenigen Jahren durch Schlammschlacht und Scheidung erneut Anlass zu gegenteiliger Berichtserstattung geben, wird hartnäckig oder tapfer ausgeblendet.

Romantisierung und Sexualisierung der Partnerschaft

Partner halten schließlich für wahr, was ihnen vorgegaukelt wird. Sie glauben, was das folgende Zitat wie selbst verständlich unterstellt :

" Guter Sex ist die Grundlage einer guten Beziehung. Glückliche Paare haben eine befriedigende Sexualität. "

Damit wird umgekehrt unmissverständlich behauptet : " Wer keine befriedigende Sexualität hat, lebt in einer unglücklichen Beziehung. " In dieser Aussage begegnen wir einer Variante der Liebeslügen.
Die Liebeslügen konstruieren einen
angeblich natürlichen, zwingenden selbstverständlichen Zusammenhang zwischen Partnerschaft und Sexualität, Liebe und Leidenschaft, Bindung und Begehren. Sie stellen längst widerlegte Ideen als Wirklichkeit dar. Sie tun dies, in dem sie einen Komplex beinahe untrennbar miteinander verflochtenen Wahrheiten, Halbwahrheiten, Fantasien, Wünsche Täuschungen und auch offene Lügen aufbauen, den kaum ein Partner mehr durchschauen kann.
Der Kern dieser Liebes- oder Sexlügen besteht in der Romantisierung, Sexualisierung und Pathologisierung von Partnerschaft.
Diese Lügen und ihre in diesem Buch beschriebenen Varianten haben sich so tief in die Vorstellung von Beziehung eingegraben, dass Millionen Partner unter den vergeblichen Versuchen leiden, das Märchen der dauerhaften Verbindung partnerschaftlicher und leidenschaftlicher Erfüllung wahr werden zu lassen.

Das Phänomen hat Geschichte : Bereits seit mehr als 2000 Jahren wird krampfhaft versucht, Sexualität und Partnerschaft dauerhaft zu verknüpfen. Diese Versuche sind jedoch nicht nur gescheitert, sondern genau das Gegenteil wurde erreicht : Statt Partnerschaften zu stärken, wird ihr vorzeitiges Ende herbeigeführt. Denn die Folgen der Romantisierung und Sexualisierung von Ehe und Partnerschaft zeigen sich in zunehmender Entwertung und Geringschätzung dauerhafter Bindungen. Wenn nur die leidenschaftliche, sexuelle Liebe gilt, dann ist die Langzeitbeziehung vor dem Hintergrund abnehmenden Begehrens nichts mehr wert.
Wer den Versprechen der Liebeslügen und ihrer Repräsentanten glauben schenkt, kann mit seiner Ehe oder Partnerschaft auf Dauer kaum zufrieden sein. Nach Orientierung oder Hilfe suchend, wenden sich die Paare schließlich an die " Experten der Liebe " und diese werden nicht müde, die Erreichbarkeit der Ideale zu propagieren.

Ich hoffe, Du hast bis hierher durchgehalten, und machst Dir mal über Deine Ideale und Vorstellungen Gedanken.

Lieben Gruss Esterhäschen

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25. Oktober 2002 um 1:52

Hallo daniel,
ich würd mir da gar nicht so den kopf drüber zerbrechen, wie du es tust (obwohl ich das in deinem alter auch noch so gemacht hab - hach!, dass ich diesen satz EINmal im leben sagen durfte und nicht hören musste ... )

ich mein: leb dein leben, wie du es für richtig hälst! steh zu deinen vorlieben und abneigungen. wie kann man sich anpassen, wenn es um die liebe geht??

und ja, dann dauert es halt ein paar jahre länger als bei anderen und sie gucken dich vielleicht schief an. solange man aber an seinen wünschen festhalten kann, kann man darüber stehen.

und ich glaub auch gar nicht, dass das "bei allen" so ist. als ob alle werte kaputt gehen. das wurde bisher in ALLEN gesellschaften behauptet.
unsere vermarktet es nur anders. und dadurch wird es noch krasser. aber es gibt immer noch genug, die es ganz anders wollen und leben.

das einzige problem ist m.M., dass kinder nd jugendliche es nicht mehr differenzieren können und GLAUBEN, dass es normal ist und dazu gehört, es früh, viel, und immer wen anders zu haben.

und dafür müssen andere leute halt zu ihren wünschen stehen. so wie du. (oder ich.) und andere hier auch. wenn du dich dann anpasst, vermittelst du nix anderes.

und diese angst vor dem verfall, die du hast: jede gesellschaft hat andere probleme. ich glaube nicht, dass unsere so viel schlimmer ist. wir schlagen uns nur mit anderen sachen rum - dafür sind andere sachen bei uns besser. oder möchtest du ihm mittelalter leben oder im neandertal oder zur zeit der alten ägypter ebendort???

wenn du zu dem stehtst, was du dir für dich wünscht, dann kann jede zeit gut sein.

vg,
fritzi

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25. Oktober 2002 um 10:16
In Antwort auf an0N_1211626599z

Auszug aus dem Buch : 5 Lügen die Liebe betreffend von Michael Mary...
Hallo Daniel,

da ich gerade ein Buch lese, dass sehr gut zu Deinem Beitrag passt, möchte ich Dir kurz noch einen anderen Blick winkel auftun...

Die Beziehungsrealität

Jeder kann anhand eigener Erfahrungen nachvollziehen, wie es Partnern bei dem Versuch ergehen muss,Ideale wie Liebe, Respekt, Leidenschaft, Treue, Freiheit, Vertrauen, Freundschaft, Intimität und Zärtlichkeit umzusetzen. Ein Teil dieser Idealvorstellungen wäre noch relativ einfach unter den Hut einer Beziehung zu bringen. Sobald die Partner aber auch noch die restlichen Erwartungen unterbringen wollen, fallen die ersten Bedingungen auf der anderen Seite wieder heraus :

Während partnerschaftliche Liebe und Zuneigung im Laufe der Jahre auf der einen Seite wachsen, lässt auf der anderen Seite die Leidenschaft nach. Während Verlässlichkeit und Vertrautheit zu nehmen, nimmt die sexuelle und erotische Spannung ab. Je treuer die Partner einander werden, desto stärker wachsen die Sehnsüchte nach leidenschaftlicher Begegnungen. Je intimer sie werden, desto weniger können sie miteinander ehrlicher über die Zwickmühle zunehmender Bindung und abnehmenden Begehrens sprechen, in die sie hineingeraten.
So bleiben Partner gefangen zwischen Anspruch und Realität und finden keinen Weg aus diesem Dilemma. Auch die Ratschläge und Wegskizzen der Experten helfen ihnen hierbei nicht.

Ganz im Gegenteil : Mit dem Schwinden von Begehren und Leidenschaft in ihrer Dauerbeziehung könnten die Partner womöglich noch umgehen, wenn dieser Vorgang allgemein anerkannt oder sogar geschätzt würde. Doch sich für den Rückgang der Leidenschaft in der Langzeitbeziehung schuldig, schlecht, falsch oder ungenügend zu fühlen, schafft die wirkliche Misere. Und die Experten werden nicht müde zu behaupten, dass der Rückgang des Begehrens nicht sein müsse.
Viele Partner wären sogar durchaus in der Lage, individuelle Lösungen für ihre Situation zu finden. Dass sie dann aber vor anderen und - weitaus tragischer - vor sich selbst als beziehungsunfähig, untreu, verräterisch, notgeil, unreif psychisch gestört oder gar krank und behandlungsbedürftig gelten, ist mehr, als die meisten verkraften können.
Da sie den selbst aufgestellten oder von Experten übernommenen, widersprüchlichen oder zu hoch gesteckten Erwartungen nicht gerecht werden können, fragen sich Langzeitpartner früher oder später " Was stimmt mit uns nicht ? " oder " was haben wir falsch gemacht ? " Sie fühlen sich als Versager, entwickeln Schuldgefühle und empfinden gleichzeitig Abneigung gegen den Partner. sie suchen die Ursachen der Entwicklung bei sich oder dem anderen, statt auf den Gedanken zu kommen, einmal zu fragen : " Was stimmt mit unseren Idealen und Vorstellungen über Partnerschaft nicht ? " oder " Was ist faul an den Ratschlägen der Experten ? "

Fragen dieser Art werden selten oder gar nicht gestellt, weil die meisten Menschen die hohen Ansprüche und Erwartungen ihrer Umgebung teilen. Schließlich vermitteln etliche Paare in der jeweiligen Bekanntschaft den Eindruck, als liefe bei ihnen alles wie bestellt. Zusätzlich zelebrieren die Medien unbeirrbar täglich Traumpaare.

Dass diese nach Monaten oder wenigen Jahren durch Schlammschlacht und Scheidung erneut Anlass zu gegenteiliger Berichtserstattung geben, wird hartnäckig oder tapfer ausgeblendet.

Romantisierung und Sexualisierung der Partnerschaft

Partner halten schließlich für wahr, was ihnen vorgegaukelt wird. Sie glauben, was das folgende Zitat wie selbst verständlich unterstellt :

" Guter Sex ist die Grundlage einer guten Beziehung. Glückliche Paare haben eine befriedigende Sexualität. "

Damit wird umgekehrt unmissverständlich behauptet : " Wer keine befriedigende Sexualität hat, lebt in einer unglücklichen Beziehung. " In dieser Aussage begegnen wir einer Variante der Liebeslügen.
Die Liebeslügen konstruieren einen
angeblich natürlichen, zwingenden selbstverständlichen Zusammenhang zwischen Partnerschaft und Sexualität, Liebe und Leidenschaft, Bindung und Begehren. Sie stellen längst widerlegte Ideen als Wirklichkeit dar. Sie tun dies, in dem sie einen Komplex beinahe untrennbar miteinander verflochtenen Wahrheiten, Halbwahrheiten, Fantasien, Wünsche Täuschungen und auch offene Lügen aufbauen, den kaum ein Partner mehr durchschauen kann.
Der Kern dieser Liebes- oder Sexlügen besteht in der Romantisierung, Sexualisierung und Pathologisierung von Partnerschaft.
Diese Lügen und ihre in diesem Buch beschriebenen Varianten haben sich so tief in die Vorstellung von Beziehung eingegraben, dass Millionen Partner unter den vergeblichen Versuchen leiden, das Märchen der dauerhaften Verbindung partnerschaftlicher und leidenschaftlicher Erfüllung wahr werden zu lassen.

Das Phänomen hat Geschichte : Bereits seit mehr als 2000 Jahren wird krampfhaft versucht, Sexualität und Partnerschaft dauerhaft zu verknüpfen. Diese Versuche sind jedoch nicht nur gescheitert, sondern genau das Gegenteil wurde erreicht : Statt Partnerschaften zu stärken, wird ihr vorzeitiges Ende herbeigeführt. Denn die Folgen der Romantisierung und Sexualisierung von Ehe und Partnerschaft zeigen sich in zunehmender Entwertung und Geringschätzung dauerhafter Bindungen. Wenn nur die leidenschaftliche, sexuelle Liebe gilt, dann ist die Langzeitbeziehung vor dem Hintergrund abnehmenden Begehrens nichts mehr wert.
Wer den Versprechen der Liebeslügen und ihrer Repräsentanten glauben schenkt, kann mit seiner Ehe oder Partnerschaft auf Dauer kaum zufrieden sein. Nach Orientierung oder Hilfe suchend, wenden sich die Paare schließlich an die " Experten der Liebe " und diese werden nicht müde, die Erreichbarkeit der Ideale zu propagieren.

Ich hoffe, Du hast bis hierher durchgehalten, und machst Dir mal über Deine Ideale und Vorstellungen Gedanken.

Lieben Gruss Esterhäschen

Hallo Esterhäschen, cooler Name
ich finde das Buch (die Auszüge) sehr interessant, und werde mir dieses kaufen.

Naja, es ist schwer kurz + pregnant darauf zu antworten.
Mir selbst ist klar, das mit der Zeit die Sexuelle, ich meine die absolut geile (im Sinne von Super ober affen geil) Zuneigung, etwas nachlässt, und viele sich wünschen das sie zurückkommt, denn es ist einfach suuuuppppiiiii!
Und eine Beziehung ist etwas an das man arbeiten muss, das ist für mich absolut selbstverständlich.

Das die Falschdarstellungen aus den Medien die Vorstellung von Beziehungen vielleicht verzerren (bestes Beispiel "Forsthaus Falkenau" ) ist mir klar, ABER das muss doch jedem klar sein?

Ich will hier eigentlich auch nicht die Liebe in frage stellen, nein, sowas wie liebe hat jeder Mensch egal welche Vorstellungen er hat (sexuell gesehn)

Nur ich verstehe nicht wieso man das Nachlassen der Zugneigung, mittels Sexuellen exzessen ( :-b )
kompensieren muss, oder seinen Partner betrügt.
Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, wir sind alle einigermaßen Profis, also experten, in Sachen Sex (ist ja von Natur aus so, und man muss es nicht erst Studieren), wieso tue ich dann sowas?

Robse brachte ein Beispiel :
ein befreundetes Paar geht in einen Swingerclub,
wieso? Hat Sex einen so hohen Stellenwert? Was passt da, was passt da nicht?
Naja das kann man vielleicht doch nur individuell für sich alleine bewerten?!

Das Jugendliche, z.B. teilweise ganz einfach flach legen lassen, und dann rumheulen das er sie einmal wollte und dann nie mehr? Das gibt es doch garnicht, da zerbricht doch was im Herz, es geht bei diesem Menschen doch etwas verloren.
Sie lernen dadurch egoismus, aber was kommt dann.
Egoistische Arschlöcher, die aufgrund ihrer Erfahrungen , über "leichen" gehn?

Danke, vielen Dank für den Buchtip

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25. Oktober 2002 um 10:33

HIN ZU NEUEN WERTEN? oder VERFALL DER WERTE?
Lieber Daniel,

in Antwort auf Dein posting möchte ich folgendes sagen:

"Der Mensch wird von der Gesellschaft gemacht, er wird von ihr zusammengesetzt, er ist das Ergebniss seiner Umwelt." - Stimmt nur teilweise. Du bist mehr als nur ein "Umweltprodukt", ein willenloses Werkzeug. Du bist zuerst einmal eine ganze Menge Chemie / Erbanlagen, die sehr wohl einen Einfluss auf Verhalten und Charakter haben. Du bist vor allem ein denkender Mensch, der über sein eigenes Handeln und deren Konsequenzen nachdenken kann und sollte - und dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden sollte. Die Erziehung geht vor allem durch die "Nächsten" um Dich herum vonstatten, also Deine Eltern, Schule ... - wenn Deine Eltern Werte wie Liebe, Respekt, Hochachtung, Treue etc. VORLEBEN und VERMITTELN, dann wirst Du diese auch anders bewerten als jemand, dem das nicht mitgegeben worden ist. Wir sind keine willenlose Werkzeuge, und vor allem keine schwanzgesteuerten Tiere (... Entschuldigung und einen Knicks vor den Vierbeinern, die ich hiermit beleidigt habe!).

"Also was ist (wie Robse schon sagte) wenn der Sex wie Kaffee trinken angesehn wird, dann kann jeder mit jedem." - Es gibt sehr wohl Menschen, die der Meinung sind, dass man mehrere Menschen lieben kann und sexuelle Beziehungen zu mehreren haben kann und das funktioniert. Gut, das ist deren Einstellung, DIE ICH RESPEKTIERE, denn diese Menschen leben IN OFFENEN BEZIEHUNGEN - etwas, was der gute Robse ja nicht tut, wenn ich mich an seine postings erinnere. Er betrügt seine Frau mehrmals pro Jahr und findet das o.k., redet von "sexueller Freiheit" und so ein Scheiss, aber im Grunde ist er nichts weiter als ein kläglicher Betrüger, der versucht, das Fremdgehen als etwas Glanzvolles anzupreisen. In jedem anderen Bereich des Lebens würde er Betrügen als etwas Schabiges ansehen, aber im sexuellen Bereich, - und GERADE WEIL VON IHM BETRIEBEN - preist er so etwas nun als "sexuelle Freiheit" an. Komischerweise hat er jedoch noch nicht einmal seine Partnerin vom "ausserehelichen" Sex überzeugen können - denn ansonsten praktizierte er ja die OFFENE BEZIEHUNG, in der es offen und ehrlich zugeht, und wo man von Betrügern wie ihm ebenso wenig hält wie die Leute, die dem Wort "Treue" auch einen Wert geben.

"Sex kann ich mit jedem machen es ist heute so selbstverständlich wie miteinander reden. Ich treffe einen Menschen der mir gefällt, es gibt Sexhotels, wie Cafe's früher, an jeder ecke, ich geh dann einfach bumsen mit dieser wildfremden Person, da lernt man sich kennen, ist genau wie früher im Jahr 2002, da ging man eben Kaffee trinken um sich kennen zu lernen." - Oh Gott, mir kommen echt meine Tapas hoch bei Deiner Zukunftsvision! Würdest Du das wollen? Sex als Konsumartikel ohne jegliche emotionale Verbindung? Die Natur hat uns so eingerichtet, dass durch den Sex auch emotionales Verknüfpungen stattfinden, ansonsten wären wir wie Tiere (na gut, auch da gibt es Ausnahmen, Schwäne, blablabla, aber Du verstehst, was ich meine). Sex verbindet - EMOTIONAL - , was die Gesellschaften erst so weit gebracht hat, was wir sind: ein Verband, UNTER ANDEREM auch zusammengehalten durch Sex - Emotion - Emotion - Sex. Was hat sich herauskristalisiert als MEISTGELEBTE Lebensform? Die Familie. Nicht das Nonnenleben, nicht das Rudelbum.en, nicht die Offene Beziehung. Alle haben ihre Berechtigung, will ich gar nicht abstreiten, aber HERAUSKRISTALISIERT, weil eben am positivsten zum Überleben, ist eben doch immer nch die Beziehung Mann-Frau-Familie. Damit einher, sozusagen als Werkzeug von der Natur mitgegeben, ist die Eifersucht, von Frauen und Männern empfunden, allerdings in verschiedenem Maße. Während Frauen oftmals vor der emotionalen Untreue Angst haben (was geht in seinem Kopf vor?), ist es bei den Männern eher der "Besitzverlust", was sich sehr schön darin zeigt, dass die meisten Männer keine Probleme damit haben, wenn ihre Frau eine andere Frau im Bett wollte, jedoch eine Krise bekämen, wollte ihre Frau einen anderen Mann - sprich sexuellen Rivalen! - im Bett...

Welche Konsequenz ergibt sich aus diesem Selbstverständlichen verhalten? - Ich glaube nicht, dass es jemals so krass wird, wie Du es beschreibst, und wenn, dann bin ich hoffentlich schon eine ganze Weile unter den spanischen Kakteen begraben!

"Geschlechtskrankheiten "en masse", glaub ich net" - Na ja, mit Aids haben wir ja bereits einen Anfang gemacht, und bisher ist noch kein medizinisches Verfahren gefunden, um zu helfen. Was mehr willst Du also?

"Sind wir in einer Phase, einem Trend, den wir eigentlich belächeln müssten, was sind wir denn? Wir sind ganz kleine Lichter im Universum...
naja das war jetzt ein wenig zu viel..." - Belächeln... nee, weiss ich nicht. Eher leid tun. Wenn Leute "Werte" als "Stress" empfinden, "Treue" als "Gefängnis" und "Fremdgehen" als "sexuelle Freiheit", dann tun sie mir eher leid - vor allem die hintergangenen ahnungslosen Partner. Sie sind der Meinung, sie gewinnen so viel, aber in Wirklichkeit verlieren sie doch nur, vor allem das, was innerhalb der Emotion, die mit dem Sex mit dem EIGENEN Partner doch dabei ist, vorgeht.

"Wieso möchte ich mir kein LSD reinziehen und mit schweben -mitten in die scheisse- ist doch "in" . Wiso suche ich das Bodenständige?" - Weil Du Gott sei Dank zum Grossteil der Menschen gehörst, die eben liebenswerte Otto-Normalverbraucher sind, mehr oder weniger alle Tassen im Schrank haben und sehr viel dazu beitragen können, dass es so auch in der Zukunft bleibt!

LG Chata.

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25. Oktober 2002 um 10:36

Finde ich gut, das Aber kommt aber noch
das mit dem Saufen ist mehr sowas wie ein Gruppenzwang, vorallem weil es alle dann machen wird vieles leichter, miteinander zu sprechen, zu flirten, etwas los zu werden was einem auf der Seele liegt, das trinken schwächt die Hemmungen und somit wird das Selbstvertrauen stärker (wie bei ner Waage) ...
Naja, viele Jugendliche kriegen rechtzeitig die Kurve...
Bei Drogen ist das ähnlich, bei uns ist es so das 10-14 Jahrige bereits drogen nehmen. Ich kenne sogar Mädchen (ich meine vom sehn) die zum Dorfbekannten (!!!) (ein kleines scheiss dorf )
Drogendealer gehn und dort Sex gegen Drogen bekommen.
Also ich dreh da durch, vorallem wenn ich dann höre. "Mich interessiert wenig was andere Leute aus Ihrem Leben machen" (vielleicht reagiere ich da über jetzt, also nicht so ernst nehmen.. oder du kannst mir erklären wieso mir es egal sein sollte). Das höre ich verdammt nochmal von allen Jugendlichen mit denen ich darüber spreche, 12-14 jährige Mädchen prostituieren sich für drogen, und keine ... interessierts. Die Eltern sind machtlos, und kein Erwachsener Mensch hilft.

Also wo kommen wir hin wenn alles Scheiss egal ist.
Ich will auch Kinder, und ich werde Kinder bekommen, in was für einem Sumpf aus gleichgültiger Arroganz wachsen die auf, toll sag ich nur. Machen wir so weiter!! Nach mir die Sintflut.
Mir gehts gut, was interessieren mich die anderen.

Aber ich bin ja nur einer, ich kan doch nichts ändern, das höre ich ständig. Naja ich glaube ich muss auch so denken, da wird mein Leben viel einfacher, wieso kompliziert. Wieso soll ich mich da reinhängen, diese Mädchen (nur jetzt als Beispiel) haben sonwieso keine Zukunft, erst die kleinen dann die harten Drogen, scheiss drauf?

Bitte Bitte nicht so ernst ernstnehmen, ich beschäftige mich mit den Menschen sehr stark, und deshalb reagiere ich da etwas über...
Aber wie ist denn die Lösung? Weis das jemand

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25. Oktober 2002 um 10:41
In Antwort auf an0N_1283184599z

Finde ich gut, das Aber kommt aber noch
das mit dem Saufen ist mehr sowas wie ein Gruppenzwang, vorallem weil es alle dann machen wird vieles leichter, miteinander zu sprechen, zu flirten, etwas los zu werden was einem auf der Seele liegt, das trinken schwächt die Hemmungen und somit wird das Selbstvertrauen stärker (wie bei ner Waage) ...
Naja, viele Jugendliche kriegen rechtzeitig die Kurve...
Bei Drogen ist das ähnlich, bei uns ist es so das 10-14 Jahrige bereits drogen nehmen. Ich kenne sogar Mädchen (ich meine vom sehn) die zum Dorfbekannten (!!!) (ein kleines scheiss dorf )
Drogendealer gehn und dort Sex gegen Drogen bekommen.
Also ich dreh da durch, vorallem wenn ich dann höre. "Mich interessiert wenig was andere Leute aus Ihrem Leben machen" (vielleicht reagiere ich da über jetzt, also nicht so ernst nehmen.. oder du kannst mir erklären wieso mir es egal sein sollte). Das höre ich verdammt nochmal von allen Jugendlichen mit denen ich darüber spreche, 12-14 jährige Mädchen prostituieren sich für drogen, und keine ... interessierts. Die Eltern sind machtlos, und kein Erwachsener Mensch hilft.

Also wo kommen wir hin wenn alles Scheiss egal ist.
Ich will auch Kinder, und ich werde Kinder bekommen, in was für einem Sumpf aus gleichgültiger Arroganz wachsen die auf, toll sag ich nur. Machen wir so weiter!! Nach mir die Sintflut.
Mir gehts gut, was interessieren mich die anderen.

Aber ich bin ja nur einer, ich kan doch nichts ändern, das höre ich ständig. Naja ich glaube ich muss auch so denken, da wird mein Leben viel einfacher, wieso kompliziert. Wieso soll ich mich da reinhängen, diese Mädchen (nur jetzt als Beispiel) haben sonwieso keine Zukunft, erst die kleinen dann die harten Drogen, scheiss drauf?

Bitte Bitte nicht so ernst ernstnehmen, ich beschäftige mich mit den Menschen sehr stark, und deshalb reagiere ich da etwas über...
Aber wie ist denn die Lösung? Weis das jemand

...
UND das ist generell so, in allem was wir tun, egal ob ich auf ner Party bin oder egal wo, keiner setzt sich mit dem negativen auseinander, weils ja das Bild von der schönen heilen Welt zerstört, weils Arbeit ist...
Party: Jugendliche setzten sich ins Auto und fahren fort (20 und 22 Jahre alt) die anderen sagen lasst es, und das wars dann, sie kamen wieder, in zwei Särgen!

hmmm....

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25. Oktober 2002 um 11:29
In Antwort auf an0N_1283184599z

Hallo Esterhäschen, cooler Name
ich finde das Buch (die Auszüge) sehr interessant, und werde mir dieses kaufen.

Naja, es ist schwer kurz + pregnant darauf zu antworten.
Mir selbst ist klar, das mit der Zeit die Sexuelle, ich meine die absolut geile (im Sinne von Super ober affen geil) Zuneigung, etwas nachlässt, und viele sich wünschen das sie zurückkommt, denn es ist einfach suuuuppppiiiii!
Und eine Beziehung ist etwas an das man arbeiten muss, das ist für mich absolut selbstverständlich.

Das die Falschdarstellungen aus den Medien die Vorstellung von Beziehungen vielleicht verzerren (bestes Beispiel "Forsthaus Falkenau" ) ist mir klar, ABER das muss doch jedem klar sein?

Ich will hier eigentlich auch nicht die Liebe in frage stellen, nein, sowas wie liebe hat jeder Mensch egal welche Vorstellungen er hat (sexuell gesehn)

Nur ich verstehe nicht wieso man das Nachlassen der Zugneigung, mittels Sexuellen exzessen ( :-b )
kompensieren muss, oder seinen Partner betrügt.
Ich verstehe den Sinn dahinter nicht, wir sind alle einigermaßen Profis, also experten, in Sachen Sex (ist ja von Natur aus so, und man muss es nicht erst Studieren), wieso tue ich dann sowas?

Robse brachte ein Beispiel :
ein befreundetes Paar geht in einen Swingerclub,
wieso? Hat Sex einen so hohen Stellenwert? Was passt da, was passt da nicht?
Naja das kann man vielleicht doch nur individuell für sich alleine bewerten?!

Das Jugendliche, z.B. teilweise ganz einfach flach legen lassen, und dann rumheulen das er sie einmal wollte und dann nie mehr? Das gibt es doch garnicht, da zerbricht doch was im Herz, es geht bei diesem Menschen doch etwas verloren.
Sie lernen dadurch egoismus, aber was kommt dann.
Egoistische Arschlöcher, die aufgrund ihrer Erfahrungen , über "leichen" gehn?

Danke, vielen Dank für den Buchtip

Hallo Daniel,
es freut mich, dass Dir der Auszug gefallen hat.

Ich habe Deinen Beitrag von Anfang an mitgelesen und mir lag etwas auf der Zunge, aber ich konnte es noch nicht sortieren.

Meine heisse sexuelle Phase, hatte ich von 16-19, danach lebte ich 2 Jahre mit meinem Freund zusammen und dann lernte ich meinen Mann kennen, mit dem ich seit 16 Jahren zusammen bin.

In den frühen Jahren, liess ich mich auch dazu hinreissen, den " Kick beim Fick " zu suchen. Allerdings merkte ich, dass ich vielmehr verlor, als ich gewinnen konnte. Es gab damals Phasen, wo ich jedem Mann vergraulte, weil ich nicht das in ihnen fand, was ich eigentlich suchte.

Auch das Zusammenleben mit meinem Ex gestaltete sich sehr schwierig, obwohl wir im Bett sehr schöne Stunden miteinander erlebten. Als ich meinen Mann traf, zog ich von Heute auf Morgen aus und sprang in die Arme eines Unbekannten. All die Jahre waren sehr schnelllebig und uns verband eigentlich überhaupt nichts. Damals kamen wir auch nicht aus den Betten, jedoch fühlte ich wieder diese innere Leere und es machte mir keinen Spass mehr mit ihm zu schlafen, obwohl ich mir das gar nicht erklären konnte. Klar kamen dann auch die Vorwürfe und Schuldzuweisungen. Nach der Geburt unserer Kinder verlegte ich meine Priorität und suchte die Erfüllung in meinem Beruf. Ich war sehr erfolgreich und jede Anerkennung und Erfolg, war wie ein sexueller Höhepunkt. Ich vermisste kaum die körperliche Nähe zu meinem Mann und irgendwann war das Verlangen völlig verschwunden. Vor 5 Jahren begegnete ich einem Mann, der sehr, sehr viel älter war als ich und irgendwie wurde mir klar, dass ich am Ende meiner Suche war. Ich fühlte mich seelisch, geistig und körperlich zu Hause. Dieser Mann brachte mich auf eine Ebene, die viele Menschen nie erreichen werden. Jeder Blick, jede Berührung, jedes Gespräch hinterlies in mir Spuren der Glückseeligkeit, dass es mir nichts mehr aus machte ihn nicht ganz für mich zu haben. Selbst der Sex spielte sich auf einer Eben ab, die ich bisher nicht kannte. Dabei tat ich Dinge, die ich vorher nie tat. Ich fühlte eine dartige Vertrautheit dass ich mir keine Minute Gedanken machen musste, was ich tu darf oder soll. Sämtliche Zweifel, die bei einem fremden Partner auftauchen, waren weggewischt.

Wir schliefen nicht oft miteinander, aber wir hatten jahrelang eine sehr innige Beziehung zueinander. Als es vor 2 Monaten in die Brüche ging, war ich sehr traurig.

Aber nach diesem Partner weiss ich, was für mich persönlich wichtig ist. Nicht die Quantität sondern die Qualität. Auch heute noch denke ich sehr viel an ihn, aber immer weniger erfüllt mich die Trauer, sondern vielmehr die Freude, dass mir so etwas widerfahren ist.

Sex hat für mich zwar auch einen Stellenwert, jedoch nicht den, dass ich auf der Suche nach dem ultimativen Kick bin.

Ich unterstelle mal, dass viele Menschen ihre innere Leere mit der äusseren Suche nach dem Kick kompensieren wollen. Aber sie werden ihn nicht finden, solange sie es draussen suchen.

Jeder Mensch und jede Beziehung ist anders und man kann keine vorher Planen.

Als junger Mensch, kann man meiner Meinung nach noch gar nicht ermessen, was man wirklich will.

Bei uns war das auch so eine " Gruppendynamik " und er gehörte dazu, dass man am WE einen Typen in der Disco anbaggerte. Allerdings denke ich, dass diese Phase dazu gehört, um herauszubekommen, was man will oder nicht will.

Ich denke jedoch, dass es an jedem einzelnen liegt, was er aus diesen Erkenntnissen macht.

Mir ist es auch schleierhaft, warum Männer heimlich Bildchen anschauen oder den ausserehelichen Streben nachgehen.

Ich kann es deshalb nicht nachvollziehen, weil ich noch nie einen Partner hatte, der so etwas tat.

Als ich fremd ging, war mir meine Ehe in der Form nicht mehr wichtig und kroch daher anschliessend nicht mehr unter die Bettdecke meines Mannes. Nach Monaten hat es mein Mann erfahren, und ich war sehr erleichtert, dass ich nicht mehr mit einer Lüge leben musste.

Mein Mann war schockiert, weil ich als erstes Fremd ging und dafür hasste er mich. Wir führten zwar eine ungewöhnliche Ehe aber diese Symbiose zerbrach, als ich merkte, wie wenig mich mein Mann doch kennt.

Mein Mann und ich spielten in unterschiedlichen Ligen und deshalb wurde mir der Sex immer weniger wichtig. Meinem Mann jedoch sehr und daran scheiterte es letzten Endes auch, weil ich mich mit ihm nicht wirklich seelisch verbunden fühlte. Deshalb hatte ich kein Interesse mehr am einer Fortführung unserer Beziehung.

Mein mann hatte vor unserer Ehe sehr viele
Affären, aber ich glaube nicht, dass er sich je darüber Gedanken gemacht hat, ob er jetzt einer Frau das Herz gebrochen hatte oder nicht.

Auch er nahm sich alles was er haben wollte und deshalb habe ich ihn auch dafür verachtet.

Sex hat für mich egal beim ONS oder Bez. sehr viel mit Vertrauen zu tun. Und ich denke nicht, dass sich mein Mann nach unserer vollzogenen Trennung sich jemals darüber richtige Gedanken macht was zwischen uns schief gelaufen ist.

Es ist auch in einem hohen Alter eine Frage der Einstellung, was man aus seinen Erfahrungen macht.

Sehr wenige Menschen sind bereit genau zu hinterfragen, warum etwas nicht funktioniert.

Wäre das anders, würdest Du Dir an dieser Stelle nicht diese Gedanken machen.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei.

Liebe Grüsse Esterhäschen

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25. Oktober 2002 um 12:08
In Antwort auf an0N_1211626599z

Hallo Daniel,
es freut mich, dass Dir der Auszug gefallen hat.

Ich habe Deinen Beitrag von Anfang an mitgelesen und mir lag etwas auf der Zunge, aber ich konnte es noch nicht sortieren.

Meine heisse sexuelle Phase, hatte ich von 16-19, danach lebte ich 2 Jahre mit meinem Freund zusammen und dann lernte ich meinen Mann kennen, mit dem ich seit 16 Jahren zusammen bin.

In den frühen Jahren, liess ich mich auch dazu hinreissen, den " Kick beim Fick " zu suchen. Allerdings merkte ich, dass ich vielmehr verlor, als ich gewinnen konnte. Es gab damals Phasen, wo ich jedem Mann vergraulte, weil ich nicht das in ihnen fand, was ich eigentlich suchte.

Auch das Zusammenleben mit meinem Ex gestaltete sich sehr schwierig, obwohl wir im Bett sehr schöne Stunden miteinander erlebten. Als ich meinen Mann traf, zog ich von Heute auf Morgen aus und sprang in die Arme eines Unbekannten. All die Jahre waren sehr schnelllebig und uns verband eigentlich überhaupt nichts. Damals kamen wir auch nicht aus den Betten, jedoch fühlte ich wieder diese innere Leere und es machte mir keinen Spass mehr mit ihm zu schlafen, obwohl ich mir das gar nicht erklären konnte. Klar kamen dann auch die Vorwürfe und Schuldzuweisungen. Nach der Geburt unserer Kinder verlegte ich meine Priorität und suchte die Erfüllung in meinem Beruf. Ich war sehr erfolgreich und jede Anerkennung und Erfolg, war wie ein sexueller Höhepunkt. Ich vermisste kaum die körperliche Nähe zu meinem Mann und irgendwann war das Verlangen völlig verschwunden. Vor 5 Jahren begegnete ich einem Mann, der sehr, sehr viel älter war als ich und irgendwie wurde mir klar, dass ich am Ende meiner Suche war. Ich fühlte mich seelisch, geistig und körperlich zu Hause. Dieser Mann brachte mich auf eine Ebene, die viele Menschen nie erreichen werden. Jeder Blick, jede Berührung, jedes Gespräch hinterlies in mir Spuren der Glückseeligkeit, dass es mir nichts mehr aus machte ihn nicht ganz für mich zu haben. Selbst der Sex spielte sich auf einer Eben ab, die ich bisher nicht kannte. Dabei tat ich Dinge, die ich vorher nie tat. Ich fühlte eine dartige Vertrautheit dass ich mir keine Minute Gedanken machen musste, was ich tu darf oder soll. Sämtliche Zweifel, die bei einem fremden Partner auftauchen, waren weggewischt.

Wir schliefen nicht oft miteinander, aber wir hatten jahrelang eine sehr innige Beziehung zueinander. Als es vor 2 Monaten in die Brüche ging, war ich sehr traurig.

Aber nach diesem Partner weiss ich, was für mich persönlich wichtig ist. Nicht die Quantität sondern die Qualität. Auch heute noch denke ich sehr viel an ihn, aber immer weniger erfüllt mich die Trauer, sondern vielmehr die Freude, dass mir so etwas widerfahren ist.

Sex hat für mich zwar auch einen Stellenwert, jedoch nicht den, dass ich auf der Suche nach dem ultimativen Kick bin.

Ich unterstelle mal, dass viele Menschen ihre innere Leere mit der äusseren Suche nach dem Kick kompensieren wollen. Aber sie werden ihn nicht finden, solange sie es draussen suchen.

Jeder Mensch und jede Beziehung ist anders und man kann keine vorher Planen.

Als junger Mensch, kann man meiner Meinung nach noch gar nicht ermessen, was man wirklich will.

Bei uns war das auch so eine " Gruppendynamik " und er gehörte dazu, dass man am WE einen Typen in der Disco anbaggerte. Allerdings denke ich, dass diese Phase dazu gehört, um herauszubekommen, was man will oder nicht will.

Ich denke jedoch, dass es an jedem einzelnen liegt, was er aus diesen Erkenntnissen macht.

Mir ist es auch schleierhaft, warum Männer heimlich Bildchen anschauen oder den ausserehelichen Streben nachgehen.

Ich kann es deshalb nicht nachvollziehen, weil ich noch nie einen Partner hatte, der so etwas tat.

Als ich fremd ging, war mir meine Ehe in der Form nicht mehr wichtig und kroch daher anschliessend nicht mehr unter die Bettdecke meines Mannes. Nach Monaten hat es mein Mann erfahren, und ich war sehr erleichtert, dass ich nicht mehr mit einer Lüge leben musste.

Mein Mann war schockiert, weil ich als erstes Fremd ging und dafür hasste er mich. Wir führten zwar eine ungewöhnliche Ehe aber diese Symbiose zerbrach, als ich merkte, wie wenig mich mein Mann doch kennt.

Mein Mann und ich spielten in unterschiedlichen Ligen und deshalb wurde mir der Sex immer weniger wichtig. Meinem Mann jedoch sehr und daran scheiterte es letzten Endes auch, weil ich mich mit ihm nicht wirklich seelisch verbunden fühlte. Deshalb hatte ich kein Interesse mehr am einer Fortführung unserer Beziehung.

Mein mann hatte vor unserer Ehe sehr viele
Affären, aber ich glaube nicht, dass er sich je darüber Gedanken gemacht hat, ob er jetzt einer Frau das Herz gebrochen hatte oder nicht.

Auch er nahm sich alles was er haben wollte und deshalb habe ich ihn auch dafür verachtet.

Sex hat für mich egal beim ONS oder Bez. sehr viel mit Vertrauen zu tun. Und ich denke nicht, dass sich mein Mann nach unserer vollzogenen Trennung sich jemals darüber richtige Gedanken macht was zwischen uns schief gelaufen ist.

Es ist auch in einem hohen Alter eine Frage der Einstellung, was man aus seinen Erfahrungen macht.

Sehr wenige Menschen sind bereit genau zu hinterfragen, warum etwas nicht funktioniert.

Wäre das anders, würdest Du Dir an dieser Stelle nicht diese Gedanken machen.

Ich wünsche Dir viel Glück dabei.

Liebe Grüsse Esterhäschen

Das
das denke ich auch. Oki, ich verstehe es trotzdem noch nicht ganz: Du sagst man muss diese Erfahrungen machen, einen Typen in der Disco anbaggern usw.

Aber wir sind doch alle logisch denkende Menschen, und dann wissen wir auch das wir diese "Erfahrungen" sammeln müssen, wieso verhalten wir uns nicht entsprechend. Ehrlich und offen?

Ich denke du willst mir sagen, das man unter Umständen Jahre braucht um zu erkennen das man aneinander vorbei lebt, das man sich nicht richtig kennt.

Ich bin Verständnisvoll und damit hatte ich schon öffters Probleme, manche Frauen interpretierten dieses Verständnisvolle mit dem Beginn einer Beziehung, obwohl ich garnix wollte....

ich bin ein Stück weiter gekommen, und es freut mich so über Lebenserfahrungen reden zu können...

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25. Oktober 2002 um 12:24
In Antwort auf an0N_1283184599z

Das
das denke ich auch. Oki, ich verstehe es trotzdem noch nicht ganz: Du sagst man muss diese Erfahrungen machen, einen Typen in der Disco anbaggern usw.

Aber wir sind doch alle logisch denkende Menschen, und dann wissen wir auch das wir diese "Erfahrungen" sammeln müssen, wieso verhalten wir uns nicht entsprechend. Ehrlich und offen?

Ich denke du willst mir sagen, das man unter Umständen Jahre braucht um zu erkennen das man aneinander vorbei lebt, das man sich nicht richtig kennt.

Ich bin Verständnisvoll und damit hatte ich schon öffters Probleme, manche Frauen interpretierten dieses Verständnisvolle mit dem Beginn einer Beziehung, obwohl ich garnix wollte....

ich bin ein Stück weiter gekommen, und es freut mich so über Lebenserfahrungen reden zu können...

Ganz einfach...
weil es gesellschaftlich nicht anerkannt ist...

Mir fällt es auch oft auf, dass sich sehr viele Menschen Gedanken über etwas machen, worüber ich mir nie Gedanken gamacht hat.

Die Menschen brauchen " Normen " um sich sicher zu fühlen.

Sie wollen wissen, wie oft und wie lange man täglich mit seinem Partner schläft, um vergleichen zu können.

So entstehen Maßstäbe... ich denke ob jemand beim Maumauspielen einen Orgasmus bekommt, oder ob einer den Finger in die Steckdose stecken muss um etwas zu spüren, ist einzig und allein eine Sache zwischen einen und dem Partner.

Meine Vorstellungen von Sex sind das zwar nicht... aber deswegen kann ich nicht behaupten, dass der andere perveres ist.

Die Gesellschaft regelt Sitte und Moral... und das Schlimme ist, dass genau diese Menschen Maßstäbe setzen, die mit der Moralvorstellung der anderen nicht konform gehen.

Man macht sich Abhängig von der Meinung der anderen...

Jeder muss für sich seine Maßstäbe setzen und wenn er seinen Pendanten dazugefunden hat, ist es völlig unerheblich, was diese Beiden Menschen miteinander tun.

Man sollte nicht ständig über den Gartenzaum schielen und gucken, was der andere tut oder nicht tut.

Vergleihen ist der Anfang aller Unzufriedenheit...

Findest Du nicht auch ?

Esterhäschen

PS : das mit dem Verständnisvoll kann ich gut nachvollziehen, denn es ist eine unglaublich schöne Sache, wenn man als Frau von einem Mann verstanden wird

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25. Oktober 2002 um 12:26
In Antwort auf an0N_1275251999z

Hallo daniel,
ich würd mir da gar nicht so den kopf drüber zerbrechen, wie du es tust (obwohl ich das in deinem alter auch noch so gemacht hab - hach!, dass ich diesen satz EINmal im leben sagen durfte und nicht hören musste ... )

ich mein: leb dein leben, wie du es für richtig hälst! steh zu deinen vorlieben und abneigungen. wie kann man sich anpassen, wenn es um die liebe geht??

und ja, dann dauert es halt ein paar jahre länger als bei anderen und sie gucken dich vielleicht schief an. solange man aber an seinen wünschen festhalten kann, kann man darüber stehen.

und ich glaub auch gar nicht, dass das "bei allen" so ist. als ob alle werte kaputt gehen. das wurde bisher in ALLEN gesellschaften behauptet.
unsere vermarktet es nur anders. und dadurch wird es noch krasser. aber es gibt immer noch genug, die es ganz anders wollen und leben.

das einzige problem ist m.M., dass kinder nd jugendliche es nicht mehr differenzieren können und GLAUBEN, dass es normal ist und dazu gehört, es früh, viel, und immer wen anders zu haben.

und dafür müssen andere leute halt zu ihren wünschen stehen. so wie du. (oder ich.) und andere hier auch. wenn du dich dann anpasst, vermittelst du nix anderes.

und diese angst vor dem verfall, die du hast: jede gesellschaft hat andere probleme. ich glaube nicht, dass unsere so viel schlimmer ist. wir schlagen uns nur mit anderen sachen rum - dafür sind andere sachen bei uns besser. oder möchtest du ihm mittelalter leben oder im neandertal oder zur zeit der alten ägypter ebendort???

wenn du zu dem stehtst, was du dir für dich wünscht, dann kann jede zeit gut sein.

vg,
fritzi

Hey
Hallo Fritzi

ich will mein Leben leben, nur ich will auch erkennen was andere sehn, wieso sie handeln, ich kann nicht pauschal davon ausgehn das meine Einstellung die richtige ist.!

Genau! Um an meinen Wünschen festzuhalten, muss ich wissen ob sie richtig sind. Ich kann mir keinen fliegenden Elefanten wünschen wenns keine gibt, ich will verstehen und aktzeptieren!

hmm.. die komerzialisierung von Sex , "Sex sells" ist ein Grund dafür, stimmt.

Ich bin auf der Suche.... ich will wissen ob es wircklich ein "Problem" unsere Gesellschaft ist, oder ob ich einfach die falsche einstellung habe, ich bin ein Mensch der das "Problem" erstmal bei sich sucht, und dann wenn ich ein Überblick habe, kann ich auch das Problem bekämpfen, oder damit umgehn. Mich interessieren die Menschen, Sie können ja nicht dumm sein, nein, vielleicht haben einige nur die falschen Hoffnungen die falschen träume, vielleicht hab ich sie aber auch.
Eine Frau die sich in ein A.loch verliebt, denkt sich was dabei, sie hat Hoffnung und Träume, sie ignoriert vielleicht Ratschläge, und am Ende wird Sie doch enttäuscht. Ich möchte das einfach alles wissen, ohne mich gleich in eine "dumme Kuh" verlieben zu müssen und auf die fresse fallen..
Ich differenziere bei Menschen sehr extrem, und einige haben mich auch schon darauf angesprochen, ich weis nicht wieso das so ist, aber ich tue es einfach. Dadurch habe ich mir schon einiges "Erspart", und dann im Nachhinein erkannt das meine Entscheidung richtig war, ich bin auch Enttäuscht darüber das so wenige "normal" für mich erscheinen..

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25. Oktober 2002 um 17:52
In Antwort auf an0N_1211626599z

Ganz einfach...
weil es gesellschaftlich nicht anerkannt ist...

Mir fällt es auch oft auf, dass sich sehr viele Menschen Gedanken über etwas machen, worüber ich mir nie Gedanken gamacht hat.

Die Menschen brauchen " Normen " um sich sicher zu fühlen.

Sie wollen wissen, wie oft und wie lange man täglich mit seinem Partner schläft, um vergleichen zu können.

So entstehen Maßstäbe... ich denke ob jemand beim Maumauspielen einen Orgasmus bekommt, oder ob einer den Finger in die Steckdose stecken muss um etwas zu spüren, ist einzig und allein eine Sache zwischen einen und dem Partner.

Meine Vorstellungen von Sex sind das zwar nicht... aber deswegen kann ich nicht behaupten, dass der andere perveres ist.

Die Gesellschaft regelt Sitte und Moral... und das Schlimme ist, dass genau diese Menschen Maßstäbe setzen, die mit der Moralvorstellung der anderen nicht konform gehen.

Man macht sich Abhängig von der Meinung der anderen...

Jeder muss für sich seine Maßstäbe setzen und wenn er seinen Pendanten dazugefunden hat, ist es völlig unerheblich, was diese Beiden Menschen miteinander tun.

Man sollte nicht ständig über den Gartenzaum schielen und gucken, was der andere tut oder nicht tut.

Vergleihen ist der Anfang aller Unzufriedenheit...

Findest Du nicht auch ?

Esterhäschen

PS : das mit dem Verständnisvoll kann ich gut nachvollziehen, denn es ist eine unglaublich schöne Sache, wenn man als Frau von einem Mann verstanden wird

Lol
hmm... Vergleichen ist der Anfang aller Unzufriedenheit, das ist richtig, ist die Unzufriedenheit nicht der Motor der alles in bewegung setzt? Dabei geht es nicht um Sex, wäre der Mensch nicht unzufrieden, wäre er nicht da wo er jetzt ist, unzufriedenheit ist m.M. nach Evolution, und deshalb ist sie gut.

Neid und Missgunst sind aber die Frucht des Baumes den man Dummheit nennt.

Natürlich machen wir uns abhängig von der Meinung anderer, und das finde ich absolut scheisse, müssen wir nicht über den Gartenzaun gucken um zu erkennen wer wir sind, ich kann mir nicht vorstellen wie ich alleine das machen soll.
Ich will wissen wer ich bin, wo ich stehe, ich will die Konsequenzen meines tun's abwägen können, das kann ich aber nur, -jedenfalls denke ich das- wenn ich dazulerne, und schaue was macht der andere, was hat er gemacht, ich meine jetzt beim besten Willen nicht : "Du siehst den splitter im auge deines Freundes, den Balken in deinem Auge aber nicht".
Ich seh zwar den Splitter im Auge meines Freundes, aber doch nur um zu erkennen wir groß der Balken in meinem Auge ist?


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25. Oktober 2002 um 19:04
In Antwort auf an0N_1283184599z

Lol
hmm... Vergleichen ist der Anfang aller Unzufriedenheit, das ist richtig, ist die Unzufriedenheit nicht der Motor der alles in bewegung setzt? Dabei geht es nicht um Sex, wäre der Mensch nicht unzufrieden, wäre er nicht da wo er jetzt ist, unzufriedenheit ist m.M. nach Evolution, und deshalb ist sie gut.

Neid und Missgunst sind aber die Frucht des Baumes den man Dummheit nennt.

Natürlich machen wir uns abhängig von der Meinung anderer, und das finde ich absolut scheisse, müssen wir nicht über den Gartenzaun gucken um zu erkennen wer wir sind, ich kann mir nicht vorstellen wie ich alleine das machen soll.
Ich will wissen wer ich bin, wo ich stehe, ich will die Konsequenzen meines tun's abwägen können, das kann ich aber nur, -jedenfalls denke ich das- wenn ich dazulerne, und schaue was macht der andere, was hat er gemacht, ich meine jetzt beim besten Willen nicht : "Du siehst den splitter im auge deines Freundes, den Balken in deinem Auge aber nicht".
Ich seh zwar den Splitter im Auge meines Freundes, aber doch nur um zu erkennen wir groß der Balken in meinem Auge ist?


Klar haben die Guten Dinge ihre schlechten Seiten und die Schlechten ihre guten Seiten...
Sicher ist die Unzufriedenheit der Motor der Weiterentwicklung. Sonst wären wir satt und träge und man würde jemanden zum Jagen tragen.

Aber es muss doch jeder selbst bestimmen, wohin die Reise geht.

Ich rannte nie hinter irgendwelchen Modevorgaben her sondern, entweder setzte ich meine eigenen Prioritäten und ich hielt an Altbewährten fest....

In der tiefenpsycholigischen Astrologie gibt es ein Mantra das lautet " erkenne Dich selbst im Gegenüber ". Klar ist die Umwelt unser Spiegel, aber sind wir verpflichtet dazu das zu tun was andere von uns fordern ?

Muss ich jetzt meinen Finger in die Steckdose halten, obwohl ich lieber Maumau spielen , nur weil es jemand von mir erwartet ?

Ich denke eher nicht.

Die sexuelle Einstellung verändert sich mit den Jahren und man wächst mit den Erfahrungen. Erfahrungen sind erlebte Pleiten. Aber ist es so schlimm, wenn man eine Pleite erlebt ? Nein finde ich nicht. Ich hatte noch nie das Handbuch unter meinem Kopfkissen liegen und somit musste ich meine Erfahrungen am eigenen Leibe machen. Ich habe schöne und auch schlechte Erfahrungen gemacht und das war gut so. So kann ich unterscheiden, was ich unter guten und unter schlechten Sex verstehe und was für mich eine Beziehung bedeutet. Ich halte nicht mehr an Beziehungen fest, die sich überlebt haben. Denn nichts ist schlimmer als Einsam in einer Zweisamkeit zu sein.

Aber auch das sind Erfahrungewerte.

Ich halte jedoch nichts von Vergleichen im herkömmlichen Sinne, denn was dem anderen Gut tut kann mir schaden. Also muss ich meinen eigenen Weg gehen, egal wie steinig er sein mag.

Wenn ich Vor-/ Urteile ungeprüft des anderen übernehme, weiss ich nicht, ob ich mich nicht um eine wichtige Erfahrung gebracht habe.

Verstehst Du was ich meine ?

Esterhäschen

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25. Oktober 2002 um 21:39
In Antwort auf an0N_1211626599z

Klar haben die Guten Dinge ihre schlechten Seiten und die Schlechten ihre guten Seiten...
Sicher ist die Unzufriedenheit der Motor der Weiterentwicklung. Sonst wären wir satt und träge und man würde jemanden zum Jagen tragen.

Aber es muss doch jeder selbst bestimmen, wohin die Reise geht.

Ich rannte nie hinter irgendwelchen Modevorgaben her sondern, entweder setzte ich meine eigenen Prioritäten und ich hielt an Altbewährten fest....

In der tiefenpsycholigischen Astrologie gibt es ein Mantra das lautet " erkenne Dich selbst im Gegenüber ". Klar ist die Umwelt unser Spiegel, aber sind wir verpflichtet dazu das zu tun was andere von uns fordern ?

Muss ich jetzt meinen Finger in die Steckdose halten, obwohl ich lieber Maumau spielen , nur weil es jemand von mir erwartet ?

Ich denke eher nicht.

Die sexuelle Einstellung verändert sich mit den Jahren und man wächst mit den Erfahrungen. Erfahrungen sind erlebte Pleiten. Aber ist es so schlimm, wenn man eine Pleite erlebt ? Nein finde ich nicht. Ich hatte noch nie das Handbuch unter meinem Kopfkissen liegen und somit musste ich meine Erfahrungen am eigenen Leibe machen. Ich habe schöne und auch schlechte Erfahrungen gemacht und das war gut so. So kann ich unterscheiden, was ich unter guten und unter schlechten Sex verstehe und was für mich eine Beziehung bedeutet. Ich halte nicht mehr an Beziehungen fest, die sich überlebt haben. Denn nichts ist schlimmer als Einsam in einer Zweisamkeit zu sein.

Aber auch das sind Erfahrungewerte.

Ich halte jedoch nichts von Vergleichen im herkömmlichen Sinne, denn was dem anderen Gut tut kann mir schaden. Also muss ich meinen eigenen Weg gehen, egal wie steinig er sein mag.

Wenn ich Vor-/ Urteile ungeprüft des anderen übernehme, weiss ich nicht, ob ich mich nicht um eine wichtige Erfahrung gebracht habe.

Verstehst Du was ich meine ?

Esterhäschen

--
Ja ich verstehe was du meinst, und es ist richtig.

wenn ein Mensch sagt : " du ich mag kein Auto fahren, denn da wird mir schlecht und ich bringe mich in potenzielle Lebensgefahr"
Dann will ich diese Meinung zu dieser Erfahrung nicht übernehmen, und ich persönlich übernehme keine Meinungen zu irgendetwas, ich vergleiche sie mit meiner Meinung, die ich vielleicht sogar "nur" objektiv gebildet habe.
Ich will z.B. meine Freundin nicht betrügen, nur damit ich weis was für ein Gefühl dass das ist.
Ne ich weis das es ein scheiss Gefühl für sie sein muss, und ich mich dabei bestimmt auch mies fühlen würde.
Ich will auch nicht in einen Swingerclub / Puff usw usw, das weis ich, ich kann es für mich entscheiden obwohl ich es doch nie am eigenen Leib erfahren habe.
Aber es würde mich dennoch interessieren wieso ein Mensch, genauer ein Paar in einen Swingerclub geht, und weshalb ich mich derart abgeneigt fühle.
Ich will wissen wieso ich so denke, und ob meine Gedanken vielleicht falsch sind. Und ob diese Leute argumente haben die mich wenigstens zum Nachdenken bringen können.

schönes Wochenende

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25. Oktober 2002 um 21:41

Schön
ohne worte

n8

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25. Oktober 2002 um 22:35
In Antwort auf an0N_1283184599z

--
Ja ich verstehe was du meinst, und es ist richtig.

wenn ein Mensch sagt : " du ich mag kein Auto fahren, denn da wird mir schlecht und ich bringe mich in potenzielle Lebensgefahr"
Dann will ich diese Meinung zu dieser Erfahrung nicht übernehmen, und ich persönlich übernehme keine Meinungen zu irgendetwas, ich vergleiche sie mit meiner Meinung, die ich vielleicht sogar "nur" objektiv gebildet habe.
Ich will z.B. meine Freundin nicht betrügen, nur damit ich weis was für ein Gefühl dass das ist.
Ne ich weis das es ein scheiss Gefühl für sie sein muss, und ich mich dabei bestimmt auch mies fühlen würde.
Ich will auch nicht in einen Swingerclub / Puff usw usw, das weis ich, ich kann es für mich entscheiden obwohl ich es doch nie am eigenen Leib erfahren habe.
Aber es würde mich dennoch interessieren wieso ein Mensch, genauer ein Paar in einen Swingerclub geht, und weshalb ich mich derart abgeneigt fühle.
Ich will wissen wieso ich so denke, und ob meine Gedanken vielleicht falsch sind. Und ob diese Leute argumente haben die mich wenigstens zum Nachdenken bringen können.

schönes Wochenende

Dazu schreib ich die Tage was...
auch Dir ein schönes Wochenende

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26. Oktober 2002 um 1:16

Servus daniel...
"Der "kick" beim fick"

die überschrift ist irgendwie heftig... das wort fick ist für mich negativ belegt... hat mich doch ein zeitl abgehalten, den thread zu öffnen... aber die neugier hat gesiegt

"im Grunde stehen wir doch erst am Anfang der Sexuellen Freiheit, oder irre ich da ?"

um diese frage beantworten zu können, müsste man mal sexuelle freiheit definieren... ich denk es gibt zig definitionen...

für mich ist sexuelle freiheit, dass ich tun und lassen kann, was ich will, ohne verfolgt zu werden (türlich, solange es legal ist und niemand anders zu schaden kommt - physisch & psychisch)

"Ich meine , das Anzeigen wie Sand am Meer zu finden sind wie zb. Sie sucht Sie,paar sucht paar , er sucht Ihn usw usw.
Das es öffentlich ausgelebt wird, und teilweise, wenn auch nur begrenzt akzeptiert wird, aber ich denke in den nächsten 10 bis 20 Jahren ist das alles kein Problem mehr?!"

homosexualität gibt es schon, seit es den menschen gibt... und es ist noch ein problem... homosexuelle menschen werden oftmals diskriminiert... jedoch fällt homosexualität für mich nicht unter "sexuelle freiheit" sondern unter grundrecht und persönliche freiheit... und schon im alten rom haben sie orgien gefeiert... wo ist da der unterschied zum swingerclub? ich seh keinen... ausser, dass sich im alten rom nicht jeder diesen "luxus" leisten konnte und heute herr huber und frau müller swingen können, wann immer sie wollen...

"Welches Ergebniss wird dies alles haben? Wird es positiv oder negativ sein."

dieese frage wird sich auch schon gestellt, seit der erste entdeckt hat, dass es z.b. homosexualität gibt... doch der teufel, der an die wand gemalt wird kommt nicht... ich denk nicht, dass öffentliches ausleben von z.b. homosexualität eine negative auswirkung auf das zusammenleben der menschen hat...

was juckt es mich, wie herr x und frau y ihre sexuelle befriedigung finden? solange mir frau y nicht auf die titten greift und herr x mir nicht auf den hintern grapscht überhaupt nicht... es juckt mich erst, wenn lebewesen (mensch, tier) für die sexuelle befriedigung anderer herhalten müssen, die dies nicht wollen oder nicht artikulieren können, dass sie dies nicht wollen...

"Wenn ich mir die Gesellschaftlichen Strukturen ansehe, und merke wieviele Kinder ohne beide Elternteile aufwachsen, mehr als vor 100 Jahren."

siehst du da einen zusammenhang zwischen der "sexuellen freiheit" und diesem umstand? ich denk eher, es liegt daran, dass vor 1oo jahren die frauen von den männern abhängig waren... dass sie vor 1oo jahren ohne mann kaum auskommen gefunden haben... geächtet waren...

dass sich immer mehr paare trennen liegt auch an der kompromisslosigkeit der menschen... dass kaum wer zurückstecken möchte... teils zurecht... teils zu früh...

lug, betrug und sexuelle freiheit gibt es für männer auch schon seit menschengedenken... man möge sich nur zb. die adelshäuser und deren lustgespielinnen anschauen... oder auch, seit wann es prostituierte gibt...

"Wenn ich sehe wie Gleichgültig und arrogant Jugendliche in Ihrem eigenen "Hyp" der Freiheit ersaufen."

schon im alten rom prophezeite man, dass man mit dieser jugend lediglich den untergang findet... wenn man sich anschaut, wo die alten römer standen und wo wir heute sind, dann kann man nur hoffen, dass uns unsere jugendlichen und die zukünftigen jugendlichen auch so "missraten sind", wie die der vergangenheit

"Na gut, es gibt neue Arten des denkens, z.B. wenn eine Frau ein Baby aus versehen bekommen könnte, weil Er oder Sie beim sex nicht aufpasste, wird es einfach entfernt, was solls ! Ist doch nicht mein Problem! Oder etwa doch?"

heute ist es unter medizinischer aufsicht legal möglich, abtreibungen vornehmen zu lassen... früher gingen die frauen zu "engelmachern" und bezahlten diesen illegalen eingriff oftmals mit dem leben... da ist es mir so schon lieber...

weiters gibt es keine statistiken, wieviele abtreibungen zb. vor 1oo jahren vorgenommen wurden und wieviele es heute sind... ich bin überzeugt, dass die abtreibungen heute nurmehr ein bruchteil von damals sind... denn es gibt ja auch menschen, die verhüten...

auch ist es mir lieber, eine frau lässt abtreiben, als sie ertränkt das neugeborene in der badewanne... auch das gibt es heute... und auch das gab es damals, "in der guten, alten zeit"

"Wie denkt ihr das sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt? Oder handelt es sich hier nur um einen neuen Trend?"

ich sehe die entwicklungen nicht so tragisch... nicht so drastisch... die von dir bisher aufgezählten punkte gab es früher, gibt es heute und wird es in zukunft auch noch geben... was sich ändert ist die gleichstellung der geschlechter... dinge, die verboten waren werden legal (wodurch sich die chancen, möglichkeiten und gesundheitlichen bedingungen der frauen verbessern)... aber sonst? es ist nichts neues... es wird nur anders dargestellt... anders gelebt...

"Haben wir eine neue Art der Liebe? Nach dem Motto, ich Liebe meine/n Mann/Frau aber um einen echten Kick zu bekommen muss ich mit anderen vögeln."

diese menschen gabe es früher... gibt es heute und in 1ooo jahren wird es sie noch immer geben... früher war es den männern vorbehalten aus beziehungen auszubrechen und gefallen an der sexualität zu finden, heute "dürfen" es auch frauen...

"Ich will aber auch nicht darüber diskutieren, das jeder Mensch das machen muss was ihm spass macht, das jeder seine eigene Erfüllung haben und finden muss."

es ist aber so... und heute ist es nicht nur den männern vorbehalten, dies zu tun, sondern auch den frauen, ohne gleich ihr komplettes gesicht zu verlieren... obgleich wir von einer tatsächlichen geichstellung noch weit entfernt sind... man nehme nur das beispiel mensch poppt mit unzähligen partnern... es ist noch so, dass der mann als der potente, tolle hecht dargestellt wird... die frau jedoch eine "schlampe" ist...

"Haben wir , oder besser , gibt es sowas wie eine Verantwortung gegenüber ..... was weis ich gegenüber wem."

ja... es gibt die moral... und dann gibt es noch die doppelmoral... siehe beispiel "potenter, toller hecht - schlampe"

"Was sind die Konsequenzen, oder gibt es keine..."

für religiöse menschen gibt es die ärgeren konsequenzen, als für atheisten... die religiösen müssen sich irgendwann vor ihrem gott für ihr handeln rechtfertigen... ich als atheistin kann es mit ruhigen gewissen tun... ich muss mir nur selbst in die augen schauen können und mit meinem leben hier und jetzt zufrieden sein...

"das mit dem Heiraten und für immer Glücklich sein ist ja wohl dann Käse von gestern..."

siehst du es so? ich zb. bin treu, wie eine graugans... ich persönlich lehne sex ausserhalb meiner beziehung ab... nehme mir jedoch das recht heraus, meine befriedigung so zu erlangen, wie ich es für richtig halte... wenngleich auch moralisten diese art der sexualität als pervers, krankhaft und unmoralisch empfinden...

ich kann mir gut vorstellen, meinen jezzigen partner zu heiraten und bis ins hohe alter mit ihm alleine glücklich zu sein... ohne ausbrüche... ohne andere sexualkontakte...

mag sein, dass es veraltert klingt... für mich ist es noch aktuell... und ich denk da gibt es ganz viele, die es gleich sehen...

"Der Kick beim Fick schon eher das aktuelle"

für einige... aber nicht für alle...

liebe grüße, pain4me

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26. Oktober 2002 um 17:40
In Antwort auf lynne_12661553

Servus daniel...
"Der "kick" beim fick"

die überschrift ist irgendwie heftig... das wort fick ist für mich negativ belegt... hat mich doch ein zeitl abgehalten, den thread zu öffnen... aber die neugier hat gesiegt

"im Grunde stehen wir doch erst am Anfang der Sexuellen Freiheit, oder irre ich da ?"

um diese frage beantworten zu können, müsste man mal sexuelle freiheit definieren... ich denk es gibt zig definitionen...

für mich ist sexuelle freiheit, dass ich tun und lassen kann, was ich will, ohne verfolgt zu werden (türlich, solange es legal ist und niemand anders zu schaden kommt - physisch & psychisch)

"Ich meine , das Anzeigen wie Sand am Meer zu finden sind wie zb. Sie sucht Sie,paar sucht paar , er sucht Ihn usw usw.
Das es öffentlich ausgelebt wird, und teilweise, wenn auch nur begrenzt akzeptiert wird, aber ich denke in den nächsten 10 bis 20 Jahren ist das alles kein Problem mehr?!"

homosexualität gibt es schon, seit es den menschen gibt... und es ist noch ein problem... homosexuelle menschen werden oftmals diskriminiert... jedoch fällt homosexualität für mich nicht unter "sexuelle freiheit" sondern unter grundrecht und persönliche freiheit... und schon im alten rom haben sie orgien gefeiert... wo ist da der unterschied zum swingerclub? ich seh keinen... ausser, dass sich im alten rom nicht jeder diesen "luxus" leisten konnte und heute herr huber und frau müller swingen können, wann immer sie wollen...

"Welches Ergebniss wird dies alles haben? Wird es positiv oder negativ sein."

dieese frage wird sich auch schon gestellt, seit der erste entdeckt hat, dass es z.b. homosexualität gibt... doch der teufel, der an die wand gemalt wird kommt nicht... ich denk nicht, dass öffentliches ausleben von z.b. homosexualität eine negative auswirkung auf das zusammenleben der menschen hat...

was juckt es mich, wie herr x und frau y ihre sexuelle befriedigung finden? solange mir frau y nicht auf die titten greift und herr x mir nicht auf den hintern grapscht überhaupt nicht... es juckt mich erst, wenn lebewesen (mensch, tier) für die sexuelle befriedigung anderer herhalten müssen, die dies nicht wollen oder nicht artikulieren können, dass sie dies nicht wollen...

"Wenn ich mir die Gesellschaftlichen Strukturen ansehe, und merke wieviele Kinder ohne beide Elternteile aufwachsen, mehr als vor 100 Jahren."

siehst du da einen zusammenhang zwischen der "sexuellen freiheit" und diesem umstand? ich denk eher, es liegt daran, dass vor 1oo jahren die frauen von den männern abhängig waren... dass sie vor 1oo jahren ohne mann kaum auskommen gefunden haben... geächtet waren...

dass sich immer mehr paare trennen liegt auch an der kompromisslosigkeit der menschen... dass kaum wer zurückstecken möchte... teils zurecht... teils zu früh...

lug, betrug und sexuelle freiheit gibt es für männer auch schon seit menschengedenken... man möge sich nur zb. die adelshäuser und deren lustgespielinnen anschauen... oder auch, seit wann es prostituierte gibt...

"Wenn ich sehe wie Gleichgültig und arrogant Jugendliche in Ihrem eigenen "Hyp" der Freiheit ersaufen."

schon im alten rom prophezeite man, dass man mit dieser jugend lediglich den untergang findet... wenn man sich anschaut, wo die alten römer standen und wo wir heute sind, dann kann man nur hoffen, dass uns unsere jugendlichen und die zukünftigen jugendlichen auch so "missraten sind", wie die der vergangenheit

"Na gut, es gibt neue Arten des denkens, z.B. wenn eine Frau ein Baby aus versehen bekommen könnte, weil Er oder Sie beim sex nicht aufpasste, wird es einfach entfernt, was solls ! Ist doch nicht mein Problem! Oder etwa doch?"

heute ist es unter medizinischer aufsicht legal möglich, abtreibungen vornehmen zu lassen... früher gingen die frauen zu "engelmachern" und bezahlten diesen illegalen eingriff oftmals mit dem leben... da ist es mir so schon lieber...

weiters gibt es keine statistiken, wieviele abtreibungen zb. vor 1oo jahren vorgenommen wurden und wieviele es heute sind... ich bin überzeugt, dass die abtreibungen heute nurmehr ein bruchteil von damals sind... denn es gibt ja auch menschen, die verhüten...

auch ist es mir lieber, eine frau lässt abtreiben, als sie ertränkt das neugeborene in der badewanne... auch das gibt es heute... und auch das gab es damals, "in der guten, alten zeit"

"Wie denkt ihr das sich unsere Gesellschaft weiterentwickelt? Oder handelt es sich hier nur um einen neuen Trend?"

ich sehe die entwicklungen nicht so tragisch... nicht so drastisch... die von dir bisher aufgezählten punkte gab es früher, gibt es heute und wird es in zukunft auch noch geben... was sich ändert ist die gleichstellung der geschlechter... dinge, die verboten waren werden legal (wodurch sich die chancen, möglichkeiten und gesundheitlichen bedingungen der frauen verbessern)... aber sonst? es ist nichts neues... es wird nur anders dargestellt... anders gelebt...

"Haben wir eine neue Art der Liebe? Nach dem Motto, ich Liebe meine/n Mann/Frau aber um einen echten Kick zu bekommen muss ich mit anderen vögeln."

diese menschen gabe es früher... gibt es heute und in 1ooo jahren wird es sie noch immer geben... früher war es den männern vorbehalten aus beziehungen auszubrechen und gefallen an der sexualität zu finden, heute "dürfen" es auch frauen...

"Ich will aber auch nicht darüber diskutieren, das jeder Mensch das machen muss was ihm spass macht, das jeder seine eigene Erfüllung haben und finden muss."

es ist aber so... und heute ist es nicht nur den männern vorbehalten, dies zu tun, sondern auch den frauen, ohne gleich ihr komplettes gesicht zu verlieren... obgleich wir von einer tatsächlichen geichstellung noch weit entfernt sind... man nehme nur das beispiel mensch poppt mit unzähligen partnern... es ist noch so, dass der mann als der potente, tolle hecht dargestellt wird... die frau jedoch eine "schlampe" ist...

"Haben wir , oder besser , gibt es sowas wie eine Verantwortung gegenüber ..... was weis ich gegenüber wem."

ja... es gibt die moral... und dann gibt es noch die doppelmoral... siehe beispiel "potenter, toller hecht - schlampe"

"Was sind die Konsequenzen, oder gibt es keine..."

für religiöse menschen gibt es die ärgeren konsequenzen, als für atheisten... die religiösen müssen sich irgendwann vor ihrem gott für ihr handeln rechtfertigen... ich als atheistin kann es mit ruhigen gewissen tun... ich muss mir nur selbst in die augen schauen können und mit meinem leben hier und jetzt zufrieden sein...

"das mit dem Heiraten und für immer Glücklich sein ist ja wohl dann Käse von gestern..."

siehst du es so? ich zb. bin treu, wie eine graugans... ich persönlich lehne sex ausserhalb meiner beziehung ab... nehme mir jedoch das recht heraus, meine befriedigung so zu erlangen, wie ich es für richtig halte... wenngleich auch moralisten diese art der sexualität als pervers, krankhaft und unmoralisch empfinden...

ich kann mir gut vorstellen, meinen jezzigen partner zu heiraten und bis ins hohe alter mit ihm alleine glücklich zu sein... ohne ausbrüche... ohne andere sexualkontakte...

mag sein, dass es veraltert klingt... für mich ist es noch aktuell... und ich denk da gibt es ganz viele, die es gleich sehen...

"Der Kick beim Fick schon eher das aktuelle"

für einige... aber nicht für alle...

liebe grüße, pain4me

Wow


also mir fehlt das fazit, schreib doch bitte dein fazit dazu.
Ich kann es nicht verstehen! Alles ist so wie früher okay... die Pille, die wirtschaftliche unabhängigkeit der Frau ,moral und doppelmoral ,

du siehst die entwicklung nicht so tragisch... okay.. ich hab das alles realisiert...

Aber wie soll man damit umgehn? Das kann ich einfach nicht verstehn.... Wie denkst du muss ich Werte, die ich vielleicht zu hoch setzte, neu definieren? Damit ich das nicht so tragisch sehen muss?
Ich habe irgendein Problem damit, ich weis nur nicht welches? Und so kann es nicht beseitigen.
Sex z.B. ist für mich etwas was ich "nur" mit dem Menschen machen will zu dem ich eine Beziehung aufbaue, und nicht mit jedem.
(kurze erklärung : Habe weniger als 5 Beziehungen hinter mit, und bin anfang 20)
Beispiel
Eine Frau, die einfach ins Bett zu bekommen ist, hat sich in dich verliebt (mach einfach einen Geschlechtertausch, da du ne Frau bist), und du bist nicht in der Lage zu dieser Frau, obwohl sie dir gefällt, eine Beziehung aufzubauen, genau aus diesem Grund.

Was stimmt da nicht mit einem? Jetzt gewinnt der Satz : Veraltete denkweise, eine ganz neue Bedeutung für mich, denn wie du sagtest, Gruppensex ist genauso alt . lol .

oder

fast jeder den du kennst nimmt Drogen, wenn auch nur einstiegs drogen, einige kommen in den Knast, andere werden abhängig und weg sind sie...

du hast also ein schwarzes Bild von der Jugend, es ist sehr einfach zu sagen , es war schon immer so... wie kriegt man das geregelt.

Kann man nur auf sein eigenes Leben sehn ohne die anderen zu beachten? Man kann ja nicht helfen...

Vielleicht mache ich auch den Fehler das ich von wenigen auf alle schliesse, aber glaub mir 90% (der unter 30 jährigen) der Menschen die ich kenne sind so. Einige sind verheiratet und gehen in den p-u-f-f, andere Erfahren nach 5 Jahren das sie unerwartet ein Kind bekommen von einer anderen Frau. Für mich ist der Zuwachs dieser "Aktionen" in den letzten 3 Jahren extrem gewachsen... Das kann auch am übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen liegen... nur es ist sicher das ich das nicht verkrafte.
Kennst du vielleicht Bücher die interessant sein könnten... oder soll ich lieber gleich zum psychiater

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26. Oktober 2002 um 20:24
In Antwort auf an0N_1283184599z

Wow


also mir fehlt das fazit, schreib doch bitte dein fazit dazu.
Ich kann es nicht verstehen! Alles ist so wie früher okay... die Pille, die wirtschaftliche unabhängigkeit der Frau ,moral und doppelmoral ,

du siehst die entwicklung nicht so tragisch... okay.. ich hab das alles realisiert...

Aber wie soll man damit umgehn? Das kann ich einfach nicht verstehn.... Wie denkst du muss ich Werte, die ich vielleicht zu hoch setzte, neu definieren? Damit ich das nicht so tragisch sehen muss?
Ich habe irgendein Problem damit, ich weis nur nicht welches? Und so kann es nicht beseitigen.
Sex z.B. ist für mich etwas was ich "nur" mit dem Menschen machen will zu dem ich eine Beziehung aufbaue, und nicht mit jedem.
(kurze erklärung : Habe weniger als 5 Beziehungen hinter mit, und bin anfang 20)
Beispiel
Eine Frau, die einfach ins Bett zu bekommen ist, hat sich in dich verliebt (mach einfach einen Geschlechtertausch, da du ne Frau bist), und du bist nicht in der Lage zu dieser Frau, obwohl sie dir gefällt, eine Beziehung aufzubauen, genau aus diesem Grund.

Was stimmt da nicht mit einem? Jetzt gewinnt der Satz : Veraltete denkweise, eine ganz neue Bedeutung für mich, denn wie du sagtest, Gruppensex ist genauso alt . lol .

oder

fast jeder den du kennst nimmt Drogen, wenn auch nur einstiegs drogen, einige kommen in den Knast, andere werden abhängig und weg sind sie...

du hast also ein schwarzes Bild von der Jugend, es ist sehr einfach zu sagen , es war schon immer so... wie kriegt man das geregelt.

Kann man nur auf sein eigenes Leben sehn ohne die anderen zu beachten? Man kann ja nicht helfen...

Vielleicht mache ich auch den Fehler das ich von wenigen auf alle schliesse, aber glaub mir 90% (der unter 30 jährigen) der Menschen die ich kenne sind so. Einige sind verheiratet und gehen in den p-u-f-f, andere Erfahren nach 5 Jahren das sie unerwartet ein Kind bekommen von einer anderen Frau. Für mich ist der Zuwachs dieser "Aktionen" in den letzten 3 Jahren extrem gewachsen... Das kann auch am übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen liegen... nur es ist sicher das ich das nicht verkrafte.
Kennst du vielleicht Bücher die interessant sein könnten... oder soll ich lieber gleich zum psychiater

Servus daniel
mein fazit? es gibt nichts, was es nicht schon gab... und ich lebe so, wie ich es für mich für richtig halte... mit meinen werten und meinen moralvorstellungen... ohne wenn und aber... ich akzeptier vieles, aber nicht alles...

ich umgebe mich in meiner freizeit mit menschen, die mit meinen wertvorstellungen klar kommen und mich nicht überzeugen wollen, dass ihre wertvorstellungen die "wahren" sind... kehr umd hand akzeptiere ich auch die ihren, ohne sie überzeugen zu wollen, dass die meinen die "wahren" sind...

ich muss nicht mit allem, was in der welt und rund um mich passiert einverstanden sein... ich muss differenzieren, ob es für mich von bedeutung ist...ob ich dagegen aufschreien möchte, oder ob ich es akzeptieren kann, weil es mich nicht wirklich beeinträchtigt...

"Aber wie soll man damit umgehn?"

darauf kann dir niemand eine antwort geben... nur du dir selbst... aber man kann dir sagen, wie man selbst damit umgeht... wie man es handhabt... ob du es dann für dich so halten möchtest, ob es eine lösung für dich ist, kannst nur DU entscheiden

"Wie denkst du muss ich Werte, die ich vielleicht zu hoch setzte, neu definieren?"

setzt du die werte zu hoch? ich denk nicht... vielleicht siehst du nur manches zu ernst... es spricht doch absolut nichts dagegen, wenn du eine andere moralvorstellung... eine andere lebenseinstellung hast, als 9o pro der mitteleuropäischen bevölkerung...

"Ich habe irgendein Problem damit, ich weis nur nicht welches?"

ich sehe es als toleranz- und akzeptanzdefizit... es werden NIE alle menschen so leben, wie ich es für richtig halte... schon allein deshalb nicht, weil es so viele verschiedene wertvorstellungen, moralen, religionen und kulturen gibt... und jede kultur, religion und region hat ihre eigenen wertvorstellungen, moralansichten, rituale, lebenseinstellungen,.......

"Sex z.B. ist für mich etwas was ich "nur" mit dem Menschen machen will zu dem ich eine Beziehung aufbaue, und nicht mit jedem."

sehe ich genauso... und sex ist für mich sehr wichtig... aber nur mit dem einen, besonderen menschen

"Habe weniger als 5 Beziehungen hinter mit, und bin anfang 20"

ich bin "anfang 3o" *g* also im dez. werd ich 31... und ich hatte bisher:

freund nr. 1 - bei schmusen war schluss mit lustig... und auf mein brüstl hätt er gern gegriffen, aber das hätt er nicht überlebt *g*

freund nr. 2 - mit ihm gings um ein schönes stück weiter... nach 9 monaten bez. das berühmte erste mal und dann war auch schluss mit lustig... das war doch nicht das, was ich wollte *g*

freund nr. 3 - 9 monate ausharren, bis ich zum poppen bereit war... es folgten weitere 1o jahre beziehung...

"freund" nr. 4... eine "affaire"... ich war unheimlich verliebt... hätte noch unheimlich lieber eine bez. mit ihm geführt... war aber nicht... mit ihm war ich auch im betterl

partner nr. 1 und zeitgleich freund nr. 5... mein jezziger lebensgefährte, mit dem ich seit 1 jahr und 9 monaten mein leben verbringe...

fertig... das waren die "sexualpartner" von frau pain... und weißt was ich mir wünsch? dass herr schatzl (die nr. 5 *g*) der letzte ist ich hoffe auf die ewigwährende liebe...

"Eine Frau, die einfach ins Bett zu bekommen ist, hat sich in dich verliebt (mach einfach einen Geschlechtertausch, da du ne Frau bist), und du bist nicht in der Lage zu dieser Frau, obwohl sie dir gefällt, eine Beziehung aufzubauen, genau aus diesem Grund. Was stimmt da nicht mit einem? "

meinst du, dass da etwas nicht mit dir stimmt? es ist dir nicht eins, was deine partnerin in ihrer vergangenheit gemacht hat... und wenn du das weißt, finde ich es absolut richtig, wenn du deine partnerin auch nach diesem gesichtspunkt wählst...

würde ich behaupten, dass es mir egal ist, was herr schatzl vor meiner zeit getan hat, dann würde ich lügen, dass sich die balken biegen! aber ich kann es akzeptieren... denn von einem 31 jährigen mann kann ich nicht verlangen, dass er noch jungfer ist, wenn ich ihn kennenlern... ausserdem hatte ich ja auch schon andere vor ihm... kann ja nicht wein saufen und wasser predigen...

ich denk bei der "richtigen" wirst du in kauf nehmen, dass es vor dir schon wen gab... da zählen andere aspekte mehr...

"fast jeder den du kennst nimmt Drogen, wenn auch nur einstiegs drogen, einige kommen in den Knast, andere werden abhängig und weg sind sie..."

die einstiegsdrogen nr. 1 sind NIKOTIN und ALKOHOL und nicht wie so oft fälschlicherweise verbreitet cannabis... dies nur so am rande, weil DAS ist MIR wichtig

das ist tragisch... aber du kannst es nicht ändern... du kannst deinen freunden nur deine werte vermitteln... ob sie sie übernehmen, ist ihre entscheidung... und man ist immer gut beraten, wenn man sich menschen in seiner nahen umgebung sucht, die in etwa die gleichen einstellungen und vorstellungen haben... vorallem in bereichen, die einem wirklich wichtig sind...

klar kann man nicht mit allen freunden in allen bereichen einer meinung sein... die gleichen vorstellungen haben... aber im groben sollte es passen... ich würde niemanden in meinem freundeskreis akzeptieren, der sich zb. seine befriedigung bei lebewesen holt, die sie ihm nicht geben wollen oder nicht zeigen können, dass sie dies nicht wollen... das würde ich NIEMALS akzeptieren... aber ich kann sehr gut damit leben, wenn freunde von mir homosexuell sind, auch wenn dies nicht meine form der sexualität ist... weißt du was ich meine? worauf ich raus möchte?

"du hast also ein schwarzes Bild von der Jugend, es ist sehr einfach zu sagen , es war schon immer so... wie kriegt man das geregelt."

du kannst deinen beitrag dazu leisten... du kannst kindern und jugendlichen mit denen du in kontakt stehst deine werte vermitteln und hoffen, dass du sie so vermittelt hast, dass sie sie übernehmen wollen...

du kannst deinen kindern deine werte und deine moralvorstellung mit auf den weg geben... das ist schon ein großer beitrag... und wenn du es gut gemacht hast und deine werte und moralvorstellungen nicht komplett überzogen sind, dann werden diese werte und moralvorstellungen nicht sterben, weil deine kinder sie verinnerlichen und an die ihren weitergeben...

ich bin so "altmodisch" und lege auf tischmanieren sehr großen wert... mir kommt schlichtweg das große kotzen, wenn mir wer gegenübersitzt und wie ein ... frisst... du kannst einen drauf lassen, dass meine kinder beim essen nicht durch die gegend spazieren werden... und dass sie bei tisch sitzen müssen, wenn sie essen... eine kleinigkeit... aber für mich sehr wichtig... und wenn meine neffen und nichten bei uns sind, dann müssen sie beim futtern hocken... und dann sag ich ihnen, dass es einfach nicht schön anzuschauen ist, wenn sie beim kauen den mund geöffnet haben... und dass ich es nicht mag, wenn sie schlürfen... und sie halten sich daran... und wenn ichs "richtig" erklärt habe ("man tut dies oder jenes nicht" ist als erklärung zu wenig) , dann werden sie es auch verstehen und auch dann anwenden, wenn ich nicht dabei bin... und schon ist ein wert von mir weitergegeben

"Kann man nur auf sein eigenes Leben sehn ohne die anderen zu beachten? Man kann ja nicht helfen.."

das funzt nicht... du kannst es sehen... und für dich als neg. beispiel erkennen... auch an für einen nicht in frage kommenden dingen kann man seine werte, grenzen,... festmachen... und man kann schon etwas tun... mitmenschen seine sicht der dinge erklären... vorleben, wie man es für richtig hält...

"Für mich ist der Zuwachs dieser "Aktionen" in den letzten 3 Jahren extrem gewachsen... Das kann auch am übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen liegen... nur es ist sicher das ich das nicht verkrafte."

ich denke es liegt tatsächlich daran, dass sich das leben mit 2o nochmals schlagartig verändert... so wie du sagtet... der übergang vom jugendlichen zum erwachsenen... der charakter wird langsam fertig geformt... es kristallisieren sich dinge heraus, die für 17 jährige nicht von bedeutung waren...

du kannst es nur verkraften, wenn du dir sicher bist, dass das was du machst richtig ist... für DICH richtig... und wie du siehst... du liegst nicht so weit daneben... es gibt mehr menschen, die an traditionen, werte und moralvorstellungen festhalten... ich denk es sind mehr, als es dir im augenblick scheint...

such dir nicht die neg. beispiele als die norm raus... sie sind nicht die norm... sie sind nur ein teil unserer gesellschaft... so wie wir auch

"Kennst du vielleicht Bücher die interessant sein könnten..."

so auf die schnelle fällt mir nichts ein... aber sollte mir etwas in die finger kommen, lass ichs dich wissen

"oder soll ich lieber gleich zum psychiater"

weil du weißt was für dich wichtig ist? weil du weißt was für dich richtig ist? weil du weißt, was du nicht möchtest? weil du werte und vorstellungen hast, die sich von deiner umwelt abgrenzen? dies sind keine gründe, einen psychiater aufzusuchen! zum psych geht man, wenn die seele krank ist... und den stellenwert von normen, werten, traditionen, moralvorstellungen zu definieren ist keine seelische krankheit das gehört zum leben und zum "sich selbst finden" dazu!

liebe grüße (grüßen find ich auch sehr wichtig und ich halte daran fest, obwohl es aus der mode kommt ), pain4me

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26. Oktober 2002 um 21:48
In Antwort auf lynne_12661553

Servus daniel
mein fazit? es gibt nichts, was es nicht schon gab... und ich lebe so, wie ich es für mich für richtig halte... mit meinen werten und meinen moralvorstellungen... ohne wenn und aber... ich akzeptier vieles, aber nicht alles...

ich umgebe mich in meiner freizeit mit menschen, die mit meinen wertvorstellungen klar kommen und mich nicht überzeugen wollen, dass ihre wertvorstellungen die "wahren" sind... kehr umd hand akzeptiere ich auch die ihren, ohne sie überzeugen zu wollen, dass die meinen die "wahren" sind...

ich muss nicht mit allem, was in der welt und rund um mich passiert einverstanden sein... ich muss differenzieren, ob es für mich von bedeutung ist...ob ich dagegen aufschreien möchte, oder ob ich es akzeptieren kann, weil es mich nicht wirklich beeinträchtigt...

"Aber wie soll man damit umgehn?"

darauf kann dir niemand eine antwort geben... nur du dir selbst... aber man kann dir sagen, wie man selbst damit umgeht... wie man es handhabt... ob du es dann für dich so halten möchtest, ob es eine lösung für dich ist, kannst nur DU entscheiden

"Wie denkst du muss ich Werte, die ich vielleicht zu hoch setzte, neu definieren?"

setzt du die werte zu hoch? ich denk nicht... vielleicht siehst du nur manches zu ernst... es spricht doch absolut nichts dagegen, wenn du eine andere moralvorstellung... eine andere lebenseinstellung hast, als 9o pro der mitteleuropäischen bevölkerung...

"Ich habe irgendein Problem damit, ich weis nur nicht welches?"

ich sehe es als toleranz- und akzeptanzdefizit... es werden NIE alle menschen so leben, wie ich es für richtig halte... schon allein deshalb nicht, weil es so viele verschiedene wertvorstellungen, moralen, religionen und kulturen gibt... und jede kultur, religion und region hat ihre eigenen wertvorstellungen, moralansichten, rituale, lebenseinstellungen,.......

"Sex z.B. ist für mich etwas was ich "nur" mit dem Menschen machen will zu dem ich eine Beziehung aufbaue, und nicht mit jedem."

sehe ich genauso... und sex ist für mich sehr wichtig... aber nur mit dem einen, besonderen menschen

"Habe weniger als 5 Beziehungen hinter mit, und bin anfang 20"

ich bin "anfang 3o" *g* also im dez. werd ich 31... und ich hatte bisher:

freund nr. 1 - bei schmusen war schluss mit lustig... und auf mein brüstl hätt er gern gegriffen, aber das hätt er nicht überlebt *g*

freund nr. 2 - mit ihm gings um ein schönes stück weiter... nach 9 monaten bez. das berühmte erste mal und dann war auch schluss mit lustig... das war doch nicht das, was ich wollte *g*

freund nr. 3 - 9 monate ausharren, bis ich zum poppen bereit war... es folgten weitere 1o jahre beziehung...

"freund" nr. 4... eine "affaire"... ich war unheimlich verliebt... hätte noch unheimlich lieber eine bez. mit ihm geführt... war aber nicht... mit ihm war ich auch im betterl

partner nr. 1 und zeitgleich freund nr. 5... mein jezziger lebensgefährte, mit dem ich seit 1 jahr und 9 monaten mein leben verbringe...

fertig... das waren die "sexualpartner" von frau pain... und weißt was ich mir wünsch? dass herr schatzl (die nr. 5 *g*) der letzte ist ich hoffe auf die ewigwährende liebe...

"Eine Frau, die einfach ins Bett zu bekommen ist, hat sich in dich verliebt (mach einfach einen Geschlechtertausch, da du ne Frau bist), und du bist nicht in der Lage zu dieser Frau, obwohl sie dir gefällt, eine Beziehung aufzubauen, genau aus diesem Grund. Was stimmt da nicht mit einem? "

meinst du, dass da etwas nicht mit dir stimmt? es ist dir nicht eins, was deine partnerin in ihrer vergangenheit gemacht hat... und wenn du das weißt, finde ich es absolut richtig, wenn du deine partnerin auch nach diesem gesichtspunkt wählst...

würde ich behaupten, dass es mir egal ist, was herr schatzl vor meiner zeit getan hat, dann würde ich lügen, dass sich die balken biegen! aber ich kann es akzeptieren... denn von einem 31 jährigen mann kann ich nicht verlangen, dass er noch jungfer ist, wenn ich ihn kennenlern... ausserdem hatte ich ja auch schon andere vor ihm... kann ja nicht wein saufen und wasser predigen...

ich denk bei der "richtigen" wirst du in kauf nehmen, dass es vor dir schon wen gab... da zählen andere aspekte mehr...

"fast jeder den du kennst nimmt Drogen, wenn auch nur einstiegs drogen, einige kommen in den Knast, andere werden abhängig und weg sind sie..."

die einstiegsdrogen nr. 1 sind NIKOTIN und ALKOHOL und nicht wie so oft fälschlicherweise verbreitet cannabis... dies nur so am rande, weil DAS ist MIR wichtig

das ist tragisch... aber du kannst es nicht ändern... du kannst deinen freunden nur deine werte vermitteln... ob sie sie übernehmen, ist ihre entscheidung... und man ist immer gut beraten, wenn man sich menschen in seiner nahen umgebung sucht, die in etwa die gleichen einstellungen und vorstellungen haben... vorallem in bereichen, die einem wirklich wichtig sind...

klar kann man nicht mit allen freunden in allen bereichen einer meinung sein... die gleichen vorstellungen haben... aber im groben sollte es passen... ich würde niemanden in meinem freundeskreis akzeptieren, der sich zb. seine befriedigung bei lebewesen holt, die sie ihm nicht geben wollen oder nicht zeigen können, dass sie dies nicht wollen... das würde ich NIEMALS akzeptieren... aber ich kann sehr gut damit leben, wenn freunde von mir homosexuell sind, auch wenn dies nicht meine form der sexualität ist... weißt du was ich meine? worauf ich raus möchte?

"du hast also ein schwarzes Bild von der Jugend, es ist sehr einfach zu sagen , es war schon immer so... wie kriegt man das geregelt."

du kannst deinen beitrag dazu leisten... du kannst kindern und jugendlichen mit denen du in kontakt stehst deine werte vermitteln und hoffen, dass du sie so vermittelt hast, dass sie sie übernehmen wollen...

du kannst deinen kindern deine werte und deine moralvorstellung mit auf den weg geben... das ist schon ein großer beitrag... und wenn du es gut gemacht hast und deine werte und moralvorstellungen nicht komplett überzogen sind, dann werden diese werte und moralvorstellungen nicht sterben, weil deine kinder sie verinnerlichen und an die ihren weitergeben...

ich bin so "altmodisch" und lege auf tischmanieren sehr großen wert... mir kommt schlichtweg das große kotzen, wenn mir wer gegenübersitzt und wie ein ... frisst... du kannst einen drauf lassen, dass meine kinder beim essen nicht durch die gegend spazieren werden... und dass sie bei tisch sitzen müssen, wenn sie essen... eine kleinigkeit... aber für mich sehr wichtig... und wenn meine neffen und nichten bei uns sind, dann müssen sie beim futtern hocken... und dann sag ich ihnen, dass es einfach nicht schön anzuschauen ist, wenn sie beim kauen den mund geöffnet haben... und dass ich es nicht mag, wenn sie schlürfen... und sie halten sich daran... und wenn ichs "richtig" erklärt habe ("man tut dies oder jenes nicht" ist als erklärung zu wenig) , dann werden sie es auch verstehen und auch dann anwenden, wenn ich nicht dabei bin... und schon ist ein wert von mir weitergegeben

"Kann man nur auf sein eigenes Leben sehn ohne die anderen zu beachten? Man kann ja nicht helfen.."

das funzt nicht... du kannst es sehen... und für dich als neg. beispiel erkennen... auch an für einen nicht in frage kommenden dingen kann man seine werte, grenzen,... festmachen... und man kann schon etwas tun... mitmenschen seine sicht der dinge erklären... vorleben, wie man es für richtig hält...

"Für mich ist der Zuwachs dieser "Aktionen" in den letzten 3 Jahren extrem gewachsen... Das kann auch am übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen liegen... nur es ist sicher das ich das nicht verkrafte."

ich denke es liegt tatsächlich daran, dass sich das leben mit 2o nochmals schlagartig verändert... so wie du sagtet... der übergang vom jugendlichen zum erwachsenen... der charakter wird langsam fertig geformt... es kristallisieren sich dinge heraus, die für 17 jährige nicht von bedeutung waren...

du kannst es nur verkraften, wenn du dir sicher bist, dass das was du machst richtig ist... für DICH richtig... und wie du siehst... du liegst nicht so weit daneben... es gibt mehr menschen, die an traditionen, werte und moralvorstellungen festhalten... ich denk es sind mehr, als es dir im augenblick scheint...

such dir nicht die neg. beispiele als die norm raus... sie sind nicht die norm... sie sind nur ein teil unserer gesellschaft... so wie wir auch

"Kennst du vielleicht Bücher die interessant sein könnten..."

so auf die schnelle fällt mir nichts ein... aber sollte mir etwas in die finger kommen, lass ichs dich wissen

"oder soll ich lieber gleich zum psychiater"

weil du weißt was für dich wichtig ist? weil du weißt was für dich richtig ist? weil du weißt, was du nicht möchtest? weil du werte und vorstellungen hast, die sich von deiner umwelt abgrenzen? dies sind keine gründe, einen psychiater aufzusuchen! zum psych geht man, wenn die seele krank ist... und den stellenwert von normen, werten, traditionen, moralvorstellungen zu definieren ist keine seelische krankheit das gehört zum leben und zum "sich selbst finden" dazu!

liebe grüße (grüßen find ich auch sehr wichtig und ich halte daran fest, obwohl es aus der mode kommt ), pain4me

Hallo Pain4me
jawohl sog i, mer sog i net.
darüber denk ich jetzt mal nach

Gute Nacht , schönen Sonntag noch

Daniel

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29. Oktober 2002 um 21:37
In Antwort auf an0N_1283184599z

Hallo Pain4me
jawohl sog i, mer sog i net.
darüber denk ich jetzt mal nach

Gute Nacht , schönen Sonntag noch

Daniel


und? raucht schon dein kopferl? muss ich dir die feuerwehr vorbei schicken, oder ist noch alles im grünen bereich?

liebe grüße von einer besorgten pain

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30. Oktober 2002 um 20:26

Was hänschen nicht lernt, lernt....
naja ist eigentlich (so denke ich jedemnfalls), nicht ganz das Thema aber noch nie war die Scheidungsrate so hoch (kann man allerdings begründen ((nicht wahr Pain4me)) )
Und lt. einiger gesellschaftsforscher ist die Geburtenrate viel zu niedrig (was sich aber ebenfalls begründen lässt, in diesem Fall bezieht sich allerdings die G-rate auf Deutsche, wobei dies immo egal ist, welcher Nationalität hier wer ist, ich neheme halt einfach mal die Deutschen, weil die z.B. türken sowieso ganz anders denken und dies garnicht passt.
Aber ich denke Pain4me kommt allg. nah dran
Gruss

Daniel111

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30. Oktober 2002 um 20:55
In Antwort auf lynne_12661553


und? raucht schon dein kopferl? muss ich dir die feuerwehr vorbei schicken, oder ist noch alles im grünen bereich?

liebe grüße von einer besorgten pain

Die Feuerwehr, schön wärs
Hallo Pain4me,


du hast eigentlich auf alles eine Antwort gegeben und dennoch bin ich nicht "glücklich" damit

Alles war so, und alles bleibt so, teilweise sogar besser geworden....
Die eigenen Gedanken zählen usw... nie selbst "vergewaltigen".

Aber Pain (darf ich doch so abkürzen?), ich fühle mich dann doch mehr als Außerirdischer, und ich merke das die anderen es genauso sehn, vorallem implzieren sie in die Art und Weise, wie ich zuhöre , wie ich ratschläge gebe, wie ich mich verhalte, zu sehr den Gedanken "da könnte mehr draus werden" ein, obwohl ich doch soooooo schnell garnicht "mehr" will, und merke ich, das die andere (jetzt Frauen) mehr wollen, blocke ich ab, einfach weils nicht die Richtige ist, oder weil ich mehr Zeit brauche, und dann, dann ist nichts wie vorher, ich merke wie abneigung sich breit macht, verdutzte abneigung (das ist schwer zu erklären).
Und ich fühle mich so beschissen, es kommt mir vor als hätte ich diese Person "missbraucht", ich bekomme dinge erzählt, Probleme, Sorgen, und ich benutze dies um ein Bild von diesen Leuten zu machen, das dies aber teilweise negativ ausfällt und ich deshalb ein "schlechtes" Bild von Ihnen bekomme, kotzt mich an, es sind doch nur Menschen, ich bewerte zu hoch... desto öffters ich mir das klar mache desto besser..

Ein Beispiel aus einer Webseite, einem Forum," ein Mädchen beschwert sich wieso immer nur sie schlechte Karten bei Männern hat, nachdem die Männer sie einmal hatten, sind sie weg....
Einer gab die Antwort sie sei halt zu leichtgläubig und wäre zu schnell, und solle sich deshalb nicht wundern."
Naja was soll ich da sagen, den gleichen oder ähnlichen Rat hätte ich ihr auch gegeben, und vielleicht hätte sie dann noch mehr negative Erlebnisse erzählt... Aber denkst du ich würde wenn Sie es wolle mit ihr ins Bett gehn? Niemals. Sie ist an sich ja nicht schlecht, und trotzdem würde ich einer Beziehung mit ihr keine Zukunft geben... !!das könnte vielleicht auch ein Prob. sein!! das ich zuweit denke.
Ich weis nicht andere sehn das ganz anders, für die ist Sex wie Kaffee trinken, ist nichts dabei, einem ONS ist nichts einzuwenden. Ich sehe das ganz anders... wieso weis ich nicht, ich will es so sehn wie alle es sehn... und ich denke so sehen es alle.... Spass ist wichtig, Spass = Sex !!! ("mein" ?). Also jetzt kannst du mir fast erzählen was du willst, aber Sex ist für viele Menschen bedeutungslos bezogen auf den anderen Menschen, sie können eine Grenze ziehen zwischen "hey ich will meinen Spass" und "man, in die Frau könnte ich mich verlieben", ich kann das aber nicht....

Gruss

Daniel111

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30. Oktober 2002 um 21:01
In Antwort auf an0N_1283184599z

Die Feuerwehr, schön wärs
Hallo Pain4me,


du hast eigentlich auf alles eine Antwort gegeben und dennoch bin ich nicht "glücklich" damit

Alles war so, und alles bleibt so, teilweise sogar besser geworden....
Die eigenen Gedanken zählen usw... nie selbst "vergewaltigen".

Aber Pain (darf ich doch so abkürzen?), ich fühle mich dann doch mehr als Außerirdischer, und ich merke das die anderen es genauso sehn, vorallem implzieren sie in die Art und Weise, wie ich zuhöre , wie ich ratschläge gebe, wie ich mich verhalte, zu sehr den Gedanken "da könnte mehr draus werden" ein, obwohl ich doch soooooo schnell garnicht "mehr" will, und merke ich, das die andere (jetzt Frauen) mehr wollen, blocke ich ab, einfach weils nicht die Richtige ist, oder weil ich mehr Zeit brauche, und dann, dann ist nichts wie vorher, ich merke wie abneigung sich breit macht, verdutzte abneigung (das ist schwer zu erklären).
Und ich fühle mich so beschissen, es kommt mir vor als hätte ich diese Person "missbraucht", ich bekomme dinge erzählt, Probleme, Sorgen, und ich benutze dies um ein Bild von diesen Leuten zu machen, das dies aber teilweise negativ ausfällt und ich deshalb ein "schlechtes" Bild von Ihnen bekomme, kotzt mich an, es sind doch nur Menschen, ich bewerte zu hoch... desto öffters ich mir das klar mache desto besser..

Ein Beispiel aus einer Webseite, einem Forum," ein Mädchen beschwert sich wieso immer nur sie schlechte Karten bei Männern hat, nachdem die Männer sie einmal hatten, sind sie weg....
Einer gab die Antwort sie sei halt zu leichtgläubig und wäre zu schnell, und solle sich deshalb nicht wundern."
Naja was soll ich da sagen, den gleichen oder ähnlichen Rat hätte ich ihr auch gegeben, und vielleicht hätte sie dann noch mehr negative Erlebnisse erzählt... Aber denkst du ich würde wenn Sie es wolle mit ihr ins Bett gehn? Niemals. Sie ist an sich ja nicht schlecht, und trotzdem würde ich einer Beziehung mit ihr keine Zukunft geben... !!das könnte vielleicht auch ein Prob. sein!! das ich zuweit denke.
Ich weis nicht andere sehn das ganz anders, für die ist Sex wie Kaffee trinken, ist nichts dabei, einem ONS ist nichts einzuwenden. Ich sehe das ganz anders... wieso weis ich nicht, ich will es so sehn wie alle es sehn... und ich denke so sehen es alle.... Spass ist wichtig, Spass = Sex !!! ("mein" ?). Also jetzt kannst du mir fast erzählen was du willst, aber Sex ist für viele Menschen bedeutungslos bezogen auf den anderen Menschen, sie können eine Grenze ziehen zwischen "hey ich will meinen Spass" und "man, in die Frau könnte ich mich verlieben", ich kann das aber nicht....

Gruss

Daniel111

Kleine Erklräung
also ich wollte damit nicht sagen das alle mehr wollen von mir, ich rede hier nur von bestimmten Personen, die mehr wollten und dann wie beleidigt verschwanden, oder es hat sich alles verändert...

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31. Oktober 2002 um 20:15
In Antwort auf an0N_1283184599z

Die Feuerwehr, schön wärs
Hallo Pain4me,


du hast eigentlich auf alles eine Antwort gegeben und dennoch bin ich nicht "glücklich" damit

Alles war so, und alles bleibt so, teilweise sogar besser geworden....
Die eigenen Gedanken zählen usw... nie selbst "vergewaltigen".

Aber Pain (darf ich doch so abkürzen?), ich fühle mich dann doch mehr als Außerirdischer, und ich merke das die anderen es genauso sehn, vorallem implzieren sie in die Art und Weise, wie ich zuhöre , wie ich ratschläge gebe, wie ich mich verhalte, zu sehr den Gedanken "da könnte mehr draus werden" ein, obwohl ich doch soooooo schnell garnicht "mehr" will, und merke ich, das die andere (jetzt Frauen) mehr wollen, blocke ich ab, einfach weils nicht die Richtige ist, oder weil ich mehr Zeit brauche, und dann, dann ist nichts wie vorher, ich merke wie abneigung sich breit macht, verdutzte abneigung (das ist schwer zu erklären).
Und ich fühle mich so beschissen, es kommt mir vor als hätte ich diese Person "missbraucht", ich bekomme dinge erzählt, Probleme, Sorgen, und ich benutze dies um ein Bild von diesen Leuten zu machen, das dies aber teilweise negativ ausfällt und ich deshalb ein "schlechtes" Bild von Ihnen bekomme, kotzt mich an, es sind doch nur Menschen, ich bewerte zu hoch... desto öffters ich mir das klar mache desto besser..

Ein Beispiel aus einer Webseite, einem Forum," ein Mädchen beschwert sich wieso immer nur sie schlechte Karten bei Männern hat, nachdem die Männer sie einmal hatten, sind sie weg....
Einer gab die Antwort sie sei halt zu leichtgläubig und wäre zu schnell, und solle sich deshalb nicht wundern."
Naja was soll ich da sagen, den gleichen oder ähnlichen Rat hätte ich ihr auch gegeben, und vielleicht hätte sie dann noch mehr negative Erlebnisse erzählt... Aber denkst du ich würde wenn Sie es wolle mit ihr ins Bett gehn? Niemals. Sie ist an sich ja nicht schlecht, und trotzdem würde ich einer Beziehung mit ihr keine Zukunft geben... !!das könnte vielleicht auch ein Prob. sein!! das ich zuweit denke.
Ich weis nicht andere sehn das ganz anders, für die ist Sex wie Kaffee trinken, ist nichts dabei, einem ONS ist nichts einzuwenden. Ich sehe das ganz anders... wieso weis ich nicht, ich will es so sehn wie alle es sehn... und ich denke so sehen es alle.... Spass ist wichtig, Spass = Sex !!! ("mein" ?). Also jetzt kannst du mir fast erzählen was du willst, aber Sex ist für viele Menschen bedeutungslos bezogen auf den anderen Menschen, sie können eine Grenze ziehen zwischen "hey ich will meinen Spass" und "man, in die Frau könnte ich mich verlieben", ich kann das aber nicht....

Gruss

Daniel111

Servus daniel
"du hast eigentlich auf alles eine Antwort gegeben und dennoch bin ich nicht "glücklich" damit"

deine wahrheit, muss nicht meine sein... meine wahrheit, nicht die deine... und wenn man es so betrachtet, dann ist es gar nicht schlimm, wenn du über meine antworten nicht glücklich bist

"Aber Pain (darf ich doch so abkürzen?)"

türlich darfst

" ich bewerte zu hoch"

du gibst dir ja die antwort schon selbst... jezz geht es darum, wie du es ändern kannst, wenn es dich stört... das warum ist meiner meinung nach nicht so relevant...

"aber Sex ist für viele Menschen bedeutungslos bezogen auf den anderen Menschen, sie können eine Grenze ziehen zwischen "hey ich will meinen Spass" und "man, in die Frau könnte ich mich verlieben", ich kann das aber nicht...."

für viele menschen ist sex das mittel zum zweck... wie viele menschen hupfen von bett zu bett... nicht wegen des sexes, sondern weil sie NÄHE, GEBORGENHEIT, ZÄRTLICHKEIT, ... suchen... dies nie wirklich in ihrem leben hatten... und meinen, dass sex diese sehnsüchte beinhaltet...

klar ist sex auch nähe, geborgenheit und zärtlichkeit... aber nur, wenn man dem menschen nahe ist... mit ihm vertraut ist... wenn man ihm vertrauen kann... sich auch ausserhalb des bettes bei ihm geborgen fühlt...

für mich gehört zu liebe sex und zu sex liebe... das eine funzt ohne das andere nicht... und ist für mich auch nicht erstrebenswert... ich möchte mein bett mit niemanden teilen, den ich nicht lieb hab... in den ich verliebt bin... und wenn ich mit einem menschen zusammen bin, dann gibt es für mich nur diesen einen... und keinen anderen... und sollte es passieren, dassich mich verliebe, dann werd ich die alte beziehung aufgeben, um für eine neue frei zu sein...

ich glaube, gerade in den weiten des netzes sind menschen viel offener und hochtrabender, als im realleben... denn hier sind sie anonym und können so richtig die ... rauslassen... ob sie real auch so draufgänger sind, ist ein anderes kapitel... bei vielen zweifel ich das an...

in meinen augen bist du kein ufomaxerle

liebe grüße, pain

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31. Oktober 2002 um 20:47
In Antwort auf lynne_12661553

Servus daniel
"du hast eigentlich auf alles eine Antwort gegeben und dennoch bin ich nicht "glücklich" damit"

deine wahrheit, muss nicht meine sein... meine wahrheit, nicht die deine... und wenn man es so betrachtet, dann ist es gar nicht schlimm, wenn du über meine antworten nicht glücklich bist

"Aber Pain (darf ich doch so abkürzen?)"

türlich darfst

" ich bewerte zu hoch"

du gibst dir ja die antwort schon selbst... jezz geht es darum, wie du es ändern kannst, wenn es dich stört... das warum ist meiner meinung nach nicht so relevant...

"aber Sex ist für viele Menschen bedeutungslos bezogen auf den anderen Menschen, sie können eine Grenze ziehen zwischen "hey ich will meinen Spass" und "man, in die Frau könnte ich mich verlieben", ich kann das aber nicht...."

für viele menschen ist sex das mittel zum zweck... wie viele menschen hupfen von bett zu bett... nicht wegen des sexes, sondern weil sie NÄHE, GEBORGENHEIT, ZÄRTLICHKEIT, ... suchen... dies nie wirklich in ihrem leben hatten... und meinen, dass sex diese sehnsüchte beinhaltet...

klar ist sex auch nähe, geborgenheit und zärtlichkeit... aber nur, wenn man dem menschen nahe ist... mit ihm vertraut ist... wenn man ihm vertrauen kann... sich auch ausserhalb des bettes bei ihm geborgen fühlt...

für mich gehört zu liebe sex und zu sex liebe... das eine funzt ohne das andere nicht... und ist für mich auch nicht erstrebenswert... ich möchte mein bett mit niemanden teilen, den ich nicht lieb hab... in den ich verliebt bin... und wenn ich mit einem menschen zusammen bin, dann gibt es für mich nur diesen einen... und keinen anderen... und sollte es passieren, dassich mich verliebe, dann werd ich die alte beziehung aufgeben, um für eine neue frei zu sein...

ich glaube, gerade in den weiten des netzes sind menschen viel offener und hochtrabender, als im realleben... denn hier sind sie anonym und können so richtig die ... rauslassen... ob sie real auch so draufgänger sind, ist ein anderes kapitel... bei vielen zweifel ich das an...

in meinen augen bist du kein ufomaxerle

liebe grüße, pain

A
Hallo Pain4me,

also ich sag dir was ich machen werde, ich werde mal alles etwas einfacher nehmen, und meine Mauer etwas einreißen, und fall ich auf die fresse, dann weis ich wenigstens wie weh das tut.
Ich werde die dinge nicht mehr so ernst nehmen, freundlichst meine Meinung sagen, und sollte mir ein verhalten nicht passen, werde ich nicht gleich alle mit der gleichen klinge scheren.


hm... das ist alles leichter gesagt als getan, aber ich versuchs...

denke nicht das ich noch oft hier her komme, möchte mich deshalb bedanken, in nem halben Jahr bin ich wieder da, und zieh ein erstes Fazit... ich hoffe nur das es das letzte sein wird...

Vielen Dank Pain,

Daniel

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4. November 2002 um 10:14

Hallo Robse
danke für den Buch Tip, hab leider die Grippe, und bin nicht in der Lage klar zu denken,

melde mich in kürze.

Gruß

Daniel

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4. November 2002 um 10:25

Noch eins
Beziehung kann man das vielleicht nicht nennen was ich da hatte.
Meine erste Große Liebe (echt große Liebe) hatte ich mit 7 Jahren und sie war 6 Jahre alt, und man glaubt es kaum, sie dauerte 10 Jahre.
Nachdem Sie dann bei München Studierte trennten sich unsere Wege, nach gemeinsammer Vereinbarung.
Danach wars dann seltsamm, irgendwie waren wir uns beide doch sehr böse, unausgesprochen böse, und zurückhaltend , naja das ist jetzt einige Jahre her....
Danach war ich immer nur Erschrocken über die Gleichgültigkeit, über die Selbstverständlichkeit mit der andere (andere meine ich jetzt andere Frauen mit denen ich was anfangen wollte) Sex sahen. Heute mit dem , morgen mit dem anderen.
Zuerst ging ich davon aus das es die liebe "Jugend" ist, und die sich einfach austoben wollen, !!was ich nie empfand!!, dann suchte ich mir eben Frauen die älter waren als ich, so ende 20, und da wars noch schlimmer, die suchten ständig nur eine Bestätigung.
Jetzt versteh ich nix mehr!!!!
ABER DAS KOMMT NOCH. hoffe ich mal..

so jetzt ab ins bett

Daniel

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22. Mai 2012 um 21:14

Kick beim ...
Also wenn Du mit 7Jahren schon deine erste Beziehung hattes und das auch Beziehung nennst!! Also es wahr bestimmt deine kleine Freundin oder so aber liebesbeziehnung mit 7Jahren!! da ist dann aber irgendwas nicht richtig^^

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22. Mai 2012 um 21:22

23.10....
02?? da geht gehörig was schief im forum...

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