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Das erotische Tiergedicht

Letzte Nachricht: 27. März 2002 um 13:39
26.03.02 um 20:14

Das erotische Tiergedicht

1. Folge
Der Schäfer, der betrübt entdeckte,
dass sich sein Hund auf's Leitschaf legte,
verhieß ihm barsch die Todesstrafe,
falls er noch mal ein Schaf beschlafe.
Der Liebe zwischen Fuchs und Schwan
haftet ein stiller Zauber an.
Der Löwe schleicht ins Freudenhaus,
und klopft sich dort die Eier aus.
Der Nasenbär sprach zu der Bärin:
"Ich will dich jetzt was Schönes lehren!"
Worauf er ihr in's Weiche griff,
und dazu "La Paloma" pfiff.
2. Folge
Die Heringsfrau, die sprach versonnen,
"So ein Wal wiegt siebzig Tonnen!"
Dem Sperber leiht der stolze Aar,
nur ungern sein Patentpessar.
"Das also ist der Coitus!"
sprach die Gemse gegen Schluss.
"Ja doch", sprach der Gamsbock matt,
"so was lernt man in der Stadt."
3. Folge
Die Dächsin sprach zum Dachsen:
"Mann, bist du gut gewachsen!"
Der Dachs, der lächelte verhalten,
denn er hielt nichts von seiner Alten.
Die meisten Schweineigel wohnen
rings um die erogenen Zonen.
Seit jener selbsterdachten Stellung,
hat Meister Stier die Schienbeinprellung.
Die Flunder schrie: "Mein lieber Mann,
jetzt fühle ich Dir auf den Zahn!"
Der Flunder aber sprach verdrossen:
"Geh weg da bloss mit Deinen Flossen!"
4. Folge
In Köln, da können sich die Dohlen
selbst auf dem Dom ein Liebchen holen.
Weil Vater Hecht sein Weib betrogen,
legt Mutter Flunder zwei Pfund Rogen.
5. Folge
Als der erste Weltkrieg tobte,
der Deckhahn Besserung gelobte,
worauf er fröhlich weiterpickte,
bis dass uns Gott den zweiten schickte.
Bis auf das süße Lustgefühl
lässt den Kauz der Beischlaf kühl.
Der Förster, der grad Möhren dörrte,
und dabei ein Röhren hörte,
sprach:" Wer den Hirsch beim Röhren stört,
der eben in den Föhren röhrt,
dem schlag ich meine Möhren
achtkantig um die Ohren."
6. Folge
Der Bär schaut seinen Ziesemann
nie ohne stille Demut an.
Der Mops hat seinen Zeugungstrieb
ganz schrecklich gern und furchtbar lieb.
Der Tausendfüssler sprach beklommen:
"Ich glaub', ich hab mich übernommen!"
und dann stieg er, so schnell er konnte,
von jener Kuh, die sich grad sonnte.
7. Folge
Das Vorspiel nahm den Hengst so mit,
dass er geschwächt zu Boden glitt.
Der Wal vollzieht den Liebesakt,
zumeist im Wasser. Und stets nackt.
Der Fuchs, der hat ein Dokument,
das er zärtlich "Doku" nennt,
denn darin wird ihm gestattet,
dass er jedes Tier begattet.
8. Folge
Zum Habicht sprach die Gabelweihe,
dass sie auf seinen Nabel speie,
nähm er nicht sofort seinen Schnabel,
Aus ihrer frischgekämmten Gabel.
Der Pelikan steht wie gelähmt:
Nie hat ihn jemand so beschämt,
wie jener feiste Kolibri,
der ihn des Pubertierens zieh.
Zugabe
Erdmännchen huschen durch die Nacht,
mit schrillem Schrei gen Osten.
Unstete Fahrt, gebt acht, gebt acht,
gleich rauscht ihr an den Pfosten!

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27.03.02 um 13:39

LLLLOOOOLLLL
wird ausgedruckt und an die pinwand geheftet!

*sich kringelt vor lachen*

schönen tag noch
rica

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