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Ausleben seiner Sexualität vs. Richtlinien der Gesellschaft

28. März 2014 um 11:59

Hallo zusammen,

mich würde doch einfach generell mal die Meinung, vor allem des weiblichen Anteils dieser Welt, zu genanntem Thema interessieren.

Also ich bin hier irgendwie sehr zwiespältig. Einerseits fühle ich mich in meiner Partnerschaft sehr wohl, andererseits kann man nicht verleugnen, dass die Spannung beim Sex in einer langjährigen Beziehung einfach verloren geht.

Nun erzählen natürlich immer alle, dass sie treu sind. Männer wie Frauen. Ich bin der Meinung, dass den meisten auch nichts anderes übrig bleibt, als dies so zu erzählen. Wir leben ja in einer Gesellschaft, in der das Gegenteil auch eher verachtet wird. So kann man ja kaum mit seinen Kollegen beim Sport plötzlich loslegen: "Gestern hatte ich mal wieder richtig guten Sex mit einer Bekannten von mir". "Was? Du bist doch verheiratet?". "Ja und? Ist meine Natur. Ich brauchs halt mehr als einmal im Monat".

Nun denke ich, dass wir ja alle sexuelle Lust in uns haben. Männer wie Frauen. Manche mehr, manche weniger. Machen wir hier alle gute Miene zu bösen Spiel und führen alle irgendwie unser Doppelleben?

Also ich meinerseits empfinde an manchen Tagen so starke sexuelle Lust, dass ich definitiv leicht verführbar wäre. Und ich weiß auch, dass ich gerade jetzt noch in einem attraktiven Alter für Frauen bin. Wenn ich also z.B. in der gemischten Sauna auch bemerke, dass mir diverse Frauen auch immer ihre geheimen Blicke schenken, dann ist mein Kopf einfach nur voller sexueller Fantasien. Das kann einen schon irgendwie in den Wahnsinn treiben, wenn der EINZIGE Grund, sich zurückzuhalten, die gesellschaftliche Norm ist.

Irgendwie habe ich da manchmal das Gefühl, dass wir in solchen Momenten einen Bestandteil unserer Natur verleugnen und uns dadurch vielleicht sogar ins Unglück treiben?

Wie seht ihr das? Wie geht ihr mit solchen innerlichen Konflikten um? Ich würde um ganz ehrliche Meinungen bitten.

Und kommt mir nicht mit "Man kann nicht alles haben". Diese Antwort wäre der Frage nicht gerecht.

28. März 2014 um 12:20

Gute Option, aber:
Eine offene Beziehung wäre eine gute Option. Allerdings kann man eine Beziehung sexuell nur "öffnen", wenn beide Partner mit diesem Weg einverstanden sind.
Allerdings kommen in einer offenen Beziehung weitere Faktoren wie Eifersucht usw. hinzu. Ich glaube, ich wäre die ganze Zeit nur am "rammeln"

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28. März 2014 um 12:54

Richtlinien
Ich lebe zum einen nicht Ewig und auch nur einmal.
Zudem mit einer zeitlichen begrenzten Libido.
Somit lebe ich hier und jetzt.
Ich habe den Partner nun gefunden, das ich falls so Alt werde, mit 75 Sagen kann - WOW was war das ein Geiles Sexleben.
Solange ich nicht gegen verstoße, sind mir Werte, Moral und oder Richtlinien aber sowas von Egal.
Zudem wer legt fest was das ist? Moral + Werte

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28. März 2014 um 14:34
In Antwort auf osmund_12071226

Gute Option, aber:
Eine offene Beziehung wäre eine gute Option. Allerdings kann man eine Beziehung sexuell nur "öffnen", wenn beide Partner mit diesem Weg einverstanden sind.
Allerdings kommen in einer offenen Beziehung weitere Faktoren wie Eifersucht usw. hinzu. Ich glaube, ich wäre die ganze Zeit nur am "rammeln"

Erst einmal Danke...
...für eure Antworten.

Wie es mir vorkommt, habt ihr alle offene Beziehungen

Ich habe dieses Thema mehrfach angesprochen. Eine offene Beziehung scheint bei uns also keine Option zu sein.

Ich bin nun in der Zwickmühle.
Entweder
1. ich unterdrücke meine Sexualität (ggf. mit Zwangskastration oder gleich "Schniedel ab")
2. gebe mich geschlagen und werde auf Dauer wohl sehr unglücklich, merke das dann aber erst richtig, wenn es bereits zu spät ist
3. Ich wage einfach mal einen Ausflug und frage eine Freundin von mir. Zu ihr habe ich bzgl. Diskretion genug Vertrauen. Und außerdem erregt mich ihre Person ohnehin schon lange.

Findet ihr sowas verwerflich? Ich sehe irgendwie keine andere Option für mich.

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28. März 2014 um 14:54

Mag sein...
...das diverse Dinge im Argen sind. Aber ist das nicht auch normal? Wenn man einen Menschen liebt, dann lässt man ihn ja auch nicht direkt los. Zumindest fällt es mir sehr schwer, wegen diversen normalen Konflikten und meiner eigenen Befriedigung die Beziehung zu beenden.

Vielleicht brauch ich das ganze aber auch nur, um es final einzusehen, dass es tatsächlich so ist?!

Ich habe keine Ahnung...

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28. März 2014 um 15:50

Mich würde mal interessieren
ob wirklich alle treu sind, die dies so behaupten.
Ich denke, man würde wahrscheinlich erschrecken, wenn man ein "Sündenröntgengerät" hätte und mit diesem Mal durch die Gegend laufen würde.

Vor diesem Problem stehen doch wahrscheinlich viele. Eine langjährige Beziehung, die man nicht direkt loslassen möchte, weil mal was nicht stimmt und ein Sextrieb, der einfach nicht zur Beziehung passen möchte...

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29. März 2014 um 15:36

...
also ich kenne fast nur Leute die treu sind....aber das Leben ist einfach zu kurz und zu schön man sollte es geniessen...

ab und zu mal "fremdvögeln" ich finde es OK , aber nur so das der/die andere es nicht mitbekommt...also nicht in der eigenen Gegend vögeln....

möglichkeiten zum rumvögeln gibt es so viele, ich kann garnicht soviel Viagras essen wie ich Angebote kriege/bekomme...

was andere denken sollte dir dann aber auch egal sein...mir ist es egal was andere über mich denken...

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