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Angst vorm frauenarzt, deshalb sex nur mit kondom

3. Juni 2010 um 21:32

meine beste freundin (23) hat eine regelrechte arztphobie und war auch noch nie beim gynäkologen (sie hat wohl bammel davor, sich auf den berüchtigten stuhl legen zu müssen und ihr intimstes von einem fremden untersuchen zu lassen). naja, nun hat sie ihren ersten freund und möchte irgendwann auch mal mit ihm sex haben... dass frau in ihrem alter neugierig ist, wird wohl jeder nachvollziehen können. wegen ihrer angst vorm fa wollen die beiden nur mit gummi verhüten. ist das nicht etwas riskant bei richtiger anwendung sind die teile zwar sehr sicher, aber manchmal platzt eben doch eins... oder es hat einen mini-riss, den man gar nicht bemerkt. natürlich ist das ihre sache, wie sie verhüten will, aber ich persönlich finde: wenn sie denkt, sie sei erwachsen genug, um mit ihrem freund zu schlafen, dann sollte sie auch genügend mumm haben, mal dem frauenarzt n besuch abzustatten, oder?? sowohl ihr freund als auch ich haben uns schon als moralische unterstützung angeboten, aber sie mag trotzdem nicht da hingehen! passt doch net zusammen, oder??

3. Juni 2010 um 23:34

Zum FA zu gehen ist kein zwang.
es gibt viele frauen, die gehen nur hin, wenn es wirklich ein problem gibt.
ich würde an ihrer stelle schon mal hingehen, wegen der krebsvorsorge.

wegen dem verhütungsmittel zum FA zu gehen ist nicht nötig. kondome sind genau so sicher wie die pille. natürlich können fehler passieren, das kann aber bei der pille genauso geschehen. die hohe sicherheit, die bei der pille angegeben wird, ist auch nur der methoden-PI. der anwender-PI liegt eher bei 6-8. ist also auch nicht besonders sicher.

was du deiner freundin raten könntest, ist die symptothermale methode. das ist eine natürliche methode der empfängnisverhütung, bei der die fruchtbaren tagen anhand der temperatur und des zervixschleims ermittelt werden, sodass nur noch an diesen verhütet werden muss. beschrieben wird die methode in dem buch "natürlich und sicher" vom trias-verlag.
vielleicht bekommt sie durch die methode auch noch ein besseres körperbewusstsein und überwindet sich auch mal zum arzt zu gehen um mit der krebsvorsorge etwas für ihre gesundheit zu tun.

mfg, amily

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4. Juni 2010 um 0:03

.............
ich habs eher so verstanden, dass die freundin ne generelle arztphobie hat. kommt ja schon mal vor. vielleicht hat sie schlechte erfahrungen in der kindheit gemacht.

in solch einem fall kann ich schon verstehen, dass gerade der FA einem besonders angst machen kann. nackt fühlt man sich ja wirklich nochmal sehr viel verletzlicher. man kann ja nicht mal wegrennen, wenns nicht mehr auszuhalten ist, da man nackt ist.

>> dumm gelaufen wär`s dann nur, wenn was schief läuft <<
ist es genauso bei anderen verhütungsmitteln. beim kondom würde man es denke ich aber schneller merken (riss, verrutschen, verloren ect.), und kannst vielleicht noch mit der PD das schlimmste verhindern. bei der pille merkt man nicht, wenn sie nicht wirkt.

mfg, amily

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4. Juni 2010 um 18:58
In Antwort auf tian_12091064

Zum FA zu gehen ist kein zwang.
es gibt viele frauen, die gehen nur hin, wenn es wirklich ein problem gibt.
ich würde an ihrer stelle schon mal hingehen, wegen der krebsvorsorge.

wegen dem verhütungsmittel zum FA zu gehen ist nicht nötig. kondome sind genau so sicher wie die pille. natürlich können fehler passieren, das kann aber bei der pille genauso geschehen. die hohe sicherheit, die bei der pille angegeben wird, ist auch nur der methoden-PI. der anwender-PI liegt eher bei 6-8. ist also auch nicht besonders sicher.

was du deiner freundin raten könntest, ist die symptothermale methode. das ist eine natürliche methode der empfängnisverhütung, bei der die fruchtbaren tagen anhand der temperatur und des zervixschleims ermittelt werden, sodass nur noch an diesen verhütet werden muss. beschrieben wird die methode in dem buch "natürlich und sicher" vom trias-verlag.
vielleicht bekommt sie durch die methode auch noch ein besseres körperbewusstsein und überwindet sich auch mal zum arzt zu gehen um mit der krebsvorsorge etwas für ihre gesundheit zu tun.

mfg, amily

...diese natürliche temperatur-methode
klingt nicht schlecht! wenn frau weiß, wann ihre fruchtbaren tage sind, dann kann ja genau in diesen 2-3 tagen auch auf sex verzichtet werden, falls man angst hat, dass n kondom allein zu unsicher ist...

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5. Juni 2010 um 11:13

....
man hört aber trotzdem relativ oft, dass frauen trotz pille schwanger geworden sind! so selten ist das auf keinen fall.

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5. Juni 2010 um 11:16


ich sehe das ähnlich wie du, eigentlich sogar genauso. in meinen augen ist sie auch noch nicht wirklich reif dafür...

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5. Juni 2010 um 11:34


ich dachte mir das eher so: in den "gefährlichen" tagen könnte in dem oben beschriebenen fall gänzlich auf geschlechtsverkehr verzichtet werden, weil das risiko trotz kondom viel höher ist als den restlichen monat über. und wenn die "gefährliche" zeit vorüber ist, dann wird natürlich trotzdem verhütet und zwar halt mit kondom. so dürfte das risiko einer schwangerschaft klein sein...

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5. Juni 2010 um 12:52

Das stimmt so leider nicht
ich weiß nicht wo du deine informationen her hast, aber so wie du dir das denkst wird man ziemlich sicher schwanger.

da es jetzt wirklich zu aufwändig wäre alles zu erklären, verweise ich hier nur mal auf ein paar gute quellen:
Natürlich und sicher - Trias-Verlag
Natürliche Familienplanung heute - Springer-Verlag

ich möchte nur kurz zwei dinge klarstellen:
1. Bei der Methode wird nicht einfach nur die fruchbare zeit berechnet. Dies ist nur bei der kalendermethode nach knaus-ogino so. Diese ist sehr unsicher und wird deshalb aus gutem grund nicht empfohlen.
2. Die Verhütungscomputer sind viel unsicherer als handschriftliche auswertungen, das sie meist gar nicht individuell berechnen können. so ist sogar bei den besseren computern (wie Cyclotest 2 plus) nicht möglich störungen der temperatur auszuklammern, damit sie nicht ausgewertet werden. Persona gehört zu den unsichersten computern, mit einem PI von 6 (nach stiftung warentest sogar 12).

Nach den Regeln aus Natürlich und sicher kommt man selbst unter optimalen bedingungen auf mindestens 10 tage an denen man verhüten muss. da es öfter zu störungen der Temperatur oder zu schwankungen im zyklus kommen kann ist die zahl der gefährlichen tage eher höher.
Zu dem thema wurde bei [www.nfp-forum.de] mal eine umfrage gemacht.
die frage war: wieviel prozent des zyklus habt ihr durchschnittlich frei?
Die antworten:
9 % der Personen haben an weniger als 20 % der Zeit frei.
11 % der Personen haben an 20-30 % der Zeit frei.
19 % der Personen haben an 31-40 % der Zeit frei.
41 % der Personen haben an 41-50 % der Zeit frei.
16 % der Personen haben an 61-60 % der Zeit frei.
3 % der Personen haben an 61-70 % der Zeit frei.

Wie man in der umfrage sieht, müssen die meisten mindestens den halben zyklus verhüten.

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5. Juni 2010 um 13:07
In Antwort auf katana_12569155


ich dachte mir das eher so: in den "gefährlichen" tagen könnte in dem oben beschriebenen fall gänzlich auf geschlechtsverkehr verzichtet werden, weil das risiko trotz kondom viel höher ist als den restlichen monat über. und wenn die "gefährliche" zeit vorüber ist, dann wird natürlich trotzdem verhütet und zwar halt mit kondom. so dürfte das risiko einer schwangerschaft klein sein...

...........
wenn der Eisprung vorbei ist, kann man das kondom weglassen, da dann absolut nichts mehr passieren kann. Ohne Ei keine befruchtung.

Hier nochmal ne seite zur sicherheit der kondome:
[url]http://members.chello.at/verhuetung/methoden-kondome.htm[/url]

Wenn man auf die richtige anwendung achten, dann sind kondome genau so sicher wie die pille.
Bei Studien, in denen die personen mit NFP den Zyklus beobachteten und in der FRUCHTBAREN zeit mit kondomen verhütet haben, kam als PI 0,4 raus. Es ist also genau so sicher, wie die pille.

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5. Juni 2010 um 13:28

Bei sachgemäßer anwendung
sind pille und kondom gleich sicher.

Hier sieht man wie sicher kondome wirklich sind:
http://members.chello.at/verhuetung/methoden-kondome.htm

Hier mal ein auszug daraus:
"In der Untersuchung von Stiftung Warentest hatte nur ein Kondom von 14.000 ein Loch - das entspricht einem Anteil von 0,007 % Kondomen mit unentdeckten Fehlern."
Daher dürfte bei richtiger anwendung die sicherheit bei 99,993 Prozent liegen.

Die meisten geplatzten oder abgerutschen kondome sind auf falsche anwendung, falsche lagerung oder einfach die falsche kondomgröße zurückzuführen. Was übrigens auch im PI berücksichtigt wird: manche entscheiden sich auch im entscheidenden moment spontan gegen die nutzung eines kondoms. EIne so entstandene schwangerschaft wird dann trotzdem zur versagerquote dazugezählt, da man ja eigentlich mit kondom verhüten wollte

>> wenn was schief ginge und sie die PD bräuchte, müsste sie auch zum arzt, da würde sie nicht drumrumkommen. <<

Wenn sie sie BRÄUCHTE, würde sie sich vllt auch überwinden. aber die Pille brauch sie nicht. Es gibt andere verhütungsmittel, die genau so sicher sind.
Weshalb muss man es sich unbedingt antuen, sich jeden tag unmengen hormone reinzuziehen, das brustkrebs- und thromboserisiko unnötig erhöhen und zusätzlich einen haufen nebenwirkungen in kauf nehmen, wenn es auch schonend geht?

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5. Juni 2010 um 13:34


Warum sollte eine junge gesunde Frau zum Frauenarzt?!

Woher will sie denn wissen, dass sie gesund ist, wenn sie sich noch nie hat untersuchen lassen?
Vorsorge muss sein!

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5. Juni 2010 um 13:34

Das ist doch ganz was anderes
Es ist eine sache zum arzt zu gehen, weil es nötig ist wegen der vorsorgeuntersuchungen und eine ganz andere, hinzugehen wenn es unnötig ist.

und das thema verhütung ist kein grund unbeding zum FA zu gehen. es geht sehr gut auch ohne.

mfg, amily

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5. Juni 2010 um 13:36


Die meisten Ärzte verschreiben die Pille viel zu leichtsinnig. Was ist mit Zysten, die die Patientin nicht bemerkt hat? Oder Blutgerinnungsstörungen?
Mein Frauenarzt hat mir die Pille erst nach einer gründlichen Untersuchung, einem Bluttest und einem ausführlichen Gespräch verschrieben.

Find ich auch gut so!

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6. Juni 2010 um 12:38

Woher weißt du wann dein eisprung ist?
Wenn du noch nicht einmal die temperatur gemessen hast, kannst du doch gar nicht wirklich wissen, wann dein eisprung ist. daher kannst du auch nicht wissen an welchen 6 tagen du verhüten sollst.

ich freue mich ja, dass bei dir bisher nichts schief gelaufen ist, aber ich denke dass du da echt nur glück gehabt hast.

mir wär die methode definitiv zu unsicher und ich würde sie auch keines falls guten gewissens weiterempfehlen.

mfg, amily

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