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Mein Mann will ständig Sex, ich aber nicht!

22. September um 9:03

Hallo!

Ich bin zum 1. Mal hier und könnte ein Paar Tipps und Anregungen brauchen. Zu meiner Geschichte/"Problem":

Mein Mann und ich sind seit fast 13 Jahren zusammen, 6 davon verheiratet und wir haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 Jahre.

Seit der Geburt unserer Kinder ist unser Sexualleben eingeschränkter, hatten aber durchaus im Schnitt 1x die Woche Sex. Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.

Seine ständige Lust erdrückt mich und turnt mich komplett ab. Ich zeig mich ungern nackt, möchte nicht in Unterwäsche vor ihm herumlaufen weil er dann sofort wieder scharf wird. Seine Blicke die er mir oft zuwirft - fürchterlich. Ich fühl mich unwohl und wie ein Sexobjekt. Das ist richtig herabwürdigend. Es gibt auch keine Zärtlichkeiten meinerseits. Ich leg dann eben des öfteren bei ihm Hand an, dass er wenigstens irgendwie befriedigt wird, liegt aber auch nicht in meinem Interesse und es nervt.

Seit 2 -3 Wochen bin ich der Meinung, dass es sehr viel mit dem persönlichen Umgang miteinander (bzw er zu mir) zu tun hat. Immer wieder spricht er mich drauf an, was nicht in Ordnung ist, was falsch ist .... Immer diese negativen Aussagen. Das geht schon länger so, nur ist es mir eben jetzt erst in den Sinn gekommen, dass dies der Grund ist für mein Verhalten ihm gegenüber. Das zieht mich runter. Mir persönlich fehlt das perönliche unserer Ehe - das liebevolle, zutrauliche, lustige, .... der Sex soll im Hintergrund sein - der interessiert mich zur Zeit überhaupt nicht. Seit 4 Wochen hab ich einen neuen Job, und er hat mich bis vergangene Woche 1x gefragt wie es war. Er fragt nie, wie mein/unser Tag war. Dieses persönliche Interesse an mir und meinen Kindern fehlt. Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass er vielleicht sexsüchtig sein könnte.

Diese Woche war ich abends 3x ausser Haus (1x Jumping, 1x Elternabend, 1x Heurigenbesuch mit den Kollegen). Gestern Abend beschwert er sich, dass er nun schon wieder alleine zuhause ist. Heute früh beschwert er sich, dass er keine Zuneigung bekommt. Ich hab das Gefühl, dass jede körperliche Zuneigung ihn scharf macht und das will ich einfach nicht.

Wir haben definitiv ein Problem in unserer Ehe, würde es aber eigentlich gerne ohne Eheberatung bereinigen.

Was sind eure Meinungen, Gedanken?? Bin schon gespannt und Danke vorab

Lg Sonja

Top 3 Antworten

22. September um 13:28

Also das klingt schon sehr frustrierend.
Ich denke aber es kann nie schaden, wenn man sich mal wirklich die Zeit nimmt um gemeinsam darüber zu reden und versucht einen Kompromiss zu finden.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es mehr bringt einem Mann etwas Vorbereitungszeit, vor so einem Gespräch, zu lassen. Sag ihm morgens oder einen Abend vorher, dass du gerne am nächsten Abend mit ihm darüber reden willst. So fühlt er sich auch nicht überrumpelt und reagiert vielleicht auch weniger eingeschnappt.

Außerdem kann es auch nicht schaden mal einen Abend in der Woche für euch (ohne Kinder) zu reservieren. Da unternehmt ihr etwas zu zweit. Geht aus oder bummeln, ins Kino oder schick essen. Etwas das euch zwei näher zueinander bringt. Dabei habt ihr dann Zeit wieder das Gefühl für einander zu bekommen und mehr Nähe aufzubauen. Kann mir gut vorstellen, dass er dir so besser sein Interesse an deiner Person zeigen kann und du somit auch eher Lust hast, dich auf seine sexuellen Wünsche einzulassen.

Ich kann es dir nur empfehlen, vorausgesetzt ihr zieht das auch durch. Mit meinem Partner hatte ich ein ähnliches Problem . Wir hatten und haben auch noch im privaten Umfeld sehr viel Stress und Probleme, was uns natürlich auch sehr mitnimmt. Irgendwann haben wir uns nur noch gestritten. Bei der Stimmung ist klar, dass man wenig Lust auf Intimität hat, ich zumindest. Doch dann haben wir das mit dem "Date-Tag" versucht. Alleine beim ersten Mal hab ich mich so gut wie lange nicht mehr gefühlt. Endlich mal nimmt er sich Zeit nur für mich und wir haben es beide sehr genossen. Natürlich funktioniert das mit der Intimität auch immer besser. Nur merkt man sofort wenn wir das mal einreißen lassen mit der Regelmäßigkeit.

Und wenn du dich selbst im Moment mit dir unwohl fühlst, würde es sicher etwas bringen wenn du dir einen Sport suchst den du gerne machst. Einen Kurs oder etwas, das du mit einer Freundin zusammen machen kannst z. B. schwimmen oder walken. Wenn du etwas tust um deinen Körper fit zu halten, dann fühlst du dich automatisch wohler in deiner eigenen Haut.

So das sind alle meine Ideen. Hoffe es hilft dir wenigsten ein bisschen.

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22. September um 10:18
In Antwort auf sonschiii

Hallo!

Ich bin zum 1. Mal hier und könnte ein Paar Tipps und Anregungen brauchen. Zu meiner Geschichte/"Problem":

Mein Mann und ich sind seit fast 13 Jahren zusammen, 6 davon verheiratet und wir haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 Jahre.

Seit der Geburt unserer Kinder ist unser Sexualleben eingeschränkter, hatten aber durchaus im Schnitt 1x die Woche Sex. Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.

Seine ständige Lust erdrückt mich und turnt mich komplett ab. Ich zeig mich ungern nackt, möchte nicht in Unterwäsche vor ihm herumlaufen weil er dann sofort wieder scharf wird. Seine Blicke die er mir oft zuwirft - fürchterlich. Ich fühl mich unwohl und wie ein Sexobjekt. Das ist richtig herabwürdigend. Es gibt auch keine Zärtlichkeiten meinerseits. Ich leg dann eben des öfteren bei ihm Hand an, dass er wenigstens irgendwie befriedigt wird, liegt aber auch nicht in meinem Interesse und es nervt.

Seit 2 -3 Wochen bin ich der Meinung, dass es sehr viel mit dem persönlichen Umgang miteinander (bzw er zu mir) zu tun hat. Immer wieder spricht er mich drauf an, was nicht in Ordnung ist, was falsch ist .... Immer diese negativen Aussagen. Das geht schon länger so, nur ist es mir eben jetzt erst in den Sinn gekommen, dass dies der Grund ist für mein Verhalten ihm gegenüber. Das zieht mich runter. Mir persönlich fehlt das perönliche unserer Ehe - das liebevolle, zutrauliche, lustige, .... der Sex soll im Hintergrund sein - der interessiert mich zur Zeit überhaupt nicht. Seit 4 Wochen hab ich einen neuen Job, und er hat mich bis vergangene Woche 1x gefragt wie es war. Er fragt nie, wie mein/unser Tag war. Dieses persönliche Interesse an mir und meinen Kindern fehlt. Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass er vielleicht sexsüchtig sein könnte.

Diese Woche war ich abends 3x ausser Haus (1x Jumping, 1x Elternabend, 1x Heurigenbesuch mit den Kollegen). Gestern Abend beschwert er sich, dass er nun schon wieder alleine zuhause ist. Heute früh beschwert er sich, dass er keine Zuneigung bekommt. Ich hab das Gefühl, dass jede körperliche Zuneigung ihn scharf macht und das will ich einfach nicht.

Wir haben definitiv ein Problem in unserer Ehe, würde es aber eigentlich gerne ohne Eheberatung bereinigen.

Was sind eure Meinungen, Gedanken?? Bin schon gespannt und Danke vorab

Lg Sonja

Ich denke mal ohne Beratung dahinter zu kommen warum es bei euch beiden momentan so ist, wird wohl schwer werden, und ich denke ohne diesen Grund zu wissen könnt ihr auch nichts ändern. Wie oft hattet ihr denn früher Sex?

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22. September um 10:38
In Antwort auf sonschiii

Hallo!

Ich bin zum 1. Mal hier und könnte ein Paar Tipps und Anregungen brauchen. Zu meiner Geschichte/"Problem":

Mein Mann und ich sind seit fast 13 Jahren zusammen, 6 davon verheiratet und wir haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 Jahre.

Seit der Geburt unserer Kinder ist unser Sexualleben eingeschränkter, hatten aber durchaus im Schnitt 1x die Woche Sex. Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.

Seine ständige Lust erdrückt mich und turnt mich komplett ab. Ich zeig mich ungern nackt, möchte nicht in Unterwäsche vor ihm herumlaufen weil er dann sofort wieder scharf wird. Seine Blicke die er mir oft zuwirft - fürchterlich. Ich fühl mich unwohl und wie ein Sexobjekt. Das ist richtig herabwürdigend. Es gibt auch keine Zärtlichkeiten meinerseits. Ich leg dann eben des öfteren bei ihm Hand an, dass er wenigstens irgendwie befriedigt wird, liegt aber auch nicht in meinem Interesse und es nervt.

Seit 2 -3 Wochen bin ich der Meinung, dass es sehr viel mit dem persönlichen Umgang miteinander (bzw er zu mir) zu tun hat. Immer wieder spricht er mich drauf an, was nicht in Ordnung ist, was falsch ist .... Immer diese negativen Aussagen. Das geht schon länger so, nur ist es mir eben jetzt erst in den Sinn gekommen, dass dies der Grund ist für mein Verhalten ihm gegenüber. Das zieht mich runter. Mir persönlich fehlt das perönliche unserer Ehe - das liebevolle, zutrauliche, lustige, .... der Sex soll im Hintergrund sein - der interessiert mich zur Zeit überhaupt nicht. Seit 4 Wochen hab ich einen neuen Job, und er hat mich bis vergangene Woche 1x gefragt wie es war. Er fragt nie, wie mein/unser Tag war. Dieses persönliche Interesse an mir und meinen Kindern fehlt. Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass er vielleicht sexsüchtig sein könnte.

Diese Woche war ich abends 3x ausser Haus (1x Jumping, 1x Elternabend, 1x Heurigenbesuch mit den Kollegen). Gestern Abend beschwert er sich, dass er nun schon wieder alleine zuhause ist. Heute früh beschwert er sich, dass er keine Zuneigung bekommt. Ich hab das Gefühl, dass jede körperliche Zuneigung ihn scharf macht und das will ich einfach nicht.

Wir haben definitiv ein Problem in unserer Ehe, würde es aber eigentlich gerne ohne Eheberatung bereinigen.

Was sind eure Meinungen, Gedanken?? Bin schon gespannt und Danke vorab

Lg Sonja

"Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Das sehe ich ganz genau so.

"der Sex soll im Hintergrund sein"

Das sehe ich allerdings nicht so. Sex spielt schon eine wichtige Rolle in einer Beziehung.


Euer Grundproblem ist die Kommunikation...

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22. September um 13:28

Also das klingt schon sehr frustrierend.
Ich denke aber es kann nie schaden, wenn man sich mal wirklich die Zeit nimmt um gemeinsam darüber zu reden und versucht einen Kompromiss zu finden.
Meine Erfahrung hat mir gezeigt, dass es mehr bringt einem Mann etwas Vorbereitungszeit, vor so einem Gespräch, zu lassen. Sag ihm morgens oder einen Abend vorher, dass du gerne am nächsten Abend mit ihm darüber reden willst. So fühlt er sich auch nicht überrumpelt und reagiert vielleicht auch weniger eingeschnappt.

Außerdem kann es auch nicht schaden mal einen Abend in der Woche für euch (ohne Kinder) zu reservieren. Da unternehmt ihr etwas zu zweit. Geht aus oder bummeln, ins Kino oder schick essen. Etwas das euch zwei näher zueinander bringt. Dabei habt ihr dann Zeit wieder das Gefühl für einander zu bekommen und mehr Nähe aufzubauen. Kann mir gut vorstellen, dass er dir so besser sein Interesse an deiner Person zeigen kann und du somit auch eher Lust hast, dich auf seine sexuellen Wünsche einzulassen.

Ich kann es dir nur empfehlen, vorausgesetzt ihr zieht das auch durch. Mit meinem Partner hatte ich ein ähnliches Problem . Wir hatten und haben auch noch im privaten Umfeld sehr viel Stress und Probleme, was uns natürlich auch sehr mitnimmt. Irgendwann haben wir uns nur noch gestritten. Bei der Stimmung ist klar, dass man wenig Lust auf Intimität hat, ich zumindest. Doch dann haben wir das mit dem "Date-Tag" versucht. Alleine beim ersten Mal hab ich mich so gut wie lange nicht mehr gefühlt. Endlich mal nimmt er sich Zeit nur für mich und wir haben es beide sehr genossen. Natürlich funktioniert das mit der Intimität auch immer besser. Nur merkt man sofort wenn wir das mal einreißen lassen mit der Regelmäßigkeit.

Und wenn du dich selbst im Moment mit dir unwohl fühlst, würde es sicher etwas bringen wenn du dir einen Sport suchst den du gerne machst. Einen Kurs oder etwas, das du mit einer Freundin zusammen machen kannst z. B. schwimmen oder walken. Wenn du etwas tust um deinen Körper fit zu halten, dann fühlst du dich automatisch wohler in deiner eigenen Haut.

So das sind alle meine Ideen. Hoffe es hilft dir wenigsten ein bisschen.

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22. September um 13:37

Ja reden hilft, lisalove11
da kann ich dir nur recht geben!

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22. September um 14:52

Hier einen Ratschlag zu geben ist wirklich schwierig. Wir kennen nur Deine Meinung.

Ich habe mir Deinen Beitrag ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen. Gefühlt würde ich sagen, dass der größte Teil eures Problems bei Dir beheimatet ist.

Seit der Geburt hast Du begonnen Dich von deinem Mann zu distanzieren (seelisch wie körperlich). Weil dich die Nähe stört, bist Du ihm vermutlich bewusst oder unbewusst immer mehr aus dem Weg bzw. auf Distanz gegangen. Dein Mann fühlt sich jedoch immer noch sehr zu Dir hingezogen. Diese Gefühle stauen sich natürlich mit der Zeit und er wird immer mehr versuchen deine Nähe zurück zu gewinnen. Anfangs wirst Du seine Versuche nicht mal wahrgenommen haben. Er wird dann immer stärker versuchen bei Dir zu punkten. Bis sein Verhalten immer verzweifelter wird, was Du dann als unpersönlich empfindest bzw. als Sexsucht interpretierst.

Ich würde an deiner Stelle mal intensiv in mich gehen und mir Gedanken darüber machen, warum Du dich zu deinem Mann nicht mehr hingezogen fühlst.

Einfach wird es auf jeden Fall nicht für euch beide, diese Spirale zu durchbrechen. Es wird garantiert auch nicht mit einem Gespräch getan sein.

In euren Köpfen muss sich etwas ändern und das ist nie einfach oder geht schnell!

 

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22. September um 14:52

Hier einen Ratschlag zu geben ist wirklich schwierig. Wir kennen nur Deine Meinung.

Ich habe mir Deinen Beitrag ein paar Mal durch den Kopf gehen lassen. Gefühlt würde ich sagen, dass der größte Teil eures Problems bei Dir beheimatet ist.

Seit der Geburt hast Du begonnen Dich von deinem Mann zu distanzieren (seelisch wie körperlich). Weil dich die Nähe stört, bist Du ihm vermutlich bewusst oder unbewusst immer mehr aus dem Weg bzw. auf Distanz gegangen. Dein Mann fühlt sich jedoch immer noch sehr zu Dir hingezogen. Diese Gefühle stauen sich natürlich mit der Zeit und er wird immer mehr versuchen deine Nähe zurück zu gewinnen. Anfangs wirst Du seine Versuche nicht mal wahrgenommen haben. Er wird dann immer stärker versuchen bei Dir zu punkten. Bis sein Verhalten immer verzweifelter wird, was Du dann als unpersönlich empfindest bzw. als Sexsucht interpretierst.

Ich würde an deiner Stelle mal intensiv in mich gehen und mir Gedanken darüber machen, warum Du dich zu deinem Mann nicht mehr hingezogen fühlst.

Einfach wird es auf jeden Fall nicht für euch beide, diese Spirale zu durchbrechen. Es wird garantiert auch nicht mit einem Gespräch getan sein.

In euren Köpfen muss sich etwas ändern und das ist nie einfach oder geht schnell!

 

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22. September um 16:41
In Antwort auf sonschiii

Hallo!

Ich bin zum 1. Mal hier und könnte ein Paar Tipps und Anregungen brauchen. Zu meiner Geschichte/"Problem":

Mein Mann und ich sind seit fast 13 Jahren zusammen, 6 davon verheiratet und wir haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 Jahre.

Seit der Geburt unserer Kinder ist unser Sexualleben eingeschränkter, hatten aber durchaus im Schnitt 1x die Woche Sex. Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.

Seine ständige Lust erdrückt mich und turnt mich komplett ab. Ich zeig mich ungern nackt, möchte nicht in Unterwäsche vor ihm herumlaufen weil er dann sofort wieder scharf wird. Seine Blicke die er mir oft zuwirft - fürchterlich. Ich fühl mich unwohl und wie ein Sexobjekt. Das ist richtig herabwürdigend. Es gibt auch keine Zärtlichkeiten meinerseits. Ich leg dann eben des öfteren bei ihm Hand an, dass er wenigstens irgendwie befriedigt wird, liegt aber auch nicht in meinem Interesse und es nervt.

Seit 2 -3 Wochen bin ich der Meinung, dass es sehr viel mit dem persönlichen Umgang miteinander (bzw er zu mir) zu tun hat. Immer wieder spricht er mich drauf an, was nicht in Ordnung ist, was falsch ist .... Immer diese negativen Aussagen. Das geht schon länger so, nur ist es mir eben jetzt erst in den Sinn gekommen, dass dies der Grund ist für mein Verhalten ihm gegenüber. Das zieht mich runter. Mir persönlich fehlt das perönliche unserer Ehe - das liebevolle, zutrauliche, lustige, .... der Sex soll im Hintergrund sein - der interessiert mich zur Zeit überhaupt nicht. Seit 4 Wochen hab ich einen neuen Job, und er hat mich bis vergangene Woche 1x gefragt wie es war. Er fragt nie, wie mein/unser Tag war. Dieses persönliche Interesse an mir und meinen Kindern fehlt. Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass er vielleicht sexsüchtig sein könnte.

Diese Woche war ich abends 3x ausser Haus (1x Jumping, 1x Elternabend, 1x Heurigenbesuch mit den Kollegen). Gestern Abend beschwert er sich, dass er nun schon wieder alleine zuhause ist. Heute früh beschwert er sich, dass er keine Zuneigung bekommt. Ich hab das Gefühl, dass jede körperliche Zuneigung ihn scharf macht und das will ich einfach nicht.

Wir haben definitiv ein Problem in unserer Ehe, würde es aber eigentlich gerne ohne Eheberatung bereinigen.

Was sind eure Meinungen, Gedanken?? Bin schon gespannt und Danke vorab

Lg Sonja

Falls ich es recht sehe, habt ihr ganz unterschiedliche Lebenstempi. Ihr habt unterschiedliche Libidi. Euer Kommunikationsverhalten ist ebenfalls ganz unterschiedlich und wenig harmonisch. Vielleicht sogar eher offensiv und aggressiv.
​Nach den Geburten hattet ihr also immerhin einmal die Woche Sex? Klingt schon arg nach Pflichtübung. "Sexsüchtig" - da muss ich alter Sack mit meinen 50 Jahren ja lachen. Einmal die Woche ist doch viel zu wenig, um eine Ehe zusammenzuhalten oder eine zerbrechende Ehe zu kitten!
​Nachdem ich ganz ähnliches erleben musste, kann ich euch keine gute Prognose mit auf den Weg geben. Bei mir endete es mit Trennung und Scheidung. Auch bei euch scheint es bis auf die beiden Kinder kaum noch Gemeinsamkeiten zu geben. Und das ist erfahrungsgemäß zu wenig. Tut mir leid, liebe Sonschiii, aber das wird aus besagten Gründen wohl kaum gut enden.

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24. September um 17:35

Hallo

Vielen Dank für eure Antworten und Gedanken.

Wie schon einige von euch erwähnt haben, liegt unser Problem wirklich in der Kommunikation. Das habe ich auch immer wieder gesagt. ICH bin dann imer die jenige, die Probleme anspricht. Wir tun uns leider oft schwer, über ein Thema zu diskutieren, ohne dass dann jemand eingeschnappt ist, zu 80% mein Mann. Wir können Probleme oder Alltagsdinge nicht gut ausdiskutieren, da er sehr oft sagt, "es ist sowieso egal, was ich sage, auf mich hört eh niemand." Oft genug hab ich erwähnt, ich will das nicht mehr hören sondern einfach darüber sprechen bis wir auf einen "grünen Zweig" kommen. Leider geht er oft solchen Diskussionen aus dem Weg und spinnt herum. Oft muss auch ich tagelang überlegen, wenn mich etwas sagt, wie ich es ihm sage, damit er ja nicht eingeschnappt ist, das kann nämlich schnell passiern. Es kommt auch vor, dass ich zb oft nichts sagen wenn mich etwas stört, weil ich nicht "wieder" nörgeln möchte bzw nicht möchte dass dann weider gestritten wird.

Dass auch er seine Bedürfnisse hat, ist mir durchaus klar. Denen würd ich sehr gerne entgegen kommen, kann mich aber oft leider nicht dazu überwinden. Ich geh dem ganzen dann aus dem Weg, indem ich schlafe gehe. Es kann durchaus sein, dass ich mich schon vor längerer Zeit unbewusst von ihm entfernt habe, aufgrund der Kinder, Haushalt, .....
Ich komm zur Zeit 1x die Woche FIX raus,  da ich jumping mache.
Mein Mann geht sehr gerne Mountainbiken/Radfahren, nützt auch seine Freizeit (nicht die Ganze) bzw kann es mit der Arbeit kombinieren. Zusätzlich geht er laufen. Ich würd sagen, pro Woche ca im durchschnitt 5 Std. Sport. Ich lass ihn wirklich seinen Sport ausüben, und hab noch nie gemeckert, mittlerweile radelt er seit 3 Jahren und seit 1 Jahr laufen.

Wenn er sich dann mal beschwert, dass ich in 1 Woche 3 Abende nicht zuhause bin, was vielleicht mal alle 3 Monate vorkommt, kann ich es absolut NICHT verstehen und bin sehr sauer. Denn da fehlt mir die "Gleichberechtigung". Wieso sollte er Sport machen können wenn er Zeit hat und ich abends nicht raus soll?? Ich bin VM arbeiten, die Kids hab ich dann ab Mittag bis 17 Uhr oder noch später, da er Schichtdienst hat. Mir istdie Möglichkeit für Sport, bis auf eine halbe Stunde, sonst sehr schwer gegeben. Auch so komm ich so gut wie nie alleine raus.

Es kommt schon vor, dass wir gemeinsam etwas unternehmen,meistens ist es Essen gehen und Kino. Ist natürlich sehr entspannend, ruhig, angenehm, lustig.

Eine Scheidung kommt für mich absolut NICHT in Frage. Ich bin der Meinung, dass heut zu Tage viel zu schnell geschieden wird, ich bin keine davon.

Ich bin mit meinem Körper eigentlich sehr zufrieden, andem scheitert es nicht =) Es ist dann doch eher der Umgang miteinander, der mich runterzieht. Ich möchte aber auch erwähnen, dass nicht jeder Tag schlecht ist. Es sind auch oft gute Tage dabei, wo wir uns sehr wohl miteinander fühlen und alles super läuft.

Ich frage meine Mann sehr oft, wie sein Tag war, wieviel Arbeit er hatte, wie die Kollegen drauf waren, ..... Wenn er mal frei hat und Rad fahren, frage ich auch da nach. Sogesehen bin ich interessiert an seinem "Tagesablauf", was im Gegenzug nicht wirklich vorkommt.

Ich bin froh und ist vielleicht auch nicht selbstverständlich, dass er mich nach fast 13 Jahren Beziehung noch immer sehr attraktiv findet. Wenn es aber zuviel wird, fühl ich mich eben erdrückt.

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25. September um 9:41

"ICH bin dann imer die jenige, die Probleme anspricht. Wir tun uns leider oft schwer, über ein Thema zu diskutieren, ohne dass dann jemand eingeschnappt ist, zu 80% mein Mann. Wir können Probleme oder Alltagsdinge nicht gut ausdiskutieren, da er sehr oft sagt, "es ist sowieso egal, was ich sage, auf mich hört eh niemand." "

Jo, hier sehe ich das Kernproblem...
Vlt geht ihr mal zu einem Mediator, damit ihr lernt, wie ihr vernünftig miteinander diskutieren könnt?

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25. September um 9:48
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

"ICH bin dann imer die jenige, die Probleme anspricht. Wir tun uns leider oft schwer, über ein Thema zu diskutieren, ohne dass dann jemand eingeschnappt ist, zu 80% mein Mann. Wir können Probleme oder Alltagsdinge nicht gut ausdiskutieren, da er sehr oft sagt, "es ist sowieso egal, was ich sage, auf mich hört eh niemand." "

Jo, hier sehe ich das Kernproblem...
Vlt geht ihr mal zu einem Mediator, damit ihr lernt, wie ihr vernünftig miteinander diskutieren könnt?

Wäre bestimmt von Vorteil. Mein Mann ist solchen Hilfen leider nicht offen. Ich hab ihm vor einem halben Jahr schon vorgeschlagen eine Eheberatung zu machen.
"Für sowas hau ich ja Geld raus, das schaff ma alleine auch" war dann seine Antwort  ich bin anderer Meinung. 

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25. September um 10:07

Aber ihr schafft es ja eben nicht alleine...

Und wenn ihm Geld wichtiger ist als eine gute Beziehung, dann sagt das auch einiges.
Ich denke eher, dass das mit dem Geld nur vorgeschoben ist.
Er will anderen gegenüber einfach nicht offen reden, wenn er es schon mit Dir nicht schafft.

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25. September um 10:08
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Aber ihr schafft es ja eben nicht alleine...

Und wenn ihm Geld wichtiger ist als eine gute Beziehung, dann sagt das auch einiges.
Ich denke eher, dass das mit dem Geld nur vorgeschoben ist.
Er will anderen gegenüber einfach nicht offen reden, wenn er es schon mit Dir nicht schafft.

Ja das glaub ich auch, dass es ihm sehr unangenehm mit einer 3. Person über unsere Probleme zu sprechen. Irgendwann wird er es wohl machen müssen. Du verstehst mich

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25. September um 10:12

Es nützt Dir leider nix, wenn ich Dich verstehe.
ER muss zu der Einsicht kommen.

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25. September um 10:15
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Es nützt Dir leider nix, wenn ich Dich verstehe.
ER muss zu der Einsicht kommen.

Ja schon klar  

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25. September um 10:23

Noch ein anderer Ansatz:

Wenn Du fast immer diejenige bist, die sich um Lösungen bemüht, hat er auch keinen Grund, etwas zu ändern.

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25. September um 10:51

Sex gehört zu einer Ehe einfach dazu, und ich denke, du als Ehefrau solltest ihm in dieser Angelegenheit auch entgegenkommen. Jeden Tag miteinander zu schlafen, finde ich persönlich auch übertrieben, wenn dir nicht danach ist, aber 2-3 mal pro Woche sollten für dich möglich sein. Wenn er damit nicht zufrieden ist, solltest du es in Betracht ziehen, externe Beratung zu holen.

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25. September um 11:01
In Antwort auf sonschiii

Hallo!

Ich bin zum 1. Mal hier und könnte ein Paar Tipps und Anregungen brauchen. Zu meiner Geschichte/"Problem":

Mein Mann und ich sind seit fast 13 Jahren zusammen, 6 davon verheiratet und wir haben 2 Kinder im Alter von 3 und 6 Jahre.

Seit der Geburt unserer Kinder ist unser Sexualleben eingeschränkter, hatten aber durchaus im Schnitt 1x die Woche Sex. Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.

Seine ständige Lust erdrückt mich und turnt mich komplett ab. Ich zeig mich ungern nackt, möchte nicht in Unterwäsche vor ihm herumlaufen weil er dann sofort wieder scharf wird. Seine Blicke die er mir oft zuwirft - fürchterlich. Ich fühl mich unwohl und wie ein Sexobjekt. Das ist richtig herabwürdigend. Es gibt auch keine Zärtlichkeiten meinerseits. Ich leg dann eben des öfteren bei ihm Hand an, dass er wenigstens irgendwie befriedigt wird, liegt aber auch nicht in meinem Interesse und es nervt.

Seit 2 -3 Wochen bin ich der Meinung, dass es sehr viel mit dem persönlichen Umgang miteinander (bzw er zu mir) zu tun hat. Immer wieder spricht er mich drauf an, was nicht in Ordnung ist, was falsch ist .... Immer diese negativen Aussagen. Das geht schon länger so, nur ist es mir eben jetzt erst in den Sinn gekommen, dass dies der Grund ist für mein Verhalten ihm gegenüber. Das zieht mich runter. Mir persönlich fehlt das perönliche unserer Ehe - das liebevolle, zutrauliche, lustige, .... der Sex soll im Hintergrund sein - der interessiert mich zur Zeit überhaupt nicht. Seit 4 Wochen hab ich einen neuen Job, und er hat mich bis vergangene Woche 1x gefragt wie es war. Er fragt nie, wie mein/unser Tag war. Dieses persönliche Interesse an mir und meinen Kindern fehlt. Ich hab versucht, ihm meine Situation zu erklären, er war total eingschnappt und er wusste nicht, was er dazu sagen sollte. Diese Woche hat er mich jeden Tag gefragt wie es in der Arbeit war. Ich hab ihm gesagt er braucht mich nicht jeden Tag fragen nur ab und zu, daraufhin meinte er: "Oh doch, das mach ich. Immerhin will ich Sex auch wieder haben"
Ich denke er hat überhaupt nicht verstanden, worum es mir geht.

Ich hab schon mit dem Gedanken gespielt, dass er vielleicht sexsüchtig sein könnte.

Diese Woche war ich abends 3x ausser Haus (1x Jumping, 1x Elternabend, 1x Heurigenbesuch mit den Kollegen). Gestern Abend beschwert er sich, dass er nun schon wieder alleine zuhause ist. Heute früh beschwert er sich, dass er keine Zuneigung bekommt. Ich hab das Gefühl, dass jede körperliche Zuneigung ihn scharf macht und das will ich einfach nicht.

Wir haben definitiv ein Problem in unserer Ehe, würde es aber eigentlich gerne ohne Eheberatung bereinigen.

Was sind eure Meinungen, Gedanken?? Bin schon gespannt und Danke vorab

Lg Sonja

Guten Morgen Sonja,


ich möchte dir meine Meinung mitteilen.


Hier ein Auszug, worauf ich mich stütze:

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Seit einigen Monaten, fällt mir auf, dass mein Mann immer mehr Sex möchte, quasi jeden Tag. Er sagt es mir immer wieder, lässt es mich merken indem er mich ständig berührt oder generell von Sex spricht. Und wenn nichts passiert, hat er schlechte Laune und überträgt es auf uns.
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Seine erhöhte sexuelle Lust, die du als oberflächliche Lust verstehst, ist in meinen Augen keine sexuelle Lust die primär seiner oder deiner sexuellen Befriedigung dient. 

Der erhöhte Sex-Drang mit dir dient ihm als Kontrolle. Er will darin eine Bestätigung seiner Befürchtung oder Auflösung seiner Befürchtung erkennen. Vielleicht fürchtet er einen Verlust dieser Ehe und Familie.

Die schlechte Laune, die er dir bei Abweisung zeigt, ist eine wahrgenommene Bestätigung einer Befürchtung. Ein Ausdruck von Furcht und Angst.

Damit möchte ich sagen, dass es nicht wirklich um Sex geht, sondern um Ängste! Die von dir geglaubte sexuelle Komponente, ist also nur eine Attrappe.

Eine junge Frau schrieb mich vor Monaten an und schilderte mir, dass ihr Freund hinter ihrem Rücken lästerte. Seine Beschwerde: „Sie hätte ständig Lust auf Sex und gäbe keine Ruhe“. Im Gespräch kam heraus, dass die junge Frau nur deswegen so viel Sex wollte, weil sie Angst vor Verlust hätte. Hintergrund war ihr damaliger Freund. Er beendete die Beziehung hässlich, weil es zu wenig Sex gab. Ihre Gedanken: Ein sexuell ausgeglichener Mann ist ein glücklicher Mann und ein glücklicher Mann beendet keine Beziehung.

Ich persönlich sehe hier das Problem auf einer ganz anderen Ebene, die recht kompliziert erscheint. Ich sehe daher kein Weiterkommen und bin nicht zuversichtlich, dass ihr die Problematik ohne Hilfe lösen könnt. Eine Paar-Beratung/Therapie wäre zu überlegen.


LG Alex

 

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25. September um 11:13
In Antwort auf amaranthus87

Sex gehört zu einer Ehe einfach dazu, und ich denke, du als Ehefrau solltest ihm in dieser Angelegenheit auch entgegenkommen. Jeden Tag miteinander zu schlafen, finde ich persönlich auch übertrieben, wenn dir nicht danach ist, aber 2-3 mal pro Woche sollten für dich möglich sein. Wenn er damit nicht zufrieden ist, solltest du es in Betracht ziehen, externe Beratung zu holen.

Räusper, über2-3 mal in der Woche würden sich viele in einer Langzeitbeziehung riesig freuen.

Das entspricht leider nicht der Realität in den meisten Schlafzimmern!

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25. September um 11:19
In Antwort auf unbeleidigteleberwurst

Räusper, über2-3 mal in der Woche würden sich viele in einer Langzeitbeziehung riesig freuen.

Das entspricht leider nicht der Realität in den meisten Schlafzimmern!

Ich finde 1x die Woche total in Ordnung mach fast 13 Jahren Beziehung

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