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Braucht Deutschland einen Vergewaltigungsparagraphen "light"?

28. Januar 2015 um 22:20

90% aller Anzeigen wegen Vergewaltigungen enden mit einem Freispruch oder werden gar nicht erst zur Anklage zugelassen.

Der häufigste Grund ist - entgegen landläufiger Vermutungen - gar nicht der, dass am Ende doch nur Aussage gegen Aussage stehen würde, was nur zu einem Freispruch mangels an Beweisen führen können, sondern der, dass ein unmissverständliches "NEIN" der Frau zynischer Weise keinerlei Rechtsbedeutung besitzt. Nur, wenn der Mann den sexuellen Unwillen der Frau mit massiver Körpergewalt überwältigt, liegt juristisch eine Vergewaltigung vor.

Das bedeetet im Umkehrschluss, wenn die Frau unmissverständlich "NEIN" sagt, auch mehrfach, den Mann mehrfach unter Tränen bittet, endlich aufhört, aber sich eben aus Angst vor einer Eskalation, also aus Angst um ihr Leben, alles über sich ergehen lässt, liegt juristisch "einvernehmlicher GV" vor - - in deutscher Skandal.

Was haltet von einer Einführung einer sogenannten "Vergewaltigung light" in das StGB, das auch den GV gegen den unmissverständlich zum Ausdruck gebrachten Willen der Frau unter Strafe stellt; ich hätte da auch einen Vorschlag:

"Wer gegen den ausdrücklich erklärten Willen der Frau sexuelle Handlungen an dieser vornimmt, ohne dass diese den sexuellen Unwillen durch plötzliches aktives Mitwirken an den sexuellen Handlungen selbst neutralisiert hat, wird mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren bestraft. Sind die sexuellen Handlungen mit einem Eindringen in den Körper der Frau verbunden, so lautet die Strafe Freiheitsstrafe sechs Monate bis zu zehn Jahre"

29. Januar 2015 um 9:06


Ich finde da unser System auch zu mager, was die Rechtssprechung ausgeht.
Man stelle sich vor die Frau wird schwanger von solch einem Missbrauch, die psychische Belastung ist allgemein ziemlich groß, und benötigt Jahre der Therapie - geschweige denn das solche Erlebnisse nie vergessen werden können.
Einer der sich mal einen Film im Internet lädt und dabei erwischt wird bekommt fast die selbe Sprache, da muss man sich mal im klaren drüber sein.

Jemand der Daten klaut, die keinerlei Auswirkungen auf eine einzelne Person haben, geschweige denn die psychische Belastung mit führen wird in der Regel härter bestraft, als jemand der eine Frau vergewaltigt hat oder ein Kind (!) - also irgendwas stimmt hier gewaltig nicht. Profitgier.

Wenn die Frau Nein sagt, so ist dem Folge zu leisten von dem Mann, hält er sich nicht dran, stellt das für mich nicht einvernehmlichen GV dar - sprich Sex gegen den eigenen willen - eine Vergewaltigung.

Sehe ich exakt wie du.

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29. Januar 2015 um 11:32

Eine solche Gesetzeslücke ist eine Schande für Deutschland,
kann gar nicht glauben, dass es in Deutschland legal ist, gegen den Willen der Frau den Geschlechtsverkehr auszuüben.

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29. Januar 2015 um 11:47

Scheisse sowas
Wenn man Filme illegal Downloadet bekommt man 5 Jahre haft
wenn eine Frau Vergewaltigt wird Geldstrafe ?
was soll das ?
NEIN bedeutet NEIN

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29. Januar 2015 um 12:11

Wenn eine Frau "nein" sagt,
meint sie doch in 90% aller Fälle doch "ja".

Wenn sie anfängt, sich mit Händen und Füßen zu wehren, dann ist klar: STOP
Aber "nein" sagen, sich zieren, um dann doch die Beine breit zu machen, ist doch gerade das, worauf die meisten Frauen stehen.

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29. Januar 2015 um 15:14
In Antwort auf huldah_11901009

Wenn eine Frau "nein" sagt,
meint sie doch in 90% aller Fälle doch "ja".

Wenn sie anfängt, sich mit Händen und Füßen zu wehren, dann ist klar: STOP
Aber "nein" sagen, sich zieren, um dann doch die Beine breit zu machen, ist doch gerade das, worauf die meisten Frauen stehen.

Danke für die Klarstellung,
für solche Leute wie Dich wären solche Gesetzesänderungen gedacht

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29. Januar 2015 um 16:54

Woher
beziehst du diese Information? Die deutsche Rechtsprechung kennt hier den Tatbestand des Freiheitsentzuges bzw. die bloße Androhung von Gewalt (http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html). Somit wäre mit einem eindeutigen "Nein", einer der beiden erfüllt. Das Problem bleibt auch bei deinem Vorschlag in der Beweisbarkeit!

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29. Januar 2015 um 17:08
In Antwort auf jonas731

Woher
beziehst du diese Information? Die deutsche Rechtsprechung kennt hier den Tatbestand des Freiheitsentzuges bzw. die bloße Androhung von Gewalt (http://dejure.org/gesetze/StGB/177.html). Somit wäre mit einem eindeutigen "Nein", einer der beiden erfüllt. Das Problem bleibt auch bei deinem Vorschlag in der Beweisbarkeit!

Sry, Richtigstellung
Der Freiheitsentzug kam aus dem österreichischen StGB. Im deutschen gibt das so nicht, hier gilt die Ausnutzung der Schutzlosigkeit. Was jedoch in dieser Diskussion auf das gleiche hinausläuft.

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29. Januar 2015 um 18:14

Nö genauso wie Deutschland keinen Baldiun light braucht

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29. Januar 2015 um 18:29

Du kennst doch "seine" Quellen

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29. Januar 2015 um 19:18

Hallo
Bundesjustizminister Heiko Maas hatte angekündigt für das erste Halbjahr 2015 einen Gesetzentwurf vorzulegen. Viel zu oft könnten Vergewaltigungen nicht bestraft werden, weil das Sexualstrafrecht Lücken habe, so Maas. Das gelte etwa für Fälle, bei denen der Täter das Überraschungsmoment nutze und das Opfer keine Gegenwehr leisten könne. Der Justizminister wörtlich: Wir werden alles tun, womit wir Frauen besser vor sexueller Gewalt schützen.

Das heisst, die bisherigen "Schutzlücken" im Recht sollen geschlossen werden.
Nach einer Information des Magazins "Spiegel" soll Maas einer neuen Reform des Gesetes lange Zeit ablehnend gegenübergestanden haben und erst nach andauernden politischen Druck nachgegeben haben.

Der Druck kam von Frauenrechtsorganisationen und natürlich von der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig, die bereits seit ihrem Amtsantritt für schärfere Regelungen eintritt.

Die von dir angegebene Prozentzahl kann ich nicht nachvollziehen. Du meintest sicherlich 90 % der Vergewaltigungsopfer sagen die Wahrheit. 10% lügen.

Das große Problem hierbei wird sein, dass es IMMER Aussage gegen Aussage stehen wird. Bis jetzt heißt es bei uns noch .....im Zweifel für den Angeklagten. Dieses müsste gerechterweise für Männer und Frauen gelten.

Außerdem sind Gerichte oder natürlich auch die Polizeidienststellen so stark überlastet, dass das Sichten und Ausarbeiten aller Beweise gar nicht immer möglich ist.

Ein Nein ist und bleibt eben schwer zu beweisen ohne blaue Flecken oder sonstige Verletzungen. Das ist ganz bitter aber so ist es leider.

DU hättest da einen Vorschlag?
Ich trau mich fast nicht zu fragen, wie der wohl aussehen mag.

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29. Januar 2015 um 20:03

Hi Charlie,
hier:

http://www.tagesschau.de/inland/studie-vergewaltigung100.html

http://www.emma.de/artikel/der-fall-kachelmann-die-opfer-schlagen-zurueck-266144 (hier ab dem fünften Absatz)

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29. Januar 2015 um 20:08
In Antwort auf jonas731

Sry, Richtigstellung
Der Freiheitsentzug kam aus dem österreichischen StGB. Im deutschen gibt das so nicht, hier gilt die Ausnutzung der Schutzlosigkeit. Was jedoch in dieser Diskussion auf das gleiche hinausläuft.

Was meinst Du denn, ist unter "schutzlosigkeit" zu verstehen?
Wenn sich eine 15-Jährige zusammen mit ihrer Mutter, deren Freundin und einen betrunkenen und allgemein als stark gewalttätigen Mann in der Wohnung, diese 15-Jährige dann mitbekommt, wie der Mann die Freundin der Mutter krankenhausreif prügelt, um sich dann anschließend der 15-Jährigen sexuell anzunehmen und eindeutig auf Geschlechtsverkehr dringt.
Wäre das so eine Form von "Schutzlosigkeit" oder würdest Du sagen, die 15-Jährige hat, nachdem sie mehrfach unter Tränen geäußert hat, dass sie das nicht will, eine reale Chance, sich gegen den Übergriff körperlich zur Wehr zu setzen?

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29. Januar 2015 um 20:13
In Antwort auf ungespielt

Hallo
Bundesjustizminister Heiko Maas hatte angekündigt für das erste Halbjahr 2015 einen Gesetzentwurf vorzulegen. Viel zu oft könnten Vergewaltigungen nicht bestraft werden, weil das Sexualstrafrecht Lücken habe, so Maas. Das gelte etwa für Fälle, bei denen der Täter das Überraschungsmoment nutze und das Opfer keine Gegenwehr leisten könne. Der Justizminister wörtlich: Wir werden alles tun, womit wir Frauen besser vor sexueller Gewalt schützen.

Das heisst, die bisherigen "Schutzlücken" im Recht sollen geschlossen werden.
Nach einer Information des Magazins "Spiegel" soll Maas einer neuen Reform des Gesetes lange Zeit ablehnend gegenübergestanden haben und erst nach andauernden politischen Druck nachgegeben haben.

Der Druck kam von Frauenrechtsorganisationen und natürlich von der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig, die bereits seit ihrem Amtsantritt für schärfere Regelungen eintritt.

Die von dir angegebene Prozentzahl kann ich nicht nachvollziehen. Du meintest sicherlich 90 % der Vergewaltigungsopfer sagen die Wahrheit. 10% lügen.

Das große Problem hierbei wird sein, dass es IMMER Aussage gegen Aussage stehen wird. Bis jetzt heißt es bei uns noch .....im Zweifel für den Angeklagten. Dieses müsste gerechterweise für Männer und Frauen gelten.

Außerdem sind Gerichte oder natürlich auch die Polizeidienststellen so stark überlastet, dass das Sichten und Ausarbeiten aller Beweise gar nicht immer möglich ist.

Ein Nein ist und bleibt eben schwer zu beweisen ohne blaue Flecken oder sonstige Verletzungen. Das ist ganz bitter aber so ist es leider.

DU hättest da einen Vorschlag?
Ich trau mich fast nicht zu fragen, wie der wohl aussehen mag.

Vielen Dank,
der allererste differenzierte und sachlich fundierte Beitrag hier in diesem thread (was leider seh viel über das Klientel aussagt, das hier unetrwegs ist).

Mit 90% meinte ich schon, dass tatsächlich nur ca. 10% aller Anzeigen wegen Vergewaltigung zu einer Verurteilung des Täters führen. Unter den Fällen, die nicht zu einer Verurteilung führen, enden die wenigsten nach hauptverhandlung mit einem Freispruch aus Mangel an Beweisen, sondern werden bereits zeitnah nach Anzeigeerstellung wieder angezeigt, davon wiederum in den meisten Fällen sogar wegen "bewiesener Unschuld", was die Mär von der Falschanschuldigung am Leben erhält. Dabei wird all diesen Fällen die Aussage der Frau gar nicht in Zweifel gezogen, es handelt sich schlicht um die Gesetzeslücke. Und das Ausnutzen von Gesetzeslücken ist nunmal völlig legal, auch wenn dabei Menschenseelen zerstört werden.

Was die Falschanschuldigungen selbst betrifft, so liegen diese bei gerademal ca. 3% aller Anzeigen.

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29. Januar 2015 um 20:15

Klar ist die Beweislage oftmals schwierig,
wenn keine klaren Spuren eines Kampfes und Verletzungen dokumentiert werden können; gleichzeitig aber auch nicht ausgeschlossen.

Auf jeden Fall aber sind wir uns soch alle eingi darin, dass die Beweisbarkeit einer Tat kein Kriterium für die Strafbarkeit einer Tat sein darf.

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29. Januar 2015 um 20:16
In Antwort auf jolie_12737630


Ich finde da unser System auch zu mager, was die Rechtssprechung ausgeht.
Man stelle sich vor die Frau wird schwanger von solch einem Missbrauch, die psychische Belastung ist allgemein ziemlich groß, und benötigt Jahre der Therapie - geschweige denn das solche Erlebnisse nie vergessen werden können.
Einer der sich mal einen Film im Internet lädt und dabei erwischt wird bekommt fast die selbe Sprache, da muss man sich mal im klaren drüber sein.

Jemand der Daten klaut, die keinerlei Auswirkungen auf eine einzelne Person haben, geschweige denn die psychische Belastung mit führen wird in der Regel härter bestraft, als jemand der eine Frau vergewaltigt hat oder ein Kind (!) - also irgendwas stimmt hier gewaltig nicht. Profitgier.

Wenn die Frau Nein sagt, so ist dem Folge zu leisten von dem Mann, hält er sich nicht dran, stellt das für mich nicht einvernehmlichen GV dar - sprich Sex gegen den eigenen willen - eine Vergewaltigung.

Sehe ich exakt wie du.


Danke

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29. Januar 2015 um 21:23

Männer werden schon genug benachteiligt!
7,4% aller Angezeigten Vergewaltigungen sind nachweislich falsch und frei erfunden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, man findet Zahlen bis zu 41%! Und für so ganz abwegig finde ich das nicht, wen man bedenkt, wie oft Männer auch anderweitig zu unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden.

Und solche falschen Beschuldigungen können sogar bei nachgewiesener Falschanschuldigung für den Beschuldigten verherende Folgen haben, privat wie beruflich können ganze Existenzen ruiniert werden.

Hier wäre Handlungsbedarf für härtere Strafen.
Denn schon heute sind Männer in der Beziehung fast Freiwild. Bekannte Fälle wie Kachelmann oder Dahl sind hier prominete Fälle.

Die vorgeschlagene "Vergewaltigung light" mit solch aberwitzigen Strafen (5 Jahre -10 Jahren) würde die Situation noch weiter verschärfen. Frauen sind auch keine Engel, auch wenn viele Feministeninen glauben. Sie können genausso von schlechten Motiven geleitet sein, wie Männer.

Von daher ein klares Nein, soetwas darf es nicht geben, denn allein schon die Anschuldigung kann ganze Leben zerstören.

Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren. Der Gesetzgeber ist hier allerdings der falsche Adressat.

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29. Januar 2015 um 22:07
In Antwort auf huldah_11901009

Wenn eine Frau "nein" sagt,
meint sie doch in 90% aller Fälle doch "ja".

Wenn sie anfängt, sich mit Händen und Füßen zu wehren, dann ist klar: STOP
Aber "nein" sagen, sich zieren, um dann doch die Beine breit zu machen, ist doch gerade das, worauf die meisten Frauen stehen.

Wäh!
idioten wie dich muss es wahrscheinlich auch geben, aber ich bete inständig, dass sie sich nicht fortzupflanzen, weil sie selbst dazu zu doof sind.

echt, ey. geht's noch?!

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29. Januar 2015 um 22:14
In Antwort auf marcie_12364973

Männer werden schon genug benachteiligt!
7,4% aller Angezeigten Vergewaltigungen sind nachweislich falsch und frei erfunden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, man findet Zahlen bis zu 41%! Und für so ganz abwegig finde ich das nicht, wen man bedenkt, wie oft Männer auch anderweitig zu unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden.

Und solche falschen Beschuldigungen können sogar bei nachgewiesener Falschanschuldigung für den Beschuldigten verherende Folgen haben, privat wie beruflich können ganze Existenzen ruiniert werden.

Hier wäre Handlungsbedarf für härtere Strafen.
Denn schon heute sind Männer in der Beziehung fast Freiwild. Bekannte Fälle wie Kachelmann oder Dahl sind hier prominete Fälle.

Die vorgeschlagene "Vergewaltigung light" mit solch aberwitzigen Strafen (5 Jahre -10 Jahren) würde die Situation noch weiter verschärfen. Frauen sind auch keine Engel, auch wenn viele Feministeninen glauben. Sie können genausso von schlechten Motiven geleitet sein, wie Männer.

Von daher ein klares Nein, soetwas darf es nicht geben, denn allein schon die Anschuldigung kann ganze Leben zerstören.

Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren. Der Gesetzgeber ist hier allerdings der falsche Adressat.

Ich bin gerührt..
..die armen Männer, die armen opfer.

falschanschuldigung und deren folgen sind schlimm, das ist wahr. eine Vergewaltigung ist das aber nicht minder. deinen minderbemittelten Schwachsinn von wegen "verbal einstecken" ist kaum zu begegnen. ich hab die leiter gesucht, sie war zu kurz, um auf dein Niveau herabzusteigen. viel spaß da unten.

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29. Januar 2015 um 22:30
In Antwort auf wilf_12449586

Was meinst Du denn, ist unter "schutzlosigkeit" zu verstehen?
Wenn sich eine 15-Jährige zusammen mit ihrer Mutter, deren Freundin und einen betrunkenen und allgemein als stark gewalttätigen Mann in der Wohnung, diese 15-Jährige dann mitbekommt, wie der Mann die Freundin der Mutter krankenhausreif prügelt, um sich dann anschließend der 15-Jährigen sexuell anzunehmen und eindeutig auf Geschlechtsverkehr dringt.
Wäre das so eine Form von "Schutzlosigkeit" oder würdest Du sagen, die 15-Jährige hat, nachdem sie mehrfach unter Tränen geäußert hat, dass sie das nicht will, eine reale Chance, sich gegen den Übergriff körperlich zur Wehr zu setzen?

Unter dieser Passage
wird verstanden, dass der Täter die Schutzlosigkeit des Opfers ausnutzt (Z.B. Vater-Kind-Verhältnis, oder sonstige Autoritätsverhältnisse). Hierzu benötigt es noch gar keine Form von Gewalt, sondern lediglich den Tatbestand, dass das Opfer sich nicht wehren kann oder sich nicht traut und zwar schon beginnend mit der sexuellen Nötigung. An diesem Beispiel hier, muss das Mädchen mit Gewaltanwendung rechnen. Bereits die bloße Androhung einer Gefahr für Leib und Leben und eine sexuelle Nötigung (was bereits eine verbale Äußerung darstellt) ist strafbar, die durchgeführte Vergewaltigung sowieso.
Leider bleibt immer noch das Problem der Beweisführung.

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29. Januar 2015 um 22:35
In Antwort auf jonas731

Unter dieser Passage
wird verstanden, dass der Täter die Schutzlosigkeit des Opfers ausnutzt (Z.B. Vater-Kind-Verhältnis, oder sonstige Autoritätsverhältnisse). Hierzu benötigt es noch gar keine Form von Gewalt, sondern lediglich den Tatbestand, dass das Opfer sich nicht wehren kann oder sich nicht traut und zwar schon beginnend mit der sexuellen Nötigung. An diesem Beispiel hier, muss das Mädchen mit Gewaltanwendung rechnen. Bereits die bloße Androhung einer Gefahr für Leib und Leben und eine sexuelle Nötigung (was bereits eine verbale Äußerung darstellt) ist strafbar, die durchgeführte Vergewaltigung sowieso.
Leider bleibt immer noch das Problem der Beweisführung.

Zustimm
Das stimmt so.

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30. Januar 2015 um 8:57
In Antwort auf gobnet_12357418

Ich bin gerührt..
..die armen Männer, die armen opfer.

falschanschuldigung und deren folgen sind schlimm, das ist wahr. eine Vergewaltigung ist das aber nicht minder. deinen minderbemittelten Schwachsinn von wegen "verbal einstecken" ist kaum zu begegnen. ich hab die leiter gesucht, sie war zu kurz, um auf dein Niveau herabzusteigen. viel spaß da unten.

Leiter
Ehrlich gesagt fand ich es schon reichlich schwer eine Leiter zu finden die tief genug runter geht, um ernsthaft über diese Idee überhaupt zu diskutieren.
Das deutsche Rechtssystem benachteilt Männer schon in sovielen Punkten( Vateerschaftstest oder aktuell Samenspende), da braucht es keine weiteren.
Wie soll das denn geregelt werden. Schriftleiche Einverständniserklärung? Ach, die könnte ja auch erzwungen sein. Also vor jedem GV zum Notar!
Wie sieht es mit Verführung aus. Sie sagt erst nein und lässt sich dann doch verführen. Wie ist es bei umgekehrter Rollenverteilung?
Solche Spiele sind evolutionär vorprogrammiert (Teil der Romantik) und dr Übergang zu einer Straftat oft fließend und individuell unterschiedlich.

Vergewaltigung ist ein schwere Körperverletzung und sollte venau wie diese bestraft werden.
Ihr Motiv ist eher von Dominanz und Erniedrigung bestimmt, als von Sexualität.
Vielleicht wäre den Frauen mehr damit geholfen, den Sondrstrafbestand Vergewaltigung ganz zu streichen. Dann hat Frau nicht das Gefühl Opfer einer ganz besondern Straftat gewesen zu sein, was die Verarbeitung einer solchen eventuell erleichtert, schon weil die Gruppe der Betroffenen wächst (um Männer die auf andere Weise erniedrigt wurden).

Ein Strafbestand Vergewaltigung light würde vor allem eins bewirken: Es würde die "echte" Vergewaltigung bagatellisiern.

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30. Januar 2015 um 9:44
In Antwort auf marcie_12364973

Männer werden schon genug benachteiligt!
7,4% aller Angezeigten Vergewaltigungen sind nachweislich falsch und frei erfunden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, man findet Zahlen bis zu 41%! Und für so ganz abwegig finde ich das nicht, wen man bedenkt, wie oft Männer auch anderweitig zu unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden.

Und solche falschen Beschuldigungen können sogar bei nachgewiesener Falschanschuldigung für den Beschuldigten verherende Folgen haben, privat wie beruflich können ganze Existenzen ruiniert werden.

Hier wäre Handlungsbedarf für härtere Strafen.
Denn schon heute sind Männer in der Beziehung fast Freiwild. Bekannte Fälle wie Kachelmann oder Dahl sind hier prominete Fälle.

Die vorgeschlagene "Vergewaltigung light" mit solch aberwitzigen Strafen (5 Jahre -10 Jahren) würde die Situation noch weiter verschärfen. Frauen sind auch keine Engel, auch wenn viele Feministeninen glauben. Sie können genausso von schlechten Motiven geleitet sein, wie Männer.

Von daher ein klares Nein, soetwas darf es nicht geben, denn allein schon die Anschuldigung kann ganze Leben zerstören.

Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren. Der Gesetzgeber ist hier allerdings der falsche Adressat.

Nicht nur ein Falschanschuldigung kann verheerende Folgen haben,
wie Du so schön beschreibst, sondern auch eine vollkommen berechtigte Vergewaltigungsanzeige, wenn die Frau die Tat nicht zweifelsfrei nachweisen kann. Denn auch sie, das Vergewaltigungsopfer, wird nur zu gerne von allen möglichen Seiten mit Dreck beworfen, viel Dreck.

Und gib doch bitte mal die Quellen für diese 7% bzw. 41% an.

LG, Tanja

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30. Januar 2015 um 9:53
In Antwort auf marcie_12364973

Männer werden schon genug benachteiligt!
7,4% aller Angezeigten Vergewaltigungen sind nachweislich falsch und frei erfunden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, man findet Zahlen bis zu 41%! Und für so ganz abwegig finde ich das nicht, wen man bedenkt, wie oft Männer auch anderweitig zu unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden.

Und solche falschen Beschuldigungen können sogar bei nachgewiesener Falschanschuldigung für den Beschuldigten verherende Folgen haben, privat wie beruflich können ganze Existenzen ruiniert werden.

Hier wäre Handlungsbedarf für härtere Strafen.
Denn schon heute sind Männer in der Beziehung fast Freiwild. Bekannte Fälle wie Kachelmann oder Dahl sind hier prominete Fälle.

Die vorgeschlagene "Vergewaltigung light" mit solch aberwitzigen Strafen (5 Jahre -10 Jahren) würde die Situation noch weiter verschärfen. Frauen sind auch keine Engel, auch wenn viele Feministeninen glauben. Sie können genausso von schlechten Motiven geleitet sein, wie Männer.

Von daher ein klares Nein, soetwas darf es nicht geben, denn allein schon die Anschuldigung kann ganze Leben zerstören.

Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren. Der Gesetzgeber ist hier allerdings der falsche Adressat.

Tag
"Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren."

Das musst du etwas genauer erklären.

Verbal mag eine Frau sich durchaus zur Wehr setzen können, körperlich sind die meisten Männer ihnen jedoch Haus hoch überlegen. Was soll sie dann tun?
Sich verletzen lassen oder Schlimmeres oder "vorerst" gute Miene zum bösen Spiel machen.

Ich meine gelesen zu haben, dass Frauen sogar dazu geraten wird. Im Nachhinein sind sie dann die Bösen, weil sie die Unwahrheit erzählen?

Es gibt auch schwarze Schafe unter den Frauen, das ist mal unbestritten. Eine einfache, pauschale Regelung gibt es da nicht um allen gerecht zu werden.

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30. Januar 2015 um 10:14

Vielen Vergewaltigungsopfern wäre scho damit geholfen,
dass man sie ernst nimmt, und dem Leid, das sie erlitten haben, Respekt zollt.
Den Wenigsten geht es um möglichst hohe Strafen für den Täter. Sie würden auch eine geringe Strafe akzeptieren, wenn es dem Täter nur aufrichtig leid tun würde.

Aber unsere Gesellschaft geht leider sehr zwielichtig mit dem Thema um. Beim Angeklagten wird gebetsmühlenartig die Unschuldsvermutung in den Vordergrund gehoben, aber das mutmaßliche Opfer darf mit Schmutz beworfen werden, wer und soviel er will.

Das erinnert mich daran, wie sämtliche große Medien den Kachelmann-Prozess zum Anlass nahmen, das Thema Falschanschuldigung zum Titelthema zu machen, und das trotz der juristischen Bewertung, dass mit sehr großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich eine Vergewaltigung stattgefunden hat, und eben nur aufgrund sehr geringer Restzweifel Freispruch erfolgen muss.
Wie sich das mutmaßliche Vergewaltigungsopfer bei dieser Schlammschlacht gefühlt haben muss, hat da niemanden interessiert. Für sie galt die Unschuldsvermutung nicht.

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30. Januar 2015 um 10:56
In Antwort auf wilf_12449586

Klar ist die Beweislage oftmals schwierig,
wenn keine klaren Spuren eines Kampfes und Verletzungen dokumentiert werden können; gleichzeitig aber auch nicht ausgeschlossen.

Auf jeden Fall aber sind wir uns soch alle eingi darin, dass die Beweisbarkeit einer Tat kein Kriterium für die Strafbarkeit einer Tat sein darf.

Strafbarkeit bedeutet,
dass eine Tat per Gesetz bestraft werden muss, wenn sie bewiesen werden kann.
Ärgerlich, so etwas erklären zu müssen.

Und ob eine Tat in das StGB aufgenommen werden soll, darf selbstverständlich nicht davon abhängig gemacht werden davon, ob sie naturgemäß eher leicht oder eher schwierig zu beweisen ist.

Die Beweisbarkeit, aufgrund der eine Verurteilung zu erfolgen hat, ist eine andere Frage, als die der Strafbarkeit.

Da meinen Leute mitlabern zu müssen, die von Strafrecht und Strafprozessordnung keine Ahnung haben, dass man nur noch den Kopf schütteln kann.

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30. Januar 2015 um 11:01
In Antwort auf marcie_12364973

Leiter
Ehrlich gesagt fand ich es schon reichlich schwer eine Leiter zu finden die tief genug runter geht, um ernsthaft über diese Idee überhaupt zu diskutieren.
Das deutsche Rechtssystem benachteilt Männer schon in sovielen Punkten( Vateerschaftstest oder aktuell Samenspende), da braucht es keine weiteren.
Wie soll das denn geregelt werden. Schriftleiche Einverständniserklärung? Ach, die könnte ja auch erzwungen sein. Also vor jedem GV zum Notar!
Wie sieht es mit Verführung aus. Sie sagt erst nein und lässt sich dann doch verführen. Wie ist es bei umgekehrter Rollenverteilung?
Solche Spiele sind evolutionär vorprogrammiert (Teil der Romantik) und dr Übergang zu einer Straftat oft fließend und individuell unterschiedlich.

Vergewaltigung ist ein schwere Körperverletzung und sollte venau wie diese bestraft werden.
Ihr Motiv ist eher von Dominanz und Erniedrigung bestimmt, als von Sexualität.
Vielleicht wäre den Frauen mehr damit geholfen, den Sondrstrafbestand Vergewaltigung ganz zu streichen. Dann hat Frau nicht das Gefühl Opfer einer ganz besondern Straftat gewesen zu sein, was die Verarbeitung einer solchen eventuell erleichtert, schon weil die Gruppe der Betroffenen wächst (um Männer die auf andere Weise erniedrigt wurden).

Ein Strafbestand Vergewaltigung light würde vor allem eins bewirken: Es würde die "echte" Vergewaltigung bagatellisiern.

Die Frage der Verführung
wäre mit meinem Formulierungs-Vorschlag doch berücksichtigt. Wenn sich die Frau während der sexuellen Avancen des Mannes umentscheidet, und aktiv an den sexuellen Handlungen mitwirkt, neutralisiert sie ihren zuvor geäußerten Unwillen.

Auf Deinen (ernstgemeinten?) Vorschlag, Straftaten aus dem StGB zu streichen, damit sich die Opfer nicht mehr so sehr als Opfer fühlen, gehe ich lieber nicht ein.

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30. Januar 2015 um 11:04
In Antwort auf marcie_12364973

Männer werden schon genug benachteiligt!
7,4% aller Angezeigten Vergewaltigungen sind nachweislich falsch und frei erfunden. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher sein, man findet Zahlen bis zu 41%! Und für so ganz abwegig finde ich das nicht, wen man bedenkt, wie oft Männer auch anderweitig zu unrecht sexueller Übergriffe beschuldigt werden.

Und solche falschen Beschuldigungen können sogar bei nachgewiesener Falschanschuldigung für den Beschuldigten verherende Folgen haben, privat wie beruflich können ganze Existenzen ruiniert werden.

Hier wäre Handlungsbedarf für härtere Strafen.
Denn schon heute sind Männer in der Beziehung fast Freiwild. Bekannte Fälle wie Kachelmann oder Dahl sind hier prominete Fälle.

Die vorgeschlagene "Vergewaltigung light" mit solch aberwitzigen Strafen (5 Jahre -10 Jahren) würde die Situation noch weiter verschärfen. Frauen sind auch keine Engel, auch wenn viele Feministeninen glauben. Sie können genausso von schlechten Motiven geleitet sein, wie Männer.

Von daher ein klares Nein, soetwas darf es nicht geben, denn allein schon die Anschuldigung kann ganze Leben zerstören.

Wenn Frauen frei und selbstbestimmt leben wollen, müssen sie damit Leben auch mal verbal einzustecken und lernen sich dagegegen effektiv zu wehren. Der Gesetzgeber ist hier allerdings der falsche Adressat.

Gib doch mal die Quellen, für
a) Deine abenteuerlichen Zahlen von "bis zu 41%", die Du genannt hast

und

b) Deine Behauptungen, Kachelmann oder Dall wären Opfer von Falschanschuldigung geworden. Mindestens bei Kachelmann ist das sehr stark anzuzweifeln. Aber auch für das mutmaßliche Dall-Opfer gilt die Unschuldsvermutung

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30. Januar 2015 um 12:31
In Antwort auf wilf_12449586

Gib doch mal die Quellen, für
a) Deine abenteuerlichen Zahlen von "bis zu 41%", die Du genannt hast

und

b) Deine Behauptungen, Kachelmann oder Dall wären Opfer von Falschanschuldigung geworden. Mindestens bei Kachelmann ist das sehr stark anzuzweifeln. Aber auch für das mutmaßliche Dall-Opfer gilt die Unschuldsvermutung

Quellen
Das eine war ein Anwaltsseite die Google bei den Suchbegriffen ganz oben auftaucht und das andere eine glaube sogar von dir genannte (tagesschau).

Sowohl bei Kachelmann, als auch bei Dahl konnten den Frauen eine mangelnde Glaubwürdigkeit nachgewiesen werden (Gutachten).

Und nochmal, soll ein Mann nur auf Grund der Aussage einer Frau die nicht belegbar ist vor Gericht gezogen und verurteilt werden dürfen?
Was haben Sie für ein Rechtsverständnis wenn Sie diese Frage mit ja beantworten?

Sie scheinen wirklich davon überzeugt zu sein, Frauen seien besser Menschen. Sind sie aber nicht. Sie handeln genauso (oft) wie Männer aus niederen Beweggründen.

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30. Januar 2015 um 15:54

Nein heißt nein,
und jeder erwachsene Mensch weiß, was "nein" bedeutet.

Jetzt willst du ernsthaft behaupten, Frauen, die auf "harten Sex" stehen (was übrigend NICHTS mit NEIN zu tun hat), sind schuld, wenn Männer vergewaltigen - LOL

Meine Freundin steht zum Beispiel auf harten Sex, und die ist FEMINISTIN

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30. Januar 2015 um 16:00
In Antwort auf marcie_12364973

Quellen
Das eine war ein Anwaltsseite die Google bei den Suchbegriffen ganz oben auftaucht und das andere eine glaube sogar von dir genannte (tagesschau).

Sowohl bei Kachelmann, als auch bei Dahl konnten den Frauen eine mangelnde Glaubwürdigkeit nachgewiesen werden (Gutachten).

Und nochmal, soll ein Mann nur auf Grund der Aussage einer Frau die nicht belegbar ist vor Gericht gezogen und verurteilt werden dürfen?
Was haben Sie für ein Rechtsverständnis wenn Sie diese Frage mit ja beantworten?

Sie scheinen wirklich davon überzeugt zu sein, Frauen seien besser Menschen. Sind sie aber nicht. Sie handeln genauso (oft) wie Männer aus niederen Beweggründen.

Mangelnde Glaubwürdigkeit
wurden auch Kachelmann und Dall nachgewiesen. Mangelnde Glaubwürdigkeit wirst Du quasi jedem Menschen nachweisen können, wenn Du ihn oder sie nur lange genug im kreuzverhör hältst. Heutzutage muss man schon ein halbes Jurastudium absolviert haben, um als Vergewaltigungsopfer im Zeugenstand seine Glaubwürdigkeit zu behalten.
du behauptest darüberhinaus ja geradezu, Lügner könnten keine Opfer von Verbrechen werden.

Ich habe NICHT behauptet, Kachelmann oder Dall sollten verurteilt werden. DU hast behauptet, die beiden wären Opfer einer Falschanschuldigung geworden. Und ich frage mich, woher Du das weißt?

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30. Januar 2015 um 18:04

Komisch,
dass das mutmaßliche Opfer nicht wegen falscher Anschuldigung verurteilt wurde, wo ihre Falschaussage doch bewiesen wurde, komisch, oder?

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30. Januar 2015 um 18:08

Schon komisch,
dass die beiden mutmaßlichen Opfer von Kachelmann und Dall nicht verurteilt wurde, wo ihre Schuld doch angeblich feststellt, komisch, oder?

Horst Arnold ist ein tragischer Fall von Justizwillkür. Erst hat man ihn trotz erheblicher Zweifel wegen Vergewaltigung verurteilt, dann, als man den Justizskandal medial aufbereitete, hat man das mutßamliche Opfer trotz erheblicher Zweifel wegen Falschanschuldigung und Freiheitsberaubung verurteilt. Ein Justizskandal mit einem anderen ausgleich, das ist Rechtssprachung nach Kasseler Art. In fünf Jahren sieht man dann doch wieder alles ganz anders. Die einzigen, die wohl ungeschoren davonkommen werden, sind die Richter, die diese justizposse verbrochen haben

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30. Januar 2015 um 18:48

Woher weißt Du schon wieder,
dass kachelmann unschuldig ist? Bist Du wirklich der Meinung, dass eine vergewaltigte Frau ihr Maul halten soll, wenn sie nicht schon bei geplanter Anzeigeerstattung zweifelsfrei weiß, dass sie die Vergewaltigung selbst ohne jeglichen Richterzweifel beweisen kann?

Kachelmann ist vernichtet, ökonomisch und sozial? Wooo?
Ökonomisch - seine Firma läuft weiter wie bisher, wie kommst Du darauf, er wäre ökonomisch vernichtet?
Sozial - er hat sowohl von Männern als auch von einigen Frauen einen riesen Zuspruch an Solidarität erfahren, von Männern aus Prinzip, obwohl sie sich mit dem Fall und den teils erdrückenden Beweisen gar nicht auseinandergesetzt haben; von Frauen, die auf den harten Kerl stehen, der sich nimmt, was er will.

Wer aber sicher sozial vernichtet ist, ist das mutmaßliche Opfer, die rachsüchtige Geliebte, die schuld daran ist, das echten vergewaltigten Frauen nicht mehr geglaubt wird. Und das obwohl das Gericht festgestellt hat, dass die ergewaltigung mit großer Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat, aber eben geringe Restzweifel bleiben. Was meinst Du geht in ihr vor?
Du siehst nur die sozialen Folgen für den mann, den mutmaßlichen Täter, für die ca. 3% - 10% aller Fälle, in denen die Anschuldigung falsch ist. Die 90% der vergewaltigten Frauen, die neben der Demütigung durch die Vergewaltigung, vor Gericht und in ihrem sozialen Umfeld beleidigt und bespuckt werden, weil sie es gewagt haben, ihren Peiniger, der ihr Lebenspartner, ihr bester Kumpel, etc. war, anzuzeigen. Vergewaltigung, das findet hat in den Köpfen vieler immer noch nur nachts in Parks stattzufinden

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31. Januar 2015 um 19:22

So, dann fasse ich jetzt mal zusammen:
Die allermeisten user sind der Auffassung:

NEIN heißt NEIN

Es späche also nichts dagegen, GV gegen den Willen der Frau durchzuführen, unter Strafe zu stellen, auch wenn keine unmittelbare Gewalt angewendet wird.

Jetzt springen doch noch ein paar ewig gestrige Chauvinisten in die Presche: Ein solcher Strafparagraph könnte theoretisch auch dazu führen, dass Männer zu Unrecht dessen bezichtigt werden.

Hm, also ich stelle die Gegenfrage: Warum nicht gleich das gesamte StGB abschaffen, schließlich saß wegen jedem Delikt schonmal jemand unschuldig vor Gericht? Lieber 100 schuldige Verbrecher laufen lassen, als einen zu Unrecht beschuldigen, der dann trotz Freispruch evtl. soziale Nachteile erleiden muss?
Bitte die logik erklären!

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31. Januar 2015 um 22:26
In Antwort auf wilf_12449586

So, dann fasse ich jetzt mal zusammen:
Die allermeisten user sind der Auffassung:

NEIN heißt NEIN

Es späche also nichts dagegen, GV gegen den Willen der Frau durchzuführen, unter Strafe zu stellen, auch wenn keine unmittelbare Gewalt angewendet wird.

Jetzt springen doch noch ein paar ewig gestrige Chauvinisten in die Presche: Ein solcher Strafparagraph könnte theoretisch auch dazu führen, dass Männer zu Unrecht dessen bezichtigt werden.

Hm, also ich stelle die Gegenfrage: Warum nicht gleich das gesamte StGB abschaffen, schließlich saß wegen jedem Delikt schonmal jemand unschuldig vor Gericht? Lieber 100 schuldige Verbrecher laufen lassen, als einen zu Unrecht beschuldigen, der dann trotz Freispruch evtl. soziale Nachteile erleiden muss?
Bitte die logik erklären!

Ich verstehe auch die Logik nicht,
die hinter der Idee steckt, so etwas nicht ins StGB zu schreiben, weil der Paragraph für Falschanschuldigungen benutzt werden könnte. Die paar Frau, die tatsächlich Falschanschuldigungen begehen, die drehen und wenden den angeblichen Vorfall sowieso so, dass die Vorraussetzungen zur Strafbarkeit erfüllt werden.

Es ist doch aber genau andersrum, dass die vielen vielen Fälle, in denen die Frau Nein gesagt hat, aber sich aus Angst nicht mit Händen und Füßen gewehrt hat, gerade deshalb noch vor Anklageerhebung eingestellt werden, weil die Aussage der Frau eben NICHT angezweifelt wird. So blöd wäre doch keine, die eine Vergewaltigung erfinden wollte.

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31. Januar 2015 um 23:01
In Antwort auf wilf_12449586

Woher weißt Du schon wieder,
dass kachelmann unschuldig ist? Bist Du wirklich der Meinung, dass eine vergewaltigte Frau ihr Maul halten soll, wenn sie nicht schon bei geplanter Anzeigeerstattung zweifelsfrei weiß, dass sie die Vergewaltigung selbst ohne jeglichen Richterzweifel beweisen kann?

Kachelmann ist vernichtet, ökonomisch und sozial? Wooo?
Ökonomisch - seine Firma läuft weiter wie bisher, wie kommst Du darauf, er wäre ökonomisch vernichtet?
Sozial - er hat sowohl von Männern als auch von einigen Frauen einen riesen Zuspruch an Solidarität erfahren, von Männern aus Prinzip, obwohl sie sich mit dem Fall und den teils erdrückenden Beweisen gar nicht auseinandergesetzt haben; von Frauen, die auf den harten Kerl stehen, der sich nimmt, was er will.

Wer aber sicher sozial vernichtet ist, ist das mutmaßliche Opfer, die rachsüchtige Geliebte, die schuld daran ist, das echten vergewaltigten Frauen nicht mehr geglaubt wird. Und das obwohl das Gericht festgestellt hat, dass die ergewaltigung mit großer Wahrscheinlichkeit stattgefunden hat, aber eben geringe Restzweifel bleiben. Was meinst Du geht in ihr vor?
Du siehst nur die sozialen Folgen für den mann, den mutmaßlichen Täter, für die ca. 3% - 10% aller Fälle, in denen die Anschuldigung falsch ist. Die 90% der vergewaltigten Frauen, die neben der Demütigung durch die Vergewaltigung, vor Gericht und in ihrem sozialen Umfeld beleidigt und bespuckt werden, weil sie es gewagt haben, ihren Peiniger, der ihr Lebenspartner, ihr bester Kumpel, etc. war, anzuzeigen. Vergewaltigung, das findet hat in den Köpfen vieler immer noch nur nachts in Parks stattzufinden

Woher?
Woher weißt Du das sie schuldig sind?
Das weißt Du genauso wenig!
Wir alle waren nicht dabei, also können wir es garnicht wissen.
Die Indizien sprechen allerdings eher für die Unschuld. Daher wurden sie auch freigesprochen. Kein Freispruch 1.Klasse, da ja auch die Unschuld nicht bewiesen werden konnt, aber egal.

Und bei allem was ich über den Fall Kachelmann gelesen habe, hat das Gericht keine Vergewaltgung festgestellt, denn dann er hätte folgerichtig auch verurteilt werden müssen. Sie sollte weniger Emma lesen, die ist da bekanntlich nicht unparteisch, sondern voreingenommen.

Und woher nimmts Du die Zahl von nur 3-10% Falschaussagen?
7,4% sind nachgewiesen!
http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Vergewaltigung-Wie-oft-sind-Maenner-Opfer-falscher-Beschuldigungen-id22268641.html

Dein Problem scheint folgendes zu sein:
Mann=Böse -> Täter
Frau=Gut ->Opfer

Und das ist falsch. Klar das Frauen in Sachen körperlicher Gewalt nicht mit den Männern mithalten können, sind sie doch in Sachen Körperkraft in der Regel unterlegen. Aber ansonsten sind sie im Schnitt auch nicht besser.


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31. Januar 2015 um 23:13
In Antwort auf wilf_12449586

So, dann fasse ich jetzt mal zusammen:
Die allermeisten user sind der Auffassung:

NEIN heißt NEIN

Es späche also nichts dagegen, GV gegen den Willen der Frau durchzuführen, unter Strafe zu stellen, auch wenn keine unmittelbare Gewalt angewendet wird.

Jetzt springen doch noch ein paar ewig gestrige Chauvinisten in die Presche: Ein solcher Strafparagraph könnte theoretisch auch dazu führen, dass Männer zu Unrecht dessen bezichtigt werden.

Hm, also ich stelle die Gegenfrage: Warum nicht gleich das gesamte StGB abschaffen, schließlich saß wegen jedem Delikt schonmal jemand unschuldig vor Gericht? Lieber 100 schuldige Verbrecher laufen lassen, als einen zu Unrecht beschuldigen, der dann trotz Freispruch evtl. soziale Nachteile erleiden muss?
Bitte die logik erklären!

Ajirahcs
Falls du dich jetzt fragen solltest was "Ajirahcs" bedeuten soll, dann lese es bitte rückwärts.

Nichts anderes ist dein Vorschlag. In der Scharia wird der die Aussage eines Mannes höher bewertet als die einer Frau.
Du willst das Gegenteil, sonst würde es ja gar keinen Sinn machen, so einen Blödsinn ins StGB zu schreiben.

Denn wie schon heute in fast 60% der Fälle, würde jede Klage daran scheitern, das Aussage gegen Aussage stehen würde.
Allerdings dann wohl in ~100%.

Und das genaze STGB braucht man nicht abschaffen, denn die meisten Taten lassen sich ja hinreichend nachweisen.

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1. Februar 2015 um 0:09

????????ß
Was, im Ernst jetzt? Gut, dass du mir das mal so darlegst, was da rechtlich eigentlich die Grundlage ist. Das ist unfassbar und muss SOFORT geändert werden!!

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4. Februar 2015 um 22:39

Dass der Täter, sofern keine unmittelbare Gewalteinwirkung stattfindet,
in den meisten Fällen nicht überführt werden würde, ist doch kein Grund, die wenigen Fälle, in denen eine Beweisführung erfolgreich wäre, unter den Tisch fallen zu lassen.

Bei Trunkenheitsfahrten geht man davon aus, dass nur jede 700. aufgedeckt wird. Sollte man deshalb Trunkenheit am Steuer wieder legalisieren? Blödsinn!

Jeder Vergewaltiger, der vor Gericht landet und verurteilt wird, ist eine Gefahr weniger für die Gesellschaft.

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5. Februar 2015 um 10:40

Dem ist eben LEIDER nicht so,
lies Dir den Paragraphen nochmal genau durch. Der GV muss gegen den Willen der Frau UND unter Anwendung von Gewalt, Drohung oder Ausnutzung von Schutz- und Hilflosigkeit erfolgen.

Die subjektive Angst der Frau vor einer Eskalation im Falle von Gegenwehr reicht nicht aus, und dafür gäbe es genug tragische Beispiele aus der Rechtspraxis.

Zum Beispiel eine 15-Jährige, die mitbekommt, dass der stark angetrunkene und als aggressiv bekannte 31-jährige Lebenspartner der Mutter eine Freundin im Haus brutal zusammenschlägt und misshandelt, und sich anschließend über eben diese 15-Jährige sexuell hermacht. Sie sagt "nein, nein, nein" und unter Tränen lässt sie, steif wie ein Brett auf der Couch liegend, den GV über sich ergehen.

Der Mann wurde zwar wegen der Misshandlung der Freundin zu drei Jahren Haft verurteilt, vom Vorwurf der Vergewaltigung des Teenagers aber freigesprochen, weil sich diese nicht ausreichend gewehrt hatte.
Und das ist WAHR, ist erfinde hier keine Geschichten, und erzähle LEIDER keinen Bullshit.

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5. Februar 2015 um 11:46
In Antwort auf wilf_12449586

Dem ist eben LEIDER nicht so,
lies Dir den Paragraphen nochmal genau durch. Der GV muss gegen den Willen der Frau UND unter Anwendung von Gewalt, Drohung oder Ausnutzung von Schutz- und Hilflosigkeit erfolgen.

Die subjektive Angst der Frau vor einer Eskalation im Falle von Gegenwehr reicht nicht aus, und dafür gäbe es genug tragische Beispiele aus der Rechtspraxis.

Zum Beispiel eine 15-Jährige, die mitbekommt, dass der stark angetrunkene und als aggressiv bekannte 31-jährige Lebenspartner der Mutter eine Freundin im Haus brutal zusammenschlägt und misshandelt, und sich anschließend über eben diese 15-Jährige sexuell hermacht. Sie sagt "nein, nein, nein" und unter Tränen lässt sie, steif wie ein Brett auf der Couch liegend, den GV über sich ergehen.

Der Mann wurde zwar wegen der Misshandlung der Freundin zu drei Jahren Haft verurteilt, vom Vorwurf der Vergewaltigung des Teenagers aber freigesprochen, weil sich diese nicht ausreichend gewehrt hatte.
Und das ist WAHR, ist erfinde hier keine Geschichten, und erzähle LEIDER keinen Bullshit.

Das
mag ja stimmen mit dem 15 jährigen Mädchen und ist auch alles schlimm genug das solche Typen ungestraft davon kommen, aber ich habe mir den mal genauer angeschaut und in dem ganzen taucht nicht einmal das Wort "und" auf.
Der ganze ist Alternativ aufgebaut, dass heißt, das entweder das eine oder das andere zutreffen muss und nicht alle Punkte.
Wenn du dir zum Beispiel den Absatz 1 einmal anguckst, dann heißt es wenn Punkt 1 oder Punkt 2 oder Punkt 3, dann passiert das und das. Es heißt ja nicht Punkt 1 und Punkt 2 und Punkt 3.
Ich hoffe du verstehst meine Anmerkung.

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5. Februar 2015 um 12:14

Mal was einwerfen:
Wann weiß Mann, dass die Frau wirklich NEIN meint?

Wenn Frauen LINKS sagen, wenn sie RECHTS meinen.

RECHTS ist halt das andere LINKS!

Und wenn ein Mann nach einem NEIN von einer Frau ausgelacht und als Schlappschwanz verhöhnt wurde, dann wird er denken, die will es doch.

Ok, das mit dem 15jährigen Mädchen halte ich auch für daneben!

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5. Februar 2015 um 12:27
In Antwort auf leola_12916811

Mal was einwerfen:
Wann weiß Mann, dass die Frau wirklich NEIN meint?

Wenn Frauen LINKS sagen, wenn sie RECHTS meinen.

RECHTS ist halt das andere LINKS!

Und wenn ein Mann nach einem NEIN von einer Frau ausgelacht und als Schlappschwanz verhöhnt wurde, dann wird er denken, die will es doch.

Ok, das mit dem 15jährigen Mädchen halte ich auch für daneben!

Wenn eine Frau "NEIN" sagt,
dann bedeutet das für mich auch NEIN!

Wer meint, die Frau meint damit in Wirklichkeit ja, der kann (nicht darf!!) sich ja auf ein russich Roulette einlassen, und sich nehmen, worauf er per se kein Recht hat. Wo kein Kläger, dort kein Richter.

Aber ganz sicher kann es nicht sein, weil es ein oder zwei Prozent an Frauen gibt, die es sexuell antörnend finden, dass sich der Mann nimmt, was er will, auch wenn sie "NEIN" sagt, dass die anderen 98% der Frauen darunter leiden müssen. Oder darf ich Deiner Logik zufolge nach auch betrunken Auto fahren, nur weil meine Freunde mich sonst als Weichei verspotten?
Was ist denn das für eine schwachsinnige Argumentation?

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5. Februar 2015 um 12:34
In Antwort auf siran_12064730

Das
mag ja stimmen mit dem 15 jährigen Mädchen und ist auch alles schlimm genug das solche Typen ungestraft davon kommen, aber ich habe mir den mal genauer angeschaut und in dem ganzen taucht nicht einmal das Wort "und" auf.
Der ganze ist Alternativ aufgebaut, dass heißt, das entweder das eine oder das andere zutreffen muss und nicht alle Punkte.
Wenn du dir zum Beispiel den Absatz 1 einmal anguckst, dann heißt es wenn Punkt 1 oder Punkt 2 oder Punkt 3, dann passiert das und das. Es heißt ja nicht Punkt 1 und Punkt 2 und Punkt 3.
Ich hoffe du verstehst meine Anmerkung.


"Wer eine andere Person

1. mit GEWALT,
2. durch DROHUNG mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben oder
3. unter Ausnutzung einer Lage, in der das Opfer der Einwirkung des Täters SCHUTZLOS ausgeliefert ist,

nötigt, sexuelle Handlungen ..."

Die Rechtssprechung, abgesegnet durch den BGH, ist hierzu eindeutig. Der Fall mit der 15-Jährigen ist "nur" ein besonders schlimmes BEISPIEL.

Einen Punkt
4. GEGEN DEN ausdrücklich geäußerten WILLEN des Opfers

hat der Gesetzgeber aus kühner Berechnung nicht vorgesehen und auch nicht beabsichtigt, dies zu ändern.

Es ist und bleibt ein zynischer Mythos, dass ein "NEIN" der Frau eine juristische Bedeutung hätte.

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5. Februar 2015 um 12:48

Damit
ist meiner Meinung nach alles gesagt.

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5. Februar 2015 um 13:17
In Antwort auf wilf_12449586

Wenn eine Frau "NEIN" sagt,
dann bedeutet das für mich auch NEIN!

Wer meint, die Frau meint damit in Wirklichkeit ja, der kann (nicht darf!!) sich ja auf ein russich Roulette einlassen, und sich nehmen, worauf er per se kein Recht hat. Wo kein Kläger, dort kein Richter.

Aber ganz sicher kann es nicht sein, weil es ein oder zwei Prozent an Frauen gibt, die es sexuell antörnend finden, dass sich der Mann nimmt, was er will, auch wenn sie "NEIN" sagt, dass die anderen 98% der Frauen darunter leiden müssen. Oder darf ich Deiner Logik zufolge nach auch betrunken Auto fahren, nur weil meine Freunde mich sonst als Weichei verspotten?
Was ist denn das für eine schwachsinnige Argumentation?

Schwachsinnige Argumentation?
Das mit dem Alk ist schwachsinnig! Eine andere Baustelle!

Und wie kommst du auf nur 2 %???
Da dürfte die berühmte Dunkelziffer erheblich höher liegen!

Du hast noch nie versucht einer Frau ein Getränk anzubieten und sie hat NEIN gesagt? Aber dann doch getrunken?

Das Risiko, dass Frauen hinterher sagen " Ich habe NEIN gesagt " nur um Mann eins reinzuwürgen, ist viel zu groß!

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5. Februar 2015 um 14:40
In Antwort auf wilf_12449586

Dem ist eben LEIDER nicht so,
lies Dir den Paragraphen nochmal genau durch. Der GV muss gegen den Willen der Frau UND unter Anwendung von Gewalt, Drohung oder Ausnutzung von Schutz- und Hilflosigkeit erfolgen.

Die subjektive Angst der Frau vor einer Eskalation im Falle von Gegenwehr reicht nicht aus, und dafür gäbe es genug tragische Beispiele aus der Rechtspraxis.

Zum Beispiel eine 15-Jährige, die mitbekommt, dass der stark angetrunkene und als aggressiv bekannte 31-jährige Lebenspartner der Mutter eine Freundin im Haus brutal zusammenschlägt und misshandelt, und sich anschließend über eben diese 15-Jährige sexuell hermacht. Sie sagt "nein, nein, nein" und unter Tränen lässt sie, steif wie ein Brett auf der Couch liegend, den GV über sich ergehen.

Der Mann wurde zwar wegen der Misshandlung der Freundin zu drei Jahren Haft verurteilt, vom Vorwurf der Vergewaltigung des Teenagers aber freigesprochen, weil sich diese nicht ausreichend gewehrt hatte.
Und das ist WAHR, ist erfinde hier keine Geschichten, und erzähle LEIDER keinen Bullshit.

Das
ist so nicht korrekt, bitte führe die Zitierung weiter. Aus dem Paragraphen geht hervor, dass es noch nicht einmal ein ausgesprochenes Nein braucht, um den Tatbestand bereits zu erfüllen. Hast du eine nachvollziehbare Quelle für dein Beispiel?

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5. Februar 2015 um 15:48
In Antwort auf leola_12916811

Schwachsinnige Argumentation?
Das mit dem Alk ist schwachsinnig! Eine andere Baustelle!

Und wie kommst du auf nur 2 %???
Da dürfte die berühmte Dunkelziffer erheblich höher liegen!

Du hast noch nie versucht einer Frau ein Getränk anzubieten und sie hat NEIN gesagt? Aber dann doch getrunken?

Das Risiko, dass Frauen hinterher sagen " Ich habe NEIN gesagt " nur um Mann eins reinzuwürgen, ist viel zu groß!

Es ist völlig irrelevant,
ob es 2%, 20% oder 0,2% sind, die gerne mal sein sagen, und dann doch darauf spekulieren, genommen zu werden. Denn erstens kommt es auch bei dieser Sorte Frau immer auf die Gegebenheiten und den Mann an, denn auch die wollen nicht immer, überall und von jedem Mann vergewaltigt werden, und zweitens, spielt es keine Rolle, wie viele es sind, denn diese Frauen rechtfertigen es doch nicht, dass deswegen andere Frauen als kollateralschaden mitvergewaltigt werden. Wie dämlich ist das denn, darüber noch diskutieren zu müssen, dass ein "NEIN" ein "NEIN" bedeutet?!

Es gibt auchTypen, die stehn drauf, von ihren Frauen geschlagen zu werden. Ist das denn jetzt ein Freibrief für Deine Freundin, Dir jeden Tag eins auf die Rübe zu haun, oder was?

Die Frage der Falschanschuldigung stellt sich doch nicht für die Strafbarkeit einer verwerflichen Tat an sich. Eine Frau, oder ein Mann, der/ die Dir eins reinwürgen will, wird sich immer eine Geschichte zusammenbasteln können, die die Vorraussetzungen der Strafbarkeit erfüllen. Willst Du als nächstes auch Mord legalisieren, weil deswegen schon Menschen unschuldig vor Gericht standen?

Dämlich, dämlicher, am dämlichsten

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5. Februar 2015 um 15:49
In Antwort auf jonas731

Das
ist so nicht korrekt, bitte führe die Zitierung weiter. Aus dem Paragraphen geht hervor, dass es noch nicht einmal ein ausgesprochenes Nein braucht, um den Tatbestand bereits zu erfüllen. Hast du eine nachvollziehbare Quelle für dein Beispiel?

Ja, Du hast recht,
schlimm...

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