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Berechtigt Unzufriedenheit den Wunsch nach jemand anders?

18. November um 21:10

Ich bin seit etwa einem Jahr mit meiner Freundin zusammen, lebe jetzt aber schon mehrere Monate in einer einstündigen Entfernung von ihr, da ich momentan studiere. In unserem Sexleben läuft es daher nicht mehr großartig rund, weil ich nur übers Wochenende nach Hause komme und noch einiges mehr. Meine Freundin arbeitet hart und lange, weswegen sie sehr gestresst und oft sehr müde ist, daraus resultiert meistens auch eine starke Lustlosigkeit, allerdings kann sie den Job nicht aufgeben. Dazu kommt leider noch, dass sie die Dinge, die ich im Bett sehr erregend und schön finde, selbst nicht mag z.B Blowjob, bestimmte Stellungen etc. Zusammengefasst kann man sagen, dass ich im Monat 3 mal die Chance, überhaupt zum Akt zu kommen, habe und das aber nicht 100 prozentig heißt, dass es auch dazu kommt, wegen bestimmten Faktoren, die ich schon genannt habe. Trotz allem fehlen dann immernoch Inhalte, die ich mir wünschen würde, aber ich natürlich nicht erzwingen will, weil es falsch ist. Ist es verwerflich bzw. falsch von mir über die Woche vielleicht an jemand anderen zu denken oder Vorstellungen davon zu haben, wie es wäre, wenn man das Sexleben von der Beziehung abspalten würde? Natürlich habe ich auch schon oft über das Thema Sex mit ihr gesprochen, aber wie schon erwähnt, will ich ihr bestimmte Dinge nicht aufschwatzen oder sie zwingen und sie kann ja auch nichts dafür, dass sie keine Lust dazu hat. Trotzdem habe ich Angst sie konkret auf das Problem anzusprechen, weil es einerseits rüberkommen könnte, als würde es mir nur darum gehen, als auch, dass ich sie betrügen will.

18. November um 21:24

Zum einen, Sex ist in einer Beziehung nicht alles. Er gehört dazu, keine Frage. Aber, offen gesagt, bei euch scheint einiges mehr als nur der Sex im Argen zu sein. Hast du schon mal darübnacher gedacht, deiner Freundin ihre Freiheit zurück zu geben?

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18. November um 21:43
In Antwort auf candy_2082

Zum einen, Sex ist in einer Beziehung nicht alles. Er gehört dazu, keine Frage. Aber, offen gesagt, bei euch scheint einiges mehr als nur der Sex im Argen zu sein. Hast du schon mal darübnacher gedacht, deiner Freundin ihre Freiheit zurück zu geben?

Dem stimme ich zu, leider passt da wohl nicht sehr viel zwischen Euch - jedenfalls im sexuellen Bereich. Und das schon nach nur einem Jahr, ich würde mir da auch andere Gedanken machen.

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18. November um 21:47
In Antwort auf candy_2082

Zum einen, Sex ist in einer Beziehung nicht alles. Er gehört dazu, keine Frage. Aber, offen gesagt, bei euch scheint einiges mehr als nur der Sex im Argen zu sein. Hast du schon mal darübnacher gedacht, deiner Freundin ihre Freiheit zurück zu geben?

Natürlich. Für mich steht das Bedürfnis meiner Freundin an erster Stelle, was ich auch damit darlegen wollte, dass ich ihr nichts aufzwingen will o.Ä. Außerdem denke ich, dass sie unglaublich viel Freiheit hat und ich ihr auch dabei vertraue, ich rede ihr nichts wirklich aus bzw verbiete ihr etwas, falls das, das war, was du gemeint hast.

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18. November um 21:53
In Antwort auf sunset

Dem stimme ich zu, leider passt da wohl nicht sehr viel zwischen Euch - jedenfalls im sexuellen Bereich. Und das schon nach nur einem Jahr, ich würde mir da auch andere Gedanken machen.

Ich denke, dass du darauf anspielen möchtest, dass ich mir Gedanken, um meine Beziehung machen sollte. Ich sehe sie unglaublich selten, wie ich ja schon oben gesagt habe, allerdings finde ich, dass wir uns dadurch auch viel seltener streiten, also viel harmonischer sind als zuvor. Für mich ist sie immer noch meine Freundin und ich liebe sie, für mich ist sie aber am meisten eine Person, mit der ich alles bereden kann und ihr dabei vertrauen kann. Aber mir kommen natürlich auch Zweifel auf. Eine normale Beziehung wie sie im Bilderbuch steht, dass man sich Nachmittags besuchen kommt, einen Film zusammen schaut oder so, wird in den nächsten 5 Jahren nicht mehr stattfinden. Dazu kommt noch, dass sie nächstes Jahr auch von zuhause weg zieht und ich dann nicht meine Freundin und meine Familie an einem Wochenende abklappern kann. Ich weiß nicht ganz, wie ich das dann handlen soll...

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18. November um 22:11
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In Antwort auf dirk_henf

Ich denke, dass du darauf anspielen möchtest, dass ich mir Gedanken, um meine Beziehung machen sollte. Ich sehe sie unglaublich selten, wie ich ja schon oben gesagt habe, allerdings finde ich, dass wir uns dadurch auch viel seltener streiten, also viel harmonischer sind als zuvor. Für mich ist sie immer noch meine Freundin und ich liebe sie, für mich ist sie aber am meisten eine Person, mit der ich alles bereden kann und ihr dabei vertrauen kann. Aber mir kommen natürlich auch Zweifel auf. Eine normale Beziehung wie sie im Bilderbuch steht, dass man sich Nachmittags besuchen kommt, einen Film zusammen schaut oder so, wird in den nächsten 5 Jahren nicht mehr stattfinden. Dazu kommt noch, dass sie nächstes Jahr auch von zuhause weg zieht und ich dann nicht meine Freundin und meine Familie an einem Wochenende abklappern kann. Ich weiß nicht ganz, wie ich das dann handlen soll...

Hhm, Ihr streitet weniger, weil Ihr Euch nur noch selten seht? Das klingt noch weniger nach einer harmonischen Beziehung.

Ich denke, Ihr würdet Euch in einem freundschaftlichen Verhältnis viel wohler fühlen, es wäre für beide enspannter. Die sexuellen "Unzulänglichkeiten" gäbe es nicht und Ihr könntet einfach die Vorteile, die Du aufgezeigt hast (Reden, Vertrauen ...) zusammen genießen - zumal in der sehr begrenzten Zeit, die Ihr zusammen habt und haben werdet. Und dann seht Ihr, ob es Euch damit gut bzw. besser geht.

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18. November um 22:16
In Antwort auf sunset

Hhm, Ihr streitet weniger, weil Ihr Euch nur noch selten seht? Das klingt noch weniger nach einer harmonischen Beziehung.

Ich denke, Ihr würdet Euch in einem freundschaftlichen Verhältnis viel wohler fühlen, es wäre für beide enspannter. Die sexuellen "Unzulänglichkeiten" gäbe es nicht und Ihr könntet einfach die Vorteile, die Du aufgezeigt hast (Reden, Vertrauen ...) zusammen genießen - zumal in der sehr begrenzten Zeit, die Ihr zusammen habt und haben werdet. Und dann seht Ihr, ob es Euch damit gut bzw. besser geht.

So ähnlich hätte ich das auch zusammen gefasst. Es gibt auch Best Friends zwischen Frau und Mann, ohne dass es eine Freundschaft+ sein muss. Und das hat seine Vorteile, man glaubt es kaum.

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18. November um 22:24
In Antwort auf sunset

Hhm, Ihr streitet weniger, weil Ihr Euch nur noch selten seht? Das klingt noch weniger nach einer harmonischen Beziehung.

Ich denke, Ihr würdet Euch in einem freundschaftlichen Verhältnis viel wohler fühlen, es wäre für beide enspannter. Die sexuellen "Unzulänglichkeiten" gäbe es nicht und Ihr könntet einfach die Vorteile, die Du aufgezeigt hast (Reden, Vertrauen ...) zusammen genießen - zumal in der sehr begrenzten Zeit, die Ihr zusammen habt und haben werdet. Und dann seht Ihr, ob es Euch damit gut bzw. besser geht.

Vielen Dank für deinen Ansatz. Diese Lösung scheint für mich auch sehr vernünftig und eigentlich perfekt zu sein, weil ich wie du auch gesagt hast, mit ihr trotzdem das Vertrauen und Gespräche beibehalten kann. Allerdings denke ich nicht, dass ich dabei auf ihre Zustimmung treffe. Es wird ziemlich hart für sie sein, aber man kann es ja fürs erste Ausprobieren. Doch kann ich mir vorstellen, dass sich dann an der Ausgangslage in diesem Zeitraum nichts großartig verändern wird, ich stürze mich ja nicht auf die nächste, sobald ich die Chance habe. Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich ihr damit seelische Schmerzen bereite, wenn ich so gesagt "Schluss" mache.

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18. November um 22:32

Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich ihr damit seelische Schmerzen bereite, wenn ich so gesagt "Schluss" mache.

Das fürs erste vielleicht ja, aber du bist ja noch für sie da. In irendeinem Sinne, du möchtest es so. Und sorry, wenn ich das so sage, eure Beziehung erscheint, als sei sie im davonlaufen. Wenn du sie gehen lässt, wohin sie will, war es das was sie wollte. Du wolltest doch nur das Beste für sie. Sorry, traurig, aber ist so

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18. November um 22:43
In Antwort auf candy_2082

Außerdem habe ich das Gefühl, dass ich ihr damit seelische Schmerzen bereite, wenn ich so gesagt "Schluss" mache.

Das fürs erste vielleicht ja, aber du bist ja noch für sie da. In irendeinem Sinne, du möchtest es so. Und sorry, wenn ich das so sage, eure Beziehung erscheint, als sei sie im davonlaufen. Wenn du sie gehen lässt, wohin sie will, war es das was sie wollte. Du wolltest doch nur das Beste für sie. Sorry, traurig, aber ist so

Du musst dich nicht für eine Tatsache entschuldigen. Ich bin ein Mensch, der sich auf viele andere Meinungen einlässt. Ja, auch ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass es im Grunde früher oder später auf diesen Punkt hinausläuft, dass wir im schlimmsten Fall keinen Kontakt mehr haben, weil es zeitlich nicht mehr passt o.Ä. Trotzdem bin ich nie auf den Gedanken gekommen vielleicht "einfach" die Beziehung auf eine Freundschaft runter zu drehen. Ich bin mir allerdings unsicher, ob wir das zusammen durchhalten, auf gewisse Sachen zu verzichten. Ich habe mich schonmal zufällig mit meiner Freundin über eine mögliche Situation zu Unterhalten, wie es nach unserer Beziehung aussehen würde und sie war ser Meinung, dass eine Freundachaft keine Option wäre. Ichte immer bisher, dass es das schönste wäre, mach der Beziehung noch in Kontakt zu bleiben, aber eigentlich birgt es nur Schmerzen. Wäre das eine andere Situation oder lässt sich das auch auf diese Geschichte beziehen?

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18. November um 22:55
In Antwort auf dirk_henf

Du musst dich nicht für eine Tatsache entschuldigen. Ich bin ein Mensch, der sich auf viele andere Meinungen einlässt. Ja, auch ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass es im Grunde früher oder später auf diesen Punkt hinausläuft, dass wir im schlimmsten Fall keinen Kontakt mehr haben, weil es zeitlich nicht mehr passt o.Ä. Trotzdem bin ich nie auf den Gedanken gekommen vielleicht "einfach" die Beziehung auf eine Freundschaft runter zu drehen. Ich bin mir allerdings unsicher, ob wir das zusammen durchhalten, auf gewisse Sachen zu verzichten. Ich habe mich schonmal zufällig mit meiner Freundin über eine mögliche Situation zu Unterhalten, wie es nach unserer Beziehung aussehen würde und sie war ser Meinung, dass eine Freundachaft keine Option wäre. Ichte immer bisher, dass es das schönste wäre, mach der Beziehung noch in Kontakt zu bleiben, aber eigentlich birgt es nur Schmerzen. Wäre das eine andere Situation oder lässt sich das auch auf diese Geschichte beziehen?

Das ist alles schwierig, das glaube ich, denn man hatte ja für die Zukunft andere, gemeinsame Pläne. Aber so, wie es jetzt ist, geht es Euch beiden nicht gut. Und überleg mal - vielleicht ist es für sie sogar sowas wie eine Befreiung, also dass sie keinen Sex haben muss, wenn Ihr Euch am Wochenende trefft? Außerdem bleibt Ihr ja weiterhin eng verbunden und in Kontakt und wer weiß, vielleicht, wenn Ihr beide wieder mehr Zeit habt, entwickelt sich wieder ein innigerer Kontakt. Es ist ja nicht gleich alles weg und vorbei, wenn Ihr Eure Beziehung in eine Freundschaft umwandelt.

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18. November um 23:04
In Antwort auf sunset

Das ist alles schwierig, das glaube ich, denn man hatte ja für die Zukunft andere, gemeinsame Pläne. Aber so, wie es jetzt ist, geht es Euch beiden nicht gut. Und überleg mal - vielleicht ist es für sie sogar sowas wie eine Befreiung, also dass sie keinen Sex haben muss, wenn Ihr Euch am Wochenende trefft? Außerdem bleibt Ihr ja weiterhin eng verbunden und in Kontakt und wer weiß, vielleicht, wenn Ihr beide wieder mehr Zeit habt, entwickelt sich wieder ein innigerer Kontakt. Es ist ja nicht gleich alles weg und vorbei, wenn Ihr Eure Beziehung in eine Freundschaft umwandelt.

Ich denke, dass ein Gedanke aus meinem Text hervorgegangen ist, den ich eigentlich so nicht vertrete. Ich zwinge sie nicht zum Sex, allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich selbst gezwungen fühlt, es mir geben zu müssen, weil ich sonst unglücklich sein könnte. In dieser Hinsicht würde ich der Aussage zustimmen. Ich weiß nur, dass sie sehr viele Probleme hat und ich ihr nicht den Gandenstoß versetzen möchte. Trotzdem sollte ich mit ihr darüber reden, dass stimmt und viel muss man ja auch nicht ändern.

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18. November um 23:06
In Antwort auf sunset

Das ist alles schwierig, das glaube ich, denn man hatte ja für die Zukunft andere, gemeinsame Pläne. Aber so, wie es jetzt ist, geht es Euch beiden nicht gut. Und überleg mal - vielleicht ist es für sie sogar sowas wie eine Befreiung, also dass sie keinen Sex haben muss, wenn Ihr Euch am Wochenende trefft? Außerdem bleibt Ihr ja weiterhin eng verbunden und in Kontakt und wer weiß, vielleicht, wenn Ihr beide wieder mehr Zeit habt, entwickelt sich wieder ein innigerer Kontakt. Es ist ja nicht gleich alles weg und vorbei, wenn Ihr Eure Beziehung in eine Freundschaft umwandelt.

Das ist schön gesagt, anders hätte ich es auch sagen können. Falls es sich dann doch auseinander läuft, da kann man manchmal nichts machen, obwohl man es gerne täte, in guter Erknnerung behalten, es gibt heutzutage auch Internet mit Seiten wie Fratzenbuch, wo man in Kontakt bleiben kann. Auch wenn es vielleicht manchmal schmerzhaft ist.

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18. November um 23:13
In Antwort auf dirk_henf

Ich denke, dass ein Gedanke aus meinem Text hervorgegangen ist, den ich eigentlich so nicht vertrete. Ich zwinge sie nicht zum Sex, allerdings habe ich manchmal das Gefühl, dass sie sich selbst gezwungen fühlt, es mir geben zu müssen, weil ich sonst unglücklich sein könnte. In dieser Hinsicht würde ich der Aussage zustimmen. Ich weiß nur, dass sie sehr viele Probleme hat und ich ihr nicht den Gandenstoß versetzen möchte. Trotzdem sollte ich mit ihr darüber reden, dass stimmt und viel muss man ja auch nicht ändern.

Eben, reden wäre wichtig, ehe Du irgendwas veränderst und ansprichst. Da Du weißt, dass sie momentan wenig Lust auf Sex hat, könntest Du ja vorschlagen, dass Ihr das mit dem Sex erstmal sein lasst, einfach damit sie entspannter wird. Statt dessen könnt und solltet Ihr anderweitig zärtlich zueinander sein, so dass sie sich auch nicht verstoßen fühlt und weiß, dass Du zu ihr stehst. So bekommt Ihr auch beide Nähe, die ja auch sehr wichtig ist, um die Bindung zwischen Euch zu festigen.

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18. November um 23:22

Ich werde langsam versuche ihre Nöhe zu gewinnen und das Thema ein wenig hinein zu mischen.

Vielen Dank an euch beide, ihr wart mir eine wirklich sehr große Hilfe 🙏

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18. November um 23:45
Beste Antwort

Dann drücke ich Dir/Euch die Daumen, dass Ihr das irgendwie hinbekommt. Deine Freundin kann wirklich froh sein, so einen mitfühlenden Partner zu haben. Alles Gute!

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19. November um 4:29
In Antwort auf candy_2082

Zum einen, Sex ist in einer Beziehung nicht alles. Er gehört dazu, keine Frage. Aber, offen gesagt, bei euch scheint einiges mehr als nur der Sex im Argen zu sein. Hast du schon mal darübnacher gedacht, deiner Freundin ihre Freiheit zurück zu geben?

Aber ohne ist alles nichts. Weniger noch als ein Essen ohne Salz. Macht doch gerade den Unterschied zur Freundschaft aus. Sehe ich jedenfalls so.
Nach einem Jahr die Luft schonraus? Hört sich so an, als wäre überhaupt nie wirklich welche drin gewesen. Weder bei ihm noch bei ihr. Von Leidenschaft und Begehren liest man jedenfalls auch von seiten des TE nicht wirklich was. 
Mit meinem Partner hatte eich auch das erste Jahr eine Fernbeziehung, er neben der Arbeit noch eine Weiterbildung, ich auch eingespannt mit Arbeit und Kind, aber wenn wir uns dann gesehen haben, könnten wir gemeinsamen Sex kaum erwarten. Und wir sind erheblich älter.
Dass bei den beiden einiges im Argen liegt, würde ich aber auch sagen. Wahrscheinlich passt es einfach nicht. Deshalb finde ich deinen Rat, es zu beenden, richtig. Würde beiden den Freiheit zurückgeben, nicht nur ihr.
Aus falsch verstandenem Anstand oder Angst, zu verletzten, sollte man keine Beziehung aufrechterhalten, egal in welchem Alter, finde ich.

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19. November um 10:37
In Antwort auf zahrakhan

Aber ohne ist alles nichts. Weniger noch als ein Essen ohne Salz. Macht doch gerade den Unterschied zur Freundschaft aus. Sehe ich jedenfalls so.
Nach einem Jahr die Luft schonraus? Hört sich so an, als wäre überhaupt nie wirklich welche drin gewesen. Weder bei ihm noch bei ihr. Von Leidenschaft und Begehren liest man jedenfalls auch von seiten des TE nicht wirklich was. 
Mit meinem Partner hatte eich auch das erste Jahr eine Fernbeziehung, er neben der Arbeit noch eine Weiterbildung, ich auch eingespannt mit Arbeit und Kind, aber wenn wir uns dann gesehen haben, könnten wir gemeinsamen Sex kaum erwarten. Und wir sind erheblich älter.
Dass bei den beiden einiges im Argen liegt, würde ich aber auch sagen. Wahrscheinlich passt es einfach nicht. Deshalb finde ich deinen Rat, es zu beenden, richtig. Würde beiden den Freiheit zurückgeben, nicht nur ihr.
Aus falsch verstandenem Anstand oder Angst, zu verletzten, sollte man keine Beziehung aufrechterhalten, egal in welchem Alter, finde ich.

Ehrlich gesagt hatte ich auch schon vorher den Gedanken, es vielleicht lieber zu beenden, weil es sich für mich zum Beispiel manchmal nicht rund angefühlt hat. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich in der Lage manchmal sauer war oder das ganze vielleicht auch normal ist, dass man so ab und zu denkt. Jedenfalls hatte sie in den Situationen, in denen es mal dazu gekommen wäre, dass wir unsere eigenen Wege gehen würden, immer Lebenszweifeln und ich will ja nicht, dass ihr etwas passiert oder sie sich etwas antut.

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19. November um 12:21
In Antwort auf dirk_henf

Ehrlich gesagt hatte ich auch schon vorher den Gedanken, es vielleicht lieber zu beenden, weil es sich für mich zum Beispiel manchmal nicht rund angefühlt hat. Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich in der Lage manchmal sauer war oder das ganze vielleicht auch normal ist, dass man so ab und zu denkt. Jedenfalls hatte sie in den Situationen, in denen es mal dazu gekommen wäre, dass wir unsere eigenen Wege gehen würden, immer Lebenszweifeln und ich will ja nicht, dass ihr etwas passiert oder sie sich etwas antut.

Du bist doch nicht für sie verantwortlich. Mach bloß nicht den Fehler, aus solchen Gründen diese unbefriedigende Beziehung aufrechtzuerhalten. Wenn sie Selbstzweifel hat oder andere Probleme, die sie nicht allein bewältigen kann, soll sie sich Hilfe suchen. Ein Partner ist weder Therapeut noch Ersatzvater.
Es wird doch bei euch früher oder später sowieso höchstwahrscheinlich zur Trennung kommen, denn wichtige Dinge passen zwischen euch anscheinend nicht und von Lust aufeinander ist nichts spürbar. Auch bei dir nicht. 

Wenn ihr ansonsten gut miteinander klarkommt, könnt ihr vielleicht gute Freunde bleiben, da spricht ja nichts gegen.

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19. November um 12:31
In Antwort auf zahrakhan

Du bist doch nicht für sie verantwortlich. Mach bloß nicht den Fehler, aus solchen Gründen diese unbefriedigende Beziehung aufrechtzuerhalten. Wenn sie Selbstzweifel hat oder andere Probleme, die sie nicht allein bewältigen kann, soll sie sich Hilfe suchen. Ein Partner ist weder Therapeut noch Ersatzvater.
Es wird doch bei euch früher oder später sowieso höchstwahrscheinlich zur Trennung kommen, denn wichtige Dinge passen zwischen euch anscheinend nicht und von Lust aufeinander ist nichts spürbar. Auch bei dir nicht. 

Wenn ihr ansonsten gut miteinander klarkommt, könnt ihr vielleicht gute Freunde bleiben, da spricht ja nichts gegen.

Das klingt sehr vernünftig. Es fällt mir nur sehr schwer, nicht mehr vollständig für sie da zu sein, da ich mich wirklich etwas für sie verantwortlich fühle. Es hilft ihr in der Familie niemand, aber als Freunde wären wir ja eigentlich auch noch für einander da

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19. November um 20:50
Beste Antwort
In Antwort auf zahrakhan

Aber ohne ist alles nichts. Weniger noch als ein Essen ohne Salz. Macht doch gerade den Unterschied zur Freundschaft aus. Sehe ich jedenfalls so.
Nach einem Jahr die Luft schonraus? Hört sich so an, als wäre überhaupt nie wirklich welche drin gewesen. Weder bei ihm noch bei ihr. Von Leidenschaft und Begehren liest man jedenfalls auch von seiten des TE nicht wirklich was. 
Mit meinem Partner hatte eich auch das erste Jahr eine Fernbeziehung, er neben der Arbeit noch eine Weiterbildung, ich auch eingespannt mit Arbeit und Kind, aber wenn wir uns dann gesehen haben, könnten wir gemeinsamen Sex kaum erwarten. Und wir sind erheblich älter.
Dass bei den beiden einiges im Argen liegt, würde ich aber auch sagen. Wahrscheinlich passt es einfach nicht. Deshalb finde ich deinen Rat, es zu beenden, richtig. Würde beiden den Freiheit zurückgeben, nicht nur ihr.
Aus falsch verstandenem Anstand oder Angst, zu verletzten, sollte man keine Beziehung aufrechterhalten, egal in welchem Alter, finde ich.

Ich glaube, es geht auch nicht darum, aus welchen Gründen auch immer eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Es geht vielmehr darum, eine Freundschaft aufrecht zu erhalten. Was sich später ergibt und was nicht, kann der TE zum jetzigen Zeitpunkt nicht wissen.

Wenn es gerade eine schwierige Lebensphase ist, sind Freundschaften auch wichtig. So etwas ist nicht nur eine Bekanntschaft, das ist Freundschaft. Und selbst wenn beide anderweitige Beziheungen haben sollten, muss das nicht das Aus bedeuten. Zugegeben, die Chancen verringern sich drastisch.

Aber jeder der beiden hat einen Ansprechpartner, wenn es da bei wem auch immer auch mal nicht so läuft wie es sollte. Das finde ich sogar wichtig, dass man da jemanden von früher hat.

Und ich habe es selbst schon bemerkt, wobei meine Geschichte ist eine andere, es ist auch gut, dass ich ich als Frau einen Freund habe, mit dem ich keine Beziehung und auch keinen Sex habe und auch nicht möchte, aber mit dem ich über gewisse Probleme reden kann, um meinen Partner besser zu verstehen.

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19. November um 22:54
In Antwort auf candy_2082

Ich glaube, es geht auch nicht darum, aus welchen Gründen auch immer eine Beziehung aufrecht zu erhalten. Es geht vielmehr darum, eine Freundschaft aufrecht zu erhalten. Was sich später ergibt und was nicht, kann der TE zum jetzigen Zeitpunkt nicht wissen.

Wenn es gerade eine schwierige Lebensphase ist, sind Freundschaften auch wichtig. So etwas ist nicht nur eine Bekanntschaft, das ist Freundschaft. Und selbst wenn beide anderweitige Beziheungen haben sollten, muss das nicht das Aus bedeuten. Zugegeben, die Chancen verringern sich drastisch.

Aber jeder der beiden hat einen Ansprechpartner, wenn es da bei wem auch immer auch mal nicht so läuft wie es sollte. Das finde ich sogar wichtig, dass man da jemanden von früher hat.

Und ich habe es selbst schon bemerkt, wobei meine Geschichte ist eine andere, es ist auch gut, dass ich ich als Frau einen Freund habe, mit dem ich keine Beziehung und auch keinen Sex habe und auch nicht möchte, aber mit dem ich über gewisse Probleme reden kann, um meinen Partner besser zu verstehen.

Ja, mir geht es hauptsächlich darum, dass ich in jedem Fall mit ihr im Kontakt bleibe, weil sie mich wie kein anderer Mensch versteht und ich auch niemanden so viel erzähle und vertraue wie ihr. All das möchte ich nicht wegwerfen, aber auch nicht so wie es jetzt ist als Beziehung weiterführen, denn das ist es momentan nicht wirklich für mich. Wenn wir weiter Freunde seien könnten und einfach das gleiche Verhältnis führen ohne Sex o.Ä Behiehungskram, wäre das wirklich perfekt. Sie hätte sowohl die Chance jemanden zu finden, der viel öfter für sie da wäre und ich ja auch, so schlimm wie es für mich auch gerade klingen mag, da ich ja dann trotzdem etwas von ihr verliere.

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20. November um 3:14
In Antwort auf dirk_henf

Ja, mir geht es hauptsächlich darum, dass ich in jedem Fall mit ihr im Kontakt bleibe, weil sie mich wie kein anderer Mensch versteht und ich auch niemanden so viel erzähle und vertraue wie ihr. All das möchte ich nicht wegwerfen, aber auch nicht so wie es jetzt ist als Beziehung weiterführen, denn das ist es momentan nicht wirklich für mich. Wenn wir weiter Freunde seien könnten und einfach das gleiche Verhältnis führen ohne Sex o.Ä Behiehungskram, wäre das wirklich perfekt. Sie hätte sowohl die Chance jemanden zu finden, der viel öfter für sie da wäre und ich ja auch, so schlimm wie es für mich auch gerade klingen mag, da ich ja dann trotzdem etwas von ihr verliere.

Dann schlag ihr das doch vor, dass ihr eure Freundschaft behaltet, aber diePaarbeziehung beendet. Sofern sie das möchte natürlich.

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20. November um 8:23
In Antwort auf dirk_henf

Ich bin seit etwa einem Jahr mit meiner Freundin zusammen, lebe jetzt aber schon mehrere Monate in einer einstündigen Entfernung von ihr, da ich momentan studiere. In unserem Sexleben läuft es daher nicht mehr großartig rund, weil ich nur übers Wochenende nach Hause komme und noch einiges mehr. Meine Freundin arbeitet hart und lange, weswegen sie sehr gestresst und oft sehr müde ist, daraus resultiert meistens auch eine starke Lustlosigkeit, allerdings kann sie den Job nicht aufgeben. Dazu kommt leider noch, dass sie die Dinge, die ich im Bett sehr erregend und schön finde, selbst nicht mag z.B Blowjob, bestimmte Stellungen etc. Zusammengefasst kann man sagen, dass ich im Monat 3 mal die Chance, überhaupt zum Akt zu kommen, habe und das aber nicht 100 prozentig heißt, dass es auch dazu kommt, wegen bestimmten Faktoren, die ich schon genannt habe. Trotz allem fehlen dann immernoch Inhalte, die ich mir wünschen würde, aber ich natürlich nicht erzwingen will, weil es falsch ist. Ist es verwerflich bzw. falsch von mir über die Woche vielleicht an jemand anderen zu denken oder Vorstellungen davon zu haben, wie es wäre, wenn man das Sexleben von der Beziehung abspalten würde? Natürlich habe ich auch schon oft über das Thema Sex mit ihr gesprochen, aber wie schon erwähnt, will ich ihr bestimmte Dinge nicht aufschwatzen oder sie zwingen und sie kann ja auch nichts dafür, dass sie keine Lust dazu hat. Trotzdem habe ich Angst sie konkret auf das Problem anzusprechen, weil es einerseits rüberkommen könnte, als würde es mir nur darum gehen, als auch, dass ich sie betrügen will.

Was willst du lesen...dein Gespräch mit ihr ist kein Freifahrtschein dich anderweitig zu orientieren, zumal du noch nicht einmal richtig deutlich machen konntest, worum es dir eigentlich geht. 
 

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22. November um 21:06
In Antwort auf sisteronthefly

Was willst du lesen...dein Gespräch mit ihr ist kein Freifahrtschein dich anderweitig zu orientieren, zumal du noch nicht einmal richtig deutlich machen konntest, worum es dir eigentlich geht. 
 

Doch, er ist einer der wenigen Männer, der sich verständlich ausdrücken kann. Was er daraus macht, das sei ihm überlassen

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23. November um 0:52
In Antwort auf candy_2082

Doch, er ist einer der wenigen Männer, der sich verständlich ausdrücken kann. Was er daraus macht, das sei ihm überlassen

Vielen Dank! Das größte Problem, wird für mich sein, dass ich eine Entscheidung treffen muss, ob ich die Beziehung aufrecht erhalte oder doch lieber nur eine Freundschaft eingehe.

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